Aktuelles
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Katholisch-Theologischen Fakultät
© KTF | JJ
© Katholikentag

Fakultät auf Katholikentag vertreten

Unter dem Motto „Zukunft hat der Mensch des Friedens“ findet vom 29. Mai bis 2. Juni der 103. Deutsche Katholikentag in Erfurt statt. Die Veranstaltung ist nicht nur ein Glaubensfest, sondern auch Plattform für den Austausch zu aktuellen gesellschaftlichen Themen. Die Katholisch-Theologische Fakultät ist unter anderem durch Prof. Dr. Dorothea SattlerProf. Dr. Marianne Heimbach-Steins und Prof. Dr. Thomas Schüller vertreten. Schüler:innen der Edith-Stein-Schule in Erfurt präsentieren basierend auf dem Projekt "Asking the Pope for Help" von Prof. Dr. Huber Wolf ein gleichnamiges Theaterstück.
 

Florian Gutt lächelt in die KameraFlorian Gutt lächelt in die Kamera
© KTF | Dekanat SR

Florian Gutt ordentliches Mitglied des Akkreditierungsrates

Florian Gutt ist zum ordentlichen Mitglied des Akkreditierungsrates ernannt worden. Er ist der erste Studierende der katholischen Theologie, der sich in Qualitätsrichtlinien für Studium und Lehre einbringt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Der Akkreditierungsrat ist das Gremium­­­, das über die Akkreditierung von Studiengängen entschei­­det. 
 

© Photographee.eu - stock.adobe.com

"Es muss mehr Wertschätzung geben"

In der aktuellen Ausgabe der Unizeitung Wissen | Leben spricht die Sozialethikerin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins über die kritische Situation in der Pflege in Deutschland. Mit Nachdruck fordert sie eine erhöhte gesellschaftliche Wertschätzung für Pflegende sowie eine bessere Organisation der Pflege. Heimbach-Steins erörtert auch innovative Ansätze und betont die Bedeutung einer integrierten Pflege-, Wohn- und Quartierspolitik zur Verbesserung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen.

Veranstaltungsplakat Grüne ReligionVeranstaltungsplakat Grüne Religion
© KTF | IfR

Grüne Religion?! Umwelt, Klima und Natur in den Religionen

Die Plakatausstellung "Grüne Religion?!" untersucht das Verhältnis von Religion und ökologischer Nachhaltigkeit. Sie thematisiert, wie Religionsgemeinschaften sich mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und fragt nach der Bedeutung von Religion für Einstellungen zu Tier und Natur. Erstellt von Studierenden am Institut für Religionswissenschaft der Universität Münster wurde sie erstmals im Sommer 2023 im Bioenergiepark der Klimakommune Saerbeck präsentiert. Jetzt ist sie auch vom 19. Mai bis 30. Juni 2024 in der Margaretakirche in Münster-Mauritz zu sehen.

© stock.adobe.com - Gerhard Seybert

Öffentliche Ringvorlesung über Antisemitismus an Schulen

Immer wieder kommt es an deutschen Schulen zu antisemitischen Handlungen. Das stellt Lehrer:innen vor pädagogische und didaktische Herausforderungen. Gemeinsam mit dem Philosophischen Seminar und dem Institut für jüdische Studien veranstaltet das Institut für Biblische Exegese und Theologie eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema „Schulische Bildung und Antisemitismusprävention“. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 6. Mai.

ein leerer Hörsaal während der Corona-Pandemieein leerer Hörsaal während der Corona-Pandemie
© gemeinfrei

Einsatz für die Zukunft der wissenschaftlichen Theologie

Der Bundesverband Katholische Kirche an Hochschulen und die Arbeitsgemeinschaft Theologiestudierende fordern Verbesserungen bei den Berufungsverfahren in der Katholischen Theologie sowie bessere Karriereaussichten für Studierende und wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit beteiligt an den Diskussionen, die die Notwendigkeit einer Reform der kirchlichen Unbedenklichkeitsprüfung und der wissenschaftlichen Laufbahn betonten, waren die Studierenden Florian Gutt und Leon Lindstedt von der Katholisch-Theologischen Fakultät in Münster. Probleme wie langfristig unbesetzte Lehrstühle bedrohen den Ruf der Theologie als unabhängige Wissenschaft, weshalb schnelle und transparente Lösungen gefordert werden.

© Renovabis

Renovabis Pfingstaktion 2024

Am 3. Mai 2024 wird mit einer Veranstaltung im Franz Hitze Haus in Münster die bundesweite Renovabis Pfingsaktion 2024 eröffnet. Referent:innen aus Politik, Wissenschaft, Kirchen und Zivilgesellschaft aus Deutschland, Bosnien und Herzegowina und der Ukraine schauen auf die verschiedenen Dimensionen von Frieden und Versöhnung. Mitorganisatorin, Referentin und Moderatorin ist die Expertin für Ostkirchenkunde, Prof. Dr. Regina Elsner vom Ökumenischen Institut.

© IBET | Judith Luttermann

Von Affekten und Emotionen

Das Thema "Affekte und Emotionen im Neuen Testament" stand im Fokus einer Tagung, zu der die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Neutestamentlerinnen und Neutestamentler (AKN) auf Einladung von Prof. Dr. Wolfgang Grünstäudl und Prof. Dr. Adrian Wypadlo im März in Münster zusammenkamen. Vorträge zu verschiedenen Aspekten von Emotionen in neutestamentlichen Texten und interdisziplinäre Impulse regten zu Debatten an. In einem fakultätsöffentlichen Abendvortrag referierte die Literaturwissenschaftlerin  Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf (Münster) aus der Perspektive der Deutschen Literaturgeschichte über gegenwärtige Herausforderungen in der Emotionsforschung.

Prof. Dr. Norbert Köster, Prof. Dr. Marcin Worbs, Prof. Dr. Clemens Leonhard und Marco Xu stehend nebeneinander und lächeln in die KameraProf. Dr. Norbert Köster, Prof. Dr. Marcin Worbs, Prof. Dr. Clemens Leonhard und Marco Xu stehend nebeneinander und lächeln in die Kamera
© KTF | Dekanat SR

Theologe und Germanist Marcin Worbs zu Gast in Münster

Der polnische Theologe und Germanist Prof. Dr. Marcin Worbs war in dieser Woche an der Katholisch-Theologischen Fakultät zu Gast. Als Hochschullehrer der Partneruniversität in Opole und Teilnehmer des Erasmus-Austauschprogramms gestaltete Worbs vier Lehrveranstaltungen. In seinen Vorlesungen erörterte Worbs die Verbindung von Theologie, Glaube, Philosophie und Literatur, wobei er sich besonders auf die Dichtung von Joseph von Eichendorff (1788-1857) sowie von verschiedenen polnischen Romantikern konzentrierte.

© KTF | AF

Katholisch-Theologische Fakultät feiert Absolvent:innen mit zwei festlichen Veranstaltungen

Die Katholisch-Theologische Fakultät hat am Freitagnachmittag ihre Absolvent:innen feierlich verabschiedet und für ihre Leistungen gewürdigt. Die künftigen Religionslehrer:innen wurden erneut in einer eigenen Veranstaltung für ihren erfolgreichen Studienabschluss geehrt und erhielten zusätzlich ihre vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis vom Bistum. Den Promotionsvortrag zum Thema "Kirchenentwicklung durch Gestaltung" hielt Dr. Markus Toppmöller.

© TheoPodcast | Luise Hecht

Bibelwissenschaften digital und diskursiv

Das vom Land NRW geförderte Projekt „Diskursives Lehren – nachhaltiges Lernen“ (OERContent.nrw) zielt darauf ab, Online-Kurse in den Bibelwissenschaften zu erstellen, die eine diskursive Lernatmosphäre fördern und als Open Educational Resources (OER) öffentlich zugänglich sind. Es stellt sich den durch die Corona-Pandemie verstärkten Herausforderungen und Chancen der Online-Lehre und verknüpft sie mit einem hochschuldidaktischen Ansatz. Im aktuellen TheoPodcast geben die wissenschaftlichen Mitarbeiter Knut Wormstädt, Christian Tasche und Simon Spratte Einblicke in Ziele und Perspektiven des Projekts.

© IBET | Judith Luttermann
© IBET | Judit Luttermann

Missbrauchskrise fordert neue Perspektiven auf die Bibel

Wie nötig angesichts der Missbrauchskrise neue Perspektiven auf biblische Texte sind, zeigte die Tagung "Toxische Bibelhermeneutiken? Bibel, Missbrauch und die Verantwortung der Exegese". Nur durch einen neuen Blick auf die Texte sei es möglich, missbräuchliche Interpretationen abzuwenden und potenzielle Gefahren kritisch zu prüfen. Expert:innen verschiedener Fachrichtungen beleuchteten die Ambivalenz biblischer Motive und die Herausforderungen im Umgang mit mehrdeutigen Texten. Die Diskussionen zeigten: Ein offener Umgang mit Auslegungsfragen und ein kritisches Überdenken eingefahrener Denkmuster sind für eine verantwortungsvolle Exegese unerlässlich.

Clauß Peter Sajak lächelt in die KameraClauß Peter Sajak lächelt in die Kamera
© KTF | Peter Leßmann

Zur Zukunft des Religionsunterrichts

Der Religionsunterricht steht immer wieder zur Debatte.  Doch wie bewerten Kirchenmitglieder und Konfessionslose ihn tatsächlich? Eine aktuelle Studie zeigt überraschende Ergebnisse: 77 Prozent der Grundschulkinder nehmen am Religionsunterricht teil, darunter auch 35 Prozent konfessionslose Schüler. Der Religionspädagoge Prof. Dr. Clauß Peter Sajak betont die Strahlkraft des Religionsunterrichts über die christlichen Kinder hinaus und sieht eine Zukunft in interreligiöser Kooperation.

Regina Elsner steht vor einem grünen Strauch und schaut in die KameraRegina Elsner steht vor einem grünen Strauch und schaut in die Kamera
© TheoPodcast | Sarah Röttger

Christliche Kirchen in Russlands Krieg gegen die Ukraine

Am 24. Februar jährt sich der militärische Angriff Russlands auf die Ukraine zum zweiten Mal. Auch wenn der Krieg kein religiöser Krieg ist, spielen die Kirchen eine besondere Rolle. In der aktuellen Folge des TheoPodcast berichtet Prof. Dr. Regina Elsner über die Situation der Kirchen und ihren Einfluss in dem Krieg und überlegt, wie die Kirchen zum Frieden beitragen können. Die im Januar ernannte Professorin für Ostkirchenkunde und Ökumenik stellt auch ihre Pläne für die Zukunft sowie das Netzwerk Ukrainian Studies in Münster (USIM) vor. Eine aktuelle Sammlung von Beiträgen zur Rolle der Kirche im Ukrainekrieg bietet dieses Dossier. Zudem hat der Lehrstuhl für Ostkirchenkunde und Ökumenik eine Sonderseite zum Schwerpunkt Ukraine eingerichtet, auf der über Aktivitäten mit Bezug zur Ukraine berichtet wird sowie weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden sind.

© KTF | JJ

Künstliche Intelligenz und Theologie

Umfrage zu Potenzialen und Gefahren

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant und beeinflusst schon jetzt in erheblichem Maße zahlreiche Lebensbereiche. Wie sich dieser Fortschritt auf die Theologie auswirkt, diskutierten Teilnehmer:innen aller Statusgruppen in einer KI-Werkstatt. Um einen größeren Kreis von Theologiestudierenden, Theolog:innen und an Theologie Interessierten in die Diskussion einzubeziehen, hat Janis Jaspers, Student der katholischen Theologie und Informatik, eine Umfrage erstellt, die verschiedene Potenziale und/oder Gefahren von KI in der Theologie in den Blick nimmt. Die Umfrage ist ausgewertet und die Ergebnisse können hier eingesehen werden.

© TheoPodcast | Ludger Hiepel

TheoPodcast meets Theologische Revue

In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über Neuerscheinungen berichtet. Im aktuellen TheoPodcast erzählt Frenz, welche Rezensionen der Open-Access-Ausgabe der ThRv am häufigsten angeklickt wurden und verrät, welche Werke und Rezensionen demnächst erscheinen werden.

© TheoPodcast | Luise Hecht

Wissenschaftskommunikation mit TheoTVIST

In der Welt der Wissenschaftskommunikation gewinnt die Videoproduktion zunehmend an Bedeutung. Im aktuellen TheoPodcast berichten Anna-Lena Theile und Leon Lindstedt von TheoTVIST, dem Videografieteam des Fachbereichs 2, wie sie Forscher:innen dabei unterstützen, ihre Arbeit einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und erzählen von einem Workshop, bei dem Wissenschaftler:innen die Möglichkeit hatten, sich vor der Kamera auszuprobieren.

© Uni-MS | Meike Reiners

"Detektive der Kirchenkunst"

Kunstschätze aus den Kirchen des Bistums Münster zu erforschen und digital zugänglich zu machen - das ist das Ziel eines Projektes der Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie, Theologische Ästhetik und Bilddidaktik (ACHRIBI). Mit großer Sorgfalt durchstreift das Team der ACHRIBI die Kirchen und Kapellen, um historische Schätze zu fotographieren, zu beschreiben und auszumessen. Dabei stoßen die Mitarbeiter:innen immer wieder auf unerwartete Funde, die Einblicke in die Geschichte und Identität der Gemeinden geben. Mehr über ihre Arbeit erzählen die Mitarbeiter:innen des Projekts in der aktuellen Ausgabe der Uni-Zeitung wissen|leben.

© KTF | David Kulke

Kontroverse Diskussion um die Position des christlichen Pazifismus

Für eine spirituelle Haltung, die sich am Christusereignis und Jesu Weg der Gewaltfreiheit orientiert, warb der mennonitische Friedenstheologe Prof. Dr. Fernando Enns in der Ökumenischen Gastvorlesung am 22. Januar 2024. Angesichts des „völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der russischen Regierung gegen die Ukraine“ mahnte er, dass die Kirchenleitungen darauf verzichten sollten, „die Perspektive ihrer jeweiligen nationalen Regierungen einzunehmen und deren Handlungen gar theologisch zu legitimieren.“ Vielmehr sollten sie ihre Verantwortung als Kirchen wahrnehmen: eine kritische, orientierende Begleitung, stets mit Blick auf das Leid der Menschen auf allen Seiten.

© Simon Spratte

Antike Judenfeindschaft in der hebräischen Bibel

Simon Spratte im aktuellen TheoPodcast

Das Esterbuch erzählt von Haman, der den persischen König Ahachverosh zur Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes überredet. Durch Königin Ester, die selbst Jüdin ist, wird der Plan verhindert. Im aktuellen TheoPodcast spricht der Alttestamentler Simon Spratte über die Figur des Haman und erörtet, ob im Esterbuch bereits konkrete Erfahrungen von Judenfeindlichkeit verarbeitet worden sind.

© KTF | Peter Leßmann

Marianne Heimbach-Steins zum 65. Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch!

Die Professorin für Christliche Sozialwissenschaften Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins wird am heutigen Freitag, dem 26. Januar, 65 Jahre alt. Seit 2009 leitet sie das Institut für Christliche Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät. In ihrer Forschung konzentriert sie sich unter anderem auf die politische Ethik und Menschenrechtsethik, wobei sie besonders das Recht auf Religionsfreiheit und das Recht auf Bildung in den Blick nimmt. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Heimbach-Steins auf Genderfragen im Horizont christlicher Sozialethik. Gemeinsam mit Prof. Dr. Judith Könemann leitet sie seit 2018 die Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung.

© KTF | JJ

Promotionseingangsstipendien ausgeschrieben

Um den Übergang von Studium in die Promotion zu erleichtern, vergibt die Stiftung zur Ausbildung katholischer Geistlicher im Bistum Münster erstmalig Promotionseingangsstipendien. Das Stipendium soll Promovierenden ermöglichen, das für die Zulassung zur Promotion und die Bewerbung bei Studienförderwerken notwendige Exposé zu erstellen.
Bewerbungen können bis zum 1. März 2024 direkt an die Stiftung gerichtet werden. Für Fragen steht das Prodekanat für Forschung, Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs zur Verfügung.

© KTF | JJ

Where will YOU go?

Informationsveranstaltung für Auslandsaufenthalte der Katholisch-Theologischen Fakultät

Mit einem Auslandsaufenthalt während Ihres Studiums können Sie nicht nur Ihre Sprachkenntnisse verbessern. Sie lernen auch Ihr Studienfach aus einer anderen Perspektive kennen, beweisen Organisationstalent und erlernen wichtige interkulturelle Kompetenzen. Die Katholisch-Theologische Fakultät bietet Ihnen eine große Auswahl an Partnerinstitutionen in Europa und darüber hinaus.
Sie haben Interesse an einem Auslandsaufenthalt? Dann kommen Sie doch zur Informationsveranstaltung am 23.01.2024 um 18 Uhr s.t., Raum KTh II.
 

© KTF | Peter Leßmann

Regina Elsner zur Professorin für Ostkirchenkunde und Ökumenik ernannt

Dr. Regina Elsner ist zum 8. Januar 2024 zur Professorin für Ostkirchenkunde und Ökumenik ernannt worden. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Thomas Bremer am Ökumenischen Institut der Katholisch-Theologischen Fakultät an. Elsner forscht insbesondere zu Fragen der orthodoxen Sozialethik, zum Verhältnis von Kirche, Politik und Zivilgesellschaft besonders in den Ländern Russland, Ukraine und Belarus, sowie zu Themen der Friedensethik und der Gender-Gerechtigkeit im Kontext von Orthodoxie und Ökumene.

© KTF | Monnica Klöckener

Neue Einblicke in das Konzil von Nicäa (325)

Samuel Fernández präsentiert Forschungsergebnisse

Zu Beginn des neuen Jahres hielt Prof. Dr. Samuel Fernández von der Pontifical Catholic University of Chile in Santiago de Chile einen Gastvortrag mit dem Titel "The 'Arian' Crisis: Reassessing the Evidence". In seinem Vortrag gewährte er spannende Einblicke in seine laufenden Forschungen zum Konzil von Nicäa, das im kommenden Jahr sein 1700-jähriges Jubiläum feiert.

© pixabay

Franz Xaver Kaufmann verstorben

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster trauert um ihren Ehrendoktor Prof. Dr. oec. Dr. h.c. mult. Franz Xaver Kaufmann. Kaufmann, geboren am 22. August 1932 in Zürich, war von 1969 bis zu seiner Emeritierung 1997 Professor für Sozialpolitik und Soziologie an der Universität Bielefeld. Seiner umfangreichen religionssoziologischen Forschung und seiner kritischen Begleitung der katholischen Kirche verdankt die katholische Theologie vielfältige Impulse. Für seine Verdienste als Inspirator einer gesellschaftsnahen und zeitgenössischen Theologie verlieh die Katholisch-Theologische Fakultät Franz Xaver Kaufmann am 22. Juni 2012 die Ehrendoktorwürde. Am 7. Januar 2024 ist Franz Xaver Kaufmann im Alter von 91 Jahren in Bonn gestorben. Das Kollegium der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität gedenkt seiner mit Hochachtung und in Dankbarkeit. Möge er ruhen in Frieden.
 

© TheoPodcast | Johanna Döller

„Lambertuskirche digital“ – ein Projekt zur digitalen Vermittlung christlichen Kulturerbes in St. Lambertus Ascheberg

Der neue TheoPodcast - Johanna Döller im Interview mit Ludger Hiepel

Was hat die Strahlenmadonna im Kirchenraum der St. Lambertus-Kirche in Ascheberg mit der Davert zu tun? Warum verärgert ein Altarbild einen Kirchenbesucher? Gab es eine Kanzel in Ascheberg und was hat sie mit Rom zu tun? Was hat es mit der skandalösen Katharinenprozession als Vorgängerin der Ascheberger Jacobi Kirmes auf sich? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das Projekt „Lambertuskirche digital“. Das Konzept zur digitalen Vermittlung christlichen Kulturerbes in St. Lambertus Ascheberg hat  Johanna Döller 2021 im Rahmen ihrer Masterarbeit entwickelt. Im Interview in dieser Podcast-Folge erzählt sie davon.

Informationsplakat zur Exkursion in den Senegal
© Emma Wendt

Exkursion in den Senegal

Das Institut für Missionswissenschaft bietet in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie der Universität Münster vom 4. bis 25 August 2024 eine Exkursion in den Senegal an. Die Exkursion richtet sich an Interessierte aus den Bereichen Anthropologie, Theologie, Religionswissenschaften und Geschichte. Sie bietet Einblicke in kulturelle Erinnerungsorte und Pilgerstätten, die verschiedene religiöse Traditionen zusammenführen. Besuchen können die Teilnehmer:innen unter anderem die Insel Gorée, das Monument de la Renaissance und die große Moschee in Touba. Ein Infoabend findet am Montag, 29.01.2024, um 18 Uhr in der Robert-Koch-Straße 29, Raum 114 statt.

Katharina Wörn hält ihren Vortrag.
JProf. Dr. Katharina Wörn
© IBET | Wolfgang Grünstäudl

Wie gefährlich ist Eindeutigkeit?

Workshop des IBET zu Ambiguität

Besitzt die Wirklichkeit einen grundlegend zweideutigen Charakter? Welche Leistungsfähigkeit besitzen Begriffe wie Ambivalenz, Ambiguität oder Amphibolie in theologischen Diskursen? Diesen Fragen, die für die Interpretation biblischer Schriften hohe Relevanz besitzen, widmete sich ein Workshop, den die Würzburger Systematikerin JProf. Dr. Katharina Wörn auf Einladung von Prof. Dr. Grünstäudl am IBET durchführte.

© ACHRIBI | CH
© ACHRIBI | MB

Inventarisierung von Kunstschätzen in Kirchen und Kapellen im Bistum Münster offiziell gestartet

Das Team der Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie, Theologische Ästhetik und Bilddidaktik (ACHRIBI) hat in der vergangenen Woche mit der Inventarisierung erster Kunstschätze begonnen. Der Auftakt für das sechsjährige Forschungsprojekt zur Digitalisierung Christlichen Kulturerbes im Bistum Münster fand in der St. Johannes Baptist Kirche in Langenhorst statt. Das Projekt, das von der Universität Münster in Zusammenarbeit mit dem Bistum Münster durchgeführt wird, hat zum Ziel, das reiche kulturelle Erbe der christlichen Gemeinschaft digital zu erfassen und für die Zukunft zu bewahren.

© LWL | Kohlhammer

Spielkultur und Wissenschaft

Lukas Boch im Theopodcast

Im aktuellen Theopodcast nimmt der Kirchenhistoriker Lukas Boch die Hörer:innen mit auf eine Reise zur SPIEL, der größten internationalen Messe für Brettspiele. Er erzählt nicht nur, welche Spiele er dort gespielt und welche Neuheiten er getestet hat, sondern gibt auch Einblicke in die Geschichte der Spielemesse. Zudem stellt Boch den neuen Sammelband "Von bierbrauenden Mönchen und kriegerischen Nonnen. Klöster und Klerus in analogen und digitalen Spielen" vor, der im Herbst 2023 bei Kohlhammer erschienen ist.

© KTF | Dekanat SR

Fakultät wählt neuen Nikolaus

Feierlicher Auftakt in die Adventszeit

Es ist mittlerweile bewährte Tradition, dass die Mitglieder der Fakultät sich auf Einladung der Fachschaft zu einem festlichen Auftakt in die Adventszeit versammeln. So hatte die Fachschaft auch in diesem Jahr zu Nikolaus ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das für jeden Geschmack etwas bereithielt. Besinnliche Gedanken, adventliche Verköstigung, gemeinsames Singen und humoristische Vorträge sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

© Uni MS | Michael C. Möller

Promovend:innen geehrt

Rektorat zeichnet herausragende Promotionen aus

Das Rektorat der Universität Münster hat am Freitag, 1. Dezember 2023, die besten Doktor:innen aus dem Jahr 2023 geehrt. Zu den 125 Nachwuchswissenschaftler:innen, deren Dissertation mit dem bestmöglichen Prädikat "summa cum laude" bewertet wurde, gehören auch Dr. Philipp Ackermann, Dr. Johannes Elberskirch und Dr. Helmut Finzel, die an der Katholisch-Theologischen Fakultät promoviert wurden.

© PatristiCast

Freiheit und Würde bei Origenes

Freiheit und Würde haben ihre philosophischen Wurzeln in der jüdisch-christlichen und hellenistischen philosophischen Tradition. Ihre Definitionen und Implikationen werden seit Jahrhunderten heftig debattiert. Mit PatristiCast sprachen Prof. Dr. Alfons Fürst (Universität Münster) und Prof. Dr. Anders-Christian Jacobsen (Universität Aarhus) über die Geschichte der westlichen Konzepte von Freiheit und Würde und den Beitrag des Origenes zu diesen Konzepten.

Dr. Kebin Schembri steht vor einer weißen Wand und lächelt in die Kamera.
Dr. Kevin Schembri
© IKR

Zur Vereinfachung von Ehenichtigkeitsverfahren in der Praxis

Gastvortrag von Kevin Schembri

Im Jahr 2015 schuf Papst Franziskus mit dem Motu Proprio "Mitis Iudex Dominus Iesus" die Möglichkeit, Ehenichtigkeitsprozesse vor dem Diözesanbischof zu führen und das Verfahren insgesamt zu verkürzen. Auf Einladung des Institus für Kanonisches Recht und der Katholisch-Theologischen Fakultät berichtete der Kirchenanwalt und Bandverteidiger Dr. Kevin Schembri aus Malta über seine Erfahrungen mit dem verkürzten Prozess. In der Diözese Malta wird das neue Verfahren im Gegensatz zu Deutschland bereits angewendet.

© KTF | Dekanat SR

Studientag zur Zukunft der Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät

Welche Funktion hat die Theologie in einer Gesellschaft, in der der Großteil nicht mehr glaubt und dennoch nichts vermisst? Wie muss sich die Theologie künftig aufstellen, um ein attraktives Studienfach zu sein? Einen ganzen Tag lang diskutierten Studierende und Lehrende der Katholisch-Theologischen Fakultät mit geladenen Gästen über diese drängenden Fragen.

Magistra Eva Pauschatz und Professor Grünstäudl sitzen an einem Pult und unterrichten gemeinsam.
© IBET | Julia Pape

Erasmus+ Austausch mit der Universität Wien

Ein paar Wochen lang in einem anderen Universitätssystem arbeiten und lehren und gleichzeitig kulturelle Eindrücke sammeln: Diese Erfahrung konnte Julia Pape vom Institut für Biblische Exegese und Theologie (IBET) dank des Erasmus+-Programms machen. Für ein paar Wochen war Pape am Lehrstuhl für Neues Testament in Wien zu Gast - im Gegenzug kam Eva Puschautz vom Institut für Bibelwissenschaft in Wien anschließend für ein paar Wochen nach Münster.

© Presseamt | MünsterView | ACHRIBI

Ist Kunst Religion?

Festakt der ACHRIBI mit Gastvortrag von Johannes Rauchenberger

Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums der Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie, Theologische Ästhetik und Bilddidaktik (ACHRIBI) sowie des 5-jährigen Jubiläums von bildtheologie e. V. sprach Dr. Johannes Rauchenberger, Direktor des KULTUM – Zentrum für Gegenwart, Kunst und Religion in Graz, am 13. November 2023 in der Dominikanerkirche zur Debatte um die Rolle von Kunst in sakraler Hülle. Der öffentliche Festvortrag kann ab sofort in der aktuellen Folge des TheoPodcast nachgehört werden.

© TheoPodcast | Ludger Hiepel

TheoPodcast meets ThRv

Hören, was man lesen kann | 4. Quartal 2023

In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über die Neuerscheinungen berichtet. Hören Sie im aktuellen TheoPodcast, welche Rezensionen der Open-Access-Ausgabe der ThRv am häufigsten angeklickt wurden und erfahren Sie, welche Werke und Rezensionen demnächst erscheinen werden.

© Johannes K. Rücker
© KTF | Dekanat JU

Katholisch-Theologische Fakultät distanziert sich von Ehrendoktorwürde für Bischof Reinhard Lettmann

Der Fachbereichsrat der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster hat in seiner Sitzung am 14. November 2023 beschlossen, sich von der am 17. Januar 1991 verliehenen Ehrenpromotion an Bischof Dr. Reinhard Lettmann zu distanzieren. Grund dafür sind Ergebnisse der 2022 veröffentlichten Studie „Macht und sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche“, die Reinhard Lettmann ein „intensives Leitungs- und Kontrollversagen“ im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch durch Priester im Bistum Münster bescheinigen.

Schüler:innen sitzen in einem Raum und lauschen der vierköpfigen Podiumsdiskussion vorn.Schüler:innen sitzen in einem Raum und lauschen der vierköpfigen Podiumsdiskussion vorn.
Podiumsdiskussion "Was glaubst du denn?!"
© KTF | Dekanat AF

Schüler:innen besuchen die Katholisch-Theologische Fakultät

Am vergangenen Donnerstag, dem 9. November 2023, öffnete die Universität Münster ihre Türen für Schüler:innen im Rahmen des Hochschultags. Viele Schüler:innen informierten sich dabei auch über die Facetten des Theologiestudiums.

Hermann Steinkamp
2004 verabschiedete sich Prof. Dr. Hermann Steinkamp mit einer Vorlesung über das Thema „Parrhesia – Praxis. Über ‚Wahrheit zwischen uns‘“.
© Steinkamp

Hermann Steinkamp zum 85. Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch!

Der emeritierte Professor für Pastoraltheologie Prof. Dr. Dr. Hermann Steinkamp wird am heutigen Samstag, dem 11. November, 85 Jahre alt. Steinkamp war von 1975 bis 2004 Professor für Pastoralsoziologie und Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät. Seine Forschungen widmete er unter anderem sozialpastoralen Themen wie der diakonischen Jugendarbeit sowie der Beratung in kirchlichen Institutionen.

Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft schlugen symbolisch den letzten Nagel ein.
© BLB Münster

Richtfest auf dem Hüffer-Campus

Am vergangenen Freitag feierte der Hüffer-Campus Richtfest. Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft betonten die gesellschaftliche Bedeutung dieses einzigartigen Campus-Konzepts für die Theologien und Religionswissenschaft. Ab 2025 werden die Katholisch- und Evangelisch-Theologischen Fakultäten sowie das Zentrum für Islamische Theologie gemeinsam im Hüffer-Campus lehren und forschen.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einem Lexikoneintrag zum Thema Antisemitismus.
Einen Beitrag gegen den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland möchte das IBET im WS 2024/25 leisten.
© IBET | Ludger Hiepel

IBET setzt Schwerpunkt auf Antijudaismus und Antisemitismusprävention

Beitrag zur Sensibilisierung und Förderung von Toleranz

Das Institut für Biblische Exegese und Theologie (IBET) hat bei seiner Mitgliederversammlung am 24. Oktober 2023 beschlossen, in den Lehrveranstaltungen des Instituts im Wintersemester 2024/25 einen Schwerpunkt auf die Themen Antijudaismus und Antisemitismusprävention zu legen. Ergänzend beauftragten die Mitglieder den Vorstand des Instituts, dem Fachbereichsrat einen Studientag zu diesem Thema vorzuschlagen. Ziel des IBET ist es, die Studierenden für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

Die Aula des Marianum war bei beiden Veranstaltungen gut besucht.
© KTF | AF

Katholisch-Theologische Fakultät feiert Absolvent:innen mit zwei festlichen Veranstaltungen

Die Katholisch-Theologische Fakultät hat am Freitagnachmittag ihre Absolvent:innen feierlich verabschiedet. Erstmals in der Geschichte des mittlerweile traditionsreichen Actus Academicus fand in Zusammenarbeit mit dem Bistum Münster eine separate Veranstaltung für die Absolvent:innen der Lehramtsstudiengänge statt. In dieser feierlichen Zeremonie wurden sie für ihren erfolgreichen Studienabschluss geehrt, gleichzeitig erhielten die künftigen Religionslehrer:innen die vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis durch das Bistum Münster. Den traditionellen Festvortrag beim Actus Academicus hielt Dr. Josef Könning.

Das Bild zeigt das Cover der Monographie
© Hanser

Unheilige Allianz?

Warum sich Staat und Kirche trennen müssen

Das Verhältnis zwischen dem Staat und den beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland ist angespannt. Die religiöse Landschaft hat sich verändert, nur noch knapp die Hälfte der Bevölkerung sind Christen. In seiner neuen Monographie "Unheilige Allianz? Warum sich Staat und Kirche trennen müssen" fragt der Kirchenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller, ob die religionsfreundliche Verfassung fortgeschrieben werden sollte und überlegt, wie auch kleinere Religionsgemeinschaften paritätisch eingebunden werden können.

Der Arbeitsmarkt bietet nach wie vor viele Möglichkeiten für Theologiestudierende, sagt Matthias Beckmann.

Theologie und Beruf

Matthias Gabriel Beckmann im TheoPodcast

Studierende, die sich schon während des Studiums intensiver mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen möchten, können sich mit ihren Fragen an das Netzwerkbüro Theologie und Beruf wenden. Im aktuellen TheoPodcast stellt der Koordinator des Netzwerkbüros, Matthias Gabriel Beckmann, die Angebote vor und spricht im Interview mit Ludger Hiepel über Veränderungen des Arbeitsmarktes und die Bedeutung einer persönlichen Profilentwicklung.

Dekan Prof. Dr. Norbert Köster gratulierte Prof. Dr. Hubert Wolf herzlich zum Jubiläum und überreichte ihm eine Urkunde des Rektors.
© KTF | SR

Dienstjubiläum von Hubert Wolf

Kirchenhistoriker engagiert sich seit 40 Jahren in universitärer Lehre und Forschung

Der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf feiert sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Bei einem Empfang im Dekanat am 18. Oktober würdigte Dekan Prof. Dr. Norbert Köster die Leistungen Wolfs in Lehre und Forschung und sprach ihm seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Hubert Wolf wurde bereits mit 33 Jahren Professor an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, seit 2000 ist er Direktor des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.

© Unsplash | Taylor Brandon

Rektorat solidarisiert sich mit Israel

In einer heute morgen veröffentlichten Stellungnahme verurteilen das Rektorat sowie der Beauftragte der Universität Münster gegen Antisemitismus, Ludger Hiepel, die terroristischen Angriffe auf Israel und das jüdische Volk. "Unsere Gedanken sind bei allen Opfern und Betroffenen der menschenrechtswidrigen Taten", heißt es in der Stellungnahme.

Prof. Dr. Thomas Hanke
© Fana Schiefen

Neuer Direktor am Seminar für Philosophische Grundfragen der Theologie

Thomas Hanke zum Professor ernannt

Das Seminar für Philosophische Grundfragen der Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät hat einen neuen Direktor: Zum Start des Wintersemesters 2023/24 ist Dr. Thomas Hanke zum ordentlichen Professor ernannt worden. Hanke tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Müller an. Er forscht insbesondere zu Kant und Hegel und der Aktualisierung ihrer Philosophie. An der Katholisch-Theologischen Fakultät möchte er ein Zentrum für Aufklärungs- und Idealismusforschung aufbauen. Hanke hatte bereits seit 2020 die Lehrstuhlvertretung inne.

Dekan Prof. Dr. Norbert Köster begrüßte die Erstsemester herzlich an der Katholisch-Theologischen Fakultät.
© KTF | SR

Neue Erstsemester begrüßt

Von Hannover bis Brixen - so weit reicht das Einzugsgebiet, aus dem die neuen Erstsemester der Katholisch-Theologischen Fakultät stammen. Etwa 60 neue Gesichter durfte Dekan Prof. Dr. Norbert Köster am Montagvormittag im KTh I herzlich willkommen heißen. Köster ließ es sich nicht nehmen, die Erstsemester nach ihrer Herkunft und ihren Studienfächern zu fragen und sorgte mit seiner Neugier direkt für eine gelöste Stimmung.

Bereits seit Mai sind das tibetische Thangka (links) und das japanische Rollenbild zurück in Münster.
© KTF | IfR

Buddhistische Kunstwerke zurück in Münster

Wertvolle Textil- und Papiermalereien der Religionskundlichen Sammlung sind künftig am Hüffer-Campus zu sehen

Zwei bedeutende buddhistische Textil- und Papiermalereien der Religionskundlichen Sammlung sind zurück in Münster. Das aus Tibet stammende Thangka zeigt Ereignisse aus dem Leben des Buddha Shakyamuni, auch Siddharta Gautama oder „historischer Buddha“ genannt, und buddhistische Legenden. Auf dem japanischen Rollbild sind der Gott Yama, japanisch Enma, Emma oder Enra, und einige der buddhistischen Höllen zu sehen.

Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins moderierte den Vortrag von Wirtschafts- und Sozialethiker Prof. Dr. Bernhard Emunds an.
© ICS

41. Kongress der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik

„Sorge – Care. Anthropologische Zugänge – Ethische Konzepte – Gesellschaftliche Praxen“ lautete der Titel eines Kongresses, zu dem die Internationale Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik (IVMS) eingeladen hatte. Mehr als einhundert Teilnehmer:innen verschiedener Disziplinen diskutierten drei Tage lang über praktische und theoretische Herausforderungen rund um das Thema Care-Ethik. Gastgeberinnen waren Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften und Vorsitzende der IVMS, und Prof. Dr. Monika Bobbert, Fachvertreterin für Moraltheologie.

Blick vom Veranstaltungsort über die Romagna
© IBET | Julia Pape

Auf dem Balkon der Romagna

Internationale Fachtagung zum frühen Christentum mit Beteiligung des IBET

Auf der internationalen Tagung des Italian Centre for Advanced Studies on Religions (CISSR) wurden fesselnde Themen rund um das frühe Christentum diskutiert. Die Tagung in der malerischen Festung von Bertinoro brachte über 80 Wissenschaftler:innen aus Europa und Nordamerika zusammen und bot einen inspirierenden Raum für interdisziplinären Dialog. Prof. Dr. Wolfgang Grünstäudl und Julia Pape nutzten die Gelegenheit, um Einblicke in Forschungsprojekte zu gewinnen und internationale Kontakte zu knüpfen.

Prof. Dr. Robert A. Yelle
© Robert Yelle | TheoPodcast | Katholische Akademie Berlin

Die unsichtbare Grenze: Die schwindende Grenze der Trennung zwischen Kirche und Staat

Robert Yelle im TheoPodcast

Der säkulare Liberalismus verlangt eine Trennung von Kirche und Staat, um sowohl die Sicherheit des Gemeinwesens als auch die Religionsfreiheit zu gewährleisten. Die Frage, wo die Grenze zwischen Religion und Politik zu ziehen ist, ist jedoch nach wie vor umstritten. Immer mehr Menschen behaupten, dass dies nicht möglich und vielleicht nicht einmal wünschenswert ist. Dieses Problem ist nicht neu. Wie Prof. Dr. Robert Yelle im TheoPodcast darlegt, hat es seine Wurzeln in der frühen Neuzeit, als in England von Persönlichkeiten wie Thomas Hobbes und John Locke die Grundlagen für eine liberale, säkulare Verfassung gelegt wurden.

Eine Flasche Wein liegt auf einem aufgeschlagenen CICEine Flasche Wein liegt auf einem aufgeschlagenen CIC
© KTF | ZKR

Unerlaubter Wein = ungültige Messe?!

Clemens Leonhard und Thomas Neumann zu einer scheinbar "simplen Gleichung"

Ist eine Messe ungültig, wenn ein Wein verwendet wird, der offiziell nicht erlaubt ist? Im Blog der Zeitschrift für Kanonisches Recht (ZKR) nähern sich der Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Clemens Leonhard und der Kirchenrechtler Dr. Thomas Neumann dieser Frage durch liturgiewissenschaftliche und kanonistische Anmerkungen. Der Blog der ZKR ist im April dieses Jahres gestartet. Es werden Beiträge veröffentlicht, die aktuelle Themen aufgreifen und zur Diskussion beitragen und anregen sollen.

Prof. Dr. John Thatamanil
© John Thatamanil | TheoPodcast | Katholische Akademie Berlin

Haben Religionen Grenzen?

John Thatamanil im TheoPodcast

Können religiöse Traditionen von anderen religiösen Praktiken abgegrenzt werden? Deskriptiv sei das kaum möglich, erklärt der amerikanische Theologe Prof. Dr. John Thatamanil. Mitunter müssten jedoch normative Grenzen gezogen werden. In der neuen Folge des TheoPodcast spricht Thatamanil auch über die Frage der Aneignung von Traditionen und darüber, warum Grenzen zwischen Religionsgemeinschaften regelmäßig neu ausgehandelt werden müssen.

Die Schatzkammer mit ausgestellten Votivgaben in AschebergDie Schatzkammer mit ausgestellten Votivgaben in Ascheberg
Die Schatzkammer mit ausgestellten Votivgaben in Ascheberg
© KTF | JD

Konzept der Masterarbeit umgesetzt

Geschichte und Glaube digital erleben

Frühes christliches Leben für jeden erfahrbar zu machen: Das ist das Ziel des Projekts „Lambertuskirche digital“, das ab sofort in der St. Lambertus-Kirche in Ascheberg besucht werden kann. Das Konzept zur digitalen Vermittlung christlichen Kulturerbes hat Johanna Döller, wissenschaftliche Mitarbeiterin der ACHRIBI, 2021 in ihrer Masterarbeit entwickelt.
Die Inhalte sind auch jederzeit online unter diesem Link abrufbar.

Karl Gabriel PortraitfotoKarl Gabriel Portraitfoto
Prof. em. Dr. Dr. Dr. h.c. Karl Gabriel
© KTF

Karl Gabriel zum 80. Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch!

Der emeritierte Professor für Christliche Sozialwissenschaften, Dr. Dr. Dr. h.c. Karl Gabriel, ist am Montag, dem 18. September, 80 Jahre alt geworden. Gabriel war von 1998 bis 2009 Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät und Direktor des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften. Nach seiner Emeritierung wirkte Gabriel als Senior Professor am Exzellenzcluster Religion und Politik weiter. Seine Forschungen widmete er der Bedeutung von Religion in der Moderne. Intensiv äußerte er sich zu religionssoziologischen Debatten um Säkularisierungstheorien.

Ludger Hiepel und Johannes Schnocks lächeln in die KameraLudger Hiepel und Johannes Schnocks lächeln in die Kamera
Ludger Hiepel und Prof. Dr. Johannes Schnocks (v.l.)
© IBET | Oliver Dyma

„Die Steine umdrehen, um zu sehen, ob die Ameisen darunter immer noch so laufen…“

Interview über antike Textzeugen des Ijobbuches

Die Alttestamentler Prof. Dr. Johannes Schnocks und Ludger Hiepel untersuchen mithilfe von digitalen Methoden und Tools verschiedene Textzeugen des Ijobbuches. Im Blog der Digital Humanities Universität Münster erzählen die Bibelwissenschaftler, worum es in dem Projekt geht und was es bedeutet, über ein Buch zu forschen, das schon seit 2000 Jahren kommentiert wird.

Die Teilnehmer:innen vor dem Xantener Dom
© ACHRIBI CH

„Christliches Kulturerbe in einer säkularen Gesellschaft“

Tagung der ACHRIBI in Xanten

Ist der Umgang mit christlichem Kulturerbe von gesamtgesellschaftlicher Relevanz? Wie kann Teilhabe an kulturellem Erbe funktionieren? Diese und weitere Fragen diskutierten Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen vom 12.09.-13.09.2023 auf der Tagung „Christliches Kulturerbe in der säkularen Gesellschaft“ der Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie, Theologische Ästhetik und Bilddidaktik (ACHRIBI) unter der Leitung von Prof. Dr. Norbert Köster in Sonsbeck bei Xanten am Niederrhein.

Prof. Dr. Marcia Pally
© Marcia Pally | TheoPodcast | Katholische Akademie Berlin

Von menschlicher Hyperkooperativität zu populistischer Aggression: Wie konnte es so weit kommen?

Marcia Pally im TheoPodcast

Im aktuellen TheoPodcast spricht die amerikanische Wissenschaftlerin und Autorin Marcia Pally über das Versagen der menschlichen Kooperationsbereitschaft, welches zu Gewalt und Spaltung führt. Am Beispiel weißer Evangelikaler in den USA skizziert Pally, wie ein "Wir-Die"-Denken zum Aufstieg des Rechtspopulismus führte und erklärt detailliert, welche politischen Positionen Evangelikale aktuell vertreten.

Ludger Hiepel und Daria Hartmann
© Stephan Kube | D. Djahanschah

Resilienz gegen Antisemitismus

"Resilienz gegen Antisemitismus" lautet der Titel einer Veranstaltung, zu der das Polizeipräsidium Münster, die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, Abt. Münster und die Universität Münster gemeinsam einladen. Die Veranstaltung findet am 12. September statt. Mit dabei sind auch Daria Hartmann und Ludger Hiepel von der Katholisch-Theologischen Fakultät. Sie sprechen über Antisemitismus und Verschwörungstheorien im Netz. Hiepel ist Beauftragter gegen Antisemitismus an der WWU.

© Gary Slater | TheoPodcast | Katholische Akademie Berlin

Nachdenken über religiöse, politische und ökologische Grenzen

Gary Slater im TheoPodcast

Als 1989 die Berliner Mauer fiel, gab es weltweit fünfzehn internationale Grenzmauern. Heute sind es vierundsiebzig. Im neuen TheoPodcast spricht Dr. Gary Slater, Gastwissenschaftler am Institut für Christliche Sozialwissenschaften, über unterschiedliche Kategorien von Grenzen, darüber, wie Grenzen trennen und wie die verschiedenen Formen von Grenzen miteinander interagieren können.

© KTF | MGB

Der neue Hüffer-Campus

Regelmäßige Updates zum Baufortschritt

Zwischen Robert-Koch-Straße und Hüfferstraße entsteht etwas Einzigartiges in Europa: Auf dem neuen Hüffer-Campus wird vorraussichtlich ab Mitte 2025 in Evangelischer, Katholischer und Islamischer Theologie auf einem gemeinsamen Campus geforscht und gelehrt.
Der Bau des Hüffer-Campus nimmt zunehmend Form an. Ab sofort können Sie auf regelmäßig aktualisierten Bildern die Baufortschritte verfolgen.

© IfR

Grüne Religion?! Klima, Umwelt und Natur in den Religionen

Ausstellungsprojekt mit Studierenden der Religionswissenschaft eröffnet

Gestern ist die Ausstellung "Grüne Religion?! Klima, Umwelt und Natur in den Religionen" eröffnet worden. Die Plakatausstellung ist das Ergebnis eines einjährigen Lehrprojektes des Instituts für Religionswissenschaft der WWU. Sie eröffnet Perspektiven auf das Verhältnis unterschiedlicher religiöser Traditionen zu Themen ökologischer Nachhaltigkeit. Die Ausstellung ist im Bunker 02 im Bioenergiepark der Gemeinde Saerbeck zu sehen und kann noch bis zum 8. Oktober 2023 besucht werden.

Das Projektteam „Geistlicher Missbrauch in geistlichen Gemeinschaften“ besteht aus Juliana Osterholz, Prof. Dr. Judith Könemann und Dr. Bernhard Frings. (v.l.)
© Uni MS | Brigitte Heeke
© Uni MS | Brigitte Heeke

Geistlicher Missbrauch: Forscher:innen bitten Betroffene um Unterstützung

Interviewpartner:innen aus geistlichen Gemeinschaften und Dokumente gesucht | Projekt läuft bis 2026

Das Team des Projekts "Geistlicher Missbrauch in geistlichen Gemeinschaften" sucht für seine Studie Betroffene von sogenanntem geistlichem Missbrauch. Vor allem ehemalige Mitglieder der Organisationen "Christusgemeinschaft" und "Totus Tuus Neuevangelisierung" bittet Projektleiterin Judith Könemann um Unterstützung. Geistlicher Missbrauch findet im religiösen Umfeld statt und beginnt dort, wo Verantwortliche mithilfe biblischer oder spiritueller Inhalte und Praktiken manipulieren oder psychischen Druck erzeugen. Wer das Forschungsteam unterstützen möchte, kann sich per  E-Mail oder telefonisch bei Juliana Osterholz (0251 83-30029) oder Dr. Bernhard Frings (0251 83-24337) melden. Das Team ist auch per Post erreichbar: Prof. Dr. Judith Könemann, Robert-Koch-Straße 40, 48149 Münster. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

© TheoPodcast | Ludger Hiepel

TheoPodcast meets ThRv

Hören, was man lesen kann | 3. Quartal 2023

In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über die Neuerscheinungen berichtet. Hören Sie im aktuellen TheoPodcast, welche Rezensionen der Open-Access-Ausgabe der ThRv am häufigsten angeklickt wurden und erfahren Sie, welche Werke und Rezensionen demnächst erscheinen werden. Zudem berichtet Frenz über Veränderungen in der Theologischen Revue und erklärt, warum es manchmal schwierig ist, geeignete Rezensent:innen zu finden. 

Anna Kintrup hat am ERASMUS-Programm teilgenommen.
© Anna Kintrup

Unterwegs in Paris

Anna Kintrup über ihre Zeit in Frankreich

ERASMUS in Paris lohnt sich! Davon ist Anna Kintrup, Studierende an der Katholisch-Theologischen Fakultät, überzeugt. Im Video erzählt Kintrup von ihren Begegnungen und Erlebnissen und zeigt Orte, die sie besucht hat. Entstanden ist das Video als Beitrag für den Wettbewerb "Sie sind dran - it's your turn" des Career Service sowie des International Office der WWU.

Eine Mitarbeiterin der Stabstelle genießt die Ruhe im Botanischen Garten. Eine Mitarbeiterin der Stabstelle genießt die Ruhe im Botanischen Garten.
Eine Mitarbeiterin der Stabstelle genießt die Ruhe im Botanischen Garten.
© Uni MS | Peter Leßmann

Fotowettbewerb „Mein Uni-Lieblingsort“: Machen Sie mit!

Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sucht Fotos

Mein Uni-Lieblingsort – unter diesem Motto ruft die Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Münster alle Angehörigen, Studierenden, Alumni und Freund:innen der Universität zu einem Fotowettbewerb auf. Einsendeschluss für das Foto, das Ihren persönlichen Lieblingsplatz an der Uni zeigt, ist der 6. September 2023. Weitere Informationen finden Sie hier.

Prof. Dr. Judith Könemann (l.) und Prof. Dr. Clauß Peter Sajak freuen sich über die Verstärkung im Team durch Carmen Edler.
© KTF | IRpP

Neues Gesicht am Institut für Religionspädagogik und Pastoraltheologie

Seit dem 1. August ist Carmen Edler für die Entwicklung und Gestaltung des neuen Studiengangs für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung zuständig.  Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Universität Münster diesen neuen Lehramtsstudiengang mit den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „Emotionale Entwicklung“ an. Die Katholisch-Theologische Fakultät beteiligt sich mit dem Fach Katholische Religionslehre als zweitem möglichen Unterrichtsfach (neben Deutsch oder Mathematik). Edler war bisher Fachleiterin am ZfsL Gelsenkirchen.

© KTF | JJ

Neuer Promotionsstudiengang "Dr. phil."

Die Katholisch-Theologische Fakultät bietet einen neuen Promotionsstudiengang an. Ab dem Wintersemester 2023/24 können Interessierte sich auch an der Katholisch-Theologischen Fakultät für ein Promotionsstudium mit dem Abschluss "Dr. phil." einschreiben. Informationen zum neuen Promotionsstudiengang sowie die Promotionsordnung Dr. phil. 2023 finden Sie hier.

© pixabay

Adel Theodor Khoury verstorben

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster trauert um ihr Mitglied, den Emeritus Prof. i.R. Dr. Adel Theodor Khoury. Er verstarb am 14. Juli 2023 in Bonn. Von 1970 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1993 war Prof. Khoury Inhaber der Professur für ‚Religionsphilosophie und Religionsgeschichte‘ bzw. für ‚Allgemeine Religionswissenschaft‘ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.

Die Preisträgerin Aliya Zwiens mit Johannes Frenz und Alissa Geisler (v.l.)
© TheoPodcast | Ludger Hiepel

"Wege zum Frieden?" – Die Schüler:innenakademie zum ökumenischen Facharbeitswettbewerb im Fach Religion 2023

Aliya Zwiens, Alissa Geisler und Johannes Frenz im TheoPodcast

Aliya Zwiens heißt die diesjährige Gewinnerin des ökumenischen Facharbeitswettbewerbs im Fach Religion. Im aktuellen TheoPodcast erzählt Zwiens, worum es in ihrer Facharbeit geht, wie die Idee zu ihrem Thema gekommen ist und ob ein Theologiestudium für sie in Frage kommt. Zu Wort kommen auch Alissa Geisler, Organisatiorin des Wettbewerbs, und Johannes Frenz, Mitglied der Jury.

Prof. Dr. Christian Bauer hielt am Montag seine Antrittsvorlesung.
© IRpP | CB

„Orthodox Radicality? – Pastoraltheologie zwischen Klerikalismus und Synodalität“

Antrittsvorlesung von Christian Bauer

Viele Interessierte und Weggefährt:innen waren am 10. Juli nach Münster gekommen, um Dr. Christian Bauer, den neuen Professor für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät, zu begrüßen. Bauer hatte für seine Antrittsvorlesung ein spannendes Thema gewählt: Er referierte über "orthodoxe Radikalität" als eine Art und Weise, Theologie unter gegenwärtigen kirchlichen und gesellschaftlichen Bedingungen zu betreiben.

Ludger Hiepel und Prof. Dr. Oliver Dyma (v.l.)
© KTF | IBET

Diskursives Lehren – nachhaltiges Lernen

Neues Projekt unter Beteiligung der Katholisch-Theologischen Fakultät

Online Lehr- und Lernmaterial für die Bibelwissenschaften bereitszustellen ist das Ziel des neuen Projektes "Diskursives Lehren - nachhaltiges Lernen". Das Projekt ist über zwei Jahre angelegt und an der RTHW Aachen, der Universität Bonn und der Universität Münster angesiedelt. Teil des Konsortiums sind auch die Münsteraner Bibelwissenschaftler Ludger Hiepel und Prof. Dr. Oliver Dyma.

© robsonphoto - stock.adobe.com

Neue Wege für die Zusammenarbeit der Theologie mit den Humanwissenschaften eröffnet

Der Theologe Jan-Hendrik Mönch ist überzeugt: Die Theologie hat viel zu bieten. In seiner Dissertation hat Mönch zu Traumbildern als Annährung an die Erlösung gearbeitet und dafür Methoden der psychologischen Traumforschung angewandt. Träume seien ein guter Zugang um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, auch über zentrale Glaubensinhalte, bilanziert Mönch in der Juni-Ausgabe der Unizeitung wissen|leben.

Karin Vieth
Karin Vieth war 27 Jahre an der Katholisch-Theologischen Fakultät tätig.
© KTF | SH

Karin Vieth verstorben

Am Donnerstag, dem 29. Juni 2023, verstarb Karin Vieth, langjährige Mitarbeiterin an der Katholisch-Theologischen Fakultät, im Alter von 71 Jahren. Vieth war seit 1989 zunächst im Sekretariat des Seminars für Exegese des Neuen Testaments bei Prof. em. Dr. Karl Löning tätig, 2001 wechselte sie in die Geschäftsführung der Katholisch-Theologischen Fakultät. Am 24. November 2016 wurde sie in einer Abschiedsfeier in den Ruhestand verabschiedet.

Dossier

Zur Rolle der Kirchen im Ukraine-Krieg

Beiträge von Thomas Bremer und Regina Elsner

Ein großer Teil der Einwohner:innen Russlands und der Ukraine gehört der Orthodoxie an. Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 erhalten auch schwelende Konflikte zwischen den Kirchen neue Aufmerksamkeit. Zudem fordert der Krieg Positionierungen der anderen christlichen Konfessionen und lässt auch die ökumenischen Beziehungen nicht unberührt. Ein laufend aktualisiertes Dossier stellt für Interessierte einige Beiträge zum Nachlesen und -hören zusammen.

Die Teilnehmer:innen des Karl Löning-Symposiums
© IBET | ThNT

Akribie und Offenheit - Literaturwissenschaftlich fundierte Exegese

Exeget:innen beschäftigen sich mit Theologie Karl Lönings

Ein Jahr nach dem Todestag des Neutestamentlers Prof. Dr. Karl Löning widmeten sich Schüler:innen und Wegbegleiter:innen seinem theologischen Nachlass. In einem "Karl Löning Gedächtnissymposium", das am 23. und 24. Juni in Münster stattfand, blickten die Teilnehmer:innen auf Lönings literaturwissenschaftlich reflektierte Exegese, bei der besonders die Trias "Syntax - Semantik - Pragmatik" prägend war.

 

Matthias Beckmann (l.) begrüßte die Theologin Dr. Claudia Lücking-Michel beim TheoTalk!
© Netzwerkbüro

Vielfältiges und abwechslungsreiches Berufsleben

Theologin Claudia Lücking-Michel beim TheoTalk

Dr. Claudia-Lücking-Michel hat gelernt sich durchzusetzen. Nicht selten war sie in ihrem Berufsleben die erste Frau auf einer Position. Beim Gesprächsabend "TheoTalk!" sprach die promovierte Theologin offen über ihre Erfolge, Ängste und Misserfolge und machte den Studierenden Mut, sich gegen Widrigkeiten zu behaupten.
 

© Julia Klesel

Warum fahren Kirchenrechtler:innen nach Malta?

Neuer TheoPodcast zu Exkursion von Kirchenrechtler:innen erschienen

Wie viel Spannendes die Insel Malta für Kirchenrechtler:innen bereit hält, konnten zwölf Studierende bei einer Exkursion auf die Insel erfahren. Im aktuellen TheoPodcasts erzählen sie gemeinsam mit den Organisatoren der Fahrt, Prof. Dr. Thomas Schüller und Dr. Thomas Neumann, was sie auf der Insel erlebt und gelernt haben.

© IKR

Festakt zum 80. Geburtstag von Klaus Lüdicke

Zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland nutzten am Samstag die Gelegenheit, dem Kirchenrechtler Prof. Dr. Klaus Lüdicke persönlich zum 80. Geburtstag zu gratulieren. Der ehemalige Direktor des Kanonischen Instituts wurde in einem Festakt geehrt. Höhepunkt der Veranstaltung im Franz Hitze Haus war die Übergabe einer Festschrift mit Beiträgen kirchenrechtlicher Weggefährt:innen.

Prof. Dr. Klaus Lüdicke
© privat

Zum 80. Geburtstag von Klaus Lüdicke

Herzlichen Glückwunsch!

Klaus Lüdicke feiert am 18. Juni 2023 seinen 80. Geburtstag. 1984 wurde er zum Professor für Kirchenrecht und Geschichte des Kirchenrechts am Institut für Kanonisches Recht ernannt. Insgesamt lehrte er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2008 25 Jahre an der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster.

© KTF | SR

TheoTVIST Kreativ-Workshop

"Theologie meets funk"

60 Sekunden vor der Kamera stehen und über ein (wissenschaftliches) Thema eigener Wahl sprechen: dass das Übung braucht, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kreativ-Workshops "Theologie meets funk" am vergangenen Dienstag erfahren. Drei Stunden lang beschäftigten sich etwa 15 Interessierte mit der Frage, was man beachten muss, um ein gutes und zielgruppenorientiertes Video zu drehen.

Die Gäste des St. Victor’s Seminary in Tamale, Ghana zusammen mit Domprobst Hans-Bernd Köppen, Dr. Ini Dorcas Dah, Dr. Sara Fretheim, Judith Urselmann und Ludger HiepelDie Gäste des St. Victor’s Seminary in Tamale, Ghana zusammen mit Domprobst Hans-Bernd Köppen, Dr. Ini Dorcas Dah, Dr. Sara Fretheim, Judith Urselmann und Ludger Hiepel
Die Gäste des St. Victor’s Seminary in Tamale, Ghana zusammen mit Domprobst Hans-Bernd Köppen, Dr. Ini Dorcas Dah, Dr. Sara Fretheim, Judith Urselmann und Ludger Hiepel
© KTF

Mit Freunden über den Dächern von Münster

Seminaristen des St. Victor’s Seminary in Tamale, Ghana besuchen die Fakultät

Am 6. Juni 2023 besuchten einige Seminaristen des St. Victor’s Seminary in Tamale, Ghana im Rahmen ihres Austausches mit der KSHG die Katholisch-Theologische Fakultät. DasInteresse an dem multikulturellen und theologischen Austausch ist an beiden Standorten hoch. Nach der Covid 19-Pandemie soll die bewährte Kooperation und der Austausch nun wieder aufleben.

© Uni MS | bhe

Fakultät beim Kirchentag durch Lukas Boch vertreten

„Jetzt ist die Zeit“ lautet die Losung des diesjährigen Kirchentages, bei dem auch der Kirchenhistoriker Lukas Boch vertreten sein wird. Bei einer Podiumsdiskussion wird er unter anderem mit der Präses der EKD, Anna-Nicole Heinrich, zum Thema "Verzockt! Wenn Religion im Spiel ist" diskutieren. Der 38. Evangelische Kirchentag findet vom 7. bis 11. Juni in Nürnberg statt. Er versteht sich als Fest des Glaubens und als Forum zum Austausch über aktuelle gesellschaftliche Fragen.

Fabian Jaskolla Fabian Jaskolla
Fabian Joskolla
© KTF | FJ

Oppeln Live-Blog von Fabian Jaskolla

Stand: 03.06. - 14:58 Uhr

Guten Morgen aus Münster, die nächsten Tage werden wir euch Einblick in unsere Studienreise nach Polen geben. Um sieben Uhr morgens geht es mit dem Bus los, abends erwarten uns dann die polnischen Studierenden in Oppeln. Wir sind gespannt auf den Austausch und die kommende Woche! Für heute hoffen wir erstmal auf eine gute Reise.

Die Teilnehmer:innen der Tagung zur Rezeption des Origenes bei Erasmus stehen nebeneinander und blicken lächelnd in die KameraDie Teilnehmer:innen der Tagung zur Rezeption des Origenes bei Erasmus stehen nebeneinander und blicken lächelnd in die Kamera
Die Teilnehmer:innen der Tagung zur Rezeption des Origenes bei Erasmus
© AKG

"The Legacy of Origen in Erasmus of Rotterdam"

Internationales Kolloquium in Mailand

Welches Vermächtnis des Origenes findet sich in den Werken des Erasmus von Rotterdam? Mit dieser Frage beschäftigten sich Forscher:innen vom 29. bis 31. Mai 2023 an der Universität San Raffaele in Mailand. Organisiert wurde das internationale Kolloquium durch die Forschungsstelle Origenes in Kooperation mit dem Centre for Patristic Studies Genesis.

© Uni MS - Sophie Pieper

"Doppelter Anfang"

Wolfgang Grünstäudl im WWU-Porträt 2022

"Zwölf Monate - zwölf Menschen" lautet der Titel einer neuen Publikation der WWU-Stabstelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, die herausragende Persönlichkeiten der WWU porträtiert. Einer der zwölf ist der Neutestamentler Prof. Dr. Wolfgang Grünstäudl, der seit Januar 2022 Professor für Theologie des Neuen Testaments und Biblische Didaktik am neu gegründeten „Institut für Biblische Exegese und Theologie“ (IBET) der Katholisch-Theologischen Fakultät ist. Es ist ein "doppelter Anfang", den der Beitrag porträtiert: Neben Grünstäudl wird auch das IBET vorgestellt.

Die Referentinnen und Referenten mit dem Organisationsteam vor dem Franz Hitze-HausDie Referentinnen und Referenten mit dem Organisationsteam vor dem Franz Hitze-Haus
Die Referentinnen und Referenten mit dem Organisationsteam
© IBET | ThNT

INNOVATION – Erkundungen zu einer exegesegeschichtlichen Kategorie

Exegese des 20. Jahrhunderts international und interdisziplinär

Mit bibelwissenschaftlichen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts beschäftigte sich die internationale Fachtagung "Innovation: Erkundungen zu einer exegesegeschichtlichen Kategorie". Vom 11. bis 13. Mai 2023 diskutierten die Teilnehmer:innen aus Deutschland, Österreich und den USA, wie sich „Neues“ und „wissenschaftlicher Fortschritt“ in der neutestamentlichen Exegese darstellen und welche Bedingungen ihnen zu Grunde liegen.

Johannes Frenz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Theologischen Revue
© TheoPodcast | Ludger Hiepel

TheoPodcast meets ThRv: Hören, was man lesen kann | 2. Quartal 2023

Johannes Frenz im TheoPodcast

In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über die Neuerscheinungen berichtet. Hören Sie im aktuellen TheoPodcast, welche Rezensionen der Open-Access-Ausgabe der ThRv am häufigsten angeklickt wurden und erfahren Sie, welche Werke und Rezensionen demnächst erscheinen werden.

Die Präsidentin der Akademie, Prof. Julia Bolles-Wilson, und WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels gratulierten Prof. Dr. Michael Seewald (Mitte) zur Aufnahme in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste.
Die Präsidentin der Akademie, Prof. Julia Bolles-Wilson, und WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels gratulierten Prof. Dr. Michael Seewald (Mitte) zur Aufnahme in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste.
© AWK / Bettina Engel-Albustin

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste nimmt Michael Seewald auf

Es ist eine große Auszeichnung für Prof. Dr. Michael Seewald. Am vergangenen Mittwoch wurde der Münsteraner Dogmatiker als ordentliches Mitglied in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen. Die Akademie wählt ausschließlich jene Wissenschaftler:innen und Künstler:innen, die durch herausragende Forschungsarbeit und künstlerische Exzellenz hervorstechen. Seewald ist neben 13 weiteren Neumitgliedern aus Kunst, Natur- oder Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften der einzige in der Klasse für Geisteswissenschaften.

Lukas Boch zeigt eine Auswahl seiner SpieleLukas Boch zeigt eine Auswahl seiner Spiele
Lukas Boch zeigt eine Auswahl seiner Spiele
© LWL

"Was Brettspiele über das Mittelalter verraten"

Lukas Boch in der Kinder-Uni

In eine mittelalterliche Welt mit edlen Rittern und starken Prinzessinnen, Drachen, Zauberern und Hexen aber auch Nonnen und Mönchen konnten die Besucher:innen der Kinder-Uni am 5. Mai eintauchen.  Lukas Boch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Historische Theologie und ihre Didaktik, nahm die Kinder mit in ein Spieleparadies aus historischen und aktuellen Brettspielen.

Hendrik Martin LangeHendrik Martin Lange
Dr. Hendrik Martin Lange
© Ludger Hiepel

Neue Ideen für den Religions- und Geschichtsunterricht – Projekte vor Ort entdecken und im Netzwerk umsetzen

Hendrik Martin Lange im Interview mit Ludger Hiepel

Wie sein Alltag als Lehrer aussieht, welche Projekte er betreut und was für eine Rolle seine Mitgliedschaft im Heimatverein spielt, erzählt der Religionslehrer Dr. Hendrik Lange im aktuellen TheoPodcast. Lange hat an der Katholisch-Theologischen Fakultät studiert und wurde 2020 mit seiner Arbeit "Parabel im Kurzfilm" promoviert.
 

Karl HauckeKarl Haucke
Karl Haucke berichtete, was "Karlchen" mit elf Jahren erlebt hat.
© KTF | SR

"Wo war die Theologie"?

Studientag zu sexualisierter Gewalt in der Kirche

 "Wo war die Theologie, als der Missbrauch endlich öffentlich wurde?" Diese Anklage schallte deutlich durch den Raum, als Karl Haucke, selbst Betroffener sexuellen Missbrauchs, beim Studientag der Katholisch-Theologischen Fakultät zum Thema sexualisierte Gewalt am 26. April 2023 Anfragen an die rund 70 anwesenden Theolog:innen formulierte. Drei Punkte machte er dabei besonders stark: Betroffene sollten in Debatten viel stärker einbezogen und der Klerikalismus dekonstruiert werden. Drittens müsse die Theologie sich dringend mit der Bußtheologie und der Beichtpraxis auseinandersetzen.
Neben Dekan Prof. Dr. Köster schildern die vier Organisator:innen Julia van der Linde, Ludger Hiepel, Dr. Thomas Neumann und Dr. Michael Pfister, was sie persönlich aus den Studientagen mitgenommen haben und zeigen Perspektiven auf, was ihr Fach konkret beitragen kann.

Podiumsdiskussion am DonnerstagabendPodiumsdiskussion am Donnerstagabend
Wissenschaftler:innen diskutieren mit Karl Haucke (1 v. r.)
© KTF | JJ

Der Schatten der Institution

Studientag zu sexueller Gewalt in der Kirche

Die Studientage zu sexualisierter Gewalt in der Kirche sind gestern Abend zu Ende gegangen. Nun beginnt der Prozess, Theologie unter diesem Vorzeichen neu zu denken. Klar ist: Das Thema sexualisierte Gewalt soll Teil des Curriculum werden.
Im Laufe der nächsten Woche werden sich die Organisator:innen Julia van der Linde, Ludger Hiepel, Dr. Thomas Neumann und Dr. Michael Pfister mit ersten Impulsen zu Wort melden. Einen Bericht über die Studientage finden Sie vorab bei Kirche+Leben.


 

Karl Haucke | Bild der Ausstellung "Betroffene zeigen Gesicht"Karl Haucke | Bild der Ausstellung "Betroffene zeigen Gesicht"
Karl Haucke | Bild der Ausstellung "Betroffene zeigen Gesicht"
© Karl Haucke

"Betroffene zeigen Gesicht"

Fotoausstellung eröffnet

Es ist eine Perspektive, die kaum auszuhalten ist. Keine nüchternen Zahlen, keine sachlichen Berichte. Es sind die von Missbrauch Betroffenen selbst, die in der gestern Abend eröffneten Ausstellung "Betroffene zeigen Gesicht" auf eindrückliche Weise zu Wort kommen. In dieser Fotoausstellung, die von Dr. Ilonka Czerny entwickelt wurde, werden Einzelschicksale Betroffener durch Fotos aus der Kindheit und kurze, von ihnen selbst zur Verfügung gestellte Texte dokumentiert.
 

v.l.: Ludger Hiepel, Dr. Thomas Neumann, Dr. Michael Pfister und Julia van der Lindev.l.: Ludger Hiepel, Dr. Thomas Neumann, Dr. Michael Pfister und Julia van der Linde
v.l.: Ludger Hiepel, Dr. Thomas Neumann, Dr. Michael Pfister und Julia van der Linde
© TheoPodcast | Lukas Billermann

Der Schatten der Institution

Julia van der Linde, Ludger Hiepel, Thomas Neumann und Michael Pfister über den Studientag der Katholisch-Theologischen Fakultät zu sexualisierter Gewalt in der Kirche

Als im Juni 2022 die Ergebnisse der Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Münster veröffentlicht wurden, erfasste ein erneuter Ansturm von Entsetzen und Sprachlosigkeit die Öffentlichkeit und die Theologie. Der Studientag zum Thema "Sexualisierte Gewalt in der Kirche" fragt: wie kann Theologie künftig vor diesem Hintergrund betrieben werden? In der aktuellen Folge des TheoPodcast stellt das Vorbereitungsteam die Planungen zum Studientag vor und informiert über die begleitende Fotoausstellung "Betroffene zeigen Gesicht", die am 25. April eröffnet wird und einen Monat lang im 1. und 2. OG in der Johannisstraße 8-10 besucht werden kann.

Centre for the Study of Manuscript Cultures, Universität Hamburg, Labore: Schreibmaterialien wie Papier, Papyrus, Schreibgeräte, verschiedene Arten von Tinte, Material zur Herstellung von TinteCentre for the Study of Manuscript Cultures, Universität Hamburg, Labore: Schreibmaterialien wie Papier, Papyrus, Schreibgeräte, verschiedene Arten von Tinte, Material zur Herstellung von Tinte
Ausflug in die Labore des Centre for the Study of Manuscript Cultures, Universität Hamburg: Schreibmaterialien wie Papier, Papyrus, Schreibgeräte, verschiedene Arten von Tinte, Material zur Herstellung von Tinte
© GKM

Manuskriptkulturen. Interdisziplinär. Digital.

Frühlingsschule vom Centrum für Kultur und Geschichte des östlichen Mittelmeerraums (GKM) in Kooperation mit dem Service Center for Digital Humanities (WWU Münster), dem Centre for the Study of Manuscript Cultures (Universität Hamburg) und der Diözesanbibliothek Münster

Unter den Überschriften "Manuskript und Macht", "Manuskript und Ritual" sowie "Manuskript und Raum" konnten Studierende, Promovierende und Mitarbeiter:innen aller geisteswissenschaftlichen Fächer etwas über ganz unterschiedliche Manuskriptkulturen erfahren. In der Frühlingsschule "Manuskriptkulturen. Interdisziplinär. Digital", die unter der Leitung von Dr. Monnica Klöckener, Dr. Nikola Moustakis und Dr. Paraskevi Toma in der letzten Märzwoche in Münster und Hamburg stattfand, präsentierten Expert:innen ihre Forschung aus unterschiedlichen Sprachfeldern (u.a. Griechisch, Latein, Arabisch, Äthiopisch, Koptisch) und Regionen (u.a. Mittelmeerraum, Ostasien).

Marianne Heimbach-SteinsMarianne Heimbach-Steins
Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins
© Sulzer

"Darum ist die Friedensenzyklika von Johannes XXIII. noch immer aktuell"

Marianne Heimbach-Steins im Gastkommentar auf Kirche + Leben

In einem Gastkommentar auf Kirche + Leben äußert sich Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins zur Bedeutung von Menschenrechten. Diese sind vor 60 Jahren in der Friedensenzyklika "Pacem in terris" durch Papst Johannes XXIII. anerkannt worden. Ein solcher Humanismus bilde die Wurzel der Überwindung von Gewalt, äußert Heimbach-Steins.

Taufbecken St. Paulus Dom MünsterTaufbecken im St. Paulus Dom Münster
Taufbecken im St. Paulus Dom Münster
© KTF | SR

"Die Taufe: Das unauslöschliche Prägemal"

Clemens Leonhard im Wissenspodcast "Aufgekreuzt"

Was bedeutet das Sakrament der Taufe? Was wissen wir über die Geschichte der Taufe? Im Wissenspodcast "Aufgekreuzt" beantwortet der Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Clemens Leonhard diese und andere Fragen rund um das Taufsakrament.

Im Vatikanischen Archiv liest Ilan Jacobi erstmals den Brief, den seine Mutter vor 83 Jahren Papst Pius XII. geschrieben hat - an seiner Seite der Präfekt des Archivs, Kurienbischof Sergio Pagano, und der Kirchenhistoriker der Universität Münster, Prof. Dr. Hubert WolfIm Vatikanischen Archiv liest Ilan Jacobi erstmals den Brief, den seine Mutter vor 83 Jahren Papst Pius XII. geschrieben hat - an seiner Seite der Präfekt des Archivs, Kurienbischof Sergio Pagano, und der Kirchenhistoriker der Universität Münster, Prof. Dr. Hubert Wolf
Kurienbischof Sergio Pagano, Ilan Jacobi und Prof. Dr. Hubert Wolf (v.l.)
© Uni MS | N. Robers

"Nach 83 Jahren ein neues Stück Lebensgeschichte – in zehn Minuten per Brief"

Fast 83 Jahre sind vergangenen, seit die Jüdin Hildegard Jacobi einen Brief an Papst Pius XII. geschrieben hat. Eindringlich bat sie den Papst darin um Hilfe. Jahrzehntelang lag der Brief im Vatikanischen Geheimarchiv, am Mittwochvormittag konnten der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf und sein Team dem heute 84-jährigen Sohn von Hildegard Jacobi den Brief aushändigen.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel, porträtiert von Jakob Schlesinger, 1831.Georg Wilhelm Friedrich Hegel, porträtiert von Jakob Schlesinger, 1831.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel, porträtiert von Jakob Schlesinger, 1831.
© https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33762804

Das "Absolute" bei Hegel

Workshop mit Lektüre und Diskussion wichtiger Passagen aus dem Werk Hegels

Welche wissenschaftstheoretische Stellung nimmt Hegels Philosophie ein und wie ist ihr Verhältnis zu den empirischen Wissenschaften zu bestimmen? Ist das "Absolute" bei Hegel mit dem Gott der monotheistischen Religionen gleichzusetzen, oder hat es den Gottesbegriff vollständig abgelöst und ersetzt? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich ein Workshop zum Thema "Das 'Absolute' bei Hegel", der am 27. und 28. März in Berlin stattfand.
Mitorganisator war der Münsteraner Philosoph Prof. Dr. Thomas Hanke. Über 40 Teilnehmende versammelten sich im Institut für Philosophie an der Habelschwerdter Allee, um über zentrale Fragen der Hegel-Forschung zu diskutieren.

Ein historisches Notenbuch liegt aufgeschlagen in einem ScannerEin historisches Notenbuch liegt aufgeschlagen in einem Scanner
© Bischöfliche Pressestelle | Martin Wißmann

Manuskriptkulturen. Interdisziplinär. Digital.

Studierende experimentieren mit professionellem Buchscanner

Wie historische Dokumente eingescannt werden und so im Internet mit einem maschinell durchsuchbaren Text auffindbar sind, konnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Frühlingsschule am Montag lernen. Studierende und Promovierende unterschiedlicher Studiengänge besuchten dazu das Bistumsarchiv, wo der Musikwissenschaftler und Bibliothekar Michael Werthmann ihnen die Handhabung und Möglichkeiten eines profesionellen Buchscanners präsentierte.
Die Frühlingsschule "Manuskriptkulturen. Interdisziplinär. Digital" wird vom Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums organisiert und läuft noch bis zum 31. März. Verantwortlich für die Organisation ist auch die Kirchenhistorikerin Dr. Monnica Klöckener.

Prof. Dr. Thomas Schüller lächelt in die KameraProf. Dr. Thomas Schüller lächelt in die Kamera
Prof. Dr. Thomas Schüller
© Bistum Essen | Jens Albers

"Queere Mitarbeitende sind nun sicher"

Thomas Schüller zum reformierten kirchlichen Arbeitsrecht

"Kirche ohne Angst?" lautet der Titel einer Tagung, die am kommenden Wochenende in der Akademie Franz Hitze Haus stattfindet. Die bundesweite Fachtagung will über Neuerungen des kirchlichen Arbeitsrechtes informieren und sie zugleich einer kritischen Bewertung unterziehen. Mitveranstalter ist der Kirchenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller. Im Interview mit Kirche-und-Leben erklärt Schüller, warum die Kirche ein eigenes Arbeitsrecht hat und was sich mit dem neuen Arbeitsrecht in den Bistümern geändert hat.

hier lädt ein Bild der Preisträger:innen der Herbert Haag Stiftung 2023hier lädt ein Bild der Preisträger:innen der Herbert Haag Stiftung 2023
Die Preisträger:innen des "Herbert Haag Preis für Freiheit in der Kirche" 2023
© Franca Pedrazzetti | Herbert Haag Stiftung

Theologisches Feuilleton "feinschwarz" mit Herbert Haag Preis ausgezeichnet

Die Redaktion des theologischen Feuilleton feinschwarz,  ein österreichisch-schweizerisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt, ist mit dem "Herbert Haag Preis für Freiheit in der Kirche" ausgezeichnet worden. " Mitglied der Redaktion ist auch der Münsteraner Pastoraltheologe Prof. Dr. Christian Bauer. Mit der Vergabe wird das Bemühen der Preisträgerinnen und Preisträger gewürdigt, den innenkirchlichen Bereich zu überwinden und Theologie in säkularen Kontexten zu betreiben", heißt es in der Meldung der Stiftung.
Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche zeichnet regelmäßig Menschen aus, die sich für Freiheit und Menschlichkeit innerhalb der Kirche einsetzen.

hier lädt ein Bild des Kiewer Höhlenklostershier lädt ein Bild des Kiewer Höhlenklosters
Das Höhlenkloster in Kiew
© Von Falin - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28074139

Streit um die Ukrainische Orthodoxe Kirche

Aufruf zur Unterstützung der Theologischen Akademie in Kiew

Der Streit um die Ukrainische Orthodoxe Kirche ist eskaliert. Die ukrainische Regierung hat angeordnet, dass die Kirche das berühmte Kiewer Höhlenkloster bis zum 29. März räumen muss. Dort befindet sich auch die Theologische Akademie der Kirche. Angesichts der bevorstehenden Räumung unterstützt  Prof. i.R. Dr. Thomas Bremer den Aufruf der Akademie, den Sie auf Englisch, Französisch und Italienisch hinter dieser Meldung finden.
Eine Delegation der Akademie war im Oktober 2017 auf Einladung von Bremer zu Gast an der Katholisch-Theologischen Fakultät (Bericht über den Besuch).

Prof. Dr. Norbert Köster und Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp (vorne, v.l.) unterschreiben die Vereinbarung.
© Bischöfliche Pressestelle | Anke Lucht

Neues Forschungsprojekt zur Digitalisierung Christlichen Kulturerbes

Kunstschätze und Kulturgüter aus Kirchen und Kapellen digital zu erfassen und ausgewählte Stücke öffentlich zugänglich zu machen: Das ist das Ziel einer Zusammenarbeit zwischen dem Bistum Münster und der WWU. Beide Seiten haben gestern die Förderung des Forschungsprojektes vereinbart. Dem zehnköpfigen Team gehören auch Mitarbeiter:innen der ACHRIBI an. Die Projektleitung übernehmen Prof. Dr. Nobert Köster und Carolin Hemsing.



 

hier lädt ein Bild von Michael Seewald
Prof. Dr. Michael Seewald
© privat

"Die Kirche macht das Gegenteil vom Gebrauchtwagenhändler"

"Michael Seewald, worüber denken Sie gerade nach?" fragt die ZEIT den Münsteraner Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte. Im Interview erzählt Seewald, wie sich die offizielle christliche Lehre im Laufe der Zeit verändert hat und wie Päpste zur Verschleierung solcher Innovationen "Kontinuitätsfassaden" errichteten.

hier lädt ein Bild von Papst Franziskushier lädt ein Bild von Papst Franziskus
Papst Franziskus nach seiner Wahl auf der Benediktionsloggia des Petersdoms
© Wikimedia Commons – Tenan

Ein Papst im Zwielicht

Marianne Heimbach-Steins, Norbert Köster und Oliver Dyma zu zehn Jahren Pontifikat Franziskus

Groß waren die Hoffnungen, als der Argentinier Jorge Mario Bergoglio am 13. März 2013 zum 266. Bischof von Rom und damit zum Papst gewählt wurde. Zehn Jahre nach dem Konklave ziehen die Professorin für Christliche Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Norbert Köster und Prof. Dr. Oliver Dyma, Professor für Biblische Exegese und Theologie, ein Resümee zu zehn Jahren Pontifikat Franziskus.

hier lädt ein Bild vom Synodalen Weg
© Synodaler Weg | Maximilian von Lachner

Katholisch-Theologische Fakultät im Synodalen Ausschuss vertreten

Dorothea Sattler, Thomas Schüller und Mara Klein von Synodalversammlung gewählt

Drei Mitglieder der Katholisch-Theologischen Fakultät sind vom Synodalen Weg in den Synodalen Ausschuss gewählt worden und damit am weiteren Reformprozess beteiligt. Neben der Professorin für Dogmatik und Ökumenische Theologie, Prof. Dr. Dr. h.c. Dorothea Sattler, die über das ZdK im Ausschuss vertreten ist, sind am vergangenen Samstag auch der Kirchenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller sowie Mara Klein, wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in am Institut für Christliche Sozialwissenschaften, in den Ausschuss entsandt worden. Der Synodale Weg war am Samstag, 11. März 2023, nach fünf Synodalversammlungen zu Ende gegangen.

hier lädt ein Bild von Clauß Peter Sajakhier lädt ein Portrait von Clauß Peter Sajak
Prof. Dr. Clauß Peter Sajak
© C. P. Sajak

Clauß Peter Sajak erneut zum stellvertretenden wissenschaftlichen Leiter des ZFL gewählt

Der Religionspädagoge Prof. Dr. Clauß Peter Sajak ist erneut zum stellvertretenden wissenschaftlichen Leiter des Zentrums für Lehrerbildung gewählt worden. Sajak ist damit maßgeblich an der strategischen Ausrichtung des ZFL beteiligt und vertritt die Einrichtung innerhalb der Hochschule. Zu den Aufgaben des wissenschaftlichen Leitungsteams gehört es zudem, in Absprache mit dem Rektorat die Universität in Fragen der Lehrerbildung nach außen zu vertreten.
 

Janis Jaspers mit seiner Sammlung selbst verfasster Gebete
Janis Jaspers mit seiner Sammlung selbst verfasster Gebete
© Bistum Münster | Ann-Christin Ladermann

"Warum ein Theologiestudent ein Messdiener-Gebetbuch geschrieben hat"

Janis Jaspers hat sein "Corona-Projekt" veröffentlicht

"Gott, wir bitten dich!" lautet der Titel des Gebetbuches, in dem der Münsteraner Theologiestudent Janis Jaspers rund siebzig Sakristeigebete für alle Sonn- und Feiertage des Jahres gesammelt hat. Auf katholisch.de erzählt Jaspers, wie die Idee zu diesem Buch entstanden ist und warum es überhaupt unterschiedliche Gebete zur Vorbereitung auf den Gottesdienst braucht.

SR
|
Die frisch promovierten Doktorand:innen mit Dekan Köster
© KTF | JU

Actus Academicus am 3. Februar 2023

Festvortrag von Dr. Helmut Finzel zum Thema "'In einer heilsamen Dezentralisierung voranschreiten' – Chancen und Grenzen der Rechtsstellung der Bischofskonferenz im Verfassungsgefüge der Kirche"

Rund 150 Gäste versammelten sich am Nachmittag des 3. Februar 2023 in Münster, um gemeinsam mit den Absolventinnen und Absolventen der Katholisch-Theologischen Fakultät das Ende ihres Studiums zu feiern. Die Feier begann um 14:30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Überwasserkirche, dem Prof. Dr. Michael Seewald vorstand. Der Festakt mit der feierlichen Promotion der Doktorand:innen und der Ehrung der Absolvent:innen fand im Anschluss in der Aula des Marianum statt.

© pixabay

Metropolit Ioannis Zizioulas verstorben

Am Donnerstag, 02. Februar 2023 verstarb Metropolit Prof. Dr. Dr. hc. mult. Ioannis Zizioulas im Alter von 92 Jahren in Athen. Zizioulas gilt als einer der wichtigsten Vertreter der eucharistischen Ekklesiologie. Der orthodoxe Theologe setzte sich zudem engagiert für die theologische Dimension der ökumenischen Beziehungen ein. Er lehrte in Schottland, Griechenland, England, Italien und der Schweiz. 1986 wurde Zizioulas zum Metropoliten von Pergamon ernannt. Am 02. Juli 2010 erhielt Zizioulas die Ehrendoktorwürde der Katholisch-Theologischen Fakultät.
 

kajugakajuga
© [transcript]

kajuga – Buchpräsentation und Diskussion zentraler Ergebnisse

Herzliche Einladung!

Das Forschungsprojekt kajuga – „Katholische Jugendverbandsarbeit und Ganztagsschule“ – hat über mehrere Jahre das Engagement katholischer Jugendverbände im außerunterrichtlichen, ganztägigen Angebot an Schulen empirisch untersucht. Am Mittwoch, 8. Februar 2023, präsentieren Prof. Dr. Judith Könemann und Prof. Dr. Claudia Gärtner in einer digitalen Veranstaltung zentrale Ergebnisse des Projekts. Es wird um Anmeldung bis zum 6. Februar 2023 bei Frau Könemann gebeten.

Artikel zum 60. Geburtstag von Judith Könemann
Neuer Artikel zur theologischen Arbeit Judith Könemanns
© Verena Suchhart-Kroll

"Perspektiven wechseln"

Artikel zur Theologie von Judith Könemann anlässlich ihres 60. Geburtstags erschienen

Anlässlich des 60. Geburtstags von Judith Könemann am 22. November 2022 haben sich ihre Mitarbeitenden – Stefanie Auditor, Marc Heidkamp, Carolin Hohmann und Verena Suchhart-Kroll – genauer mit ihrer theologischen Arbeit auseinandergesetzt. Sie entdecken einen theologischen Stil, der sich nicht in den eigenen Konzepten und Zugehörigkeiten eingrenzt und Anderes abwertet, sondern die Vorstellungen von Zentren und Peripherien, Eigenem und Fremdem zu überwinden versucht.

Valetta
Hauptstadt Valetta, Malta
© IKR

Auf den Spuren des Rechts auf Malta

Hauptseminar am Institut für Kanonisches Recht mit Exkursion

Prof. Dr. Thomas Schüller und Dr. Thomas Neumann vom Institut für Kanonisches Recht bieten im Sommersemester 2023 ein Hauptseminar an zum Thema "Auf den Spuren des Rechts – Von Inquisitoren, Ritterorden und kirchlichen Hierarchen". Das Seminar wird als Blockveranstaltung auf Malta stattfinden. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail bei Thomas Neumann für einen Seminarplatz bewerben.

DoktorhutDoktorhut
© Adobe Stock 140549988

Actus Academicus - Jetzt anmelden!

Actus Academicus im Wintersemester 2022/23

Am 3. Februar 2023 findet der nächste Actus Academicus statt. Absolventinnen und Absolventen des laufenden Wintersemesters können sich ab sofort bei Annette Hembrock anmelden. Abgabefrist für das Anmeldeformular ist der 30. Januar 2023.

© pixabay

Em. Papst Benedikt XVI. verstorben

Am 31. Dezember 2022 verstarb der emeritierte Papst Benedikt XVI., der von 1963 bis 1966 Inhaber des Lehrstuhls für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster war.
 

Ältere News der Katholisch-Theologischen Fakultät finden Sie hier.