Unter dem Titel "KI in der Theologie – Theologie in der KI" lief im Sommersemester ein von Janis Jaspers und Vertretern des Mittelbaus vorbereitetes Hauptseminar. Im Laufe des Semesters wurden Anschlusspunkte und Beispiele zwischen KI und den verschiedenen Bereichen der katholischen Theologie erkundet. Es wurde den Seminarteilnehmer:innen viele Tools und technische Neuheiten nähergebracht, aber auch über moralische und ethische Fragen rund um den Einsatz von KI diskutiert. Leon Lindstedt hat im Anschluss an das Seminar mit Mitarbeitern aus dem Bistum Münster über ihren Einsatz von KI im Berufsalltag gesprochen. Mehr
Wie digitale Formate das kritische Nachdenken über theologische Fragen fördern, zeigt das Projekt „Diskursives Lehren – Nachhaltiges Lernen“, an dem sich auch das Institut für Biblische Exegese und Theologie beteiligt hat. Entwickelt wurden offene und frei zugängliche Lehr- und Lernmaterialien für die Bibelwissenschaften. Diese Open Educational Resources, kurz OER, sind wichtige Quellen im Zeitalter digitaler Bildung. Mehr
Kräftiger Schub für die theologische Forschung an der Universität Münster: Der Deutsche Bundestag stellt von 2026 bis 2028 rund acht Millionen Euro für die Gründung eines „Instituts für multidisziplinäre Religionsforschung“ zur Verfügung. In der vergangenen Woche fand die Gründungsversammlung des Trägervereins statt. Zum Vorsitzenden wurde der katholische Theologe Prof. Dr. Michael Seewald gewählt. Mehr
In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über Neuerscheinungen berichtet. Im aktuellen TheoPodcast stellt er unter anderem die Rezension zu Reinhard Hütters Buch "Bound for Beatitude. A Thomistic Study in Eschatology and Ethics" und „Der Brief des Paulus an die Römer“ von Emil Fuchs. Mehr
„The Vicious Circle: Der Teufelskreis“ heißt eine neue Ausstellung mit Exponaten aus dem britischen National Holocaust Museum. In der Bürgerhalle der Bezirksregierung am Domplatz beleuchtet sie anhand originaler Artefakte und fünf großer Videobildschirme die zwanghafte und immer wiederkehrende Wahnvorstellung, dass Gewalt gegen Juden zu individueller und kollektiver Befreiung führe. Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät sprach die Kuratorin der Ausstellung, Prof. Dr. Maiken Umbach aus Nottingham, bei der feierlichen Eröffnung. Mehr
In den Sommersemesterferien 2026 haben Studierende die Möglichkeit, für einen dreiwöchigen interkulturellen Austausch nach Tamale in Nordghana zu reisen. Die Exkursion ist offen für alle, die in Münster studieren und beim Zeitpunkt der Reise maximal 26 Jahre alt sind. Angeboten wird das Projekt von der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde, der Katholisch-Theologischen Fakultät, der Fachhochschule und der Stadt Münster. Mehr
Lukas Redeker hat für seine Masterarbeit im Rahmen des Projekts „Asking the Pope for Help“ den mit 2.500 Euro dotierten Carl-Joseph-von-Hefele-Preis des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart erhalten. Seine Arbeit auf Basis bislang unbekannter Quellen aus den Vatikanischen Archiven sei eine wichtige Studie zum umstrittenen Thema katholische Kirche und Nationalsozialismus insbesondere im südwestdeutschen Raum, heißt es in der Begründung. Die Masterarbeit entstand am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte bei Prof. Dr. Hubert Wolf und Dr. Thomas Bauer. Mehr
Am Hochschultag bietet die Katholisch-Theologische Fakultät zwölf Veranstaltungen für Studieninteressierte an. Sie sind am Donnerstag, 13. November 2025, herzlich in die Katholisch-Theologische Fakultät eingeladen, um sich in lockerer Atmosphäre über das Studium in Münster zu informieren. Der Hochschultag bietet vielfältige Gelegenheiten, um in die verschiedenen Bereiche des Theologiestudiums hineinzuschnuppern. Mehr
„Rassismus und Menschenfeindlichkeit“ lautete das Thema des siebten Diversity Brown Bag Meetings an der Katholisch-Theologischen Fakultät. In seinem Gastvortrag ging Prof. Dr. Gert Pickel, Professor für Kirchen- und Religionssoziologie an der Universität Leipzig, besonders auf antimuslimischen Rassismus ein. Dr. Égide Pèlerin Muziazia vom Institut für Religionspädagogik und Pastoraltheologie in Münster berichtete über seine persönlichen Erfahrungen. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät hat am Freitagnachmittag ihre Absolvent:innen verabschiedet und für ihre Leistungen gewürdigt. Beim Actus Academicus wurden außerdem sechs Wissenschaftler:innen zum Dr. theol. beziehungsweise zum Dr. phil. promoviert. Viele Gäste kamen zum Festakt in die Aula der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde, darunter zahlreiche Familienangehörige, Freund:innen sowie Mitglieder der Fakultät. Mehr
Zwei Mitarbeiterinnen des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät erhalten 2025 den Preis „wissen.kommuniziert“. Dr. Barbara Schüler und Jana Haack werden für ihre „exzellente Arbeit auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation“ für das Projekt „Asking the Pope for Help“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung ist am 12. November 2025. Mehr
Die Berthold Leibinger Stiftung hat die neuen Thomas-Mann-Fellows 2026 bekanntgegeben: Zu den „acht herausragende Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, Medien, Wirtschaft und Kultur“ gehört auch Prof. Dr. Michael Seewald. Der Forschungs- und Arbeitsaufenthalt im Thomas Mann House in Los Angeles steht 2026 unter dem Jahresthema „In Search of a Common Cause“. Im Zentrum steht die Frage, „wie Solidarität im 21. Jahrhundert angesichts vielfältiger Identitäten und geopolitischer Spannungen neu gedacht werden kann“. Mehr
Vom 6. bis 7. November 2025 findet an der Universität Münster eine Postgraduierten-Konferenz statt, die Politik, Religion und Ökologie verbinden will. Die Veranstaltung hat den Titel „Interdisziplinäre Perspektiven auf religiöse, politische und ökologische Grenzen“. Ausgerichtet wird sie von Dr. Gary Slater vom Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster und Dr. Ivo Frankenreiter vom Lehrstuhl für Christliche Sozialethik der LMU München. Im Mittelpunkt stehen Grenzen als Herausforderung und Chance für Sozialethik, Theologie, Philosophie und verwandte Disziplinen. Mehr
Nächstes Jahr ziehen wir um – der Campus der Theologien und Religionswissenschaft ruft! Jedes Buch, jeder Ordner: Alles muss mit! Wirklich alles? Was muss überhaupt aufbewahrt werden? Und ist der Umzug in den Hüffer-Campus nicht eine Chance, unsere Aktenorganisation neu aufzustellen? Das Brown Bag Meeting „Digitale Ablage“ mit Dr. Guido Hunze von TheoTVIST bot den Rahmen für einen regen Austausch über diese Fragen. Mehr
Auf geht’s ins Abenteuer eines Theologiestudiums: Etwa 60 neue Student:innen hat die Katholisch-Theologische Fakultät am Montag herzlich willkommen geheißen. Sie erhielten einen Überblick über Studium, Beratungsmöglichkeiten und Netzwerke und konnten erste Kontakte knüpfen. Prof. Dr. Thomas Schüller sprach in seinem Eröffnungsvortrag darüber, warum es sich lohnt, kritisch Theologie zu studieren. Mehr
Beim Actus Academicus hat die Katholisch-Theologische Fakultät ihre Lehramts-Absolvent:innen verabschiedet. Die künftigen Religionslehrkräfte erhielten in festlichem Rahmen ihre vorläufige Kirchliche Unterrichtserlaubnis. Die Feier in der Aula der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) wurde in Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat und dem Mentorat des Bistums Münster durchgeführt und klang mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Überwasserkirche aus. Mehr
Der erste Umzug in den Hüffer-Campus ist geschafft: Die 300 Kilogramm schwere Pauluswand hat die Johannisstraße in Millimeterarbeit durch ein ausgebautes Fenster verlassen. Das Stahl-Mosaik des Künstlers Ewald Mataré von 1961 steht nun in den neuen Räumlichkeiten der Katholisch-Theologischen Fakultät, dem Campus der Theologien und Religionswissenschaft. Noch sind die Bauarbeiten dort im vollen Gange. Mehr
Die internationale Doppelkonferenz zum ersten gesamtkirchlichen Konzil vor 1.700 Jahren geht ab 15. Oktober in Münster weiter. Forschende aus neun Ländern beleuchten das Konzil und seine wechselvolle Rezeption. Beteiligt sind Theologien, Philosophie, Geschichte, Judaistik und Islamwissenschaft. Die Universität Münster kooperiert dabei mit der Päpstlichen Universität Gregoriana. Mehr
„Kirche der Beteiligung“ heißt ein Projekt im Bistum Osnabrück, das Gemeinden unter anderem ermöglicht, zusätzlich zu den bestehenden Strukturen ehrenamtliche Leitungsteams einzusetzen. Welchen Beitrag diese zur Kirchenentwicklung leisten können, hat der katholische Theologe Dr. Markus Toppmöller in seiner Dissertation untersucht. 2024 wurde er mit „summa cum laude“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Münster promoviert. Mehr
Die weltweit wichtigste Sammlung lehramtlicher Texte der römisch-katholischen Kirche wird in Zukunft von dem Dogmatikprofessor Michael Seewald von der Universität Münster herausgegeben. Das in zahlreichen Sprachen vorliegende Handbuch „Denzinger“ vereint die wichtigsten Entscheidungen des kirchlichen Lehramts von der Antike bis heute. Mehr
Der katholische Erzbischof Tin Win aus Myanmar ist am Dienstag, 7. Oktober, zu einem Roundtable-Gespräch in Münster. Im Senatssaal des Schlosses diskutiert er von 14 bis 16 Uhr über „Kirche und Theologie in Myanmar: Zwischen Eingeschränkter Freiheit und Interreligiöser Öffnung“. Alle Interessierten sind dazu eingeladen. Mehr
„Wahrheit und Konkurrenz“ lautet der Titel einer Abendveranstaltung am Dienstag, 30. September, die sich mit der jüdischen Dimension des Christentums 60 Jahre nach „Nostra Aetate“ befasst. Sie findet von 18.30 bis 21 Uhr in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster statt und will Wahrheitsansprüche beider Religionen reflektieren und ins Verhältnis setzen. Mehr
Die Stiftung zur Ausbildung katholischer Geistlicher im Bistum Münster vergibt Promotions-Stipendien, für die sich Interessent:innen jetzt bewerben können. Für die Promotionseingangs-Stipendien zur Vorbereitung auf eine Promotion an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster wird eine Förderung in Höhe von 8100 Euro vergeben (Frist: 1. Oktober). Außerdem können sich Doktorand:innen um ein Promotionsabschluss-Stipendium bewerben, das mit 7500 Euro dotiert ist (Frist: 15. Oktober). Mehr
In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über Neuerscheinungen berichtet. Im aktuellen TheoPodcast stellt er unter anderem die Rezension zu Jan Loffelds Buch vor „Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt. Das Christentum vor der religiösen Indifferenz“ und „Autorität und autoritäre Strukturen. Reflexionen aus reformiert-theologischer Perspektive“ von Georg Plasger. Mehr
Mit dem Konzil von Nizäa vor 1.700 Jahren und seiner wechselvollen Rezeption befasst sich vom 15. bis 17. Oktober 2025 eine internationale Konferenz an der Universität Münster. Forschende aus neun Ländern beleuchten die Bedeutung des Konzils, das bis heute für die katholische Kirche sowie für die orthodoxen und die meisten protestantischen Kirchen von grundlegender Bedeutung ist. Mehr
Vom 7. bis 14. September sind Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultät mit Prof. Dr. Norbert Köster und Prof. Dr. Dr. Alfons Fürst auf Exkursion entlang der Adriaküste. Sie besuchen unter anderem in Pula, Ravenna und Bologna herausragende Orte der Spätantike und des Frühmittelalters, an denen sich die Entwicklung des Christentums und insbesondere auch der christlichen Kunst verfolgen lässt. In einem Live-Blog berichtet die Gruppe von ihrer Reise. Mehr
Wie an das Unfassbare erinnern? Unter diese Leitfrage steht ein Hauptseminar der Katholisch-Theologischen Fakultät samt mehrtägiger Exkursion nach Auschwitz vom 9. bis 13. März 2026. Dort werden die Teilnehmenden die Gedenkstätte und das Museum Auschwitz-Birkenau besichtigen, Zeitzeugengespräche führen und einen Tagesausflug nach Krakau unternehmen. Die Exkursion will Impulse geben, wie eine Erinnerungskultur in Zukunft aussehen kann. Mehr
Die Katholisch‑Theologische Fakultät der Universität Münster bietet erstmals einen Theologischen Vorkurs an. Das mehrtägige Orientierungsangebot richtet sich an Erstsemester und Studieninteressierte und will den Übergang von Schule zur Universität erleichtern sowie Einblicke in die Bandbreite theologischer Fragestellungen und wissenschaftlicher Arbeitsweisen geben. Mehr
Eine wissenschaftliche Theologie, die für die Realität des Missbrauchs sensibel ist, ist unverzichtbar. Auf Grundlage dieser Überzeugung fand vom 4. bis 6. August 2025 im Katholisch-Sozialen Institut in Siegburg eine interdisziplinäre Vernetzungstagung statt. Drei Wissenschaftlerinnen der Katholisch-Theologischen Fakultät gestalteten sie mit. Mehr
Eine theologische Sommerakademie in Armenien brachte Studierende und Lehrende – darunter Prof. Dr. Regina Elsner – aus sechs Ländern zu einem intensiven wissenschaftlichen Austausch zum Thema „Historical Narratives and Current Challenges: Culture, Religion and Society of Armenia“ zusammen. Mehr
Mit Prof. Dr. Dr. h.c. Dorothea Sattler und Mara Klein (M.Ed.) gehören zwei Personen unserer Fakultät dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) an. Alle vier Jahre werden Einzelpersönlichkeiten aus Gesellschaft und Politik in das höchste Gremium des deutschen Laien-Katholizismus gewählt. Dorothea Sattler und Mara Klein berichten von ihren Plänen. Mehr
Eine Exkursion hat Mitglieder der Katholisch-Theologischen Fakultät zur Ausstellung „Der Engel der Geschichte“ im Berliner Bode-Museum geführt. Im Fokus stand Paul Klees „Angelus Novus“ und Walter Benjamins Deutung des Bildes als „Engel der Geschichte“ – ein intensiver Dialog zwischen Kunst, Philosophie und Theologie. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät trauert um Prof. Dr. Francis Schüssler Fiorenza, der kürzlich im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Er wurde 1972 unter der Betreuung von Prof. DDr. Dr. h.c. mult. Johann Baptist Metz an unserer Fakultät promoviert und war über viele Jahre Professor an der Harvard Divinity School, wo er sich insbesondere mit politischer Theologie, Hermeneutik und Fundamentaltheologie auseinandersetzte. Mehr
Am 27. Juli 2025 verleiht die Josef-Pieper-Stiftung in Münster den Josef-Pieper-Preis an den US-amerikanischen Bischof Robert Barron. Das Kollegium der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster nimmt die Wahl des Preisträgers mit Befremden zur Kenntnis. Wir verstehen katholische Theologie auf der Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils, das den christlichen Glauben ausdrücklich mit der Vielfalt menschlicher Erfahrungen verknüpft sowie Wege ökumenischer und interreligiöser Offenheit bahnt. Mehr
Die soziale Herkunft von Studierenden war Thema des 6. Diversity Brown Bag Meetings an der Katholisch-Theologischen Fakultät. Diplom-Pädagogin Sabine Hoffmann von ArbeiterKind.de diskutierte über die spannende Frage, wo Menschen im universitären Kontext aufgrund ihrer sozialen Herkunft benachteiligt werden - und wie diesen Strukturen entgegengewirkt werden kann. Mehr
Europa ist in unterschiedlich geprägten Diskursen ein fester Begriff, dessen Bestimmungsmerkmale jedoch vielfältig ausfallen können: geographisch, politisch, kulturell. In vielen Definitionsversuchen wird auch auf das „christliche Abendland“ verwiesen. Wie steht es heute um das Verhältnis von Europäischer Union und Christentum? Dieser Fragestellung widmeten sich 15 Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schüller, PD Dr. Thomas Neumann und Dr. Michael Pfister aus einer historischen sowie rechtlichen Perspektive im Rahmen des Seminars mit Exkursion „Religion und Europa – Europäisches Religionsrecht?“. Mehr
Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins hat sich am 11. Juli aus dem aktiven Dienst der Universität Münster verabschiedet. In ihrer letzten Vorlesung sprach sie zum Thema "Grenzverschiebungen und neue Blickachsen. Eine (subjektive) Kartierung der Sozialethik". Im Fokus standen die Entwicklung der Sozialethik im Kontext katholischer Theologie sowie herausfordernde Fragen einer theologisch-politischen Ethik. Ein anschließender Empfang in den Räumen der Katholisch-Theologischen Fakultät gab den mehr als 200 Gästen Gelegenheit zu angeregten Gesprächen. Mehr
Die internationale Veranstaltung „Brücken in der Vielfalt: Muslime und Juden in Bosnien und Herzegowina“ hat am 3. Juli 2025 an der Universität Münster stattgefunden. Als Gäste waren aus Sarajevo eigens angereist: Igor Kožemjakin, Kantor (Chasan) der Jüdischen Gemeinde in Bosnien und Herzegowina, sowie Dr. Dževada Garić, Leiterin der Abteilung für internationale Zusammenarbeit im Rijaset der Islamischen Gemeinschaft BiH und Professorin an der SSST-Universität in Sarajevo. Mehr
Gut 900 Wissenschaftler:innen haben sich auf der Jahrestagung der European Association of Biblical Studies (EABS) in Kooperation mit der Society of Biblical Literature (SBL) im schwedischen Uppsala getroffen. Die Konferenz ist eine wichtige internationale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch und eine gute Gelegenheit für Nachwuchskräfte, ihre Thesen zur Diskussion zu stellen.
Vom Institut für Biblische Exegese und Theologie (IBET) nahmen Prof. Dr. Oliver Dyma, Dipl. Theol. Ludger Hiepel M.A. sowie Mag. Theol. Simon Spratte teil. Mehr
Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins widmet sich als Wissenschaftlerin drängenden Themen in Kirche und Gesellschaft und setzt sich dabei besonders für benachteiligte Menschen ein. Seit 2009 leitet sie das Institut für Christliche Sozialwissenschaften (ICS) an der Universität Münster, 2025 tritt sie in den Ruhestand. Am Freitag, 11. Juli, hält Marianne Heimbach-Steins ihre Abschiedsvorlesung. Im Interview mit unserer Fakultät blickt sie auf mehr als 30 Jahre Sozialethik zurück. Mehr
Vor welchen Herausforderungen steht die Ökumenische Theologie durch Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Antrittsvorlesung von Regina Elsner als Professorin für Ostkirchenkunde und Ökumenik an der Katholisch-Theologischen Fakultät. Seit Januar 2024 ist Regina Elsner Lehrstuhlinhaberin am Ökumenischen Institut.
Vor 130 Gästen sprach sie zum Thema „Das ist (nicht) unser Krieg – Denkanstöße für eine (Neu)Verortung der Ökumenischen Theologie nach Russlands Angriff auf die Ukraine.“ Mehr
Auf der Jahreskonferenz der European Association of Biblical Studies (EABS) wurde Prof. Dr. Oliver Dyma zum neuen Executive Officer für die Periode 2025 bis 2028 gewählt. Im vergangenen Jahr war er bereits in den erweiterten Vorstand (Committee) gewählt worden. Die EABS ist eine international ausgerichtete wissenschaftliche Gesellschaft für die Erforschung der Bibel und angrenzender Fachgebiete. Sie veranstaltet jährlich eine Hauptkonferenz sowie eigene Konferenzen für Graduate Students in Europa. Mehr
Die Diversity Brown Bag Meetings sind eine über mehrere Semester laufende Vortragsreihe, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Diversität, Gleichstellung und Teilhalbe an unserer Fakultät auseinandersetzt. Im TheoPodcast werden die fachlichen Inputs der Diversity Brown Bag Meetings publiziert.
Im vierten BBM spricht Andreas Lob-Hüdepohl zum Thema Sexualität und Gender.
Mehr als 60 Personen haben vor Pfingsten an der Fakultätsversammlung zur Erarbeitung eines Institutionellen Schutzkonzeptes (ISK) teilgenommen. Das Schutzkonzept soll das Risiko vermindern, dass sexualisierte Gewalt an unserer Fakultät verübt wird. Und es will dazu beitragen, dass Betroffene schnell und einfach Zugang zu kompetenter Hilfe erhalten. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät hat vom 26. Mai bis zum 10. Juni Studierende aus Tamale in Ghana begrüßt. Seit mehr als vier Jahrzehnten besteht zwischen dem Bistum Münster und den nördlichen Bistümern Ghanas eine enge und kontinuierlich gewachsene Partnerschaft. Dazu gehören auch immer mehr akademische Austauschformate. Die Fakultät hat das interkulturelle und vielseitige Programm mitgestaltet und begleitet. Mehr
Am 4. Juli 2025 hält Prof. Dr. Regina Elsner um 16 Uhr s.t. ihre Antrittsvorlesung im Hörsaal KTh I. Die Professorin für Ostkirchenkunde und Ökumenik spricht zum hochaktuellen Thema „‚Das ist (nicht) unser Krieg‘. Denkanstöße für eine (Neu)Verortung der Ökumenischen Theologie nach Russlands Angriff auf die Ukraine“. Im Mittelpunkt ihres Vortrags steht die Frage, welche Rolle der Ökumenischen Theologie angesichts des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine zukommt – und wie genau diese Rolle ausgefüllt werden kann und muss. Im Anschluss an den Vortrag findet ein Empfang statt. Mehr
Am 23. Juni 1970 wurde Prof. Dr. Karl Rahner Mitglied des Ordens „Pour le mérite für Wissenschaften und Künste“. Er sei einer der produktivsten, ideenreichsten und angesehensten Vertreter der katholischen Theologie, hieß es in der Laudatio über den Münsteraner Theologen. Heribert Woestmann, Akademischer Direktor i. R., arbeitete damals an der Katholisch-Theologischen Fakultät für den Ordinarius. In einem Gastbeitrag erinnert er an die Verleihung vor 55 Jahren. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrem emeritierten Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Müller herzlich zum 70. Geburtstag. 1996 nahm Klaus Müller den Ruf der Universität Münster auf den Lehrstuhl für Philosophische Grundfragen der Theologie an und wurde zum Direktor des gleichnamigen Seminars ernannt. Von Münster aus prägte er die religionsphilosophischen Debatten in Deutschland und darüber hinaus. Mehr
Im neuen TheoPodcast berichtet Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über Neuerscheinungen. Diesmal stellt er unter anderem die Arbeit von Marcella Althaus-Reid vor: „Anstößige Theologie. Kritik theologischer Perversionen in Sex, Gender und Politik“ sowie von Anna Maria-Maria Bader „Das Ehehindernis der Freiheitsberaubung im Recht der katholischen Kirche“. Mehr
Mit zwei Lehrstühlen gehört das Ökumenische Institut der Katholisch-Theologischen Fakultät zu den bedeutendsten universitären Einrichtungen für Ökumenische Theologie in Deutschland. Jetzt feiert es 65-jähriges Jubiläum. Am 14. Juni 1960 gegründet, hatte das Institut von Anfang an West- und Ostkirchen im Blick. Neben einer breiten konfessionskundlichen und dogmatischen Fundierung ökumenischer Theologie gehörte außerdem seit den 1980er Jahren die theologische Friedensforschung zum einzigartigen Profil. In 65 Jahren haben die Theolog:innen des Instituts den ökumenischen Diskurs maßgeblich mitgeprägt. Mehr
Vom 16. Juni bis 6. Juli können sich Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultät wieder um ProTalent-Stipendien im Rahmen des Deutschlandstipendiums bewerben. Förderstart ist der 1. Oktober 2025. Die Stipendien werden an Studierende mit guten bis sehr guten Leistungen, hohem sozialem oder gesellschaftlichem Engagement und/oder besonderen persönlichen Umständen vergeben. Studierende werden mit monatlich 300 Euro gefördert. Mehr
Die Kommission für Gleichstellung und Diversity hatte am 5. Juni zum fünften Diversity Brown Bag Meeting eingeladen. Der Hamburger Unternehmensberater Dr. Georg Barzel hielt einen spannenden und interaktiven Vortrag über die Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie. Anschließend diskutierten die Kolleg:innen Lösungsansätze zu konkreten Problemen der Fakultät. Mehr
Viele Wege führen nach Rom, heißt es – Dr. Barbara Schüler kann ein Lied davon singen. Sie ist regelmäßig im Vatikan. Seit mehr als 20 Jahren ist die gebürtige Stuttgarterin für die Wissenschaftskommunikation und das Management des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte am Lehrstuhl von Prof. Dr. Hubert Wolf verantwortlich. Mit ihrem Team koordiniert die 57-Jährige Medienanfragen, schreibt Forschungsberichte, organisiert Archivaufenthalte. Wie spannend und abwechslungsreich diese Arbeit ist, hat sie der Unizeitung wissen|leben verraten. Mehr
Noch einmal feiern an der Johannisstraße: Mehr als 200 Gäste aus der Fakultät sind vor dem Pfingstwochenende zur Theofete zusammengekommen. In sommerlicher Atmosphäre wurde auf der Wiese vor der Katholisch-Theologischen Fakultät gefeiert, gegrillt und getanzt. Die von der Fachschaft toll organisierte Fete war auch ein Abschied: 2026 wird die Fakultät an den neuen Standort auf den Hüffercampus ziehen. Mehr
Eine Woche voller Begegnungen, Theologie und Kultur: Vom 12. bis 17. Mai trafen sich Studierende aus Oppeln und Münster zum traditionellen Austausch. Von einem spannenden Symposium zu "1700 Jahre Nizäa" über einen Ausflug nach Köln bis zur Pilgertour nach Telgte - in ihrem Blog berichtet Frauke Erpenstein als Studierende von deutsch-polnischen Freundschaften, überraschenden Entdeckungen und tiefgehenden Gesprächen zwischen Hörsaal und Coeli-Bar. Mehr
Wie können wir selbst aktiv werden, um unsere Daten und Technik zu schützen? Unter dem Leitmotiv „Erkennen-Schützen-Reagieren“ hat Guido Hunze im Rahmen der Brown Bag Meetings zur Digitalisierung viele Tipps zur IT-Sicherheit gegeben. Fazit des Security-Briefings: Die größte Sicherheitslücke sitzt vor der Tastatur. Mehr
Bosnien und Herzegowina steht am 3. Juli im Mittelpunkt eines internationalen Workshops und einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Münster. Das Land blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte des interreligiösen Zusammenlebens zurück: Inmitten kultureller und politischer Spannungen war es stets auch ein Ort intensiver Begegnungen zwischen Muslimen und Juden. Der Workshop beginnt um 16 Uhr, die Podiumsdiskussion um 18.30 Uhr in Hörsaal KTh I. Mehr
Mit mehr als 100 Besucher:innen war der Hörsaal KTh I vollbesetzt, als Prof. Dr. Massimo Faggioli über den Katholizismus in den USA sprach. In seinem Gastvortrag am vergangenen Dienstag zeichnete der renommierte katholische Theologe ein vielschichtiges und oft auch ernüchterndes Bild der Entwicklung von den 1980er Jahren zu Donald Trump. Mehr
Welche Aufgaben stellen sich uns als Fakultät, um offener und sensibler für die Vielfalt sexueller Identitäten zu werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des vierten Diversity Brownbag Meetings am 22. Mai. Die Kommission für Gleichstellung und Diversity hatte dazu Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin eingeladen. Mehr
Die Vortragsreihe Diversity Brown Bag Meetings der Fakultät setzt sich mit Aspekten von Diversität und Gleichstellung auseinander. In den jüngsten Veranstaltungen behandelten zwei Expertinnen zentrale Diskriminierungsformen: Prof. Dr. Ute Leimgruber erläuterte das Konzept der epistemischen Ungerechtigkeit, bei der bestimmte Personen oder Wissensformen nicht angemessen wahrgenommen werden. Prof. Dr. Sabine Schäper stellte aktuelle Daten zur Situation von Studierenden mit Beeinträchtigungen vor und zeigte strukturelle Barrieren an deutschen Hochschulen auf. Im TheoPodcast gibt es jetzt beide Veranstaltungen zum Nachhören. Mehr
„1700 Jahre Nizäa“ lautete der Titel eines Symposiums, das die Katholisch-Theologische Fakultät am 13. und 14. Mai in Münster ausgerichtet hat. Die Veranstaltung fand anlässlich des Besuchs der Katholisch-Theologischen Fakultät Opole (Polen) statt. Beide Fakultäten verbindet bereits seit 1984 eine enge Partnerschaft. In einem Dankschreiben sprechen die polnischen Studierenden und Lehrenden von herzlichen Begegnungen und großer gegenseitiger Wertschätzung. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät bedauert, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Exzellenzcluster Religion und Politik nicht weiter fördern wird. Seit 2007 haben hier engagierte Wissenschaftler:innen herausragende Arbeit geleistet. Unverständlich findet Prof. Dr. Oliver Dyma, Dekan der Fakultät, dass keiner der 70 bundesweit ausgewählten Exzellenzcluster die Thematik Religion und Religiosität abbildet. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster lädt am 27. Mai eine der prominentesten und kritischsten Stimmen des US-Katholizismus zu einem Gastvortrag ein: Massimo Faggioli, seit 2016 Professor für Historische Theologie an der Villanova University, spricht über „The New Catholic Moment in the USA. From the 1980s to Donald Trump“. Mehr
Unter den vielen Auslandskooperationen der Universität Münster zählt das Theologische Studienjahr Jerusalem zu den beständigsten. Seit mehr als 50 Jahren widmen sich Theologie-Studierende hier in einem intensiven Programm von August bis Ostern vor allem den biblischen Fächern und der Archäologie, daneben der Ostkirchenkunde, Judaistik und Islamwissenschaft. Annika Freyhoff, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholisch-Theologischen Fakultät, berichtet über ihre Erfahrungen. Mehr
Am Anfang des Sommersemesters hat am Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) eine Frühlingsschule zum Thema „Digitales Manuskript?!“ stattgefunden. Die Teilnehmer:innen gingen der Frage nach, was der wissenschaftliche Mehrwert einer derzeit noch sehr aufwendigen Digitalisierung ist. Expert:innen aus Münster, Frankfurt und Basel gaben Einblicke in ihr Forschungsmaterial. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster punktet beim aktuellen Hochschulranking des „Centrums für Hochschulentwicklung“ (CHE). Besonders gute Noten gaben die Studierenden der Fakultät für die Unterstützung im Studium und die Einführung in wissenschaftliches Arbeiten. Vier oder mehr Sterne (von fünf möglichen) wurden außerdem vergeben für die allgemeine Studiensituation, die Betreuung durch die Dozent:innen, das Lehrangebot, die Studienorganisation und die Ausstattung. Mehr
Dr. habil Branko Sekulić vom Institute for Theology and Politics in Zagreb ist noch bis Ende Mai 2025 als International Fellow Gast am Lehrstuhl für Ostkirchenkunde und Ökumenik der Katholisch-Theologischen Fakultät. Er arbeitet in diesem Rahmen an dem Projekt „Political and Religious Desolation and Identity Politics in the Balkans“. Ziel des Projekts ist es, Identitätspolitiken auf dem Balkan zu untersuchen. Mehr
Überraschend schnell haben sich die Kardinäle darauf geeinigt, wer neuer Papst wird. Am Mittwoch erst hatte das Konklave begonnen, am Donnerstagabend stieg schon weißer Rauch auf: Kardinal Robert Francis Prevost aus den USA ist das neue Oberhaupt der katholischen Kirche. Leo XIV., so sein Papstname, wandte sich am Donnerstagabend erstmals an die Gläubigen. Der 69-Jährige sprach eine Friedensbitte und rief dazu auf, durch Dialog „Brücken zu bauen“. Professor:innen der Katholisch-Theologischen Fakultät äußern sich zur Wahl. Mehr
Welche Rolle hat Religion als Brückenbauerin in einer zunehmend polarisierten Welt? Mit dieser Frage beschäftigte sich die die internationale Konferenz „Shared Roots – Common Future. Religion as a Bridge in a Divided World“. Vom 25. bis 27. April 2025 kamen im Senatsaal der Universität Münster führende Vertreter:innen aus Theologie, Wissenschaft, Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft zusammen. Ein Fokus lag auf der politischen Dimension von Religion - insbesondere im Nahen Osten. Mehr
Wie inspirieren die Soziologen Hartmut Rosa und Andreas Reckwitz die Theologie? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines dreitägigen Hauptseminares in der Benediktinerabtei Gerleve in Billerbeck. Die Professoren Prof. Dr. Bernhard Nitsche (Fundamentaltheologie) und Prof. Dr. Christian Bauer (Pastoraltheologie) haben die Veranstaltung mit dem Titel „Resonanzsehnsucht und Kontingenzöffnung“ am ersten Maiwochenende gemeinsam ausgerichtet. Mehr
Die Stiftung zur Ausbildung katholischer Geistlicher im Bistum Münster vergibt Promotionseingangs-Stipendien zur Vorbereitung auf eine Promotion an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Antragsberechtigt sind unter anderem Personen, die eine Promotion zum Dr. theol., Dr. paed. oder Dr. phil. an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster anstreben. 2025 enden die Bewerbungsfristen für die Stipendien am 1. Juni und 1. Oktober. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät hat mit Bestürzung und Trauer den Tod von Papst Franziskus am Ostermontag, 21. April 2025, zur Kenntnis genommen. Sein letzter öffentlicher Auftritt war die Spendung des österlichen Segens urbi et orbi. Am frühen Ostermontag ist er in der Hoffnung auf die Auferstehung verstorben. Sein Eintreten für die Schwächsten der Gesellschaft, für die Schöpfung sowie eine synodal geprägte Kirche werden in Erinnerung bleiben. Möge er in Frieden ruhen und möge Gott ihm seine Hoffnung erfüllen. Die Fakultät würdigt das Pontifikat von Papst Franziskus Mehr
Partnerschaft mit der Katholisch-Theologischen Fakultät Opole (Polen)
Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster veranstaltet am 13. und 14. Mai 2025 im Rahmen ihrer Partnerschaft mit der Katholisch-Theologischen Fakultät Opole (Polen) ein Symposium mit dem Titel „1700 Jahre Nizäa“. Zum Programm. Außerdem findet im Rahmen dieser Partnerschaft vom 12. bis zum 17. Mai 2025 in Münster ein deutsch-polnischer Studierendenaustausch statt, der bereits seit fast zwei Jahrzehnten gepflegt wird. Alle Studierenden sind herzlich eingeladen, an diesem Austausch teilzunehmen. Das Programm ist bereits online. Interessierte können sich unter oppelnexkursion@uni-muenster.de anmelden. Weitere Informationen zum Austauschprogramm oder zur Partnerfakultät finden Sie auf der Seite Partnerschaft Opole. Mehr
Anfang April war die Schülerin Alexandria einen Tag lang Schülerpraktikantin an der Katholisch-Theologischen Fakultät. Sie geht in die 8. Klasse eines Gymnasiums in Münster. Das Ziel: Sie wollte gerne Universität kennenlernen und wissen, was Wissenschaftler:innen den ganzen Tag machen. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät hat am Freitagnachmittag 41 Absolvent:innen verabschiedet und für ihre Leistungen gewürdigt. Zugleich erhielten die künftigen Religionslehrer:innen ihre vorläufige Kirchliche Unterrichtserlaubnis durch das Bistum Münster. Beim feierlichen Actus Academicus wurden auch vier Wissenschaftler zum Dr. theol. promoviert. Mehr
Am Institut für Kanonisches Recht der Katholisch-Theologischen Fakultät ist zum 1. Oktober 2025 eine W3-Stiftungsprofessur für Kanonisches Recht zu besetzen. Stifter ist das Bistum Münster, das diesen Studiengang bereits seit 1992 tatkräftig unterstützt. Dabei handelt es sich um die erste Stiftungsprofessur an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Mehr
Studienstart ins Sommersemester an der Katholisch-Theologischen Fakultät! Dekan Prof. Dr. Oliver Dyma hat heute die neuen Studierenden herzlich willkommen geheißen. „Sie haben sich für ein interessantes und vielfältiges Studium entschieden. Sie beginnen es an unserer gut ausgestatteten und forschungsstarken Fakultät“, sagte Dyma. Auch die Fachschaft Katholische Theologie und das Studienbüro begrüßten die Erstsemester. Die Studierenden erhielten außerdem Informationen über Institutionen wie das Netzwerkbüro Theologie & Beruf, das Institut für Diakonat und Pastorale Dienste des Bistums, das Priesterseminar Borromäum sowie die Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde. Mehr
Auch in diesem Sommersemester bietet die Kommission für EDV und Digitalisierung mehrere Brown Bag Meetings zur Digitalisierung an. Bei den Workshops in der Mittagspause geht es diesmal um Videoproduktion für Wissenschaftler:innen, IT-Sicherheit, Digitale Ablage und das Thema „Überschriften, Teaser und Berichte für die Website schreiben“. Mehr
Die Stiftung zur Ausbildung katholischer Geistlicher im Bistum Münster schreibt auch in diesem Jahr Promotionsabschluss-Stipendien aus. Die Stipendien haben eine Laufzeit von sechs Monaten und umfassen eine Höhe von insgesamt 7.500 Euro. Antragsberechtigt sind Doktorand:innen, die eine Promotion an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster anstreben. Die Bewerbungsfrist endet am 15. April. Weitere Informationen erteilt Judith Urselmann vom Prodekanat für Internationalisierung, Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Mehr
Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins setzt sich als Wissenschaftlerin für benachteiligte Menschen ein. Die Unizeitung wissen|leben porträtiert die katholische Theologin in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Sozialethikerin widmet sich drängenden Themen in Kirche und Gesellschaft. Seit 2009 leitet sie das Institut für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Münster. 2025 tritt Marianne Heimbach-Steins in den Ruhestand. Am Freitag, 11. Juli, hält sie um 11 Uhr ihre Abschiedsvorlesung im Audimax in der Johannisstraße 12-20. Mehr
Eine Gruppe Studierender aus Münster nimmt im Rahmen eines Hauptseminars von Prof. Dr. Regina Elsner an der Sommerakademie „Historical Narratives and Current Challenges: Culture, Religion and Society of Armenia“ in Armenien teil. Die Sommerakademie vom 27. Juli bis 6. August 2025 thematisiert Armeniens kirchenhistorischen und kulturellen Kontext, theologische Perspektiven auf den Völkermord, Religion in Konflikten, kirchliche Friedensarbeit und die Stellung orientalischer und orthodoxer Kirchen in der Ökumene. Anmeldefrist ist der 15. April 2025. Mehr
Leibniz-Preis in Berlin verliehen - Auszeichnung für Prof. Dr. Michael Seewald
Prof. Dr. Michael Seewald hat in Berlin den Leibniz-Preis entgegengenommen. Die Universität Münster begleitete den Theologen und fing Momente des stimmungsvollen Abends ein. Die Reportage lesen Sie hier. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Festakt gestreamt. Das Video ist im Internet abrufbar. Die Laudatio auf Prof. Dr. Michael Seewald und die Preisverleihung sind ab dem Timecode (Stunde/Minute) 1:11 bis 1:17 zu sehen.
Wie können moderne Textanalyse, Datenvisualisierung und KI-Methoden die theologische Forschung bereichern? Um diese Fragen dreht sich der neue TheoPodcast. Janis Jaspers, Student der Theologie und Informatik, nimmt die Hörer:innen im Interview mit Luise Hecht mit zur DHd-Tagung 2025, dem größten Treffen der „Digital Humanities“ im deutschsprachigen Raum. Er gibt einen spannenden Einblick in die Schnittstelle zwischen digitaler Innovation und theologischer Tradition – und erklärt, warum diese Verbindung für die Zukunft der Theologie wichtiger ist als man denkt. Mehr
Nach Berlin, Dubai, Aachen, Düsseldorf und München kommt die Ausstellung „Wir sind Schöpfung“ jetzt nach Münster. Eröffnet wird sie am morgigen Freitag, 21. März, um 17 Uhr von Ministerpräsident a.D. Armin Laschet, Regierungspräsident Andreas Bothe, Bürgermeisterin Angela Stähler und Universitäts-Prorektor Prof. Dr. Michael Quante. Mehr
Am 11. April beginnt um 15 Uhr die Absolvent:innenfeier der Katholisch-Theologischen Fakultät im Sommersemester 2025. Die Feier findet gemeinsam mit dem Bistum Münster statt. Alle, die ein Referendariat beginnen, erhalten ihre vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis. Absolvent:innen der Studiengänge Magister Theologiae, Master CKG, CSW-Diplom und kirchlicher Abschluss erhalten ihr Zeugnis. Außerdem werden die Promovierenden in dieser Feier promoviert. Anmeldungen sind bis zum 4. April möglich. Mehr
Heute erhält Prof. Dr. Michael Seewald in Berlin den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis, den wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland. Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrem ausgezeichneten Kollegen, der als Professor am Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte lehrt und Sprecher des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ an der Universität Münster ist. Ein ausführlicher Bericht zur Preisverleihung folgt. Ein Porträt des Wissenschaftlers und Priesters lesen Sie hier.
Sowohl national als auch international zählt die Universität Münster im Fach „Theologie und Religionswissenschaft“ zu den führenden Universitäten. Das zeigt das renommierte QS-Ranking 2025. Die Universität Münster belegt hier im internationalen Vergleich Platz 24. Deutschlandweit liegt Münster in diesem Fach nach Heidelberg und Tübingen sogar auf Platz 3. Mehr
An der Katholisch-Theologischen Fakultät beginnt am 10. April 2025 ein Hauptseminar, das den Dialog zwischen Künstlicher Intelligenz und Theologie in den Mittelpunkt stellt. Unter dem Titel „KI in der Theologie – Theologie in der KI“ entsteht ein Lehrformat, das gleich zwei ungewöhnliche Ansätze verfolgt. Mehr
Starke Frauen und frischer Wind aus dem Globalen Süden standen im Mittelpunkt einer internationalen Masterclass: Prof. Dr. Christian Bauer und Dr. Elisa Prkacin hatten das Team des Pastoralinstituts Bukal von den Philippinen Mitte März nach Münster eingeladen. Die philippinische Theologin Dr. Estela Padilla, die stimmberechtigtes Mitglied der Weltsynode war, diskutierte mit den Student:innen der Katholisch-Theologischen Fakultät. Mehr
Das Institut für Religionswissenschaft hat neue Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I und II entwickelt. Das Thema lautet: „Grüne Religion?! Umwelt, Klima und Natur in den Religionen“. Im Fokus stehen Fragen wie: Wie gehen Religionsgemeinschaften mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit um? Welche Rolle spielt die Bewahrung der Schöpfung? Arbeitsblätter können kostenfrei heruntergeladen werden. Mehr
Am 6. März 2025 feiert Bischof Dr. Felix Genn seinen 75. Geburtstag. Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster gratuliert herzlich zu diesem Festtag und wünscht ihm alles Gute und Gottes Segen. Am 9. März wird der Bischof, nachdem der Nuntius die Antwort des Papstes auf das obligatorische Rücktrittsgesuch verkündet hat, von der Diözese feierlich verabschiedet. Dies ist der Fakultät Anlass, sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen 16 Jahre zu bedanken. Mehr
Studierende, die sich persönlich und akademisch weiterentwickeln möchten, können sich noch bis zum 15. März 2025 für ein Erasmus+-Programm bewerben. Dieses ermöglicht einen Auslandsaufenthalt 2025/2026 an einer der 23 europäischen Partnerhochschulen der Katholisch-Theologischen Fakultät. Interessierte sollten ein Motivationsschreiben und eine kurze formlose Bewerbung einreichen. Weitere Informationen geben Prodekan Prof. Dr. Wolfgang Grünstäudl und Judith Urselmann. Mehr
Wie können wir mit Open Educational Ressources (OER) die Hochschullehre transformieren? Mit dieser Fragestellung hat sich das Netzwerk „Theologie und Hochschuldidaktik“ vom 24. bis 25. Februar 2025 in Münster beschäftigt. Die Tagung in der Katholisch-Theologischen Fakultät zeigte: Frei nutzbare Lehr- und Lernmaterialien können didaktische Konzepte unterstützen, unerlässlich bleibt aber ein innovatives Verständnis von Bildung. Mehr
In der neu erschienenen Publikation „Zwölf Monate, zwölf Menschen“ porträtiert die Universität Münster herausragende Personen des Jahres 2024. Darunter ist auch Prof. Dr. Michael Seewald vom Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte. Am 19. März 2025 erhält er den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis, den wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland. Das Porträt stellt Prof. Dr. Michael Seewald vor und gibt einen Einblick in die Einstellung des Wissenschaftlers zu Titeln, Preisen, Zuschreibungen und seinem Fach. Mehr
Neu im Kuratorium der Universitätsstiftung Münster ist Prof. Dr. Norbert Köster vom Seminar für Historische Theologie und ihre Didaktik der Katholisch-Theologischen Fakultät. Die Stiftung wurde 2009 gegründet und setzt sich für Spitzenforschung, Nachwuchsförderung und Wissenstransfer an der Universität Münster ein. Ihre Projekte werden durch Spenden und Zustiftungen privater Förderer ermöglicht. Zum neuen Kuratoriumsvorsitzenden wurde kürzlich Dr. Mathias Kleuker gewählt. Mehr
Im neuen TheoPodcast berichtet Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über Neuerscheinungen. Diesmal stellt er unter anderem die Arbeit von Cynthia Helbling vor: „Das Tier in dogmatischer Perspektive. Neuere panentheistische Entwürfe im Diskurs“ sowie von Jakob Mertesacker „Es ist gut, dass wir da eine andere Story haben. Eheschließungsrituale und ihr Beitrag zur Identitätspraxis von Männern“. Mehr
Drei Jahre nach dem Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine bleibt die kirchliche Dimension des Konflikts das zentrale Forschungsfeld des Lehrstuhls für Ostkirchenkunde und Ökumenik. Die wissenschaftliche Arbeit widmet sich den kirchlichen Verwerfungen in der Ukraine und Russland, den religiösen Begründungen des Krieges sowie friedensethischen Perspektiven. Damit trägt der Lehrstuhl zur öffentlichen Debatte und zum besseren Verständnis dieser Entwicklungen bei. Mehr
Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 haben antisemitische Vorfälle auch an Hochschulen in Deutschland zugenommen. Die „Zentrale Stelle für Beratung und Monitoring von antisemitischen Vorfällen an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“ nahm deshalb vor einem halben Jahr an der Universität Münster ihre Arbeit auf. Jetzt zogen die Beteiligten eine erste Bilanz. Mehr
Münster führt als erstes Bistum weltweit am 1. März 2025 einen Schlichtungsrat und eine Disziplinarordnung für Kleriker ein. Erarbeitet haben diese Prof. Dr. Thomas Schüller und PD Dr. Thomas Neumann vom Institut für Kanonisches Recht der Universität Münster. Mehr
Mit Bestürzung hat die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster vom plötzlichen Tod von Prof. Dr. Thomas Großbölting erfahren. Der Historiker starb im Alter von 55 Jahren bei einem Zugunglück in Hamburg. Prof. Dr. Großbölting leitete die vom Bistum Münster in Auftrag gegebene Studie zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch durch Verantwortliche des Bistums Münster, die 2022 vorgestellt wurde. Mehr
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster hat eine neue Informationskampagne gestartet, um Schüler:innen für das Studium der katholischen Theologie zu begeistern. Der Fachbereich hat jetzt an 200 Schulen im Bistum Münster Flyer und Plakate verschickt, die über das breite Spektrum der Theologie informieren. Auch auf der neu gestalteten Website können junge Menschen viel Wissenswertes finden. Mehr
In Rom haben Prof. Dr. Hubert Wolf und sein Team das Projekt „Asking the Pope for Help“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Seit fünf Jahren erforschen die Wissenschaftler:innen des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte in den vatikanischen Archiven rund 10.000 Bittschreiben, die jüdische Menschen während des Zweiten Weltkriegs an Papst Pius XII. geschrieben hatten. Der deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl, Dr. Bernhard Kotsch, hatte zur Projektpräsentation eingeladen, fast 100 Persönlichkeiten aus Rom, darunter zahlreiche Botschafter anderer Länder, informierten sich über das Forschungsprojekt. Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.
Großes öffentliches Interesse an Forschungsergebnissen
In Rom haben Prof. Dr. Hubert Wolf und sein Team in der ersten Februarwoche das Projekt „Asking the Pope for Help“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Seit fünf Jahren erforschen die Wissenschaftler:innen des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte in den vatikanischen Archiven rund 10.000 Bittschreiben, die jüdische Menschen während des Zweiten Weltkriegs an Papst Pius XII. geschrieben hatten. Der deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl, Dr. Bernhard Kotsch, hatte zur Projektpräsentation eingeladen, fast 100 Persönlichkeiten aus Rom, darunter zahlreiche Botschafter anderer Länder, informierten sich über das Forschungsprojekt. Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.
PD Dr. Thomas Neumann hat sich am 28. Januar 2025 erfolgreich im Rahmen eines Kolloquiums an der Katholisch-Theologischen Fakultät habilitiert. Sein Probevortrag "Against the current - Das ius remonstrandi der Bischöfe im Spiegel der Quellen" beleuchtete den Ursprung und die Rezeption des Einspruchsrechts der Bischöfe. Neumann argumentierte, dass eine aktive Nutzung dieses Rechts zum Schutz partikularer Besonderheiten und Stärkung der Teilkirchen beitrage. Außerdem könne dies "ein handfester Ausgangspunkt für die von Papst Franziskus kolportierte heilsame Dezentralisierung sein".
Welche gesellschaftliche Relevanz hat die Theologie und welche könnte sie haben? Mit dieser Frage befasste sich der Katholisch-Theologische Fakultätentag, der vom 23. bis 25. Januar 2025 in Würzburg stattfand. Vorträge von Prof. Dr. Armin Nassehi (Soziologie, LMU München), Prof. Dr. Tine Stein (Politikwissenschaft, GAU Göttingen) und Prof. Dr. Bernhard Grümme (kath. Theologie, RU Bochum) bereicherten die Diskussion. Die Münsteraner Fakultät wurde durch Prof. Johannes Schnocks und Johannes Frenz vertreten.
Dagmar Thiel ist neue Kommunikationsmanagerin an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Seit 1. Januar 2025 ist sie für die Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation des Fachbereichs 2 verantwortlich. Sie ist langjährige freie Journalistin und Dozentin in der journalistischen Aus- und Weiterbildung. Zu ihren Aufgaben an der Katholisch-Theologischen Fakultät gehört die interne und externe Kommunikation.
Was passiert eigentlich bei einem Exorzismus? Es handelt sich um ein Stück katholischer Liturgie, für das es bis heute ein liturgisches Buch gibt und trotzdem hat kaum jemand jemals einen Exorzismus miterlebt. Meist wissen wir das, was wir wissen, aus Horrorfilmen. Im Gespräch wirft Martin Lüstraeten einige Schlaglichter auf die Geschichte des Verhältnisses von Exorzismus und Öffentlichkeit von den Anfängen in der Alten Kirche bis zum Exorzismusfilm heute und erklärt, was dies über die Funktion des Exorzismus für die katholische Kirche aussagt.
Prof. Dr. Wolfram Kinzig sprach im Rahmen der Ökumenischen Gastvorlesung 2025 über das Glaubensbekenntnis von Nizäa (325)
Das Glaubensbekenntnis von Nizäa 325 sei zugleich eine Bürde wie auch Anlass, mit großer Kreativität theologische Fragen anzugehen. So stellt der evangelische Kirchenhistoriker Prof. Dr. Wolfram Kinzig die Wirkungsgeschichte des nizänischen Glaubensbekenntnisses mit Blick auf das in diesem Jahr begangene 1.700-jährige Jubiläum des Konzils von Nizäa in der Ökumenischen Gastvorlesung am 20. Januar 2025 heraus.
Wie können wir Teilhabe an unserer Fakultät wirksam gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt des dritten Diversity Brown Bag Meetings am 16. Januar 2025. Die Kommission für Gleichstellung und Diversity hatte dazu Prof. Dr. Sabine Schäper von der Katholischen Hochschule NRW eingeladen, die mit ihrem Vortrag „Dis/ability und Teilhabe als bildungspolitische Herausforderung im Kontext Hochschule“ Impulse setzte.
Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins problematisiert aggressiven Tenor vor Bundestagswahl
Das Thema Migration dominiert den Wahlkampf zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025, aber die damit verbundenen Herausforderungen werden oft holzschnittartig vereinfacht. Das gehe zulasten der Menschen und der Menschlichkeit, schreibt Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins in einem nachdenklich stimmenden Zwischenruf auf katholisch.de. „Migrantinnen und Migranten und Geflüchtete werden pauschal zu Sündenböcken für ungelöste Probleme gemacht und damit – mindestens rhetorisch – aus dem Land getrieben. Der aggressive Tenor, in dem das Thema öffentlichkeitswirksam intoniert wird, ist einer vernünftigen, sozial gerechten Fortentwicklung dieser Politikfelder nicht dienlich“, schreibt die Theologin. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.
Obwohl Religion deutlich an gesellschaftlicher Relevanz verloren hat, plädiert die Münsteraner Theologin Prof. Dr. Judith Könemann dafür, dass die theologische Ausbildung an staatlichen Universitäten verankert bleiben soll. Als Gründe nennt sie die Bedeutung von Religion als gesellschaftlicher Faktor sowie den Öffentlichkeitsanspruch des Christentums. Außerdem befähige theologische Bildung zur Auseinandersetzung mit Grundfragen der Existenz, schreibt die Religionspädagogin im theologischen Feuilleton „feinschwarz“. Es gehe "nicht in erster Linie darum, Sicherheit und Eindeutigkeit zu schaffen, sondern Unsicherheit und Mehrdeutigkeit auszuhalten", führt Könemann aus. Den Artikel in voller Länge finden Sie hier.
Am 10. Dezember lud die Offene Fachschaft Katholische Theologie zur traditionellen Adventsvorlesung. In festlicher Atmosphäre bot die Veranstaltung neben gemütlichem Beisammensein und weihnachtlichen Leckereien ein abwechslungsreiches Programm, das die Anwesenden mit einer Mischung aus Besinnlichkeit und Humor begeisterte.
Thema des Bandes: Globale Gesundheit und Sozialethik
Der 65. Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften widmet sich der Globalen Gesundheitsethik. Die COVID-19 Pandemie hat verdeutlicht, dass öffentliche Gesundheit nur global betrachtet werden kann. Global Health zeigt die enormen ethischen Herausforderungen auf: Gesundheitsrisiken und der Zugang zu medizinischen Leistungen sind ungleich verteilt, was die Chancengerechtigkeit beeinträchtigt.
Der Band untersucht diese Perspektive und profiliert "Globale Gesundheit" als Schlüsselaufgabe, um gerechtere Verhältnisse zu schaffen. Ziel ist es, einen interdisziplinären Dialog zwischen Global Health Ethics und Theologischer Ethik zu fördern. Das Buch ist beim Aschendorff-Verlag erhältlich und komplett im Open Access verfügbar.
2. Meeting von Prof.in Dr. Ute Leimgruber unter dem Titel: Diversität Missbrauch
Das zweite Diversity Brown Bag Meeting – veranstaltet von der Kommission für Gleichstellung und Diversity – fand am 29. November 2024 statt. Menschen aus allen Statusgruppen konnten sich in der Mittagspause zu dem Thema „Diversität und Missbrauch“ informieren und austauschen. Nach einer Begrüßung von Prof.in Dr. Monika Bobbert hielt Prof.in Dr. Ute Leimgruber einen Vortrag über „Epistemic Injustice“. Anschließend gab es eine lebhafte Diskussionsrunde über epistemische Ungerechtigkeiten an unserer Fakultät.
"Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach" (Art. 7 Abs. 3 S.1 GG). Obwohl das Schulfach durch das Grundgesetz geschützt ist, steht es in gesellschaftlichen und politischen Debatten oft zur Disposition. Im katholisch.de-Podcast "Aufgekreuzt" spricht Host Christoph Brüwer mit Prof. Dr. Clauß Peter Sajak über Perspektiven und Herausforderungen sowie über die Rolle der Lehrkräfte im Religionsunterricht.
Das Rektorat der Universität Münster hat Dr. Josef Könning für seine herausragende Dissertation zum Thema "Theologische Menschenrechtsethik angesichts der globalen Flüchtlingssituation. Eine Neuorientierung entlang der Diskussion um das 'Recht, Rechte zu haben' (Hannah Arendt)" den Dissertationspreis 2024 verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde am 6. Dezember 2024 wurden insgesamt 121 mit "summa cum laude" bewertete Doktorarbeiten gewürdigt, darunter fünf Dissertationen, die an der Katholisch-Theologischen Fakultät verfasst wurden. 14 Doktor:innen erhielten zusätzlich den mit 3.500 Euro dotierten Dissertationspreis. Könnings Arbeit widmet sich einer drängenden und relevanten Thematik innerhalb der Menschenrechtsethik und reflektiert die theologisch-anthropologischen Grundlagen Christlicher Sozialethik.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat bekannt gegeben, dass Prof. Dr. Michael Seewald, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2025 ausgezeichnet wird. Seewald erhält den prestigeträchtigen Preis für seine herausragenden Beiträge zur Dogmengeschichte und -hermeneutik und wird damit der zweite Leibniz-Preisträger dieser Fakultät. Die Auszeichnung ist mit einer Fördersumme von 2,5 Millionen Euro dotiert.
Der Audioguide „Un-sichtbares Münster - Religiöse Vielfalt für die Ohren“ von Studierenden der Religionswissenschaft ist in der zweiten Auflage erschienen. Die Stadt Münster gilt – mit Dom und Bischofssitz – gemeinhin als sehr katholisch. Schon ihr Name verweist auf ein Kloster (monasterium), und in den Friedensverhandlungen des Dreißigjährigen Krieges tagten hier die katholischen Konfliktparteien. Doch heute gehören nur noch rund 50 Prozent der Stadtbevölkerung der katholischen Kirche an. Auch Münster ist inzwischen ein Ort der religiösen und weltanschaulichen Vielfalt. Dieser Audioguide widmet sich daher einigen religiösen Gemeinschaften jenseits des römisch-katholischen Mainstreams. Entstanden ist er im Sommer 2022 und im Sommer 2024 im Rahmen von Lehrveranstaltungen am Institut für Religionswissenschaft.
Was passiert, wenn Studierende die Weltsynode hautnah erleben? Vom 12.–17. Oktober 2024 reiste eine Gruppe von Studierenden mit dem Lehrstuhl für Pastoraltheologie zur Weltsynode nach Rom. Sie trafen auf Menschen, die den synodalen Prozess aktiv mitgestalten, und besuchten Orte, an denen Synodalität spürbar wird. Eindrücke, Begegnungen und Stimmen direkt aus Rom: Leon Lindstedt schildert in dieser Folge seine Eindrücke mit O-Tönen aus Rom und gibt so einen Reisebericht über eine intensive Zeit in der ewigen Stadt.
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster trauert um Prof. em. Dr. Harald Holz.
Am 08. November 2024 verstarb Harald Holz, der von 1976 bis 1994 Inhaber der Professur für ‚Philosophische Grundfragen der Theologie‘ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster gewesen ist.
Dekan Dyma im Interview mit Kirche+Leben zur Entwicklung der Studierendenzahlen
Im Gespräch mit Kirche+Leben gibt Dekan Prof. Dr. Oliver Dyma Einblick in den Wandel der Fakultät: Mit 796 Lehramtsstudierenden von insgesamt 1.570 Studierenden stellen künftige Lehrkräfte inzwischen die Mehrheit. Dies wirkt sich bereits auf die Lehre aus: "Wir merken an den Fragen und Interessen der Studierenden, dass ein großer Teil auf Lehramt studiert", betont Dyma. Den Artikel in voller Länge finden Sie hier.
Kooperationsveranstaltung mit über 800 Teilnehmenden
Die Katholisch-Theologische Fakultät beteiligte sich an der Veranstaltung "Resilienz gegen Antisemitismus", die gemeinsam von der Universität Münster, der Polizei Münster und der HSPV NRW am 12.11.2024 durchgeführt wurde. Es diskutierten über 800 Studierende verschiedener Fachrichtungen über Präventionsstrategien gegen Antisemitismus. Ludger Hiepel, Beauftragter der Universität gegen Antisemitismus, betonte dabei besonders die Bedeutung der Sensibilisierung angehender Lehrkräfte. Auch Studierende unserer Fakultät kamen im Rahmen der O-Töne zu Wort. Meldung der Polizei NRW | Meldung der Universität
Origenesviten in der Spätantike und Byzanz (07.-08. November 2024)
Vom 7. bis 8. November 2024 fand an der Forschungsstelle Origenes eine internationale Tagung zum Thema „Verherrlichung des Origenes. Origenesviten in der Spätantike und Byzanz“ statt. Die Tagung war Teil der "Kolloquien zum Nachleben des Origenes", die von der Forschungsstelle Origenes an der Universität Münster veranstaltet werden und der bewegten Rezeptionsgeschichte des Origenes und seiner Werke gewidmet sind.
Die langjährige Direktorin des Instituts für Neutestamentliche Textforschung der Universität Münster und ehemalige Geschäftsführerin der Hermann Kunst-Stiftung, Prof. a.D. Dr. phil. Dr. theol. h.c. Barbara Aland, verstarb am 10. November 2024. Barbara Aland erlangte internationale Anerkennung durch ihre bedeutenden Beiträge zum griechischen Urtext des Neuen Testaments. Sie war maßgeblich an den fortlaufenden Aktualisierungen der Handausgaben des „Nestle-Aland“ beteiligt und prägte die Arbeit am „Greek New Testament“ entscheidend mit. Beide Werken zählen zur Basis von Forschung und Lehre auch außerhalb des deutschsprachigen Raums.
In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über Neuerscheinungen berichtet. Im aktuellen TheoPodcast stellt Frenz unter anderem die Rezension zu Saskia Wendels Buch "Die „Leib Christi“-Metapher. Kritik und Rekonstruktion aus gendertheoretischer Perspektive" und "Die Juden im Koran. Ein Zerrbild mit fatalen Folgen" von Abdel-Hakim Ourghi.
Prof. Dr. Andrea D. Bührmann spricht über Diversität und Intersektionalität
Die Diversity Brown Bag Meetings sind eine über mehrere Semester laufende Vortragsreihe, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Diversität, Gleichstellung und Teilhalbe an unserer Fakultät auseinandersetzt. Das Ziel dieser Reihe ist es, für Diskriminierungen sensibel zu werden, Diversity-Kompetenzen auszubauen, auf dem Weg zu inklusiven Strukturen voranzuschreiten und für unsere Fakultät eine dezentrale Diversity-Strategie zu entwickeln. Im TheoPodcast werden die fachlichen Inputs der Diversity Brown Bag Meetings publiziert.
Frau Professorin Dr. Andrea D. Bührmann (Universität Göttingen) eröffnete das neue Format am 15. Oktober 2024 mit einem Vortrag „Zum Verhältnis von Diversität und Intersektionalität: Reflexionen am Beispiel der Konzipierung intersektionalorientierter Diversitätsstrategien an Hochschulen“.
Auf Grundlage von rund 10.000 Bittschreiben, die jüdische Verfolgte während der Schoah an Papst Pius XII. und den Vatikan richteten, hat das Forschungsteam des Projekts „Asking the Pope for Help“ Unterrichtsmaterial für Schüler:innen ab der Jahrgangsstufe 9 entwickelt. Das modular aufgebaute Lernangebot ist ab sofort verfügbar.
1. Meeting von Prof. Dr. Andrea Bührmann unter dem Titel: Diversität und Intersektionalität gestartet
Die Reihe der Diversity Brown Bag Meetings, welche von der Kommission für Gleichstellung und Diversity organisiert wird, startete am 15. Oktober 2024. Menschen aus allen Statusgruppen konnten sich in der Mittagspause mit dem Thema „Diversität und Intersektionalität“ auseinandersetzen. Nach einer Begrüßung des Dekans Prof. Dr. Oliver Dyma und der stellvertretenden Vorsitzenden der Kommission Theresa Focke gab es – neben reichlich Snacks, Kaffee und Tee – einen spannenden Vortrag von Frau Prof. Dr. Andrea D. Bührmann unter dem Titel „Zum Verhältnis von Diversität und Intersektionalität: Reflexionen am Beispiel der Konzipierung intersektionalorientierter Diversitätsstrategien an Hochschulen“. Anschließend ging es nach einer kurzen Pause mit einer offenen Diskussions- und Fragerunde mit Frau Bührmann weiter.
Wie kann eine Theologie gestaltet werden, die keinerlei antijüdische und antisemitische Züge besitzt? Im Mittelpunkt des Studientages der Katholisch-Theologischen Fakultät am 29. Oktober 2024 stand die Frage, wie antijüdische und antisemitische Denkmuster in allen Bereichen der Theologie wirksam vermieden, bekämpft und theologisch positiv überwunden werden können. Über 120 Mitglieder der Fakultät trafen sich in der Aula des Schlosses, um gemeinsam nach Denkformen und Möglichkeiten für eine positive theologische Bestimmung des Verhältnisses zum Judentum und dessen konsequente Umsetzung zu suchen.
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster trauert um Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. theol. Dieter Emeis.
Am 21. Oktober 2024 verstarb in Osnabrück Dieter Emeis, der von 1975 bis zu seiner Emeritierung 1998 Inhaber der Professur für ‚Pastoraltheologie und Katechetik‘ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster gewesen ist.
Am Freitag, den 18.10.2024 fand die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Thomas Hanke mit dem Titel „Metaphysik der Subjektivität. Über Menschen in der Welt und die Frage nach Gott“ statt. Dekan Prof. Dr. Oliver Dyma begrüßte seinen Kollegen herzlich an der Fakultät, betonte die Bedeutung des Faches für die Theologie und lobte Professor Hanke als ausgezeichneten Vertreter seines Faches. Neben vielen Auszeichnungen und Aktivitäten wurde besonders sein neues Amt als Co-Vorsitzender der Sektion für Philosophie der Görresgesellschaft zur Pflege der Wissenschaft hervorgehoben, das er seit kurzem innehat.
Im Sommer 2024 hat die Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) in Kooperation mit der Fachhochschule Münster und der Stadt Münster eine dreiwöchige Reise nach Ghana durchgeführt. Im Interview mit Ludger Hiepel berichtet Arne Feldmann, einer der Reisebegleiter, von den vielfältigen Eindrücken und Erlebnissen. Neben intensiven Begegnungen und dem kulturellen Austausch mit den ghanaischen Studierenden bot das Programm tiefe Einblicke in die Kultur und Geschichte Ghanas. Auf dem Programm standen sowohl gemeinsame Studientage als auch ein Besuch im Nationalpark. Ein prägendes Ereignis war beispielsweise eine vierstündige Priesterweihe. Die Reise war eine besondere Möglichkeit, Teile des Landes und die Menschen kennenzulernen und internationale Kontakte zu knüpfen.
Personelle Veränderungen zum Wintersemester 2024/25
Mit dem Start des Wintersemesters 2024/25 begrüßt die Katholisch-Theologische Fakultät nicht nur neue Studierende, sondern auch ein frisch gewähltes Leitungsteam. Nach der Wahl von Prof. Dr. Oliver Dyma zum neuen Dekan wurden nun auch die Positionen der Prodekane neu besetzt.
Beim Actus Academicus am Freitag, den 11. Oktober 2024, hat die Katholisch-Theologische Fakultät ihre Absolvent:innen feierlich verabschiedet. Die künftigen Religionslehrer:innen erhielten zudem ihre vorläufige Kirchliche Unterrichtserlaubnis. Die Feier wurde in Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat und dem Mentorat des Bistums Münster durchgeführt und klang mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Überwasserkirche aus.
Studienstart an der Katholisch-Theologischen Fakultät! Etwa 60 neue Gesichter durfte Dekan Prof. Dr. Oliver Dyma im KTh I herzlich willkommen heißen. Nach einem kurzen Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Clauß Peter Sajak über den Zweck des Theologiestudiums stellten sich fakultätsinterne und studiumsnahe Institutionen vor.
Zum 1. Oktober 2024 tritt Prof. Dr. Oliver Dyma sein Amt als neuer Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät an. Bereits am 11. Juni 2024 war Dyma, bislang Prodekan für Lehre und Studienangelegenheiten, vom Fachbereichsrat zum Dekan gewählt worden. Dyma ist seit April 2022 Professor für Exegese des Alten Testaments im IBET und übernimmt das Amt von Prof. Dr. Norbert Köster.
Am 11. Oktober 2024 findet die nächste Absolvent:innenfeier für die Absolvent:innen aller Abschlüsse statt. Die Feier mit Verleihung der vorläufigen Kirchlichen Unterrichtserlaubnis durch das Bistum Münster sowie der Zeugnisvergabe startet um 15:00 Uhr in der Aula der KSHG. Anmeldungen werden ab sofort hier entgegengenommen. Anmeldeschluss ist der 4. Oktober 2024.
Bei der 22. Wissenschaftlichen Konsultation der Societas Oecumenica, die vom 5. bis 10. September 2024 in Konstancin-Jeziorna bei Warschau stattfand, stand die ökumenische Bedeutung des Konzils von Nizäa im Mittelpunkt. Unter dem Thema "Receiving the First Council of Nicaea Today" wurden aktuelle Fragen der synodalen Prozesse und deren Relevanz für die Kirchen des 21. Jahrhunderts diskutiert. David Kulke vom Ökumenischen Institut hielt einen Vortrag zur ursprünglichen Vision der geistlichen Ökumene von Paul Couturier.
Anlässlich des Kant-Jahres 2024 untersucht ein von Prof. Dr. Thomas Hanke und Prof. Dr. Georg Sans herausgegebener Band Kants bis heute umstrittene Theorie des radikalen Bösen, die er in seiner Schrift "Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (1793) entwickelt hat. Der Band ordnet Kants Theorie in ihren historischen und systematischen Kontext ein, insbesondere im Hinblick auf zeitgenössische Debatten über das Böse und die Erbsünde, und fragt, welche philosophischen Ansätze Kant aufnimmt.
In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über Neuerscheinungen berichtet. Im aktuellen TheoPodcast stellt Frenz unter anderem die Rezension Angelika Reicherts über Helmut Merkels Werk "Wege und Irrwege zum historischen Jesus" vor sowie das Werk "Religionsunterricht beobachten, Praktiken - Artefakte - Akteuere", rezensiert von Clauß Peter Sajak.
Von 20. bis 27. Juli 2024 führten die Abteilungen für Osteuropäische Geschichte (Prof. Dr. Ricarda Vulpius) und für Ostkirchenkunde und Ökumenik (Prof. Dr. Regina Elsner) eine gemeinsame Exkursion nach Vilnius durch. Thema der Exkursion und der dazugehörigen Seminare im Sommersemester waren die transnationale Geschichte und die multiethnischen und multikonfessionellen Erinnerungsräume der litauischen Hauptstadt, sowie die Bedeutung der Stadt als Ziel aktueller Migration aus den osteuropäischen Ländern, die vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine besonders betroffen sind.
Die Schüler:innenakademie zum ökumenischen Facharbeitswettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Thema "Können Religionen helfen, unsere Gesellschaft zusammenzuhalten?". In der aktuellen Folge des TheoPodcasts enthüllen Teilnehmer:innen und Verantwortliche die Themen der eingereichten Facharbeiten und berichten vom Akademietag am 26. Juni 2024 in Münster.
Eine aktuelle Studie des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Katholisch-Theologischen Fakultät zeigt, dass die Positionen der AfD und der katholischen Soziallehre weiter auseinanderdriften. Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins betont, dass die AfD für Christ:innen unwählbar bleibt. Die Untersuchung vergleicht erstmals schriftliche, programmatische Eigendarstellungen der AfD mit Texten der katholischen Soziallehre. Die Ergebnisse werden online bereitgestellt und sollen inbesondere für die Basis in katholischen Gemeinden und Verbänden als Material und Argument für Debatten zur Verfügung stehen.
Die Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie, Theologische Ästhetik und Bilddidaktik (ACHRIBI) hat die 2004 von Dr. Thomas Lentes erstellte bildwissenschaftliche Datenbank zur „Gregorsmesse“ in einem neuen System für die Öffentlichkeit aufbereitet. Dank der monatelangen Arbeit von Miriam Görtz ist die Datenbank jetzt unter https://www.uni-muenster.de/FB2/gregorsmesse/ abrufbar. Sie dient auch dem Andenken an den 2020 verstorbenen Lentes. Bei der „Gregorsmesse“ handelt es sich um einen Bildtypus des späten Mittelalters, der eine Vision von Papst Gregor dem Großen darstellt, dem Christus während einer Messfeier auf dem Altar erschienen sein soll.
Dr. Agnes Slunitschek ist für ihre Dissertation "Der Glaubenssinn. Begründung – Beschreibung – Beurteilung – Beziehungen" mit dem Karl-Rahner-Preis 2024 ausgezeichnet worden. Ihre an der Universität Münster eingereichte Arbeit entwickelt ein systematisch-theologisches Gesamtkonzept des Glaubenssinns und betont dessen Bedeutung für die kontinuierliche Auslegung des Glaubens. Slunitschek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Würzburg.
Mara Klein ist in das Präsidium des Synodalen Ausschusses gewählt worden. Gemeinsam mit Bischof Georg Bätzing, Irme Stetter-Karp und Bischof Peter Kohlgraf wird Klein die Arbeit des Gremiums leiten. In einem Interview mit katholisch.de spricht er:sie über seine:ihre Hoffnungen auf Veränderungen und die Bedeutung von Vielfalt und Partizipation in der Kirche.
Vom 3. bis 7. Juni besuchten Dr. Dr. Johannes Elberskirch und Marco Xu die Theologische Fakultät in Oppeln. Sie präsentierten ihre Forschung, diskutierten mit polnischen Kolleg:innen hochschul- und gesellschaftspolitische Fragen und erhielten Einblicke ins polnische Wissenschaftssystem. Das Treffen vertiefte die deutsch-polnische Partnerschaft. Für Mai 2025 lud Xu die polnischen Kolleg:innen und Studierende nach Münster ein.
300 Euro im Monat für leistungsstarke Studierende! Ab dem 10. Juni 2024 können sich Studierende der Universität Münster für ProTalent-Stipendien im kommenden Förderjahr 2024/25 bewerben. Das Programm richtet sich an Studierende der Universität Münster, die bisher gute bis sehr gute Studienleistungen erzielt haben, sowie an Studienanfänger:innen, deren bisherige Leistungen ein erfolgreiches Studium erwarten lassen. Zusätzlich werden der persönliche Werdegang, das gesellschaftliche Engagement und besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt.
Die Online-Bewerbung ist bis einschließlich 1. Juli im Online-Portal möglich. Das Förderjahr beginnt am 1. Oktober.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schüller und Dr. Thomas Neumann reiste eine Gruppe Studierender im Rahmen des Hauptseminars „Im Brennpunkt von Staat und Kirche – Religionsrecht in Berlin“ vom 21. bis 24. Mai 2024 in die Hauptstadt. Ziel der Exkursion war es, Einblicke in das Verhältnis von Staat und Kirche sowie die praktische Anwendung des Religionsverfassungsrechts zu gewinnen. Highlights der Reise waren Gespräche mit Prälat Dr. Karl Jüsten, Besuche bei der Nuntiatur und dem jüdischen Museum sowie Diskussionen mit Vertretern des ZdK und der UBSKM, die eindrucksvoll die Herausforderungen und Chancen des Religionsverfassungsrechts im politischen Alltag aufzeigten.
Das Rektorat der Universität Münster hat die Katholisch-Theologische Fakultät anlässlich des Diversity-Tags mit dem ersten Diversity-Preis ausgezeichnet. Geehrt wurde die Veranstaltungsreihe „Diversity Brown Bag Meetings“, die eine niedrigschwellige Auseinandersetzung mit Diversität ermöglicht und den Austausch zwischen allen Fakultätsangehörigen fördert. Theresa Focke, Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins und Sophia Trottenberg nahmen den Preis im Namen der Kommission für Gleichstellung und Diversity entgegen.
"Abschiede und Aufbrüche: Das Alter im Film". Dies ist der Titel eines neuen Bandes, den Prof. i.R. Dr. Reinhold Zwick, langjähriger Professor für Katholische Theologie und ihre Didaktik, mitherausgegeben hat. Der Band beschäftigt sich mit dem sogenannten Dritten Lebensalter im Kino. Er untersucht, wie Filme Protagonist:innen nach dem Berufsleben in verschiedenen Genres darstelle und sich dabei mit existenziellen Fragen und intergenerationellen Spannungen auseinandersetzen. Im Corsogespräch mit Deutschlandfunk stellt Mitherausgeber Prof. Dr. Joachim Valentin zentrale Thesen des Buches vor und betont die Bedeutung dieser Filme für die Auseinandersetzung mit Fragen der Lebensbilanz und dem Umgang mit Konflikten.
Auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, welche Relevanz der Glaube in einer säkularen und internationalen Gesellschaft noch hat und wie Theolog:innen in dieser Gesellschaft wirksam werden können, reisten 17 Theologiestudierende aus Münster nach Hamburg. Drei Tage lang besuchten sie verschiedene Stationen und erhielten eindrucksvolle Einblicke in vielfältige Betätigungsfelder von Theolog:innen. Organisiert wurde die Reise vom Netzwerkbüro Theologie & Beruf der Katholisch-Theologischen Fakultät in Kooperation mit dem Bistum Münster.
In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über Neuerscheinungen berichtet. Im aktuellen TheoPodcast präsentiert Frenz das neue Lehrbuch "Christliche Sozialethik", das unter anderem von der Münsteraner Sozialethikerin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins herausgegeben wird, sowie Hanno Sauer’s "Moral. Die Erfindung von Gut und Böse".
Florian Gutt ist zum ordentlichen Mitglied des Akkreditierungsrates ernannt worden. Er ist der erste Studierende der katholischen Theologie, der sich in Qualitätsrichtlinien für Studium und Lehre einbringt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Der Akkreditierungsrat ist das Gremium, das über die Akkreditierung von Studiengängen entscheidet.
In der aktuellen Ausgabe der Unizeitung Wissen | Leben spricht die Sozialethikerin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins über die kritische Situation in der Pflege in Deutschland. Mit Nachdruck fordert sie eine erhöhte gesellschaftliche Wertschätzung für Pflegende sowie eine bessere Organisation der Pflege. Heimbach-Steins erörtert auch innovative Ansätze und betont die Bedeutung einer integrierten Pflege-, Wohn- und Quartierspolitik zur Verbesserung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen.
Die Plakatausstellung "Grüne Religion?!" untersucht das Verhältnis von Religion und ökologischer Nachhaltigkeit. Sie thematisiert, wie Religionsgemeinschaften sich mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und fragt nach der Bedeutung von Religion für Einstellungen zu Tier und Natur. Erstellt von Studierenden am Institut für Religionswissenschaft der Universität Münster wurde sie erstmals im Sommer 2023 im Bioenergiepark der Klimakommune Saerbeck präsentiert. Jetzt ist sie auch vom 19. Mai bis 30. Juni 2024 in der Margaretakirche in Münster-Mauritz zu sehen.
Immer wieder kommt es an deutschen Schulen zu antisemitischen Handlungen. Das stellt Lehrer:innen vor pädagogische und didaktische Herausforderungen. Gemeinsam mit dem Philosophischen Seminar und dem Institut für jüdische Studien veranstaltet das Institut für Biblische Exegese und Theologie eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema „Schulische Bildung und Antisemitismusprävention“. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 6. Mai.
Der Bundesverband Katholische Kirche an Hochschulen und die Arbeitsgemeinschaft Theologiestudierende fordern Verbesserungen bei den Berufungsverfahren in der Katholischen Theologie sowie bessere Karriereaussichten für Studierende und wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit beteiligt an den Diskussionen, die die Notwendigkeit einer Reform der kirchlichen Unbedenklichkeitsprüfung und der wissenschaftlichen Laufbahn betonten, waren die Studierenden Florian Gutt und Leon Lindstedt von der Katholisch-Theologischen Fakultät in Münster. Probleme wie langfristig unbesetzte Lehrstühle bedrohen den Ruf der Theologie als unabhängige Wissenschaft, weshalb schnelle und transparente Lösungen gefordert werden.
Am 3. Mai 2024 wird mit einer Veranstaltung im Franz Hitze Haus in Münster die bundesweite Renovabis Pfingsaktion 2024 eröffnet. Referent:innen aus Politik, Wissenschaft, Kirchen und Zivilgesellschaft aus Deutschland, Bosnien und Herzegowina und der Ukraine schauen auf die verschiedenen Dimensionen von Frieden und Versöhnung. Mitorganisatorin, Referentin und Moderatorin ist die Expertin für Ostkirchenkunde, Prof. Dr. Regina Elsner vom Ökumenischen Institut.
Das Thema "Affekte und Emotionen im Neuen Testament" stand im Fokus einer Tagung, zu der die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Neutestamentlerinnen und Neutestamentler (AKN) auf Einladung von Prof. Dr. Wolfgang Grünstäudl und Prof. Dr. Adrian Wypadlo im März in Münster zusammenkamen. Vorträge zu verschiedenen Aspekten von Emotionen in neutestamentlichen Texten und interdisziplinäre Impulse regten zu Debatten an. In einem fakultätsöffentlichen Abendvortrag referierte die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf (Münster) aus der Perspektive der Deutschen Literaturgeschichte über gegenwärtige Herausforderungen in der Emotionsforschung.
Der polnische Theologe und Germanist Prof. Dr. Marcin Worbs war in dieser Woche an der Katholisch-Theologischen Fakultät zu Gast. Als Hochschullehrer der Partneruniversität in Opole und Teilnehmer des Erasmus-Austauschprogramms gestaltete Worbs vier Lehrveranstaltungen. In seinen Vorlesungen erörterte Worbs die Verbindung von Theologie, Glaube, Philosophie und Literatur, wobei er sich besonders auf die Dichtung von Joseph von Eichendorff (1788-1857) sowie von verschiedenen polnischen Romantikern konzentrierte.
Die Katholisch-Theologische Fakultät hat am Freitagnachmittag ihre Absolvent:innen feierlich verabschiedet und für ihre Leistungen gewürdigt. Die künftigen Religionslehrer:innen wurden erneut in einer eigenen Veranstaltung für ihren erfolgreichen Studienabschluss geehrt und erhielten zusätzlich ihre vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis vom Bistum. Den Promotionsvortrag zum Thema "Kirchenentwicklung durch Gestaltung" hielt Dr. Markus Toppmöller.
Das vom Land NRW geförderte Projekt „Diskursives Lehren – nachhaltiges Lernen“ (OERContent.nrw) zielt darauf ab, Online-Kurse in den Bibelwissenschaften zu erstellen, die eine diskursive Lernatmosphäre fördern und als Open Educational Resources (OER) öffentlich zugänglich sind. Es stellt sich den durch die Corona-Pandemie verstärkten Herausforderungen und Chancen der Online-Lehre und verknüpft sie mit einem hochschuldidaktischen Ansatz. Im aktuellen TheoPodcast geben die wissenschaftlichen Mitarbeiter Knut Wormstädt, Christian Tasche und Simon Spratte Einblicke in Ziele und Perspektiven des Projekts.
Wie nötig angesichts der Missbrauchskrise neue Perspektiven auf biblische Texte sind, zeigte die Tagung "Toxische Bibelhermeneutiken? Bibel, Missbrauch und die Verantwortung der Exegese". Nur durch einen neuen Blick auf die Texte sei es möglich, missbräuchliche Interpretationen abzuwenden und potenzielle Gefahren kritisch zu prüfen. Expert:innen verschiedener Fachrichtungen beleuchteten die Ambivalenz biblischer Motive und die Herausforderungen im Umgang mit mehrdeutigen Texten. Die Diskussionen zeigten: Ein offener Umgang mit Auslegungsfragen und ein kritisches Überdenken eingefahrener Denkmuster sind für eine verantwortungsvolle Exegese unerlässlich.
Der Religionsunterricht steht immer wieder zur Debatte. Doch wie bewerten Kirchenmitglieder und Konfessionslose ihn tatsächlich? Eine aktuelle Studie zeigt überraschende Ergebnisse: 77 Prozent der Grundschulkinder nehmen am Religionsunterricht teil, darunter auch 35 Prozent konfessionslose Schüler. Der Religionspädagoge Prof. Dr. Clauß Peter Sajak betont die Strahlkraft des Religionsunterrichts über die christlichen Kinder hinaus und sieht eine Zukunft in interreligiöser Kooperation.
Am 24. Februar jährt sich der militärische Angriff Russlands auf die Ukraine zum zweiten Mal. Auch wenn der Krieg kein religiöser Krieg ist, spielen die Kirchen eine besondere Rolle. In der aktuellen Folge des TheoPodcast berichtet Prof. Dr. Regina Elsner über die Situation der Kirchen und ihren Einfluss in dem Krieg und überlegt, wie die Kirchen zum Frieden beitragen können. Die im Januar ernannte Professorin für Ostkirchenkunde und Ökumenik stellt auch ihre Pläne für die Zukunft sowie das Netzwerk Ukrainian Studies in Münster (USIM) vor. Eine aktuelle Sammlung von Beiträgen zur Rolle der Kirche im Ukrainekrieg bietet dieses Dossier. Zudem hat der Lehrstuhl für Ostkirchenkunde und Ökumenik eine Sonderseite zum Schwerpunkt Ukraine eingerichtet, auf der über Aktivitäten mit Bezug zur Ukraine berichtet wird sowie weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden sind.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant und beeinflusst schon jetzt in erheblichem Maße zahlreiche Lebensbereiche. Wie sich dieser Fortschritt auf die Theologie auswirkt, diskutierten Teilnehmer:innen aller Statusgruppen in einer KI-Werkstatt. Um einen größeren Kreis von Theologiestudierenden, Theolog:innen und an Theologie Interessierten in die Diskussion einzubeziehen, hat Janis Jaspers, Student der katholischen Theologie und Informatik, eine Umfrage erstellt, die verschiedene Potenziale und/oder Gefahren von KI in der Theologie in den Blick nimmt. Die Umfrage ist ausgewertet und die Ergebnisse können hier eingesehen werden.
In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über Neuerscheinungen berichtet. Im aktuellen TheoPodcast erzählt Frenz, welche Rezensionen der Open-Access-Ausgabe der ThRv am häufigsten angeklickt wurden und verrät, welche Werke und Rezensionen demnächst erscheinen werden.
In der Welt der Wissenschaftskommunikation gewinnt die Videoproduktion zunehmend an Bedeutung. Im aktuellen TheoPodcast berichten Anna-Lena Theile und Leon Lindstedt von TheoTVIST, dem Videografieteam des Fachbereichs 2, wie sie Forscher:innen dabei unterstützen, ihre Arbeit einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und erzählen von einem Workshop, bei dem Wissenschaftler:innen die Möglichkeit hatten, sich vor der Kamera auszuprobieren.
Kunstschätze aus den Kirchen des Bistums Münster zu erforschen und digital zugänglich zu machen - das ist das Ziel eines Projektes der Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie, Theologische Ästhetik und Bilddidaktik (ACHRIBI). Mit großer Sorgfalt durchstreift das Team der ACHRIBI die Kirchen und Kapellen, um historische Schätze zu fotographieren, zu beschreiben und auszumessen. Dabei stoßen die Mitarbeiter:innen immer wieder auf unerwartete Funde, die Einblicke in die Geschichte und Identität der Gemeinden geben. Mehr über ihre Arbeit erzählen die Mitarbeiter:innen des Projekts in der aktuellen Ausgabe der Uni-Zeitung wissen|leben.
Für eine spirituelle Haltung, die sich am Christusereignis und Jesu Weg der Gewaltfreiheit orientiert, warb der mennonitische Friedenstheologe Prof. Dr. Fernando Enns in der Ökumenischen Gastvorlesung am 22. Januar 2024. Angesichts des „völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der russischen Regierung gegen die Ukraine“ mahnte er, dass die Kirchenleitungen darauf verzichten sollten, „die Perspektive ihrer jeweiligen nationalen Regierungen einzunehmen und deren Handlungen gar theologisch zu legitimieren.“ Vielmehr sollten sie ihre Verantwortung als Kirchen wahrnehmen: eine kritische, orientierende Begleitung, stets mit Blick auf das Leid der Menschen auf allen Seiten.
Das Esterbuch erzählt von Haman, der den persischen König Ahachverosh zur Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes überredet. Durch Königin Ester, die selbst Jüdin ist, wird der Plan verhindert. Im aktuellen TheoPodcast spricht der Alttestamentler Simon Spratte über die Figur des Haman und erörtet, ob im Esterbuch bereits konkrete Erfahrungen von Judenfeindlichkeit verarbeitet worden sind.
Die Professorin für Christliche Sozialwissenschaften Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins wird am heutigen Freitag, dem 26. Januar, 65 Jahre alt. Seit 2009 leitet sie das Institut für Christliche Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät. In ihrer Forschung konzentriert sie sich unter anderem auf die politische Ethik und Menschenrechtsethik, wobei sie besonders das Recht auf Religionsfreiheit und das Recht auf Bildung in den Blick nimmt. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Heimbach-Steins auf Genderfragen im Horizont christlicher Sozialethik. Gemeinsam mit Prof. Dr. Judith Könemann leitet sie seit 2018 die Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung.
Um den Übergang von Studium in die Promotion zu erleichtern, vergibt die Stiftung zur Ausbildung katholischer Geistlicher im Bistum Münster erstmalig Promotionseingangsstipendien. Das Stipendium soll Promovierenden ermöglichen, das für die Zulassung zur Promotion und die Bewerbung bei Studienförderwerken notwendige Exposé zu erstellen.
Bewerbungen können bis zum 1. März 2024 direkt an die Stiftung gerichtet werden. Für Fragen steht das Prodekanat für Forschung, Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs zur Verfügung.
Informationsveranstaltung für Auslandsaufenthalte der Katholisch-Theologischen Fakultät
Mit einem Auslandsaufenthalt während Ihres Studiums können Sie nicht nur Ihre Sprachkenntnisse verbessern. Sie lernen auch Ihr Studienfach aus einer anderen Perspektive kennen, beweisen Organisationstalent und erlernen wichtige interkulturelle Kompetenzen. Die Katholisch-Theologische Fakultät bietet Ihnen eine große Auswahl an Partnerinstitutionen in Europa und darüber hinaus.
Sie haben Interesse an einem Auslandsaufenthalt? Dann kommen Sie doch zur Informationsveranstaltung am 23.01.2024 um 18 Uhr s.t., Raum KTh II.
Dr. Regina Elsner ist zum 8. Januar 2024 zur Professorin für Ostkirchenkunde und Ökumenik ernannt worden. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Thomas Bremer am Ökumenischen Institut der Katholisch-Theologischen Fakultät an. Elsner forscht insbesondere zu Fragen der orthodoxen Sozialethik, zum Verhältnis von Kirche, Politik und Zivilgesellschaft besonders in den Ländern Russland, Ukraine und Belarus, sowie zu Themen der Friedensethik und der Gender-Gerechtigkeit im Kontext von Orthodoxie und Ökumene.
Zu Beginn des neuen Jahres hielt Prof. Dr. Samuel Fernández von der Pontifical Catholic University of Chile in Santiago de Chile einen Gastvortrag mit dem Titel "The 'Arian' Crisis: Reassessing the Evidence". In seinem Vortrag gewährte er spannende Einblicke in seine laufenden Forschungen zum Konzil von Nicäa, das im kommenden Jahr sein 1700-jähriges Jubiläum feiert.
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster trauert um ihren Ehrendoktor Prof. Dr. oec. Dr. h.c. mult. Franz Xaver Kaufmann. Kaufmann, geboren am 22. August 1932 in Zürich, war von 1969 bis zu seiner Emeritierung 1997 Professor für Sozialpolitik und Soziologie an der Universität Bielefeld. Seiner umfangreichen religionssoziologischen Forschung und seiner kritischen Begleitung der katholischen Kirche verdankt die katholische Theologie vielfältige Impulse. Für seine Verdienste als Inspirator einer gesellschaftsnahen und zeitgenössischen Theologie verlieh die Katholisch-Theologische Fakultät Franz Xaver Kaufmann am 22. Juni 2012 die Ehrendoktorwürde. Am 7. Januar 2024 ist Franz Xaver Kaufmann im Alter von 91 Jahren in Bonn gestorben. Das Kollegium der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität gedenkt seiner mit Hochachtung und in Dankbarkeit. Möge er ruhen in Frieden.
Der neue TheoPodcast - Johanna Döller im Interview mit Ludger Hiepel
Was hat die Strahlenmadonna im Kirchenraum der St. Lambertus-Kirche in Ascheberg mit der Davert zu tun? Warum verärgert ein Altarbild einen Kirchenbesucher? Gab es eine Kanzel in Ascheberg und was hat sie mit Rom zu tun? Was hat es mit der skandalösen Katharinenprozession als Vorgängerin der Ascheberger Jacobi Kirmes auf sich? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das Projekt „Lambertuskirche digital“. Das Konzept zur digitalen Vermittlung christlichen Kulturerbes in St. Lambertus Ascheberg hat Johanna Döller 2021 im Rahmen ihrer Masterarbeit entwickelt. Im Interview in dieser Podcast-Folge erzählt sie davon.
Informationen für Studierende im ersten Semester
Informationen für Studierende im ersten Semester finden Sie hier.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrer Ehrendoktorin Prof.in Dr. rer. nat. Dr. theol. Sumaya Farhat-Naser zu ihrem 70. Geburtstag.
Farhat-Naser wurde am 8. Mai 1989 die Ehrendoktorwürde der Katholisch-Theologischen Fakultät verliehen. Die Fakultät würdigte damit ihre Bemühungen um Begegnung und Verständigung zwischen den Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam.
Wir wünschen der Jubilarin auch für ihr weiteres Wirken viel Erfolg, viel Glück und Gottes Segen.
Ad multos annos!
Zukünftige Theologinnen und Theologen in Kirche und Gesellschaft
Vom 22. bis 23. Juni findet ein Studientag für Theolog_innen statt zum Thema: "Wo werden wir gebraucht?". Die Studientagung beleuchtet mit Verantwortungsträgern und Akteuren aus Politik, Kirche und Wohlfahrtsverbänden gesellschaftliche Aufgabenstellungen und berufliche Perspektiven für Theologinnen und Theologen. Sie wird organisiert vom Netzwerkbüro Theologie & Beruf in Kooperation mit dem Zentrum für angewandte Pastoralforschung, Bochum, und der Katholischen Akademie Franz Hitze Haus und richtet sich an Studierende Katholischer Fakultäten, Absolventen und Promovierende und Postgraduierte der Katholischen Theologie.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Hauptseminar mit Exkursion nach Paris (Louvre) und London (British Museum)
Im Sommersemester 2018 findet in Kooperation vom Seminar für Exegese des Alten Testaments und dem Seminar für Exegese des Neuen Testaments ein Hauptseminar mit Exkursion nach Paris (Louvre) und London (British Museum) auf den Spuren der biblischen Welt und Umwelt statt. Neben methodischen Grundlagen zum Umgang mit Realien und Informationen zur Sammlungsgeschichte der beiden Museen erfolgen Einblicke in die Kultur des Vorderen Orients und der hellenistisch-römischen Antike. Darüber hinaus werden ausgewählte Textstellen aus beiden Testamenten exegetisch erschlossen und in ihre Zeit- und Umwelt verortet. Weitere Informationen finden Sie hier.
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Actus Academicus - Festakt für unsere Absolventinnen und Absolventen
Alle Absolventinnen und Absolventen unserer Fakultät, die in diesem Semester ihre Studien beenden werden, sind herzlich eingeladen, mit uns ihren Erfolg zu feiern! Am Freitag, 2. Februar 2018, findet der diessemestrige Actus Academicus statt. Der gemeinsame Gottesdienst beginnt um 14:30 Uhr in der Ludgeri-Kirche, Ludgeristr. 40. Anschließend findet der Festakt mit Promotionen und feierlichen Zeugnis- und Urkundenüberreichungen um 16:00 Uhr in der Aula der KSHG Münster, Frauenstraße 3-6, statt.
Bitte melden Sie sich für den Actus Academicus bis zum 28. Januar 2018 mit diesem Formular an.
Alle Angehörigen der Fakultät sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen!
Soziale Ungleichheit und andere Formen von Benachteiligung
In der Fakultätsversammlung am 17. Januar 2018 zum Thema: "Stimmt alles? Soziale Ungleichheit und andere Formen von Benachteiligung an unserer Fakultät" wollen wir Formen von Benachteiligung zur Sprache zu bringen, sichtbar machen und nach deren Gründen fragen. Die Versammlung aller Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden unserer Fakultät findet von 12-14 Uhr im KTh I, Johannisstr. 8-10, statt. In dieser Zeit entfallen die Lehrveranstaltungen am Fachbereich.
Die Ergebnisse der Umfrage, die vorab alle Statusgruppen erreicht hat, werden in die Fakultätsversammlung einbezogen.
Herzliche Einladung!
Studium und Lehre im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit
Am 10. Januar 2018 veranstalten das Prorektorat für Studium und Lehre, das Prorektorat für strategische Personalentwicklung und der AStA gemeinsam den WWU-weiten „Tag der Lehre“. Der Tag richtet sich an Studierende, Lehrende und alle, die an einem Austausch rund um Studium und Lehre interessiert sind. Auch unser Fachbereich beteiligt sich mit einem Workshop. Eine zentrale Auftakt- und Abschlussveranstaltung sowie ein Markt der Möglichkeiten im Schloss bilden den Rahmen für den Tag.
Herzliche Einladung zur Teilnahme!
Im Rahmen der Ringvorlesung der Katholisch-Theologischen Fakultät „,Suchet den Frieden!‘ – Kriegserfahrungen, Friedensutopien und Schritte zur Gewaltüberwindung“ wird Generalsekretär a.D. Etienne de Jonghe am Donnerstag, 14. Dezember 2017 um 18 Uhr c.t. im Hörsaal KTh II, Johannisstr. 8-10, einen Vortrag halten zum Thema: „Pax Christi: Experiences and dilemmas on the international level“.
Herzliche Einladung!
Rainald Becker besetzt verantwortungsvolle Positionen bei der ARD als Chefredakteur wie auch als Koordinator des Bereichs Politik, Gesellschaft und Kultur. Am 12. Dezember um 17 Uhr s. t. kommt Rainald Becker an die Fakultät und spricht im KTh I (Johannisstraße 8-10) über seine Berufsbiografie, seine Tätigkeit bei der ARD und die gesellschaftliche Relevanz der Theologie heute.
Herzliche Einladung zum Theo-Talk!
Prof. Dr. Marco Hofheinz: Vortrag in der Ringvorlesung
Im Rahmen der Ringvorlesung der Katholisch-Theologischen Fakultät „,Suchet den Frieden!‘ – Kriegserfahrungen, Friedensutopien und Schritte zur Gewaltüberwindung“ wird Prof. Dr. Marco Hofheinz am Donnerstag, 7. Dezember 2017 um 18 Uhr c.t. im Hörsaal KTh II, Johannisstr. 8-10, einen Vortrag halten zum Thema: „‚Selig sind die Friedfertigen‘. Der radikale Pazifismus der Täufer und Neutäufer in Geschichte und Gegenwart“.
Prof.in Dr. Wacker spricht über Ecclesia und Synagoga im frühen 20. Jahrhundert
Auf Einladung des Institutum Judaicum Delitzschianum der Universität Münster und der hiesigen Franz-Delitzsch-Gesellschaft hält Prof.in Dr. Marie-Theres Wacker die diesjährige Franz-Delitzsch-Vorlesung der Universität Münster. Der Vortrag zum Thema: "Ecclesia und Synagoga im frühen 20. Jahrhundert. Historische Sondierungen in theologischem Interesse" findet am Montag, 27. November 2017, um 18 Uhr c.t. im Fürstenberghaus, Hörsaal F 2, Domplatz 20-22, statt.
Herzliche Einladung!
Zusätzlich zum bewährten PROMi-Tag im Sommersemester gibt es in diesem Wintersemester am 20. November 2017 um 19 Uhr im Forum der KSHG, Frauenstr. 3, erstmals den PROMi-Treff — eine welcome-Veranstaltung für alle Promovierenden und Habilitierenden der Fakultät. Die Veranstaltung dient der Vernetzung und dem Austausch zwischen allen Nachwuchswissenschaftler_innen.
Herzliche Einladung!
Prof. Schnocks in der Ringvorlesung "Suchet den Frieden"
Im Rahmen der Ringvorlesung der Katholisch-Theologischen Fakultät „"Suchet den Frieden!" – Kriegserfahrungen, Friedensutopien und Schritte zur Gewaltüberwindung“ wird Prof. Dr. Johannes Schnocks am Donnerstag, 16. November 2017 um 18 Uhr c.t. im Hörsaal KTh II, Johannisstr. 8-10, einen Vortrag halten zum Thema: „Und Gast wird sein der Wolf beim Lamm" (Jes. 11,6). Friedensutopien im AT.
Der Eintritt ist kostenfrei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Am Dienstag, 24. Oktober 2017 um 16 Uhr c.t. hält Prof. Dr. theol. Michael Seewald im Hörsaal KTh I, Johannisstr. 8-10, 48143 Münster, seine Antrittsvorlesung zum Thema: "Werden und Wandel - Das Problem der Lehrentwicklung als vergessenes Thema der Dogmatik".
Anschließend findet ein Empfang im Hörsaal KTh II, Johannisstr. 8-10, statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Aus dem Fonds der Geistlichen-Stiftung können für Promovierende der Katholisch-Theologischen Fakultät in begrenztem Umfang Abschlussstipendien (6 Monate) als Notfallstipendien zur Unterstützung der Endphase der Promotion vergeben werden. Stipendienanträge können bis zum 15. Oktober 2017an das Prodekanat IFN / Kommission für Forschung, Internationalisierung und wiss. Nachwuchs (KFIwN) gestellt werden.
Informationen zum Stipendium sowie zu Bedingungen und Modalitäten der Antragstellung finden Sie auf der Internetseite Informationen zu den Promotionsstudiengängen und hier.
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Actus Academicus - Festakt für unsere Absolventinnen und Absolventen
Alle Absolventinnen und Absolventen unserer Fakultät, die in diesem Semester ihre Studien beenden werden, sind herzlich eingeladen, mit uns ihren Erfolg zu feiern! Am Freitag, 28. Juli 2017, findet der diessemestrige Actus Academicus statt. Der gemeinsame Gottesdienst in der Dominikanerkirche beginnt um 14:30 Uhr. Anschließend findet der Festakt mit Promotionen und feierlichen Zeugnis- und Urkundenüberreichungen um 16:00 Uhr in der Aula der KSHG Münster, Frauenstraße 3-6, statt.
Bitte melden Sie sich für den Actus Academicus bis zum 21. Juli 2017 mit diesem Formular an.
Alle Angehörigen der Fakultät sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen!
Theofete 2017
Herzliche Einladung!
Am Donnerstag, den 22. Juni 2017, findet ab 20 Uhr die Theofete in der Fakultät in der Johannisstr. 8-10 statt. In diesem Jahr wird es auf dieser Veranstaltung auch ein Public Viewing zum Spiel Deutschland - Chile geben.
Die Offene Fachschaft Katholische Theologie hat die Feier vorbereitet und lädt alle Fakultätsmitglieder herzlich ein.
Bereits vorab - am 12. Juni ab 18 Uhr - lädt die Fachschaft zu einem Theogrillen mit Würstchen und Spielen ein. Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite der Fachschaft.
Prof. Dr. P. Ulrich Rhode SJ gibt Einblick in den laufenden Reformprozess
Am 4. Juli 2017 wird Prof. Dr. P. Ulrich Rhode SJ, Professor für Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, um 10 Uhr c. t in Hörsaal JUR 1 (Juridicum) in der Universitätsstr. 14-16 eine öffentliche Gastvorlesung zum Thema der laufenden Kurienreform in Rom halten. Rhode ist ein ausgewiesener Fachmann zu diesem Themenkomplex und wird Einblick in den laufenden Reformprozess geben.
Herzliche Einladung an alle Interessierten!
Antike Kanonisierungsprozesse und Identitätsbildung in Zeiten des Umbruchs
Internationale Nachwuchstagung
Studierende des Masterstudiengangs "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" organisieren eine internationale Nachwuchstagung zum Thema "Antike Kanonisierungsprozesse und Identitätsbildung in Zeiten des Umbruchs", die am 26. und 27. Mai 2017 im Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters, Johannisstraße 4, stattfindet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Tagungswebseite.
Herzliche Einladung an alle Interessierten, insbesondere an Studierende und Nachwuchswissenschaftler_innen.
Münsteraner Fachgespräche vom 30. Juni - 1. Juli 2017
Teilnahmebeschränkung - jetzt anmelden!
Die Katholische Theologie steht aktuell im Kreuzfeuer der Interessen von Student_innen, Arbeitgeber_innen, Wisssenschaft und Gesellschaft. Die Münsteraner Fachgespräche wollen daher die Relevanz des Studienfaches Katholische Theologie für unterschiedliche Bereiche gesellschaftlichen Zusammenlebens unter Berücksichtigung sich verändernder Wahrnehmungsmuster von Theologie und Kirche besprechen und den Austausch über mögliche Gestalten theologischer Curricula initiieren. Herzlich eingeladen sind alle Interessierten, besonders auch Studierende.
Weitere Informationen zum Programm, zu Referent_innen und Anmeldung finden Sie hier.
Vom 9.-14. Mai 2017 veranstaltet die Katholisch-Theologische Fakultät und die KSHG eine Austausch- und Studienreise zur Partnerfakultät und Partnergemeinde im polnischen Opole (Oppeln), die für Studierende aller Hochschulen und Fakultäten offen ist. Das Programm sieht u.a. einen gemeinsamen Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau vor. Ein Infoabend findet statt am 26. Januar 2017 um 18 Uhr c.t. im KTh V, Johannisstr. 8-10. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Am Montag, den 23. Januar 2017, findet von 12-14 Uhr im KTh I eine Versammlung aller Studierenden, Mitarbeiter_innen und Lehrenden unserer Fakultät statt, zu der alle Fakultätsangehörigen herzlich eingeladen sind. In dieser Zeit enfallen die Lehrveranstaltungen am Fachbereich.
Wir (müssen) reden – in Lehrveranstaltungen, Sprechstunden, Sekretariaten und Kommissionen. Und am besten gut, denn dann stimmen Ergebnisse und Atmosphäre am Fachbereich. Aber wie steht es um unsere Kommunikation? Passt es zwischen Studierenden und Lehrenden, Angestellten und Vorgesetzten, zwischen den und innerhalb der Statusgruppen? Unsere Praxis verändert sich nur, wenn wir sie gemeinsam analysieren und Weichen stellen.
Daher sind alle, die an unserer Fakultät studieren, lehren, forschen und arbeiten, eingeladen, ihre Meinung auf der Fakultätsversammlung einzubringen.
Die unvollendete Reformation. Protestantische Probleme - ökumenische Lösungen
Ökumenische Gastvorlesung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jürgen Moltmann
Auf Einladung der Evangelisch-Theologischen Fakultät und der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster spricht am Montag, 23.01.2017 um 18 Uhr c.t. im Hörsaal S 8 im Schloss, Schlossplatz 2, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jürgen Moltmann (Tübingen) zum Thema: "Die unvollendete Reformation. Protestantische Probleme – ökumenische Lösungen". Mehr zu Person und Werk finden Sie hier.
Herzliche Einladung!
Ältere News der Katholisch-Theologischen Fakultät finden Sie hier.