WWU News

"Unsere Forschung soll Patienten nutzen"

Im Labor mit Prof. Johannes Roth
Kinder- und Jugendmediziner Prof. Johannes Roth ist CiM-Gruppenleiter und Direktor des Instituts für Immunologie.<address>© CiM - Peter Leßmann</address>
© CiM - Peter Leßmann

Prof. Johannes Roth erforscht am Exzellenzcluster „Cells in Motion“ die Ursachen von Entzündungsreaktionen. Viele Jahre arbeitete der Grundlagenforscher parallel als Kinderarzt. Sein großes Ziel: grundlegende Mechanismen entdecken, die in der Klinik zu diagnostischen oder therapeutischen Verfahren führen.

WWU-Physiker unterstützen Projekt "Physik für Flüchtlinge"

Kleine Forscher ganz groß
Kinder lernen im Projekt "Physik für Flüchtlinge" spielerisch naturwissenschaftliche Phänomene - und auch die Sprache.<address>© DPG / Schulz 2017</address>
© DPG / Schulz 2017

Spielerisch Physik entdecken - und nebenbei noch eine Sprache lernen: Darauf zielt das Kinder-Projekt "Physik für Flüchtlinge" ab, das die Deutsche Physikalische Gesellschaft ins Leben gerufen hat. Beteiligt sind auch Jessica Oertel vom Fachbereich Physik und weitere ehrenamtliche Helfer aus verschiedenen Fachbereichen der WWU.

Universität Münster punktet mit ihrer Forscher-Alumni-Strategie

Alexander-von-Humboldt-Stiftung fördert WWU als eine von zehn Forschungseinrichtungen mit 40.000 Euro
Mit der erneuten Förderzusage der Humboldt-Stiftung wird die WWU nun eine zweitägige Konferenz in São Paulo (Brasilien) organisieren.<address>© WWU - Brasilienzentrum</address>
© WWU - Brasilienzentrum

Als eine von zehn Forschungseinrichtungen in Deutschland erhält die Universität Münster 40.000 Euro von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung zur Umsetzung eines Forscher-Alumni-Treffens. Es soll in São Paulo (Brasilien) stattfinden.

WWU vergibt Sybille-Hahne-Gründerpreis

32.000 Euro für Biotechnologie-Unternehmen "EVORION" und Unterstützer an der WWU / Nachwuchs-Preis für Geoinformatik-Projekt
V.l.: Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels und Prof. Dr. Bruno Moerschbacher mit den Gründern Hans Kleine-Brüggeney, Robert Weingarten und Dr. Sebastian Bühren sowie den Stiftungsvertretern Thomas Dinklage und Hartmut F. Salle<address>© AFO/Andreas Wessendorf</address>
© AFO/Andreas Wessendorf

Den Sybille-Hahne-Gründerpreis in Höhe von insgesamt 32.000 Euro hat die WWU am 18. Oktober verliehen. Der Preis ging an das Gründerteam des münsterschen Biotechnologie-Start-ups "EVORION Biotechnologies" sowie Prof. Dr. Bruno Moerschbacher vom Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen.

Physiker Prof. Alexander Kappes über die Forschung mit dem Neutrino-Detektor "IceCube"

"Der Südpol ist ein idealer Platz"
Prof. Alexander Kappes<address>© AG Kappes</address>
© AG Kappes

"IceCube" ist ein riesiger Detektor, der Neutrinos nachweisen soll. Zum "IceCube"-Team gehört die Arbeitsgruppe von Prof. Alexander Kappes am Institut für Kernphysik der WWU. Christina Heimken sprach für die aktuelle Ausgabe der Unizeitung "wissen|leben" mit Alexander Kappes über das Experiment am Südpol.

Physikerin lebt und arbeitet ein Jahr am Südpol

Raffaela Busse bereitet ihre Reise zum kältesten und abgelegensten Ort der Welt vor – ein Gastbeitrag
Raffaela Busse bei der Vorbereitung am WIPAC<address>© Johannes Werthebach</address>
© Johannes Werthebach

Für Raffaela Busse wird ein Traum wahr. Die 27-jährige Physikerin reist Ende Oktober für ein Jahr zur US-amerikanischen Amundsen-Scott-Station in die Antarktis. In der aktuellen Ausgabe der Universitätszeitung "wissen|leben" berichtet sie über das bevorstehende Abenteuer.

Studie an der WWU wirft neues Licht auf die Rechtsgeschichte des Islams

Islamwissenschaftler Norbert Oberauer erforscht unbekannte Rechtsgattung der "Maximen"
Prof. Dr. Norbert Oberauer<address>© Exzellenzcluster Religion und Politik</address>
© Exzellenzcluster Religion und Politik

"Es ist oft zu lesen, das Recht habe sich über die Jahrhunderte praktisch nicht verändert", sagt der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Oberauer, der sich am Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Uni Münster als einer der ersten Forscher den Maximen widmet. "Unsere Untersuchungen dieser prägnanten Textformeln zeigen aber eine überraschende Innovation in der Historie."

Neue Ringvorlesung über soziale Arbeit und Religionen

Erster Vortrag am 24.10. über die Wohlfahrtspflege

Das Institut für Erziehungswissenschaft lädt alle Interessierten zur neuen Ringvorlesung "Soziale Arbeit und Religionen" ein, die dienstags von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal H4, Schlossplatz 46, stattfindet. Der nächste Termin, bei dem es um die Situation der Wohlfahrtspflege geht, ist am 24. Oktober.

Hausgiebel als Indiz für den „Volks-Geist“

Serie über die Sammlungen an der WWU – Teil 2: Seminar für Volkskunde und Europäische Ethnologie beherbergt rund 6.000 Aufnahmen
Relikte aus den 1920er- bis 1960er-Jahren: Die Glasplatten werden für zukünftige Forschungen fein säuberlich sortiert aufbewahrt.<address>© WWU/Peter Leßmann</address>
© WWU/Peter Leßmann

So vielfältig wie die Welt der Wissenschaft, so vielfältig sind auch die Sammlungen der Universität Münster. Ausgestopfte Tiere, antike Skulpturen, Gewebeproben, lebende Pflanzen – all diese Dinge sind für Forschung und Lehre unverzichtbar.

Universitätsgottesdienst zum Reformationsjubiläum

Bayerns Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler predigt am 29. Oktober in der Observantenkirche
Ort des Gottesdienstes: Münsters Oberservantenkirche<address>© WWU - Peter Grewer</address>
© WWU - Peter Grewer

Aus Anlass des Reformationsjubiläums und auf Einladung der Evangelisch-Theologischen Fakultät predigt am Sonntag, 29. Oktober, die Regionalbischöfin von Bayern, Susanne Breit-Keßler, in Münster. Zeit und Ort: 10.30 Uhr in der Observantenkirche, Schlaunstraße 3.

Vortragsreihe "Uni kennenlernen" startet

Zentrale Studienberatung lädt Schüler, Eltern und Lehrer ab 23. Oktober ein
<address>© WWU - Jan Lehmann</address>
© WWU - Jan Lehmann

Die Zentrale Studienberatung lädt im Wintersemester ab 23. Oktober alle vierzehn Tage montags Schüler, Eltern und Lehrer zu der Vortragsreihe "Uni kennenlernen" ein. Zeit und Ort: ab 18.15 Uhr im Hörsaal S10, Schlossplatz 2. Beim Auftakt geht es um Hilfen zur Studienwahl.

Neurowissenschaftler sagen Sinnestäuschung voraus

Messung von Zellaktivitäten erlaubt, das Verhalten von Versuchspersonen zu prognostizieren
In Verhaltensexperimenten sollten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Richtung der präsentierten Eigenbewegung einschätzen. (Foto: Rolf Wegst)<address>© Rolf Wegst</address>
© Rolf Wegst

Gedankenlesen ohne Zauberei: Aus der bloßen Beobachtung der Gehirnaktivität haben Neurophysiker aus Marburg und Münster eine bislang unbekannte Sinnestäuschung vorhergesagt, die das Team anschließend in Verhaltensexperimenten nachwies. Demnach verzerrt sich die Wahrnehmung der eigenen Bewegungen, wenn sich die Augen blitzschnell bewegen.

Ringvorlesung "Nichtwissen" startet

Reihe des Zentrums für Wissenschaftstheorie über Erkenntnisgewinn und Wissenskulturen ab 19. Oktober
Plakat zur Ringvorlesung<address>© WWU - ZfW</address>
© WWU - ZfW

Das Zentrum für Wissenschaftstheorie lädt im Wintersemester zur Ringvorlesung "Nichtwissen" ein. Zum Auftakt am 19. Oktober spricht Philosoph Prof. Dr. Hans Rott (Universität Regensburg) über "Das wüsste ich aber".

Ringvorlesung "Suchet den Frieden!" startet am 19. Oktober

Beitrag der Katholisch-Theologischen Fakultät zum Katholikentag 2018 in Münster
Veranstalter der Ringvorlesung: die Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.<address>© WWU - Peter Grewer</address>
© WWU - Peter Grewer

Die Katholisch-Theologische Fakultät lädt im Wintersemester zur Ringvorlesung "'Suchet den Frieden!' Kriegserfahrungen, Friedensutopien und Schritte zur Gewaltüberwindung im Christentum" ein. Zum Auftakt am 19. Oktober spricht Prof. Dr. Christian Frevel (Universität Bochum).

Neuer Philosophikum-Komplex: Aufstieg über zwei „Himmelsleitern“

Sanierung innerhalb von vier Jahren - neue Bibliothek für rund 163.000 Bücher
Der Gebäudekomplex aus der Vogelperspektive: Besonders auffällig ist die Fassade des Philosophikums, die Architekt Peter Böhm als „hohe Regalwand“ gestaltet hat.<address>© WWU - Jan Lehmann</address>
© WWU - Jan Lehmann

Vom Domplatz aus gesehen liegt es etwas versteckt - das alte und gleichzeitig neue, markante Gebäude neben dem Fürstenberghaus. Der rund 65 Meter lange, wuchtige Trakt mit einer beeindruckenden einheitlichen Fensterfassade ist Teil eines der größte Bauprojekte der münsterschen Universität in jüngster Zeit.