Tagung über Bedeutung und Herausforderungen der EU-Forschungsförderung

Anreize für ERC-Anträge schaffen - Netzwerke auf allen Ebene stärken
Blick in die Aula: Die WWU ist in diesem Jahr Gastgeberin der jährlichen Bundestagung der &quot;Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen&quot; (KoWi).<address>© WWU - Sophie Pieper</address>
© WWU - Sophie Pieper

Die zweitätige Bundestagung der "Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen" beschäftigt sich mit aktuellen Fragen und Entwicklungen der EU-Forschungs- und Innovationspolitik. Zwei der Workshops sind für die WWU von besonderer Bedeutung: "Anschub(finanzierungs)maßnahmen und Anreize im Vorfeld von EU-Anträgen" sowie "Die Rolle der Social Sciences and Humanities in der Europäischen Forschungsförderung".

Prof. Dr. Mojib Latif spricht über die Auswirkungen des Klimawandels

Mathematikdidaktiker der Universität Münster laden zum öffentlichen Vortrag ein
Prof. Dr. Mojib Latif<address>© GEOMAR</address>
© GEOMAR

"Klimawandel; Nach uns die Sintflut?": Diese Frage stellt und beantwortet der Klimaforscher und Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, Prof. Dr. Mojib Latif in einem öffentlichen Vortrag an der WWU. Zeit und Ort: Mittowch, 26. Juni, von 16.15 bis 17.45 Uhr im Hörsaal 119 (Fliednerstr. 21).

Der Präsident des ERC, Prof. Jean-Pierre Bourguignon, über die Rolle der europäischen Forschungspolitik

„Europa besitzt ein wichtiges akademisches Erbe.“
Prof. Dr. Jean-Pierre Bourguignon, Präsident des Europäischen Forschungsrats<address>© Europäischer Forschungsrat</address>
© Europäischer Forschungsrat

Die WWU ist am Dienstag, 18. Juni, und Mittwoch, 19. Juni, Gastgeberin der jährlichen Bundestagung der "Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen" (KoWi). Aus diesem Anlass berichtet der Präsident des Europäischen Forschungsrats Prof. Dr. Jean-Pierre Bourguignon über die Rolle der europäischen Forschungspolitik.

WWU-Archäologinnen erforschen afrikanische Sahelzone

Forschungsstelle "Alter Sudan" leistet Pionierarbeit
In der Nähe des Bergs &quot;Jebel Haraza&quot; (Sudan) wird die Durchmischung deutlich von verschiedenen Grabformen unterschiedlicher kultureller Herkunft.<address>© WWU - InterLINK</address>
© WWU - InterLINK

Archäologinnen der Forschungsstelle "Alter Sudan" (Universität Münster) sind demnächst auf Forschungsreise in Afrika unterwegs. Ihr Ziel: Archäologische Untersuchungen, um damit Rückschlüsse zu treffen hinsichtlich Klimaschwankungen der Gegenwart.

Das Schloss rockt: Die WWU Münster lädt ein

Kostenloses Rock- und Metal-Konzert am 21. Juni auf dem Schlossplatz
Prism<address>© Prism</address>
© Prism

"Das Schloss rockt" auch 2019: Am Freitag, 21. Juni, von 17 bis 22 Uhr lädt die WWU alle Interessierten ein, vor dem Schloss mitzufeiern. Es treten auf: Lacrimas Profundere, Angelwings, Devil's Balls und Prism. Der Eintritt ist frei.

Wanderausstellung zur "Antiken-Hehlerei" macht Station in Münster

Eröffnung am 17. Juni im Foyer des Fürstenberghauses der Universität Münster / Freier Eintritt
Cover des Ausstellungsflyers<address>© WWU - Badisches Landesmuseum</address>
© WWU - Badisches Landesmuseum

Die Wanderausstellung "STOLEN PAST – LOST FUTURE" ("Gestohlene Vergangenheit – verlorene Zukunft") über Raubgrabungen, illegalen Handel und Plünderungen archäologischen Kulturguts macht von Montag, 17. Juni, bis Sonntag, 4. August, Station an der Universität Münster. Sie ist bei freiem Eintritt im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, zu sehen.

Warum wird Löwenzahn nie krank?

WWU-Forscher finden heraus, dass der Löwenzahn Enzyme besitzt, die für Pflanzen untypische Fähigkeiten haben / Studie in „Angewandte Chemie“
Löwenzahn (Taraxacum)<address>© Wendy Morris/ Unsplash</address>
© Wendy Morris/ Unsplash

Biologen der WWU haben herausgefunden, dass der Löwenzahn eine große Genfamilie aus Enzymen besitzt, die für Pflanzen ungewöhnliche katalytische Fähigkeiten haben. Die Enzyme könnten dafür mitverantwortlich sein, dass der Löwenzahn so gut wie nie krank wird. Prof. Dr. Bruno Moerschbacher leitete die in "Angewandte Chemie" erschienene Studie und berichtet von den neuen Erkenntnissen.

Stabübergabe bei der Stiftung WWU Münster

Hans-Bernd Wolberg ist neuer Kuratoriumsvorsitzender
Das Kuratorium der Stiftung WWU wählte Hans-Bernd Wolberg (3. v. r.) zum Kuratoriumsvorsitzenden in der Nachfolge von Prof. Dr. Berthold Tillmann (4. v. r.).<address>© WWU - Thomas Mohn</address>
© WWU - Thomas Mohn

Die Stiftung WWU Münster hat einen neuen Kuratoriumsvorsitzenden: Das Gremium wählte Hans-Bernd Wolberg am Dienstag, 4. Juni, zum Nachfolger von Prof. Dr. Berthold Tillmann. „Als Alumnus der WWU engagiere ich mich in deren Stiftung besonders gerne" , betonte Hans-Bernd Wolberg.

Öffentliche Sonntagsvorträge über Olympia

Archäologisches Museum thematisiert antike Kult- und Wettkampfstätte am 16., 23. und 30. Juni
Das Plakat zu den Sonntagsvorträgen im Juni<address>© WWU - Lianne Hecht</address>
© WWU - Lianne Hecht

Die Kult- und Wettkampfstätte Olympia ist im Juni Thema der Sonntagsvorträge im Archäologischen Museum der WWU. Die Vorträge von Geschichtsstudent Alexander Dreisewerd beginnen am 16., 23. und 30. Juni jeweils um 14.15 Uhr im Raum F33 des Fürstenberghauses, Domplatz 20–22.

Ausstellung beleuchtet Bedeutung der Kleinen Fächer

Neues Projekt "WeltWeit.Unverzichtbar" ab Januar 2020 / Förderung über 50.000 Euro
Ausstellungsbeitrag: Ägyptischer Sarkophag-Deckel im Archäologischen Museum der WWU<address>© R. Dylka</address>
© R. Dylka

Neues Ausstellungsprojekt an der WWU im Rahmen der Kleine-Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen bewilligt: „WeltWeit.Unverzichtbar“ umfasst eine Ausstellung mit einem attraktiven Begleitprogramm und startet im Januar 2020 im Archäologischen Museum der WWU.

Zellkommunikation im "Netzwerk der Angst"

Biologin Dr. Lena Goedecke<address>© WWU - Erk Wibberg</address>
© WWU - Erk Wibberg

Die Biologin Dr. Lena Goedecke erforscht, wie Nervenzellen im Gehirn miteinander kommunizieren und Angstreaktionen regulieren. In einem Gastbeitrag gibt sie Einblicke in ihre Doktorarbeit, die sie in der Graduiertenschule des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ angefertigt hat.

WWU beteiligt sich intensiv am Evangelischen Kirchentag

Verschiedene Podiumsdiskussionen und Gesprächskreise / AFO stellt Projekt "Fremder Nachbar" vor
Einband einer griechischen Handschrift des Neuen Testaments aus dem 13. Jahrhundert<address>© WWU/Bibelmuseum - Jan Graefe</address>
© WWU/Bibelmuseum - Jan Graefe

Beim "Deutschen Evangelischen Kirchentag" in Dortmund von Mittwoch, 19. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, ist auch die Universität Münster vertreten. Angeboten werden zum Beispiel Podiumsdiskussionen zu verschiedenen Themen und ein Workshop zum Kalten Krieg und der Frage, wie "vorbei" er wirklich ist.

Wissenschaftliche Karriere: Der Weg zum eigenen Lehrstuhl

"Es ist eine der kuriosen Geschichten, die nur das Leben schreibt"
<address>© WWU - Laura Grahn</address>
© WWU - Laura Grahn

Prof. Dr. Niels Petersen hat seit Februar 2015 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht sowie empirische Rechtsforschung an der Universität Münster inne. In seinem Gastbeitrag beschreibt der Jurist seine wissenschaftliche Laufbahn. Es ist der letzte Teil einer Serie von Gastbeiträgen über alternative Karrierewege außerhalb der Wissenschaft und den Weg zum eigenen Lehrstuhl.

Zwergplanet Ceres: Ungewöhnliche Form des Vulkanismus gefunden

Ein internationales Forscherteam löst das Rätsel, wie der Berg Ahuna Mons auf Ceres entstanden sein dürfte / Studie in "Nature Geoscience"
Der über 4.000 Meter hohe Ahuna Mons auf dem Zwergplaneten Ceres ist einer der ungewöhnlichsten Berge im Sonnensystem. Seine glatten Flanken sind fast frei von Einschlagskratern, was zeigt, dass der Berg geologisch vergleichsweise jung ist.<address>© NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA</address>
© NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Ahuna Mons ist der höchste Berg auf dem fast kugelförmigen Zwergplaneten Ceres und gehört zu den merkwürdigsten Strukturen im gesamten Sonnensystem. In einer Studie haben Wissenschaftler nun auf Grundlage von Schwerefeldmessungen und Untersuchungen der geometrischen Form von Ceres die Entstehung des Berges entschlüsselt. Die Studie ist in "Nature Geoscience" erschienen.