WWU-Paläobotaniker an Fund eines Saurier-Fußabdrucks beteiligt

"Die Überraschung war groß" / Veröffentlichung im Fachmagazin "Polar Research"
Das Fundstück: ein 200 Millionen Jahre alter Saurier-Fußabdruck<address>© Dr. Benjamin Bomfleur</address>
© Dr. Benjamin Bomfleur

Forscher einer Antarktis-Expedition, darunter WWU-Paläobotaniker Dr. Benjamin Bomfleur, machten vor rund drei Jahren eine unglaubliche Entdeckung im nördlichen Viktorialand: ein 200 Millionen Jahre alter Saurier-Fußabdruck. Norbert Robers sprach mit dem Wissenschaftler vom Institut für Geologie und Paläontologie der WWU über den Fund.

"Es lohnt sich, Grenzen zu überwinden"

Zirkuswissenschaftlerin Dr. Franziska Trapp und Chorleiter Mathias Staut über den Kultursemesterschwerpunkt
Relikte vergangener Zeiten: Vor 30 Jahren wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet und die rund 160 Kilometer lange Mauer verschwand. Den politischen Ereignissen im November 1989 gingen zahlreiche mutige und kreative Proteste voraus.<address>© dpa</address>
© dpa

Für das Sommersemester 2019 hat die Zentrale Kustodie der WWU erstmals alle Kulturschaffenden aufgerufen, sich mit dem Thema „Grenzüberschreitungen“ auseinanderzusetzen. Das Programm startet am 23. April mit der Vortragsreihe "Grenze – zwischen Verletzungen und Überschreitungen". Im Interview sprechen Zirkuswissenschaftlerin Dr. Franziska Trapp und Chorleiter Mathias Staut über ihre Projekte.

WWU-Kultursemesterschwerpunkt startet am 23. April

Programm der Kulturgruppen steht unter Leitmotiv "Grenzüberschreitungen"
Mauerreste von der früheren deutsch-deutschen Grenze<address>© dpa</address>
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Am 23. April startet an der Universität Münster die öffentliche Vortragsreihe "Grenze – zwischen Verletzungen und Überschreitungen". Zeit und Ort: 18 Uhr im Hörsaal F2, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22. Es ist zugleich Auftakt für den Kultursemesterschwerpunkt unter dem Motto "Grenzüberschreitungen".

Öffnungszeiten an den Feiertagen

Gesonderte Öffnungszeiten der Museen und zentralen Einrichtungen
Das Schloss im Frühling<address>© WWU - Johannes Sträßer</address>
© WWU - Johannes Sträßer

Über die Ostertage haben die zentralen Einrichtungen der Universität Münster eingeschränkte Öffnungszeiten.

Lehrerfortbildungen zum Thema "Islam"

"WWU Weiterbildung" kooperiert mit dem Zentrum für Islamische Theologie / Termine am 21. Mai und 2. Juli
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrum für Islamische Theologie der WWU.<address>© ZIT</address>
© ZIT

Die "WWU Weiterbildung GmbH" bietet in Kooperation mit dem Zentrum für Islamische Theologie der WWU zwei neue Lehrerfortbildungen zum Thema "Islam" an. Die Veranstaltungen finden jeweils dienstags, 21. Mai und 2. Juli, von 9 bis 16.30 Uhr, statt.

"Feier-Abendmahl" am 18. April in der Universitätskirche

Studierendengemeinde sowie Universitätsprediger Traugott Roser laden zu gemeinsamem Gottesdienst mit Fingerfood
Plakat zum gemeinsamen Gottesdienst<address>© WWU - ETF/ESG</address>
© WWU - ETF/ESG

Zum Auftakt der Ostertage ist die Öffentlichkeit zu einem Gottesdienst mit Fingerfood in die evangelische Universitätskirche (Schlaunstraße 3) geladen: Am Gründonnerstag, 18. April, feiern ab 18 Uhr die Evangelisch-Theologische Fakultät und die Evangelische Studierendengemeinde Münster ein gemeinsames "Feier-Abendmahl".

Tag der Schulphysik an der Universität Münster

Fortbildung für Lehrkräfte / Anmeldungen bis zum 10. Mai
"Licht und Farben" ist das Motto des diesjährigen Tags der Schulphysik<address>© WWU - Rosalie Heinen/ Institut für Didaktik der Physik</address>
© WWU - Rosalie Heinen/ Institut für Didaktik der Physik

Beim "Tag der Schulphysik" am 16. und 17. Mai erhalten Lehrerinnen und Lehrer an der WWU die Möglichkeit, kreative Zugänge zum Thema "Licht und Farben" zu entdecken. Die Mitarbeiter des Instituts für Didaktik der Schulphysik stellen den Lehrkräften Experimente vor, die sie direkt in der Schule einsetzen können.

Astroteilchenphysiker Prof. Dr. Alexander Kappes über das erste Foto eines schwarzen Lochs

"Das ist so, als ob man von Münster aus ein Sandkorn in San Francisco fotografieren will"
Astroteilchenphysiker Prof. Dr. Alexander Kappes<address>© AG Kappes</address>
© AG Kappes

Dieser Tage gingen die spektakulären Aufnahmen eines supermassereichen schwarzen Lochs in der Galaxie Messier 87 (M87) um die Welt. WWU-Astroteilchenphysiker Prof. Dr. Alexander Kappes spricht im Interview über die wissenschaftliche Bedeutung des Bilds.

BLB NRW startet Probesanierung des Schlosses in Münster

Sanierung am Südflügel wird Erkenntnisse für Sanierung der übrigen Flügel liefern
<address>© WWU - Johannes Sträßer</address>
© WWU - Johannes Sträßer

In dieser Woche startet die Probesanierung des denkmalgeschützten Schlosses in Münster. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW lässt zunächst am Südflügel die Fenster und die Fassade herrichten. Die Sanierung des gesamten Gebäudes – Sitz der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster – wird folgen. Laut Planung soll der erste Bauabschnitt bis Anfang November 2019 fertiggestellt sein.

Prof. Dr. Sabine Schlacke erläutert neues Gutachten des Umweltbeirats

"Digitalisierung muss in den Dienst der Nachhaltigkeit gestellt werden"
Prof. Dr. Sabine Schlacke<address>© WBGU</address>
© WBGU

Unter dem Titel "Unsere gemeinsame digitale Zukunft" hat der "Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen" der Bundesregierung am 11. April sein neues Gutachten übergeben. Juliane Albrecht sprach mit Prof. Dr. Sabine Schlacke, Umweltjuristin an der WWU und Co-Vorsitzende des Beirats, über die Hintergründe und Inhalte des Positionspapieres.

Fortpflanzung: Wie Fliegenmännchen ihre Interessen durchsetzen

Evolutionsbiologen aus Münster und Lausanne zeigen, dass männliche Fruchtfliegen ihre Partnerinnen manipulieren
Fruchtfliegen der Art Drosophila melanogaster bei der Paarung<address>© Mareike Koppik</address>
© Mareike Koppik

Bei der Paarung entwickeln sowohl Männchen als auch Weibchen mitunter kreative Strategien, um ihre Interessen zu verfolgen. Forscher aus Münster und Lausanne haben nun herausgefunden: Männliche Fliegen manipulieren ihre Partnerinnen vor allem, um ihre eigenen Chancen im Fortpflanzungswettbewerb zu steigern. Die Studie ist im Journal „PNAS“ erschienen.

Frühling im Botanischen Garten

Öffentliche Führung am 14. April
Kuhschelle im Botanischen Garten<address>© WWU - Botanischer Garten</address>
© WWU - Botanischer Garten

Der Botanische Garten der WWU bietet am Sonntag, 14. April, um 11 Uhr eine öffentliche Führung an. Kamelie, Duftblüte, Felsenbirne und Judasbaum stehen derzeit in voller Blüte. Auch bei den Narzissen sind besondere Schätze dabei, zum Beispiel die kleine Reifrock-Narzisse. Schlüsselblumen und Kuhschellen sind ebenfalls einen Blick wert.

Prof. Dr. Andreas Löschel neuer Vorsitzender der Expertenkommission "Energie der Zukunft"

"Energiewende geht voran - aber nicht so rasch wie gewünscht"
Prof. Dr. Andreas Löschel<address>© WWU- Peter Lessmann</address>
© WWU- Peter Lessmann

Prof. Dr. Andreas Löschel ist am 10. April vom Bundeskabinett erneut zum Vorsitzenden der Expertenkommission "Energie der Zukunft" berufen worden. Der Ökonom und Energieexperte der WWU leitet seit 2011 die Kommission. Norbert Robers sprach mit ihm über die Energiewende in Deutschland und großen Herausforderungen in diesem Zusammenhang.

Promovierende der WWU geben in Gastbeiträgen Einblicke in ihre Arbeit

Zwei Wege zum Doktortitel
<address>© WWU - Judith Kraft/MünsterView</address>
© WWU - Judith Kraft/MünsterView

Xiaofei Yang und Peilin Li sind Doktoranden an der Universität Münster. In ihren Gastbeiträgen schildern sie ihren Arbeitsalltag als wissenschaftliche Nachwuchskräfte am Batterieforschungszentrum MEET und an der Graduate School Practices of Literature (GSPoL), die zum Fachbereich Philologie gehört.

Der "Forschungscampus Ost" soll dem Coesfelder Kreuz ein neues Gesicht geben

Arbeitsplatz für Forscher statt Stellplatz für Autos
<address>© FZ / S. Marschalowski</address>
© FZ / S. Marschalowski

Es tut sich was auf dem Gelände des früheren Parkplatzes am Coesfelder Kreuz. "Hier soll der künftige Forschungscampus Ost der Universitätsmedizin Münster entstehen. Das Gelände an der zentralen Kreuzung in Richtung westliche Stadtteile soll später mehrere große Gebäude mit vorwiegend wissenschaftlicher Nutzung beherbergen", erklärt Prof. Sven Meuth, Dekan der Medizinischen Fakultät.