Können Quereinsteiger "gute" Lehrkräfte sein?

Ein Gastbeitrag zur Debatte um die Anstellung von Lehrerinnen und Lehrern ohne grundständige Lehramtsausbildung
Besonders an Grund- und Berufsschulen werden verstärkt Seiten- und Quereinsteiger eingestellt (Symbolbild).<address>© WWU - ZfL/Peter Grewer</address>
© WWU - ZfL/Peter Grewer

Neben Lehrkräften mit einer grundständigen Lehramtsausbildung werden verstärkt Quer- und Seiteneinsteiger an Schulen eingestellt. In einem Gastbeitrag für die Unizeitung widmet sich Dr. Raphaela Porsch der zum Teil sehr emotional geführten Debatte aus erziehungswissenschaftlicher Sicht.

Förderverein Arbeitsrecht an der WWU gegründet

Engerer Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis / LAG-Präsident: "Offene Türen eingerannt"
Den neuen Verein besiegeln federführend Dr. Holger Schrade, Präsident des Landesarbeitsgerichts Hamm (7.v.r.) und der neue Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Clemens Höpfner (9.v.r.), Direktor des WWU-Instituts für Arbeits-, Sozial- und Wirtschaftsrecht.<address>© WWU - Rechtswissenschaften</address>
© WWU - Rechtswissenschaften

Das Institut für Arbeits-, Sozial- und Wirtschaftsrecht der Universität Münster und das Landesarbeitsgericht Hamm haben einen "Verein zur Förderung des Arbeitsrechts" gegründet. Konkrete Vorhaben sind Vortragsveranstaltungen sowie die Unterstützung von Exkursionen, Tagungen, Fortbildungen und Promotionsvorhaben im Arbeitsrecht.

Für eine bessere Patientenversorgung: 13 Millionen Euro für innovative Forschung

Das SALUS-Projektteam (v.l.n.r.): Dr. Maximilian Treder, Philipp Czapski, Prof. Nicole Eter und Priv.-Doz. Maged Alnawaiseh<address>© P. Heiduschka</address>
© P. Heiduschka

Mit einem Innovationsfonds fördert die Bundesregierung seit 2016 Forschungsprojekte, deren Ergebnisse zu einer besseren Versorgung von gesetzlich versicherten Patienten beitragen können. In diesem Jahr erhalten auch drei Forschungsprojekte der WWU eine Förderung: Insgesamt knapp 13 Millionen Euro gehen an Projekte der Uni-Augenklinik, der Kardiologie und der Neurologie.

Serie: "Unter Verschluss": Im Hochsicherheitslabor wird an aggressiven Erregern geforscht

„Keine Sorge – wir haben die Viren im Griff“
Das Labor mit der Sicherheitsstufe III dürfen nur intensiv geschulte und mit einem speziellen Chip ausgestattete Mitarbeiter betreten.<address>© WWU - Peter Leßmann</address>
© WWU - Peter Leßmann

Wie schaffen es Viren bloß, eine Körperzelle derart umzumodeln, dass sie sich dort vervielfältigen und einen Organismus krankmachen oder ihn sogar umbringen können? Prof. Dr. Stephan Ludwig nutzt im "Zentrum für Molekularbiologie der Entzündung" das einzige Hochsicherheitslabor der WWU, um diese Frage zu beantworten - ein Ortsbesuch.

Gendefekt verursacht Herzfehler und seitenverkehrte Organanordnung

Mediziner der WWU veröffentlichen Forschungsergebnisse im "American Journal of Human Genetics"
Dr. Niki Loges, Klinikdirektor Prof. Heymut Omran und Inga Höben (v.l.n.r.) bilden die Arbeitsgruppe, die den Gendefekt entdeckte.<address>© Foto: FZ / Marschalkowski</address>
© Foto: FZ / Marschalkowski

Unscheinbar und doch so wichtig: Flimmerhärchen spielen eine wichtige Rolle im menschlichen Körper. Ist die Funktion dieser "Zilien" gestört, kann es zu einer seitenverkehrten Anordnung der inneren Organe sowie zu schwerwiegenden Fehlbildungen des Herzens kommen. Eine Forschergruppe der WWU um Prof. Heymut Omran hat einen Gendefekt als Ursache entdeckt und nun in der Fachliteratur beschrieben.

Angehende Lehrer und Schüler profitieren vom "Dualen Orientierungspraktikum - Münster"

Studierende erklären den Uni-Alltag
Ein Blick hinter die Kulissen: Marina Kleinen (links) und Jennifer Göbel stehen Schülern während einer „Erkundungswoche“ als studentische Tutorinnen für alle Fragen zum Hochschulleben beratend zur Seite.<address>© WWU - MünsterView</address>
© WWU - MünsterView

Das "Duale Orientierungspraktikum - Münster" hat durch ein besonderes Tutotenprogramm landesweit Alleinstellungsmerkmal. Vier Tage lang begleiten Lehramtsstudierende der WWU Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase im Rahmen einer "Erkundungswoche" und bringen ihnen den Hochschulstandort Münster näher.

Graduiertenschule GEO-C erforscht "Smart Cities"

Doktoranden stellen Lösungsansätze für die Städte der Zukunft vor
<address>© Christian Kray</address>
© Christian Kray

Das europäische Doktorandenprogramm „GEO-C: Enabling Open Cities“ am WWU-Institut für Geoinformatik entwickelt nachhaltige und menschenfreundliche Konzepte für urbane Räume. Rund 15 Doktorandinnen und Doktoranden haben Lösungsansätze für die Städte der Zukunft entwickelt – drei von ihnen berichten über ihre Forschung.

"Klare Grenzen für die automatische Kennzeichenerfassung"

David Annussek hat über das Thema der Überprüfung von Autokennzeichen promoviert - er erläutert das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts
Dr. David Annussek<address>© Hengeler Mueller</address>
© Hengeler Mueller

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil der automatischen Erfassung von Kennzeichen enge Grenzen gesetzt. Dr. David Annussek promovierte an der WWU und hat sich mit den rechtlichen Aspekten einer automatisierten Kraftfahrzeugkennzeichenüberprüfung beschäftigt. Er erläutert die Hintergründe des Bundesverfassungsgerichts.

Kinder-Uni: Abenteuer Antarktis

Physikerin Raffaela Busse berichtet am 15. Februar von ihrer Expedition an den Südpol
Raffaela Busse am Südpol<address>© Adam West</address>
© Adam West

Welche Kleidung wärmt bei minus 75 Grad Celsius am besten? Wo wächst im ewigen Eis Gemüse? Und wie ist es, monatelang auf engem Raum mit wenigen Menschen zusammenzuleben? In der nächsten Kinder-Uni am Freitag, 15. Februar, berichtet die Physikerin Raffaela Busse über ihre spannende Expedition an den Südpol. Los geht’s um 16.15 Uhr im Hörsaal H1 am Schlossplatz.

WWU-Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke erhält zwei Preise

Kongresspreis der Stadt Münster und Ausonius-Preis der Universität Trier für den Organisator des Historikertags 2018
Prof. Dr. Peter Funke<address>© WWU/Exzellenzcluster - Julia Holtkötter</address>
© WWU/Exzellenzcluster - Julia Holtkötter

Der Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Peter Funke erhält den Kongresspreis der Stadt Münster als Sprecher des 52. Historikertags sowie den Ausonius-Preis der Universität Trier für sein Lebenswerk. Der Kongresspreis wurde am 6. Februar, der Ausonius-Preis wird am 24. Mai verliehen.

Behörde bremst Facebook: Rechtsexperten der WWU bewerten Kartellamts-Urteil

"Das Bundeskartellamt wagt sich auf ein schwieriges Terrain"
<address>© pixabay.com - LoboStudioHamburg</address>
© pixabay.com - LoboStudioHamburg

Das Bundeskartellamt hat in einem Urteil dem Unternehmen Facebook weitreichende Beschränkungen bei der Verarbeitung von Nutzerdaten auferlegt. Die Rechtsexperten Prof. Dr. Thomas Hoeren und Prof. Dr. Petra Pohlmann der WWU erläutern ihre Einschätzung zu diesem Urteil.

Mutterschutz für Studentinnen an der WWU

Koordinierungsstelle Mutterschutzgesetz berät Schwangere und Stillende
Mutterschutz für Studentinnen an der WWU<address>© colourbox.de - Syda Productions</address>
© colourbox.de - Syda Productions

Schwangere und stillende Studentinnen genießen den Schutz des 2018 novellierten Mutterschutzgesetzes, das nun erstmalig auch an ihren Hochschulen angewandt wird. Um die Studierenden zu informieren und gegebenenfalls individuelle Schutzmaßnahmen zu initiieren, hat die WWU die „Koordinierungsstelle Mutterschutzgesetz für Studentinnen“ eingerichtet.

Informationen bei der Arbeit vergessen – warum das gut sein kann

Studie von Psychologen und Wirtschaftsinformatikern / Vertrauen zu Informationssystemen ist hilfreich
Prof. Dr. Guido Hertel<address>© Organisations- und Wirtschaftspsychologie</address>
© Organisations- und Wirtschaftspsychologie

Psychologen und Wirtschaftsinformatiker der WWU haben untersucht, wie digitale Informationssysteme die tägliche Arbeit unterstützen und warum es gut sein kann, bestimmte Dinge zu vergessen. Ihre Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Ergonomics“ veröffentlicht.

Universität Münster ruft zum Citizen-Science-Wettbewerb auf

Engagement von Bürgern in der Wissenschaft stärken / Bewerbungsschluss 15. Mai
Die WWU stärkt das Engagement von Bürgern in der Wissenschaft<address>© AFO</address>
© AFO

Die WWU ruft zum „Citizen-Science-Wettbewerb“ auf: Bis zum 15. Mai können sich Wissenschaftler und Bürger, die bereits gemeinsam zu einem Thema forschen oder eine neue Forschungsidee haben, bewerben. Es werden bis zu zwei Projekte mit einer Gesamtsumme von 10.000 Euro gefördert.

Universitätsgesellschaft unterstützt acht Projekte

Verein spendet mehr als 37.000 Euro an Förderprojekte an der Universität Münster
Mehrere Rektoratsmitglieder und der Vorstandsvorsitzende der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt (vordere Reihe, r.) beglückwünschten die Fördermittelempfänger.<address>© WWU - Peter Leßmann</address>
© WWU - Peter Leßmann

Mit rund 37.300 Euro fördert die Universitätsgesellschaft Münster 2019 erneut acht Projekte an der WWU. Während einer Feierstunde, an der auch Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels teilnahm, übergab der Vorsitzende des Vorstands der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt, die symbolischen Schecks an die Fördermittelempfänger.