Multimedia-Reportagen

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Der Sport, die Politik und die Moral

Multimedia-Reportage: Sportwissenschaftler über die Instrumentalisierung der Fußball-WM in Katar

Positive Imagepflege für umstrittene Staaten, gereckte Fäuste gegen Diskriminierung oder bunte Kapitänsbinden für mehr Vielfalt: Der Sport war und ist eine Bühne für politische Botschaften. Gleichzeitig besitzen sowohl der Spitzen- als auch der Breitensport ein großes integratives Potenzial für die Gesellschaft. Im Umgang miteinander vermitteln sie Werte wie Fairness, Toleranz und Teamgeist. Mit Blick auf globale Großveranstaltungen wie die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft vom 20. November bis zum 18. Dezember in Katar gerät die positive Signalwirkung des Sports ins Wanken, da die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Austragungsorts als problematisch gelten. Die neue Multimedia-Reportage „Der Sport, die Politik und die Moral“ der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster beleuchtet mit zahlreichen Informationen, Fotos, einem Interview und einer Grafik umfassend die Instrumentalisierung des Sports.

Die universalistische Idee der Autonomie des Sports und seiner Unabhängigkeit von der Politik tritt in den Hintergrund. Bei Sport-Großereignissen sollte es sich jedoch um einen fairen und friedlichen Wettkampf von Sportlerinnen und Sportlern handeln, bei dem ideologische, soziale sowie religiöse Unterschiede zeitweilig keine Rolle spielen, meinen Dr. Michael Krüger, Professor für Sportpädagogik und Sportgeschichte, und Dr. Henk Erik Meier, Professor für Sozialwissenschaften des Sports an der WWU.

Multimedia-Reportage

Zeitreise zurück bis ins 1. Jahrtausend vor Christus

Seit 1997 graben und forschen Altertums-Experten in der antiken Stadt Doliche

Viele der archäologischen Funde sind eine Überraschung. Seit 1997 erforschen Altertumswissenschaftler der Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) die antike Stadt Doliche. Die archäologischen Hinterlassenschaften des Ortes im Südosten der Türkei erzählen zahlreiche bislang unbekannte Geschichten über die historische, religiöse und kulturelle Entwicklung zwischen Taurusgebirge und nordsyrischer Hochebene vom frühen 1. Jahrtausend vor Christus bis in die Kreuzfahrerzeit des 11. und 12. Jahrhunderts nach Christus hinein.

Der Althistoriker Prof. Dr. Engelbert Winter ist seit Beginn der Arbeiten an den Untersuchungen beteiligt. Infos, Karten, Interviews, Fotos und Grafiken: Die neue Multimedia-Reportage „Von der Antike bis in die Gegenwart ein Ort der Verehrung“ der WWU bietet einen umfassenden Einblick in die Forschungsarbeit der Grabungsexperten.

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Multimedia-Reportage

WWU-Planetologen entwickeln Infrarot-Spektrometer für Merkur-Weltraummission

Die Etappen der 14-jährigen Forschungsarbeit

Um die Rätsel des Merkur zu lösen, erforschen die Europäische Weltraumorganisation ESA und die Japanische Raumfahrtagentur JAXA mit der Weltraummission "BepiColombo" den Planeten. Nach der Ankunft Ende 2025 sollen zwei Raumsonden den Merkur umkreisen und erkunden. An Bord der europäischen Sonde befindet sich das thermale Infrarot-Spektrometer "MERTIS". Die wissenschaftliche Leitung der Entwicklung des Instruments liegt am Institut für Planetologie der WWU Münster unter der Federführung von Prof. Dr. Harald Hiesinger, Dr. Iris Weber und ihrem Team.

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Multimedia-Reportage

Physiker bauen Antrieb für Foucaultsches Pendel von Gerhard Richter

Die Wissenschaft hinter dem Kunstwerk in der Dominikanerkirche

Der Künstler Gerhard Richter hat der Stadt Münster das Kunstwerk "Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel" gestiftet, das in der profanierten Dominikanerkirche zu sehen ist. Es besteht aus einem 29 Meter langen Foucaultschen Pendel und vier Glastafeln. An der Umsetzung dieses Projekts waren Physiker, Feinmechaniker und Elektroniker des Fachbereichs Physik der WWU Münster beteiligt. Die Multimedia-Reportage "Die Wissenschaft hinter der Kunst" zeigt die Herausforderungen des Pendelantriebbaus.

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