Dr. Ann-Kristin Knapp<address>© WWU - Roland Arthur Berg</address>

"3-D ist nicht immer der 'Heilsbringer'"

3-D-Streifen mit dem Zuschauer entgegenfliegenden Drachen galten in der Filmindustrie lange als "Heilsbringer". Aber weit gefehlt: "Nur der Faktor 3-D allein ist lange noch kein Garant für einen Filmerfolg", fand Dr. Ann-Kristin Knapp heraus. Die Ökonomin, die jüngst einen der Dissertationspreise der WWU erhalten hatte, ermittelte sogar, dass die deutlich teurere dreidimensionale Machart "schädlich" für die Zuschauerzahlen eines Films sein kann.

Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2015

Preisträger Prof. Heymut Omran mit Eva-Luise Köhler<address>© ACHSE</address>

Einer der Preisträger des diesjährigen Eva-Luise-Köhler-Forschungspreises für Seltene Erkrankungen kommt aus Münster: Der Pädiater Prof. Heymut Omran und sein Team erhalten den mit 50.000 Euro dotierten Preis für ihre Arbeit zu den Ursachen einer seltenen Lungenerkrankung bei Kindern, der Primären Cilien Dyskinesie (PCD).

Forscherteam entschlüsselt Nanomechanik von Nervenfasern

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Gonzalo Rosso, Prof. Peter Young, Dr. Ivan Liashkovich und PD Dr. Victor Shahin<address>© WWU - privat</address>

Ohne sie könnten wir uns weder bewegen noch denken oder atmen: Nerven befinden sich überall im menschlichen Körper. Die Nanomechanik bei peripheren Nervenfasern hat nun eine Arbeitsgruppe um Dr. Victor Shahin vom Institut für Physiologie II der WWU entschlüsselt. Die Ergebnisse zeigen erstmals eine direkte Verbindung zwischen der Nanomechanik der Nerven und nervlichen Erkrankungen auf.

Neue Reihe der Sonntagsvorträge zu Dionysos in der Antike

Marmorne Hermenbekrönung des Bacchus, angeblich aus Pompeji, 1. Jh. n. Chr.<address>© WWU - R. Dylka</address>

Von Dionysos, dem unehelichen Sohn des göttlichen Zeus und der sterblichen Semele, gibt es zahlreiche bildliche und schriftliche Zeugnisse bereits von der Geburt und aus der Kindheit. Die neuen Sonntagsvorträge des Archäologischen Museums der WWU geben im März einen Einblick in das vielschichtige Wesen des Dionysos.

Wissenschaftler erforschen Folgen großer Datenmengen für Privatsphäre

Big Data gewinnt in nahezu allen Lebensbereichen rasant an Bedeutung.<address>© Tim Reckmann - pixelio</address>

Big Data – die Auswertung enorm großer Datenmengen im grenzenlosen Netz – beschäftigt bald bundesweit Wissenschaftler vieler verschiedener Disziplinen, darunter Juristen der Universität Münster unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Hoeren. In dem Forschungsprojekt ABIDA sollen die mit den neuen Datenmassen einhergehenden Folgen für Privatsphäre und Eigentumsfähigkeit von Daten ergründet werden.