„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ der Universität Münster untersucht seit 2007 das komplexe Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. In der Förderphase von 2019 bis 2025 analysieren die 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und 10 Ländern in epochenübergreifenden Untersuchungen von der Antike bis heute besonders Faktoren, die Religion von der Antike bis heute zum Motor politischen und gesellschaftlichen Wandels machen. Der Forschungsverbund ist der bundesweit größte dieser Art und unter den Exzellenzclustern in Deutschland einer der ältesten und der einzige zum Thema Religion. weiterlesen

Aktuell

Themenwochen „Kleine Fächer – Große Potenziale“

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© exc

Judaistik oder Islamwissenschaft, Sinologie oder Ägyptologie: Kleine Fächer aus den Geisteswissenschaften sind vielen unbekannt. Welche Forschungsergebnisse aus aller Welt sie liefern, auch im Exzellenzcluster „Religion und Politik“, zeigt die Website-Ausstellung „Kleine Fächer – Große Potenziale“ der WWU. In den kommenden Wochen präsentiert der Exzellenzcluster hier digitale Exponate aus den drei Themenfeldern der Ausstellung: Migration, Kommunikation und Nachhaltigkeit.

Dossiers zu Epidemien in Geschichte und Gegenwart

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© The Walters Art Museum (CC BY-SA 1.0); Unsplash/Grant Whitty

Mit Epidemien in Geschichte und Gegenwart befassen sich zwei Multimedia-Dossiers aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Das interdisziplinäre Dossier "Epidemien. Kulturwissenschaftliche Ansichten" nimmt in kurzen Text- und Bildbeiträgen in den Blick, welche Darstellung Epidemien in Medien und Künsten aller Art fanden. Das Dossier "Religion und Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Epidemie" geht aus der Perpspektive verschiedener Fächer wie der Soziologie, Geschichte oder der Theologie dem Zusammenhang und der Differenz zwischen Religion und Verschwörungstheorien in Zeiten der Pandemie nach. Weiterlesen

Thema

Migration zu Bildungszwecken.

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Bereits 1876 kamen sieben chinesische Offiziere als Auslandsstudenten nach Bochum, Wilhelmshaven und Kiel. Die chinesische Bildungsmigration hält mit aktuell 40.000 Studierenden an deutschen Hochschulen bis heute an, wie das Fach Sinologie in der Ausstellung „Kleine Fächer – Große Potenziale“ zeigt.

Campus der Religionen

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Die WWU schafft einen weltweit einzigartigen „Campus der Religionen“, der ab 2023 die evangelische, katholische, orthodoxe und islamische Theologie und Einrichtungen der bekenntnisungebundenen Religionsforschung zusammenführt und den interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch fördert.

„Religionspolitik“ und „Religion und Gewalt“

Mitglieder des Exzellenzclusters diskutierten mit Vertretern aus Politik, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie mit Bürgerinnen und Bürgern über religionspolitische Fragen und das Verhältnis der Weltreligionen zur Gewalt auf dem Podium „Open-Air-Hörsaal“ .