„Religion und Politik“

Exzellenzcluster an der WWU Münster

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ der Universität Münster untersucht seit 2007 das komplexe Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. In der Förderphase von 2019 bis 2025 analysieren die 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und 10 Ländern in epochenübergreifenden Untersuchungen von der Antike bis heute besonders Faktoren, die Religion zum Motor politischen und gesellschaftlichen Wandels machen. Der Forschungsverbund ist der bundesweit größte dieser Art und unter den Exzellenzclustern in Deutschland einer der ältesten und der einzige zum Thema Religion. weiterlesen

© privat

Weltweite Umfrage zum individuellen Umgang mit Corona

Psychologen der Universitäten Münster, München und Osnabrück haben sich zu einem Verbundprojekt „Coping with Corona“ (CoCo) zusammengeschlossen, um in einer weltweiten Umfrage den individuellen Umgang mit Corona zu untersuchen. Projektsprecher ist der Psychologe Prof. Dr. Mitja Back vom Exzellenzcluster. Ziel der DFG-geförderten Studie ist es, Unterschiede in der Pandemie-Bewältigung zu verstehen und individualisierte Maßnahmen für diese und zukünftige Krisen abzuleiten.

© Stadt Eisenach

500 Jahre Bibel-Übersetzung

In 2022 jährt sich die Übersetzung des Neuen Testaments durch Martin Luther zum 500. Mal: Anlässlich des Jubiläums beteiligt sich die Uni Münster mit den Städten Münster und Eisenach und weiteren Partnern am „Festival der Sprache“ im September 2022. Für die WWU unterzeichnete Prorektor Prof. Dr. Michael Quante in Eisenach einen entsprechenden „Letter of Intent“. Der Exzellenzcluster beteiligt sich mit einem Podium zur Frage „Welche Sprache spricht Gott?“ mit dem Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf und dem evangelischen Theologen Prof. Dr. Holger Strutwolf. Das Bibelmuseum der WWU bringt seine Expertise bei der wissenschaftlichen Rekonstruktion des griechischen Originaltextes ein.

© wwu

Artefakte im 3D-Scanner

In der Video-Serie „Labore an der WWU“ zeigt die Uni Münster die 3D-Vermessung von Exponaten des Archäologischen Museums mit einem Laser-Scanner. Das berührungslose und objektschonende Verfahren macht die Artefakte Expertinnen und Experten weltweit vom Büro aus zugänglich und sorgt für die digitale Bewahrung jahrtausendealter Kulturgüter. Auch Forschende des Exzellenzclusters nutzen den mobilen Scanner bei Ausgrabungen sowie in der Lehre.