„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ der Universität Münster untersucht seit 2007 das komplexe Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Die 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und 10 Ländern analysieren in der Förderphase von 2019 bis 2025 besonders Faktoren, die Religion zum Motor politischen und gesellschaftlichen Wandels machen. Der Forschungsverbund ist der bundesweit größte dieser Art und unter den Exzellenzclustern in Deutschland der einzige zum Thema Religion. weiterlesen

„Religionspolitik goes future“

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© Julian Lagemann

Theologiestudierende der WWU sind mit Politikern und Vertretern der Jugendverbände der Parteien in Berlin zusammengekommen. Der Workshop zur Religionspolitik stand unter der Leitung der evangelischen Theologen Prof. Dr. Arnulf von Scheliha und Uta Elisabeth Hohmann.

Beiträge zur politischen Ethik

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© Mohr Siebeck

Der evangelische Theologe und Sozialethiker Prof. Dr. Arnulf von Scheliha vom Exzellenzcluster hat einen Band mit zwanzig Beiträgen zur politischen Ethik vorgelegt, die das Verhältnis von Religion und Politik beleuchten.

„Reform – Dieselbe Kirche anders denken“

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© Herder

Der katholische Theologen Prof. Dr. Michael Seewald hat ein neues Buch zum Thema „Reform – Dieselbe Kirche anders denken“ veröffentlicht. Er lotet darin Möglichkeiten und Grenzen für Reformen in der katholischen Kirche aus.

„Gehorchen und Gestalten“

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© UAH/ Ediciones

Die politischen Haltungen und Handlungen von Jesuiten in Chile zwischen 1962 und 1983 behandelt eine jüngst auf Spanisch erschienene Monographie der Historikerin Dr. Antje Schnoor. Bei dem Buch handelt es sich um die Übersetzung ihrer Dissertation.

Handschrift und Druck im Judentum – Video der Reihe „Forschungsprojekte im Fokus“

Wenn die Judaistin Prof. Dr. Katrin Kogman-Appel jüdische Handschriften des Mittelalters untersucht, kommt sie in direkten Kontakt mit der Vergangenheit. Die physische Verbindung begeistert die Forscherin, die sich besonders mit dem Übergang von der Handschrift zum gedruckten Buch in der jüdischen Kultur des 15. Jahrhunderts befasst. Dass heute E-Books das gedruckte Buch ersetzen, hat viel Ähnlichkeit mit damals – und die Menschen reagieren heute nicht viel anders: Manche sehen Chancen im neuen Medium, andere sind verunsichert und sorgen sich um hergebrachte Kulturwerte. Eine neue Folge der Videoreihe Forschungsprojekte im Fokus gibt einen Einblick in das Forschungsprojekt „Handschrift und Druck im Judentum“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. (vvm)

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© Zentrum für Wissenschaftskommunikation, Presseamt Münster, LWL/Stephan Kube

Forschungstransfer