„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ der Universität Münster untersucht seit 2007 das komplexe Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Die 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und 10 Ländern analysieren in der Förderphase von 2019 bis 2025 besonders Faktoren, die Religion zum Motor politischen und gesellschaftlichen Wandels machen. Der Forschungsverbund ist der bundesweit größte dieser Art und unter den Exzellenzclustern in Deutschland der einzige zum Thema Religion. weiterlesen

Heilige List

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© Ergon

In seiner Dissertation untersucht der Historiker Tobias Hoffmann mittelalterliche Listhandlungen in religiösen wie auch politischen Kontexten, die als legitime und raffinierte Mittel der Konfliktlösung beschrieben werden.

„Reform – Dieselbe Kirche anders denken“

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© Herder

Der katholische Theologen Prof. Dr. Michael Seewald hat ein neues Buch zum Thema „Reform – Dieselbe Kirche anders denken“ veröffentlicht. Er lotet darin Möglichkeiten und Grenzen für Reformen in der katholischen Kirche aus.

Normative Krisen

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© Mohr Siebeck

Der neue Sammelband „Normative Krisen“ ist aus der interdisziplinären Arbeit am Exzellenzcluster hervorgegangen. Er analysiert die Struktur von Normkrisen und normativen Transformationsprozessen insbesondere auf dem religiösen und dem politischen Feld.

Film über Forschungen zu „Religionspolitik“ und „Religion und Gewalt“

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© exc

Der Film „Open-Air-Hörsaal des Exzellenzclusters Religion und Politik“ vermittelt in einer Collage aus Statements und Bildern einen Eindruck von der Themen- und Perspektiven-Vielfalt der Forschung am Exzellenzcluster zu den Schwerpunkten „Religionspolitik“ und „Religion und Gewalt“.

Normative Moderne – Video der Reihe „Forschungsprojekte im Fokus“

Wie begründen wir unsere Normen in der Moral und im Recht? Wie bewerten wir unterschiedliche Lebensformen? Früher wurden religiöse Argumente herangezogen, heute hat sich die Normbegründung radikal säkularisiert, sagt der Rechtsphilosoph Prof. Dr. Thomas Gutmann. Auch wenn die Menschheit über Jahrtausende religiöse Sinnsysteme entwickelt habe: Einen Fortschritt sieht der Jurist erst in Kants Idee von der gleichen Freiheit aller Menschen. Wie sich dies auf die Normbegründung in modernen Gesellschaften auswirkt, schildert der Wissenschaftler in einer neuen Folge der Videoreihe Forschungsprojekte im Fokus. Sie stellt das Forschungsprojekt „Normative Moderne“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster vor. (maz/vvm)

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© Zentrum für Wissenschaftskommunikation, Presseamt Münster, LWL/Stephan Kube

Forschungstransfer