„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Am Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster forschen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und rund 14 Nationen. Sie beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und der einzige Exzellenzcluster in Deutschland zum Thema Religion. weiterlesen

„Interreligiöse Grundlagenarbeit“

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Zu einem der weltweit ersten theologischen Trialoge zwischen Buddhisten, Christen und Muslimen kommen vom 27. bis 29. Juni in Washington Wissenschaftler aus aller Welt zusammen. Beim dritten Treffen der internationalen Trialog-Reihe diskutieren sie an der Georgetown University das Verständnis von heilstiftendem Handeln, wie der Religionswissenschaftler und Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster ankündigt.

„Zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“

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Über das Thema „Islam in der Krise“ spricht der Stuttgarter Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. Der Vortrag ist am Mittwoch, 20. Juni, um 18.15 Uhr im Seminarraum KTh I in der Johannisstraße 8-10 in Münster zu hören.

Warnung vor "Abdriften in Staatsterrorismus“

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© WWU/ Peter Wattendorff

Der Philosoph Prof. Dr. Michael Quante warnt mit Blick auf internationale Konflikte vor einem Abdriften staatlicher Kriegsführung in „Staatsterrorismus“. „Wir brauchen eine gesellschaftliche Debatte darüber, welche Möglichkeiten der Kriegsführung für Staaten ethisch und rechtlich vertretbar sind.“

Anziehungskraft zwischen Religion und Krieg

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© wikipedia/Vilallonga

Der neue Hans-Blumenberg-Gastprofessor, Soziologe Prof. Dr. Mark Juergensmeyer, spricht in seiner Vortragsreihe "Religion and War" über religiöse Gewalt und die Anziehungskraft zwischen Religion und Krieg. Für seine Forschung hat er zahlreiche Interviews mit Fundamentalisten geführt.

Wenn staatliche Kriegsführung zu Staatsterrorismus wird – ein Video der Reihe „Frieden“

Der Philosoph Prof. Dr. Michael Quante warnt vor einem Abdriften staatlicher Kriegsführung in „Staatsterrorismus“. „Angesichts moderner Waffensysteme brauchen wir eine gesellschaftliche Debatte darüber, welche Möglichkeiten der Kriegsführung für Staaten ethisch und rechtlich vertretbar sind. Staatliche Kriegsführung lässt sich längst nicht mehr immer von terroristischen Akten unterscheiden, etwa in Afghanistan, im Jemen oder im Libanon“, so der Wissenschaftler des Exzellenzclusters „Religion und Politik“. Er drängt auf Ehrlichkeit in der Wortwahl, wenn es um Krieg und Frieden geht: Mit Blick auf deutsche Waffenexporte, Debatten über die Höhe der deutschen Verteidigungsausgaben und internationale Einmischungen in Konflikte wie in Syrien, Jemen oder Afghanistan „sollten wir nicht verharmlosend von ,Kriseneinsätzen‘, ‚bewaffneten Konflikten‘ oder gar ,humanitären Interventionen‘ sprechen, sondern von Krieg“. (sca/vvm)

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© Zentrum für Wissenschaftskommunikation, Presseamt Münster, LWL/Stephan Kube

Forschungstransfer