„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Am Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster forschen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und rund 14 Nationen. Sie beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und der einzige Exzellenzcluster in Deutschland zum Thema Religion. weiterlesen

„Die Religionspolitik in Deutschland ist konzeptlos“

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© Herder

Der Band "Religionspolitik heute" vereint erstmals in dieser Form religionspolitische Positionen und Analysen aus Wissenschaft, Politik, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und bietet Überblickswissen zum lange vernachlässigten Politikfeld Religionspolitik.

Was glaubten die Deutschen 1933–1945?

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© Museum Vilsbiburg

Eine Tagung des Exzellenzclusters untersucht neue Forschungsperspektiven auf das Verhältnis von Religion und Politik im Nationalsozialismus. Im Rahmen der Tagung spricht in einem öffentlichen Vortrag am Donnerstagabend Zeithistoriker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer über das widersprüchliche Verhältnis von nationalsozialistischer „Volksgemeinschaft“ und christlichen Glaubensgemeinschaften.

50 Jahre Forschungsstelle Asia Minor

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© Stefan Riedel

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens veranstaltet die Forschungsstelle Asia Minor der WWU gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ eine internationale Tagung zur antiken Landschaft Kommagene in der heutigen Südosttürkei.

„Religion and Modernity“

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© Oxford University Press

Für ihr Buch „Religion and Modernity. An International Comparison“ (Religion und Moderne. Ein internationaler Vergleich) haben die Religionssoziologen Prof. Dr. Detlef Pollack und Dr. Gergely Rosta den Karl-Polányi-Preis der Ungarische Gesellschaft für Soziologie (MSZT) erhalten.

Maximen im islamischen Recht – Video der Reihe „Forschungsprojekte im Fokus“

Das islamische Recht hat sich seit seiner Entstehung weit mehr verändert als oft angenommen – das zeigen die „Maximen“, sagt der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Nobert Oberauer. In seinen Forschungen ist er der noch wenig beachteten Rechtsgattung auf der Spur. Die ersten Maximen verfassten Juristen im 10. Jahrhundert, ganze Sammlungen mit Maximen folgten daraus: Faustregeln und Merksätze zu Rechtsfragen aller Art. Innovativ daran: Sie systematisierten das islamische Recht wie nie zuvor. Das dürfte unser Bild von der islamischen Rechtsentwicklung korrigieren, sagt der Wissenschaftler in einer neuen Folge der Videoreihe Forschungsprojekte im Fokus. Der Film gibt einen Einblick in sein Forschungsprojekt „Maximen im islamischen Recht“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. (dak/vvm)

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© Zentrum für Wissenschaftskommunikation, Presseamt Münster, LWL/Stephan Kube

Forschungstransfer