„Religion und Politik“

Exzellenzcluster an der WWU Münster

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ der Universität Münster untersucht seit 2007 das komplexe Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. In der Förderphase von 2019 bis 2025 analysieren die 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und 10 Ländern in epochenübergreifenden Untersuchungen von der Antike bis heute besonders Faktoren, die Religion zum Motor politischen und gesellschaftlichen Wandels machen. Der Forschungsverbund ist der bundesweit größte dieser Art und unter den Exzellenzclustern in Deutschland einer der ältesten und der einzige zum Thema Religion. weiterlesen

© Hilla Südhaus

Hass kommt von hetzen: Konjunktur und Geschichte einer Emotion

Hassprediger, Hasskommentare, Hasskriminalität: Das Phänomen Hass hat Forschungen zufolge in den Medien und in der öffentlichen Debatte in den vergangenen Jahren stark zugenommen. „Unter dem Stichwort ‚Hass‘ kann eine besorgniserregende gesellschaftliche Entwicklung gefasst werden: eine offensichtliche Emotionalisierung in der Gesellschaft hin zu Feindseligkeit und Ablehnung“, sagt die Literaturwissenschaftlerin Martina Wagner-Egelhaaf.

© exc

Themenjahr „Zugehörigkeit und Abgrenzung“

Das erste Themenjahr des Exzellenzclusters steht unter dem Titel „Zugehörigkeit und Abgrenzung. Dynamiken sozialer Formierung“. Das Jahresprogramm 2020/21 wendet sich der Frage zu, wie unterschiedliche soziale Gruppen in pluralen Gesellschaften zusammenleben, wie die Zugehörigkeit zu Gruppen und Vorstellungen von Identität entstehen, wie Konflikte reguliert werden und sozialer Ausgleich zustande kommt.