„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Am Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster forschen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und rund 14 Nationen. Sie beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und der einzige Exzellenzcluster in Deutschland zum Thema Religion. weiterlesen

„Dauerhafter Frieden gelingt nicht ohne Vertrauen“

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© maz

Friedensschlüsse sind in der Geschichte vor allem durch demonstrative Maßnahmen der Vertrauensbildung gelungen. „Dazu gehörten die persönliche Zuwendung und Freundschaft, das gemeinsame Mahl und Scherzen oder Geschenke, wie sich an zahlreichen Beispielen gelungener Friedensschlüsse ablesen lässt“, sagte der Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff am Dienstagabend zur Eröffnung der Tagung „FRIEDEN. Theorien, Bilder und Strategien von der Antike bis heute“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“.

„Die Liebe verdrängt die Gewalt“

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© VG Bild-Kunst, Bonn, 2018
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Künstler haben von der Antike bis heute laut Wissenschaftlern immer wieder auf dieselben Symbole und Metaphern zur Darstellung des Friedens zurückgegriffen. „Taube oder Regenbogen, Kuss oder Umarmung, Friedensmahl, Kriegsschrecken oder der Sieg der Liebe über die Gewalt: Künstlerische Darstellungen des Friedens haben lange Traditionslinien“, sagt die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Eva-Bettina Krems vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster.

Kreuz, Kopftuch, Antisemitismus

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Im Open-Air-Hörsaal des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ beim Katholikentag haben Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften über aktuelle und grundsätzliche Fragen der Religionspolitik diskutiert.

Neues Handbuch Religionssoziologie

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Führende Religionssoziologen haben das erste umfassende „Handbuch Religionssoziologie“ im deutschsprachigen Raum vorgelegt, das einen Überblick zum Forschungsstand bietet und die Weite und Relevanz des Forschungsfeldes darlegt. Sie bereiten darin die Grundlagen ihres Fachs für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende aus Soziologie, Theologie und Religionswissenschaft ebenso wie für Interessierte in Politik und Medien auf.

Die Liebe verdrängt die Gewalt – ein Video der Reihe „Frieden“

Künstler haben von der Antike bis heute immer wieder auf dieselben Friedenssymbole zurückgegriffen –Taube oder Regenbogen, Kuss oder Umarmung, Friedensmahl, Kriegsschrecken oder der Sieg der Liebe über die Gewalt: „Künstlerische Darstellungen des Friedens haben lange Traditionslinien“, sagt die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Eva-Bettina Krems vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Anhand von Ausstellungsstücken des LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt sie etwa, dass der Grundgedanke von John Lennons und Yoko Onos „Make Love, Not War“ auf die Antike zurückgeht: Venus verführt den Kriegsgott Mars, die Waffen abzulegen. Die Video-Reihe kündigt eine hochkarätig besetzte Tagung von Dienstag, 22. Mai, bis Freitag, 25. Mai, an, die zum Programm der Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ an fünf Orten in Münster gehört. (sca/vvm)

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© Zentrum für Wissenschaftskommunikation, Presseamt Münster, LWL/Stephan Kube

Forschungstransfer