„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Am Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster forschen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und rund 14 Nationen. Sie beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und der einzige Exzellenzcluster in Deutschland zum Thema Religion. weiterlesen

Gesellschaftliche Unzufriedenheit besser verstehen

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© privat

Angesichts wachsender populistischer Strömungen in Europa erforschen Psychologen des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der WWU, wie sich gesellschaftliche Gruppen durch die Globalisierung benachteiligt fühlen.

„Wahrheit in Vielfalt“

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© Random House

Unter dem Titel „Wahrheit in Vielfalt. Vom religiösen Pluralismus zur interreligiösen Theologie“ sind die Gifford Lectures des Religionswissenschaftlers Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel auf Deutsch erschienen. Eine öffentliche Buchvorstellung findet am 2. Mai statt.

Feier zur neuen Förderphase des Exzellenzclusters

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© Tasnim News Agency, CC BY 4.0 | Schlossmuseum, Weimar, Germany / Bridgeman Images | Andreas Kämper, Robert-Havemann-Gesellschaft

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ der WWU eröffnet am 10. Mai mit einem Festakt die neue Förderphase im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

Weltreligion im Umbruch

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© Campus

Das Christentum befand sich im 19. Jahrhundert im Umbruch. Ein neuer Band des Centrums für Religion und Moderne fragt, ob transnationale und globalgeschichtliche Perspektiven neue Erklärungen für den fundamentalen Wandel des Christentums seit dem 19. Jahrhundert bieten können.

Jenseits konfessioneller Eindeutigkeit – Video der Reihe „Forschungsprojekte im Fokus“

Was bedeutet es für Menschen, unter dem Druck der Obrigkeit einen bestimmten Glauben anzunehmen? Die Frühneuzeit-Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger erforscht das für das 16. Jahrhundert, als sich Konfessionskirchen herausbildeten und die Menschen den Glauben ihres Fürsten zu übernehmen hatten. Dass das nicht immer gelang und konfessionelle Eindeutigkeit ausblieb, zeigen mikrohistorische Untersuchungen des Projekts, die die Ebene des Einzelnen in den Blick nehmen: Auf Gesinnungszwänge reagierten die Menschen oft mit Widerstand und Gewalt oder mit Heuchelei und Verstellung, wie die Historikerin in einer neuen Folge der Videoreihe Forschungsprojekte im Fokus berichtet. Der Film gibt einen Einblick in das Forschungsprojekt „Jenseits konfessioneller Eindeutigkeit“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. (maz/vvm)

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© Zentrum für Wissenschaftskommunikation, Presseamt Münster, LWL/Stephan Kube

Forschungstransfer