„Religion und Politik“

Exzellenzcluster an der WWU Münster

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ der Universität Münster untersucht seit 2007 das komplexe Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. In der Förderphase von 2019 bis 2025 analysieren die 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und 10 Ländern in epochenübergreifenden Untersuchungen von der Antike bis heute besonders Faktoren, die Religion zum Motor politischen und gesellschaftlichen Wandels machen. Der Forschungsverbund ist der bundesweit größte dieser Art und unter den Exzellenzclustern in Deutschland einer der ältesten und der einzige zum Thema Religion. weiterlesen

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Nicht nur rot-grün: Protestantinnen und Protestanten im Parlament

Der Sozialethiker Prof. Dr. Arnulf von Scheliha und die Theologin Uta Elisabeth Hohmann berichten im Podcast über erste Ergebnisse aus ihrem Forschungsprojekt „TheoParl“, in dem sie reichhaltiges Datenmaterial über die politischen Aktivitäten evangelischer Theologinnen und Theologen auswerten. Sie zeigen, dass evangelische Parlamentarier vom 19. Jahrhundert bis heute das gesamte politische Spektrum abdecken und keineswegs mehrheitlich linksorientiert sind.

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Schlaglichter auf 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Die Erinnerung an die eigene Geschichte ist seit jeher Bestandteil jüdischen Lebens. Im Forschungspodcast „Zugehörig oder ausgegrenzt?“ werfen der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und das Institut für Jüdische Studien der Uni Münster Schlaglichter auf 1.700 Jahre jüdisches Leben. Judaistinnen und Historiker erzählen jüdisches Leben von der Spätantike bis in die Gegenwart auf Basis ihrer Forschungen und ausgehend von vielfältigen Bildquellen.

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Themenjahr „Zugehörigkeit und Abgrenzung“

Das erste Themenjahr des Exzellenzclusters steht unter dem Titel „Zugehörigkeit und Abgrenzung. Dynamiken sozialer Formierung“. Das Jahresprogramm 2020/21 wendet sich der Frage zu, wie unterschiedliche soziale Gruppen in pluralen Gesellschaften zusammenleben, wie die Zugehörigkeit zu Gruppen und Vorstellungen von Identität entstehen, wie Konflikte reguliert werden und sozialer Ausgleich zustande kommt.