„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ der Universität Münster untersucht seit 2007 das komplexe Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. In der Förderphase von 2019 bis 2025 analysieren die 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und 10 Ländern in epochenübergreifenden Untersuchungen von der Antike bis heute besonders Faktoren, die Religion zum Motor politischen und gesellschaftlichen Wandels machen. Der Forschungsverbund ist der bundesweit größte dieser Art und unter den Exzellenzclustern in Deutschland einer der ältesten und der einzige zum Thema Religion. weiterlesen

Thema

Kulturwissenschaftlicher Blick auf Masken

© Public Domain (CC0 1.0)

Das neue Kapitel "MASKEN: Schutz oder Zumutung?" aus dem Dossier "Epidemien. Kulturwissenschaftliche Ansichten" beleuchtet das Maskentragen von der Antike bis zur Gegenwart aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven und nimmt in den Blick, wie die gegenwärtige Maskenpflicht in einen größeren kulturellen Kontext eingebunden ist.

"The Doliche Diaries"

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© The Doliche Diaries

Neuer Archäologie-Blog "The Doliche Diaries": Von den Grabungen rund um das Heiligtum des Jupiter Dolichenus im Südosten der Türkei berichten Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Engelbert Winter vom Exzellenzcluster und sein Team. Der Blog informiert über den Grabungsalltag, Methoden und über Land und Leute. Die Forschungen sind eng mit seinen Projekten am Exzellenzcluster verbunden.

Campus der Religionen

© exc

Die WWU schafft einen weltweit einzigartigen „Campus der Religionen“, der ab 2023 die evangelische, katholische, orthodoxe und islamische Theologie und Einrichtungen der bekenntnisungebundenen Religionsforschung zusammenführt und den interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch fördert.

„Religionspolitik“ und „Religion und Gewalt“

Mitglieder des Exzellenzclusters diskutierten mit Vertretern aus Politik, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie mit Bürgerinnen und Bürgern über religionspolitische Fragen und das Verhältnis der Weltreligionen zur Gewalt auf dem Podium „Open-Air-Hörsaal“ .