„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Am Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster forschen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und rund 14 Nationen. Sie beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und der einzige Exzellenzcluster in Deutschland zum Thema Religion. weiterlesen

„Die Liebe verdrängt die Gewalt“

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© LWL-Museum für Kunst und Kultur, Hanna Neander, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2018

Künstler haben von der Antike bis heute laut Wissenschaftlern immer wieder auf dieselben Symbole und Metaphern zur Darstellung des Friedens zurückgegriffen. „Taube oder Regenbogen, Kuss oder Umarmung, Friedensmahl, Kriegsschrecken oder der Sieg der Liebe über die Gewalt: Künstlerische Darstellungen des Friedens haben lange Traditionslinien“, sagt die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Eva-Bettina Krems vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster.

Weitergabe des Glaubens zwischen den Generationen

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© Vince Musi/The White House, Tomasz Samek/Stadtmuseum Münster

Die Weitergabe von religiösem Glauben an nachfolgende Generationen steht im Mittelpunkt der Tagung „The transmission of religion across generations: transfer, loss and re-formation of religion“ (Die Weitergabe von Glauben zwischen den Generationen. Tradierung, Abbruch und Neuformation von Religion) des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ und des Centrums für Religion und Moderne (CRM) der Universität Münster.

Kreuz, Kopftuch, Antisemitismus

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© asc

Im Open-Air-Hörsaal des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ beim Katholikentag haben Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften über aktuelle und grundsätzliche Fragen der Religionspolitik diskutiert.

„Staat ohne Gott“

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© C. H. Beck

Der renommierte Rechtsphilosoph und ehemalige Hans-Blumenberg-Gastprofessor Prof. Dr. Horst Dreier hat unter dem Titel „Staat ohne Gott“ eine Monografie über Religion in der säkularen Moderne herausgegeben. Die ersten vier Kapitel des Bandes umfassen die Themen seiner Vortragsreihe „Herausforderungen des säkularen Verfassungsstaates“ im Rahmen der Hans-Blumenberg-Gastprofessur am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ im Wintersemester 2016/17.

Die Liebe verdrängt die Gewalt – ein Video der Reihe „Frieden“

Künstler haben von der Antike bis heute immer wieder auf dieselben Friedenssymbole zurückgegriffen –Taube oder Regenbogen, Kuss oder Umarmung, Friedensmahl, Kriegsschrecken oder der Sieg der Liebe über die Gewalt: „Künstlerische Darstellungen des Friedens haben lange Traditionslinien“, sagt die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Eva-Bettina Krems vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Anhand von Ausstellungsstücken des LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt sie etwa, dass der Grundgedanke von John Lennons und Yoko Onos „Make Love, Not War“ auf die Antike zurückgeht: Venus verführt den Kriegsgott Mars, die Waffen abzulegen. Die Video-Reihe kündigt eine hochkarätig besetzte Tagung von Dienstag, 22. Mai, bis Freitag, 25. Mai, an, die zum Programm der Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ an fünf Orten in Münster gehört. (sca/vvm)

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© Zentrum für Wissenschaftskommunikation, Presseamt Münster, LWL/Stephan Kube

Forschungstransfer