„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Am Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster forschen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und rund 14 Nationen. Sie beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und der einzige Exzellenzcluster in Deutschland zum Thema Religion. weiterlesen

Der erste Eindruck zählt

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© privat

Über seine empirische Studie „Integration at First Sight“ berichtet der Psychologe Prof. Dr. Mitja Back vom Exzellenzcluster in einem Interview, das zuerst im Magazin „Religion und Politik“ des Forschungsverbundes erschienen war. Darin erläutert er, wie erste Eindrücke von Deutschen und Flüchtlingen ausfallen und welche Faktoren integrationsfördernd wirken können.

Neues Buch „Religionspolitik heute“

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© Verlag Herder

Ein neuer Übersichtsband „Religionspolitik heute“ aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ vereint erstmals religionspolitische Analysen und Positionen aus Wissenschaft, Politik und Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Der Band mit dem Untertitel „Problemfelder und Perspektiven in Deutschland“ ist im Herder Verlag erschienen.

„Studying Migration Policies“

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© Ggia, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Mit Fragen der Migrationspolitik an der Schnittstelle zwischen Philosophie und Politischer Theorie einerseits und empirischer Sozialforschung andererseits befasst sich eine internationale Konferenz, die der Philosoph Dr. Matthias Hoesch vom Exzellenzcluster und die Soziologin Dr. Lena Laube vom Forum Internationale Wissenschaft der Uni Bonn mit dem Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Uni Bielefeld organisieren.

Geschlecht, Macht und religiöser Wandel

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© Verlag Herder

Die britische Religionssoziologin und ehemalige Blumenberg-Gastprofessorin, Prof. Dr. Linda Woodhead, hat in der Buch-Reihe „Blumenberg-Vorlesungen“ des Exzellenzclusters einen Band zum Thema „Geschlecht, Macht und religiöser Wandel in westlichen Gesellschaften“ vorgelegt.

Wenn staatliche Kriegsführung zu Staatsterrorismus wird – ein Video der Reihe „Frieden“

Der Philosoph Prof. Dr. Michael Quante warnt vor einem Abdriften staatlicher Kriegsführung in „Staatsterrorismus“. „Angesichts moderner Waffensysteme brauchen wir eine gesellschaftliche Debatte darüber, welche Möglichkeiten der Kriegsführung für Staaten ethisch und rechtlich vertretbar sind. Staatliche Kriegsführung lässt sich längst nicht mehr immer von terroristischen Akten unterscheiden, etwa in Afghanistan, im Jemen oder im Libanon“, so der Wissenschaftler des Exzellenzclusters „Religion und Politik“. Er drängt auf Ehrlichkeit in der Wortwahl, wenn es um Krieg und Frieden geht: Mit Blick auf deutsche Waffenexporte, Debatten über die Höhe der deutschen Verteidigungsausgaben und internationale Einmischungen in Konflikte wie in Syrien, Jemen oder Afghanistan „sollten wir nicht verharmlosend von ,Kriseneinsätzen‘, ‚bewaffneten Konflikten‘ oder gar ,humanitären Interventionen‘ sprechen, sondern von Krieg“. (sca/vvm)

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© Zentrum für Wissenschaftskommunikation, Presseamt Münster, LWL/Stephan Kube

Forschungstransfer