„Religion und Politik“ – Exzellenzcluster an der WWU Münster

Am Exzellenzcluster „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster forschen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und rund 14 Nationen. Sie beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und der einzige Exzellenzcluster in Deutschland zum Thema Religion. weiterlesen

Ausgezeichnete Dissertationen

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© WWU/ Peter Leßmann

Nachwuchswissenschaftler des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ sind am Freitag, 7. Dezember, vom Rektorat der WWU für ihre Dissertationen ausgezeichnet worden. Thomas Meyer, Lennart Pieper, Kristina Rzehak, Swantje Bartschat und Sebastián Pedro Pattin haben 2018 an der WWU für ihre Dissertation das bestmögliche Prädikat „summa-cum-laude“ erhalten.

"Catholic Female Historiography"

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© Linda Hennig

Im Rahmen des von der DFG und der Gleichstellungsbeauftragten der WWU geförderten Stipendienprogramms WiRe hat die italienische Historikerin Dr. Giulia Marotta Anfang November ihren Aufenthalt am Centrum für Religion und Moderne (CRM) angetreten. Sie erforscht das Verhältnis von katholischer Kirche und Moderne aus der Perspektive der Gender-Geschichtsschreibung.

50 Jahre Forschungsstelle Asia Minor

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© Stefan Riedel

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens veranstaltet die Forschungsstelle Asia Minor der WWU gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ eine internationale Tagung zur antiken Landschaft Kommagene in der heutigen Südosttürkei.

Was glaubten die Deutschen 1933–1945?

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© Museum Vilsbiburg

Eine Tagung des Exzellenzclusters untersucht neue Forschungsperspektiven auf das Verhältnis von Religion und Politik im Nationalsozialismus. Im Rahmen der Tagung spricht in einem öffentlichen Vortrag am Donnerstagabend Zeithistoriker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer über das widersprüchliche Verhältnis von nationalsozialistischer „Volksgemeinschaft“ und christlichen Glaubensgemeinschaften.

Jenseits konfessioneller Eindeutigkeit – Video der Reihe „Forschungsprojekte im Fokus“

Was bedeutet es für Menschen, unter dem Druck der Obrigkeit einen bestimmten Glauben anzunehmen? Die Frühneuzeit-Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger erforscht das für das 16. Jahrhundert, als sich Konfessionskirchen herausbildeten und die Menschen den Glauben ihres Fürsten zu übernehmen hatten. Dass das nicht immer gelang und konfessionelle Eindeutigkeit ausblieb, zeigen mikrohistorische Untersuchungen des Projekts, die die Ebene des Einzelnen in den Blick nehmen: Auf Gesinnungszwänge reagierten die Menschen oft mit Widerstand und Gewalt oder mit Heuchelei und Verstellung, wie die Historikerin in einer neuen Folge der Videoreihe Forschungsprojekte im Fokus berichtet. Der Film gibt einen Einblick in das Forschungsprojekt „Jenseits konfessioneller Eindeutigkeit“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. (maz/vvm)

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© Zentrum für Wissenschaftskommunikation, Presseamt Münster, LWL/Stephan Kube

Forschungstransfer