Institut für Kanonisches Recht

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    Interdisziplinäre Fachtagung "Kirchenrecht im Dialog"

    vom 18.-20. Februar 2019 im Priesterseminar Fulda
    Laurentius De Voltolina
    © IKR

    Grundimpetus der Kanonistik ist die Interdisziplinarität, denn die „Rechtswissenschaft der Theologischen Fakultät“ arbeitet mit systematischen-, praktischen-, historischen-, wie bibeltheologischen Erkenntnissen. Kirchenrecht als religiöses Recht hat jedoch unumstritten zahlreiche Berührungspunkte mit außertheologischen Wissenschaften, die nur selten als Anknüpfungspunkt für interdisziplinäre Forschungen genutzt werden. Die Tagung „Kirchenrecht im Dialog“ beabsichtigt die Kanonistik mit inner- und außertheologischen Disziplinen anhand aktueller Forschungsfragen in den Dialog zu bringen. Es gilt die Frage zu klären, inwiefern Konvergenzen zwischen den Erkenntnissen der unterschiedlichen Disziplinen bestehen und wie diese für weitere Forschungsvorhaben fruchtbar gemacht werden können. An der Universität als Wissenschaftsgemeinschaft ist dieser Dialog zwingend notwendig und unbedingt anzustreben. Die Kanonistik wird auf der Tagung mit den Rechtswissenschaften, der Kriminologie, den Religionswissenschaften, der Geschichtswissenschaft und der systematischen Theologie in den Dialog treten.

    Synthese von Praxis und Theorie: Antrittsvorlesung von PD Dr. Beatrix Laukemper-Isermann

    Antrittsvorlesung Laukemper-isermann 11.2018 013.jpeg
    © IKR

    Am 11.06.2018 hielt die neue PD der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster ihre Antrittsvorlesung zum Thema „Das kirchliche Ehenichtigkeitsverfahren – Neue Aspekte und Fragen“ – einem Bereich ihres breit bearbeiteten Forschungsschwerpunktes. In ihrem Vortrag legte Frau PD Dr. Laukemper-Isermann auf der Basis der Ehelehre des II. Vaticanums zunächst Ursachen und Verhaltensmechanismen dar, die zu dem Scheitern einer Ehe führen können. Das defizitäre Wollen und Können ordnete sie sodann den entsprechenden kanonischen Normen zu, um aufzuzeigen ob und wie in Realität den an ihren Lebensmodellen gescheiterten Gläubigen geholfen werden kann. Anhand von Beispielen aus der Praxis unterzog die neue PD für Kirchenrecht die Vereinfachungen des Ehenichtigkeitsverfahrens durch Papst Franziskus‘ MP Mitis Iudex Dominus Jesus vom 15. August 2015 einer kritischen Relektüre unter dem Gesichtspunkt des obersten Gesetzes der Kirche, dem Heil der Seelen zu dienen (c. 1752 CIC). In ihrem Fazit stellte sie kritisch in Frage, ob die Neuerungen durch die Eheprozessrechtsreform das intendierte Ziel der pastoralen Hilfe für gescheiterte Gläubige vollumfänglich verwirklichen können.

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