Aktuelle Meldungen

Neuerscheinung Lizentiatsarbeit

LIT-Verlag
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Br. Florian M. Lim CRVC: Die Brüder vom Gemeinsamen Leben im 15. Jh. in Deutschland - Vom Münsterschen Kolloquium zum Oberdeutschen Generalkapitel: Eine kirchenrechtsgeschichtliche Untersuchung über Eingliederung und Gemeinschaftsform der süddeutschen Kanoniker, Münster 2017

Die "Brüder vom Gemeinsamen Leben", die aus der Devotio Moderna Ende des 14. Jh. hervorgingen, strebten ein frommes und innerliches Leben an und banden sich mit Gütergemeinschaft durch einen privatrechtlichen Vertrag aneinander. 1401 kamen sie nach Deutschland und breiteten sich von Münster bis nach Württemberg aus. Auch wenn schon viel über die süddeutschen Brüder geforscht worden ist, so blieb die kirchenrechtliche Bindungsform doch bislang weitgehend offen. Die hier vorgelegte Untersuchung der Eingliederung der Brüder lässt nun auf eine vollgültige Aufnahme in die vita religiosa schließen.

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Dr. Eckhard und Dr. Laukemper-Isermann habilitiert

Herzlichen Glückwunsch!

Gleich zweimal Grund zur Freude gab es am 27. Juni: Dr. Stefan Eckhard und Dr. Beatrix Laukemper-Isermann wurden an unserer Fakultät habilitiert.
Dr. Stefan Eckhard hat durch seine Habilitationsschrift sowie durch einen Vortrag seine besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Neuen Testaments nachgewiesen und wurde damit habilitiert.
Auf dem Gebiet Kirchenrecht hat Dr. Beatrix Laukemper-Isermann mit ihren Arbeiten im Rahmen eines kumulativen Habilitationsprojekts und durch einem Vortrag ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre nachgewiesen und wurde damit ebenfalls habilitiert.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert der neu ernannten Privatdozentin und dem neu ernannten Privatdozenten sehr herzlich!

Dr. Stefan Eckhard und Dr. Beatrix Laukemper-Isermann habilitiert

Neuerscheinung

Covergrafik Buch Katholische Krankenh _user
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Marianne Heimbach-Steins, Thomas Schüller, Judith Wolf (Hg.), Paderborn 2017: Katholische Krankenhäuser - herausgeforderte Identität

Katholische Krankenhäuser sind anerkannte Institutionen im Gesundheitsbereich, die auch bei Nichtchristen eine hohe Anerkennung erfahren. Angesichts abnehmender Zahlen an Ordensbrüdern und Ordensschwestern in der Pflege der Patienten sowie abnehmender konfessioneller Bindung bei Professionellen im Gesundheitswesen stehen viele katholische Krankenhäuser vor der schwierigen Aufgabe, wie sie das katholische Profil als Identitätsmerkmal ihrer Häuser wahren können - und dies unter hohem Ökonomisierungsdruck und der Suche nach geeignetem Personal. Diese und andere brennende Fragen werden in den Beiträgen des Bandes aus ökonomischer, juristischer, theologischer und gesundheitspolitischer Perspektive lösungsorientiert diskutiert.

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Neuerscheinung Lizentiatsarbeit

Buch Liz Huenermund
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Till Hünermund, Kirchensteuer und Kapitalertragsteuer Die Auswirkungen des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 im System der Kirchensteuererhebung, Essen 2016 (=Beihefte zum MKCIC; 73).

Durch das Unternehmensteuerreformgesetz vom 14.08.2007 wurde das System der Besteuerung von Kapitalerträgen grundlegend geändert: Die bisher vollständig in das System der Einkommensteuer integrierte Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen wurde abgelöst durch ein System, in dem Kapitalerträge nach Möglichkeit direkt an der Quelle anonym mit abgeltender Wirkung besteuert werden.

In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Folgen dieser Systemwechsel für die Frage der Erhebung von Kirchensteuer auf die durch die Änderung betroffenen Einkünfte aus Kapitalvermögen hat. Dabei werden nach einer historischen Einführung die rechtlichen Grundlagen für die Kirchensteuer und die Reichweite des Anspruchs der Kirchen auf die Erhebung von Kirchensteuer dargestellt.

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Auf der Suche nach zeitgemäßen Formen

Gemeinsam den Weg gehen: Nichts anderes heißt das griechische Wort "Synodos". Wie viel Synodalität die Kirche verträgt, hat am 20. September das Abendforum in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster diskutiert. Dabei wurden Erfahrungen mit Organisationformen, Dialogprozessen und synodalen Strukturen im ökumenischen Vergleich vorgestellt.


Mit Prof. Dr. Thomas Schüller, dem Direktor des Institutes für Kanonisches Recht an der Katholisch-theologischen Fakultät, und Prof. Dr. Christian Grethlein, Professor für Praktische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Münster hatte Tagungsleiter Dr. Frank Meier-Hamidi zwei Fachleute eingeladen. Sie bereiteten die schwierige Materie kurzweilig, verständlich und mit klarem Blick auf. Und in ihrem Fazit – nämlich, dass es sowohl auf katholischer wie auf evangelischer Seite Aufgabe der nahen Zukunft sei, zeitgemäße Formen für das Synodal-Prinzip zu finden – waren sich beide völlig einig. Gleichzeitig war aber in ihren jeweils halbstündigen Vorträgen zuvor ganz deutlich geworden, wie sehr sich die Konfessionen im Verständnis von Entscheidungs- und Leitungsstrukturen durch Synoden unterscheiden.

Zum ganzen Artikel auf der Homepage des Bistums Münster

Prof. Loretan: Wege der Anerkennung muslimischer Gemeinschaften

Vortrag Loretan
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Prof. Adrian Loretan: Muslimische Gemeinschaften: Welche Wege führen zur Anerkennung?

In seinem Vortrag führte der Referent das Auditorium zunächst in das komplexe – für deutsche Zuhörer fremde – religionsrechtliche System der Schweiz ein. Das stark föderale Prinzip in religionsrechtlichen Fragen nach Art. 73 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweiz legt die Regelung des Verhältnisses von Staat und Kirche in die Hände der einzelnen Kantone, deren Kantonalverfassungen seit Beginn des 21. Jahrhunderts sukzessive reformiert wurden. Daraufhin erörterte Prof. Loretan auf der Grundlage der Menschenrechte Wege möglicher Anerkennung muslimischer Gemeinschaften in der Schweiz. Die Grundlage seiner Ausführungen war ein von ihm und zwei weiteren Professoren angefertigtes Gutachten zu dieser Thematik.

Neuerscheinung Lizentiatsarbeit

Buchlizforneck

Torsten-Christian Forneck, Der Ablass - Seine Entwicklung vom CIC/1917 bis zur Gegenwart, Essen 2016 (= Beihefte zum MKCIC; 72).

Der Ablass ist für viele Gläubige ein Thema aus der Reformationszeit, das sich erledigt hat. Aber: Beim Ostersegen „Urbi et Orbi“ oder zum Heiligen Jahr werden Ablässe verkündet. Der Ablass scheint aus kirchenrechtlicher Sicht ein Randthema zu sein. Trotzdem: Er wurde in den letzten 100 Jahren grundlegend durchdacht und immer wieder neu geregelt. In diesem Buch wird die rechtliche Ordnung seit dem CIC/1917, ihre Veränderungen mit den Deutungen und Denkweisen dargestellt. Immer noch ungelöste Fragen werden aufgezeigt.

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Neuerscheinung Lizentiatsarbeit

Finzelbuch

Helmut Finzel, Die Bischofssynode. Zwischen päpstlichem Primat und bischöflicher Kollegialität, Sankt Ottilien 2016 (= Kanonistische Reihe; 27).

Mit der Einberufung mehrerer Generalversammlungen der Bischofssynode durch Papst Franziskus geriet diese kirchliche Einrichtung in das Blickfeld der innerkirchlichen, aber auch der öffentlichen Aufmerksamkeit. Päpstliche Akzentsetzungen lassen vermuten, dass gerade die Bischofssynode ein wichtiges Instrument einer pastoralen Neuausrichtung des Papstamtes und der zentralen kirchlichen Leitungsstrukturen werden könnte.

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Prof.in Dr. Lic. iur. can. Judith Hahn habilitiert

Prof.in Dr. Judith Hahn hat im Rahmen des Habilitationsverfahrens durch die Habilitationsschrift „Das kirchliche Richteramt. Rechtsgestalt, Theorie und Theologie“ sowie durch ihren Vortrag „Wieviel an Recht verträgt die Kirche? Eine theoretische und theologische Problemanzeige zur Reichweite des kirchlichen Regelungsanspruchs“ ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet Kirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte nachgewiesen und wurde damit am 26.4.2016 an unserer Fakultät habilitiert.

Meldung der Fakultät

Besuch der Römischen Kurie

Panorama Petersdom

Vom 26.2. bis 4.3.2016 besuchten die frisch examinierten Lizentiaten und Lizentiatinnen unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schüller zum Abschluss ihres Studiums des Kanonischen Rechts zahlreiche römische Dikasterien.

Prof'in Judith Hahn neue Richterin am kirchlichen Arbeitsgerichtshof

Kirchlicher Arbeitsgerichtshof mit neuer Besetzung Neue Ämter für fünf Jahre

Der Kirchliche Arbeitsgerichtshof (KAGH) der Deutschen Bischofskonferenz ist für die kommende fünfjährige Amtszeit neu besetzt worden. Frau Professor Judith Hahn, Professorin für Kirchenrecht an der Ruhr Universität Bochum und ehemalige Assistentin am Institut für Kanonisches Recht wurde zur neuen Richterin berufen.

Forschungsprojekt Identitätspolitik katholischer Akteure im Bildungs- und Sozialbereich

Katholische Einrichtungen im Bildungs- und Sozialbereich agieren in Deutschland unter (staatskirchen-)rechtlichen sowie sozial- und/oder bildungspolitischen Bedingungen und müssen ökonomisch tragfähig handeln. Als non-profit-Organisationen verfolgen konfessionelle Sozial- und Bildungseinrichtungen keine genuinen Gewinninteressen.

Das Projekt analysiert Wechselwirkungen zwischen Auftrag und Selbstverständnis katholischer Einrichtungen – konkret: Schulen und Krankenhäuser in katholischer Trägerschaft – mit den externen Rahmenbedingungen und Erwartungen, um die Frage nach deren genuin konfessioneller Identität zu profilieren: Sowohl die Trägerorganisationen (Kirche als Institution miteingeschlossen) als auch ökonomische Konkurrenzverhältnisse und gesellschaftspolitische Ansprüche nehmen Einfluss auf das Handeln der Akteure. Nicht zuletzt spielen die Erwartungen der Adressaten, „Klienten“ und Arbeitnehmer/innen eine maßgebliche Rolle in der Bestimmung der konfessionellen Identität. Die gesellschaftlichen, ökonomischen und kirchlichen Rahmenbedingungen sowie die Binnenperspektive sollen analysiert und theologisch reflektiert werden.

http://www.uni-muenster.de/FB2/ikr/forschen/index.html

Lehrbeauftragter Offizial Abt. em. Prof. Dr. Dominicus Meier OSB zum Weihbischof in Paderborn ernannt.

Am 15.07.15 um 12 Uhr hat Papst Franziskus den Offizial des Erzbiszums und Lehrbeauftragten im Lizentiatsstudiengang für Kanonisches Recht Abt. em. Prof. Dr. Dominicus Meier OSB zum Weihbischof in Paderborn und Titularbischof von Castro auf Sardinien ernannt.

Das Institut für Kanonisches Recht wünscht Gottes Segen und viel Erfolg.

http://www.erzbistum-paderborn.de/38-Nachrichten/18514,Neuer-Weihbischof-im-Erzbistum-Paderborn.html

Interdisziplinäres Seminar Demokratische Strukturen und religiöse Wahrheitsansprüche in Engelberg

Engelberg

„Wieviel Demokratie erträgt religiöse Wahrheit und wieviel religiöse Wahrheit erträgt Demokratie?“ – unter dieser Frage diskutierten Studierende der katholisch-theologischen Fakultät der Universitäten Luzern und Münster sowie der evangelisch-reformiert-theologischen und der juristischen Fakultät der Universität Basel im Zeitraum vom 20. bis zum 22. November aktuelle Fragen des schweizerischen und deutschen Staatskirchenrechts anhand ausgewählter Beispiele in Engelberg/Schweiz.

Unverzichtbares Instrument des Kirchenrechts - umfangreiche Datenbank zum Kirchenrecht aus Münster Münster

Datenbank 2012 Klein

– (PM) Nutzerfreundlicher und mit neuen Funktionen präsentiert sich die „Datenbank Kanonisches Recht“ (DaKaR) im Herbst 2012. Die Datenbank ermöglicht eine umfassende Recherche zu Fundstellen kirchenrechtlicher Veröffentlichungen in Literatur, Normen und Rechtsprechung. „Die Online-Datenbank richtet sich zum einen an Lehrende und Studierende der katholischen Theologie, zum anderen aber auch an Praktiker an den kirchlichen Gerichten und aus der Verwaltungskanonistik“, erklärt Prof. Dr. Thomas Schüller, Leiter des Instituts für Kanonisches Recht an der Universität Münster und verantwortlich für das Projekt. Durch den hohen Bezug zur Rechtspraxis profitieren Mitarbeiter deutscher Offizialate ebenso vom Katalog der DaKaR wie Juristen, Theologen oder interessierte Laien.

Kirchenrecht auf Vatikanvisite

Wieterbildungsstudiengang Lizentiat im Kanonischen Recht

Exklusive Einblicke in die Arbeit römischer Dikasterien – für eine Delegation des Instituts für Kanonisches Recht (IKR) aus Münster öffneten zahlreiche kuriale Ämter in der heiligen Stadt ihre Pforten. Vom 09. bis 16. März besuchten unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schüller 13 Lizentiat-Studenten zusammen mit Institutsmitarbeitern die vatikanischen Behörden.

Kirchenrecht auf Vatikanvisite

Wieterbildungsstudiengang Lizentiat im Kanonischen Recht

Exklusive Einblicke in die Arbeit römischer Dikasterien – für eine Delegation des Instituts für Kanonisches Recht (IKR) aus Münster öffneten zahlreiche kuriale Ämter in der heiligen Stadt ihre Pforten. Vom 09. bis 16. März besuchten unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schüller 13 Lizentiat-Studenten zusammen mit Institutsmitarbeitern die vatikanischen Behörden.

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