Fortschritt in der Reproduktionsmedizin: Eineiig – und doch nicht gleich

Das Wissenschaftlerteam des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin (MPI) und des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA): PD Dr. Michele Boiani, Ellen Casser (beide MPI), Prof. Dr. Stefan Schlatt, PD Dr. Verena Nordhoff (beide CeRA)<address>© MPI Münster</address>
© MPI Münster

Die Zahl der Kinderwunschbehandlungen nimmt stetig zu – zum einen weil sich Paare immer später für Kinder entscheiden, zum anderen wegen einer Enttabuisierung der künstlichen Befruchtung. Ein Forscherteam aus Münster hat nun einen wichtigen Fortschritt in der Erforschung der Embryo-Entwicklung erzielt.

Proben aus der Wüste im Gepäck

Zu Gast am Exzellenzcluster „Cells in Motion“: Wissenschaftlerin Lulit Tilahun Wolde aus Äthiopien.<address>© CiM - Roberto Schirdewahn</address>
© CiM - Roberto Schirdewahn

Lulit Tilahun Wolde liebt es, zu reisen. Für ihre Forschung verschlägt es die Äthiopierin regelmäßig an einen der heißesten und unwirtlichsten Orte der Welt: Dallol heißt das Gebiet in der äthiopischen Wüste Danakil, in dem die Biotechnologin zwischen Salzsäuretümpeln und Lavagestein einmal jährlich Wasser- und Bodenproben entnimmt.

Musizieren als Überzeugungstäter

Eine Welttournee mit Sarah Brightman verhalf Alex Grube zum Durchbruch. Seit einem Jahr unterrichtet der Bassist an der Musikhochschule Münster.<address>© WWU - Peter Leßmann</address>
© WWU - Peter Leßmann

Einer der gefragtesten Live- und Studiobassisten Deutschlands als Professor? In Münster ist das möglich. Dass Alex Grube, der seit dem Wintersemester an der Musikhochschule der Universität E-Bass unterrichtet, dem dortigen Pop-Studiengang zusätzliche, neue Impulse verleihen und zu noch mehr Bekanntheit verhelfen wird, darf man getrost erwarten.

Chemiker der WWU entwickeln Verfahren zur Synthese von fluorierten Molekülringen

Prof. Frank Glorius, Dr. Wei Li, Dr. Zackaria Nairoukh, Mario Wiesenfeldt (v. l. n. r.)<address>© Dr. Peter Dziemba</address>
© Dr. Peter Dziemba

Chemiker um Prof. Dr. Frank Glorius von der WWU haben eine neue, einfache Methode zur Herstellung von bislang schwer herstellbaren Fluor-tragenden dreidimensionalen molekularen Ringstrukturen entwickelt. Da diese Verbindungen zum Beispiel eine große Rolle bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe haben, ist diese in "Science" veröffentlichte neue Methode von großer Bedeutung.