WWU News

Forscher werten Daten zu Medikationsplänen aus

Lückenhafte Pläne - zudem häufig nicht aktuell
Wenn viele Medikamente eingenommen werden müssen, kann das zu Verwirrung führen. Medikationspläne sollen helfen.<address>© Symbolfoto: colourbox.de</address>
© Symbolfoto: colourbox.de

Medikationspläne sollen Patienten bei der richtigen Einnahme ihrer Medikamente unterstützen. Bisher war auf die meisten Pläne jedoch kein Verlass. Zu diesem Ergebnis kommen Apothekerin Isabel Waltering (WWU), Dr. Oliver Schwalbe (Apothekerkammer Westfalen-Lippe) und Prof. Dr. Georg Hempel (WWU).

Neue Verfahren zur Genom-Editierung wecken Hoffnungen und werfen Fragen auf

"Die Öffentlichkeit muss informiert werden"
Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme des Gehirns einer Taufliege (Drosophila melanogaster): Mithilfe von Crispr/Cas9 wurde eine grüne Markierung in das Gen &quot;Bumpel&quot; eingefügt. Die roten und blauen Markierungen entstanden durch Antikörper-Färbungen. Rechts und links sind die Augen erkennbar, unten im Bild Teile des Bauchmarks.<address>© CiM – Kerem Yildirim, Bente Winkler, Christian Klämbt</address>
© CiM – Kerem Yildirim, Bente Winkler, Christian Klämbt

2012 zeigten Forscher um Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna, dass die "Genschere" Crispr/Cas9 gentechnologisch genutzt werden kann. Die Entdeckung, die als nobelpreiswürdig gilt, hat Auswirkungen auf Forschung und Gesellschaft. Die "wissen|leben" widmet dem Thema in der Novemberausgabe eine Seite.

"Winckelmann-Vortrag" über Arbeiten am Zeusheiligtum

Öffentliche Veranstaltung am 14. Dezember / Erinnerung an Archäologen Johann Joachim Winckelmann

In Erinnerung an den Archäologen Johann Joachim Wincklemann lädt die WWU traditionell zum gleichnamigen Vortrag ein. Dieses Mal spricht Privatdozent Dr. Reihard Senff, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts am Mittwoch, 14. Dezember, ab 20 Uhr über das Zeusheiligtum von Olympia.

"Gestresste" Zellen reagieren mit Änderungen ihrer Struktur

Zurück auf "null"/ Studie von Forschern des Exzellenzclusters "Cells in Motion"
CaAR in einer Brustkrebszelle nach mechanischer Verletzung (Perforierung) der Plasmamembran durch eine Rasterkraftmikroskop-Nadel. Zeitpunkte der Aufnahmen (v. l.): null, 30 und 60 Sekunden nach Perforierung. Die Aktinfasern sind farbig dargestellt.<address>© Wales P. et al.</address>
© Wales P. et al.

Sind Zellen im Stress, zum Beispiel bei Verletzungen, reagieren sie darauf und gestalten ihr Zellskelett um. Das haben Prof. Roland Wedlich-Söldner und sein Team am Exzellenzcluster "Cells in Motion" gezeigt. Ihre Studie ist in der Fachzeitschrift "eLife" erschienen.

Vorbereitungen zum Historikertag 2018 in Münster beginnen

Größter geisteswissenschaftlicher Kongress in Europa mit rund 3500 Forschern / Treffen mit Oberbürgermeister
Der Historikertag 2018 in Münster rückt näher: Zu ersten Gesprächen trafen sich unter anderem Oberbürgermeister Markus Lewe (4.v.l.), Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke (3.v.r.) sowie die Vorsitzende des Historikerverbandes, Prof. Dr. Eva Schlotheuber (3.v.l.).<address>© Presseamt der Stadt Münster</address>
© Presseamt der Stadt Münster

Der nächste Historikertag wird 2018 in Münster stattfinden – und die Vorbereitungen gegen schon jetzt los: Das Vorbereitungsteam des 52. Historikertags mit erwarteten 3500 Forschern traf sich kürzlich mit Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. An der WWU steht Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke dem größten geisteswissenschaftlichen Kongress Europas als Sprecher vor.

Nikolaus-Turnier an der WWU

1800 rote Zipfelmützenträger in über 30 Sporthallen in Münster
Nikolausturnier des Hochschulsports 2016<address>© Hochschulsport Münster</address>
© Hochschulsport Münster

Was 1963 als kleines Turnier zwischen zwei Volleyball- und zwei Handballmannschaften entstand, hat sich bei der 53. Auflage zur größten Breitensportveranstaltung an Deutschlands Hochschulen entwickelt.

Entwicklungspsychologen untersuchen Hilfsbereitschaft von Kindern

Wenn der Kasperle Hilfe braucht
Hilfe beim Spielen: Kinder erkennen schon früh, wenn eine andere Person Unterstützung benötigt.<address>© colourbox.de</address>
© colourbox.de

"Wir wissen, dass Kinder schon gegen Ende des ersten Lebensjahres die Hilfsbedürftigkeit anderer Personen erkennen", betont Joscha Kärtner. "Aber wir brauchen noch mehr Informationen darüber, ob und unter welchen Bedingungen sie tatsächlich helfen."

Neue Lehrerfortbildung für "Deutsch als Zweitsprache"

WWU bietet berufsbegleitende Kurse
Deutsch als Zweitsprache<address>© Fotolia.de / WoGi</address>
© Fotolia.de / WoGi

Am Centrum für Mehrsprachigkeit und Spracherwerb (CEMES) der Universität Münster gibt es ab Februar die berufsbegleitende Fortbildung "DaZ-Schule". Diese richtet sich an bereits ausgebildete Lehrer im Schuldienst und will den Deutsch-Unterricht der Kindern von Zuwanderern professionalisieren.

„Arabische Bevölkerungen sehen EU mehrheitlich kritisch“

Studie des Exzellenzclusters "Religion und Politik" untersucht erstmals skeptische Haltung arabischer Bevölkerungen zur Europäischen Union
Prof. Dr. Bernd Schlipphak<address>© Benedikt Weischer</address>
© Benedikt Weischer

Menschen in arabischen Ländern sehen die Europäische Union (EU) nach einer neuen Studie des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ mehrheitlich kritisch. „In nahezu allen untersuchten Staaten schätzt eine Minderheit der Befragten – zwischen 10 und 45 Prozent – die EU positiv ein“, sagt der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Bernd Schlipphak.

WWU verleiht sechs Dissertationspreise

Feierstunde im Schloss / 7500 Euro als Dotierung
Die Preisträger 2016: Martin Menze, Dr. Tom Völler, Dr. Anna Maria Riedl, Dr. Willi Mutschler, Dr. Alexander Milstein, Dr. Lassan Tozakidis (v.l.)<address>© WWU - Peter Grewer</address>
© WWU - Peter Grewer

Die Dissertationspreise des Rektorats der WWU als Anerkennung für außergewöhnliche Promotionen gingen am Freitag, 2. Dezember, an Theologin Anna Maria Riedl, Jurist Alexander Milstein, Volkswirt Willi Mutschler, Mediziner Tom Völler sowie an Gräzist Martin Menze und Chemiker Iasson Tozakidis.

Höchstes Lob für 86 Promovenden

Rektorat zeichnet beste Nachwuchswissenschaftler aus
Die besten Doktorinnen und Doktoren der WWU sind bei der "summa-cum-laude"-Ehrung vom Rektorat ausgezeichnet worden.<address>© WWU - Peter Grewer</address>
© WWU - Peter Grewer

Die besten Doktorinnen und Doktoren der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) sind am Freitag (2. Dezember) bei der "summa-cum-laude"-Ehrung vom Rektorat ausgezeichnet worden. Genau 86 von ihnen schafften dies mit dem besten Prädikat: summa cum laude.

Alumni vernetzen sich in Brasilien

Neue Regionalgruppe in São Paulo gegründet
Rund 30 Ehemalige der WWU gründeten in Brasilien eine Regionalgruppe.<address>© Daniela Akemi</address>
© Daniela Akemi

Rund 30 Alumni der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben in São Paulo eine Alumni-Regionalgruppe Brasilien gegründet. Zur Auftaktveranstaltung in der Residenz des deutschen Generalkonsuls waren ehemalige Studierende, Promovierende, Wissenschaftler und emeritierte Professoren zum Teil von weither angereist.

Mehr als nur eine Rasenfläche

Das Juridicum bekommt einen neu gestalteten Innenhof
Der Innenhof des Juridicums: Bis zum Frühjahr 2017 soll der Platz grundlegend neu gestaltet werden.<address>© WWU/Julia Schwekendiek</address>
© WWU/Julia Schwekendiek

Abgenutzter Rasen, graue Steinplatten und einige Bäume: So sieht der gemeinsame Innenhof der Wirtschaftswissenschaften und der Rechtwissenschaftlichen Fakultät an der Universitätsstraße aus. Dieser Zustand soll bald ein Ende haben.

Geoinformatiker nehmen Mess-Netzwerk in São Paulo in Betrieb

Brasilienzentrum der WWU am "Deutsch-Brasilianischen Dialog" beteiligt
Eine Messstation an der Universität São Paulo - im Hintergrund die Skyline der Stadt<address>© WWU/ifgi</address>
© WWU/ifgi

Von Münster nach Brasilien: Geoinformatiker der WWU exportieren ihre selbst entwickelten Bausätze für mobile und stationäre Sensoren, die "senseBoxen". Ein Netzwerk aus zehn dieser Umwelt-Messstationen wurde nun in São Paulo in Betrieb genommen.