Institut für Kanonisches Recht

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Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IKR.

Ab dem 01.07.2016 bis zum 30.09.2016 ist das Sekretariat nicht besetzt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Dozierenden über deren E-Mail-Adressen. Bei allgemeinen Fragen können Sie sich an die E-Mail Adresse kanrecht@uni-muenster.de wenden.

Im August können Anfragen per Telefon nicht bearbeitet werden.

  • Aktuelle Meldungen

    Auf der Suche nach zeitgemäßen Formen

    Gemeinsam den Weg gehen: Nichts anderes heißt das griechische Wort "Synodos". Wie viel Synodalität die Kirche verträgt, hat am 20. September das Abendforum in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster diskutiert. Dabei wurden Erfahrungen mit Organisationformen, Dialogprozessen und synodalen Strukturen im ökumenischen Vergleich vorgestellt.


    Mit Prof. Dr. Thomas Schüller, dem Direktor des Institutes für Kanonisches Recht an der Katholisch-theologischen Fakultät, und Prof. Dr. Christian Grethlein, Professor für Praktische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Münster hatte Tagungsleiter Dr. Frank Meier-Hamidi zwei Fachleute eingeladen. Sie bereiteten die schwierige Materie kurzweilig, verständlich und mit klarem Blick auf. Und in ihrem Fazit – nämlich, dass es sowohl auf katholischer wie auf evangelischer Seite Aufgabe der nahen Zukunft sei, zeitgemäße Formen für das Synodal-Prinzip zu finden – waren sich beide völlig einig. Gleichzeitig war aber in ihren jeweils halbstündigen Vorträgen zuvor ganz deutlich geworden, wie sehr sich die Konfessionen im Verständnis von Entscheidungs- und Leitungsstrukturen durch Synoden unterscheiden.

    Zum ganzen Artikel auf der Homepage des Bistums Münster

    Prof. Loretan: Wege der Anerkennung muslimischer Gemeinschaften

    Vortrag Loretan
    © IKR

    Prof. Adrian Loretan: Muslimische Gemeinschaften: Welche Wege führen zur Anerkennung?

    In seinem Vortrag führte der Referent das Auditorium zunächst in das komplexe – für deutsche Zuhörer fremde – religionsrechtliche System der Schweiz ein. Das stark föderale Prinzip in religionsrechtlichen Fragen nach Art. 73 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweiz legt die Regelung des Verhältnisses von Staat und Kirche in die Hände der einzelnen Kantone, deren Kantonalverfassungen seit Beginn des 21. Jahrhunderts sukzessive reformiert wurden. Daraufhin erörterte Prof. Loretan auf der Grundlage der Menschenrechte Wege möglicher Anerkennung muslimischer Gemeinschaften in der Schweiz. Die Grundlage seiner Ausführungen war ein von ihm und zwei weiteren Professoren angefertigtes Gutachten zu dieser Thematik.

    Neuerscheinung Lizentiatsarbeit

    Buchlizforneck

    Torsten-Christian Forneck, Der Ablass - Seine Entwicklung vom CIC/1917 bis zur Gegenwart, Essen 2016 (= Beihefte zum MKCIC; 72).

    Der Ablass ist für viele Gläubige ein Thema aus der Reformationszeit, das sich erledigt hat. Aber: Beim Ostersegen „Urbi et Orbi“ oder zum Heiligen Jahr werden Ablässe verkündet. Der Ablass scheint aus kirchenrechtlicher Sicht ein Randthema zu sein. Trotzdem: Er wurde in den letzten 100 Jahren grundlegend durchdacht und immer wieder neu geregelt. In diesem Buch wird die rechtliche Ordnung seit dem CIC/1917, ihre Veränderungen mit den Deutungen und Denkweisen dargestellt. Immer noch ungelöste Fragen werden aufgezeigt.

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  • Aktuelle Termine

    In der vorlesungsfreien Zeit bietet Herr Prof. Schüller folgende Sprechstundentermine an

    20.09.2016                                   15:00 - 16:00 Uhr