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auf der Homepage vom Seminar für Alte Kirchengeschichte

Auszeichnung für Dissertation

Dr. Samuel Pomeroy mit Lautenschlaeger Award 2022 ausgezeichnet
© Samuel Pomeroy

Dr. Samuel Pomeroy, seit 2020 Alexander von Humboldt Post-Doctoral Fellow an der "Forschungsstelle Origenes" der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster, ist für seine Dissertation zum Thema "Chrysostom as Exegete: Scholarly Traditions and Rhetorical Aims in the Homilies on Genesis" mit dem Lautenschlaeger Award ausgezeichnet worden.

Der Preis wird vom Forschungszentrum Internationale und Interdisziplinäre Theologie (fiit) der Universität Heidelberg verliehen.

Mit dem „Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise“ werden jährlich 10 Nachwuchswissenschaftler/innen aus aller Welt für herausragende Dissertationen oder das erste post-doktorale Werk im Themenkomplex „God and Spirituality (broadly understood)” geehrt.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: https://fiit-heidelberg.de/lautenschlaeger-award/2022/

Auszeichnung für Dissertation

Dr. Monnica Klöckener mit Armin Schmitt Preis für biblische Textforschung 2021 ausgezeichnet
© Monnica Klöckener

Am 18. Oktober 2021 wurde Dr. Monnica Klöckener für ihre Dissertation „Die Frau am Jakobsbrunnen in altkirchlicher Johannesauslegung. Erkenntnis, Pädagogik und Spiritualität bei Origenes, Johannes Chrysostomos und Augustinus“ als eine der Preisträger*innen des Armin Schmitt Preises für biblische Textforschung 2021 (www.armin-schmitt-stiftung.de/preistraeger/2021.html) ausgezeichnet.


Der Armin Schmitt Preis wird jährlich für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus den Bereichen Altes und Neues Testament, Apokryphen und Pseudepigraphen, antike Bibelübersetzungen (vor allem Septuaginta), Qumrantexte mit Bezug zur Bibel sowie patristische Forschungen zur Bibelauslegung vergeben. Aufgrund der Pandemie konnte der Preis leider nicht wie sonst üblich im Rahmen des Actus Academicus der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg überreicht werden.


Die Dissertation im Fach Alte Kirchengeschichte, Patrologie und christliche Archäologie wurde verfasst unter der Betreuung von Prof. Dr. Franz Dünzl († 2018), Würzburg, und ab 2018 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster betreut von Prof. Dr. Dr. Alfons Fürst und Prof. Dr. Dr. Christof Müller (Zentrum für Augustinusforschung Würzburg). Sie erschien in der Peer-Review-Reihe Adamantiana beim Verlag Aschendorff.

Exkursion nach Trier und Maria Laach: Geschichte des Christentums wird erfahrbar und begreifbar

Konstantinsbasilika und Kurfürstliches Palais in Trier
© AKG
Bibliothek der Abtei Maria Laach
© AKG

Nach Trier und in die Benediktinerabtei Maria Laach führte zu Beginn des Wintersemesters eine Exkursion im Rahmen des gemeinsamen Hauptseminars „Christentum in Trier und Maria Laach von der Spätantike bis in die Gegenwart“ des Seminars für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie und des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte. Das Programm bot den Studierenden die verschiedensten Einblicke in fast zweitausend Jahre Geschichte des Christentums – und das quasi vor der Haustür.

Bei bestem Wetter boten die Führungen in Maria Laach mit dem Prior der Abtei, Pater Petrus Nowack OSB, durch das Klostergelände die Kirche sowie die Bibliothek einen wunderbaren Einblick in benediktinisches Leben gestern und heute. Anschließend präsentierte Stefan Langenbahn, Schriftleiter des „Archivs für Liturgiewissenschaft“ und Leiter des Laacher Abt-Ildefons-Herwegen-Instituts, anhand exquisiter Archivalien und mit ausgewiesener Expertise die aktuelle Forschung zur vielgestaltigen Frühphase der Liturgischen Bewegung im 20. Jahrhunderts.

In Trier begab sich die achtzehnköpfige Münsteraner Gruppe in den Ausgrabungen unter dem Dom und dem Gräberfeld unter St. Maximin auf Spurensuche nach den mit ältesten Zeugnissen des frühen Christentums im heutigen Deutschland, wobei eine fachkundige Grabungsführerin zu begeistern vermochte. Über die Spätantike hinaus bot eine Stadtführung einen Einblick in die über 2000-jährige Geschichte Triers und Triers historische Persönlichkeiten.

Workshop „Sterben und Tod in der Alten Kirche“

© AKG

Am 30.11.2021 fand unter der Leitung von Dr. Monnica Klöckener, Seminar für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie, der Workshop „Sterben und Tod in der Alten Kirche“ statt. Er hatte zum Ziel, die aktuelle Forschung über Sterben und Tod in der Zeit der Alten Kirche aufzugreifen und weiterzuführen. Dazu waren vier Referent*innen eingeladen, die alle im Themenfeld des Todes zur Zeit der Alten Kirche und darüber hinaus forschen, nämlich Prof. Dr. Notker Baumann, Dr. Florian Durner, Marie-Luise Kosan und Nicolas Kusser, was interdisziplinär sehr fruchtbare Gespräche förderte.

Es nahmen auch Studierende des gleichnamigen Hauptseminars im Bereich der Alten Kirchengeschichte teil, die sich in einem ersten Seminarblock intensiv auf den Workshop vorbereitet und die dort behandelten Autoren und Quellentexte bearbeitet hatten. Der Workshop wurde finanziert durch QVM und die MSAC. Beiden Geldgebern sei sehr herzlich gedankt.