HERZLICH WILLKOMMEN AM GKM
Gkmgesch _ftsstelle
© WWU_GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zyperninstitut. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besonders die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik herauszustellen.

Das GKM ist das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik", der 2019 in die dritte Förderphase gestartet ist.

Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

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Nächster Vortrag im Rahmen der Münsteraner Althistorischen Gespräche
TABEA MEURER (Mainz): "Wasser, Wein und Weib? Athenische Krenai als städtische Kommunikations- und Konflikträume"
Zeit: Montag, 20. Januar, 18 Uhr c.t.
Ort: F 374, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Münstersches Griechenland Seminar XXV
Zeit: 8. und 9. Februar
Ort: Liudgerhaus, Überwasserkirchplatz 3
Programm und weitere Informationen

"Götzendienst":  Workshop des Theologischen Forums Judentum – Christentum
Zeit: 18.-20. Februar
Ort: KThI, Johannisstraße 8-10
Programm und weitere Informationen


Weitere Infos zu Tagungen und Workshops

Informationsveranstaltungen und Termine für AKOEM-Studierende

01 | 2020
Multimedia-Reportage

Zeitreise zurück ins 1. Jahrtausend v. Chr. – Seit 1997 forschen Altertums-Experten in Doliche

Multimediareportagedoliche
© WWU

Viele der archäologischen Funde sind eine Überraschung. Seit 1997 erforschen Altertumswissenschaftler der Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) die antike Stadt Doliche. Die archäologischen Hinterlassenschaften des Ortes im Südosten der Türkei erzählen zahlreiche bislang unbekannte Geschichten über die historische, religiöse und kulturelle Entwicklung zwischen Taurusgebirge und nordsyrischer Hochebene vom frühen 1. Jahrtausend vor Christus bis in die Kreuzfahrerzeit des 11. und 12. Jahrhunderts nach Christus hinein.
Der Althistoriker Prof. Dr. Engelbert Winter ist seit Beginn der Arbeiten an den Untersuchungen beteiligt. Infos, Karten, Interviews, Fotos und Grafiken: Die neue Multimedia-Reportage „Von der Antike bis in die Gegenwart ein Ort der Verehrung“ der WWU bietet einen umfassenden Einblick in die Forschungsarbeit der Grabungsexperten.

Damit Sie sich die Multimedia-Reportage ansehen können, werden Sie auf ein Angebot von Adobe weitergeleitet. Dort gilt die Datenschutzrichtlinie von Adobe.

12 | 2019

Warum ich "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums" studiere

Gastbeitrag von Franziska Prokopetz in der Unizeitung "wissen|leben"
Beitrag Wissen-leben 12-2019 Akoem-1
© WWU_Sophie Pieper

Erfahrungsgemäß blicke ich in ratlose Gesichter, wenn ich von meinem Masterstudium „Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums“ (AKOEM) erzähle. Dabei ist es vielfältiger als manch einer beim Stichwort „Antike“ vielleicht denkt: Als AKOEM-Studierende können wir aus dem Veranstaltungsangebot von 22 Instituten wählen. Das heißt, uns steht die gesamte Bandbreite der Altertumswissenschaften der Universität Münster offen, von der Altorientalistik bis zu den Zypernstudien. Damit wir in der Fülle des Angebots nicht den Überblick verlieren, entscheiden wir uns am Anfang unseres Studiums für eine Vertiefungsrichtung: Sprachen und Texte oder Archäologie und Kulturgeschichte. Wichtig für uns ist, durch die Wahl der Veranstaltungen einen roten Faden durch das Studium zu ziehen. Eine große Unterstützung ist für mich dabei die Nähe zu den Lehrpersonen, die mich bei Fragen beraten. Eine wertvolle Abwechslung bieten außerdem zahlreiche Exkursionen, Tagungen oder die Möglichkeit, selbst bei einer Grabung mit dabei zu sein. „Interessant, und was macht du dann später damit?“, ist dann eine typische Reaktion. Für mich gilt: Ich habe schon einige Praktika im Journalismus gemacht – das wäre also eine Option. In der Zukunft möchte ich aber noch andere Berufsfelder kennenlernen, und davon gibt es viele. Ob im Museum, in Forschungsinstituten, Bibliotheken oder bei Ausgrabungen im Mittelmeerraum: Die Auswahl ist groß – genau wie im Studium.

wissen|leben komplette Ausgabe Dezember 2019

Video der WWU zum Studiengang AKOEM auf Instagram

12 | 2019
Ankündigung

1. Papyrologische Autumn School in Münster: 25. bis 29. September 2020

Bewerbungsfrist: 29. Februar 2020
Papyrologische Autumn School In M _nster
© WWU_Sänger

Ziel des 5-tägigen Kurses ist es, die TeilnehmerInnen an das selbständige Lesen, Transkribieren, Interpretieren und Kommentieren griechischer, auf Papyrus erhaltener Urkunden anhand von Abbildungen der Originale heranzuführen. Daher steht die Vermittlung von Grundkenntnissen in der Paläographie griechischer (ptolemäischer, römischer und byzantinischer) Papyri und in der Editionstechnik im Fokus des Kurses. Es besteht die Möglichkeit, einen Papyrustext eigenständig zur Edition vorzubereiten und damit einen Beitrag zu einem Editionsprojekt zu leisten. Am letzten Tag ist eine Exkursion zur Hamburger Papyrussammlung geplant.
Bewerbungen sind bis zum 29. Februar 2020 möglich.

Ankündigung mit weiteren Informationen

12 | 2019
Exkursionsbericht

Vier Museen in drei Tagen: AKOEM-Exkursion nach Berlin

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© WWU_GKM

Am Freitag den 13., machten wir AKOEM-Studierenden uns nach einem erfolgreichen Reakkreditierungsgespräch auf Richtung Berlin. Dort angekommen durfte eine kleine Stärkung am Bahnhof nicht fehlen, ehe wir die Unterkunft aufsuchten, und Sack und Pack schnell in die Zimmer brachten. Schließlich wartete das erste Museum schon auf uns.
Es ging ins „Pergamon. Panorama“ in unmittelbarer Nähe zum Pergamonmuseum. Der Interimsbau hatte es uns besonders angetan. Gerade der Raum, in dem sich das 360°-Panorama von Yadegar Asisi befindet, überzeugte und begeisterte uns total. So ist zum Beispiel die Detailverliebtheit, die in dem geschickten Einarbeiten antiker Skulpturen wie der Trunkenen Alten oder dem Knaben mit der Gans, zum Ausdruck kommt, eine der großen Stärken dieses Werkes.
Am Samstagvormittag besuchten wir schließlich das Alte Museum, wo uns in der Rotunde u. a. die Bronzekrieger Riace A und B im Rahmen der Sonderausstellung „Starke Typen. Griechische Porträts der Antike“ begegneten. Sie sind eine Leihgabe des Liebighauses in Frankfurt. Zudem haben wir zu unser aller Überraschung gelernt, dass das Jojo keine moderne Erfindung ist, sondern scheinbar seit dem 5. Jh. v. Chr. existiert.
Der Nachmittag führte uns in das Neue Museum. Erstmals betraten wir das Museum durch die James-Simon-Galerie, die im Rahmen des „Masterplan Museumsinsel“ entstanden ist. Im unteren Teil dieser Galerie ist zum einen der Museumshop zu finden, den wir doch etwas länger durchstöberten. Ebenso befindet sich dort der Eingang zum Pergamonmuseum, zur kleinen Ausstellung „Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei“, die wir besuchten, und zur Archäologischen Promenade, welche in Zukunft die verschiedenen Museen der Museumsinsel mit Ausnahme der Alten Nationalgalerie miteinander verbinden soll. Die Archäologische Promenade leitete uns in das Neue Museum, vorbei an Informationen über die Arbeiten auf der Museumsinsel, wo wir uns natürlich die Nofretete, den Berliner Goldhut oder den Xantener Knaben anschauten.
Am letzten Tag besuchten wir das Bode-Museum, in dem sich ein Teil der Gruppe v. a. für die Münzen und Medaillen begeistern konnte. Darüber hinaus bot die Ausstellungsreihe „Der zweite Blick“ eine spannende Auseinandersetzung mit im Museum ausgestellten Werken, „die sich mit der Vielfalt sexueller Identitäten befassen.“
Nicht nur auf aufgrund der verschiedenen Museumsbesuche war die Exkursion ein voller Erfolg, sondern auch auf menschlicher Ebene hat es gepasst. Es war einfach schön, sich los-gelöst vom Uni-Alltag über sein Studium etc. austauschen zu können, und dass nicht nur in den Museen, sondern auch bei gemeinsamen Abendessen und einem Weihnachtsmarktbesuch.                                                  Katharina Voß

11 | 2019
Neuigkeiten

WWU gibt antike Marathon-Trophäe an Griechenland zurück

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© Eleftherios Galanopoulos

Intensive Forschungen zur historischen Herkunft förderten es zu Tage: Ein antiker Siegerpokal, den mit Spyridon Louis der 1. Marathon-Sieger der Olympischen Spiele der Neuzeit (1896) und spätere griechische Nationalheld gewann, lagerte jahrzehntelang unerkannt im Archäologischen Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Nun ist das Gefäß, ein Skyphos aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., zurück in seiner Heimat Griechenland. Eine WWU-Delegation unter Leitung von Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels übergab die einstige Sportler-Trophäe gestern (Mittwoch, 13. November) in Athen als Geschenk an das griechische Ministerium für Kultur und Sport.

Der Skyphos soll künftig einen Ehrenplatz im Museum der antiken Olympischen Spiele (auch: Altes Archäologisches Museum) in Olympia bekommen. "In diesem Museum hat der Skyphos seinen natürlichen Platz gefunden. Es freut mich, dass die WWU dazu beitragen konnte", betonte WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels.

Pressemitteilung der Universität Münster
Archäologisches Museum der WWU

10 | 2019

Bericht von der internationalen Konferenz "The Archaeology of Seasonality"

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© Jerash Northwest Quarter Project

Am 17. und 18. Oktober fand an der Royal Danish Academy of Sciences and Letters in Kopenhagen die internationale Tagung "The Archaeology of Seasonality" statt. Diese Tagung wurde von den Archäologen Prof. Achim Lichtenberger (Universität Münster) und Prof. Raja Rubina (Universität Aarhus) organisiert. Die Beiträge und Diskussionen haben deutlich gezeigt, dass "Saisonalität" eine neue Perspektive auf die Erforschung der Mittelmeerwelt eröffnet.
Eine Publikation der Ergebnisse in der Reihe Studies in Classical Archaeology ist in Vorbereitung.

10 | 2019

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2019/20

Bitte beachten: In den nächsten Wochen werden sicherlich noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert. Achten Sie für aktuelle Änderungen immer auch auf die Aushänge in den Instituten.

Letzte Aktualisierung: 08. Oktober 2019


09 | 2019

"Kleiner Fächer-Wochen" im Wintersemester an der Universität Münster

Ein Gastbeitrag von Kilian Kirchgeßner
Ausgrabung
© WWU_GKM

Die Kleinen Fächer an der Universität in Münster schaffen es, durch Gemeinschaftsprojekte viel Aufmerksamkeit zu bündeln – und vor allem große Diskurse zu bereichern. Bei den Kleine Fächer-Wochen, gefördert von der Hochschulrektorenkonferenz, sollen diese Erfahrungen jetzt besonders herausgearbeitet werden. Ein Gastbeitrag von Kilian Kirchgeßner (HRK) im Interview mit der Ägyptologin Prof. Anglika Lohwasser und dem Archäologen Prof. Achim Lichtenberg.

Informationen zum HRK-Projekt: Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen

08 | 2019

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Grabungsprojekt in Doliche (Osttürkei) weiter

Förderung von knapp 800.000 Euro für die Forschungsstelle Asia Minor an der Universität Münster
Doliche Basilika
© Forschungsstelle Asia Minor

Großer Erfolg für die Forschungsstelle Asia Minor der WWU: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein Grabungsprojekt in der antiken Stadt Doliche mit knapp 800.000 Euro für weitere drei Jahre. Seit mehr als 20 Jahren untersuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) die kulturellen Hinterlassenschaften der antiken Stadt Doliche in der Südosttürkei. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt nun mit knapp 800.000 Euro für weitere drei Jahre. Unter der Federführung von Prof. Dr. Engelbert Winter erforschen die Wissenschaftler wichtige Grundlagen zum Aufbau und zur Entwicklung der antiken Stadt.
Die seit Mitte Juli dieses Jahres laufenden Grabungen, an denen über 60 Wissenschaftler und Studierende aus Deutschland, der Türkei, Dänemark, Italien und den Niederlanden teilnehmen, konzentrieren sich aktuell auf die Untersuchung einer monumentalen Badeanlage aus römischer Zeit im Zentrum der antiken Stadt. Daneben erforschen sie eine dreischiffige Basilika, die in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts nach Christus errichtet wurde. Die Kirche zeichnet sich durch ihre Größe und eine prächtige Ausstattung mit Mosaiken aus. Erste Ergebnisse der noch bis Ende September andauernden Kampagne zeigen, dass sie im siebten Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört wurde.

Pressemitteilung der WWU
Homepage des Projektes

06 | 2019

WeltWeitUnverzichtbar: "Kleine Fächer-Wochen" an der Universität Münster in Vorbereitung

HRK und BMBF fördern die Projektidee der WWU
Sarkophagdeckel
© R. Dylka

Im Rahmen der sogenannten Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen – eine gemeinsame Initiative von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung – hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) unter der Federführung von Prof. Angelika Lohwasser und Prof. Achim Lichtenberger einen Projektantrag mit dem Titel „WeltWeit.Unverzichtbar“ erfolgreich eingereicht. Das Projekt wird im Wintersemester 2019/20 mit 50.000 Euro gefördert und umfasst eine Ausstellung mit einem umfangreichen Begleitprogramm.
Zum Projekt
Das Projekt „WeltWeit.Unverzichtbar“ wurde von Vertreterinnen und Vertreter von knapp 20 geistes- und kulturwissenschaftlich orientierten Kleinen Fächern an der WWU erarbeitet, von denen ein Großteil im GKM vernetzt ist. Das Projekt umfasst eine Ausstellung im Archäologischen Museum der Universität, das gegen Ende des Jahres nach einem Umbau wiedereröffnet werden wird. Die Ausstellung startet Anfang Januar und wird acht Wochen lang zu sehen sein.
Dabei wird es vor allem um die Themen Kommunikation – Migration – Nachhaltigkeit gehen. Anschauliche Beiträge bereiten diese Schlagworte publikumswirksam auf und werden mittels unterschiedlicher Medien visualisiert. Spezielle Schülerführungen und Informationsveranstaltungen sowie Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen werden die Ausstellung begleiten. Beispiele der Ausstellungsbeiträge sind unter anderem „der Übergang von Handschriften zum Druck in der jüdischen Buchkultur“ aus dem Fach Jüdische Studien, „chinesische Auslandsstudenten“ aus dem Fach Sinologie oder „Gestylt für das Jenseits“ aus dem Fach Ägyptologie.
Zum Hintergrund
Die geistes- und kulturwissenschaftlichen Kleinen Fächer der WWU blicken auf eine lange Tradition des interdisziplinären Arbeitens zurück, sei es in den großen Forschungsverbünden wie etwa im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Entscheidens“ oder in kleineren Kooperationsprojekten wie zum Beispiel „Die Mumie im Archäologischen Museum der WWU“. Auch in der Lehre sind die kleinen Fächer sehr relevant - Beispiele dafür sind der interdisziplinäre Bachelor-Studiengang „Archäologie-Geschichte-Landschaft“ und der interdisziplinäre Master-Studiengang „Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“.

06 | 2019

WWU gibt antiken Marmorkopf an Italien zurück

Marmorkopf WWU Guido Kirchner
© WWU_Guido Kirchner

Die Geschichte begann 1964: harmlos und wie damals üblich. Ein Hamburger Privatmann nahm Kontakt zum Kustos des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf und bot ihm einen Marmorkopf zum Kauf an. Die Museumsleitung schlug ein, für 3.000 Mark wechselte der Kopf, den man für ein Abbild von Alexander dem Großen hielt, den Besitzer. Die Jahre vergingen, der Kopf wurde nie ausgestellt, er geriet im Magazin in Vergessenheit.
Das änderte sich vor einigen Wochen, als sich die Experten des Archäologischen Museums im Rahmen der Neu- konzeptionierung des Museums daran machten, die Herkunft des Kopfes endgültig zu klären. Mit einem spektakulären Ende: Sie stellten fest, dass der Kopf aus dem antiken Fondi seinerzeit illegal ausgeführt worden war und somit nach wie vor Eigentum des italienischen Staates ist - die Kleinstadt Fondi liegt rund 120 Kilometer südöstlich von Rom. Wir sind, nachdem wir keine schriftlichen Belege für einen legalen Erwerb finden konnten und unsere Provenienzforschung eindeutige Ergebnisse hervorbrachte, sofort auf die italienischen Behörden zugegangen, um die Rückgabe zu organisieren“, betont der Direktor des Museums, Prof. Dr. Achim Lichtenberger.
Wie ernst die Italiener die Rückgabe nehmen, zeigt die Tatsache, dass zwei Carabinieri sich Anfang Juni mit dem Auto aus Italien nach Münster aufmachten, um den Marmorkopf sicher zu verpacken und ihn zurückzubringen – er wird in Zukunft im Archäologischen Museum in Fondi zu sehen sein.

Archäologisches Museum der WWU

02 | 2019

Professor Funke erhält Kongresspreis der Stadt Münster

Funke
© WWU

Der Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke erhält als Sprecher des 52. Historikertages den "Kongresspreis Münster" - der Preis geht damit erstmals an einen Geisteswissenschaftler. "Stets tatkräftig und mit großem strategischem Geschick“ habe sich Peter Funke für den Wissenschaftsstandort Münster eingesetzt, betonte Oberbürgermeister Markus Lewe im Rahmen der Feierstunde zur Preisverleihung.
Als größter geisteswissenschaftlicher Kongress Europas mit dem hochaktuellen Thema "Gespaltene Gesellschaften" zählte der Historikertag 2018 mit 500 Referenten und einem erfolgreichen Schülerprogramm zu den Sternstunden im Tagungskalender der Stadt Münster.

Pressemitteilung der Stadt Münster

02 | 2019

Ausonius-Preis 2019 an Professor Peter Funke

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© Ausonius-Preis

Der Ausonius-Preis 2019 der Universität Trier geht an Prof. Dr. Peter Funke. "Mit Professor Peter Funke wird ein hervorragender Forscher und einer der profiliertesten deutschen Wissenschaftsmanager für sein Lebenswerk geehrt", begründete die Universität ihre Wahl. Er gilt als ausgesprochener Kenner der griechischen Staatenwelt. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen griechische Historiographie, Landeskunde und historische Geographie sowie antike Verfassungsgeschichte. Darüber hinaus zählt er zu den Pionieren auf dem Sektor der „Digitalen Geschichtswissenschaften“.
Die Preisverleihung findet am 24. Mai an der Universität Trier statt.
Pressemitteilung der Universität Trier

01|2019

arkuBiD - Archäologisch-kunsthistorische Bilddatenbank

Lizenz steht GKM-Mitgliedern zur Verfügung

arkuBiD ist eine digitale Bilddatenbank, die vom Institut für Klassische Archäologie der Universität Bonn entwickelt und gepflegt und von einem Verbund archäologischer Universitätsinstitute Deutschlands und Österreichs unterhalten wird. Sie dient der Bereitstellung von digitalen Bildern zur Verwendung in der universitären Lehre.
Das GKM bezieht eine Lizenz, die unseren Mitgliedern eine kostenlose Nutzung der Datenbank ermöglicht.
Die Benutzung von A ist nur nach vorheriger Registrierung möglich. Einmal registriert, ist die Datenbank über das Internet von jedem beliebigen Rechner aus benutzbar.
Sie sind noch nicht angemeldet? Ihren persönlichen Benutzeraccount erhalten Sie in der E-Learning-Sprechstunde am Institut für Klassische und Christliche Archäologie (Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, Raum 202).

Campus-Zugang prometheus an der Universität Münster

prometheus ist ein digitales Bildarchiv für Kunst- und Kulturwissenschaften, das mehr als 1,7 Millionen digitale Reproduktionen enthält.
96 Instituts-, Forschungs- und Museumsdatenbanken werden unter einer Oberfläche miteinander verbunden.
Dieses Archiv steht jetzt im Uni-Netz und für jeden Browser zur Verfügung.

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