Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zyperninstitut. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besonders die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik herauszustellen.
Das GKM ist das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik", der nun in der dritten Förderphase ist.
Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Februar 2021

Museen müssen weiterhin geschlossen bleiben

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen müssen das Archäologische Museum und das Bibelmuseum der Universität Münster weiterhin geschlossen bleiben.

Terminvorschau

DFG für Einsteiger*innen
Das Rektorat der WWU lädt zu einer Veranstaltung ein, in denen Fachkollegiat*innen der DFG Einblicke in ihre Arbeit geben. Die Veranstaltung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen, die einen Antrag bei der DFG einreichen wollen.
Zeit: Dienstag, 02. März von 12.15 – 14:00 Uhr
Ort: Zoom, Infos zur Anmeldung finden Sie hier

Gesprächsreihe "Promotionsförderung"

In der Gesprächsreihe stellt die WWU Promovierenden und Promotionsinteressierten die insgesamt 13 Begabtenförderungswerke vor. Wie werde ich innerhalb der verschiedenen Stiftungen gefördert, was muss ich bei der Bewerbung beachten, und was macht einen erfolgreichen Antrag auf ein Promotionsstipendium aus?
Donnerstag, 18.03.2021, 14-16 Uhr: Studienstiftung des deutschen Volkes, Avicenna-Studienwerk, Friedrich-Naumann-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Dienstag, 23.03.2021, 12-14 Uhr: Hans-Böckler-Stiftung, Evangelisches Studienwerk Villigst, Hanns-Seidel-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung
Donnerstag,25.03.2021, 14-16 Uhr: Konrad-Adenauer-Stiftung, Stiftung der deutschen Wirtschaft, Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, Cusanuswerk
Zur Anmeldung folgen Sie bitte dem jeweiligen Link.

Mitgliederversammlung im Sommersemester 2021
Die nächste Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, 28. April 2021, 19.30 Uhr statt.
Zoom: Die Zugangsdaten werden Ihnen mit der Tagesordnung rechtzeitig zugeschickt.

NEWS: März 2021
© Aschendorff Medien

Start der Kinder-Uni 2021: AUSGRABUNGEN oder Was erzählen Scherben über die Vergangenheit?

Die Kinder-Uni startet in diesem Jahr mit einer Reise in die Vergangenheit. Prof. Dr. Florian Janoscha Kreppner vom Institut für Altorientalistik und Vorderasiatische Archäologie der Universität Münster (WWU) erklärt anhand anschaulicher Beispiele, was Archäologen bei wissenschaftlichen Ausgrabungen finden und was ihnen diese Funde über das Leben der Menschen vor vielen Tausend Jahren erzählen.
Er wird dabei unter anderem folgenden Fragen nachgehen: Wie haben die Menschen in weit zurückliegenden Jahren gewohnt? Wozu haben die Menschen damals welche Gefäße verwendet? Warum werden Grabungsstätten oft ausgeraubt, und wieso ist das ein großes Problem?

Die Kinder-Vorlesung wird digital stattfinden. Alle Interessierten können über das Videokonferenz-Angebot Zoom dabei sein. Bitte melden Sie sich bis einen Tag vorher auf der Webseite der Kinder-Uni an.

Zeit: Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 12. März, um 16:15 Uhr.

NEWS: Februar 2021
© EXC "Religion und Politik"

Masterclass mit JAN ASSMANN

Am Donnerstag, 4. Februar 2021 fand an der Universität Münster eine Masterclass mit Professor Jan Assmann unter dem Titel "Religion – Gewalt – Gedächtnis" statt. Der Kulturwissenschaftler und Ägyptologe ist derzeit Hans-Blumenberg-Gastprofessor am Exzellenzcluster „ Religion und Politik“ der WWU.
Studierende und Doktoranden der WWU, die sich im Rahmen ihrer Forschung mit Fragestellungen zu religiöser Gewalt und Erinne- rungskulturen befassen, waren herzlich dazu eingeladen. Die Teilnehmenden trugen mit einem Inputreferat über ihre Forschung zu einem fruchtbaren Austausch bei und setzten so Impulse für die interdisziplinäre Diskussion.
Plakat zur Ausschreibung
Pressemitteilung des Exzellenzclusters "Religion und Politik"

NEWS: Dezember 2020
© privat

Millionen-Förderung für Altorientalistin

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die neu an die Universität Münster berufene Altorientalistin Prof. Dr. Kristin Kleber mit dem ERC "Consolidator Grant" ausgezeichnet. Für das Projekt mit dem Titel "Governance in Babylon: Negotiating the Rule of Three Empires" (GoviB) erhält sie für die kommenden fünf Jahre etwa zwei Millionen Euro.
Bei dem Projekt handelt es sich um eine historische Studie des Regierens in der antiken Hauptstadt Babylon. Das Projekt untersucht, wie Herrschaft verhandelt und realisiert wurde, insbesondere im Spannungsfeld zwischen den lokalen Eliten der Hauptstadt und der Königsherrschaft. Dafür stehen mit den Privatarchiven der lokalen Eliten in Babylon neu zu erschließende Quellen zur Verfügung. Kristin Kleber wird eine Erstedition dieser Texte anfertigen, die sich heute im Vorderasiatischen Museum in Berlin befinden.

© privat

Archäologin Fellow im Stipendienprogramm WiRe

Aleksandra Kubiak-Schneider forscht am Institut für Klassische und Christliche Archäologie der WWU

Die Archäologin Dr. Aleksandra Kubiak-Schneider forscht derzeit als WiRe-Stipendiatin am Institut für Klassische und Christliche Archäologie der Universität Münster. Sie wird in diesem Umfeld in den nächsten Monaten ihr Projekt "Pre-Roman roots of cult of the god Bel in Syria and Jordan from the 1st to the 3rd centuries CE" voranbringen.
Women in Research (WiRe) ist ein Stipendienprogramm für internationale Forscherinnen ab dem Postdoc-Level für einen Forschungsaufenthalt an der WWU. Es bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen die Möglichkeit, an die Universität Münster zu kommen, um die Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der Universität sowie die Stadt Münster kennenzulernen.

33 Fragen an Aleksandra Kubiak-Schneider

About Wire: Women at Research

Homepage von Aleksandra Kubiak-Schneider am Institut für Klassische und Christliche Archäologie

© WWU_Forschungsstelle Asia Minor
BERICHTE

Grabungskampagne 2020 in Doliche (Osttürkei)

Das Team der Forschungsstelle Asia Minor war auch in diesem Sommer wieder auf ihrem Grabungs- gelände in der Osttürkei. Im August und September wurden im Stadtgebiet von Doliche und im Heiligtum des Jupiter Dolichenus auf dem Dülük Baba Tepesi Grabungs- und Konservierungsmaßnahmen durchgeführt. Acht Wochen lang legten die Wissenschaftler um Prof. Dr. Engelbert Winter reich ornamentierte Mosaike mit Fisch-Darstellungen sowie bemalte Marmorreliefs frei. „Die Funde werfen ein neues Licht auf die Entwicklung des Kirchenbaus im Nahen Osten zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert nach Christus“, erläutert Engelbert Winter von der Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte.
Inzwischen sind die Expert*innen wieder zurück und die Grabung ist winterfest.

© WWU_Lianne Hecht
THEMA: Kleine Fächer

Kleine Fächer - Große Potenziale

Die globale Welt wandelt sich schnell und ständig. Die hohe Dynamik ist eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Bewaffnete Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung sind nur drei der gesellschaftlichen Probleme, für die es Lösungen braucht. Einen Beitrag dazu leisten die "Kleinen Fächer" in den Geisteswissenschaften.
In der Sonderausstellung "WeltWeit Unverzichtbar. Kleine Fächer für große Themen" zeigte das Archäologische Museum der Universität Münster von Januar bis März 2020 , wie sich globale Phänomene besser verstehen lassen. Inzwischen ist diese Sonderausstellung zu einer digitalen Ausstellung geworden, die kontinuierlich erweitert wird.  

2021 laden HRK und BMBF zu einer digitalen Themenwoche Kleinen Fächern ein, die vom 8. bis zum 11. März stattfinden wird. Sie hat zum Ziel, die Situation der Kleinen Fächer und ihre Entwicklungsperspektiven im deutschen und europäischen Wissenschaftssystem mit einer breiten Fachöffentlichkeit zu diskutieren.

© WWU
THEMA: Digitalisierung an der Universität Münster

Digitalisierung in den altertumswissenschaftlichen Fächern

Dokumentations- und Analysekitts, Multimediareportagen und online-Lernplattformen: Digital Humanities ist für die Altertumswissenschaften ein hochdynamisches Forschungsfeld, das die Erkenntnisinteressen der Geistes- und Kulturwissenschaften mit den datenverarbeitenden Verfahren der Informatik verbindet.
Digitale Arbeitsweisen, Methoden und Techniken können wissenschaftliche Arbeiten erheblich ver- einfachen und beschleunigen. Dadurch sind ganz neue Fragestellungen möglich.  Digitale Technologien spielen gerade in den Archäologien eine stetig wachsende Rolle, die in den Projekten der Universität Münster zum Einsatz kommen.
Die Digitalisierung von Texten, die Erarbeitung komplexer digitaler Editionen und die Herstellung maschinell analysierbarer Korpora sind eine Grundlage zukunftweisender Forschungen in den Text- wissenschaften. Die digitale Technologie unterstützt Prozesse, die zuvor in mühsamer Handarbeit durchgeführt werden mussten. Bei der Präsentation und Publikation des Materials bietet die Digita- lisierung neue Möglichkeiten, die insbesondere auch der Öffentlichkeit Forschungsergebnisse besser zugänglich machen.
Diese Entwicklungen in der altertumswissenschaftlichen Forschung und Lehre an der WWU zielen darauf ab, dass die Studierenden ein Verständnis für Digitalität erwerben, das sie handlungsfähig macht in Bezug auf neue Technologien und die damit verbundenen Veränderungen in den geisteswissen- schaftlichen Disziplinen.

© DEIAHL2020
THEMA: Biblische Archäologie

Gastvortrag von DIETER VIEWEGER "Die Archäologische Forschungsarbeit am Deutschen Evangelischen Institut für die Altertumskunde des Heiligen Landes in Jerusalem"

Das Deutsche Evangelische Institut für die Altertumskunde des Heiligen Landes in Jerusalem (DEI) und das Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) haben einen Kooperationsvertrag, der es Studierenden ermöglicht, an den Forschungsarbeiten in Jerusalem teilzunehmen. Gegenwärtig plant die Evangelisch-Theologische Fakultät gemeinsam mit dem DEI und dem Deutschen Archäologischen Institut in Berlin die Einrichtung einer Junior-Professur für Biblische Archäologie in Münster, die ihren Forschungsschwerpunkt am DEI haben wird. Professor Vieweger wird in seiner Gastvorlesung die Arbeit des DEI vorstellen und über die Forschungsvorhaben der nächsten Jahre informieren.

Zeit: Mittwoch, 25. November 2020, 16-18 Uhr
Ort: Zoom. Die Vorlesung ist öffentlich für alle Interessenten. Der Zoom-Link wird einige Tage vorher auf der Website des FB 01 eingestellt.

THEMA: Biblische Archäologie

Ausgrabungen auf dem Zionsberg 2020

Die Grabungen unseres Kooperationspartners auf dem Zionsberg hatten in diesem Jahr das Ziel, den seit über einem Jahrhundert diskutierten Fragen nach dem Verlauf der eisenzeitlichen Stadtmauern Jerusalems nachzugehen. Die Kampagene konnte mit einem äußerst überraschenden Ergebnis abgeschlossen werden: Unsere Vorstellungen vom alttestamentlichen Jerusalem des 8. Jh. v. Chr. müssen deutlich verändert werden - die Stadt war offenkundig kleiner als bisher gedacht.
Die alttestamentliche Stadt des 8. Jh. v. Chr. unter dem König Hiskia war ummauert. Sie war größer als die heutige Davidstadt, die bereits im 18. Jh. v. Chr. angelegt wurde (Kanaanäer) und im 10. Jh. von David erobert wurde. Die Stadt des 8. Jh. v. Chr., die König Sanherib belagerte, muss die assyrischen Flüchtlinge aus dem israelischen Norden mit eingeschlossen haben – war also deutlich größer als die Davidstadt. In den bisherigen Rekonstruktionen wurde die Stadt des 8. Jh. unter Einschluss des gesamten Zionsberges recht weitläufig, um nicht zu sagen ‚riesig‘ rekonstruiert. Von dieser Idee muss man sicher Abstand nehmen und sich mit kleineren Lösungen anfreunden. In den kommenden Jahren wird dies archäologisch nachzuweisen sein …, das wird aber einige Zeit dauern. Wir stehen mit dieser Frage wieder am Anfang!

arkuBiD - Archäologisch-kunsthistorische Bilddatenbank

Lizenz steht GKM-Mitgliedern zur Verfügung

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die GKM-Geschäftsstelle.