Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt. 22 Disziplinen - von Archäologie bis Zypernstudien - forschen und lehren in diesem Netzwerk.

Das GKM bildet das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik" und es entwickelt die interdisziplinäre Religionsforschung gemeinsam mit anderen Einrichtungen der Universität Münster weiter.

Mit dem interdisziplinären Master "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Das GKM lädt zu Veranstaltungen wie Ringvorlesungen, Tagungen und Vorträgen ein und präsentiert aktuelle Forschungen auch in außeruniversitären Bildungseinrichtungen. Das Archäologische Museum und das Bibelmuseum bieten mit ihren umfangreichen Sammlungen allen Interessierten spannende Einblicke in die antiken Kulturen des östlichen Mittelmeerraums.

Die folgenden Seiten geben einen Einblick in unser Netzwerk. Sprechen Sie uns gerne an, um weitere Informationen zu bekommen.    

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Internationale Nachwuchstagung
"Antike Kanonisierungsprozesse und Identitätsbildung in Zeiten des Umbruchs"
Freitag und Samstag, 26. und 27. Mai
Ort: Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters, Johannisstraße 4
Programm und weitere Informationen

Vortrag im Rahmen des Altertumswissenschaftlichen Forschungskolloquiums
Mehmet KASKA (Ankara): "Die Ausgrabungen in der hellenistischen Stoa von Alexandria Troas"
Mittwoch, 31. Mai, 18 Uhr c.t.
Ort: Fürstenberghaus Hörsaal F4, Domplatz 20-22

Vortrag im Rahmen des Colloquiums zur Kulturgeschichte des Alten Ägypten
Dimitri LABOURY (Louvain): "Painters and Painting Practices in the Theban Necropolis during the 18th Dynasty"
Donnerstag, 22. Juni, 18 Uhr c.t.
Ort: Raum 428 (2. DG), Rosenstraße/Schlaunstraße

Griechisch-orthodoxe Vesper im Rahmen der Ringvorlesung "Religion und Musik" des Exzellenzclusters

mit Konstantin Nikolakopoulos und Mitgliedern des byzantinischen Kantorenchors München
Dienstag, 23. Mai, 18 Uhr c.t.
Ort: Petrikirche, Jesuitengang, 48143 Münster

Ankündigung von  Tagungen und Workshops


Internationale Nachwuchstagung "Antike Kanonisierungsprozesse und Identitäsbildung in Zeiten des Umbruchs"

26. und 27. Mai 2017 im Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters "Religion und Politik", Johannisstraße 4
Nt Kanonisierung
© gkm_hesse

Tagungsprogramm

Am 26. und 27. Mai 2017 findet in Münster die internationale Nachwuchstagung "Antike Kanonisierungsprozesse und Identitätsbildung in Zeiten des Umbruchs" des Centrums für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) statt. Zu dieser Konferenz sind Studierende und Promovenden aus Deutschland und Europa eingeladen, sich mit einem Vortrag zu beteiligen sowie in Workshops gemeinsam an den Quellen zu arbeiten und sich in Panels auszutauschen.
Vor dem Hintergrund von zeitlich, räumlich oder sozialgeschichtlich auszumachenden Umbruchszeiten soll auf der Tagung herausgearbeitet werden, welche Faktoren fördernd, hemmend oder gar vernichtend auf Kanonisierungsprozesse und Identitätsbildung wirkten bzw. (nach-)wirken – und warum.
Folgende Leitfragen stehen dabei im Vordergrund: Wie konstituiert sich ein Kanon, wie Identität und wie bedingen sich die Prozesse gegenseitig? Inwiefern schafft ein Kanon kulturelle und soziale Kohärenz? Welche Institutionen, Gruppen bzw. welche politischen oder gesellschaftlichen Kräfte haben unmittelbaren Einfluss auf Kanonisierungsprozesse und das Schicksal eines Kanons? Welche Rolle spielen intrinsischen Faktoren wie Qualität, Regelhaftigkeit bzw. -konformität oder extrinsischen Faktoren wie Ressourcenknappheit und gezielte Machtkämpfe um Deutungshoheit? Wie entwickelt sich der normative Diskurs innerhalb einer Gruppe, die sich mit oder über einen Kanon definiert? Wann und warum kommt es zu ‚Umbrüchen‘ im Umgang mit dem originären Kanon und was fördert, unterbricht oder beendet dessen Tradierung?
Call for Papers (deutsch)
Call for Papers (englisch)
Die Frist für den Call for Papers ist inzwischen abgelaufen.

International Conference "Classical Antiquity & Memory from the 19th - 21st Century"

CfP Deadline: 15. Mai 2017
Antiquity Memory
© CTT

In Kooperation mit dem Centre for the Classical Tradition (CCT) der Universität Bonn und "Jocasta | Classical Reception Greece" (Universität Patras, Griechenland) plant das GKM eine internationale Konferenz zu dem Thema "Classical Antiquity & Memory from the 19th to 21st Century".
Die Tagung wird vom 28. bis zum 30 September 2017 an der Universität Bonn stattfinden. Derzeit läuft ein Call for Papers.  
Organisation:
Dr. Milan Herold (Bonn)
Penelope Kolovou (Bonn/Münster)
Efstathia Athanasopoulou (Patras)
Call for Papers

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2017

Bitte beachten: Sicherlich werden im Laufe der Semesterferien noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 15. März 2017

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2016/17

Das Vorlesungsverzeichnis für den Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“ umfasst in diesem Semester neben Veranstaltungen sämtlicher altertumswissenschaftlichen Disziplinen der WWU Münster auch Tagungen, Veranstaltungen zur Berufsorientierung und Exkursionen.

Letzte Aktualisierung: 31. Oktober 2016

Prof. Dr. Angelika Lohwasser mit dem WWU-Forschungspreis ausgezeichnet

Lohwasser
© WWU_Ausschnitt aus dem Video zum Forschungspreis

Die Universität Münster hat auf ihrem Neujahrsempfang Prof. Dr. Angelika Lohwasser mit dem WWU-Forschungspreis ausgezeichnet.  Die aus Wien stammende Ägyptologin erhielt den mit 30.000 Euro dotierten Preis für exzellente und international anerkannte Leistungen. Lohwasser gilt als herausragende Expertin der Sudanarchäologie. Als wegweisend gilt ihr soziologisches Vorgehen, das in der Ägyptologie bis dahin kaum vorhanden war. Neben ihrer Tätigkeit im WWU-Exzellenzcluster Religion und Politik verantwortet Angelika Lohwasser seit 2009 ein großes Forschungsprojekt im Wadi Abu Dom, einem ausgetrockneten Flussbett in der sudanesischen Wüste Bayuda.
Der WWU-Forschungspreis unterstreicht für Angelika Lohwasser vor allem die Bedeutung der Altertumswissenschaften. "Die Auszeichnung ist bedeutend für deren Stand – insbesondere der Archäologie – im Fächerspektrum der WWU." Die Sudanarchäologie hat ihrer Überzeugung nach "großes Potenzial". Für das nächste Großprojekt in der Wüste Bayuda soll der Forschungspreis daher als Anschubfinanzierung dienen.

Pressemitteilung des Fachbereichs
Video zum Forschungspreis der WWU

Archäologisches Museum weist mit Kalender in das Jahr 2017

Neue Rollsiegel-Stiftungen von Prof. Dr. Tono Eitel
Kalender2017
© WWU_Archäologisches Museum

Gute Nachrichten aus dem Archäologischen Museum: Es gibt einen neuen Kalender für 2017 mit verschiedenen Rollsiegel-Darstellungen. Diese Antiken stiftete Prof. Dr. Tono Eitel bereits mehrfach dem Museum. Aktuell hat der Gönner zwölf Rollsiegel mit einem fünfstelligen Wert gestiftet. Die Siegel wurden genutzt, um etwa Verträge und Briefe zu unterschreiben, wodurch sie die Unterschrift ersetzten, die wir heutzutage verwenden.
Der Kaldender für das Jahr 2017 behandelt ausgewählte Rollsiegel aus der Sammlung von Prof. Dr. Tono Eitel und ist für 15 Euro im Archäologischen Museum zu erwerben.

Archäologisches Museum der Universität Münster

Vorbereitungen zum Historikertag 2018 beginnen

Althistoriker Prof. Peter Funke Sprecher des Organisationsteams
Historikertag
© Presseamt Stadt Münster

Der 52. Historikertag, der 2018 in Münster stattfinden wird, wirft schon jetzt seine Schatten voraus. Das Vorbereitungsteam des größten geisteswissenschaftlichen Kongresses in Europa nahm in diesen Tagen seine Arbeit auf. Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke ist Sprecher des Organisationsteams der Veranstaltung, zu der rund 3500 Forscher aus aller Welt erwartet werden. Der 52. Historikertag findet vom 25. bis 28. September 2018 statt. stattfindenden Großkongress mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands. Mehr als 400 Referenten aus dem In- und Ausland werden sich zu aktuellen Forschungsthemen austauschen. Zudem lädt eine große Fachbuchmesse das interessierte Publikum zum Stöbern ein. Das Motto des 52. Historikertages sowie dessen Partnerland werden im März 2017 bekannt gegeben.

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
Forschung A-Z / Prof. Dr. Peter Funke

Broschüre zur Institutsgeschichte der Münsteraner Altorientalistik erschienen

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© WWU_Altorientalistik

Im Zusammenhang mit der Tagung „Aus der Vergangenheit lernen. Altorientalistische Forschungen in Münster im Kontext der internationalen Fachgeschichte“, die vom 30.11-2.12. 2016 in Münster stattfand, sowie in Verbindung mit der die Tagung begleitenden Studioausstellung zu Geschichte und Gegenwart der Altorientalistik in Münster ist eine von Ludger Hiepel, Hans Neumann und Ellen Rehm verfasste Broschüre mit dem Titel „Das Institut für Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Altertumskunde. Über 100 Jahre: Geschichte einer Institution an der Westfälischen Wilhelms-Universität“ im Ugarit-Verlag Münster erschienen.

Neue wissenschaftliche Reihe begründet

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© WWU_Ugarit-Verlag

Mit „Kārum – Emporion – Forum. Beiträge zur Wirtschafts-, Rechts- und Sozialgeschichte des östlichen Mittelmeerraums und Altvorderasiens“ (KEF) ist im Ugarit-Verlag Münster eine weitere altertumswissenschaftliche Reihe begründet worden. Reihenherausgeber sind die Ägyptologin Angelika Lohwasser und der Altorientalist Hans Neumann (beide Universität Münster) sowie der Althistoriker Kai Ruffing (Universität Kassel).

Münster-Mumie erstmals öffentlich zu sehen

Archäologisches Museum und Exzellenzcluster zeigen Ausstellung „Tod und Ewigkeit“
Mumie Ausschnitt
© Archäologisches Museum/WWU

In der Ausstellung „Tod und Ewigkeit“ präsentieren das Archäologische Museum der Universität Münster (WWU) und der Exzellenzcluster ab 19. November erstmals die umfassend restaurierte „Münster-Mumie“. „Es handelt sich um einen altägyptischen Holzsarg mit einer Mumie, die das Archäologische Museum 1978 vom Konrad-Ziegler-Gymnasium in Mülheim an der Ruhr als Dauerleigabe erhalten hat“, erläutert die Ägyptologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser. Sowohl der Sarg aus dem 10. Jahrhundert vor Christus als auch die Mumie des jungen Mannes aus dem 7. Jahrhundert vor Christus, die wegen ihres schlechten Zustands bisher nicht gezeigt werden konnten, sind nun vollständig restauriert und stehen im Mittelpunkt der Schau mit dem Untertitel „Die Münster-Mumie im Fokus der Forschung“. Die Ägyptologin hat die Sonderausstellung gemeinsam mit dem Archäologen und Museumskurator Dr. Helge Nieswandt, der ebenfalls am Exzellenzcluster forscht, organisiert. Die Mumie lagerte fast 40 Jahre in den Museumsbeständen und wurde 2015 mit Unterstützung des Exzellenzclusters restauriert. weiter

„Von Drachenkämpfern und anderen Heiligen“

Münsteraner Byzantinisten an Ausstellung im Ikonenmuseum Recklinghausen beteiligt
Drachenkampf
© Ikonenmuseum Recklinghausen

Die neue Sonderausstellung „Von Drachenkämpfern und anderen Heiligen“ im Ikonen-Museum Recklinghausen zeigt noch bis zum 12. Februar 2017 Darstellungen christlicher Heiliger, die als Beschützer und Garanten der Sicherheit galten und darum ab der Spätantike oft als Krieger mit Waffen und Rüstung abgebildet wurden. An der Konzeption der Ausstellung zum 60-jährigen Bestehen des Museums sind die Byzantinisten Prof. Dr. Michael Grünbart und Lutz Rickelt beteiligt.
Die 123 Exponate reichen von mannshohen Darstellungen auf Ikonen über feine Holzschnitzereien und Amulette bis zu winzigen Münzen. Die Ikonen stammen aus dem 6. bis 20. Jahrhundert und kommen aus verschiedenen Regionen Russlands, Südosteuropas, Griechenlands, Ägyptens und Äthiopiens. Am häufigsten sei der Drachenkampf des heiligen Georg zu sehen, erläutert Prof. Dr. Michael Grünbart, der im Ausstellungskatalog den Prozess der Militarisierung und Aufrüstung der Heiligen bis in die byzantinische Zeit darlegt und den Vortrag zur Ausstellungseröffnung gehalten hat.
Link zum Ikonenmuseum Recklinghausen

Britische Akademie zeichnet Prof. Dr. Barbara Aland aus

Ehemalige Direktorin des Instituts für Neutestamentliche Textforschung erhält Burkitt-Medaille
Aland
© wwu

Prof. Dr. Barbara Aland hat die renommierte "Burkitt Medal for Biblical Studies" der Britischen Akademie erhalten. Damit würdigte die Akademie Alands Forschungen zur Textkritik des Neuen Testaments.

Barbara Aland (79) war von 1983 bis 2002 Direktorin des von Prof. Kurt Aland gegründeten INTF. International bekannt wurde sie unter anderem mit ihrer Arbeit am griechischen Urtext des Neuen Testaments. 2011 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Die Britische Akademie (British Academy) ist die Nationalakademie für Geistes- und Sozialwissenschaften des Vereinigten Königreichs. Sie wurde 1902 gegründet und hat mehr als 1000 gewählte Mitglieder. Die Burkitt-Medaille verleiht die Akademie seit 1923 jährlich für herausragende Verdienste auf dem Gebiet der Forschung zur Bibel.

Links
Institut für Neutestamentliche Textforschung
British Academie / Burkitt Medal for Biblical Studies 


Institutum Iudaicum vor 130 Jahren gegründet

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© WWU / Peter Grewer

Seit 1948 ist das Institutum Judaicum Delitzschianum Teil der WWU. "Die Tatsache, dass wir uns neben der Forschung über das antike Judentum auch den jüdisch-christlichen Beziehungen bis in die Gegenwart widmen, macht uns zu einem deutschlandweit einzigartigen Institut", unterstreicht Direktor Prof. Lutz Doering, der seit 2014 an der WWU lehrt und forscht. 
Die Studierenden haben die Wahl zwischen zahlreichen Lehrveranstaltungen, sie können darüber hinaus Sprachkurse im modernen Hebräisch (Ivrit) belegen und an Exkursionen teilnehmen. Übrigens, die Sprachkurse stehen allen Studierenden der WWU offen. Wer eine weitere Besonderheit des IJD kennenlernen möchte, sollte die Bibliothek besuchen.

Münzgeschenk für das Archäologische Museum

Rund 200 antike Geldstücke aus der Zeit von Kaiser Victorinus von privatem Sammler
© WWU-R. Dylka

Das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat rund zweihundert antike, bisher unveröffentlichte Münzen eines privaten Sammlers aus Kaarst (Niederrhein) bekommen. Zu der im Laufe von 40 Jahren zusammengetragenen Sammlung von Hans-Joachim Pfeiffer gehören verschiedene Geldstücke, die Kaiser Victorinus im dritten Jahrhundert nach Christus prägen ließ. Victorinus war knapp zwei Jahre lang Kaiser des sogenannten Gallischen Sonderreiches. Die WWU erhielt zahlreiche Antoniniane (Doppel-Denare aus Bronze mit Silberanteil) und einige äußerst seltene Denare (Silbermünzen).

Tag der Münsteraner Archäologien

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© Archäologie/Diagonal

Am Samstag, 11. Juni präsentierte die Universität Münster ihre archäologischen Disziplinen, Institute und Studiengänge. Ein buntes Programm wurde dafür zusammengestellt, welches die Bandbreite der archäologischen Arbeit in Münster vorstellte. Kurzvorträge, Plakatausstellung, Führungen durch das Archäologische Museum sowie Aktionsstände für Groß und Klein (z.B. Töpfern, Scherbenpuzzeln, antike Brettspiele etc.) luden zum Schnuppern und Verweilen ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende standen den ganzen Tag über für Fragen und Informationen zur Verfügung und nutzten die Gelegenheit zum ungezwungenen Austausch zwischen den zahlreichen archäologischen Disziplinen.
 Eindrücke vom Tag

Workshop "Schöpfung und Zeit / Création et temps" vom 19. bis 21. Mai 2016

Fototagung
© Foto: gkm_Moustakis

Ein breites Feld an Quellen zu dem Themenkomplex "Schöpfung und Zeit" wurde von Exegeten aus Münster und Paris auf diesem Workshop vorgestellt und diskutiert. Bei der Frage nach Zeitkonzeptionen in den biblischen Texten wurde immer wieder der theologische und kulturelle Kontext in den Blick genommen. Modelle wie Zeitrelief, Zeitvordergrund und -hintergrund wurden erprobt.  

"Katrin Kogmann-Appel ist ein Glücksfall"

Festakt in Berlin: Humboldt-Stiftung vergibt Professur an WWU-Judaistin
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Drei Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland sind am Dienstagabend in Berlin mit dem höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands ausgezeichnet worden, der Alexander-von-Humboldt-Professur. Zu den Preisträgern zählt auch WWU-Professorin Katrin Kogman-Appel …

Tagung "Religionspolitik der Achaimeniden und die Rolle der Heiligtümer", 24. bis 26. Februar

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© GKM

Lokale Heiligtümer und Religionspolitik im Altpersischen Reich standen im Zentrum einer internationalen Tagung, die das GKM gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“, organisierte. Beteiligt waren 80 Wissenschaftler aus den Fächern Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Altorientalistik, Iranistik, Ägyptologie und Altes Testament. Im interdisziplinären Austausch fragten sie danach, in welchem Maße lokale nicht-persische Heiligtümer die politischen Verhältnisse innerhalb des sogenannten Achaimenidenreiches stabilisierten oder destabilisierten. Dabei wurde deutlich, dass das Perserreich eine der ersten bezeugten politisch übergreifenden Organisationen multireligiöser und multikultureller Gesellschaften ist.

Prof. Dr. Engelbert Winter in den Vorstand der Carl-Humann Stiftung gewählt

News Carl Humann-stiftung

Der Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Engelbert Winter ist in den Vorstand der Carl-Humann-Stiftung gewählt worden. Ziel der 1958 gegründeten Stiftung ist es, das Lebenswerk des Forschers Carl Humann (1839-1896) zu sichern und seine archäologischen Leistungen einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Stiftung unterstützt Publikationen über die Kulturen des antiken Mittelmeerraums, Ausgrabungen und altertumswissenschaftliche Forschungsvorhaben.