Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zyperninstitut. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besonders die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik herauszustellen.
Das GKM ist das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik", der nun in der dritten Förderphase ist.
Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

Aktuelles
© Doliche2020

Grabungskampagne 2020 in Doliche (Osttürkei) läuft

Das Team der Forschungsstelle Asia Minor ist auch in diesem Sommer wieder auf ihrem Grabungsgelände in der Osttürkei. Seit Ende August werden im Stadtgebiet von Doliche und im Heiligtum des Jupiter Dolichenus auf dem Dülük Baba Tepesi Grabungs- und Konservierungsmaßnahmen durchgeführt.


Münster School of Ancient Cultures (MSAC)
© GKM_Voß

Beyond Borders. Migration, Exchange and Communi- cation in the Ancient World

28. bis 30. Oktober 2020 in Münster

Die in der Gründung begriffene Münster School of Ancient Cultures (MSAC) wird sich vom 28. bis 30. Oktober in einem ersten internationalen Workshop mit antiken Kulturen im weiteren Sinne und ihrer Rezeption beschäftigen. Im Zentrum des Workshops stehen die Vorstellung und Diskussion eigener Forschungsthemen, die grenzübergreifenden Charakter haben. Dabei ist nicht nur an die Migration von Individuen und Personengruppen, sondern beispielsweise auch an den Austausch von Ideen und Waren, verschiedene Arten der Kommunikation oder die wechselseitige Beeinflussung von Sprachen und Kulturen zu denken.
Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen, das Programm wird im Oktober hier eingestellt.

Terminvorschau

Sonderausstellung "Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen. Babel in der Bibel"
Zeit: 25. August bis 15. November 2020
Ort: Bibelmuseum, Pferdegasse 1
 
4. Numismatische Herbstschule
Die Herbstschule findet vom 8. bis 11. Oktober 2020 statt.

1. Internationaler Workshop der Münster School of Ancient Cultures (MSAC)

"Beyond Borders. Migration, Exchange, Communication in the Ancient World"
Zeit: 28. bis 30. Oktober 2020
Die Deadline der Bewerbung ist abgelaufen, das Programm wird derzeit vorbereitet.

Tag der Antiken Numismatik
Wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Hygienebestimmungen muss im November 2020 zum ersten Mal seit 2006 der Tag der Antiken Numismatik leider ausfallen.

Franz-Delitzsch-Vorlesung 2020

Prof. Dr. Klaus WENGST (BOCHUM) "Vom Nutzen des Lesens rabbininscher Texte für die Auslegung des Neuen Testaments"
Zeit: 30. November 2020, 18 Uhr
Ort: Hörsaal S 10, Schlossplatz 2, Münster

© WWU_Lianne Hecht
THEMA: Kleine Fächer

Kleine Fächer - Große Potenziale

Die globale Welt wandelt sich schnell und ständig. Die hohe Dynamik ist eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Bewaffnete Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung sind nur drei der gesellschaftlichen Probleme, für die es Lösungen braucht. Einen Beitrag dazu leisten die "Kleinen Fächer" in den Geisteswissenschaften.
In der Sonderausstellung "WeltWeit Unverzichtbar. Kleine Fächer für große Themen" zeigte das Archäologische Museum der Universität Münster von Januar bis März 2020 , wie sich globale Phänomene besser verstehen lassen. Inzwischen ist diese Sonderausstellung zu einer digitalen Ausstellung geworden, die kontinuierlich erweitert wird.  

© WWU
THEMA: Digitalisierung an der Universität Münster

Digitalisierung in den altertumswissenschaftlichen Fächern

Dokumentations- und Analysekitts, Multimediareportagen und online-Lernplattformen: Digital Humanities ist für die Altertumswissenschaften ein hochdynamisches Forschungsfeld, das die Erkenntnisinteressen der Geistes- und Kulturwissenschaften mit den datenverarbeitenden Verfahren der Informatik verbindet.
Digitale Arbeitsweisen, Methoden und Techniken können wissenschaftliche Arbeiten erheblich ver- einfachen und beschleunigen. Dadurch sind ganz neue Fragestellungen möglich.  Digitale Technologien spielen gerade in den Archäologien eine stetig wachsende Rolle, die in den Projekten der Universität Münster zum Einsatz kommen.
Die Digitalisierung von Texten, die Erarbeitung komplexer digitaler Editionen und die Herstellung maschinell analysierbarer Korpora sind eine Grundlage zukunftweisender Forschungen in den Text- wissenschaften. Die digitale Technologie unterstützt Prozesse, die zuvor in mühsamer Handarbeit durchgeführt werden mussten. Bei der Präsentation und Publikation des Materials bietet die Digita- lisierung neue Möglichkeiten, die insbesondere auch der Öffentlichkeit Forschungsergebnisse besser zugänglich machen.
Diese Entwicklungen in der altertumswissenschaftlichen Forschung und Lehre an der WWU zielen darauf ab, dass die Studierenden ein Verständnis für Digitalität erwerben, das sie handlungsfähig macht in Bezug auf neue Technologien und die damit verbundenen Veränderungen in den geisteswissen- schaftlichen Disziplinen.

© DEIAHL2020
THEMA: Biblische Archäologie

Ausgrabungen auf dem Zionsberg 2020

Die Grabungen unseres Kooperationspartners auf dem Zionsberg hatten in diesem Jahr das Ziel, den seit über einem Jahrhundert diskutierten Fragen nach dem Verlauf der eisenzeitlichen Stadtmauern Jerusalems nachzugehen. Die Kampagene konnte mit einem äußerst überraschenden Ergebnis abgeschlossen werden: Unsere Vorstellungen vom alttestamentlichen Jerusalem des 8. Jh. v. Chr. müssen deutlich verändert werden - die Stadt war offenkundig kleiner als bisher gedacht.
Die alttestamentliche Stadt des 8. Jh. v. Chr. unter dem König Hiskia war ummauert. Sie war größer als die heutige Davidstadt, die bereits im 18. Jh. v. Chr. angelegt wurde (Kanaanäer) und im 10. Jh. von David erobert wurde. Die Stadt des 8. Jh. v. Chr., die König Sanherib belagerte, muss die assyrischen Flüchtlinge aus dem israelischen Norden mit eingeschlossen haben – war also deutlich größer als die Davidstadt. In den bisherigen Rekonstruktionen wurde die Stadt des 8. Jh. unter Einschluss des gesamten Zionsberges recht weitläufig, um nicht zu sagen ‚riesig‘ rekonstruiert. Von dieser Idee muss man sicher Abstand nehmen und sich mit kleineren Lösungen anfreunden. In den kommenden Jahren wird dies archäologisch nachzuweisen sein …, das wird aber einige Zeit dauern. Wir stehen mit dieser Frage wieder am Anfang!

arkuBiD - Archäologisch-kunsthistorische Bilddatenbank

Lizenz steht GKM-Mitgliedern zur Verfügung

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die GKM-Geschäftsstelle.