Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zypernstudien. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besondern die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik zu erwähnen. So kann die weltpolitische Nahtstelle "östlicher Mittelmeerraum" an der Universität Münster mit der notwendigen interdisziplinären Perspektive erforscht werden.

Das GKM bildet das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik" und entwickelt in diesem Kontext die Religionsforschung gemeinsam mit anderen Einrichtungen weiter.

Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert. 

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Nächster Vortrag im Rahmen des Altertumswissenschaftlichen Forschungskolloquiums
Winfried SCHMITZ (Bonn): "Lykurgos redivivus - Sparta und seine soziale Ordnung"
Zeit: 17. Januar, 18 Uhr c.t.
Ort: Hörsaal F4, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Öffentlicher Vortrag des Alttestamentlichen Seminars der Evangelisch-Theologischen Fakultät

Anneli AEJMELAEUS (Helsinki): "War Samuel ein Naziräer? Zur Rolle der Septuaginta in der Text- und Literarkritik der hebräischen Bibel"
Zeit: 19. Januar, 10 Uhr c.t.
Ort: ETH 304, Evangelisch-Theologische Fakultät, Universitätsstraße 13-17

Öffentlicher Vortrag des Instituts für Ägyptologie und Koptologie Exzellenzcluster Religion und Politik
Febe ARMANIOS (Vermont): "Dreams of the Apocalypse. Christian Television Comes to the Middle East"
Zeit: 23. Januar, 18 Uhr c.t.
Ort: JOH 1, Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters, Johannisstraße 4

Gastvortrag des Instituts für Klassische Philologie
Jürgen Paul SCHWINDT (Heidelberg): "Im Labor der Moderne. Zu Ovids Metamorphosen"
Zeit: Montag, 29. Januar, 18 Uhr c.t.
Ort: F 234, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Nächster Termin im Rahmen der „Münsteraner Gespräche über Philologie"

Thema: "Das athematische Lesen"
Zu Gast: Jürgen Paul SCHWINDT (Heidelberg)
Zeit: Dienstag, 30. Januar, 12 Uhr c.t.
Ort: Raum 1 der ULB, Krummer Timpen 5

Gastvortrag des CMO (Corpus Musicae Ottomanicae)
Zeynep Yıldız Abbasoğlu (Leiden): "Music Production in the 14th Century Jalayirid and Timurid Courts. The Life and Legacy of Abd al-Qadir Maraghi"
Zeit: Dienstag, 30. Januar, 18.00 Uhr
Ort: Gebäude des CMO, Philippistraße 3


Weitere Infos zu Tagungen und Workshops

Informationsveranstaltungen und Termine für AKOEM-Studierende





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2. Numismatische Autumn School im Oktober 2018

Nach dem Erfolg der 1. Numismatischen Autumn School im Jahr 2017 wird auch im Oktober 2018 eine weitere Numismatische Autumn School in Münster stattfinden.
Die numismatische Autumn School in Münster wendet sich an BA- und MA-Studierende aller Fächer. Ziel des 4-tägigen Kurses ist die Vermittlung von Grundlagen der Numismatik von der Antike bis zur Gegenwart mit einem Schwerpunkt auf antiker, europäischer und islamischer Numismatik. Dabei werden auch übergreifende Fragen gestellt wie etwa danach, was Geld ist, wie es hergestellt wurde, welche Funktionen es erfüllte und wie Bilder und Texte auf Münzen kulturgeschichtlich zu interpretieren sind.
Die Autumn School wird von Dozierenden der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Mitarbeitern des LWL Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte sowie des Stadtmuseums Münster veranstaltet. Da überwiegend mit Originalen gearbeitet wird, ist die Teilnehmerzahl auf max. 20 Studierende begrenzt. Studierende erwerben ein Zertifikat und 5 Leistungspunkte bei erfolgreicher Absolvierung des Kurses.
Die Autumn School wird voraussichtlich am 4.-7.10.2018 stattfinden. Für die Teilnahme ist eine schriftliche Bewerbung nötig. Die Ausschreibung erfolgt Anfang Mai 2018. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, beachten Sie bitte die Ausschreibungsmodalitäten, die Anfang Mai 2018 hier bekannt gegeben werden.

Mehr als 1.000 antike Siegelabdrücke entdeckt

Altertumswissenschaftler der WWU machen großen Fund an Siegelabdrücken in der Südosttürkei
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© WWU-Forschungsstelle Asia Minor

Altertumswissenschaftler der Universität Münster haben in der Südosttürkei einen großen Fund an Siegelabdrücken gemacht. „Die einzigartige Artefaktgruppe aus mehr als 1.000 Stücken, die aus dem städtischen Archiv der antiken Stadt Doliche stammen, gibt viele Einblicke in die griechisch-römische Götterwelt – von Zeus über Hera bis zu Iuppiter Dolichenus, der von diesem Ort aus zu einem der wichtigsten römischen Gottheiten wurde“, erläutert Grabungsleiter Prof. Dr. Engelbert Winter von der Forschungsstelle Asia Minor zum Ende der Grabungssaison. „Dass die Verwaltung hunderte Dokumente mit den Götterbildern besiegelte, zeigt, wie stark die religiösen Vorstellungen den Alltag prägten. Der Kult um Iuppiter Dolichenus fand nicht nur im nahe gelegenen Zentralheiligtum statt, sondern prägte auch das Stadtleben“, so der Altertumswissenschaftler. „Deutlich wird außerdem, wie stark Iuppiter Dolichenus, der ursprünglich an diesem Ort verehrt wurde, im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus mit dem ganzen römischen Reich verbunden war: Viele der Bilder zeigen den Gott im Handschlag mit verschiedenen römischen Kaisern.“

Pressemitteilung des Exzellenzclusters "Religion und Politik"
Forschungsstelle Asia Minor - Grabungsprojekt Doliche

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Moustakis

Descritpion de l'Égypte oder Ägypten im XXL-Format

Dr. Annik Wüthrich, Prof. Erhart Graefe und Prof. Angelika Lohwasser stellen eines der wertvollsten Bücher vor
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© WWU - Peter Leßmann

Dieses Buch wird selbst die Generation begeistern, die sonst eher zum Smartphone greift und Bilder auf Instagram postet: Aufgeschlagen ist es 1,65 Meter mal 1,30 Meter groß und mindestens zwei Leute werden gebraucht, um es aus dem Schrank zu holen. In der „Description de l’Égypte“ sind Skizzen zu sehen, von Fauna, Flora, Menschen und Bauten – riesige Tempelanlagen genauso wie einfache Hütten. Diese Darstellungen entstanden bei der ägyptischen Napoleon-Expedition zwischen 1798 und 1801 und geben Einblicke in das Land, wie sie heute nicht mehr zu gewinnen sind. So erfahren wir zum Beispiel, wo der Obelisk von Luxor – heute auf dem Pariser Place de la Concorde – früher einmal stand. „Hier wird die Geschichte der Geschichte präsentiert. So hat die Ägyptologie angefangen, so wurde sie zu einem eigenen Fach“, schildert Dr. Annik Wüthrich, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Ägyptologie begeistert.

Presseberichte:
Westfälische Nachrichten
Dorstener Zeitung
Weitere Berichte

Call for Papers: Textual Criticism of the New Testament, the Old Testament and the Qur’an (EABS)

Deadline: 13. Februar 2018

The EABS research group "Textual Criticism of the New Testament, the Old Testament and the Qur’an" schedules two sessions for the meeting in Helsinki 2018:

1. an open session where papers on any topic within the range of the interests of the Textual Criticism of the New Testament, the Old Testament and the Qur’an research group are welcome;

2. a thematic session “Manuscript Grouping” where we will attempt to explore the field of the relationship between manuscripts and their classification trying to answer questions such as: how do we define manuscript textual traditions? If we group manuscripts on the basis of agreement and disagreement in variation between them, when do we consider a variation significant and characteristic as opposed to insignificant? Do manuscript groupings reflect chronological or geographical stages of development? The field of manuscript grouping will be approached from different angles and from different textual traditions.

The research group cordially invites the submission of proposals for papers for the forthcoming EABS meeting in Helsinki (30th Juli-3rd August 2018). We welcome paper proposals that focus on the above mentioned topics and related aspects.

Call for Papers

EABS Research Group "Textual Criticism of the NT, OT and Qur'an

Program Unit Chairs:

Alba Fedeli (Bologna)

Thedora Panella  (University of Muenster)

Call for Papers: Ugart and the Bible: Life and Death (EABS)

Deadline: 13. Februar 2018

The EABS research group "UGARIT AND THE BIBLE: LIFE AND DEATH" invites papers from junior and established scholars (EABS- /SBL-members) from Biblical studies, Semitic studies and Assyriology  for the meeting in Helsinki 2016 to cast a new light on the shared traditions between Ugaritic texts and Biblical literature.

Various cuneiform alphabetic texts found in the ancient city of Ugarit on the northern Syrian coast present striking parallels with Biblical literature. Regarding common mythologemes and motifs in Ugaritic and Hebrew texts, aspects and conceptions of life and death are of special interest. Related issues are crucial elements in the religions of the ancient Levant: Questions about the shortness of life, death, and the afterlife are reflected in various texts. The passage from life to death is of special interest, being the subject of ancient religious discourse about the condition of liminality and the afterlife. Related problems, e.g. the meaning of ancestor cult, necromancy or the Refaim, still require further consideration.

The aim of this session is to continue the approach of earlier scholarship and to examine traditions and movements, which link Ugaritic and Biblical texts regarding aspects of life and death. The workshop intends to analyse the contexts of the individual texts through an investigation of the differences and similarities between the Ugaritic and Biblical conceptions. As Ugaritic and Biblical literature were both integrated in the broad Ancient Near Eastern cultural sphere, Mesopotamian, Hurrian, Hittite and Egyptian sources should also be part of the discussion to examine cultural traditions and local specifics.

The proceedings of the workshop are planned to be published.

Call for Papers

Program Unit Chairs:

Sofia Salo (University of Muenster)
Clemens Steinberger (University of Innsbruck)

 

Neu im Online-Zugriff: „The Hebrew & Aramaic Lexicon of the Old Testament“

Die ULB bietet Zugriff auf die überarbeitete und bibliographisch ergänzte elektronische Ausgabe des hebräischen und aramäischen Lexikons zum Alten Testament von Ludwig Koehler und Walter Baumgartner.

zu „The Hebrew & Aramaic Lexicon of the Old Testament“

p r o m e t h e u s - Das digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre e. V. 

Das GKM bezieht auch 2018 eine Lizenz für alle Mitglieder

p r o m e t h e u s  führt Bilddatenbanken von Museen, Hochschulinstituten und Archiven in einer einheitlichen Struktur zusammen, ermöglicht eine ortsunabhängige Bildersuche, Speicherung, Sortierung und Präsentation.

Neben der Bereitstellung des Bildarchivs entwickelt  p r o m e t h e u s  Konzeptionen, unterstützt Projekte und bietet Werkzeuge und Lerninhalte an, welche die Präsenzlehre ergänzen und das Selbststudium unterstützen.

Das GKM bezieht eine Lizenz, die unseren Mitgliedern eine kostenlose Nutzung des Bildarchiv ermöglicht.

Sie sind noch nicht angemeldet? Ihren persönlichen Benutzeraccount erhalten Sie auf Anfrage in der GKM-Geschäftsstelle.

www.prometheus-bildarchiv.de

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2017

Bitte beachten: Sicherlich werden im Laufe der Semesterferien noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 15. März 2017

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2017/18

Bitte beachten: In den nächsten Wochen werden sicherlich noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 01. Oktober 2017

Zusätzliche Lehrveranstaltung: "Die Septuaginta in der aktuellen Bibelforschung"

Die von Prof. Anneli Aejmelaeus angebotene Blockveranstaltung "Die Septuaginta in aktueller Bibelforschung" ist als Hauptseminar (mit Hebräisch) auch für Studierende des Master AKOEM geöffnet.
Im Gefolge der Qumran-Funde ist immer deutlicher geworden, dass auch die Septuaginta für die meisten Forschungsfelder der alttestamentlichen Exegese – sowie für zahlreiche Gegenstände der neutestamentlichen Exegese – höchstes Gewicht besitzt. Wer sachgemäß mit der Septuaginta umgehen will, muss gewisse Grundkenntnisse über ihre Entstehung und Überlieferung und die Methodik ihrer Anwendung besitzen sowie die aktuelle Forschungslage kennen.
In dieser Perspektive werden folgende Themen behandelt: die Entstehung der Septuaginta, die Handschriften und Editionen, die griechische Sprache der Septuaginta, der Übersetzungscharakter der verschiedenen Bücher, die Textgeschichte der Septuaginta und ihre Anwendung in der Textkritik des hebräischen Textes, die alttestamentlichen Zitate im NT. Diese Themen werden sowohl grundsätzlich diskutiert als auch durch Beispiele erläutert. Die Textbeispiele werden auf Hebräisch und Griechisch gelesen. Wer Freude daran hat, sich mit anderen Interessierten in die Geheimnisse der Septuaginta zu vertiefen, ist herzlich willkommen.
Der zweite Teil des Seminars findet vom 18. bis 20. Januar 2018 im Sitzungsraum des GKM statt.
 

Historikertag 2018 in Münster

Althistoriker Prof. Peter Funke Sprecher des Organisationsteams
Historikertag
© Presseamt Stadt Münster

Der 52. Deutsche Historikertag wird vom 25. bis 28. September 2018 an der Westfälischen Wilhelms-UniversitätMünster (WWU) stattfinden. Er steht unter dem Motto „Gespaltene Gesellschaften“; Partnerland werden die Niederlande sein.
Der Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke ist Sprecher des Organisationsteams der Veranstaltung, zu der rund 3500 Forscher aus aller Welt erwartet werden. Mehr als 400 Referenten aus dem In- und Ausland werden sich zu aktuellen Forschungsthemen austauschen. Zudem lädt eine große Fachbuchmesse das interessierte Publikum zum Stöbern ein.

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
Pressemitteilung
Forschung A-Z / Prof. Dr. Peter Funke