Gesch _ftsstellehomepage
© GKM_Moustakis

HERZLICH WILLKOMMEN AM GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zyperninstitut. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besonders die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik herauszustellen.

Das GKM ist das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik", der 2019 in die dritte Förderphase gestartet ist.

Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

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Nächste Mitgliederversammlung
Zeit: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.30 Uhr
Ort: ETH 102, Universitätsstraße 13-17, 48143 Münster

Antrittsvorlesung von PD Dr. Cornelis de Vos
anlässlich seiner Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
"Unter dem Fluch des Gesetzes versus Leben aus dem Glauben. Gal 3, 10-14 aus räumlicher Perspektive"
Zeit: Mittwoch, 23. Oktober, 16 Uhr c.t.
Ort: ETH 302, Universitätsstraße 13-17

Nächster Vortrag im Rahmen des altertumswissenschaftlichen Forschungskolloquiums

GIORGOS KAVVADIAS: "The Lost Cup of Spyros Louis"
Zeit: Mittwoch, 23. Oktober 2019, 18 Uhr c.t.
Ort: F 4 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Öffentlicher Vortrag des Instituts für Ägyptologie und Koptologie

MIRIAM MÜLLER (Leiden) "Identität und Macht - das ägyptische Ostdelta in der Zweiten Zwischenzeit"
Zeit: Donnerstag, 24. Oktober, 18 Uhr
Ort: RS 428, Dachgeschoss in der Rosenstraße 9

"Leges Sacrae and the Sacralization of the Torah"
Internationaler Workshop
Zeit: Freitag, 25. Oktober
Ort: Situngsraum des GKM, Universitätsstraße 13-17
Programm

14. Tag der Antiken Numismatik
Zeit: 15. und 16. November
Ort: Der Abendvortrag findet im Vortragssaal des LWL Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10, statt; der Workshop im Fürstenberghaus (F 2), Domplatz 20-22 
Programm

Franz Delitzsch-Vorlesung 2019
David NIRENBERG (Chicago) "Judentum, Christentum, Islam. Nachbarschaften in der Longue Durée"
Zeit: Montag, 2. Dezember, 18 Uhr c.t.
Ort: F 4 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Weitere Infos zu Tagungen und Workshops

Informationsveranstaltungen und Termine für AKOEM-Studierende

10 | 2019
Neuigkeiten

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2019/20

Bitte beachten: In den nächsten Wochen werden sicherlich noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert. Achten Sie auch auf die Aushänge in den Instituten.

Letzte Aktualisierung: 08. Oktober 2019

09 | 2019

"Kleiner Fächer-Wochen" im Wintersemester an der Universität Münster

Ein Gastbeitrag von Kilian Kirchgeßner
Ausgrabung
© WWU_GKM

Die Kleinen Fächer an der Universität in Münster schaffen es, durch Gemeinschaftsprojekte viel Aufmerksamkeit zu bündeln – und vor allem große Diskurse zu bereichern. Bei den Kleine Fächer-Wochen, gefördert von der Hochschulrektorenkonferenz, sollen diese Erfahrungen jetzt besonders herausgearbeitet werden. Ein Gastbeitrag von Kilian Kirchgeßner (HRK) im Interview mit der Ägyptologin Prof. Anglika Lohwasser und dem Archäologen Prof. Achim Lichtenberg.

Informationen zum HRK-Projekt: Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen

08 | 2019

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Grabungsprojekt in Doliche (Osttürkei) weiter

Förderung von knapp 800.000 Euro für die Forschungsstelle Asia Minor an der Universität Münster
Doliche Basilika
© Forschungsstelle Asia Minor

Großer Erfolg für die Forschungsstelle Asia Minor der WWU: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein Grabungsprojekt in der antiken Stadt Doliche mit knapp 800.000 Euro für weitere drei Jahre. Seit mehr als 20 Jahren untersuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) die kulturellen Hinterlassenschaften der antiken Stadt Doliche in der Südosttürkei. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt nun mit knapp 800.000 Euro für weitere drei Jahre. Unter der Federführung von Prof. Dr. Engelbert Winter erforschen die Wissenschaftler wichtige Grundlagen zum Aufbau und zur Entwicklung der antiken Stadt.
Die seit Mitte Juli dieses Jahres laufenden Grabungen, an denen über 60 Wissenschaftler und Studierende aus Deutschland, der Türkei, Dänemark, Italien und den Niederlanden teilnehmen, konzentrieren sich aktuell auf die Untersuchung einer monumentalen Badeanlage aus römischer Zeit im Zentrum der antiken Stadt. Daneben erforschen sie eine dreischiffige Basilika, die in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts nach Christus errichtet wurde. Die Kirche zeichnet sich durch ihre Größe und eine prächtige Ausstattung mit Mosaiken aus. Erste Ergebnisse der noch bis Ende September andauernden Kampagne zeigen, dass sie im siebten Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört wurde.

Pressemitteilung der WWU
Homepage des Projektes

06 | 2019

WeltWeitUnverzichtbar: "Kleine Fächer-Wochen" an der Universität Münster in Vorbereitung

HRK und BMBF fördern die Projektidee der WWU
Sarkophagdeckel
© R. Dylka

Im Rahmen der sogenannten Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen – eine gemeinsame Initiative von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung – hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) unter der Federführung von Prof. Angelika Lohwasser und Prof. Achim Lichtenberger einen Projektantrag mit dem Titel „WeltWeit.Unverzichtbar“ erfolgreich eingereicht. Das Projekt wird im Wintersemester 2019/20 mit 50.000 Euro gefördert und umfasst eine Ausstellung mit einem umfangreichen Begleitprogramm.
Zum Projekt
Das Projekt „WeltWeit.Unverzichtbar“ wurde von Vertreterinnen und Vertreter von knapp 20 geistes- und kulturwissenschaftlich orientierten Kleinen Fächern an der WWU erarbeitet, von denen ein Großteil im GKM vernetzt ist. Das Projekt umfasst eine Ausstellung im Archäologischen Museum der Universität, das gegen Ende des Jahres nach einem Umbau wiedereröffnet werden wird. Die Ausstellung startet Anfang Januar und wird acht Wochen lang zu sehen sein.
Dabei wird es vor allem um die Themen Kommunikation – Migration – Nachhaltigkeit gehen. Anschauliche Beiträge bereiten diese Schlagworte publikumswirksam auf und werden mittels unterschiedlicher Medien visualisiert. Spezielle Schülerführungen und Informationsveranstaltungen sowie Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen werden die Ausstellung begleiten. Beispiele der Ausstellungsbeiträge sind unter anderem „der Übergang von Handschriften zum Druck in der jüdischen Buchkultur“ aus dem Fach Jüdische Studien, „chinesische Auslandsstudenten“ aus dem Fach Sinologie oder „Gestylt für das Jenseits“ aus dem Fach Ägyptologie.
Zum Hintergrund
Die geistes- und kulturwissenschaftlichen Kleinen Fächer der WWU blicken auf eine lange Tradition des interdisziplinären Arbeitens zurück, sei es in den großen Forschungsverbünden wie etwa im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Entscheidens“ oder in kleineren Kooperationsprojekten wie zum Beispiel „Die Mumie im Archäologischen Museum der WWU“. Auch in der Lehre sind die kleinen Fächer sehr relevant - Beispiele dafür sind der interdisziplinäre Bachelor-Studiengang „Archäologie-Geschichte-Landschaft“ und der interdisziplinäre Master-Studiengang „Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“.

06 | 2019

WWU gibt antiken Marmorkopf an Italien zurück

Marmorkopf WWU Guido Kirchner
© WWU_Guido Kirchner

Die Geschichte begann 1964: harmlos und wie damals üblich. Ein Hamburger Privatmann nahm Kontakt zum Kustos des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf und bot ihm einen Marmorkopf zum Kauf an. Die Museumsleitung schlug ein, für 3.000 Mark wechselte der Kopf, den man für ein Abbild von Alexander dem Großen hielt, den Besitzer. Die Jahre vergingen, der Kopf wurde nie ausgestellt, er geriet im Magazin in Vergessenheit.
Das änderte sich vor einigen Wochen, als sich die Experten des Archäologischen Museums im Rahmen der Neu- konzeptionierung des Museums daran machten, die Herkunft des Kopfes endgültig zu klären. Mit einem spektakulären Ende: Sie stellten fest, dass der Kopf aus dem antiken Fondi seinerzeit illegal ausgeführt worden war und somit nach wie vor Eigentum des italienischen Staates ist - die Kleinstadt Fondi liegt rund 120 Kilometer südöstlich von Rom. Wir sind, nachdem wir keine schriftlichen Belege für einen legalen Erwerb finden konnten und unsere Provenienzforschung eindeutige Ergebnisse hervorbrachte, sofort auf die italienischen Behörden zugegangen, um die Rückgabe zu organisieren“, betont der Direktor des Museums, Prof. Dr. Achim Lichtenberger.
Wie ernst die Italiener die Rückgabe nehmen, zeigt die Tatsache, dass zwei Carabinieri sich Anfang Juni mit dem Auto aus Italien nach Münster aufmachten, um den Marmorkopf sicher zu verpacken und ihn zurückzubringen – er wird in Zukunft im Archäologischen Museum in Fondi zu sehen sein.

Archäologisches Museum der WWU

05 | 2019
Save the Date

3. Numismatische Autumn School in Münster

9. bis 12. Oktober 2019

Vom 9. bis zum 12. Oktober 2019 findet die 3. Numismatische Autumn School in Münster statt. Sie wendet sich an BA- und MA-Studierende aller Fächer. Ziel des 4-tägigen Kurses ist die Vermittlung von Grundlagen der Numismatik von der Antike bis zur Gegenwart mit Schwerpunkten auf antiker, byzantinischer, europäischer und islamischer Numismatik. Dabei werden auch übergreifende Fragen gestellt wie etwa danach, was Geld volkswirtschaftlich ist, wie es hergestellt wurde, welche Funktionen es erfüllte und wie die Bilder und Texte auf Münzen kulturgeschichtlich zu interpretieren sind. Auch Fragen nach der Rolle von Münzen im Museum und Berufsperspektiven in der Numismatik sind Gegenstand der Autumn School.
Die Autumn School wird u.a. von Dozierenden der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und den Numismatikern des LWL Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte sowie des Stadtmuseums Münster veranstaltet. Da überwiegend mit Originalen gearbeitet wird, ist die Teilnehmerzahl auf max. 20 Studierende begrenzt. Studierende erwerben ein Zertifikat und 5 Leistungspunkte bei erfolgreicher Absolvierung des Kurses.
Teilnahmevoraussetzung: Grundkenntnisse des Lateinischen.
Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben und Curriculum Vitae bis zum 30. Juni 2019 in elektronischer Form an: Prof. Dr. Achim Lichtenberger, lichtenb@uni-muenster.de

Forschungs- und Lehrverbund "Numismatik in Münster"

05 | 2019
Neuerscheinung

Beiträge zur Kenntnis und Deutung altorientalischer Archivalien

Festschrift Helmut Freydank zum 80. Geburtstag
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© Zaphon

Zwei Dutzend Beiträge sind dem Assyriologen Helmut Freydank in diesem Band gewidmet. Entsprechend dem Fokus seines eigenen Forschungsgebiets liegt ein Schwerpunkt auf assyrischen, speziell mittelassyrischen, und hethitischen Themen. Beinahe eine Monographie für sich selbst ist S. Salahs vollständiges Inventar der Einwohner von Dūr-Katlimmu. Hethitische und babylonische Rituale und Beschwörungen werden erörtert in Beiträgen B. Böck, B. Christiansen und S.M. Maul. A. Schmitt bietet einen aktuellen Überblick über assyrische Symbolsockel. Rechtsgeschichtliche Fragestellungen zu den hethitischen, alt-, mittel- und neuassyrischen Epochen werden B. Faist, D. Prechel, D. Shibata und K.R. Veenhof auf.

Publikationshinweis:
Doris Prechel und Hans Neumann (Hgg.): Beiträge zur Kenntnis und Deutung altorientalischer Archivalien. Festschrift für Helmut Freydank zum 80. Geburtstag (dubsar 6), Münster: Zaphon 2019.

04 | 2019

Campus-Zugang prometheus

prometheus ist ein digitales Bildarchiv für Kunst- und Kulturwissenschaften, das mehr als 1,7 Millionen digitale Reproduktionen enthält.
96 Instituts-, Forschungs- und Museumsdatenbanken werden unter einer Oberfläche miteinander verbunden.
Dieses Archiv steht jetzt im Uni-Netz und für jeden Browser zur Verfügung.

zum Bildarchiv prometheus

04 | 2019

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM SoSe 2019

Bitte beachten: In den nächsten Wochen werden sicherlich noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert. Achten Sie auch auf die Aushänge in den Instituten.

Letzte Aktualisierung: 01. April 2019

02 | 2019

Professor Funke erhält Kongresspreis der Stadt Münster

Funke
© WWU

Der Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke erhält als Sprecher des 52. Historikertages den "Kongresspreis Münster" - der Preis geht damit erstmals an einen Geisteswissenschaftler. "Stets tatkräftig und mit großem strategischem Geschick“ habe sich Peter Funke für den Wissenschaftsstandort Münster eingesetzt, betonte Oberbürgermeister Markus Lewe im Rahmen der Feierstunde zur Preisverleihung.
Als größter geisteswissenschaftlicher Kongress Europas mit dem hochaktuellen Thema "Gespaltene Gesellschaften" zählte der Historikertag 2018 mit 500 Referenten und einem erfolgreichen Schülerprogramm zu den Sternstunden im Tagungskalender der Stadt Münster.

Pressemitteilung der Stadt Münster

02 | 2019

Ausonius-Preis 2019 an Professor Peter Funke

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© Ausonius-Preis

Der Ausonius-Preis 2019 der Universität Trier geht an Prof. Dr. Peter Funke. "Mit Professor Peter Funke wird ein hervorragender Forscher und einer der profiliertesten deutschen Wissenschaftsmanager für sein Lebenswerk geehrt", begründete die Universität ihre Wahl. Er gilt als ausgesprochener Kenner der griechischen Staatenwelt. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen griechische Historiographie, Landeskunde und historische Geographie sowie antike Verfassungsgeschichte. Darüber hinaus zählt er zu den Pionieren auf dem Sektor der „Digitalen Geschichtswissenschaften“.
Die Preisverleihung findet am 24. Mai an der Universität Trier statt.
Pressemitteilung der Universität Trier

01|2019

arkuBiD - Archäologisch-kunsthistorische Bilddatenbank

Lizenz steht GKM-Mitgliedern zur Verfügung

arkuBiD ist eine digitale Bilddatenbank, die vom Institut für Klassische Archäologie der Universität Bonn entwickelt und gepflegt und von einem Verbund archäologischer Universitätsinstitute Deutschlands und Österreichs unterhalten wird. Sie dient der Bereitstellung von digitalen Bildern zur Verwendung in der universitären Lehre.
Das GKM bezieht eine Lizenz, die unseren Mitgliedern eine kostenlose Nutzung der Datenbank ermöglicht.
Die Benutzung von A ist nur nach vorheriger Registrierung möglich. Einmal registriert, ist die Datenbank über das Internet von jedem beliebigen Rechner aus benutzbar.
Sie sind noch nicht angemeldet? Ihren persönlichen Benutzeraccount erhalten Sie in der E-Learning-Sprechstunde am Institut für Klassische und Christliche Archäologie (Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, Raum 202).