Herzlich willkommen beim Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM)

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zyperninstitut. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besonders die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik herauszustellen.
Das GKM ist das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik", der nun in der dritten Förderphase ist.
Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" und der Graduiertenschule "Münster School of Ancient Cultures (MSAC)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

© Uni MS - Peter Leßmann
NEWS Februar 2024

Leuchtturmprojekt: Universitätsgesellschaft fördert VR-Station zur Basilika in Doliche

Die Universitätsgesellschaft hat das Projekt „Ein neuer frühchristlicher Kultbau des antiken Nordsyrien und seine Mosaiken – Die Basilika in Doliche“ als ein Leuchtturmprojekt 204 ausgezeichnet und fördert diese Idee auch finanziell. Die Forschungsstelle Asia Minor wird mit den Mitteln in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Web und Design der Universität Münster unter anderem eine Virtual-Reality-Station im Archäologischen Museum einrichten, die es BesucherInnen ermöglichen soll, die ausgegrabenen Teile der Kirche und die restaurierten Mosaikböden virtuell zu besichtigen. Auf dem Foto sind Prof. Dr. Engelbert Winter und Prof. Dr. Michael Blömer bei der symbolischen Scheckübergabe zu sehen (in der Mitte).

Sonderausstellung im Archäologischen Museum
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© Universität Tübingen

Virtual Reality-Ausstellung

Vom 19. Januar bis zum 26. Februar können Besucher des Archäologischen Museums den Jerusalemer Tempel virtuell begehen. Es wird eine VR-Station aufgebaut, die von einem Team der Universität Tübingen entwickelt wurde. So können Besucher als Avatar erleben, wie zur Zeit Jesu im Heiligtum mit Geld umgegangen wurde: vom Umtausch an den Geldwechslertischen, der Zahlung von Tempelsteuern bis hin zum Kauf von Tauben als Opfertiere.
Öffnungszeiten des Archäologischen Museums: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr; jeden zweiten Freitag im Monat bis 24 Uhr.

NEWS I Januar 2024
Foto Grünbart
© Uni MS I NADAW

Byzanz - ein Melting Pot?

Neue Podcastfolge mit Michael Grünbart

Griechisch-hellenistische Kulturen, römische Traditionen, orientalische Einflüsse und christlicher Glaube prägen Byzanz. Gerade dieses - manchmal auch explosive - Gemisch macht die Byzantinistik als Wissenschaft spannend.
Natalie und Felix fragen in dieser Podcastfolge kritisch nach bei Michael Grünbart, Professor für Byzantinistik an der Universität Münster.
 

NEWS I Januar 2024 I Ringvorlesung "Archäologie am Limit"
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© Gary Rollefson

Megasites in der Wüste

Der Klimawandel ist kein neues Phänomen: 7.500 v. Chr. wurden fast alle neolithischen Dörfer im Jordantal verlassen. Die Bewohner wanderten massenhaft in das Hochland ab, wo sie Siedlungen von noch nie dagewesener Größe gründeten. Eine neue Jagdstrategie ermöglichte es - trotz Dürren - eine zuvor unerreichte Bevölkerungsgröße zu versorgen. Prof. Dr. GARY ROLLEFSON wird am Montag, 22. Januar um 18 Uhr c.t. über die Ausgrabungen in Wisad Pools und Wadi al-Qattafi berichten.

Vortragsreihe im Themenjahr "Digitalisierung der Religionen" des Exzellenzclusters
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© EXC _ Stefan Maltik

Werkstattbericht: Apocalypse Goes Digital

„Die digitale Apokalypse“ – das ist kein weiteres Untergangsszenario, sondern Ziel eines Projekts zum 4. Esrabuch, einer antiken jüdischen apokalyptischen Schrift.
Lutz Doering und Florian Neitman werden vorstellen, wie in ihrem Projekt eine digitale Edition entsteht, die einen anschaulichen Zugang zu dieser komplex überlieferten Schrift ermöglicht. Und wie eine globale Forschungscommunity darüber ihre Ideen austauschen und vernetzen kann.    
Zeit: Dienstag, 16. Januar, 18 Uhr c.t.
Ort: JO 1, Johannisstraße 4, 48143 Münster

NEWS I Januar 2024 I Ringvorlesung "Archäologie am Limit"
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© Peter Miglus

Neue Forschungen in Ninive

Seit 2019 erforscht ein Team der Universität Heidelberg zwischen Trümmern der heutigen Großstadt Mosul im Nordirak Paläste der spätneuassyrischen Hauptstadt Ninive. Nachdem Truppen des sogenannten Islamischen Staates (IS) im Sommer 2014 die nordirakische Stadt erobert hatten, sprengten sie die berühmte Moschee mit dem Grab des Propheten Jonas. Prof. Dr. PETER MIGLUS wird in seinem Vortrag am Montag, 15. Januar um 18 Uhr c.t. über die Ausgrabungen in der durch den Krieg zerstörten Stadt berichten.

Thema des Monats Januar im Archäologischen Museum
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© Uni MS_Archäologisches Museum

Mächtige Frauen

In der griechischen Antike lebten Frauen überwiegend im Haus, während Männer für die Repräsentation und die Aufgaben außerhalb des Hauses verantwortlich waren. Doch dies bedeutete keinesfalls, dass die Frauen so machtlos waren, wie wir es uns heute oft vorstellen. Hannah Simons und Paula Rothmund stellen in den Sonntagsvorträgen mächtige Frauen aus Mythologie und Geschichte vor. Die Vorträge mit literarischer Führung finden am 14. und 21. Januar um 14.15 Uhr im Museum (Domplatz 20-22) statt.

NEWS I 18. Dezember 2023
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© LWL-Museum Herne

Podcast mit dem Kuratorenteam des LWL-Museum Herne

Was haben Gartenzwerge in einer archäologischen Ausstellung zu suchen?
In dieser Folge sind Lisa Mentzl und Stefan Leenen zu Gast bei Lotta und Felix. Sie arbeiten für das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne. Gemeinsam bilden sie das Kuratorenteam für die aktuelle Sonderausstellung "Modern Times - Archäologische Funde der Moderne und ihre Geschichten".

NEWS I November 2023
NEWS I November 2023

Archäologen legen Archiv in Doliche frei

© Forschungsstelle Asia Minor

Bei der diesjährigen Feldforschungskampagne hat das Team um Prof. Dr. Michael Blömer und Prof. Dr. Engelbert Winter von der Forschungsstelle Asia Minor wieder einen bedeutenden Fund gemacht. In der antiken Stadt Doliche - im Südosten der Türkei gelegen - wurde das städtische Archiv freigelegt. Zudem konnten mehr als 2.000 Siegelabdrücke, die zum Verschluss von Schriftstücken dienten, geborgen werden. Zwar gab es Archive zur Verwahrung von Dokumenten in jeder Stadt, bisher wurde aber erst eine Handvoll Archivbauten des Römischen Reiches identifiziert.

NEWS I 22. November
Team Spiel Mit Archaeologie
© BoardGame Historian

„Spiel mit! Archäologie!“

Am 24. und 25. November im LWL-Museum für Archäologie und Kultur (Herne)
Das letzte November-Wochenende im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne steht ganz im Zeichen des Spiels. Anna Falke und Lukas Boch („BoardGame Historian“) haben in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum, der Altertumskommission für Westfalen und dem Spielezentrum Herne dieses Event organisiert, um das Bewusstsein für archäologische Themen in der Populärkultur zu schärfen und das Brettspiel als Kulturgut hervorzuheben. Herzliche Einladung!

NEWS I 22. November 2023
Chanukka
© © shamash 4664437, Ri Butov on pixabay

Öffentlicher Vortrag über das jüdische Fest Chanukka

Das jüdische Fest Chanukka, das immer im Dezember gefeiert wird, steht im Mittelpunkt der diesjährigen Franz-Delitzsch-Vorlesung. Der Referent Rabbi Yehoyada Amir, emeritierter Professor für Jewish Thought am Hebrew Union College in Jerusalem, gilt als eine prägende Gestalt im israelischen Reformjudentum. Er geht in seinem Vortrag „Chanukka - die moderne Wiedergeburt eines antiken jüdischen Festes“ der Frage nach, welches Licht Chanukka auf die Dunkelheit unserer Tage wirft. Die Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind willkommen.
Zeit: 27. November (Montag), 18.15 Uhr
Ort: Hörsaal H2 am Schlossplatz 46

NEWS I 20. November 2023
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© DGG Münster e.V.

Monster und Fantasiewelten

Das Griechenland-Seminar findet in diesem Jahr am Samstag, 25. November ab 12.30 Uhr im Liudgerhaus (Überwasserkirchplatz 3) unter dem Titel "Monster und Fantasiewelten" statt.

Monströse und außergewöhnliche Gestalten treten in griechischen Bild- und Textwelten von der Antike bis in die moderne Zeit auf. Sie hinterlassen nachhaltigen Eindruck, erregen aber auch Staunen und Schrecken. Im Rahmen des Seminars werden verschiedene Aspekte des Fantastischen und Ungeheuerlichen aus philologischen, historischen, ethnologischen, kunsthistorischen und naturwissenschaftlichen Blickpunkten diskutiert.

NEWS I 13. November 2023
Unterwasserarchäologie
© W. Held

Start der Ringvorlesung "Archäologie am Limit"

Das Netzwerk Archäologie Diagonal organisiert in diesem Wintersemester eine öffentlichen Ringvorlesung unter dem Titel „Archäologie am Limit“. An sechs Terminen geben Archäologen aus dem In- und Ausland lebendige Einblicke in die besonderen Herausforderungen von Grabungen in unzugänglichen Regionen. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am 20. November mit einem Vortrag des Marburger Archäologen Prof. Dr. Winfried Held zum Thema "Unter Wasser. Geschichte, Themen und Methoden der Maritimen und Nautischen Archäologie".

NEWS I 08. November 2023
Plakat Koerper Tagung
© Uni MS_EXC

Tagung "Körperbilder und -praktiken in den Religionen"

Der Körper ist seit jeher Bestandteil der Praktiken und Vorstellungen von Religionen weltweit. Menschen drücken religiöse Ideen über den Körper aus. Bei der Tagung "Körperbilder und Körperpraktiken in den Religionen" des Exzellenzclusters Religion und Politik, die vom 13.-15. November in Münster stattfindet, werden Fallbeispiele diskutiert, die von altägyptischen Ritualen bis hin zu magischen Praktiken der Frühneuzeit reichen. Den Festvortrag „Gott und Körper" hält Prof. Dr. CHRISTOPH MARKSCHIES, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.

NEWS I November 2023
Xenokratie Plakat
© Uni MS

Feierliche Eröffnung der FOR "Xenokratie"

Am Freitag, 17. November um 17 Uhr c.t. wird die von der DFG geförderte Forschungsgruppe "Xenokratie vor Ort. Administrative und kulturelle Verpflechtung in der Vormoderne" feierlich eröffnet. Den Festvortrag hält Prof. Dr. Markus Koller (Bochum) im Hörsaal F5.    

NEWS I 07. November 2023
Info Tag Akoem November 2023
© Uni MS_Voß

Infoabend AKOEM

Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums

Für alle, die sich für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKEOM)" interessieren, bieten wir einen Infoabend via Zoom an. Wir werden den Studiengang mit seinen Besonderheiten, seiner Fächervielfalt und den Möglichkeiten der individuellen Schwerpunktsetzung vorstellen. Studierende und Alumni werden von ihren Erfahrungen berichten und es wird Zeit für Fragen geben. 
Zeit: Donnerstag, 16. November um 18.15 Uhr   
Meeting-ID: 622 9492 0932 // Passwort: 191263

NEWS I 08. November 2023
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© Stadt Münster, Michael C. Möller

Ist Kunst Religion?

Gastvortrag von Dr. Johannes Rauchenberger

Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums der Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie, Theologische Ästhetik und Bilddidaktik (ACHRIBI) sowie des 5-jährigen Jubiläums von bildtheologie e. V. wird Dr. Johannes Rauchenberger (Graz/Wien) in der Dominikanerkirche einen Gastvortrag halten. Der Experte  wird an diesem Ort zum Thema "Ist Kunst Religion? Zur Debatte um die Rolle von Kunst in sakraler Hülle anhand Gerhard Richters Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel in der ehem. Dominikanerkirche Münster" sprechen. Beginn: 18.00 Uhr.

NEWS I 10. Oktober 2023
Plakat Chatgpt
© Universität Münster

ChatGTP und KI in den "Kleinen Fächern"

ChatGTP und KI sind in aller Munde und beeinflussen zunehmend den Arbeitsalltag von Studierenden und WissenschaftlerInnen. Die Möglichkeiten dieser Tools begeistern. Gleichzeitig äußern sich aber viele auch kritisch zu algorithmusbasierten Systemen oder resignieren angesichts des Dschungels an Instrumenten. Welche Chancen, Risiken und Grenzen die KI speziell für die "Kleinen Fächer" hat, soll in einer Veranstaltung mit Prof. Dr. Jan-Martin Geiger, Juniorprofessur für Innovation und Transfer digitaler Lehre, beleuchtet werden.
Zeit: Mittwoch, 25. Oktober, 18-20 Uhr
Ort: RS 225, Schlaunstraße 2 (ggf. Änderung)

NEWS I 09. Oktober 2023
Katharinaschmidtfoto
© Privat

Juniorprofessur "Biblische Archäologie"

Dr. Katharina Schmidt ist zur Juniorprofessorin für das Fach "Biblische Archäologie" an der Evangelisch-Theologischen Fakutät berufen worden. Sie bietet in diesem Semester die Vorlesung "Einführung in die Biblische Archäologie" und das Hauptseminar "Archäologie im Königreich Ammon: Vorbereitung zur Ausgrabung auf der Zitadelle von Amman" an. Im GKM wird das breite Spektrum an Archäologien damit noch einmal erweitert.
Wir begrüßen Frau Prof. Dr. Katharina Schmidt herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr.

Oktober 2023 I Sonderausstellung im Archäologischen Museum
Reclining Pan
© Courtesy of the artist; Selfridges (London)

Kunst für alle

Einen radikal öffentlichen Zugang zur Kunst unternimmt der österreichische Künstler Oliver Laric, indem er ausgewählte archäologische Funde scannt, sie mit 3-D-Druckern reproduziert und die Daten kostenfrei jedermann im Internet zur Verfügung stellt. Sein so entstandenes Kunstwerk „Reclining Pan“ ist vom 4. bis 30. Oktober 2023 im Archäologischen Museum zu sehen. Organisiert wurde die Sonderausstellung von der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“.

NEWS I Oktober 2023

Altertumswissenschaftliche Veranstaltungsreihen im Wintersemester 2023/24

Im Wintersemester bieten die im GKM vernetzten Seminare und Institute wieder Vortragsreihen mit Münsteraner und auswärtigen Referierenden an. Einige Veranstaltungen sind auch hybrid bzw. via Zoom geplant.

Herzliche Einladung!

NEWS I 02. Oktober 2023
Translapt Eröffnung
© TRANSLAPT

Eröffnungsveranstaltung TRANSLAPT

Übersetzungsprozesse in der Islamischen Welt während der Frühen Neuzeit sind bisher kaum erforscht. Die neue Emmy Noether-Nachwuchsgruppe TRANSLAPT (Translation: Arabic–Persian–Turkish) unter der Leitung von Prof. Dr. Philipp Bockolt möchte diese Forschugnslücke in den kommenden Jahren schließen. Zur Eröffnungsveranstaltung am 19. Oktober im Gebäude des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ (Hörsaal JO 1) wird herzlich eingeladen.

NEWS I 26. September 2023
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© DEIAHL

Das DEI wird 125 Jahre

Unser Kooperationspartner, das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes, feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlass veranstaltet das DEI in Jerusalem vom 16. bis 19. Oktober 2023 die Konferenz "New Archaeological Research in the Holy Land". Ein vielfältiges Programm ist zusammengestellt. Aktuelle Nachricht vom 08. Oktober: Die Jubiläumsveranstaltung wurde aufgrund der aktuellen Situation in Israel verschoben.   
 

NEWS I September 2023
NEWS I September 2023

WIEDER AUF GRABUNG

© Uni MS

In der vorlesungsfreien Zeit wurden die archäologischen Feldforschungsprojekte in Armenien, Bulgarien, Israel, Griechenland, Ägypten, im Irak und in der Türkei fortgesetzt.

Auch Studierende waren in diesem Sommer wieder mit und erweiterten ihre Kenntnisse durch praktische Erfahrungen. Und der mobile 3D-Scanner sowie anderes technisches Equipment war ebenfalls mit im Gepäck.

Die Projekte und Erwartungen stellen wir in unserer Reportage "Feldforschungen 2023" vor.

NEWS I Juni 2023
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© MSAC

Blog MSACult gestartet

Die Münster School of Ancient Cultures (MSAC) hat ihren Blog MSACult gestartet. Die ersten Berichte sind eingestellt. Informationen zu den Themenfeldern Veranstaltungen, On Tour und Fördermöglichkeiten werden fortan stetig ergänzt. 

NEWS I 30. Mai 2023
Manuskriptkulturenexkursion
© CSMC_Hamburg

Frühlingsschule 2023: Neue Tools für alte Manuskripte faszinierten die Studierenden

Von der Handschrift zur digitalen Edition in einer Woche? So fragen die Studierenden in ihrem abschließenden Blog-Beitrag. Tatsächlich lieferte die Frühlingsschule 2023 eine facettenreichen Einblick in die Forschungswelt der Manuskripte und eine ambitionierte Einführung in die Arbeitsschritte, die bei der Erstellung einer digitalen Edition anfallen. Es war ein Experiment, das von vielen ExpertInnen umgesetzt wurde und zwar so erfolgreich, dass eine Fortsetzung angestrebt wird.

NEWS I 30. Mai 2023
Infoabend AKOEM Instagram
© GKM_Voß

Infoveranstaltung Master "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums"

Wir laden herzlich zu einer Infoveranstaltung des Masterstudiengangs "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" ein. Es werden die Besonderheiten des Studiengangs vorgestellt: interdisziplinäres Angebot, individuelle Schwerpunktsetzung, Betreuung, Praktika und Projekte. Interessierte haben die Gelegenheit sich mit Studierenden, Alumni und Studienkoordinatorin auszutauschen.
Zeit: Dienstag, 6. Juni, ab 18.15 Uhr
Ort: F 043, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22  

NEWS: 26. April 2023
Sudan
© © picture alliance - AA, Mahmoud Hjaj

Archäologin Angelika Lohwasser und ihr Team verlassen Sudan kurz vor Ausbruch der Kämpfe

Im Sudan kämpfen die sudanesischen Streitkräfte und die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces um die Macht. Seit 2009 ist Archäologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser mit einem Feldforschungsprojekt im nördlichen Sudan tätig. Zuletzt war sie mit einem Team im Februar für zwei Monate vor Ort. Sie berichtet über die Folgen des Konflikts für ihre Arbeit.

NEWS I 19. April 2023
NEWS I 19. April 2023

Gefährdetes Kulturgut sichern

Nur ein Beispiel von vielen: Diese Säule auf dem Grabhügel Karakuş, in dem Angehörige des kommagenischen Königshauses im späten 1. Jahrhundert v. Chr. bestattet wurden, ist während des Erdbebens umgestürzt.
© Forschungsstelle Asia Minor- Mehmet Alkan

Die Bilder von den schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien am 6. Februar sind erschütternd. Das Ausmaß der Verwüstungen lässt sich nach gut zwei Monaten immer noch nicht absehen. Tausende Menschen sind ums Leben gekommen. Angesichts der akuten humanitären Katastrophe standen Fragen des Kulturgüterschutzes bislang im Hintergrund. Bereits jetzt ist klar, dass die Erschütterungen an zahlreichen antiken und mittelalterlichen Monumenten erhebliche Schäden angerichtet haben. Mit dem Projekt „Cultural Heritage in Danger“ („Kulturerbe in Gefahr“) wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsstelle Asia Minor die lokalen Behörden dabei unterstützen, den Zustand der Kulturdenkmäler in der Provinz Adıyaman zu dokumentieren.

Das von der „Gerda Henkel Stiftung“ geförderte Projekt startet Anfang Juni und hat eine Laufzeit von sieben Monaten.

Forschungsstelle Asia Minor

NEWS I 14. April 2023
Tandem-vortrag Arzt-grabner Forster
© Uni MS - Forschungsstelle Papyrologie

Tandemvortrag zur Papyrologie- und Briefforschung

Zwei Referenten werden am Donnerstag, 27. April um 18 Uhr c.t. auf Einladung der Forschungsstellen Papyrologie und Brief zu einem Thema sprechen. Prof. Dr. Peter Arzt-Grabner (Salzburg) & PD Dr. Hans Förster (Wien) beleuchten des Thema "Papyrologische Forschungen zu den Paulusbriefen am Beispiel des Römerbriefs des Paulus".
Ort: ETH 302, Universitätsstraße 13-17

NEWS I 17. April 2023
Gruppenfoto Arab
© Institut für Arabistik und Islamwissenschaft / Natalie Kraneiß

DFG verlängert Langfristvorhaben

Wieder einmal eine Millionenförderung für einen arabischen Klassiker:
Zum zweiten Mal unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Langfristvorhaben zur Edition des Gesamtwerkes von Ibn Nubatah al-Misri (1287–1366). Am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft arbeiten Arabistinnen und Arabisten um Leibniz-Preisträger Prof. Dr. Thomas Bauer und Prof. Dr. Syrinx von Hees seit 2020 an der Edition. Die DFG fördert das Projekt nun erneut mit rund 1,7 Millionen Euro.

NEWS: 17. April 2023
Teamfoto
© Uni MS - NADAW

Neue Podcast-Folge

Wir feiern ein Jahr "Neues aus der Alten Welt"
Für die Jubiläumsfolge haben wir (fast) das gesamte Team versammelt: Natalie, Franzi, Lotta, Emre und Felix reflektieren über die Entstehung und Produktion des Podcasts. Von technischen Schwierigkeiten über die Wahl von GesprächspartnerInnen zu Auslandserfahrungen lassen wir das Jahr Revue passieren und geben dabei einen kleinen Einblick hinter die Episoden.

NEWS I 03.04.2023
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© Uni MS - Robert Matzke

Neue Forschungsgruppe "Xenokratie vor Ort"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert eine neue Forschungsgruppe aus den Geisteswissenschaften. Ziel der Gruppe "Xenokratie vor Ort. Administration und kulturelle Verflechtung in der Vormoderne" ist es, eine auf die Vormoderne zugeschnittene Perspektive auf das viel diskutierte Phänomen fremder Herrschaft zu ermöglichen. Die DFG fördert das Vorhaben mit rund 2,5 Millionen Euro. Aus dem GKM sind daran beteiligt Prof. Dr. Hans Beck, Prof. Dr. Wolfram Drews, Prof. Dr. Patrick Sänger und Prof. Dr. Gesa Schenke.

NEWS I 03.04.2023
Qs Ranking Universities
© QS

Gutes Ranking für Münsters Altertumswissenschaften

Im aktuellen "QS World University Ranking by Subject 2023" erzielen die Altertumswissenschaften wieder eine gute Platzierung.
Im Fach "Classics and Ancient History" schafft es die Universität Münster in die Ranggruppe 51 bis 90 und rangiert damit unter den weltweit besten 100 Hochschulen.
Das Ranking beruht v.a. auf Reputationsumfragen unter Akademikern, Arbeitgebern und berücksichtigt Zitationen von Veröffentlichungen.   

NEWS I 16.02.2023
Lohwassertutanchamun
© Uni MS - Sophie Pieper

Podcast: Jahrhundertfund Tutanchamun

Die Ägyptologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser spricht im Interview über die Öffnung von Tutanchamuns Grabkammer vor 100 Jahren: ein Jahrhundertfund, der noch immer viele Rätsel aufgibt, und ein damit verbundener Mythos, der bis heute fasziniert.  Im Gespräch geht es auch um das Fach Ägyptologie im Allgemeinen und um das Studium der Ägyptologie. 

NEWS I 17.02.2023
Plakat Ancientgreeklaw
© EViR/Archaeological Museum Thebes

International Symposium "Ancient Greek Law"

Kann angesichts von mehr als 1000 Poleis überhaupt von einem einheitlichen griechischen Recht ausgegangen werden?
Am 23. und 24. Februar 2023 wird ein internationales Symposium dieser Frage nachgehen und die Spannung zwischen lokalem Recht und Rechtseinheit in der griechischen Antike analysieren.

NEWS I 09.02.2023
Gaziantep2022
© Uni MS-Forschungsstelle Asia Minor

Archäologen über Erdbeben in der Türkei & Syrien

Seit 1997 untersucht die WWU-Forschungsstelle Asia Minor die Hinterlassenschaften der antiken Stadt Doliche nahe der türkischen Metropole Gaziantep. Das Grabungsgebiet des Forschungsprojekts und das Grabungshaus, in dem sie während der Grabungskampagnen wohnen, befinden sich nur wenige Kilometer entfernt von dem Epizentrum der schweren Erdbeben, die am Montag (6.2.2023) die Türkei und Syrien erschüttert haben. Sophie Pieper hat mit Projektleiter Prof. Dr. Engelbert Winter und Grabungsleiter Prof. Dr. Michael Blömer über die Situation vor Ort gesprochen ... zum Interview 

NEW I 03.02.2023
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© Uni MS - Dyma

Prof. Dr. Lutz Doering zum GKM-Sprecher gewählt

Auf der Mitgliederversammlung wurde am 2. Februar ein neuer Vorstand gewählt. Im Anschluss wählte dieser dann LUTZ DOERING, Professor für Neues Testament und antikes Judentum, ohne Gegenstimme zum Sprecher des GKM. 
Prof. Dr. Reinhard Achenbach ist auf eigenen Wunsch nach 13 Jahren aus dem Vorstand ausgeschieden. Seit 2009 prägte er als Sprecher das Forschungs- und Lehrnetzwerk. Er wurde mit herzlichen Worten des Dankes, einem großen Applaus und einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des GKM verabschiedet.  

Frühlingsschule 2023
Frühlingsschule 2023

"Manuskriptkulturen. Interdisziplinär. Digital"

© CSMC_Hamburg

Vom 27. bis zum 31. März 2023 findet am GKM die Frühlingsschule „Manuskriptkulturen. Interdisziplinär. Digital.“  statt.

Wir nähern uns dabei historischen Manuskripten auf zwei Wegen: einerseits inhaltlich über die Themen Macht, Ritual und Raum; anderer­seits methodisch mit dem Erlernen und Anwenden von Methoden der Digital Humanities. Wir werden so mit den Teilnehmer:innen ein bislang unpublizierte Chronik des Klosters Vinneberg edieren. 

Bei der eintägigen Exkursion zur Universität Hamburg werden wir durch die Labore des Centre for the Study of Manuscript Cultures geführt und können dort erleben, wie Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften Hand in Hand arbeiten. 

Wir bieten 20 Plätze für Studierende, Promovierende und Mitarbeiter:innen der WWU an. Es sind inzwischen alle Plätze ausgebucht, wir führen eine Warteliste. Anmeldungen unter: gkm@uni-muenster.de 

 

Gerasa Blog
© Uni MS

Nachhaltigkeit aus Perspektive der Archäologie

Im aktuellen ZIN-Blogbeitrag stellt der Archäologe Achim Lichtenberger Bedingungen für Resilienz von Städten vor und zeigt, wie hilfreich dafür ein Blick in die Geschichte ist. Ein internationales Team, angeführt von den Universitäten Aarhus und Münster, untersucht seit 2011 die antike Stadt Gerasa (Jordanien), die 749 n. Chr. - nach langer Zeit der Resilienz - durch ein Erdbeben ihr Ende fand.

Ausgrabung Tell Iztabba
© German-Israeli Tell Iztabba Excavation Project

Neue Analyseverfahren optimieren Datierung archäologischer Funde

Die kombinierte Analyse tierischer und pflanzlicher Überreste sowie literarischer Zeugnisse führt zu einer genaueren Datierung archäologischer Funde. „Wir können inzwischen häufig nicht nur das Jahr, sondern auch die Jahreszeit ermitteln“, sagt der Archäologe Prof. Dr. Achim Lichtenberger, der derzeit mit seinem Team auf dem Tell Iztabba (Israel) gräbt.

Vortragsreihe Digitalhumanities
© Uni MS_EXC

EXC-Video "Einführung in die Digital Humanities" online

Wie geht ... Digital Humanities? In der Vortragsreihe "Einführung in die Digital Humanities" des Exzellenzclusters haben sich im Sommersemester 2022 Expert:innen verschiedener Fächer mit dieser Frage beschäftigt. Neben Methoden, Tools und Projekten wurde auch der verantwortungsvolle Umgang mit Forschungsdaten in den Blick genommen.
Die Videos sind auf der Website des Exzellenzclusters eingestellt und hier zu sehen.

Exc Podium Tradition Konkurrenz 2 1 2000
© Uni MS_EXC

EXC-Video "Traditionen und Konkurrenz" online

Wer entscheidet, was Tradition ist und überliefert wird? Welche Faktoren sind beim Kampf um die Deutungshoheit maßgebend? Dies diskutierten am 24. Mai 2022 die Historiker Peter Funke (Alte Geschichte), Wolfram Drews (Mittelalterliche Geschichte) und Hubert Wolf (Kirchengeschichte) in der Gesprächsreihe "Traditionen und Konkurrenz" des Exzellenzclusters. Ihre einführenden Statements sowie ein kompletter Mitschnitt des Gesprächs lassen sich hier anschauen.

Kurzfilm
Kurzfilm

3D-SCANNING im Archäologischen Museum

© Uni MS

Im Archäologischen Museum der Universität Münster werden mit Hilfe eines 3D-Scanners virtuelle Kopien erstellt. Die eingescannten Objekte können von Expert:innen auf der ganzen Welt genutzt werden. Dier ersten Gefäße, Münzen, Abgüsse und Steinfragmente wurden schon erfasst. Sie können nun digital beliebig gedreht sowie von allen Seiten betrachtet werden und geben so weit mehr Informationen als die Originale. Einen Einblick in das neu einigerichtete 3D-Labor des Archäologischen Museums gibt ein Image-Film der WWU.
Das 3D-Labor befindet sich im Erdgeschoss des Archäologischen Museums. Interessierte Besucher können durch eine Glasscheibe den Studierenden bei der Arbeit zuschauen.
Viel Spaß beim Anschauen des Films ... oder kommen Sie doch einfach einmal persönlich im 3D-Labor am Domplatz vorbei.

NEWS: August 2021

Studierende machen antike Räume mit VR-Brillen erlebbar

© Uni MS_Kreppner

3D-Technologie hat für die Archäologie in den letzten Jahren stark an Popularität zugenommen. Um unsere Studierenden an diese Entwicklung heranzuführen, wurde bereits im Wintersemester 2020/21 auf Initiative von Professor Kreppner die Lehrveranstaltung "Modellierung von virtuellen Rekonstruktionen in der Archäologie" gestartet. Zunächst wurden Theorien und Methoden der wissenschaftlichen archäologischen Rekonstruktion vermittelt. Dann führte Sebastian Hageneuer von der Universität Köln in die Nutzung der Modellierungssoftware Cinema 4D ein. Der zweite Teil des Seminars fand in Form von Gruppenprojekten statt, bei denen die Teilnehmer:innen eigene Ideen etnwickelten und umsetzten. Anfang August wurden die Ergebnisse nun erlebbar. Im Senatssaal der Universität tauchten die Studierenden mit VR-Brillen in die von ihnen virtuell rekonstruierten Objekte und Räume ein. Sie waren begeistert davon, Altertum auf diese Weise zu erleben.

NEWS: Juni 2021

Umweltbelastung schon in der Antike

Archäologische Funde aus der antiken Stadt Gerasa belegen Schwermetalle im Boden
© © Danish-German Jerash Northwest Quarter Project

Umweltverschmutzung ist aktuellen Forschungen zu Folge kein Phänomen der Moderne. Schon in der Antike litten Menschen beispielsweise unter Bleivergiftungen. Die Römer nutzten das Schwermetall in großem Stil als Material für Wasserrohre und mitunter sogar zum Süßen von Wein. Archäologen und Geologen der Universitäten Münster, Aarhus, St. Andrews und Stirling haben nun entdeckt, dass sich im Umfeld mittelgroßer antiker Städte über Jahrhunderte hinweg bereits viele kleine Mengen des Schadstoffs im Boden angesammelt haben. Zwar geschah die Umweltzerstörung noch nicht im gleichen globalen Maßstab wie heute, verseuchter Boden und belastetes Trinkwasser machten jedoch auch schon damals krank.

Seit 2011 forscht ein deutsch-dänisches Team des „Jerash Northwest Quarter Project“ unter der Leitung von Achim Lichtenberger aus Münster und Prof. Dr. Rubina Raja aus Aarhus in der antiken Stadt Gerasa auf dem Gebiet des heutigen Jordanien. Immer wieder wunderten sich die Forscher über die Belastung des Bodens mit Schwermetallen, denn Bleirohre wurden in Gerasa nur sehr selten entdeckt, ebenso wenig gab es dort Metallindustrie oder Bergbau. Neu bei der archäologischen Erforschung ist, dass handwerkliche und alltägliche Aktivitäten in den Blick genommen wurden, also kleinste Verursacher. Prof. Dr. Achim Lichtenberger vom Institut für Klassische Archäologie bringt es auf einen Nenner: "Das Prinzip Kleinvieh macht auch Mist, galt schon damals."  Eine Studie zeigt nun, dass alltägliche Aktivitäten wie die Herstellung und Nutzung von Metallgegenständen für die hohen Schwermetall-Belastungen verantwortlich waren. Nicht einzelne Großproduzenten haben diese Umweltverschmutzung verursacht, sondern zahlreiche Kleinaktivitäten, die auf eine hohe Bevölkerungsdichte und Urbanisierung zurückzuführen sind.

„Die Kontaminationspfade spiegeln eine langfristige menschengemachte Umweltverschmutzung auf lokaler und regionaler Ebene seit der Römerzeit wider“, unterstreichen die Autoren der Studie, die im Juni in der internationalen Online-Fachzeitschrift der Public Library of Science „PLOS ONE“ veröffentlich wurde. Sie fordern, dass die alltägliche städtische Nutzung und Wiederverwendung von Schwermetallquellen künftig bei historischen Untersuchungen mitberücksichtigt werden.

© Uni MS_Lianne Hecht
THEMA: Kleine Fächer

Kleine Fächer - Große Potenziale

Die globale Welt wandelt sich schnell und ständig. Die hohe Dynamik ist eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Bewaffnete Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung sind nur drei der gesellschaftlichen Probleme, für die es Lösungen braucht. Einen Beitrag dazu leisten die "Kleinen Fächer" in den Geisteswissenschaften.
In der Sonderausstellung "WeltWeit Unverzichtbar. Kleine Fächer für große Themen" zeigte das Archäologische Museum der Universität Münster von Januar bis März 2020 , wie sich globale Phänomene besser verstehen lassen. Inzwischen ist diese Sonderausstellung zu einer digitalen Ausstellung geworden, die kontinuierlich erweitert wird.  

2021 laden HRK und BMBF zu einer digitalen Themenwoche Kleine Fächer ein, die vom 8. bis zum 11. März stattfinden wird. Sie hat zum Ziel, die Situation der Kleinen Fächer und ihre Entwicklungsperspektiven im deutschen und europäischen Wissenschaftssystem mit einer breiten Fachöffentlichkeit zu diskutieren.

© Uni MS
THEMA: Digitalisierung an der Universität Münster

Digitalisierung in den altertumswissenschaftlichen Fächern

Dokumentations- und Analysekitts, Multimediareportagen und online-Lernplattformen: Digital Humanities ist für die Altertumswissenschaften ein hochdynamisches Forschungsfeld, das die Erkenntnisinteressen der Geistes- und Kulturwissenschaften mit den datenverarbeitenden Verfahren der Informatik verbindet.
Digitale Arbeitsweisen, Methoden und Techniken können wissenschaftliche Arbeiten erheblich ver- einfachen und beschleunigen. Dadurch sind ganz neue Fragestellungen möglich.  Digitale Technologien spielen gerade in den Archäologien eine stetig wachsende Rolle, die in den Projekten der Universität Münster zum Einsatz kommen.
Die Digitalisierung von Texten, die Erarbeitung komplexer digitaler Editionen und die Herstellung maschinell analysierbarer Korpora sind eine Grundlage zukunftweisender Forschungen in den Text- wissenschaften. Die digitale Technologie unterstützt Prozesse, die zuvor in mühsamer Handarbeit durchgeführt werden mussten. Bei der Präsentation und Publikation des Materials bietet Digitalisierung neue Möglichkeiten, die insbesondere auch der Öffentlichkeit Forschungsergebnisse besser zugänglich machen.
Diese Entwicklungen in der altertumswissenschaftlichen Forschung und Lehre an der WWU zielen darauf ab, dass die Studierenden ein Verständnis für Digitalität erwerben, das sie handlungsfähig macht in Bezug auf neue Technologien und die damit verbundenen Veränderungen in den geisteswissen- schaftlichen Disziplinen.

arkuBiD - Archäologisch-kunsthistorische Bilddatenbank

Mitglieder wenden sich zur Nutzung der Lizenz bitte an das Institut für Klassische und Christliche Archäologie.