Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zypernstudien. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besondern die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik zu erwähnen. So kann die weltpolitische Nahtstelle "östlicher Mittelmeerraum" an der Universität Münster mit der notwendigen interdisziplinären Perspektive erforscht werden.

Das GKM bildet das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik" und entwickelt in diesem Kontext die Religionsforschung gemeinsam mit anderen Einrichtungen weiter.

Mit dem interdisziplinären Master Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM) wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert. 


Urlaubshinweis: Die Geschäftsstelle ist bis zum 28. August geschlossen.

Thema des Monats August im Archäologischen Museum

Führungen durch die Sonderausstellung "Eirene-Pax. Frieden in der Antike"
Sonderausstellung Eirene
© WWU_Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum der WWU Münster zeigt im Rahmen der Münsteraner Kooperationsausstellung „Frieden. Von der Antike bis Heute“ die Teilausstellung „Eirene/Pax. Frieden in der Antike“. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Bedeutung des Friedens in der griechischen und römischen Antike. Zu sehen sein wird aber auch der älteste erhaltene Friedensvertrag der Welt zwischen dem Hethiter-Reich und Ägypten (1259 v. Chr.).
Die berühmte Statue der Friedensgöttin Eirene, die wohl 375 v. Chr. auf dem Staatsmarkt von Athen aufgestellt wurde, steht als prächtige Skulptur für neue Wege zum Frieden nach dem verheerenden Peloponnesischen Krieg. In ihr nimmt der Friede Gestalt an.
Im Römischen Reich wird die Friedensgöttin Pax auf Münzen, Schmucksteinen und dem Friedensaltar des Kaisers Augustus (ara pacis) inszeniert. Das Friedensforum des Kaisers Vespasian (templum pacis) wird mit hochrangiger Kunst versehen: Hierfür steht die Statue des sterbenden Galliers.

Durch die Sonderausstellung führen die Archäologiestudierenden Melanie Barwe, Philip Ebeling, und Saskia Erhardt sowie die wissenschaftliche Mitarbeiterin Silke Hockmann.
Für die Sonntagsführungen entstehen keine Kosten, lediglich der Eintritt ist zu entrichten.
Zeit: jeweils sonntags um 14:15 Uhr
Ort: Archäologischen Museum der Universität Münster, Domplatz 20–22

Ein Buch macht Mut

Gemeinsame Aktion von GKM und Stadt Münster
Ftoukselypi
© Stadt Münster

Die Byzantinistin Dr. Paraskevi Toma und ihr Mann Orestis Kazasidis sind in ihrer Heimat Griechenland auf ein ganz besonderes Buch gestoßen. Es ist ein Kinder- buch der Hoffnung: "Ftou Kselypi" ("Spuck die Trauer aus"). Die Autorin Marietta Kontou erzählt darin die Mut machende Geschichte von Nour, die dem Krieg in Syrien entflieht. Nach einer wahren Odyssee schafft sie es 2016, dank ihres unbeugsamen Willens und ihres Talents als Schwimmerin, im Team geflüchteter Athleten zu den Olympischen Spielen.
Die beiden Griechen haben sich zum Ziel gesetzt, dieses Buch, das inzwischen auch auf Arabisch übersetzt ist, in Münster an arabischsprechende Flüchlingskinder zu verteilen, um durch das Lesen eine Brücke zu bauen. Unterstützt werden sie dabei vom GKM sowie der Ausländerbehörte und dem Integrationsrat der Stadt Münster. Die Bücher werden im Laufe des Sommers gedruckt. Zu Beginn des Wintersemesters sind Aktionen rund um Nour und ihre Odyssee geplant.  

Pressemitteilung der Stadt Münster

50. "Ständige Ägyptologenkonferenz"

Vom 13. bis 15. Juli in Münster
 _gyptisches
© WWU_Archäologisches Museum


Das Institut für Ägyptologie und Koptologie der WWU ist vom 13. bis 15. Juli Gastgeber der 50. "Ständigen Ägyptologenkonferenz (SÄK)". Die SÄK, diesmal mit rund 250 Experten, ist nach den Worten der Ägyptologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser das "wichtigste Instrumentarium der Wissensvermittlung und des Fachaustausches innerhalb der deutschsprachigen Ägyptologie". Sie bietet Wissenschaftlern und Studierenden ein Forum, über neueste Forschungsergebnisse und hochschulpolitische Themen zu diskutieren sowie Kontakte zu knüpfen.
Die diesjährige SÄK hat das Thema "Kulturen im Kontakt. Altägypten und seine Nachbarn". Als Besonderheit wird ein Gast aus Ägypten in Münster empfangen: der ehemalige Minister of Antiquities, Prof. Dr. Mamdouh Eldamaty. Er ist Professor an der Ain Shams University (Kairo) und der deutschen Ägyptologie besonders verbunden, denn er wurde 1995 an der Universität Trier promoviert

SÄK 2018 - Programm und Informationen

Bericht

Q.UNI-Camp: "Wochenende der Archäologien"

Studierende vermitteln wissenschaftliche Methoden für Kinder und Jugendliche
Grabung
© WWU_GKM

Das Q.UNI-Camp macht Wissenschaft für Kinder erlebbar: Zwei Wochenenden haben wir dort in diesem Sommer „Archäologie“ präsentiert.
In einer Mitmach-Ausgrabung konnten die kleinen und großen Besucher*innen Arbeitsschritte von Archäologen ausprobieren. Nicht nur beim eigentlichen Graben, auch durch das Ausfüllen von Fundzetteln, Kleben von Keramik, Zeichnen und Fotografieren als Dokumentationsmethoden bis zur chronologischen und typologischen Einordnung des Fundgutes gab es eine Menge zu erforschen.
Wie viel Technik auch zur Archäologie gehört, zeigten eine Einführung in das Vermessen an einer Totalstation sowie das Vorführen von Structure from Motion, einer neuen Methode der Funddokumentation.
Ein Stück Antike konnten diejenigen mitnehmen, die an den Bastelstationen Fibeln und Haarnadeln herstellten oder ihren Namen in Hieroglyphen auf Papyrus oder in Keilschrift auf Tontafeln schrieben.

Ein herzliches Dankeschön an alle Studierenden, die durch ihr Engagement diese Aktion möglich gemacht haben.

 Programm "Wochenende der Archäologien"
Q.UNI Camp 2018 Informationen und Anfahrtsbeschreibung

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2018

Bitte beachten:
Die geplante Exkursion des Instituts für Klassische Archäologie nach Israel/Palästina wird verschoben, es findet in diesem Semester stattdessen eine Exkursion nach Nordgriechenland statt.
Die Veranstaltungen von Prof. Dittmann werden im Sommersemester von Dr. Lau übernommen.

Letzte Aktualisierung: 04. April 2018

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2018/19

Bitte beachten:
In den nächsten Wochen werden sicherlich noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 09. Juli 2018

Archäologen forschen in Jordanien mit neuen Methoden

Laserscanning revolutioniert Kartierung
Gerasa
© Danish National Research Foundation

Das Verfahren "Airborne Laserscanning (ALS)", das ein Gelände präzise und berührungsfrei zur Kartierung erfasst und in einem 3-D-Modell darstellt, liefert Archäologen völlig neue Erkenntnisse zu antiken Stätten. Über den Einsatz der neuen "Fernerkundungsmethode" in der antiken Stadt Gerasa (Jordanien) berichten in der Fachzeitschrift PNAS der Münsteraner Archäologe Prof. Dr. Achim Lichtenberger und seine dänische Fachkollegin Prof. Dr. Rubina Raja von der Universität Aarhus. Das in der Archäologie Erfolg versprechende ALS-Verfahren ermöglicht vor allem neue Erkenntnisse zur Rekonstruktion antiker Gegebenheiten in dicht besiedelten urbanen Räumen.

"Frieden in der Antike" - Titelthema der Zeitschrift "Antike Welt"

Ausgabe 3/2018
Antikewelt
© Antike Welt

Das Thema der derzeitigen Sonderausstellung "Frieden in der Antike" im Archäologischen Museum der Universität Münster ist Titelthema der Zeitschrift für Archäologie und Kunstgeschichte "Antike Welt" (Ausgabe 3/2018). Der Archäologe Prof. Dr. Achim Lichtenberger und der Kustos des Museums, Dr. Helge Nieswandt, berichten darin über das Konzept der Ausstellung und stellen u.a. die neue Münsteraner Rekonstruktion der Göttin Eirene mit dem Ploutosknaben des griechischen Bildhauers Kephisodot vor. 



Franz Delitzsch Vorlesung 2017 veröffentlicht

Marie-Theres Wacker, Ecclesia und Synagoga im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert

Die Franz-Delitzsch-Vorlesung 2017 ist nun in einer erweiterten und reich illustrierten Fassung erschienen.
In ihrer Veröffentlichung geht Marie-Theres Wacker der Motivkonstellation Ecclesia und Synagoga an und in Kirchen aus einem Zeitraum auf den Grund, der bisher nicht systematisch erforscht ist. Räumlich geht es um Darstellungen vorwiegend in Deutschland, aber auch etwa mit einem Blick nach Elsass und Lothringen, Amsterdam, in das polnisch-tschechische Grenzgebiet (Branice) sowie in den Nordwesten von England (Crewe Hall). Die Autorin dokumentiert 30 Bildwerke zwischen 1860 und 1933, z.T. mit ausführlichen historischen Einbettungen, dazu tabellarisch weitere 16 aus der Zeit nach 1945. Abschließend setzt sich die Autorin mit dem angemessenen gegenwärtigen Umgang mit diesen Bildwerken auseinander.

Archäologen stellen Forschungsdaten aus dem Sudan online zur Verfügung

Wadionline
© WWU_Forschungsstelle Sudan

Das am Institut für Ägyptologie und Koptologie der WWU Münster angesiedelte archäologische Projekt "Wadi Abu Dom Itinerary" stellt seine bei einer Feldforschung im Sudan erhobenen Daten jetzt online zur Verfügung. Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit können die Befunde einsehen.

Bericht vom Open-Air-Hörsaal des Exzellenzclusters "Religion und Politik" beim Katholikentag

Kurzvorträge und Debatten über „Religionen, Frieden und Gewalt“ sowie „Religionspolitik heute“
Logo Katholikentag
© ZdK

Im Open-Air-Hörsaal des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ diskutierten beim Katholikentag Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften über aktuelle und grundsätzliche Fragen der Religionspolitik. Das Programm widmete sich vormittags dem Verhältnis der Weltreligionen zur Gewalt in Geschichte und Gegenwart und nachmittags der „Religionspolitik heute“.

Programm 
Bericht von der Veranstaltung "Kreuz, Kopftuch, Antisemitismus"
Bericht von der Veranstaltung "Alle Religionen rechtfertigen Gewalt"




Ausschreibung

2. Numismatische Autumn School im Oktober 2018

Bewerbung bis zum 15. Juni

Nach dem Erfolg der 1. Numismatischen Autumn School im Jahr 2017 wird auch im Oktober 2018 eine weitere Numismatische Autumn School in Münster stattfinden.
Die numismatische Autumn School in Münster wendet sich an BA- und MA-Studierende aller Fächer. Ziel des 4-tägigen Kurses ist die Vermittlung von Grundlagen der Numismatik von der Antike bis zur Gegenwart mit einem Schwerpunkt auf antiker, europäischer und islamischer Numismatik. Dabei werden auch übergreifende Fragen gestellt wie etwa danach, was Geld ist, wie es hergestellt wurde, welche Funktionen es erfüllte und wie Bilder und Texte auf Münzen kulturgeschichtlich zu interpretieren sind.
Die Autumn School wird von Dozierenden der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Mitarbeitern des LWL Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte sowie des Stadtmuseums Münster veranstaltet. Da überwiegend mit Originalen gearbeitet wird, ist die Teilnehmerzahl auf max. 20 Studierende begrenzt. Studierende erwerben ein Zertifikat und 5 Leistungspunkte bei erfolgreicher Absolvierung des Kurses.
Die Autumn School wird vom 4. bis zum 7. Oktokber 2018 stattfinden. Für die Teilnahme ist eine schriftliche Bewerbung bis zum 15. Juni notwendig.
Weitere Informationen finden Sie hier.

52. Historikertag vom 25. bis 28. September in Münster

Historikerinnen und Historiker diskutieren über "Gespaltene Gesellschaften"
Historikertag2018

"Gespaltene Gesellschaften": Unter diesem Motto findet in diesem Jahr der Historikertag in Münster statt.  Alle zwei Jahre richtet der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) als Hauptveranstalter des größten geisteswissenschaftlichen Kongresses in Europa den Blick auf die Geschichts-
wissenschaft und deren Antwort auf gesellschaftliche Fragestellungen. Das Leitthema sei heute brisanter denn je, betont der Sprecher des Organisationskomitees der WWU, Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke.
Der 52. Historikertag, zu dem rund 3500 Forscher aus dem In- und Ausland erwartet werden und der erstmals alle Informationen auch per App vermitteln wird, wählte als Partnerland die Niederlande. Die Veranstaltung wird daher von zwei Repräsentanten der Politik eröffnet: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und Khadija Arib, Vorsitzende der Zweiten Kammer des niederländischen Parlaments. Im Anschluss ist ein Empfang mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet geplant.

Vollständige Pressemitteilung der WWU: 
Historiker diskutieren über "Gespaltene Gesellschaften"

Ausstellung "Frieden. Von der Antike bis heute"

Fünf Münsteraner Museen widmen sich vom 28. April bis 2. September dem Thema "Frieden"
© WWU_Archäologisches Museum

2018 liegt das Ende des Ersten Weltkriegs 100 Jahre zurück. In der Stadt des Westfälischen Friedens beleuchten in diesem Jahr mehrere Ausstellungen die Sehnsucht nach und die Sicherung von Frieden. Fünf Institutionen, darunter auch das Archäologische Museum der Universität Münster, zeigen unter dem Titel "Frieden. Von der Antike bis heute" zwischen dem 28. April und dem 2. September das Ringen um Frieden in seinen vielfältigen Ausprägungen. Hochrangige Exponate verschiedener Sammlungen weltweit präsentieren das Thema aus kunst- und kulturhistorischer Perspektive. Die Ausstellung im Archäologischen Museum trägt den Titel: „Eirene–Pax. Frieden in der Antike“. Namensgebend ist die Friedensgöttin Eirene aus der griechischen Mythologie.

Pressemitteilungen der WWU:
"Echte Kracher" bei der Friedensausstellung im Archäologischen Museum
 Der künstlerische Kopf hinter der Ausstellung im Archäologischen Museum
Was der älteste Friedenvertrag der Welt uns lehrt

Ringvorlesung: Wozu ist die Bibel gut?

Professorinnen und Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät nehmen Stellung

Die Ringvorlesung der Katholisch-Theologischen Fakultät steht im Sommersemester unter dem Titel:
Wozu ist die Bibel gut? Professorinnen und Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät nehmen Stellung

Montags, 18–20 Uhr, KTh I (Kath.-Theol. Fakultät, Johannisstr. 8–10)

Welche Rolle spielt die Bibel in den einzelnen Fächern der Theologie? Für die exegetischen Wissenschaften scheint die Sache klar. Spontan kann man sich diese Frage vielleicht auch noch für die Liturgiewissenschaft oder auch die Dogmatik beantworten, aber: die Philosophie? Gar das Kirchenrecht? Und selbst in Fächern, die mit der Bibel oft in Berührung kommen könnten, wie die Kirchengeschichte, ist durchaus nicht klar, ob die Beschäftigung mit der Bibel zu ihren genuinen Aufgaben gehört. In der Ringvorlesung gehen Professorinnen und Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät aus ihrer jeweiligen Fachperspektive heraus der Frage nach, welche Bedeutung der Bibel in ihrem Fach zukommt. Eine einmalige Gelegenheit, einen Einblick in das Theologietreiben an unserer Fakultät zu gewinnen!
Programm der Ringvorlesung


Das Digitale Münzkabinett der Universität Münster

Die Münzsammlung des Archäologischen Museums der Universität Münster ist eine Lehrsammlung, die mehr als 5.700 Objekte umfasst. Alle Epochen der antiken Münzgeschichte sind darin vertreten: Griechische Münzen archaischer, klassischer und hellenistischer Zeit, römische Münzen der Republik und Kaiserzeit, kaiserzeitliche Städte- und Provinzialprägungen sowie byzantinische Münzen.
Sukzessive werden immer mehr Münsteraner Münzen digitalisiert. So können Sie die ausführliche Objektdokumentation überall und jederzeit, zuhause oder unterwegs, studieren.

Moustakis
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Descritpion de l'Égypte oder Ägypten im XXL-Format

Dr. Annik Wüthrich, Prof. Erhart Graefe und Prof. Angelika Lohwasser stellen eines der wertvollsten Bücher vor
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© WWU - Peter Leßmann

Dieses Buch wird selbst die Generation begeistern, die sonst eher zum Smartphone greift und Bilder auf Instagram postet: Aufgeschlagen ist es 1,65 Meter mal 1,30 Meter groß und mindestens zwei Leute werden gebraucht, um es aus dem Schrank zu holen. In der „Description de l’Égypte“ sind Skizzen zu sehen, von Fauna, Flora, Menschen und Bauten – riesige Tempelanlagen genauso wie einfache Hütten. Diese Darstellungen entstanden bei der ägyptischen Napoleon-Expedition zwischen 1798 und 1801 und geben Einblicke in das Land, wie sie heute nicht mehr zu gewinnen sind. So erfahren wir zum Beispiel, wo der Obelisk von Luxor – heute auf dem Pariser Place de la Concorde – früher einmal stand. „Hier wird die Geschichte der Geschichte präsentiert. So hat die Ägyptologie angefangen, so wurde sie zu einem eigenen Fach“, schildert Dr. Annik Wüthrich, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Ägyptologie begeistert.

Presseberichte:
Westfälische Nachrichten
Dorstener Zeitung
Weitere Berichte

Neu im Online-Zugriff: „The Hebrew & Aramaic Lexicon of the Old Testament“

Die ULB bietet Zugriff auf die überarbeitete und bibliographisch ergänzte elektronische Ausgabe des hebräischen und aramäischen Lexikons zum Alten Testament von Ludwig Koehler und Walter Baumgartner.

zu „The Hebrew & Aramaic Lexicon of the Old Testament“

p r o m e t h e u s - Das digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre e. V. 

Das GKM bezieht auch 2018 eine Lizenz für alle Mitglieder

p r o m e t h e u s  führt Bilddatenbanken von Museen, Hochschulinstituten und Archiven in einer einheitlichen Struktur zusammen, ermöglicht eine ortsunabhängige Bildersuche, Speicherung, Sortierung und Präsentation.

Neben der Bereitstellung des Bildarchivs entwickelt  p r o m e t h e u s  Konzeptionen, unterstützt Projekte und bietet Werkzeuge und Lerninhalte an, welche die Präsenzlehre ergänzen und das Selbststudium unterstützen.

Das GKM bezieht eine Lizenz, die unseren Mitgliedern eine kostenlose Nutzung des Bildarchiv ermöglicht.

Sie sind noch nicht angemeldet? Ihren persönlichen Benutzeraccount erhalten Sie auf Anfrage in der GKM-Geschäftsstelle.

www.prometheus-bildarchiv.de

Historikertag 2018 in Münster

Althistoriker Prof. Peter Funke Sprecher des Organisationsteams
Historikertag
© Presseamt Stadt Münster

Der 52. Deutsche Historikertag wird vom 25. bis 28. September 2018 an der Westfälischen Wilhelms-UniversitätMünster (WWU) stattfinden. Er steht unter dem Motto „Gespaltene Gesellschaften“; Partnerland werden die Niederlande sein.
Der Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke ist Sprecher des Organisationsteams der Veranstaltung, zu der rund 3500 Forscher aus aller Welt erwartet werden. Mehr als 400 Referenten aus dem In- und Ausland werden sich zu aktuellen Forschungsthemen austauschen. Zudem lädt eine große Fachbuchmesse das interessierte Publikum zum Stöbern ein.

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
Pressemitteilung
Forschung A-Z / Prof. Dr. Peter Funke