HERZLICH WILLKOMMEN AM GKM
Gesch _ftsstellehomepage
© GKM_Moustakis

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zyperninstitut. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besonders die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik herauszustellen.

Das GKM ist das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik", der 2019 in die dritte Förderphase gestartet ist.

Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert.

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Nächster Vortrag im Rahmen des altertumswissenschaftlichen Forschungskolloquiums
HILMAR KLINKOTT (Kiel) "Die Panik von Gaugamela"
Zeit: Mittwoch, 20. November 2019, 18 Uhr c.t.
Ort: F 4 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Vortrag im Rahmen des Colloquiums zur Kulturgeschichte des Alten Orients
SEBASTIAN HAGENEUER (Köln): "Archäoinformatik - Schwerpunkte und Fallbeispiele"
Zeit: Donnerstag, 28. November, 18 Uhr c.t.
Ort: RS 428 (DG), Rosenstraße 9

Nächster Vortrag im Rahmen der Münsteraner Althistorischen Gespräche

FRANZISKA LUPPA (Dresden): "Zusammen ist man weniger allein. Gemeinschaften ansässiger Fremder im klassischen Athen"
Zeit: 2. Dezember, 18 Uhr c.t.
Ort: F 374, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Franz Delitzsch-Vorlesung 2019
DAVID NIRENBERG (Chicago) "Judentum, Christentum, Islam. Nachbarschaften in der Longue Durée"
Zeit: Montag, 2. Dezember, 18 Uhr c.t.
Ort: F 4 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Weitere Infos zu Tagungen und Workshops

Informationsveranstaltungen und Termine für AKOEM-Studierende

Save the Date

Wiedereröffnung des Archäologischen Museums und Bibelmuseums der Universität Münster

Archaeologie Archmus2
© WWU_Archäologisches Museum

Bald öffnen sich die Türen zum Archäologischen Museum und Bibelmuseum:
Nach umfangreichen Umbauarbeiten werden am Freitag, 13. Dezember um 17 Uhr das Archäologischen Museum und das Bibelmuseum im LWL Museum für Kunst und Kultur (Domplatz 10) feierlich wiedereröffnet.
Am 9. Januar 2020 um 18 Uhr wird die Ausstellung "WeltWeit.Unverzichtbar | Kleine Fächer - Große Potenziale" im Archäologischen Museum eröffnet. An der Ausstellung und dem Begleitprogramm sind alle geisteswissenschaftlichen Kleinen Fächer der Universität Münster beteiligt. Diese Ausstellung findet im Rahmen der "Kleine-Fächer Hochschulwochen" statt. 


 

Christusnähe - Paulus und Johannes im Gespräch

Symposium zum 60. Geburtstag von Christina Hoegen-Rohls
Symposion Hoegenrohlstitel
© WWU Münster

Die Evangelisch-Theologische Fakultät lädt herzlich zu dem Symposium "Christusnähe - Paulus und Johannes im Gespräch" anlässlich des 60. Geburtstags von Professorin Christina Hoegen-Rohls am 13. Dezember 2019 ab 17 Uhr ein.

Eine Anmeldung wird bis zum 30.11.2019 erbeten unter arnhold@uni-muenster.de



 

Thema des Monats

November 2019: Die gescheiterte "imitatio Alexandri"

Sonntagsvorträge im Archäologischen Museum am 17. und 24. November
Alexandermosaik
© Jonas Derichs

In der althistorischen Forschung ist die sogenannte imitatio Alexandri ein eigenes Kapitel. Es beschäftigt sich mit Überlieferungen zu Versuchen, König Alexander den Großen und dessen Taten zu imitieren. Die vom Archäologischen Museum der Universität Münster organisierten Sonntagsvorträge am 17. und 24. November widmen sich solchen Bestrebungen, mit Nachahmung des bekannten makedonischen Herrschers zum Beispiel Erfolge auf Feldzügen zu haben.
In den Vorträgen analysiert Student Jonas Derichs (Fach "European Master in Classical Cultures") unter anderem Texte zur Kommagene, einem hellenistischen Königreich am Westufer des Euphrats. Darin schildern Zeitzeugen eine gescheiterte "imitatio Alexandri" seitens der lokalen Herrscher.

Zeit:  17. und 24. November, 14.15 Uhr
Ort: F 33, Fürstenberghaus, Domplatz 20–22; der Raum ist nur über den linken Seiteneingang zugänglich.

11 | 2019
Neuigkeiten

WWU gibt antike Marathon-Trophäe an Griechenland zurück

Skyphos-r _ckgabe
© Eleftherios Galanopoulos

Intensive Forschungen zur historischen Herkunft förderten es zu Tage: Ein antiker Siegerpokal, den mit Spyridon Louis der 1. Marathon-Sieger der Olympischen Spiele der Neuzeit (1896) und spätere griechische Nationalheld gewann, lagerte jahrzehntelang unerkannt im Archäologischen Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Nun ist das Gefäß, ein Skyphos aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., zurück in seiner Heimat Griechenland. Eine WWU-Delegation unter Leitung von Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels übergab die einstige Sportler-Trophäe gestern (Mittwoch, 13. November) in Athen als Geschenk an das griechische Ministerium für Kultur und Sport.

Der Skyphos soll künftig einen Ehrenplatz im Museum der antiken Olympischen Spiele (auch: Altes Archäologisches Museum) in Olympia bekommen. "In diesem Museum hat der Skyphos seinen natürlichen Platz gefunden. Es freut mich, dass die WWU dazu beitragen konnte", betonte WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels.

Pressemitteilung der Universität Münster
Archäologisches Museum der WWU

10 | 2019

Bericht von der internationalen Konferenz "The Archaeology of Seasonality"

Gerasakonf
© Jerash Northwest Quarter Project

Am 17. und 18. Oktober fand an der Royal Danish Academy of Sciences and Letters in Kopenhagen die internationale Tagung "The Archaeology of Seasonality" statt. Diese Tagung wurde von den Archäologen Prof. Achim Lichtenberger (Universität Münster) und Prof. Raja Rubina (Universität Aarhus) organisiert. Die Beiträge und Diskussionen haben deutlich gezeigt, dass "Saisonalität" eine neue Perspektive auf die Erforschung der Mittelmeerwelt eröffnet.
Eine Publikation der Ergebnisse in der Reihe Studies in Classical Archaeology ist in Vorbereitung.

10 | 2019

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2019/20

Bitte beachten: In den nächsten Wochen werden sicherlich noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert. Achten Sie für aktuelle Änderungen immer auch auf die Aushänge in den Instituten.

Letzte Aktualisierung: 08. Oktober 2019


09 | 2019

"Kleiner Fächer-Wochen" im Wintersemester an der Universität Münster

Ein Gastbeitrag von Kilian Kirchgeßner
Ausgrabung
© WWU_GKM

Die Kleinen Fächer an der Universität in Münster schaffen es, durch Gemeinschaftsprojekte viel Aufmerksamkeit zu bündeln – und vor allem große Diskurse zu bereichern. Bei den Kleine Fächer-Wochen, gefördert von der Hochschulrektorenkonferenz, sollen diese Erfahrungen jetzt besonders herausgearbeitet werden. Ein Gastbeitrag von Kilian Kirchgeßner (HRK) im Interview mit der Ägyptologin Prof. Anglika Lohwasser und dem Archäologen Prof. Achim Lichtenberg.

Informationen zum HRK-Projekt: Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen

08 | 2019

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Grabungsprojekt in Doliche (Osttürkei) weiter

Förderung von knapp 800.000 Euro für die Forschungsstelle Asia Minor an der Universität Münster
Doliche Basilika
© Forschungsstelle Asia Minor

Großer Erfolg für die Forschungsstelle Asia Minor der WWU: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein Grabungsprojekt in der antiken Stadt Doliche mit knapp 800.000 Euro für weitere drei Jahre. Seit mehr als 20 Jahren untersuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) die kulturellen Hinterlassenschaften der antiken Stadt Doliche in der Südosttürkei. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt nun mit knapp 800.000 Euro für weitere drei Jahre. Unter der Federführung von Prof. Dr. Engelbert Winter erforschen die Wissenschaftler wichtige Grundlagen zum Aufbau und zur Entwicklung der antiken Stadt.
Die seit Mitte Juli dieses Jahres laufenden Grabungen, an denen über 60 Wissenschaftler und Studierende aus Deutschland, der Türkei, Dänemark, Italien und den Niederlanden teilnehmen, konzentrieren sich aktuell auf die Untersuchung einer monumentalen Badeanlage aus römischer Zeit im Zentrum der antiken Stadt. Daneben erforschen sie eine dreischiffige Basilika, die in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts nach Christus errichtet wurde. Die Kirche zeichnet sich durch ihre Größe und eine prächtige Ausstattung mit Mosaiken aus. Erste Ergebnisse der noch bis Ende September andauernden Kampagne zeigen, dass sie im siebten Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört wurde.

Pressemitteilung der WWU
Homepage des Projektes

06 | 2019

WeltWeitUnverzichtbar: "Kleine Fächer-Wochen" an der Universität Münster in Vorbereitung

HRK und BMBF fördern die Projektidee der WWU
Sarkophagdeckel
© R. Dylka

Im Rahmen der sogenannten Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen – eine gemeinsame Initiative von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung – hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) unter der Federführung von Prof. Angelika Lohwasser und Prof. Achim Lichtenberger einen Projektantrag mit dem Titel „WeltWeit.Unverzichtbar“ erfolgreich eingereicht. Das Projekt wird im Wintersemester 2019/20 mit 50.000 Euro gefördert und umfasst eine Ausstellung mit einem umfangreichen Begleitprogramm.
Zum Projekt
Das Projekt „WeltWeit.Unverzichtbar“ wurde von Vertreterinnen und Vertreter von knapp 20 geistes- und kulturwissenschaftlich orientierten Kleinen Fächern an der WWU erarbeitet, von denen ein Großteil im GKM vernetzt ist. Das Projekt umfasst eine Ausstellung im Archäologischen Museum der Universität, das gegen Ende des Jahres nach einem Umbau wiedereröffnet werden wird. Die Ausstellung startet Anfang Januar und wird acht Wochen lang zu sehen sein.
Dabei wird es vor allem um die Themen Kommunikation – Migration – Nachhaltigkeit gehen. Anschauliche Beiträge bereiten diese Schlagworte publikumswirksam auf und werden mittels unterschiedlicher Medien visualisiert. Spezielle Schülerführungen und Informationsveranstaltungen sowie Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen werden die Ausstellung begleiten. Beispiele der Ausstellungsbeiträge sind unter anderem „der Übergang von Handschriften zum Druck in der jüdischen Buchkultur“ aus dem Fach Jüdische Studien, „chinesische Auslandsstudenten“ aus dem Fach Sinologie oder „Gestylt für das Jenseits“ aus dem Fach Ägyptologie.
Zum Hintergrund
Die geistes- und kulturwissenschaftlichen Kleinen Fächer der WWU blicken auf eine lange Tradition des interdisziplinären Arbeitens zurück, sei es in den großen Forschungsverbünden wie etwa im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Entscheidens“ oder in kleineren Kooperationsprojekten wie zum Beispiel „Die Mumie im Archäologischen Museum der WWU“. Auch in der Lehre sind die kleinen Fächer sehr relevant - Beispiele dafür sind der interdisziplinäre Bachelor-Studiengang „Archäologie-Geschichte-Landschaft“ und der interdisziplinäre Master-Studiengang „Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“.

06 | 2019

WWU gibt antiken Marmorkopf an Italien zurück

Marmorkopf WWU Guido Kirchner
© WWU_Guido Kirchner

Die Geschichte begann 1964: harmlos und wie damals üblich. Ein Hamburger Privatmann nahm Kontakt zum Kustos des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf und bot ihm einen Marmorkopf zum Kauf an. Die Museumsleitung schlug ein, für 3.000 Mark wechselte der Kopf, den man für ein Abbild von Alexander dem Großen hielt, den Besitzer. Die Jahre vergingen, der Kopf wurde nie ausgestellt, er geriet im Magazin in Vergessenheit.
Das änderte sich vor einigen Wochen, als sich die Experten des Archäologischen Museums im Rahmen der Neu- konzeptionierung des Museums daran machten, die Herkunft des Kopfes endgültig zu klären. Mit einem spektakulären Ende: Sie stellten fest, dass der Kopf aus dem antiken Fondi seinerzeit illegal ausgeführt worden war und somit nach wie vor Eigentum des italienischen Staates ist - die Kleinstadt Fondi liegt rund 120 Kilometer südöstlich von Rom. Wir sind, nachdem wir keine schriftlichen Belege für einen legalen Erwerb finden konnten und unsere Provenienzforschung eindeutige Ergebnisse hervorbrachte, sofort auf die italienischen Behörden zugegangen, um die Rückgabe zu organisieren“, betont der Direktor des Museums, Prof. Dr. Achim Lichtenberger.
Wie ernst die Italiener die Rückgabe nehmen, zeigt die Tatsache, dass zwei Carabinieri sich Anfang Juni mit dem Auto aus Italien nach Münster aufmachten, um den Marmorkopf sicher zu verpacken und ihn zurückzubringen – er wird in Zukunft im Archäologischen Museum in Fondi zu sehen sein.

Archäologisches Museum der WWU

02 | 2019

Professor Funke erhält Kongresspreis der Stadt Münster

Funke
© WWU

Der Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke erhält als Sprecher des 52. Historikertages den "Kongresspreis Münster" - der Preis geht damit erstmals an einen Geisteswissenschaftler. "Stets tatkräftig und mit großem strategischem Geschick“ habe sich Peter Funke für den Wissenschaftsstandort Münster eingesetzt, betonte Oberbürgermeister Markus Lewe im Rahmen der Feierstunde zur Preisverleihung.
Als größter geisteswissenschaftlicher Kongress Europas mit dem hochaktuellen Thema "Gespaltene Gesellschaften" zählte der Historikertag 2018 mit 500 Referenten und einem erfolgreichen Schülerprogramm zu den Sternstunden im Tagungskalender der Stadt Münster.

Pressemitteilung der Stadt Münster

02 | 2019

Ausonius-Preis 2019 an Professor Peter Funke

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© Ausonius-Preis

Der Ausonius-Preis 2019 der Universität Trier geht an Prof. Dr. Peter Funke. "Mit Professor Peter Funke wird ein hervorragender Forscher und einer der profiliertesten deutschen Wissenschaftsmanager für sein Lebenswerk geehrt", begründete die Universität ihre Wahl. Er gilt als ausgesprochener Kenner der griechischen Staatenwelt. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen griechische Historiographie, Landeskunde und historische Geographie sowie antike Verfassungsgeschichte. Darüber hinaus zählt er zu den Pionieren auf dem Sektor der „Digitalen Geschichtswissenschaften“.
Die Preisverleihung findet am 24. Mai an der Universität Trier statt.
Pressemitteilung der Universität Trier

01|2019

arkuBiD - Archäologisch-kunsthistorische Bilddatenbank

Lizenz steht GKM-Mitgliedern zur Verfügung

arkuBiD ist eine digitale Bilddatenbank, die vom Institut für Klassische Archäologie der Universität Bonn entwickelt und gepflegt und von einem Verbund archäologischer Universitätsinstitute Deutschlands und Österreichs unterhalten wird. Sie dient der Bereitstellung von digitalen Bildern zur Verwendung in der universitären Lehre.
Das GKM bezieht eine Lizenz, die unseren Mitgliedern eine kostenlose Nutzung der Datenbank ermöglicht.
Die Benutzung von A ist nur nach vorheriger Registrierung möglich. Einmal registriert, ist die Datenbank über das Internet von jedem beliebigen Rechner aus benutzbar.
Sie sind noch nicht angemeldet? Ihren persönlichen Benutzeraccount erhalten Sie in der E-Learning-Sprechstunde am Institut für Klassische und Christliche Archäologie (Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, Raum 202).

Campus-Zugang prometheus an der Universität Münster

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96 Instituts-, Forschungs- und Museumsdatenbanken werden unter einer Oberfläche miteinander verbunden.
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