Herzlich willkommen am GKM

Im Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) sind sämtliche Altertumswissenschaften der Universität Münster vernetzt: von A wie Altorientalistik bis Z wie Zypernstudien. Unter den beteiligten Disziplinen sind neben den Historien besondern die Vielzahl an antiken Philologien, Archäologien sowie christliche und islamische Theologie und Judaistik zu erwähnen. So kann die weltpolitische Nahtstelle "östlicher Mittelmeerraum" an der Universität Münster mit der notwendigen interdisziplinären Perspektive erforscht werden.

Das GKM bildet das altertumswissenschaftliche Rückgrat des Exzellenzclusters "Religion und Politik" und entwickelt in diesem Kontext die Religionsforschung gemeinsam mit anderen Einrichtungen weiter.

Mit dem interdisziplinären Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird das Netzwerk auch für die Lehre aktiviert. 

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Nächster Vortrag im Altertumswissenschaftlichen Forschungskolloquium
Leif SCHEUERMANN (Graz) "Zwischen Citizen Science und virtuellen Welten? Kritische Betrachtungen zur Stellung der Geschichtswissenschaften in den digitalen Medien"
Zeit: 22. November, 18 Uhr c.t.
Ort: F4, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Franz Delitzsch-Vorlesung 2017

Marie-Theres WACKER (Münster): "Ecclesia und Synagoga im frühen 20. Jahrhundert. Historische Sondierungen in theologischem Interesse"
Zeit: 27. November, 18 Uhr c.t.
Ort: F 2, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Vortrag im Rahmen des Colloquiums zur Kulturgeschichte des alten Ägypten
Andreas EFFLAND (Hamburg): "Die Geheimnisse am Platze des Ima-Baumes oder  Was geschah am 25. Choiak um 23 Uhr am Osirisgrab?"
Zeit: 30. November, 18 Uhr c.t.
Ort: RS 2, Hofhörsaal Rosenstraße 9, Münster



Weitere Infos zu Tagungen und Workshops

Informationsveranstaltungen und Termine für AKOEM-Studierende





Descritpion de l'Égypte oder Ägypten im XXL-Format

Prof. Dr. Erhart Graefe und Dr. Annik Wüthrich stellen eines der wertvollsten Bücher vor
Description
© dpa

Dieses Buch wird selbst die Generation begeistern, die sonst eher zum Smartphone greift und Bilder auf Instagram postet: Aufgeschlagen ist es 1,65 Meter mal 1,30 Meter groß und mindestens zwei Leute werden gebraucht, um es aus dem Schrank zu holen. In der „Description de l’Égypte“ sind Skizzen zu sehen, von Fauna, Flora, Menschen und Bauten – riesige Tempelanlagen genauso wie einfache Hütten. Diese Darstellungen entstanden bei der ägyptischen Napoleon-Expedition zwischen 1798 und 1801 und geben Einblicke in das Land, wie sie heute nicht mehr zu gewinnen sind. So erfahren wir zum Beispiel, wo der Obelisk von Luxor – heute auf dem Pariser Place de la Concorde – früher einmal stand. „Hier wird die Geschichte der Geschichte präsentiert. So hat die Ägyptologie angefangen, so wurde sie zu einem eigenen Fach“, schildert Dr. Annik Wüthrich, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Ägyptologie begeistert.

Presseberichte:
WDR
Westfälische Nachrichten
Dorstener Zeitung
Weitere Berichte

© Jocasta

Call for Papers: Postgraduate Symposium "Classical Reception and Gender"

Deadline: 15. November 2017

Our partner at the University of Patras, JOCASTA (Classical Reception Greece), is pleased to announce the 2nd Annual Postgraduate Symposium in Classical Reception, which will take place from Friday 1st of December to Sunday 3rd 2017 at the Department of Philology, University of Patras, Greece.

Reception is conceived not as a subdivision of Classics but as a mode of historicised inquiry and constant selfcritique intrinsic in Classical Studies. In  this respect, the reader assumes the role of the decoder who examines reception of the ancient world from the 8th century BC onwards: from Antiquity to Byzantium, the Middle Ages, the Renaissance, Early and Late Modernity and the future, while ceaselessly moving from the West to the East and from the North to the South and vice versa. Classical Reception is studied through a variety of media ranging from literature to theatre and film, to materialised configurations of everyday experience and through a plurality of approaches ranging from Philosophy to Cultural and Social Studies to Performative arts and science driven discourses, thus foregrounding interdisciplinary research.
The Jocasta Postgraduate Symposium seeks to create a venue for Classical Reception in Greece, where international postgraduate students can engage into interdisciplinary dialogue and share research. It enables students to present their work in a friendly environment, develop presentation skills and get constructive feedback. This year we expand our scope intergenerationally so as to include beyond MA and PhD students and early career researchers who are kindly invited to present a 20 minute paper followed by 10 minutes discussion and US undergraduate students who are kindly invited to deliver transatlantically a 10 minute paper presentation followed by 5 minute discussion via our partners at the Department of Classics and World Religions at
Ohio University*.
This year’s theme is  “Classical Reception and Gender”.
We invite abstracts in either Greek or English of no more than 250 words to be sent to jocastapostgraduate@gmail.com no later than 15 th of November 2017.


CfP "Classical Reception and Gender"

Call for Posters: Doktorandenforum auf dem 52. Deutschen Historikertag 2018

Deadline: 15. Dezember 2017

Das Doktorandenforum hat sich mittlerweile zu einer festen Größe auf dem Historikertag entwickelt und soll auf dem 52. Deutschen Historikertag in Münster (25.-28. September 2018) seine Fortsetzung finden. Damit wird einer begrenzten Anzahl von Doktorand/innen der Geschichtswissenschaft die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsvorhaben einer breiten Fachöffentlichkeit in Form eines DIN A0-Posters vorzustellen und darüber hinaus Kontakte für ihre weitere berufliche Zukunft zu knüpfen. Der Historikerverband möchte auf diese Weise qualitativ herausragende und innovative Projekte unterstützen. Bewerben können sich Doktorand/innen, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Arbeit befinden.

Die Auswahl zur Aufnahme in das Doktorandenforum erfolgt durch den Ausschuss des Historikerverbandes (VHD). Ausschlaggebend sind ein überzeugendes und schlüssig dargelegtes Dissertationsvorhaben mit den zentralen Forschungsthesen (Abstract von ca. 1.000 Zeichen) sowie ein Entwurf des Posters mit Angaben zum inhaltlichen Aufbau (Gliederung, Unterkapitel) sowie zur grafischen Umsetzung (Text/Bild-Gestaltung). Die angenommenen Bewerber/innen werden im Frühjahr 2018 benachrichtigt und erhalten eine Handreichung mit Hinweisen sowie den Kriterien für die formale Gestaltung der Poster. Die Poster werden einer Jury auf dem Historikertag in einem Kurzvortrag präsentiert. Die besten Präsentationen werden prämiert.

Bewerbungsschluss: 15.12.2017
Umfang der Bewerbungsunterlagen: max. 2 Seiten DIN A4; 1.Seite: Name, Anschrift inkl. Email-Adresse, Titel des Projekts, Betreuer/in, Projektskizze im Umfang von max. 200 Wörtern; 2.Seite: Entwurf einer Posterpräsentation des Promotionsprojekts
Art der Bewerbung: E-Mail-Attachement im PDF-Format (keine anderen Dateiformate)

E-Mail: doktoranden@historikertag.de

Bei Rückfragen stehen Ihnen die Geschäftsstellen des Historikertages und des Historikerverbandes gerne zur Verfügung: info@historikertag.de / info@historikerverband.de gerne zur Verfügung, Ansprechpartner: Dr. Nora Hilgert

Call for Papers: Textual Criticism of the New Testament, the Old Testament and the Qur’an (EABS)

Deadline: 13. Februar 2018

The EABS research group "Textual Criticism of the New Testament, the Old Testament and the Qur’an" schedules two sessions for the meeting in Helsinki 2018:

1. an open session where papers on any topic within the range of the interests of the Textual Criticism of the New Testament, the Old Testament and the Qur’an research group are welcome;

2. a thematic session “Manuscript Grouping” where we will attempt to explore the field of the relationship between manuscripts and their classification trying to answer questions such as: how do we define manuscript textual traditions? If we group manuscripts on the basis of agreement and disagreement in variation between them, when do we consider a variation significant and characteristic as opposed to insignificant? Do manuscript groupings reflect chronological or geographical stages of development? The field of manuscript grouping will be approached from different angles and from different textual traditions.

The research group cordially invites the submission of proposals for papers for the forthcoming EABS meeting in Helsinki (30th Juli-3rd August 2018). We welcome paper proposals that focus on the above mentioned topics and related aspects.

Call for Papers

EABS Research Group "Textual Criticism of the NT, OT and Qur'an

Program Unit Chairs:

Alba Fedeli (Bologna)

Thedora Panella  (University of Muenster)

Neu im Online-Zugriff: „The Hebrew & Aramaic Lexicon of the Old Testament“

Die ULB bietet Zugriff auf die überarbeitete und bibliographisch ergänzte elektronische Ausgabe des hebräischen und aramäischen Lexikons zum Alten Testament von Ludwig Koehler und Walter Baumgartner.

zu „The Hebrew & Aramaic Lexicon of the Old Testament“

p r o m e t h e u s - Das digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre e. V. 

Das GKM bezieht auch 2017 eine Lizenz für alle Mitglieder

p r o m e t h e u s  führt Bilddatenbanken von Museen, Hochschulinstituten und Archiven in einer einheitlichen Struktur zusammen, ermöglicht eine ortsunabhängige Bildersuche, Speicherung, Sortierung und Präsentation.

Neben der Bereitstellung des Bildarchivs entwickelt  p r o m e t h e u s  Konzeptionen, unterstützt Projekte und bietet Werkzeuge und Lerninhalte an, welche die Präsenzlehre ergänzen und das Selbststudium unterstützen.

Das GKM bezieht eine Lizenz, die unseren Mitgliedern eine kostenlose Nutzung des Bildarchiv ermöglicht.

Sie sind noch nicht angemeldet? Ihren persönlichen Benutzeraccount erhalten Sie auf Anfrage in der GKM-Geschäftsstelle.

www.prometheus-bildarchiv.de

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Sommersemester 2017

Bitte beachten: Sicherlich werden im Laufe der Semesterferien noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 15. März 2017

Veranstaltungsverzeichnis AKOEM Wintersemester 2017/18

Bitte beachten: In den nächsten Wochen werden sicherlich noch weitere Veranstaltungen gemeldet. Das Vorlesungsverzeichnis für unseren Masterstudiengang "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" wird daher auf dieser Seite ständig aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 01. Oktober 2017

Zusätzliche Lehrveranstaltung: "Die Septuaginta in der aktuellen Bibelforschung"

Die von Prof. Anneli Aejmelaeus angebotene Blockveranstaltung "Die Septuaginta in aktueller Bibelforschung" ist als Hauptseminar (mit Hebräisch) auch für Studierende des Master AKOEM geöffnet.
Im Gefolge der Qumran-Funde ist immer deutlicher geworden, dass auch die Septuaginta für die meisten Forschungsfelder der alttestamentlichen Exegese – sowie für zahlreiche Gegenstände der neutestamentlichen Exegese – höchstes Gewicht besitzt. Wer sachgemäß mit der Septuaginta umgehen will, muss gewisse Grundkenntnisse über ihre Entstehung und Überlieferung und die Methodik ihrer Anwendung besitzen sowie die aktuelle Forschungslage kennen.
In dieser Perspektive werden folgende Themen behandelt: die Entstehung der Septuaginta, die Handschriften und Editionen, die griechische Sprache der Septuaginta, der Übersetzungscharakter der verschiedenen Bücher, die Textgeschichte der Septuaginta und ihre Anwendung in der Textkritik des hebräischen Textes, die alttestamentlichen Zitate im NT. Diese Themen werden sowohl grundsätzlich diskutiert als auch durch Beispiele erläutert. Die Textbeispiele werden auf Hebräisch und Griechisch gelesen. Wer Freude daran hat, sich mit anderen Interessierten in die Geheimnisse der Septuaginta zu vertiefen, ist herzlich willkommen.
Eine obligatorische Informationsveranstaltung findet am 11.10.2017 um 18:15 Uhr im Raum 201 (Ev.-Theol. Fakultät) statt.
Interessierte  werden um eine Nachricht bis zum 06.10.2017 gebeten (per E-Mail sofia.salo@uni-muenster.de mit folgenden Angaben: Name, Vorname, E-Mail, Studiengang und -fächer, Matrikel-Nr.).
Weitere Informationen finden Sie im HISLSF.

Historikertag 2018 in Münster

Althistoriker Prof. Peter Funke Sprecher des Organisationsteams
Historikertag
© Presseamt Stadt Münster

Der 52. Deutsche Historikertag wird vom 25. bis 28. September 2018 an der Westfälischen Wilhelms-UniversitätMünster (WWU) stattfinden. Er steht unter dem Motto „Gespaltene Gesellschaften“; Partnerland werden die Niederlande sein.
Der Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke ist Sprecher des Organisationsteams der Veranstaltung, zu der rund 3500 Forscher aus aller Welt erwartet werden. Mehr als 400 Referenten aus dem In- und Ausland werden sich zu aktuellen Forschungsthemen austauschen. Zudem lädt eine große Fachbuchmesse das interessierte Publikum zum Stöbern ein.

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
Pressemitteilung
Forschung A-Z / Prof. Dr. Peter Funke

Prof. Dr. Angelika Lohwasser mit dem WWU-Forschungspreis ausgezeichnet

Lohwasser
© WWU_Ausschnitt aus dem Video zum Forschungspreis

Die Universität Münster hat auf ihrem Neujahrsempfang Prof. Dr. Angelika Lohwasser mit dem WWU-Forschungspreis ausgezeichnet.  Die aus Wien stammende Ägyptologin erhielt den mit 30.000 Euro dotierten Preis für exzellente und international anerkannte Leistungen. Lohwasser gilt als herausragende Expertin der Sudanarchäologie. Als wegweisend gilt ihr soziologisches Vorgehen, das in der Ägyptologie bis dahin kaum vorhanden war. Neben ihrer Tätigkeit im WWU-Exzellenzcluster Religion und Politik verantwortet Angelika Lohwasser seit 2009 ein großes Forschungsprojekt im Wadi Abu Dom, einem ausgetrockneten Flussbett in der sudanesischen Wüste Bayuda.
Der WWU-Forschungspreis unterstreicht für Angelika Lohwasser vor allem die Bedeutung der Altertumswissenschaften. "Die Auszeichnung ist bedeutend für deren Stand – insbesondere der Archäologie – im Fächerspektrum der WWU." Die Sudanarchäologie hat ihrer Überzeugung nach "großes Potenzial". Für das nächste Großprojekt in der Wüste Bayuda soll der Forschungspreis daher als Anschubfinanzierung dienen.

Pressemitteilung des Fachbereichs
Video zum Forschungspreis der WWU