Centrum für Religion und Moderne

Das Centrum für Religion und Moderne (CRM) ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Es widmet sich der Erforschung von Religionen, religiösen Gemeinschaften und Akteuren und ihren sich wandelnden Rollen in modernen Gesellschaften. Das CRM fördert die Zusammenarbeit seiner Mitglieder mit Universitäten und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland und pflegt den Dialog mit der Öffentlichkeit. weiter...

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in der Geschäftsstelle

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Am Centrum für Religion und Moderne der WWU ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L) zu besetzen. Angeboten wird eine für 3 Jahre befristete Vollzeitstelle (100 %). Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt derzeit 39 Stunden 50 Minuten. Die Lehrverpflichtung beträgt bei Vollzeit 4 SWS.

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit bei der Konzeption, Beantragung und Durchführung von Forschungsprojekten und Kooperationen sowie Veranstaltungen
  • Management und Koordination der am Centrum verwalteten Projekte
  • Mitarbeit an Publikationen
  • Entwicklung und Umsetzung einer Internationalisierungsstrategie für das CRM
  • Eigene Qualifikation und eigenständige Forschung und Lehre

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Neuerscheinung: Lebensführung im Spannungsfeld von Islam und Beruf

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Unter dem Titel „Lebensführung im Spannungsfeld von Islam und Beruf. Berufsbiografien von Musliminnen in Frankreich und Deutschland“ ist die Dissertation von Dr. Linda Hennig, Projektmitarbeiterin im Projekt „The Transmission of Religion Across Generations“, erschienen. Die Studie untersucht Vereinbarkeitskonflikte zwischen muslimischer Religiosität und der Berufstätigkeit von Frauen. Diskutiert wird die Wirkung religiöser Überzeugungen auf die Erwerbsmotivation, die Rolle von Diskriminierungen, der Kontext einer islamkritischen Gesellschaft sowie Auswirkungen rechtlicher Regelungen bezüglich der Religionspraxis am Arbeitsplatz in Deutschland und Frankreich. Auf der Grundlage einer ländervergleichenden Analyse der Berufsbiografien von Musliminnen, die im sozialen und medizinischen Sektor tätig sind, präsentiert die Studie eine Typologie von Lebensführung im Kontext von Religion und Berufstätigkeit. weiter...

»Eyn sonderlicher Gottis Dienst«? Evangelische Theolog:innen als Parlamentarier

Tagungsbericht
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Theolog:innen haben durch die Ausübung eines politischen Mandates, als gewählte Abgeordnete in einem Parlament, die demokratischen Strukturen in Deutschland von Beginn an mitgeprägt. In der TheoParl-Datenbank sind die biographischen Daten zu Ausbildung, Beruf und politischer Tätigkeit von bisher 566 TheoParls (Parlamentarier:innen mit einem theologischen Hintergrund) erfasst.
Die Tagung im Februar 2021, die von Arnulf von Scheliha und Uta E. Hohmann in Kooperation mit dem Centrum für Religion veranstaltet wurde, fand großes interdisziplinäres Interesse. Erstmals wurden die Ergebnisse und die Datenbank in Form eines Zwischenstandes präsentiert und aus verschiedenen (theologischen, juristischen und historischen) Perspektiven kommentiert.
Auf H-Soz-Kult wurde nun ein Tagungsbericht veröffentlicht. weiter...

Preprint: Der christlich-islamische Dialog in der deutschen Zivilgesellschaft

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Migrationsprozesse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben zu einer bedeutenden Pluralisierung des religiösen Feldes in Deutschland beigetragen. Während christliche Akteure lange Zeit auf den religiös Anderen mit Abwehr oder Missionsbestrebungen reagierten, entstanden seit 1970 vermehrt kooperative und dialogische Formen der Begegnung von Angehörigen unterschiedlicher Religionen. Es waren interreligiöse und christlich-islamische Gesprächskreise, Dialoginitiativen oder Netzwerke auf der Ebene der Zivilgesellschaft, die maßgeblich religiöse und kulturelle Pluralität produktiv und konstruktiv bearbeiteten, wie David Rüschenschmidt im jüngsten CRM-Preprint erörtert. Mit zunehmender Beachtung der Religion und vor allem des Islam in öffentlichen Debatten stieg die Aufmerksamkeit und politische Bedeutsamkeit der interreligiösen Zusammenschlüsse. Während diese Dialoginitiativen in lokalen Zusammenhängen durchaus integrative Erfolge erreichten, war ihre Wirkung auf gesamtgesellschaftliche und massenmediale Diskurse über „den Islam“ allerdings begrenzt.
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Projektstart: Vom Rand in die Mitte: Rechtspopulistische Deutungen des (radikalen) Islams als gesellschaftliche Herausforderung in Europa und beyond (RaMi)

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Verbundprojekt „Vom Rand in die Mitte: Rechtspopulistische Deutungen des (radikalen) Islams als gesellschaftliche Herausforderung in Europa und beyond (RaMi)“ bewilligt. Am Centrum für Religion und Moderne startet die Forschungsarbeit am 01.04.2021 unter Leitung von Prof. Dr. Arnulf von Scheliha. weiter...