Centrum für Religion und Moderne

Das Centrum für Religion und Moderne (CRM) ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Es widmet sich der Erforschung von Religionen, religiösen Gemeinschaften und Akteuren und ihren sich wandelnden Rollen in modernen Gesellschaften. Das CRM fördert die Zusammenarbeit seiner Mitglieder mit Universitäten und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland und pflegt den Dialog mit der Öffentlichkeit. weiter...

Working Paper: Familienbilder und Wertewandel im Katholizismus

Working PaperWorking Paper

Vor 50 Jahren erschien die Enzyklika Humanae Vitae, mit der Papst Paul VI. die künstliche Empfängnisverhütung verbot. Unter Katholikinnen und Katholiken kam es daraufhin zu großen Proteststürmen. Der Aufstand der Gläubigen war aber keineswegs nur ein Echo der allgemeinen Protestwelle des Jahres 1968, sondern Ergebnis grundsätzlicher Wandlungsprozesse im Katholizismus der frühen Bundesrepublik, wie Klaus Große Kracht im jüngsten CRM-Preprint zeigt. Download als PDF

Gastwissenschaftlerin Dr. Giulia Marotta forscht zu Katholizismus und Moderne

Giulia Marotta Giulia Marotta
© Linda Hennig

Im Rahmen des von der DFG und der Gleichstellungsbeauftragten der WWU geförderten Stipendienprogramms WiRe hat die italienische Historikerin Dr. Giulia Marotta Anfang November ihren viermonatigen Aufenthalt am CRM angetreten. Sie erforscht das Verhältnis von katholischer Kirche und Moderne aus der Perspektive der Gender-Geschichtsschreibung.

Was glaubten die Deutschen 1933-1945?

Tagung Was Glaubten Die Deutschen Plakat 11Tagung Was Glaubten Die Deutschen Plakat 21
© Museum Vilsbiburg

Obwohl sich der Nationalsozialismus in Deutschland in einer dominant christlich geprägten Gesellschaft etablierte, geht die herkömmliche Vermessung des Verhältnisses von NS-Bewegung und den beiden christlichen Kirchen von einem "Kirchenkampf" oder wenigstens einem Gegenüber der beiden Größen aus.