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Das Archäologische Museum der WWU – bestehend seit 1884 – bietet mit seiner umfangreichen Sammlung allen Interessierten spannende Einblicke in Kunst und Kunsthandwerk antiker Kulturen des Mittelmeerraumes und des Vorderen Orients. Sämtliche Sammlungsbestände – die Originalsammlung, die Abgusssammlung antiker Skulpturen, die Modellsammlungen antiker Monumente, Stätten und Heiligtümer sowie die Münzsammlung und die Hologrammsammlung – sind in Lehre und Forschung der Universität Münster eingebunden, stehen aber selbstverständlich auch der Öffentlichkeit sowie den Schulen zur Verfügung. Darüber hinaus werden Führungen und Vorträge unterschiedlicher Themenstellung, museumspädagogische Aktionen und Ausstellungen angeboten.

Eirene / Pax - Frieden in der AntikeFrieden Banner500

Sonderausstellung vom 28. April - 02. September

Das Archäologische Museum der WWU Münster zeigt im Rahmen der Münsteraner Kooperationsausstellung „Frieden. Von der Antike bis Heute“ die Teilausstellung „Eirene/Pax. Frieden in der Antike“ Exponate aus der Zeit vom 8. Jh. v. Chr. bis ins 3. Jh. n. Chr. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Bedeutung des Friedens in der griechischen und römischen Antike. Zu sehen sein wird auch der älteste erhaltene Friedensvertrag der Welt zwischen dem Hethiter-Reich und Ägypten (1259 v. Chr.).

Annäherungen an Friedensschlüsse in Griechenland bieten beispielsweise hochrangige bemalte Gefäße sowie ein Urkundenrelief aus Athen, auf dem die Stadtgöttinnen von Athen und Samos einen Bündnisschluss besiegeln. Die berühmte Statue der Friedensgöttin Eirene, die wohl 375 v. Chr. auf dem Staatsmarkt von Athen aufgestellt wurde, steht als prächtige Skulptur für neue Wege zum Frieden nach dem verheerenden Peloponnesischen Krieg. In ihr nimmt der Friede Gestalt an.

Im Römischen Reich wird die Friedensgöttin Pax auf Münzen, Schmucksteinen und dem Friedensaltar des Kaisers Augustus (ara pacis) als Reichtum Gebende inszeniert. Altäre feiern auch in den Provinzen den von diesem Kaiser errungenen Frieden wie ein Exemplar aus Narbonne bezeugt. Das Friedensforum des Kaisers Vespasian (templum pacis) wird mit hochrangiger Kunst versehen: Hierfür steht die Statue des sterbenden Galliers.

Ein wichtiger Aspekt ist die Auseinandersetzung mit Symbolen und Gesten des Friedens aus dem gesamten griechisch-römischen Altertum: Den Sieg visualisieren die Göttin Victoria, verschiedene Siegesmale und Waffenhaufen. Festmahl, Kuss, Umarmung, Handschlag, Füllhorn, Zweig und Botenstab sind Symbole des Friedens – ebenso wie die Friedensstädte.


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