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Thema des Monats JuliStolenpast500

Führung durch die Sonderausstellung "Stolen Past - Lost Future"

Die Ausstellung widmet sich dem gemeinsamen europäischen Engagement gegen Plünderung, Raubgrabungen und den illegalen Handel mit archäologischem Kulturgut. Durch die gegenwärtige Situation im Nahen Osten ist das Thema zunehmend ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Antikenhehlerei ist weltweit mit dem Drogen-, Waffen- und Menschenhandel eines der einträglichsten kriminellen Geschäftsfelder, wenn auch keine exakten Angaben über das Ausmaß möglich sind.

Illegal ausgegrabene Objekte haben keine „Heimat“ und keine Geschichte mehr, von der sie erzählen können. Einmal ihres archäologischen Kontextes beraubt, sind keine Aussagen über die Verwendung der Objekte, über ihre kulturelle Bedeutung und über die Menschen, die sie ehemals besaßen, mehr möglich. Damit verlieren die Objekte ihre Geschichte – gleichzeitig
verlieren wir alle einen Teil unserer Geschichte.

Die Ausstellung zeigt anhand von Fallbeispielen die illegalen Wege der geraubten Objekte – und wie der illegale Handel mit Antiken durch gemeinsame europäische Anstrengungen verhindert werden kann. Gerade in Zeiten von zunehmender Nationalisierung und Profitgier sowie einem sinkenden Sozialgefühl, die ein Auseinanderdriften der europäischen Zone fürchten lassen, ist das Bewusstsein um die gemeinsame Vergangenheit sowie für den drohenden Verlust des Weltkulturerbes umso wichtiger.

Die Führungen durch die Sonderausstellung werden von den Archäologiestudierenden Saskia Erhardt, B.A., Jan Niklas Lührmann, Fynn Riepe angeboten und werden an den Sonntagen im Juli um 14:15 im Foyer des Fürstenberghauses (Domplatz 20–22) stattfinden.

Sonderausstellung: Stolen Past - Lost FuturePast500

Vom 17.06.-04.08.2019 zeigen wir die Dokumentarausstellung "Stolen Past - Lost Future" im Foyer des Fürstenberghauses.

Die Ausstellung widmet sich dem gemeinsamen europäischen Engagement gegen Plünderung, Raubgrabungen und den illegalen Handel mit archäologischem Kulturgut. Durch die gegenwärtige Situation im Nahen Osten ist das Thema zunehmend ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Antikenhehlerei ist weltweit mit dem Drogen-, Waffen- und Menschenhandel eines der einträglichsten kriminellen Geschäftsfelder, wenn auch keine exakten Angaben über das Ausmaß möglich sind.

Illegal ausgegrabene Objekte haben keine „Heimat“ und keine Geschichte mehr, von der sie erzählen können. Einmal ihres archäologischen Kontextes beraubt, sind keine Aussagen über die Verwendung der Objekte, über ihre kulturelle Bedeutung und über die Menschen, die sie ehemals besaßen, mehr möglich. Damit verlieren die Objekte ihre Geschichte – gleichzeitig
verlieren wir alle einen Teil unserer Geschichte.

Die Ausstellung zeigt anhand von Fallbeispielen die illegalen Wege der geraubten Objekte – und wie der illegale Handel mit Antiken durch gemeinsame europäische Anstrengungen verhindert werden kann. Gerade in Zeiten von zunehmender Nationalisierung und Profitgier sowie einem sinkenden Sozialgefühl, die ein Auseinanderdriften der europäischen Zone fürchten lassen, ist das Bewusstsein um die gemeinsame Vergangenheit sowie für den drohenden Verlust des Weltkulturerbes umso wichtiger.

PDF-Download des Flyers zur Ausstellung

Rückgabe eines Marmorkopfes nach Fondi / Italien

Kopf500 1Einen ausführlichen Bericht zur Rückgabe des Kopfes nach Fondi in Italien finden Sie auf der Homepage der Universität: https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=10319

Eitel196x350

Das Team des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität trauert um

Prof. Dr. Tono Eitel,

der im Alter von 84 Jahren am 25. Juni 2017 in Münster verstarb.

Im Januar 2004 sind wir gern der Einladung Prof. Dr. Tono Eitels gefolgt und haben in seinen Privaträumen seine umfangreiche Sammlung in Augenschein genommen. Bei dieser Zusammenkunft, die durch eine sehr freundliche Atmosphäre geprägt war, erwies sich nicht nur seine profunde Kennerschaft hinsichtlich seiner Antiken aus dem griechisch-römischen Kulturkreis, sondern auch derer des Vorderen Orients. Als wir dann auch noch in die Studierstube gebeten wurden, um die Stempel- und Rollsiegelsammlung zu begutachten, ergab sich sofort der Wunsch, eng miteinander zusammenzuarbeiten. So wurde im Jahre 2008 zwischen WWU und Prof. Eitel ein Vertrag geschlossen, der vorsah, die Siegelsammlung zu bearbeiten und nach und nach in die Bestände des Museums zu überführen. Durch die Generosität des Rektorates konnte eine spezielle Präsentationswand im Museum installiert und eine Publikation der Sammlung initiiert werden. Wir sind dankbar, dass Tono Eitel die Publikation der Monographie seiner Sammlung, die in diesem Jahr erschien, noch erleben durfte.

Das Team des Archäologischen Museums trauert um einen großen Förderer des Museums.

Im Namen des Archäologischen Museums der WWU

Der Direktor                         
Prof. Dr. Achim Lichtenberger 

Der Kustos
Dr. H.-Helge Nieswandt

Der ehem. Direktor
Prof. Dr. Dieter Salzmann

neuer museumsdirektor


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