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Thema des MonatsPatara500

Der besterhaltene Tempel von Patara – der sog. korinthische Tempel

Seit Jahrzehnten werden in Patara – südlich von Fethiye in der Südwesttürkei gelegen – erfolgreiche Grabungskampagnen von der Akdeniz Üniversitesi von Antalya zunächst unter der Leitung von Prof. Fahri Işιk und dann unter Prof. Havva İşkan durchgeführt. Es gelangen in jüngster Zeit nicht nur Freilegungen von zentralen Gebäuden, sondern es wurden und werden auch Rekonstruktionsvorhaben wie vom Rathaus (Bouleuterion) verwirklicht bzw. wie beim Leuchtturm geplant.
Ein Projekt wartet aber immer noch auf Verwirklichung: die Untersuchung des sog. korinthischen Tempels von Patara. Dieser sehr gut erhaltene Kultbau lag ursprünglich auf einer Platzanlage direkt am Hafen. Er ist deshalb so gut erhalten, weil er im 10. Jh. in eine mittelbyzantinische Festungsanlage integriert worden ist.

In den drei Sonntagsvorträge im September (08., 15. und 29.09.2019) wird zunächst das Bauwerk vorgestellt, bevor dann anhand der Dekorationselemente eine Eingliederung in die kleinasiatische Architektur der römischen Kaiserzeit vorgenommen und im Anschluss eine Datierung vorgeschlagen wird. In diesem Zusammenhang erläutert der Vortragende Dr. H.-Helge Nieswandt auch, warum der Rufname des Tempels geändert werden könnte. Schließlich gilt es zu prüfen, ob die Gottheit, die in diesem Tempel verehrt worden ist, benennbar ist. Sicherlich auszuschließen ist Apollon mit seiner Schwester Artemis und seiner Mutter Leto, da das berühmte Orakelheiligtum des Apollon mit seinem heiligen Hain sicherlich außerhalb des ummauerten Stadtgebietes vermutet werden muss.

Beachten Sie bitte, dass am 08.09. der Vortrag im Übungsraum F 208 im Institut für Klassische und Christliche Archäologie (2. OG im Fürstenberghaus) stattfinden muss. Die beiden anderen Vorträge (15. und 29.09.) finden im F 033 statt.

Apokalypse Münsterland - ContainertourContainer500

Kultur in 3D erleben

Containertour „Apokalypse Münsterland“ startet am 23. August

In einem Container gehen Kulturschätze aus 28 Museen und Ausstellungshäusern des Münsterlandes ab dem 23. August auf Tour durch die Region. Das Besondere: Die Museumsstücke stehen nicht hinter Glas, sondern sind durch eine Virtual-Reality-Brille in 3D erlebbar.

Auch wir sind dabei! Im Winter 2018 haben wir unsere Besucher gefragt: Welches Kulturgut wollt ihr bewahren und in die Zukunft schicken? Sie haben den Volutenkrater gewählt. Neugierig auf die 3D-Version?

Hier geht’s zu den Terminen und Orten der Containertour: www.apokalypse-muensterland.de/containertour

Alternativ gibt es hier den Flyer zum Download



Weitere Informationen



In dem regionalen Kultur- und Kooperationsprojekt „Apokalypse Münsterland“ arbeitet eine Projektgemeinschaft von 28 Museen und Ausstellungshäusern im Münsterland unter der Projektleitung des Münsterland e.V. mit weiteren Kooperationspartnern aus der Region zusammen: FH Münster, Fachbereich Architektur (MSA | Münster School of Architecture), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie), FabLab Münster des münsterLAND.digital e.V. und die Stiftung Kunst und Kultur Münsterland.



Das Projekt wird gefördert und unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesförderprogramm Regionale Kulturpolitik), die LWL-Kulturstiftung, die Commerzbank-Stiftung und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages (Bundesprogramm Ländliche Entwicklung).



Die teilnehmenden Museen und Ausstellungshäuser finden Sie unter www.apokalypse-muensterland.de/museen.



→ #dieZukunftbrauchtKultur

→ instagram.com/apokalypse_muensterland

→ apokalypse-muensterland.de

Rückgabe eines Marmorkopfes nach Fondi / Italien

Kopf500 1Einen ausführlichen Bericht zur Rückgabe des Kopfes nach Fondi in Italien finden Sie auf der Homepage der Universität: https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=10319

Eitel196x350

Das Team des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität trauert um

Prof. Dr. Tono Eitel,

der im Alter von 84 Jahren am 25. Juni 2017 in Münster verstarb.

Im Januar 2004 sind wir gern der Einladung Prof. Dr. Tono Eitels gefolgt und haben in seinen Privaträumen seine umfangreiche Sammlung in Augenschein genommen. Bei dieser Zusammenkunft, die durch eine sehr freundliche Atmosphäre geprägt war, erwies sich nicht nur seine profunde Kennerschaft hinsichtlich seiner Antiken aus dem griechisch-römischen Kulturkreis, sondern auch derer des Vorderen Orients. Als wir dann auch noch in die Studierstube gebeten wurden, um die Stempel- und Rollsiegelsammlung zu begutachten, ergab sich sofort der Wunsch, eng miteinander zusammenzuarbeiten. So wurde im Jahre 2008 zwischen WWU und Prof. Eitel ein Vertrag geschlossen, der vorsah, die Siegelsammlung zu bearbeiten und nach und nach in die Bestände des Museums zu überführen. Durch die Generosität des Rektorates konnte eine spezielle Präsentationswand im Museum installiert und eine Publikation der Sammlung initiiert werden. Wir sind dankbar, dass Tono Eitel die Publikation der Monographie seiner Sammlung, die in diesem Jahr erschien, noch erleben durfte.

Das Team des Archäologischen Museums trauert um einen großen Förderer des Museums.

Im Namen des Archäologischen Museums der WWU

Der Direktor                         
Prof. Dr. Achim Lichtenberger 

Der Kustos
Dr. H.-Helge Nieswandt

Der ehem. Direktor
Prof. Dr. Dieter Salzmann

neuer museumsdirektor


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