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Herzlich willkommen beim
Netzwerk Archäologie Diagonal

Archäologie Diagonal  ist ein 2011 gegründetes Netzwerk archäologischer Wissenschaften an der WWU Münster, welches im gegenseitigen Austausch an der Rekonstruktion vergangener Lebenswelten von Nordeuropa bis in die Sahara, von der iberischen Halbinsel bis Südasien in einem Zeitraum von der Sesshaftwerdung des Menschen bis ins Mittelalter arbeitet. In dem Netzwerk sind alle archäologischen Disziplinen sowie Forschungseinrichtungen verbunden, sodass ein intensiver Austausch von beispielsweise neusten Techniken und verschiedenen Forschungsansätzen möglich wird. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die an der Universität Münster beteiligten Institutionen, Personen und Projekte, sowie Informationen für Studieninteressierte.

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© WWU_Moustakis

Archäometrie - Naturwissenschaftliche Verfahren in der Archäologie

Verschoben

Das interdisziplinäre Seminar "Archäometrie - Naturwissenschaftliche Verfahren in der Archäologie" muss aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus auf das SoSe 2021 verschoben werden. Wegen des derzeitigen Dienstreiseverbotes können wir die auswärtigen Referierenden nicht nach Münster bringen.

Veranstaltungstipps

Nächstes Netzwerktreffen "Archäologie Diagonal"

Zeit: Montag, 20. April 2020, 18:15 Uhr

Ort: Raum 428, Rosenstraße 9


Workshop "Temporalität und die antike Stadt"

Dieser Workshop muss aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen der WWU im Zusammenhang mit dem Corona-Virus leider abgesagt werden.
Ort: F 234, Fürstenberghaus, Domplatz 20-22

Programm mit weiteren Informationen

01 | 2020
Sonderausstellung

"WeltWeit.Unverzichtbar" - Ausstellung zur Bedeutung der "Kleinen Fächer"

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© WWU_Lianne Hecht

Die globale Welt wandelt sich schnell und ständig. Die hohe Dynamik ist eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Bewaffnete Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung sind nur drei der gesellschaftlichen Probleme, für die es Lösungen braucht. Einen Beitrag dazu leisten die "Kleinen Fächer" in den Geisteswissenschaften.

Die Sonderausstellung "WeltWeit Unverzichtbar. Kleine Fächer für große Themen" zeigt im Archäologischen Museum der Universität Münster (Domplatz 20-22), wie sich globale Phänomene besser verstehen lassen. Anhand von drei gesellschaftlichen Herausforderungen – Migration, Kommunikation und Nachhaltigkeit – gibt die Ausstellung Einblicke, wie die "Kleinen Fächer" Kernfragen und Probleme der modernen Gesellschaft betrachten und damit zu deren Verständnis beitragen.

Weitere Highligths:
Dienstag, 11. Februar, 12-18 Uhr: Großer Auftritt der Kleinen Fächer
Lehrende sowie Studierende berichten vor Ort über Fächer und Studiengänge und geben persönlich Auskunft.

Freitag, 20. März, 18-24 Uhr: Große Nacht der Kleinen Fächer
Laufend Führungen in der Ausstellung; Kleine-Fächer-Café // Leider abgesagt wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus.

Der Eintritt ist kostenlos.

Informationen zur Ausstellung
Archäologisches Museum der WWU
Flyer zur Ausstellung

01 | 2020
Multimedia-Reportage

Zeitreise zurück ins 1. Jahrtausend v. Chr. - Seit 1997 forschen Altertums-Experten in Doliche

Multimediareportagedoliche
© WWU

Viele der archäologischen Funde sind eine Überraschung. Seit 1997 erforschen Altertumswissenschaftler der Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) die antike Stadt Doliche. Die archäologischen Hinterlassenschaften des Ortes im Südosten der Türkei erzählen zahlreiche bislang unbekannte Geschichten über die historische, religiöse und kulturelle Entwicklung zwischen Taurusgebirge und nordsyrischer Hochebene vom frühen 1. Jahrtausend vor Christus bis in die Kreuzfahrerzeit des 11. und 12. Jahrhunderts nach Christus hinein.
Der Althistoriker Prof. Dr. Engelbert Winter ist seit Beginn der Arbeiten an den Untersuchungen beteiligt. Infos, Karten, Interviews, Fotos und Grafiken: Die neue Multimedia-Reportage „Von der Antike bis in die Gegenwart ein Ort der Verehrung“ der WWU bietet einen umfassenden Einblick in die Forschungsarbeit der Grabungsexperten.

Damit Sie sich die Multimedia-Reportage ansehen können, werden Sie auf ein Angebot von Adobe weitergeleitet. Dort gilt die Datenschutzrichtlinie von Adobe.

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© Universität Münster

Ausstellung "WeltWeit.Unverzichtbar. Kleine Fächer für große Fragen"

Migration - Kommunikation - Nachhaltigkeit

Am 9. Januar 2020 wurde die Ausstellung "WeltWeit.Unverzichtbar | Kleine Fächer für große Fragen" im Archäologischen Museum eröffnet.
Im Rahmen der „Kleine-Fächer-Wochen“ zeigen wir an der Universität Münster eine Ausstellung, in der an kleinen Dingen globale Phänomene präsentiert werden. Anhand von drei gesellschaftlichen Herausforderungen – Migration, Kommunikation und Nachhaltigkeit– geben die Fächer Einblick, wie sie Kernfragen der modernen Gesellschaft betrachten und damit zum Verständnis dieser Themen beitragen.
Die Ausstellung wird bis zum 22. März 2020 zu sehen sein.
Begleitprogramm:
Sonntag, 19. Januar, 14 bis 18 Uhr und Dienstag, 11. Februar, 12 bis 18 Uhr: "Großer Auftritt der Kleinen Fächer"
Bei beiden Veranstaltungen stehen Lehrende sowie Studierende als Gesprächspartner bereit. 
Informationen zur Ausstellung

Ankündigung

1. Papyrologische Autumn School in Münster: 25.-29. September 2020

Bewerbungen bis 29. Februar 2020
Papyrologische Autumn School In M _nster
© WWU_Sänger

Ziel des 5-tägigen Kurses ist es, die TeilnehmerInnen an das selbständige Lesen, Transkribieren, Interpretieren und Kommentieren griechischer, auf Papyrus erhaltener Urkunden anhand von Abbildungen der Originale heranzuführen. Daher steht die Vermittlung von Grundkenntnissen in der Paläographie griechischer (ptolemäischer, römischer und byzantinischer) Papyri und in der Editionstechnik im Fokus des Kurses. Es besteht die Möglichkeit, einen Papyrustext eigenständig zur Edition vorzubereiten und damit einen Beitrag zu einem Editionsprojekt zu leisten. Am letzten Tag ist eine Exkursion zur Hamburger Papyrussammlung geplant. 
Bewerbungen sind bis zum 29. Februar 2020 möglich.

Ankündigung mit weiteren Informationen

08 I 2019

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Grabungsprojekt in Doliche (Osttürkei) weiter

Förderung von knapp 800.000 Euro für die Forschungsstelle Asia Minor an der WWU
Doliche Basilika
© Forschungsstelle Asia Minor

Großer Erfolg für die Forschungsstelle Asia Minor der WWU: Die DFG fördert das Grabungsprojekt in der antiken Stadt Doliche mit knapp 800.000 Euro für weitere drei Jahre. Seit mehr als 20 Jahren untersuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) die kulturellen Hinterlassenschaften der antiken Stadt Doliche in der Südosttürkei. Unter der Federführung von Prof. Dr. Engelbert Winter erforschen die Wissenschaftler wichtige Grundlagen zum Aufbau und zur Entwicklung der antiken Stadt.
Die Grabungen, an denen über 60 Wissenschaftler und Studierende aus Deutschland, der Türkei, Dänemark, Italien und den Niederlanden teilnehmen, konzentrieren sich aktuell auf die Untersuchung einer monumentalen Badeanlage aus römischer Zeit im Zentrum der antiken Stadt. Daneben erforschen sie eine dreischiffige Basilika, die in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts nach Christus errichtet wurde. Die Kirche zeichnet sich durch ihre Größe und eine prächtige Ausstattung mit Mosaiken aus.
Homepage des Grabungsprojektes

06 I 2019

WeltWeitUnverzichtbar: "Kleine Fächer-Wochen" an der Universität Münster in Vorbereitung

HRK und BMBF fördern die Projektidee der WWU
Sarkophagdeckel
© R. Dylka

Im Rahmen der sogenannten Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen – eine gemeinsame Initiative von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung – hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) unter der Federführung von Prof. Angelika Lohwasser und Prof. Achim Lichtenberger einen Projektantrag mit dem Titel „WeltWeit.Unverzichtbar“ erfolgreich eingereicht. Das Projekt wird im Wintersemester 2019/20 mit 50.000 Euro gefördert und umfasst eine Ausstellung mit einem umfangreichen Begleitprogramm.
Zum Projekt
Das Projekt „WeltWeit.Unverzichtbar“ wurde von Vertreterinnen und Vertreter von knapp 20 geistes- und kulturwissenschaftlich orientierten Kleinen Fächern an der WWU erarbeitet, von denen ein Großteil dem Netzwerk "Archäologie Diagonal" angehört. Das Projekt umfasst eine Ausstellung im Archäologischen Museum der Universität, das gegen Ende des Jahres nach einem Umbau wiedereröffnet werden wird. Die Ausstellung startet Anfang Januar und wird acht Wochen lang zu sehen sein.
Dabei wird es vor allem um die Themen Kommunikation – Migration – Nachhaltigkeit gehen. Anschauliche Beiträge bereiten diese Schlagworte publikumswirksam auf und werden mittels unterschiedlicher Medien visualisiert. Spezielle Schülerführungen und Informationsveranstaltungen sowie Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen werden die Ausstellung begleiten. Beispiele der Ausstellungsbeiträge sind unter anderem „der Übergang von Handschriften zum Druck in der jüdischen Buchkultur“ aus dem Fach Jüdische Studien, „chinesische Auslandsstudenten“ aus dem Fach Sinologie oder „Gestylt für das Jenseits“ aus dem Fach Ägyptologie.
Zum Hintergrund
Die geistes- und kulturwissenschaftlichen Kleinen Fächer der WWU blicken auf eine lange Tradition des interdisziplinären Arbeitens zurück, sei es in den großen Forschungsverbünden wie etwa im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Entscheidens“ oder in kleineren Kooperationsprojekten wie zum Beispiel „Die Mumie im Archäologischen Museum der WWU“. Auch in der Lehre sind die kleinen Fächer sehr relevant - Beispiele dafür sind der interdisziplinäre Bachelor-Studiengang „Archäologie-Geschichte-Landschaft“ und der interdisziplinäre Master-Studiengang „Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)“.

11 I 2018
Online-Publikation des Netzwerks "Archäologie Diagonal"

"Zugänge zur Kontextualisierung bildlicher Darstellungen in den Altertumswissenschaften"

Onlinepub Kontextualisierung
© WWU_A/D

Vorrangiges Ziel von Archäologie Diagonal ist es, die Interdisziplinarität unter den beteiligten Fächern zu stärken. Im Zeichen dieser Bemühungen stand auch der 2013 abgehaltene Workshop und die nun hieraus resultierende Publikation, welche unterschiedliche in den Altertumswissenschaften vorhandene Ansätze zur (Re-)Kontextualisierng archäologischer Funde und Befunde thematisiert. So finden sich Beiträge aus der Ur- und Frühgeschichte (Valeska Becker und Kerstin Schierhold), der Vorderasiatischen Altertumskunde (Reinhard Dittmann), der Ägyptologie (Angelika Lohwasser), der Alten Geschichte (Klaus Zimmermann) und der Klassischen Archäologe (Katharina Martin und Torben Schreiber).

Permalink zur Publikation

11 I 2018
Neuigkeiten aus den Projekten

Archäologie-Projekt in Bet Sche'an bewilligt

Betshean1
© Wikipedia

Der Archäologe Achim Lichtenberger plant mit einem Kollegen der Universität Tel Aviv archäologische Grabungen und Untersuchungen nahe Bet Sche'an, eine der wichtigsten hellenistischen Stätten des 2. Jhs. v. Chr. Dafür werden von der "Deutsch-Israelischen Stiftung für Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung" (GIF) insgesamt 235.000 Euro bereitgestellt, wovon ca. 80.000 Euro an die WWU-Archäologie gehen.

11 I 2018

Als die Syrer wie die Römer badeten

Doliche Fu _bodenheizung
© Peter Jülich

Altertumswissenschaftler des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ haben in ihrer Sommerkampagne in der Südosttürkei eine seltene Badeanlage aus der römischen Kaiserzeit und eine prächtige Basilika der christlichen Spätantike erschlossen. „Unsere Grabungen in der antiken Stadt Doliche zeigen, wie eine Stadt im damaligen Nordsyrien über Epochen und Religionen hinweg in Blüte stand“, sagt Grabungsleiter Prof. Dr. Engelbert Winter.

05 I 2018

WWU-Archäologen forschen in Jordanien mit neuen Methoden

Laserscanning revolutioniert Kartierung
Gerasa
© Danish National Research Foundation

Das Verfahren "Airborne Laserscanning (ALS)", das ein Gelände präzise und berührungsfrei zur Kartierung erfasst und in einem 3-D-Modell darstellt, liefert Archäologen völlig neue Erkenntnisse zu antiken Stätten. Über den Einsatz der neuen "Fernerkundungsmethode" in der antiken Stadt Gerasa (Jordanien) berichten in der Fachzeitschrift PNAS der Münsteraner Archäologe Prof. Dr. Achim Lichtenberger und seine dänische Fachkollegin Prof. Dr. Rubina Raja von der Universität Aarhus. Das in der Archäologie Erfolg versprechende ALS-Verfahren ermöglicht vor allem neue Erkenntnisse zur Rekonstruktion antiker Gegebenheiten in dicht besiedelten urbanen Räumen.

06 I 2018

WWU-Archäologen stellen Forschungsdaten aus dem Sudan online zur Verfügung

Geoinformationssystem ermöglicht Einblicke
Wadionline
© WWU_Forschungsstelle Sudan



Gräber, kleine Hütten oder in Steinen eingefasste Schlafplätze aus der Antike und dem Mittelalter: Das am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) unter der Leitung von Prof. Dr. Angelika Lohwasser angesiedelte archäologische Projekt "Wadi Abu Dom Itinerary" stellt seine von 2009 bis 2016 bei einer Feldforschung im Sudan erhobenen Daten jetzt online zur Verfügung. Durch ein browserbasiertes Geoinformationssystem (WebGIS) können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenso wie die interessierte Öffentlichkeit die Befunde online einsehen.