| Thema des Monats September
Thema des Monats September

Weit weg und doch gleich?

Griechische Religion in der spartanischen Provinz
Keramik mit inschriftlicher Erwähnung des Apollon aus dem Heiligtum des Apollon Hyperteleatas bei Phoiniki
Keramik mit inschriftlicher Erwähnung des Apollon aus dem Heiligtum des Apollon Hyperteleatas bei Phoiniki
© Kim Renzel

Kap Malea liegt ganz im Südosten des Peloponnes. Als Teil Lakanoniens gehörte die Gemeinde ab etwa 900 vor Christus zum Herrschaftsgebiet Spartas. Bis in die Neuzeit hinein führte eine viel befahrene Schiffahrtsroute um das Kap, das auch in der "Odyssee" erwähnt wird.

Beim "Thema des Monats" beleuchtet Kim Aileen Renzel am 20. und 27. September die griechische Religion in der spartanischen Provinz am Beispiel Kap Maleas und die Bedeutung der lokalen Kultheiligtümer für die umliegenden Siedlungen. Die Vorträge finden jeweils um 14.15 Uhr im Hörsaal F033 des Fürstenberghauses statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Neues Gesicht in der "Römischen Ecke"

© Archäologisches Museum/Yannick Oberhaus

Ab sofort ist in der Dauerausstellung ein neues Gesicht  zu finden – und was für eines: einen Gipsabguss des so genannten "Grünen Caesars". Das berühmte antike Porträt zeigt Gaius Iulius Caesar mit markanten Gesichtszügen, hoher Stirn und ernstem Blick – ganz Staatsmann, Feldherr und eine der bekanntesten Persönlichkeiten der römischen Geschichte. Das Original, das in der Antikensammlung Berlin steht, wurde wahrscheinlich in den Jahren zwischen 25 vor und 50 nach Christus aus ägyptischer Grauwacke gefertigt und im Wadi Hammamat gefunden. Den Gipsabguss wurde uns aus Privatbesitz als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt und erweitert nun die "Römische Ecke" im Untergeschoss.