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Herzlich willkommen beim
Netzwerk Archäologie Diagonal

Archäologie Diagonal  ist ein 2011 gegründetes Netzwerk archäologischer Wissenschaften an der WWU Münster, welches im gegenseitigen Austausch an der Rekonstruktion vergangener Lebenswelten von Nordeuropa bis in die Sahara, von der iberischen Halbinsel bis Südasien in einem Zeitraum von der Sesshaftwerdung des Menschen bis ins Mittelalter arbeitet. In dem Netzwerk sind alle archäologischen Disziplinen sowie Forschungseinrichtungen verbunden, sodass ein intensiver Austausch von beispielsweise neusten Techniken und verschiedenen Forschungsansätzen möglich wird. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die an der Universität Münster beteiligten Institutionen, Personen und Projekte, sowie Informationen für Studieninteressierte.

Aus der Vergangenheit lernen - Altorientalistische Forschungen in Münster im Kontext der internationalen Fachgeschichte

30.11. - 02.12.2016
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© Ludger Hiepel

Vor 105 Jahren wurde an der Universität Münster das Ordinariat für Orientalische Sprachen (unter Einschluss der altorientalischen Geschichte) begründet, das Prof. Dr. Hubert Grimme von 1911–1929 innehatte. Damit war er der erste Professor, der den Alten Orient in Forschung und Lehre an der Universität Münster vertrat. Dies wie auch der 125. Geburtstag von Prof. Dr. Dr. Friedrich Schmidtke, von 1937–1959 Professor für Geschichte und Kultur des Alten Orients in Münster, sind für das Institut für Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Altertumskunde Anlass, diese Tagung durchzuführen.

Neben der Vorstellung neuer Forschungsergebnisse im Bereich der internationalen Wissenschafts- und Fachgeschichte geht es bei der Tagung um das Aufzeigen von Traditionslinien der Altorientalistik und Vorderasiatischen Archäologie (an der Universität Münster) sowie — darauf aufbauend — um die programmatische Vertiefung von Forschungsperspektiven. Die Beiträge sind daher drei inhaltlichen Schwerpunktbereichen zugeordnet:

1. Die Geschichte der Altorientalistik in Münster und ihre hochschul- und wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen
2. Die Fachgeschichte der Altorientalistik im (inter)nationalen Kontext
3. Die Altorientalistik in Münster — Traditionen und Perspektiven

Während der Tagung wird es darüber hinaus eine Studio-Ausstellung zur Geschichte und zu den Forschungen der
Altorientalistik und Vorderasiatischen Archäologie an der Universität Münster in den Räumlichkeiten des Instituts
geben.

Den Flyer zur Tagung gibt es hier und außerdem auf der Homepage des Instituts.

Religiöse Fest- und Alltagspraktiken der Antike

Archäologen, Historiker und Philologen zu Tagung von DAI und Exzellenzcluster erwartet
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© Julia Holtkötter

Mit religiösen Fest- und Alltagspraktiken der Antike befasst sich eine interdisziplinäre Tagung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ und des Forschungsclusters 4 „Heiligtümer“ des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Münster. Zu der Kooperationsveranstaltung lädt Althistoriker Prof. Dr. Peter Funke gemeinsam mit der Ägyptologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser und dem Altphilologen Prof. Dr. Alexander H. Arweiler ein. Das jährliche Treffen findet bereits zum zweiten Mal am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ statt. Im Jahr 2010 befasste sich die Fachtagung in Münster mit dem Thema „Die Verlegung und Übernahme von Kultorten in der Antike“.

Zur diesjährigen Kooperationsveranstaltung mit dem Titel „Religiöse Praxis in der Festzeit und Alltagszeit“ werden Forscherinnen und Forscher aus der Archäologie, Ägyptologie, Alten Geschichte und Philologie erwartet. Sie beginnt am 17. November, 15.00 Uhr, im Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters, Johannisstr. 4, in Münster. Den Abschluss bildet am 18. November um 18.00 Uhr die gemeinsame Teilnahme an der Eröffnung der Ausstellung „Tod und Ewigkeit – die Münster-Mumie im Fokus der Forschung“, die der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und das Archäologische Museum der Universität Münster ausrichten. Die Mumie aus dem 7. Jahrhundert vor Christus, die im Mittelpunkt der Ausstellung steht, wurde 2015 restauriert.

Das Programm und weitere Informationen zur Tagung finden sich hier.

Münster-Mumie erstmals öffentlich zu sehen

Archäologisches Museum und Exzellenzcluster zeigen Ausstellung „Tod und Ewigkeit“
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© Archäologisches Museum

In der Ausstellung „Tod und Ewigkeit“ präsentieren das Archäologische Museum der Universität Münster (WWU) und der Exzellenzcluster ab 19. November erstmals die umfassend restaurierte „Münster-Mumie“. „Es handelt sich um einen altägyptischen Holzsarg mit einer Mumie, die das Archäologische Museum 1978 vom Konrad-Ziegler-Gymnasium in Mülheim an der Ruhr als Dauerleihgabe erhalten hat“, erläutert Ägyptologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Sowohl der Sarg aus dem 10. Jahrhundert vor Christus als auch die Mumie des jungen Mannes aus dem 7. Jahrhundert vor Christus, die wegen ihres schlechten Zustands bisher nicht gezeigt werden konnten, sind nun vollständig restauriert und stehen im Mittelpunkt der Schau mit dem Untertitel „Die Münster-Mumie im Fokus der Forschung“. Die Ägyptologin hat die Sonderausstellung gemeinsam mit dem Archäologen und Museumskurator Dr. Helge Nieswandt, der ebenfalls am Exzellenzcluster forscht, organisiert. Die Mumie lagerte fast 40 Jahre in den Museumsbeständen und wurde 2015 mit Unterstützung des Exzellenzclusters restauriert.

Weitere Informationen gibt es hier.

Thema des Monats
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Führungen durch die Sonderausstellung „Tod und Ewigkeit. Die Münster-Mumie im Fokus der Forschung“


Daniel Kischko und Jana Elisa Neveling geben Führungen durch die Sonderausstellung, welche am 20. und 27.11.2016 um 14:15 Uhr im Archäologischen Museum der Universität (Domplatz 20–22) stattfinden werden.

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