









"Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" ist ein zweijähriger, interdisziplinärer, forschungsorientierter Masterstudiengang an der Universität Münster.
Der Studiengang richtet sich an Studierende, die sich für die Sprachen und Texte, die Geschichte und Politik, die Kulturen und Religionen, die materiellen und ideellen Hinterlassenschaften des östlichen Mittelmeerraums sowie aktuelle Fragestellungen interessieren und dafür bewusst diesen interdisziplinären Studiengang wählen.
Unser Ziel: ein optimales Studium. An diesem Ziel arbeiten wir ständig in Rücksprache mit Studierenden, Lehrenden, Studienberatung, Prüfungsamt und auswärtigen Expert*innen.
Wir freuen uns auf Euch!
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Verantwortliche Fachbereiche |
FB 01 Evangelische Theologie (Federführung) FB 02 Katholische Theologie FB08 Geschichte7Philosophie FB 09 Philologie |
| Abschlussbezeichnung | Master of Arts / M.A. |
| Studienform | Vollzeitstudium, Präsenzstudiengang |
| Studientyp | konsekutiv |
| Anzahl Leistungspunkte | 120 LP |
| Regelstudienzeit | 4 Semester |
| Studienort | Münster |
Der östliche Mittelmeerraum ist seit Jahrtausenden ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Von Ägypten und Mesopotamien über die Levante und Kleinasien bis nach Griechenland und auf die Arabische Halbinsel entstanden politische Ordnungen, Sprachen, Literaturen und religiöse Traditionen, deren Wirkung weit über die Region hinausreichte. Auch Judentum, Christentum und Islam durchliefen hier entscheidende Phasen ihrer Entstehung und Entwicklung.
Im Mittelpunkt dieses interdisziplinären Masterstudiengangs steht die altertumswissenschaftliche Erforschung des östlichen Mittelmeerraums als eines vielfältig vernetzten Kultur- und Kommunikationsraums. Der Studiengang verbindet fachliche Vertiefung mit einer konsequent interdisziplinären Perspektive. Alte Geschichte, Klassische Philologie, Altorientalistik, Ägyptologie, Koptologie, Byzantinistik, Arabistik, Islamwissenschaft, Archäologien und Theologien bringen dafür unterschiedliche Quellen, Fragestellungen und Methoden in diesen gemeinsamen Studiengang ein. So entsteht ein Studienangebot, das unterschiedliche Fachtraditionen miteinander verbindet und zugleich Raum für individuelle Schwerpunktsetzungen eröffnet.
Im Studium arbeiten Sie mit einem breiten Spektrum schriftlicher und materieller Zeugnisse: mit literarischen und religiösen Texten, Inschriften und Papyri ebenso wie mit archäologischen Befunden und Artefakten. Sie entwickeln eigene historische Fragestellungen und untersuchen beispielsweise, wie Menschen, Ideen und Wissen zwischen Regionen zirkulierten, wie Herrschaft und gesellschaftliche Ordnung gestaltet wurden oder wie sich kulturelle und religiöse Identitäten über die Zeit hinweg veränderten.
Erweitert wird dieses Arbeiten um zeitgemäße digitale Methoden. Digitale Textsammlungen, Datenbanken, Karten und weitere Werkzeuge ermöglichen es, Quellen neu zu erschließen, Informationen miteinander zu verknüpfen und räumliche sowie zeitliche Zusammenhänge sichtbar zu machen. Zugleich lernen Sie, die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Verfahren kritisch zu reflektieren.
Ein besonderes Profilmerkmal des Studiengangs ist seine Einbindung in das Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM). Als fachübergreifendes wissenschaftliches Netzwerk bringt das GKM altertumswissenschaftliche und angrenzende Disziplinen zusammen und eröffnet Ihnen Zugang zu vielfältigen Forschungsansätzen, fachlicher Expertise und wissenschaftlichem Austausch.
Der Studiengang ist eng mit aktueller Forschung verbunden. Tagungen, Workshops, Fachvorträge und Exkursionen geben Einblicke in wissenschaftliche Praxis und aktuelle Forschungsdiskussionen. Je nach Studienangebot besteht zudem die Möglichkeit, an archäologischen Grabungen oder weiteren Forschungsprojekten mitzuwirken.
Ebenso wichtig ist die individuelle Begleitung während des Studiums. Ein Orientierungsgespräch zu Beginn sowie die Betreuung durch zwei Mentorinnen bzw. Mentoren unterstützen Sie dabei, ein eigenes fachliches Profil zu entwickeln, persönliche Schwerpunkte zu setzen und Ihren Studienverlauf gezielt zu gestalten.
Module zur Forschungs- und Berufsorientierung, zur Wissenschaftskommunikation und zum Projektmanagement ergänzen die fachliche Ausbildung. Sie lernen, eigene Forschungsfragen zu entwickeln, wissenschaftliche Vorhaben zu planen und Ergebnisse adressatengerecht für unterschiedliche Zielgruppen aufzubereiten.
Der Studiengang schafft damit eine fundierte Grundlage für eine weiterführende wissenschaftliche Qualifikation und eröffnet zugleich Perspektiven in Berufsfeldern, in denen analytisches Denken, interkulturelles Verständnis, kommunikative Kompetenz und die Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg gefragt sind.
Im Masterstudiengang Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM) erwerben Sie vertiefte Kenntnisse über die Geschichte, Sprachen, Religionen und Gesellschaften einer Region, deren Kulturen über Jahrtausende hinweg eng miteinander verflochten waren. Sie verbinden Perspektiven verschiedener altertumswissenschaftlicher Disziplinen und lernen, schriftliche und materielle Quellen in ihren jeweiligen historischen, kulturellen und interdisziplinären Kontexten zu analysieren.
Sie entwickeln ein an aktuellen Forschungsfragen orientiertes Fachwissen und erweitern methodische Kompetenzen durch forschendes Lernen und praxisorientierte Übungen. Sie können sich selbständig in komplizierte, ihnen bislang weitgehend unvertraute Sachverhalte, einarbeiten und dabei historisch bedeutsame Entwicklungen in einen größeren kultur-, sozial- und geistesgeschichtlichen Kontext einordnen und die Tragweite und Zeitgebundenheit von Interpretationen kritisch einzuschätzen.
Sie erlernen oder vertiefen mindestens eine antike Sprache und erwerben die Fähigkeit, religionshistorische Phänomene des östlichen Mittelmeerraums in ihren jeweiligen historischen und kulturellen Kontexten einzuordnen. Zugleich gewinnen Sie ein fundiertes Verständnis für die Anforderungen, Herausforderungen und Potenziale der Digital Humanities in den Textwissenschaften und Archäologien.
Analyse-, Darstellungs- und Vermittlungskompetenzen werden in diesem Studiengang auf hohem wissenschaftlichem Niveau erworben. Hinzu tritt eine ausgeprägte interkulturelle Kompetenz. Absolventen/innen sind bestens auf eine wissenschaftliche Laufbahn vorbereitet und für kulturvermittelnde Berufsfelder qualifiziert.
Eine umfassende Beratung und persönliche Betreuung unterstützen Sie dabei, Ihre Interessen zu vertiefen, eigene Forschungsschwerpunkte zu entwickeln und Ihre Kompetenzen gezielt weiter auszubauen. So entwickeln Sie Ihr individuelles fachliches Profil.
Nach Abschluss des Studium können Sie:
# Perspektiven verschiedener Altertumswissenschaften miteinander verbinden und für die Bearbeitung komplexer Fragestellungen fruchtbar machen;
# aktuelle Forschungsfragen aufgreifen, wissenschaftlich bearbeiten und die Ergebnisse präsentieren;
# Quellen eigenständig analysieren und in ihren historischen, kulturellen und interdisziplinären Kontexten einordnen;
# archäologische Funde und Befunde vergleichend untersuchen und dabei Parallelen, Konstanten und Besonderheiten herausarbeiten;
# antike Texte in einer oder mehreren Sprachen im Original erschließen, philologisch analysieren und historisch einordnen;
# religionshistorische Phänomene des östlichen Mittelmeerraums in ihren jeweiligen historischen und kulturellen Zusammenhängen analysieren und einordnen;
# Methoden und Verfahren der Digital Humanities in den Textwissenschaften und Archäologien reflektiert einsetzen und ihre Möglichkeiten und Grenzen einschätzen;
# durch forschendes Lernen und praxisorientierte Übungen wissenschaftliche Methoden selbstständig anwenden und weiterentwickeln.
# Forschungsergebnisse verständlich präsentieren und für unterschiedliche Zielgruppen aufbereiten;
# interdisziplinär und interkulturell zusammenarbeiten;
# wissenschaftliche Projekte planen und umsetzen.
Der interdisziplinäre Masterstudiengang Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM) eröffnet vielfältige Perspektiven in Wissenschaft, Kultur, Bildung und weiteren Berufsfeldern. Bereits während des Studiums erhalten Sie Einblicke in unterschiedliche Tätigkeitsbereiche, sammeln praktische Erfahrungen und entwickeln ein eigenes fachliches Profil.
Wissenschaft und Forschung
AKOEM bietet eine fundierte Grundlage für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation, insbesondere für eine Promotion. Berufliche Perspektiven eröffnen sich an Universitäten, Forschungsinstituten und Akademien sowie an außeruniversitären Einrichtungen wie dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) oder der Deutschen Orient-Gesellschaft (DOG).
Tagungen, Exkursionen und Forschungsprojekte geben Ihnen Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb und bieten Gelegenheit, frühzeitig fachliche Kontakte zu knüpfen. Auch eine Masterarbeit in Zusammenarbeit mit einer Forschungseinrichtung kann möglich sein.
Archäologie, Museen und Kulturerbe
Weitere Berufsfelder finden sich in Museen, Sammlungen, Archiven und in der Bodendenkmalpflege. Praxisseminare am Archäologischen Museum der Universität Münster vermitteln Einblicke in zentrale Aufgaben der Museumsarbeit. Je nach Studienangebot können Sie zudem bei Lehrgrabungen und Surveys praktische Erfahrungen in der archäologischen Feldforschung sammeln.
Praktika ermöglichen es Ihnen, Tätigkeitsfelder direkt kennenzulernen und frühzeitig einzuschätzen, welche zusätzlichen Qualifikationen für Ihren weiteren Berufsweg sinnvoll oder erforderlich sind – etwa ein Volontariat oder Referendariat.
Wissenschaft und Kultur vermitteln
Ein wichtiger Bestandteil des Studiums ist die verständliche Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte. Sie lernen, Forschungsergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen aufzubereiten – in Referaten und Tagungsvorträgen ebenso wie in Podcasts, Blogs, Postern oder Museumsführungen.
Diese Kompetenzen sind unter anderem in der Wissenschaftskommunikation, im Verlagswesen, im Fachjournalismus, in Museen und in der Erwachsenenbildung gefragt.
Internationale und interkulturelle Berufsfelder
Die intensive Beschäftigung mit Sprachen, Kulturen und historischen Verflechtungen eröffnet auch Perspektiven in internationalen Kulturinstitutionen, interkulturellen Einrichtungen sowie im Kultur- und Bildungstourismus.
Welche beruflichen Wege sich für Sie ergeben, hängt dabei von Ihren fachlichen Schwerpunkten, Ihren Sprachkenntnissen und Ihren zusätzlichen Praxiserfahrungen ab.
Praxisnah studieren und Netzwerke aufbauen
AKOEM verbindet die wissenschaftliche Ausbildung mit vielfältigen Möglichkeiten, Forschung und Berufspraxis kennenzulernen. Exkursionen, Projekte, Veranstaltungen und Praktika helfen Ihnen dabei, eigene Interessen zu erproben, berufliche Perspektiven zu entwickeln und Kontakte für Ihren weiteren Weg aufzubauen.
Studiengangsleitung:
Modulverantwortliche:
Das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2026/27. Es werden im Laufe der nächsten Wochen sicherlich noch Veranstaltungen gemeldet und Modulzuordnungen können noch ergänzt werden. Achtet insbesondere auf die Anmeldemodalitäten in der Geschichte.
Das GKM schreibt 2026 erstmals einen Essaypreis aus. Für Euch ist die Kategorie "Advanced" relevant. Deadline der Einreichung: 31. Oktober 2026. Die Preisverleihung erfolgt bei der GKM-Mitgliederversammlung im Wintersemester 2026/27. Bei Fragen wendet Euch an Frau Dr. Moustakis.
Unser Welcome Back-Meeting findet am Montag, 19. Oktober ab 14.30 Uhr in der GKM-Geschäftsstelle statt.
Die Orientierungsgespräche für Erstsemester im Wintersemester 2026/27 finden am Donnerstag, 29. Oktober statt. Es ergeht eine persönliche Einladung.
Buchungen von Leistungen in SAP SLcM
Die Anmeldung zu Studien- und/oder Prüfungsleistungen erfolgt über SAP SLcM in der zentralen QISPOS-Anmeldephase.
