Münster School of Ancient Cultures (MSAC)

Die Graduiertenschule für Altertumswissenschaftler:innen an der WWU
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Mit der „Münster School of Ancient Cultures“ gibt es an der Universität Münster ab 2021 eine inter- disziplinäre Graduiertenschule für alle Studien- fächer, die sich mit antiken Kulturen und ihrer Rezeption beschäftigen.

Das Programm soll die Vernetzung unter den Promovierenden verbessern, die internationale Ausrichtung des Promotionsstudiums fördern und die Promovierenden in ihrer Karriere gezielt voran-bringen.

Beteiligt an der MSAC sind die vier im GKM vernetzten Fachbereiche: Evangelisch-Theolo-gische Fakultät - Katholische Fakultät - Fachbe-reich Geschichte/Philosophie - Fachbereich Philologie.

Bei Fragen zur Bewerbung wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Johannes Hahn (Sprecher der MSAC), Matthias Sandberg (Geschäftsführer der MSAC) oder Dr. Nikola Moustakis (Geschäftsführerin des GKM).
GKM I 22.11.2021

Erster Jour Fixe der MSAC

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Am 19. November hat der erste Jour Fixe der MSAC stattgefunden. Nach einer "Promirunde", die nur für den Austausch der Promovierenden untereinander konzipiert war, haben vier Promovierende ihre Arbeiten einem breiteren Publikum vorgestellt:

Hannah SCHERZ "Arete und eutychia der Römer. Oder wie Appian über die Völker schreibt"

Fernanda Alveres FREIRE "From Papyri to Data. The Networks for the Zenon Archive"

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Antonis KOURKOULAKOS "Between two worlds? Arguing about the Importance of the Kingdom of Arzawa in the late Bronze Age Cultural Interplay"

Lukas KERK "Menschen als Dinge. Überlegungen zur Hybridität von Körpern in der Archäologie"

Die Vorträge waren inspirierend und regten zu einer vielfältigen Diskussion an. Am Ende der Veranstaltung gab Professorin Angelika Lohwasser daher als Take-Home-Message mit: "Weiter so!"

April 2021

Erste MSAC-Kohorte mit Schreibworkshop gestartet

Mit einer Schreibwerkstatt unter der Leitung von Dr. Monnica Klöckener, zertifizierte Schreibberaterin und Schreibtrainerin, hat im April das offizielle Programm für die Promovierenden der MSAC begonnen. In einer Kleingruppe reflektierten die Doktorand:innen ihre individuellen Schreibprozesse. Theoretischer Input zu Schreibprozessen und den Bedingungen ihres Gelingens wechselten sich ab mit praktischen Übungen und dem Austausch von Erfahrungen. Die Teilnehmenden erarbeiteten Schreibtechniken für den konkreten Bedarf des eigenen Schreibprojekts und formierten im Anschluss an den Workshop eine Peer-Writing-Group für den weiteren Austausch über die eigenen Schreibprojekte. Aufgrund der positiven Evaluation darf der Workshop sicherlich als erfolgreicher Start in das Promotionsprogramm der MSAC gewertet werden.

Dezember 2020

"Beyond Borders": Bericht über den ersten Workshop der MSAC

Noch in ihrer Gründungsphase hielt die Münster School of Ancient Cultures vom 28. bis 30. Oktober 2020 einen ersten internationalen Workshop ab, um sich potenziellen Mitgliedern vorzustellen und diese in den Gestaltungsprozess einzubinden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen 18 Masterstudierende und Promovierende, die ihre Forschungen zu altertumswissenschaftlichen Themen präsentierten und zur Diskussion stellten. Inhaltlich waren die Beiträge den drei Schwerpunktbereichen „Migration“, „Exchange“ und „Communication“ zugeordnet und betonten den kulturübergreifenden Charakter, der auch in Zukunft die gemeinsame Arbeit in der MSAC prägen soll.
Zu Beginn führten Mitarbeiterinnen des Graduate Centre und des International Office der WWU in die Möglichkeiten der Promotion im internationalen Kontext ein. Zudem waren mit Hans Beck (Münster), Julia Budka (München), André Lardinois (Nijmegen), Anders-Christian Jacobsen (Aarhus) und Martin Kern (Princeton) ExpertInnen geladen, die ihre reichen Erfahrungen in diesem Bereich teilten.
Aufgrund der ungünstigen Pandemielage musste der Workshop online stattfinden, was jedoch dem Gelingen des fachlichen Austauschs der Studierenden untereinander, aber auch mit den zugeschalteten BetreuerInnen und den internationalen ExpertInnen, keinen Abbruch tat. Die Möglichkeit zu informellen Gesprächen im kleineren Kreis bot sich in Breakout-Sessions während der Kaffeepausen und bei abendlichen Begegnungen, wo unter anderem ein digitales Kaminfeuer zur entspannten Atmosphäre beitrug. Den Abschluss des Workshops bildete eine ergiebige Diskussion zu den Gestaltungsmöglichkeiten der Graduiertenschule, deren Ergebnisse unmittelbar zur Planung weiterer Veranstaltungen (z. B. eines Schreib-Coachings) führten. Die offizielle Gründung der MSAC wird im Lauf des Wintersemesters 2020/2021 angestrebt.