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Internationale Vernetzungen im GKM

Die im GKM vernetzten Institute haben durch vielfältige weltweite Forschungskooperationen Anteil am internationalen Wissenschaftsgeschehen. Eine wichtige Rolle spielen dabei neben den zahlreichen Erasmus-Austauschprogrammen die Kontakte der Fachvertreter:innen zu Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen in aller Welt, die durch persönliche Gespräche, gemeinsame Projekte, öffentliche Vorträge und Publikationen aufrecht gehalten bzw. vorangetrieben werden.
Das GKM stellt für internationale Forscher:innen Büroarbeitsplätze bereit.

Outgoing AKOEM-Students

Auslandsaufenhalte für unsere Studierenden

Im Rahmen des Masterstudiengangs "Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums (AKOEM)" besteht die Möglichkeit, einige Wochen, ein Semester oder mehr im Ausland zu verbringen.

Studierenden stehen folgende Programme offen:
- zahlreiche Erasmus-Kooperationen (s.u.)  für Studienaufenhalte und Praktika,
- Promos-Förderung für einen Auslandsaufenthalt außerhalb des Erasmus-Gebietes,
- Santander-Mobilitätsfonds für Konferenzteilnahmen bzw. Forschungsaufenthalte,
- Grabungen oder Exkursionen der im GKM vernetzten Institute.

Aktuelles
Autumn-school-1 Ioanina-and-matsouki-2021-2
© Universität Ioannina

Kooperation mit der Universität Ioannina (Griechenland)

Im Sommersemester 2019 hat das GKM ein Rahmenabkommen über eine Kooperation mit der in Nordwestgriechenland gelegenen Universität Ioannina geschlossen.
Das Abkommen dient insbesondere dazu, die gemeinsamen Forschungen auf dem Gebiet der Byzantinistik, Geschichte und Archäologie zu vertiefen und neue Projekte zu initiieren sowie den Studierendenaustausch zu intensivieren.
Im Oktober 2021 konnte nun eine Autumn School zu dem Thema "Kultur und Geschichte Westgriechenlands von der Spätantike bis in die nachbyzantinische Zeit" in den Bergen des Pindos stattfinden und anschließend im November einer Gruppe von Studierenden hier in Münster begrüßt werden.
In den Pfingstferien 2022 war nochmals eine Gruppe von Münsteraner Studierenden unter der Leitung von Professor Grünbart in Ioannina. 

 

Internationale Wissenschaftler:innen am GKM 2022
Levison
© privat

Prof. Dr. John R. Levison

Auf Einladung von Professor Doering war Prof. Dr. John R. Levison im Juni und Juli 2022 zu Gast am GKM.
Er ist Professor of Old Testament Interpretation and Biblical Hebrew an der Perkins School of Theology (Dallas).

Während seines Aufenthaltes konnte er seine Monographie "The Greek Life of Adam and Eve" für den Druck vorbereiten. Das Buch wird im November 2022 in der Reihe "Commentaries on Early Jewish Literature" bei De Gruyter erscheinen und mehr als 1000 Seiten umfassen. Levison verknüpft darin Erfahrungen von Krankheit, Tod und Hoffnung mit den Erzählungen von Adam und Eva, Kain und Abel sowie Seth.

Internationale Wissenschaftler:innen am GKM 2022
Jesurathnam 2
© privat

Prof. Dr. Kondasingu Jesurathnam (Sabbactical Research Fellow aus Bangalore)

Im Sommersemester 2022 war Prof. Dr. Kondasingu Jesurathnam vom United Theological College in Bangalore (Indien) zu Gast am GKM. Er ist Alttestamentler und einer der führenden Vertreter einer Dalit-Hermeneutik, d. h. einer sozialgeschichtlichen Bibelauslegung, in deren Mittelpunkt die humanitäre und religiöse Situation der personae miserabiles der antiken Gesellschaft Israels einerseits und der modernen Gesellschaft in Indien andererseits steht. 
Professor Jesurathnam hat während seines Forschungsaufenthaltes die Fachbibliotheken und den interdisziplinären Austausch mit Kolleg:innen genutzt, um sein zweibändiges Werk zur Dalit-Hermeneutik im Alten Testament voran zu bringen.     

Internationale Wissenschaftler:innen am GKM 2020, 2021 und 2022
Shuali
© privat

Dr. Eran Shuali (Heinrich Hertz-Stipendiat)

Von Herbst 2020 bis Herbst 2021 war Dr. Eran Shuali als Heinrich Hertz-Stipendiat zu Gast in unserer Forschungsstelle. Er ist Dozent für biblisches Hebräisch und Altes Testament an der Universität Straßburg.
Seine Forschungsschwerpunkte sind jüdisch-christliche Beziehungen, Christlicher Hebraismus sowie Neue Testament und antikes Judentum.
Im Sommersemester 2022 war  Herr Shuali nochmals in Münster und hat vom  7. bis zum 9. Juni das Seminar "Christianity in rabbinic literature" gegeben.

Internationale Wissenschaftler:innen am GKM 2020
Hartog
© Bärry Hartog

Dr. Bärry Hartog (Humboldtstipendiat von der Universität Groningen)

Von Oktober 2019 bis September 2020 war Dr. Bärry Hartog von der Universität Groningen als Humboldt-Forschungsstipendiat zu Gast bei Prof. Dr. Lutz Doering. Seine Schwerpunkte sind das antike Judentum im Kontext der griechisch-römischen Welt, das Studium antiker Handschriften und die Identitätsbildung in komplexen Gesellschaften. Während seines Aufenthaltes hat er sein Projekt "Identities on the Move: Jewish, Christian, and Greek Travel Narratives from the Early Roman Empire" vorangebracht. Dazu untersucht interkulturelle Begegnungen in Reiseberichten aus dem 1. bis 3. Jh. n. Chr.  Hartog geht dabei der Frage nach, wie sich Bewohner globalisierter Räume (wie z.B. des frühen Römischen Reiches) in diese Räume hineinschreiben und gleichzeitig die Eigenart ihrer eigenen Traditionen wahren.
 

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2019
Cover Michael
© Michael Cover

Dr. Michael Cover (Humboldtstipendiat)

Von Juni 2018 bis Juni 2019 ist Dr. Michael Cover von der Marquette University in Milwaukee, Wisconsin (USA), als Humboldt Research Fellow zu Gast bei Prof. Dr. Lutz Doering am Institutum Judaicum Delitzschianum der Evangelisch-Theologischen Fakultät gewesen. Dr. Cover hat unter anderem an einem Kommentar zu Philon von Alexandrien, De mutatione nominum, und einer Monographie zum 1. Korintherbrief gearbeitet, die den Arbeitstitel "The Divine Comedy at Corinth" trägt. Dazu setzt Cover die Paulusbriefe in Beziehung zu Texten von Dio Chrysostomos, Menander und Euripides.

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2018
Juha For Web
© Pakkala

PD Dr. Juha Pakkala (Helsinki)

PD Dr. Juha Pakkala ist Dozent für "Biblical Studies" an der Theolgischen Fakultät der Universität Helsinki und Mitglied des "Centre of Excellence in Changes in Sacred Texts and Traditions".

Aufenthaltszeitraum: April bis August 2018

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2018
Aejmelaeus Anneli
© Universität Helsinki

Prof. Dr. Anneli Aejmelaeus (Helsinki)

Anneli Aejmelaeus Professorin für Altes Testament und vorderasiatische Kultur und Literatur an der Universität Helsinki. Im Zentrum ihrer wissenschaftlichen Arbeit steht die Erforschung der Textgeschichte des Alten Testaments einschließlich der Septuaginta. Aktuell leitet Prof. Aejmelaeus das internationale Forschungsprojekt Textual Criticism of the Septuagint.

Aufenthaltszeitraum: Dezember 2017 und Januar 2018
 

Internatonionale WissenschaftlerInnen am GKM 2017
Bay
© IJD

Carson Bay (Florida)

Carson Bay, PhD-Kandidat der Florida State University, wird sich als Fulbright-Stipendiat während des akademischen Jahrs 2016/17 am Institutum Judaicum aufhalten. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Lutz Doering wird Carson Bay zu “Multiculturalism in Flavius Josephus” forschen. Dabei kann er auf die exzellenten Ressourcen des IJD zurückgreifen.

Aufenthaltszeitraum: September 2016 bis Juli 2017
 

Internatonionale WissenschaftlerInnen am GKM 2017
Ramond

Prof. Dr. Sophie Ramond (Paris)

Sophie Ramond ist Professorin für "Bibel und Orient" am Institut Catholique de Paris. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf den Psalmen.

Aufenthaltszeitraum: August 2017

Internatonionale WissenschaftlerInnen am GKM 2017
Juha For Web
© Pakkala

PD Dr. Juha Pakkala (Helsinki)

PD Dr. Juha Pakkala ist Dozent für "Biblical Studies" an der Theolgischen Fakultät der Universität Helsinki und Mitglied des "Centre of Excellence in Changes in Sacred Texts and Traditions".
Aufenthaltszeitraum: Februar bis April 2017
 

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2016
Nihan

Prof. Dr. Christophe Nihan (Lausanne)

Der Alttestamentler Christophe Nihan ist ein hervorragender Forscher, seine Arbeiten in französischer, deutscher und englischer Sprache haben in der Fachwelt höchste Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommen. Seine umfängliche Arbeit über das Leviticusbuch ist ein Meilenstein in der Forschungsentwicklung, die durch einen renommierten amerikanischen Forschungspreis ausgezeichnet wurde. Christphe Nihan hat neben der Pentateuchforschung zu allen weiteren literarischen Bereichen des Alten Testaments veröffentlicht und ist ein profunder Kenner der antiken Religionsgeschichte und der Antiken Kulturen des Mittelmeerraums.

Aufenthaltszeitraum: 2016

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2016
Volker Menze

Prof. Dr. Volker Menze (Budapest)

Der Althistoriker Volker Menze von der Central European University ist Spezialist für die Epoche Kaiser Justinians und der theologischen Auseinandersetzungen und religiösen Entwicklungen dieser Umbruchszeit. Er forscht derzeit zum Kult des Märtyrers Sergius, der m 5. Jahrhundert aufkam und seit dem 6. Jahrhundert im Römischen- und im Neupersischen Reich eine reichsweite Verbreitung fand.

Aufenthaltszeitraum: Januar bis März 2016

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2016
Ville M _kipelto

Dr. Ville Mäkipelto (Helsinki)

Der Alttestamentler Ville Mäkipelto (Universität Helsinki) ist Mitarbeiter im Finnischen Exzellenzcluster 'Changes in Sacred Texts and Traditions’ (www.cstt.fi). Er schreibt seine Doktorarbeit zur Textgeschichte des Buches Josua. In seiner Forschung kombiniert er die textkritische Analyse von verschiedenen Textquellen, vor allem die Septuaginta, mit literarkritischen Modellen und beleuchtet somit, wie biblische Texte im Laufe ihrer Geschichte verändert wurden.
Aufenthaltszeitraum: Oktober 2015 bis Juli 2016
 

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2016
Artus

Prof. Dr. Olivier Artus (Paris)

Olivier Artus ist Professor für das Alte Testament am Institut Catholique de Paris und Direktor der École des langues et civilisations de l'Orient ancien (ELCOA). Er ist internationaler Pentateuch-Experte.
 
Aufenthaltszeitraum: Mai 2016
 

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2016
Ramond

Prof. Dr. Sophie Ramond (Paris)

Sophie Ramond ist Professorin für "Bibel und Orient" am Institut Catholique de Paris. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf den Psalmen.
 
Aufenthaltszeitraum: Mai 2016
 

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2016
Lanoir

Prof. Dr. Corinne Lanoir (Paris)

Corinne Lanoir ist Professorin für Altes Testament am Institut Protestant de Paris.
 
Aufenthaltszeitraum: Mai 2016
 

Internationale WissenschaftlerInnen am GKM 2016
Bay
© IJD

Carson Bay (Florida)

Carson Bay, PhD-Kandidat der Florida State University, wird sich als Fulbright-Stipendiat während des akademischen Jahrs 2016/17 am Institutum Judaicum aufhalten. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Lutz Doering wird Carson Bay zu “Multiculturalism in Flavius Josephus” forschen. Dabei kann er auf die exzellenten Ressourcen des IJD zurückgreifen.
Aufenthaltszeitraum: September 2016 - Juli 2017
 

Kooperation mit dem Institut Catholique Paris
Elcoa

Das GKM hat im Dezember 2011 ein Rahmenabkommen über eine Kooperation mit der École des Langues et Civilisations de l‘ Orient Ancien (ELCOA) am Institut Catholique de Paris initiiert. Dieses Abkommen wurde im Dezember 2017 un weitere vier Jahre verlängert. 

Das Abkommen soll der Zusammenarbeit auf den gemeinsamen Forschungsgebieten dienen, die Möglichkeit von partnerschaftlichen Doktorandenbetreuungen bieten und den Studierendenaustausch fördern.

Gemeinsame Tagungen und Workshops:

03. bis 05. Oktober 2018, Münster
Workshop "Gemeinwohl und Schalom. Begriffe, Metaphern und Bilder der Befriedung in der Bibel"
Programm

27. und 28. Februar 2017, Paris
Colloque "Aux commencements. Création et temporalité dans la Bible et dans son contexte culturel"
Programm

19. bis 21. Mai 2016, Münster
Workshop "Schöpfung und Zeit. Création et temps"
Programm

12. und 13. Juni 2014, Paris
Colloque "Quête d' identité et rhétorique differenciation dans la littérature biblique et dans le Proche-Orient Ancien" 

 

NRW-Kurzzeit-Stipendienprogramme

Das GKM stellt Plätze für NRW-Kurzzeit-Stipendienprogramme für Studierende aus Israel/den Palästinensischen Gebieten/Jordanien zur Verfügung und übernimmt die zumeist sehr zeitintensive Betreuung. Studierendenexkursionen und Dozierendenaustausche sollen auch in Zukunft – gerade im Angesicht der angespannten politischen Lage – die Beziehungen in diese Region stärken.

Weitere Informationen zu dem Programm finden Sie hier.