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Thema des Monats April

Exportschlager Isis

Ikonographie und Kultpraxis der ägyptischen Göttin


April500


Seit der Epoche des Neuen Reiches von 1555 bis 1070 v. Chr. war Isis neben ihrem Gatten Osiris die Hauptgöttin in Ägypten. Beide wurden als universale, nicht lokal gebundene Naturgottheiten verehrt und ihnen wurde eine Vielzahl von Wirkungsbereichen und Beinamen zugesprochen. Im Laufe des 7. Jh. v. Chr. entwickelte sich Isis zur Universalgöttin mit Erlösungscharakter, die als ideale Mutter ihres Sohnes Horus angesehen wurde und als Schöpferin und Lebensspenderin neben ihrem Gemahl Osiris tätig war.

Die ägyptische Religion und der Kult um Isis und Osiris waren in der antiken Welt Griechenlands und Roms schon sehr früh bekannt. Vor allem durch die in seinen Historien beschriebenen Ägyptenreisen des Herodot von Harlikanass erscheint Isis als mächtigste ägyptische Gottheit, die er mit der griechischen Demeter gleichsetzt.

Doch wie stellten Griechen und Römer ihre neue Göttin dar? Und wie hat man sich die Initiationsriten zur Aufnahme in den Isis-Kult vorzustellen?


Erfahren Sie mit Lydia Hofmann mehr über die Ikonographie und Kultpraxis der Isis in den Sonntagsvorträgen im April. Am 7., 21., und 28. April im Archäologischen Museum der WWU immer um 14.15 Uhr im Hörsaal F6 des Fürstenberghauses (Zugang über das Archäologische Museum), Domplatz 20-22, 48143 Münster. Der Eintritt ist frei.

Zur Abbildung: Kleine Marmorbüste der Göttin Isis, 2. Jh. n. Chr., Archäologisches Museum der WWU Inv. 589

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