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Museum derzeit geschlossen

Aufgrund eines umfangreichen Umbaus muss das Archäologische Museum der Universität voraussichtlich bis zum Frühjahr 2018 geschlossen bleiben.

Aus diesem Grunde bieten wir momentan weder Führungen noch Schulklassenprogramme oder Vorträge zum Thema des Monats an.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

"Stoffe aus der Antike – So kleideten sich Griechen und Römer"

Eine Vorlesung für Kinder

Mit Kustos Dr. Helge Nieswandt und dem Team des Archäologischen Museums der Universität Münster

16:15 Uhr - 17:00 Uhr
Hörsaalgebäude Schlossplatz, H1

Eintritt frei
Keine Anmeldung erforderlich

Worum es in der Kindervorlesung gehen wird, erfahren Sie in diesem Video...




Sonderveranstaltung zum 9. Münsterland Festival


"Griechenland – Wiege der Demokratie, des Theaters und Ort der Improvisation"


19.Oktober.2017 | 19:30 Uhr | Nienkamp 60

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Ein Dialog zwischen Geschichte, Kunst und Wissenschaft an einem sonst verschlossenen Ort.

Die Veranstaltung ermöglicht bisher nie dagewesene Einblicke in die Abguss- und Modellsammlung des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das Museumsteam füllt unter anderem die zahlreichen Korfsmeyer-Modelle im ungewöhnlich großen Maßstab von 1:100 mit Leben und erläutert die Geschichte der Agora als zentralem, hochpolitischem Ort der Stadt Athen und Wiege der Demokratie.
Das Modell des Dionysos-Theaters und die Statue des Sophokles, eines glühenden Demokraten und Verfassers einer der wichtigsten Tragödien, der „Antigone“, bilden den zweiten Schwerpunkt des Abends und werden von Prof. em. Horst-Dieter Blume und dem Theater Münster vorgestellt und gespielt.

Die Veranstaltung ist Teil des Münsterland Festivals part 9 und eine Kooperation mit der WWU Münster, der Expedition Münsterland, des Archäologischen Museums der WWU und des Theaters Münster.

Datum: Donnerstag, 19. Oktober 2017
Einlass 19:20 Uhr | Beginn 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Abguss- und Modellsammlung des Archäologischen Museums der WWU | Münster
Nienkamp 60, Münster; Treffpunkt ist vor dem Hall of Sports-Fitnesscenter

Eintrittspreise: Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Eine verbindliche Anmeldung ist jedoch erforderlich, per Email an: expedition.muensterland@uni-muenster.de, Tel: 0251 / 833 22 21 oder festival@muensterland.com

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.uni-muenster.de/Expedition-Muensterland/veranstaltungen/archiv/2017/Griechenland.html oder http://www.muensterland-festival.de/programm/wiege-der-demokratie/
Tourismus-Center Münsterland (Tickets und Informationen): Tel: 02571/ 94 93 92 (Mo – Fr 9:00 – 18:00 Uhr)

HINWEIS:
Diese Veranstaltung wird filmisch und fotografisch dokumentiert. Ihr Einverständnis zur Veröffentlichung des Materials wird vorausgesetzt.

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Das Team des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität trauert um

Prof. Dr. Tono Eitel,

der im Alter von 84 Jahren am 25. Juni 2017 in Münster verstarb.

Im Januar 2004 sind wir gern der Einladung Prof. Dr. Tono Eitels gefolgt und haben in seinen Privaträumen seine umfangreiche Sammlung in Augenschein genommen. Bei dieser Zusammenkunft, die durch eine sehr freundliche Atmosphäre geprägt war, erwies sich nicht nur seine profunde Kennerschaft hinsichtlich seiner Antiken aus dem griechisch-römischen Kulturkreis, sondern auch derer des Vorderen Orients. Als wir dann auch noch in die Studierstube gebeten wurden, um die Stempel- und Rollsiegelsammlung zu begutachten, ergab sich sofort der Wunsch, eng miteinander zusammenzuarbeiten. So wurde im Jahre 2008 zwischen WWU und Prof. Eitel ein Vertrag geschlossen, der vorsah, die Siegelsammlung zu bearbeiten und nach und nach in die Bestände des Museums zu überführen. Durch die Generosität des Rektorates konnte eine spezielle Präsentationswand im Museum installiert und eine Publikation der Sammlung initiiert werden. Wir sind dankbar, dass Tono Eitel die Publikation der Monographie seiner Sammlung, die in diesem Jahr erschien, noch erleben durfte.

Das Team des Archäologischen Museums trauert um einen großen Förderer des Museums.

Im Namen des Archäologischen Museums der WWU

Der Direktor                         
Prof. Dr. Achim Lichtenberger 

Der Kustos
Dr. H.-Helge Nieswandt

Der ehem. Direktor
Prof. Dr. Dieter Salzmann

Ausstellungsvorschau


FRIEDEN. VON DER ANTIKE BIS HEUTE

28. April - 2. September 2018

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In der geplanten Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ (28. April – 2. September 2018) beleuchten das Archäologische Museum der Universität Münster, das LWL-Museum für Kunst und Kultur, das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, das Bistum Münster sowie das Stadtmuseum Münster das Ringen um Frieden in seinen vielfältigen Ausprägungen. Mit hochrangigen Exponaten aus internationalen Sammlungen wird das Thema aus kunst- und kulturhistorischer sowie stadtgeschichtlicher und christlicher Perspektive präsentiert.

Anlass für die interdisziplinäre Ausstellung an fünf Orten sind zwei historische Daten: die Schließung des Westfälischen Friedens vor 370 Jahren in Münster und Osnabrück sowie das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren.

Das Exzellenzcluster „Politik und Religion“ der Universität Münster hat bei der Ideenfindung und Konzeption beraten und begleitet die Ausstellung mit einem wissenschaftlichen Symposium im Mai 2018.

Bild:
"Allegorie auf Gerechtigkeit und Frieden", Theodor van Thulden, 1659, Foto: LWL/Rudolf Wakonigg

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neuer museumsdirektor

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Prof. Dr. Achim Lichtenberger (bisher Universität Bochum) zum Wintersemenster 2016 die Nachfolge von Prof. Dr. Dieter Salzmann als geschäftsführender Direktor des Archäologischen Museum der WWU angetreten hat sowie als neuberufener Professor in der Nachfolge Prof. Dr. Salzmanns am Institut für Klassische Archäologie und Christliche Archäologie tätig sein wird.

MÜNZ-GESCHENK FÜR ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

Victorinus


Rund 200 antike Münzen aus der Zeit von Kaiser Victorinus wurden dem Museum geschenkt, die der Privatsammler H.-J. Pfeiffer aus Kaarst (Niederrhein) im Laufe von über 40 Jahren zusammengetragen hat.

Victorinus (M. Piavvonius Victorinus) stammte vermutlich aus einer vornehmen gallischen Familie aus Trier und war zwischen Herbst 269 und Frühjahr 271 n. Chr. Kaiser des sog. Gallischen Sonderreiches, das sich von Rom abgespalten hatte und Nieder- und Obergermanien, Rätien, Gallien, Hispanien sowie Britannien umfasste. Seine Residenzstadt war die Colonia Claudia Ara Agrippinensium, das heutige Köln. In seiner kurzen Amtszeit ließ er Denare (Silbermünzen), jedoch häufiger Antoniniane (Doppeldenare aus Bronze mit Silberanteil) und Aurei (Goldmünzen) prägen.

Die dem Archäologischen Museum der Universität Münster von H.-J. Pfeiffer geschenkte Sammlung von Münzen des Victorinus umfasst vornehmlich Antoniniane, doch auch einige seltene Denare. Eine weitere Besonderheit dieser Sammlung liegt darin, dass sie das gesamte von diesem Kaiser geprägte Themenspektrum abdeckt. Mit ihrer neuen Spezialsammlung Victorinus wird die Münzsammlung des Archäologischen Museums der Universität Münster einen nicht unbedeutenden Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung dieser Sonderemissionen leisten können, wie Prof. Dr. Dieter Salzmann (Leiter der Forschungsstelle Antike Numismatik) betont.

Die bisher unveröffentlichte Sammlung wird derzeit von Silke Hockmann, B.A. (Forschungsstelle Antike Numismatik / Archäologisches Museum der Universität Münster) bearbeitet und künftig in einer Datenbank online publiziert. Die Münsteraner Datenbank der antiken Münzen im Archäologischen Museum der Universität wurde in Kooperation mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin eingerichtet und ist seit kurzem unter folgendem Link einsehbar: <http://archaeologie.uni-muenster.de/ikmk-ms/>. Laufend werden weitere Münzen aus den Museumsbeständen der Öffentlichkeit digital zugänglich gemacht.

Abbildung: R. Dylka

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