Willkommen auf der Homepage des Instituts für Interdisziplinäre Zypern-Studien

Verabschiedung Prof. Funke
Prof. Dr. Peter Funke, der langjährige Leiter des Instituts für Interdisziplinäre Zypern-Studien bei der Feier am 10. Januar 2019 (2. v. li.); rechts neben ihm der neue Leiter dieser Einrichtung, Prof. Dr. Michael Grünbart; links die Geschäftsführerin Dr. Sabine Rogge und rechts der wissenschaftliche Mitarbeiter Dr. Thorsten Kruse.
© Zypern-Institut

Zypern-Institut unter neuer Leitung


Am Abend des 10. Januar 2019 ist im Rahmen einer kleinen Feier der bereits zum Oktober 2018 vollzogene Wechsel in der Leitung des Instituts für Interdisziplinäre Zypern-Studien deutlich kommuniziert worden: Die Geschäftsführerin des Zypern-Instituts, Dr. Sabine Rogge, hielt zunächst einen Vortrag über das für Zypern so charakteristische Phänomen der „Scheunendachkirchen“.
Im Anschluss wurde Prof. Dr. Peter Funke für seine langjährige Tätigkeit als geschäftsführender Direktor des Instituts (2000 bis 2018) gewürdigt; dabei wurde auch hervorgehoben, dass er bereits in den 1990er Jahren eine treibende Kraft hinsichtlich der Gründung dieser Institution an der Universität Münster gewesen war. Der neue Direktor des Instituts, der Byzantinist Prof. Dr. Michael Grünbart, hob in seiner Dankesrede Funkes Verdienste um diese nicht nur in Deutschland einzigartige Einrichtung hervor.
Der Abend klang in einer Feier aus, an der zahlreiche Freunde des Zypern-Instituts teilnahmen sowie Kollegen von Instituten, die seit Jahren eng mit dieser Einrichtung verbunden sind.

Förderung eines neuen Teilprojekts


Im Rahmen des am Zypern-Institut angesiedelten Forschungsprojekts "Religion und Politik - der Umgang mit Friedhöfen, Gotteshäusern und religiösen Gedenkstätten in Zypern" wird am 1. September 2018 mit einem neuen Teilprojekt begonnen.

Ermöglicht wird das neue Teilprojekt mit dem Arbeitstitel "The religious heritage of Cyprus: a survey in the districts of Kyrenia and Larnaca" durch eine Förderung des Außenministeriums der Niederlande. Die Projektlaufzeit beträgt 10 Monate und hat zum Ziel, den Zustand des religiösen Erbes in zwei Distrikten der geteilten Mittelmeerinsel zu dokumentieren. Im Kyrenia-Distrikt im Norden der Insel wird der Schwerpunkt auf den griechisch-orthodoxen Gotteshäusern und Friedhöfen der griechischen Zyprioten liegen, die seit der Teilung der Insel de facto nur noch sehr eingeschränkt bzw. gar nicht mehr genutzt werden können. Im Larnaka-Distrikt stehen die religiösen Orte und Gebäude der islamisch geprägten türkischen Zyprioten im Mittelpunkt. Auch hier sorgte die Teilung der Insel dafür, dass diese Stätten fast im gesamten Distrikt nicht mehr genutzt werden.

gr.-orth. Friedhof von Tavros
gr.-orth. Friedhof außerhalb des Ortes Tavros (2015)
© Th. Kruse

Internationale Konferenz (nachlese)


Am Freitag, den 16. März 2018 veranstaltete das Zypern-Institut in Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung (Büro Zypern) und dem Department of Governance and Politics der University of Nicosia eine internationale Konferenz in Nikosia (Zypern) mit dem Titel

When the cemetery becomes political:
Dealing with the religious heritage in Cyprus and its neighbouring countries

Programm (pdf)

Plakat (pdf)