Studienangebot

Einen Überblick über unsere Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/20 können Sie unserem Vorlesungsverzeichnis entnehmen.

Zertifikatskurs Islamisches Recht
Zertifikatskurs
© Leonard Dietrich

Zum Wintersemester 2020 bietet das Institut für Arabistik und Islamwissenschaft wieder den Zertifikatskurs Islamisches Recht an, in dem sowohl rechtliche Inhalte als auch generelle Kenntnisse zur Religion und Kultur des Islams vermittelt werden. Das Fortbildungsangebot richtet sich an fachfremde Studierende aller Fachrichtungen, insbesondere an Juristen und Juristinnen. Nähere Information finden Sie hier.

Zwei-Fach-Bachelor "Arabisch-Islamische Kultur" läuft 2020 aus
Ba200
© Institut für Arabisitk und Islamwissenschaft

Wir möchten alle Studierenden des Zwei-Fach-Bachelors "Arabisch-Islamische Kultur" darauf aufmerksam machen, dass der Studiengang zum 30.09.2020 ausläuft und Lehrveranstaltungen nur noch bis zum SoSe 2020 besucht werden können.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Zentralen Studienbereatung sowie in  diesem Dokument.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an die Studienkoordinatorin des Instituts für Arabistik und Islamwissenschaft Frau Dr. Springberg-Hinsen.

Prof. Thomas Bauer erhält "WISSEN! Sachbuchpreis"

Prof. Thomas Bauer wurde für sein Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab" mit dem "WISSEN! Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften" ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem mit der didaktischen Originalität und Anschaulichkeit des Werkes. Die Preisverleihung fand am 5. Juni in Berlin statt.

Nähere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

WWU News
Pressemitteilung der wbg

Neuer SFB "Recht und Literatur"

Jun-Prof. Dr. Syrinx von Hees und Prof. Dr. Norbert Oberauer vom Institut für Arabistik und Islamwissenschaft sind am neuen Sonderforschungsbereich "Recht und Literatur" an der WWU beteiligt, der ab dem 01.07.2019 seine Arbeit aufnehmen wird.

Prof. Thomas Bauer mit Tractatus-Preis ausgezeichnet
Prof. Thomas Bauer
© Julia Holtkötter

Für seinen Essay „Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt“ erhielt Prof. Thomas Bauer den diesjährigen Tractatus-Preis des interdisziplinären Symposions Philosophicum Lech. Das Werk ist 2018 im Reclam Verlag in der Reihe "Was bedeutet das alles?" erschienen. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem mit der "Originalität des Denkansatzes", den Prof. Bauer in seinem Essay aufzeige. Die Verleihung erfolgte am 21. September im österreichischen Lech.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Philosophicum Lech
Reclam Verlag
Exzellenzcluster "Religion und Politik"



Warum es kein islamisches Mittelalter gab
Bauer Mittelalter2
© C.H.Beck

Mit der Frage, ob der europäische Mittelalterbegriff sich auf die islamisch geprägte Welt anwenden lässt, beschäftigt sich ein neues Buch von Thomas Bauer. In "Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike und der Orient" zeigt der Autor an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt bis zum 11. Jahrhundert die Antike weiterlebte, und widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und das Bild von einem reformbedürftigen «mittelalterlichen» Islam. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des C.H.Beck-Verlages.

The Sultan’s Anthologist – Ibn Abī Ḥaǧalah and His Work
Ibn Abi Hagalah
© Ergon Verlag

Die ALEA-Forschungsgruppe hat vergangenes Jahr zwei neue Sammelbände veröffentlicht. Der letzte Band handelt von Ibn Abī Ḥaǧalah (gest. 776/1375), seinem Werk und seiner Zeit. Berühmt ist er für seine zwei Anthologien Sukkardān as-sulṭān (Die Zuckerbüchse des Sultans) und Dīwān aṣ-ṣabābah (Anthologie der leidenschaftlichen Liebe), die er beide dem mamlukischen Sultan Ḥasan während dessen zweiter Regentschaft (755-762/1354-1361) widmete. Als herausragender Schriftsteller verfaßte Ibn Abī Haǧalah zahlreiche Prosawerke und Gedichte, die bislang zu einem großen Teil noch nicht ediert sind oder Gegenstand der Forschung waren. Dieser Sammelband bietet daher unterschiedliche Studien über das facettenreiche Werk dieses wichtigen Literaten des 14. Jahrhunderts. Weitere Informationen finden Sie hier.

Islamisches Wirtschafts- und Vertragsrecht
Oberauer Islamisches Wirtschafts- Und Vertragsrecht
© Ergon-Verlag GmbH

Das Wirtschafts- und Vertragsrecht nimmt im islamischen Normengefüge eine zentrale Stellung ein. Nicht nur, weil es seinem Gegenstand nach das ganz alltägliche Handeln berührt, sondern weil in ihm ein generelles Problem des Rechts eine besondere Zuspitzung erfährt: Die Spannung zwischen den ethischen Postulaten der Offenbarung und dem Gebot des Faktischen, hier in Gestalt der Gesetze des Marktes. Auf der Basis eines breiten Bestands an Originalquellen führt das Buch "Islamisches Wirtschafts- und Vertragsrecht - Eine Einführung" von Prof. Dr. Norbert Oberauer, das dieses Jahr im Ergon-Verlag erschienen ist, in die Grundlagen des Wirtschafts- und Vertragsrechts ein. Der Focus liegt auf der klassischen Tradition der vier sunnitischen Schulen, doch werden auch rezentere Entwicklungen, z.B. im Rahmen des „Islamic Banking“, beleuchtet. Die Darstellung richtet sich an Islamwissenschaftler*innen ebenso wie an rechtsvergleichend interessierte Jurist*innen.

Die Wahrnehmung des Anderen in der arabischen Welt und in Deutschland
Abboud Stehli-werbeck Sammelband
© LIT Verlag

Die Wahrnehmung des Anderen ist Quelle für Images und Feindbilder anderer Kulturen wie auch für Konstruktionen der eigenen kulturellen Identität. Die zwölf Beiträge des von Prof. Dr. Abdo Abboud und Dr. Ulrike Stehli-Werbeck herausgegebenen Sammelbandes beleuchten das oft stereotypisierende, exotisierende, verzerrende Bild von Muslim*innen in deutschen Medien und Schulbüchern, das Bild des religiös Anderen in Islam, Christentum und Bahai-Glauben, aber auch den Blick arabischer Literatur auf die europäische Kultur und Gesellschaft sowie Entwürfe eines interkulturellen Dialogs bei Lessing, Montesquieu und Goethe im Sinne einer Heterotopie (Foucault). Weitere Informationen finden Sie hier.