BUCHAUSLEIHE MÖGLICH

Ab Montag, dem 25. Mai, können Studierende des Instituts jeweils bis zu fünf Bücher für eine Woche aus der Institutsbibliothek entleihen. In den folgenden Zeitfenstern werden Bücher ausgegeben:

Mo 13-18 Uhr
Di   15-18 Uhr
Mi  10-13 Uhr
Do  15-18 Uhr
Fr   13-18 Uhr

Recherchieren Sie im Vorfeld, welche Bücher Sie benötigen, laden dieses Formular herunter, schicken es ausgefüllt mit dem Betreff „Bücherbestellung“ an arabist@uni-muenster.de und nennen uns Ihren Wunschzeitpunkt zur Abholung sowie zwei Alternativtermine. Bitte erscheinen Sie dann pünktlich zum vereinbarten Abholzeitpunkt an der Glastür zum Aufzug (Hofeinfahrt) und beachten Sie die bekannten Distanz- und Hygieneregeln, vor allem das Tragen des obligatorischen Mund-Nasen-Schutzes im Abholbereich des Gebäudes. Wenn Sie angekommen sind, melden Sie sich telefonisch unter der Nummer 0251 83-29907 bei der Hilfskraft, welche Ihnen dann entgegenkommt.

Für die Rückgabe von Büchern gilt Folgendes: Bitte teilen Sie uns spätestens einen Tag vor der geplanten Rückgabe bzw. Ende der Ausleihfrist mit, um wieviel Uhr Sie die entliehenen Titel zurückbringen möchten. Sie erhalten von uns eine Bestätigung, ggf. mit Alternativtermin, falls der genannte Zeitraum bereits von einer anderen Person gebucht worden ist.

BIBLIOTHEK EINGESCHRÄNKT WIEDER FÜR RECHERCHE ZUGÄNGLICH

Ab dem 25. Mai 2020 kann die Institutsbibliothek wieder eingeschränkt für Recherchen sowie Scan- und Kopierarbeiten genutzt werden. Maximal zwei NutzerInnen dürfen sich gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten. Bitte vereinbaren Sie daher per Mail an arabist@uni-muenster.de mit dem Betreff „Buchungsanfrage Bibliotheksnutzung“ einen Termin. Folgende Zeitfenster stehen zur Verfügung:

Montag 13-13.50 Uhr, 14-14.50 Uhr, 15-15.50 Uhr, 16-16.50 Uhr, 17-17.50 Uhr
Dienstag 15-15.50 Uhr, 16-16.50 Uhr, 17-17.50 Uhr
Mittwoch 10-10.50 Uhr, 11-11.50 Uhr, 12-12.50 Uhr
Donnerstag 15-15.50 Uhr, 16-16.50 Uhr, 17-17.50 Uhr
Freitag 13-13.50 Uhr, 14-14.50 Uhr, 15-15.50 Uhr, 16-16.50 Uhr, 17-17.50 Uhr

Ihre Mail sollte folgende Angaben enthalten:
• Name
• WWU IT-Kennung
• Matrikelnummer
• Anschrift, Telefonnummer
• Gewünschtes Datum und Uhrzeit für die Bibliotheksnutzung

Ausleihen sind im Anschluss an die Recherche möglich.

Aktuelle Regelungen des Instituts wegen der Corona-Pandemie
Stand: 08.05.2020

  • Das Gebäude Schlaunstraße 2 und das Institut bleiben vorerst für Studierende geschlossen. Aus der Institutsbibliothek entliehene Bücher müssen nach derzeitigem Stand in der Regel erst am 27. Mai zurückgegeben werden. Falls Bücher von Seiten des Instituts vorher benötigt werden, erhalten Sie eine Mail mit der Bitte um postalische Rücksendung.
  • Sprechstunden können derzeit leider nicht persönlich im Institut, sondern nur telefonisch oder per Video stattfinden – bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin per Mail mit den betreffenden Lehrenden.
  • Bitte reichen Sie Hausarbeiten elektronisch bei den jeweiligen Lehrenden ein.
  • Für Studierende am FB 09 Philologie, die aufgrund der Corona-Krise ein Praktikum im In- oder Ausland oder einen Studienaufenthalt im Ausland nicht im vollen Umfang absolvieren konnten, hat der Fachbereich eine Härtefallregelung getroffen: Derartige Praktika und Auslandsaufenthalte werden nach Erbringung zusätzlicher Leistungspunkte anerkannt, die je nach Dauer des bereits absolvierten Aufenthalts vom Fach so festgelegt werden, dass der Gesamtumfang der erbrachten Leistungen der Punktzahl des Praktikums- bzw. Auslandsmoduls entspricht. Falls Sie hiervon betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Studienkoordinatorin (springberg@uni-muenster.de).
  • Ständig aktualisierte Informationen des Rektorats zum Universitätsbetrieb während der Corona-Epidemie finden Sie hier, spezielle Informationen für Studierende zu Studium und Lehre hier.
  • Sekretariat (Tel. +49 251 83-24571 oder robert.wieczorek@uni-muenster.de und yasar@uni-muenster.de), Hilfskräfte (arabist@uni-muenster.de), Studienkoordinatorin (springberg@uni-muenster.de) und Lehrende sind telefonisch bzw. per E-Mail erreichbar.

Corona-Notfonds der WWU
Wwu-corona-notfonds St02
© WWU

Die Universität Münster hat einen Corona-Notfonds für Studierende in finanzieller Not eingerichtet. Informationen dazu und die Antragsseite für Studierende können Sie hier einsehen.

Interview mit Dr. Björn Bentlage
Dr- Bentlage Zugeschnitten
© privat

Im Sommersemester 2020 begrüßen wir Dr. Björn Bentlage am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft. Als Vertretung von Prof. Dr. Norbert Oberauer, der sich im Forschungsfreisemester befindet, wird er mehrere Seminare und Übungen in den BA-Modulen „Politik und Recht“ sowie „Religion“ geben. Zum Einstieg hat er sich bereit erklärt, uns etwas über seine Forschung und Tätigkeit als Dozent zu erzählen.
Das Interview mit Dr. Bentlage können Sie hier einsehen.

Stellenausschreibung als Softwareentwickler*in

Am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft der WWU Münster in Zusammenarbeit mit der ULB/Service Center Digital Humanities ist im Rahmen eines DFG-Langfristvorhabens zur "Edition des Gesamtwerkes von Ibn Nubatah al-Misri (1287-1366)" zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf die Dauer von 3 Jahren befristete Vollzeitstelle mit der Option auf eine Weiterbeschäftigung von mindestens 7 Jahren für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter als Softwareentwickler*in zu besetzen.
Bewerbungsschluss ist der 25.05.2020.
Weitere Informationen können Sie hier entnehmen.

Terminänderung Turkish Religious Music

Die Termine für die Musik-Lehrveranstaltung von Dr. Osman Öksüzoğlu wurden aufgrund der aktuellen Situation vorerst nach hinten verschoben.
Wichtig: Diese Lehrveranstaltung ist eine Präsenzveranstaltung und wird nur stattfinden, wenn im Laufe des Semesters die Präsenzlehre wieder aufgenommen wird. Sollte aufgrund der aktuellen Lage, das Distance-Learning bis zum Ende des Semesters durchgeführt werden, wird diese Lehrveranstaltung auf das Wintersemester verschoben.
Die genauen Termine finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.

Frist für Promosbewerbung verlängert

Aufgrund der aktuellen Lage hat das International Office beschlossen, die Bewerbungsfrist für Aufenthalte, die im zweiten Halbjahr 2020 beginnen, bis zum 30.04.2020 zu verlängern und den Studierenden eine verlängerte Nachreichfrist von vier Wochen für Sprachnachweise einzuräumen. Nähere Infos zur PROMOS-Bewerbung finden Sie hier.

Studienangebot

Einen Überblick über unsere Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 können Sie unserem Vorlesungsverzeichnis entnehmen.

Langjähriger Institutsleiter Prof. Dr. Grotzfeld verstorben
Foto Heinz Grotzfeld
© privat

Mit großer Trauer und Betroffenheit hat das Institut für Arabistik und Islamwissenschaft vom Tod seines langjährigen Leiters Prof. Dr. Heinz Grotzfeld erfahren. Heinz Grotzfeld wirkte als Professor für Arabistik, Islamwissenschaft und Semitistik an Universitäten in Stockholm, Beirut und Münster und war 1985 Mitbegründer des Arabicums des Landesspracheninstituts Nordrhein-Westfalen in Bochum. Lange und wiederholte Forschungsaufenthalte in Syrien und dem Libanon resultierten in zahlreichen Publikationen zur modernen syrischen Literatur, zur syrisch-arabischen Grammatik und zur materiellen Kultur der arabischen Welt, so zum Beispiel seine Habilitationsschrift zur Geschichte des Bades. Die arabische Philologie verdankt ihm darüber hinaus bahnbrechende Forschungen zur Geschichte von 1001 Nacht.


Blick auf den Nil
Imagehandler
© tredition

Der erste deutsche Roman von Dr. Abdelkrim Lardi ist erschienen. „Blick auf den Nil“ ist ein Roman über die ägyptische Revolution. Er ist nicht nur ein bewegendes Stück Zeitgeschichte, sondern auch ein imagologischer Roman, der zu einem nachdenklich stimmenden Leseerlebnis über „den Anderen“ führen möchte. Weitere Informationen finden Sie hier.

Teilstudiengang "Arabisch-Islamische Kultur" läuft 2020 aus
Ba200
© Institut für Arabisitk und Islamwissenschaft

Wir möchten alle Studierenden des Teilstudiengangs "Arabisch-Islamische Kultur" darauf aufmerksam machen, dass der Studiengang zum 30.09.2020 ausläuft und Lehrveranstaltungen nur noch bis zum SoSe 2020 besucht werden können. Ein Thema für die Bachelorarbeit wird letztmals am 3. Februar 2020 ausgegeben.

Weiteres ist in der "Auslaufordnung" geregelt. Studierende, die noch im BA-Fach Arabisch-Islamische Kultur eingeschrieben sind und das Studium des Faches voraussichtlich nicht bis zum Sommersemester 2020 abschließen können, haben die Möglichkeit, in die Prüfungsordnung des Faches Islamwissenschaft/Arabistik zu wechseln.

Bei Fragen zur Umschreibung in das aktuelle BA-Fach Islamwissenschaft/Arabistik können Sie gern die Studienkoordinatorin Dr. Springberg-Hinsen kontaktieren.

Förderung von Forschungsprojekten Studierender
Forschungsprojekte Studierender
© WWU Designservice

Das Rektorat der WWU fördert innovative und wissenschaftliche Vorhaben, die von Studierenden (auch Promotionsstudierenden) initiiert und durchgeführt werden, mit bis zu 5.000,00 Euro. Wichtig ist u. a., dass diese Vorhaben von studienabschlussqualifizierenden Maßnahmen und sonstigen Studienleistungen abgegrenzt sind. Die Altersgrenze liegt bei 27 Jahren. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Forschungsförderberatung SAFIR, die Sie gerne bei der Antragstellung unterstützt!

Zertifikatskurs Islamisches Recht
Zertifikatskurs
© Leonard Dietrich

Zum Wintersemester 2020 bietet das Institut für Arabistik und Islamwissenschaft wieder den Zertifikatskurs Islamisches Recht an, in dem sowohl rechtliche Inhalte als auch generelle Kenntnisse zur Religion und Kultur des Islams vermittelt werden. Das Fortbildungsangebot richtet sich an fachfremde Studierende aller Fachrichtungen, insbesondere an Juristen und Juristinnen. Nähere Information finden Sie hier.

Prof. Thomas Bauer erhält "WISSEN! Sachbuchpreis"

Prof. Thomas Bauer wurde für sein Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab" mit dem "WISSEN! Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften" ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem mit der didaktischen Originalität und Anschaulichkeit des Werkes. Die Preisverleihung fand am 5. Juni in Berlin statt.

Nähere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

WWU News
Pressemitteilung der wbg

Neuer SFB "Recht und Literatur"

Jun-Prof. Dr. Syrinx von Hees und Prof. Dr. Norbert Oberauer vom Institut für Arabistik und Islamwissenschaft sind am neuen Sonderforschungsbereich "Recht und Literatur" an der WWU beteiligt, der ab dem 01.07.2019 seine Arbeit aufnehmen wird.

Prof. Thomas Bauer mit Tractatus-Preis ausgezeichnet
Prof. Thomas Bauer
© Julia Holtkötter

Für seinen Essay „Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt“ erhielt Prof. Thomas Bauer den diesjährigen Tractatus-Preis des interdisziplinären Symposions Philosophicum Lech. Das Werk ist 2018 im Reclam Verlag in der Reihe "Was bedeutet das alles?" erschienen. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem mit der "Originalität des Denkansatzes", den Prof. Bauer in seinem Essay aufzeige. Die Verleihung erfolgte am 21. September im österreichischen Lech.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Philosophicum Lech
Reclam Verlag
Exzellenzcluster "Religion und Politik"



Warum es kein islamisches Mittelalter gab
Bauer Mittelalter2
© C.H.Beck

Mit der Frage, ob der europäische Mittelalterbegriff sich auf die islamisch geprägte Welt anwenden lässt, beschäftigt sich ein neues Buch von Thomas Bauer. In "Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike und der Orient" zeigt der Autor an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt bis zum 11. Jahrhundert die Antike weiterlebte, und widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und das Bild von einem reformbedürftigen «mittelalterlichen» Islam. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des C.H.Beck-Verlages.

The Sultan’s Anthologist – Ibn Abī Ḥaǧalah and His Work
Ibn Abi Hagalah
© Ergon Verlag

Die ALEA-Forschungsgruppe hat vergangenes Jahr zwei neue Sammelbände veröffentlicht. Der letzte Band handelt von Ibn Abī Ḥaǧalah (gest. 776/1375), seinem Werk und seiner Zeit. Berühmt ist er für seine zwei Anthologien Sukkardān as-sulṭān (Die Zuckerbüchse des Sultans) und Dīwān aṣ-ṣabābah (Anthologie der leidenschaftlichen Liebe), die er beide dem mamlukischen Sultan Ḥasan während dessen zweiter Regentschaft (755-762/1354-1361) widmete. Als herausragender Schriftsteller verfaßte Ibn Abī Haǧalah zahlreiche Prosawerke und Gedichte, die bislang zu einem großen Teil noch nicht ediert sind oder Gegenstand der Forschung waren. Dieser Sammelband bietet daher unterschiedliche Studien über das facettenreiche Werk dieses wichtigen Literaten des 14. Jahrhunderts. Weitere Informationen finden Sie hier.

Islamisches Wirtschafts- und Vertragsrecht
Oberauer Islamisches Wirtschafts- Und Vertragsrecht
© Ergon-Verlag GmbH

Das Wirtschafts- und Vertragsrecht nimmt im islamischen Normengefüge eine zentrale Stellung ein. Nicht nur, weil es seinem Gegenstand nach das ganz alltägliche Handeln berührt, sondern weil in ihm ein generelles Problem des Rechts eine besondere Zuspitzung erfährt: Die Spannung zwischen den ethischen Postulaten der Offenbarung und dem Gebot des Faktischen, hier in Gestalt der Gesetze des Marktes. Auf der Basis eines breiten Bestands an Originalquellen führt das Buch "Islamisches Wirtschafts- und Vertragsrecht - Eine Einführung" von Prof. Dr. Norbert Oberauer, das dieses Jahr im Ergon-Verlag erschienen ist, in die Grundlagen des Wirtschafts- und Vertragsrechts ein. Der Focus liegt auf der klassischen Tradition der vier sunnitischen Schulen, doch werden auch rezentere Entwicklungen, z.B. im Rahmen des „Islamic Banking“, beleuchtet. Die Darstellung richtet sich an Islamwissenschaftler*innen ebenso wie an rechtsvergleichend interessierte Jurist*innen.

Die Wahrnehmung des Anderen in der arabischen Welt und in Deutschland
Abboud Stehli-werbeck Sammelband
© LIT Verlag

Die Wahrnehmung des Anderen ist Quelle für Images und Feindbilder anderer Kulturen wie auch für Konstruktionen der eigenen kulturellen Identität. Die zwölf Beiträge des von Prof. Dr. Abdo Abboud und Dr. Ulrike Stehli-Werbeck herausgegebenen Sammelbandes beleuchten das oft stereotypisierende, exotisierende, verzerrende Bild von Muslim*innen in deutschen Medien und Schulbüchern, das Bild des religiös Anderen in Islam, Christentum und Bahai-Glauben, aber auch den Blick arabischer Literatur auf die europäische Kultur und Gesellschaft sowie Entwürfe eines interkulturellen Dialogs bei Lessing, Montesquieu und Goethe im Sinne einer Heterotopie (Foucault). Weitere Informationen finden Sie hier.