Öffnungszeiten

  • Die Bibliothek ist in der Vorlesungszeit Mo - Do von 10 - 18 Uhr und Fr 10-14 Uhr zugänglich.
  • Das Geschäftszimmer ist Mo - Fr in der Zeit von 9:00 – 17:00 Uhr telefonisch sowie in der Zeit von 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr persönlich erreichbar. Bitte für umfangreiche Anliegen nach Möglichkeit vorher einen Termin absprechen. 

Ausfall Prof. Schöller

Alle Veranstaltungen von Prof. Schöller müssen diese Woche (30.01. - 03.02.2023) leider ausfallen.

Wintervortragsreihe am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft
Plakat-vorlesungsreihe Gesamtübersicht
© Natalie Kraneiss

Auch in diesem Semester laden wir wieder herzlich zu einer Vortragsreihe an unserem Institut ein: Übersicht über alle Vorträge

Die nächsten Vorträge:

18.01.2023 > fällt aus, verschoben auf den 01.02.2023
Der bigamistische Kreuzritter, oder: Der Sarazenenschädel von
Erfurt
Prof. Dr. Marco Schöller (Münster)

25.01.2023
Arabische Fernsehserien als „Rechtstexte“
Dr. Lena-Maria Möller (Münster)

Wir freuen uns auf Sie!

Rückfragen an:
Natalie Kraneiß n.kraneiss@uni-muenster.de

Launch der TRANSLAPT-Projektseite
Screenshot Translapt
© Institut für Arabistik und Islamwissenschaft

Die neue Projektseite der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe unseres Juniorprofessors Philip Bockholt ist online: go.wwu.de/translapt

Dort werden regelmäßig Neuigkeiten zur Forschung zu arabisch-persisch-türkischen Übersetzungsprozessen gepostet. Aktuell ist eine Promotionsstelle zu arabisch-türkischen Übersetzungen von Koranexegese-Werken ausgeschrieben: Stellenausschreibung Koranexegese

Prof. Bauer bei den Science Talks der LMU München


Science Talks an der LMU - Wissenschaft und Glaube: Zwischen Ambiguität und Eindeutigkeit

Gerade in besonders krisenhaft empfundenen Zeiten suchen viele Menschen nach Sicherheit und Sinn. Auf unterschiedliche Weise können sowohl die Wissenschaften als auch der Glaube Orientierung geben. Aber stehen die Antworten aus den beiden Bereichen notwendig in einem Widerspruch, wie religiöser Fundamentalismus und Esoterik nahelegen? Oder entlasten sich wissenschaftliche und weltanschauliche Perspektive gegenseitig und können in einer zunehmend gespaltenen Gesellschaft auf neue Weise Kommunikation ermöglichen und vielleicht sogar friedenstiftend wirken? Immerhin ist beiden gemeinsam, dass das Spannungsfeld zwischen Ambiguität und Eindeutigkeit sie in der Beurteilung vieler Fragen prägt.

Link zum Video: https://youtu.be/VvQPx8l6YJo

Gäste:

Prof. em. Dr. Winfried Haunerland war Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU München und war Direktor des Herzoglichen Georgianums, dem weltweit zweitältesten katholischen Priesterseminar.

Prof. Dr. Thomas Bauer ist Professor für Islamwissenschaft und Arabistik sowie Geschäftsführender Direktor des Instituts für Arabistik und Islamwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Moderation:

Prof. Dr. Oliver Jahraus, Vizepräsident der LMU
 

Internationales Forschungsprojekt bewilligt
Seiten Aus Cheraman Mala Jpg 1
© Ines Weinrich

Mit einem Volumen von mehr als 750.000 Euro ist das britisch-deutsche Forschungsprojekt Hindu-Muslim-Jewish Origin Legends in Circulation between the Malabar Coast and the Mediterranean, 1400s-1800s von Ines Weinrich (WWU Münster) und Ophira Gamliel (University of Glasgow) bewilligt worden. Das Projekt wird auf deutscher Seite durch die DFG finanziert, auf britischer Seite durch den Arts and Humanities Research Council (AHRC). Ophira Gamliel war von Oktober bis Dezember 2021 Gastwissenschaftlerin am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft. Das transdiszipinäre Forschungsprojekt verbindet Arabistik und Asienstudien und erforscht die Gründungsmythen von hinduistischen, muslimischen und jüdischen Gemeinschaften an der Südwestküste Indiens. Es lenkt den Blick auf die Diversität innerhalb der jeweiligen Gemeinschaften und wechselnde politische Allianzen über die Religionsgrenzen hinaus und soll neue Perspektiven auf die Phänomene „religiöse Identität“ und „Konversion“ eröffnen. Aus arabistischer Sicht leistet es darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der in Indien verfassten arabischen Literatur, die weitaus früher einsetzte als bisher angenommen. 
 
Mehr zum Projekt hier

Portrait von Jun.-Prof Dr. Philip Bockholt in der Unizeitung
Bockholt
© WWU - Meike Reiners

Die Unizeitung wissen/leben hat mit unserem neuen Juniorprofessor für die Geschichte des turko-persischen Raums Dr. Philip Bockholt über seine Forschung an arabischen, persischen und osmanisch-türkischen Handschriften gesprochen. Das Portrait können Sie hier lesen.   

Interview mit Prof. Dr. Syrinx von Hees

Podcast "Neues aus der Alten Welt"

Hees Indien
© Syrinx Hees

Beim Podcast  "Neues aus der Alten Welt"  des Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums spricht Prof. Dr. Syrinx von Hees mit zwei Studierenden über den Unterschied zwischen Islamwissenschaft und Islamischer Theologie, die Besonderheiten ihrer Professur und warum das 13./14. Jhdt. so zentral für ihre Forschung ist. In diesem Zusammenhang stellt sie auch gleich noch ihr neues Projekt zur Prophentenlobdichtung vor.
Außerdem berichtet Frau von Hees von ihren Erfahrungen, wie Wissenschaft und Mutterschaft vereinbart werden können. Eine ganz aktuelle Sichtweise einer Wissenschaftlerin.
 

NEUER THEMATISCHER SCHWERPUNKT AM INSTITUT
Philip Bockholt
© Philip Bockholt

Zum 1. Oktober ist Dr. Philip Bockholt (vormals Universität Leipzig) als Juniorprofessor für die Geschichte des turko-persischen Raumes an unser Institut berufen worden. Hierdurch erschließt er einen neuen thematischen Schwerpunkt für die Forschung und Lehre am Standort Münster, der die Gebiete des islamischen Ostens (Osmanisches Reich, Iran, Zentralasien, indischer Subkontinent) in den Blick nimmt. 

Neben der Juniorprofessur wird er in den nächsten sechs Jahren eine von der DFG finanzierte Emmy Noether-Nachwuchsgruppe zu arabisch-persisch-türkischen Übersetzungsprozessen im östlichen Mittelmeerraum leiten, die aus mehreren Mitarbeiter*innen bestehen und die Aktivitäten des Instituts bereichern wird.

Melike Ceylan vom Institut für Arabistik und Islamwissenschaf hat sich mit Dr. Philip Bockholt ausführlich über sein Projekt unterhalten.
HIer finden Sie das Interview

Ein weiteres Interview mit Dr. Philip Bockholt ist auf der Seite des FB09 zu lesen. Artikel

GASTDOZENTUR IM WINTERSEMESTER 2022/23
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© Stefan Weidner 2020

Die Frage der Übersetzbarkeit des Korans hat seit jeher im innermuslimischen Diskurs eine große Rolle gespielt. Gleichwohl haben sich im Laufe der Jahrhunderte Übersetzer*innen an die Übertragung des Korans in zahlreiche Sprachen gemacht – sowohl in Europa als auch in islamisch geprägten Sprachregionen Asiens und Afrikas.  Eine ganz besondere Lehrveranstaltung zu diesem Thema bietet das Institut den Studierenden in diesem Wintersemester an: Der Islamwissenschaftler Stefan Weidner, der als Schriftsteller und Übersetzer arabischer Lyrik bekannt geworden ist, hält im Rahmen einer  Gastdozentur des Deutschen Übersetzerfonds ein  Seminar unter dem Thema Koranübersetzung: Geschichte, Theorie, Praxis.  Der Kurs bietet Gelegenheit, poetologische, übersetzungstheoretische und rezeptionsästhetische Fragen der Koranübersetzung zu diskutieren, über ihre Ziele zu reflektieren und die Grenzen einer Übersetzung durch eigene Versuche zu erproben und auszuloten. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Das Seminar beginnt am Montag, dem 10. Oktober um 16-18 Uhr im großen Übungsraum  RS 225 des Instituts.

Zertifikatskurs Islamisches Recht
Zertifikatskurs
© Leonard Dietrich

Zum Wintersemester 2021 bietet das Institut für Arabistik und Islamwissenschaft wieder den Zertifikatskurs Islamisches Recht an, in dem sowohl rechtliche Inhalte als auch generelle Kenntnisse zur Religion und Kultur des Islams vermittelt werden. Das Fortbildungsangebot richtet sich an fachfremde Studierende aller Fachrichtungen, insbesondere an Juristen und Juristinnen. Nähere Information finden Sie hier.

Interview mit Dr. Björn Bentlage
Dr- Bentlage Zugeschnitten
© privat

Im Sommersemester 2020 begrüßen wir Dr. Björn Bentlage am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft. Als Vertretung von Prof. Dr. Norbert Oberauer, der sich im Forschungsfreisemester befindet, wird er mehrere Seminare und Übungen in den BA-Modulen „Politik und Recht“ sowie „Religion“ geben. Zum Einstieg hat er sich bereit erklärt, uns etwas über seine Forschung und Tätigkeit als Dozent zu erzählen.
Das Interview mit Dr. Bentlage können Sie hier einsehen.
 

Langjähriger Institutsleiter Prof. Dr. Grotzfeld verstorben
Foto Heinz Grotzfeld
© privat

Mit großer Trauer und Betroffenheit hat das Institut für Arabistik und Islamwissenschaft vom Tod seines langjährigen Leiters Prof. Dr. Heinz Grotzfeld erfahren. Heinz Grotzfeld wirkte als Professor für Arabistik, Islamwissenschaft und Semitistik an Universitäten in Stockholm, Beirut und Münster und war 1985 Mitbegründer des Arabicums des Landesspracheninstituts Nordrhein-Westfalen in Bochum. Lange und wiederholte Forschungsaufenthalte in Syrien und dem Libanon resultierten in zahlreichen Publikationen zur modernen syrischen Literatur, zur syrisch-arabischen Grammatik und zur materiellen Kultur der arabischen Welt, so zum Beispiel seine Habilitationsschrift zur Geschichte des Bades. Die arabische Philologie verdankt ihm darüber hinaus bahnbrechende Forschungen zur Geschichte von 1001 Nacht.

 

Förderung von Forschungsprojekten Studierender
Forschungsprojekte Studierender
© WWU Designservice

Das Rektorat der WWU fördert innovative und wissenschaftliche Vorhaben, die von Studierenden (auch Promotionsstudierenden) initiiert und durchgeführt werden, mit bis zu 5.000,00 Euro. Wichtig ist u. a., dass diese Vorhaben von studienabschlussqualifizierenden Maßnahmen und sonstigen Studienleistungen abgegrenzt sind. Die Altersgrenze liegt bei 27 Jahren. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Forschungsförderberatung SAFIR, die Sie gerne bei der Antragstellung unterstützt!

Prof. Thomas Bauer erhält "WISSEN! Sachbuchpreis"

Prof. Thomas Bauer wurde für sein Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab" mit dem "WISSEN! Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften" ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem mit der didaktischen Originalität und Anschaulichkeit des Werkes. Die Preisverleihung fand am 5. Juni in Berlin statt.

Nähere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

WWU News
Pressemitteilung der wbg

Neuer SFB "Recht und Literatur"

Jun-Prof. Dr. Syrinx von Hees und Prof. Dr. Norbert Oberauer vom Institut für Arabistik und Islamwissenschaft sind am neuen Sonderforschungsbereich "Recht und Literatur" an der WWU beteiligt, der ab dem 01.07.2019 seine Arbeit aufnehmen wird.

Prof. Thomas Bauer mit Tractatus-Preis ausgezeichnet
Prof. Thomas Bauer
© Julia Holtkötter

Für seinen Essay „Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt“ erhielt Prof. Thomas Bauer den diesjährigen Tractatus-Preis des interdisziplinären Symposions Philosophicum Lech. Das Werk ist 2018 im Reclam Verlag in der Reihe "Was bedeutet das alles?" erschienen. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem mit der "Originalität des Denkansatzes", den Prof. Bauer in seinem Essay aufzeige. Die Verleihung erfolgte am 21. September im österreichischen Lech.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Philosophicum Lech
Reclam Verlag
Exzellenzcluster "Religion und Politik"