Käte Hamburger Kolleg Münster

Herzlich Willkommen!

Das Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ (EViR) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wird seit 2021 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Fellows aus aller Welt erforschen hier gemeinsam mit Münsteraner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das dynamische Spannungsverhältnis zwischen Einheit und Vielfalt im Recht von der Antike bis zur Gegenwart. Damit wird erstmals eine systematische Untersuchung des Phänomens in seiner gesamten historischen Tiefe und über Fächergrenzen hinweg angestrebt.

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Focus
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© Gesellschaft für Leprakunde e.V.

Gesetze für „lebende Tote“

Wie keine andere Krankheit prägte Lepra die Gesellschaften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Unzählige Bestimmungen über den Umgang mit ihr haben über die Jahrhunderte Eingang in das weltliche und kanonische Recht gefunden. Kay Peter Jankrift argumentiert, dass die an Lepra Erkrankten gleichsam als „lebende Tote“ galten, und führt vor Augen, welche rechtlichen Probleme dieser Zustand aufwarf.

Veranstaltungen
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© Emilia Mataix Ferrándiz

Kolleg lädt zu Vortragsreihe über Rechtsvielfalt ein

Die öffentlichen Fellow Lectures des Käte Hamburger Kollegs "Einheit und Vielfalt im Recht" nehmen im Sommersemester 2022 Phänomene der Rechtsvielfalt und der Rechtsvereinheitlichung in den Blick. Zum Auftakt der Reihe am 28. April führt Dr. Emilia Mataix Ferrándiz von der Universität Helsinki in die Welt des Seehandels zur Zeit der römischen Antike ein.

News
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Gregor Albers wird neuer Forschungsprofessor

Zum 1. April hat Dr. Gregor Albers von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn die Forschungsprofessur am Käte Hamburger Kolleg Münster übernommen und damit die Nachfolge von Prof. Dr. Patrick Sänger angetreten. Für zwei Jahre wird der Jurist und Rechtshistoriker Albers als Teil des Leitungsteams die inhaltliche Ausrichtung des Kollegs mitbestimmen und eigene thematische Schwerpunkte setzen.

Fellows
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Neue Fellows im April

Zum 1. April beginnen vier Wissenschaftlerinnen ihre Arbeit am Kolleg. Prof. Dr. Susanne Lepsius, Prof. Dr. Eva Schlotheuber und Dr. Olga Kozubska werden sich im Rahmen von sechs- bzw. zwölfmonatigen Fellowships ihren Forschungsprojekten zum mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Recht widmen. Prof. Dr. Dorothea Schulz tritt ein sogenanntes Münster-Fellowship an, das das Kolleg erstmalig zum Sommersemester 2022 vergibt.