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Dr. Johannes Elberskirch

Wissenschaftlicher Assistent

Einrichtung: Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte
Anschrift: Johannisstraße 8-10 | Zimmer 110 | D-48143 Münster
Telefonnummern: Tel.: | +49 251 83-28383 |Fax: +49 251 83-22644
E-Mail j.elberskirch@uni-muenster.de
Sprechstunde:

Mi  15.00 - 16.00 Uhr (nur nach vorheriger Anmeldung per Mail)

Feriensprechstunden:

Mittwoch, 06.02.2019, 14-15 Uhr
Mittwoch, 13.02.2019, 14-15 Uhr
Mittwoch, 20.02.2019, 14-15 Uhr
nur nach vorheriger Anmeldung per Mail

  • Biographie

    1984 Geboren in Nabburg (Oberpfalz)
    2003 Abitur am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg
    2003 - 2008 Studium der Philosophie und Theologie in Regensburg und Rom
    2008 Diplom in Katholischer Theologie
    2009 Priesterweihe
    2009 - 2013 Kaplan in Sulzbach-Rosenberg und Landshut
    2012 M.A. in Philosophie
    2013 - 2017 Pfarrvikar in Landshut
    2013 - 2016 Promotionsstudium an der Hochschule für Philosophie München
    2016 Promotion zum Doktor der Philosophie
    seit 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte der Kath.-Theol. Fakultät der WWU Münster

  • Bibliographie

    Monographie

    • Person – Miteinander – Kirche. Bernhard Weltes Philosophische Soziologie als Suche nach dem Wesen von Gemeinschaft (Scientia&Religio Bd. 17), Freiburg/München 2017.

    Edition

    • Bernhard Welte, Philosophische Soziologie (Bernhard Welte Inedita 1), eingeführt und bearbeitet von Johannes Elberskirch, Freiburg i. Br. 2018.

     

    Beiträge

    • Wahrheit und Geschichtlichkeit - geschichtliche Wahrheit?, in: Seewald, Michael (Hg.), Glaube ohne Wahrheit? Theologie und Kirche vor den Anfragen des Relativismus (Theologie kontrovers), Freiburg i. Br. 2018, 178-196.
    • Die Philosophische Soziologie, in: Bernhard Welte, Philosophische Soziologie (Bernhard Welte Inedita 1), eingeführt und bearbeitet von Johannes Elberskirch, Freiburg i. Br. 2018, 19-28.
    • Gottes Volk und Gottes Diener. Priesterliche Identität und sakramentale Spiritualität der Gemeinde, in: Münchener Theologische Zeitschrift 69 (2018/1), 14-27.
    • Person – Miteinander – Kirche, in: Epistula 65 (2017), 43–45.
    • Hoffnung auf Vollendung. Die Brücke vom Miteinander zur Gemeinde, in: Schriften der Bernhard-Welte-Gesellschaft 9 (2016), 23–66.
    • Die Gemeinschaft der Kirche für heute und morgen. Soziologische und ekklesiologische Grundlagen einer zeitgemäßen Sozialgestalt des Christentums als Kirche im Ausgang von Bernhard Welte, in: Schriften der Bernhard-Welte-Gesellschaft 9 (2016), 5–22.
    • Vom Ich zum Du zu Gott? Personalität und Gottesbeziehung bei Bernhard Welte, in: Quante, Michael (Hg.), XXIII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie 2014 Münster. Geschichte – Gesellschaft – Geltung, 2014, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-42329420092.

  • Mitgliedschaften

    • ACK Bayern
    • Bernhard-Welte-Gesellschaft e. V. (Mitglied des wissenschaftlichen Beirats)
    • Ökumenekommission der Diözese Regensburg

  • Lehrveranstaltungen

    SS 2019

    Hauptseminar (Systematische Theologie): Die Gotteslehre bei Karl Rahner

    Das Wort Gott "ist die Öffnung in das unbegreifliche Geheimnis. Es überanstrengt uns, es mag uns gereizt machen ob der Ruhestörung in einem Dasein, das den Frieden des Übersichtlichen, Klaren, Geplanten haben will […] das Wort, das gesprochen werden muß". (Rahner, Meditation über das Wort Gott) Karl Rahners Theologie setzt bei Gott und beim Menschen an, so dass alle Theologie letztlich theologische Anthropologie sein müsse, was nach einer maßlosen Selbstüberschätzung des Menschen klingt. Ausgehend von diesem Vorwurf versucht das Seminar durch Lektüre und Diskussion nachzuvollziehen, ob und wie Rahners Anthropozentrik als radikale Theozentrik verstanden werden könne.

    Hauptseminar (Systematische Theologie): Vernunft und Religion bei David Hume

    "Es gibt doch keine noch so schreienden theologischen Unsinnigkeiten, die bisweilen von Leuten mit größtem und gebildetstem Verstand angenommen, und keine noch so strengen religiösen Vorschriften, die nicht von den wollüstigsten und lasterhaftesten Menschen befolgt worden wären." (Hume, Naturgeschichte der Religion) David Humes skeptische Erörterung des Problems der natürlichen Theologie gilt als ein Meilenstein der Religionsphilosophie. Seine rationale Prüfung der Beweise des wissenschaftlichen Theismus zeigen mit aller Schärfe deren Problematik auf. Das Seminar versucht mittels Lektüre und Diskussion Humes Argumentation prüfend nachzuvollziehen, um mit ihm die Frage nach der Möglichkeit rationaler Erkenntnis von Gottes Existenz und Eigenschaften zu stellen.

    WS 2018/19

    Proseminar mit Tutorium: Einführung in die Methodik der Systematischen Theologie - Theologie als Reflexion

    "Theologie ist die wissenschaftliche Reflexion auf die Voraussetzungen, die Gestalt und die Folgen der religiösen Überzeugungen einer Gemeinschaft sowie deren Beziehung zu anderen religiösen Überzeugungen, Weltanschauungen und sozialen Gruppen."

    Ausgehend von dieser Definition der Theologie stellt das Seminar die Frage nach dem Gegenstand der verschiedenen Fächer der Systematischen Theologie, beschäftigt sich mit ihren internen und externen Relationen und untersucht, wie wissenschaftliche Reflexion in Fundamentaltheologie (Grundlagen), Dogmatik (Gestalt), Moraltheologie und christlichen Sozialwissenschaften (Folgen) aussehen kann.

    Übung: Theologie studieren

    In der Übung werden einführende Texte zur Theologie diskutiert und Lesetechniken gemeinsam erprobt, um wissenschaftliche Beiträge sinnerschließend lesen und darstellen zu können. So wird die Fähigkeit zur Darstellung, strukturierten Analyse und konstruktiven Kritik des Gelesenen eingeübt.

    SS 2018

    Hauptseminar: Das Zweite Vatikanische Konzil und die Ekklesiologie

    "Die Kirche ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit." (LG 1) – Die Kirche ist Sakrament des Heiles, Mysterium, Volk Gottes, Leib Christi, Gemeinschaft der Heiligen, Geschöpf des Heiligen Geistes usw. Die vielen ekklesiologischen Aussagen und Bilder des Zweiten Vatikanischen Konzils vermitteln vielen Menschen den Eindruck eines Durcheinanders oder gar eines Gegeneinanders von verschiedenen theologischen Vorstellungen. Daher beschäftigt sich das Seminar mit den verschiedenen ekklesiologischen Ansätzen der Konzilstexte, besonders auch in ihrem Verhältnis zueinander, weshalb die Lektüre und die Diskussion der Konzilsbeschlüsse im Vordergrund stehen.

    Hauptseminar: Phänomenologie und Theologie

    Die Phänomenologie hat die Aufgabe, das, "was sich zeigt, so wie es sich von ihm selbst her zeigt, von ihm selbst her sehen [zu] lassen." (Heidegger, Sein und Zeit) Darf und kann sich die Theologie diese Methode zu eigen machen, um Gott in diesem "säkularen Zeitalter" zur Sprache zu bringen? Worauf aber kann sich die Phänomenologie hinsichtlich der Religion bzw. des Glaubens beziehen, wenn sich Gott und sein Handeln nicht als Phänomene verstehen lassen? Besteht nicht zwischen Phänomenologie und Theologie viel eher eine prinzipielle Differenz? Ausgehend von diesen Fragen versucht das Seminar verschiedene Verhältnisbestimmungen zwischen Phänomenologie und Theologie kritisch zu diskutieren.