• Biographie

    1984 Geboren in Nabburg (Oberpfalz)
    2003 Abitur am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg
    2003 - 2008 Studium der Philosophie und Theologie in Regensburg und Rom
    2008 Diplom in Katholischer Theologie
    2009 Priesterweihe
    2009 - 2013 Kaplan in Sulzbach-Rosenberg und Landshut
    2012 M.A. in Philosophie
    2013 - 2017 Pfarrvikar in Landshut
    2013 - 2016 Promotionsstudium an der Hochschule für Philosophie München
    2016 Promotion zum Doktor der Philosophie
    seit 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte der Kath.-Theol. Fakultät der WWU Münster

  • Bibliographie

    Monographie

    • Person – Miteinander – Kirche. Bernhard Weltes Philosophische Soziologie als Suche nach dem Wesen von Gemeinschaft (Scientia&Religio Bd. 17), Freiburg/München 2017.

     

    Beiträge

    • Gottes Volk und Gottes Diener. Priesterliche Identität und sakramentale Spiritualität der Gemeinde, in: Münchener Theologische Zeitschrift 69 (2018/1), 14-27.
    • Person – Miteinander – Kirche, in: Epistula 65 (2017), 43–45.
    • Hoffnung auf Vollendung. Die Brücke vom Miteinander zur Gemeinde, in: Schriften der Bernhard-Welte-Gesellschaft 9 (2016), 23–66.
    • Die Gemeinschaft der Kirche für heute und morgen. Soziologische und ekklesiologische Grundlagen einer zeitgemäßen Sozialgestalt des Christentums als Kirche im Ausgang von Bernhard Welte, in: Schriften der Bernhard-Welte-Gesellschaft 9 (2016), 5–22.
    • Vom Ich zum Du zu Gott? Personalität und Gottesbeziehung bei Bernhard Welte, in: Quante, Michael (Hg.), XXIII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie 2014 Münster. Geschichte – Gesellschaft – Geltung, 2014, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-42329420092.

  • Mitgliedschaften

    • ACK Bayern
    • Bernhard-Welte-Gesellschaft
    • Ökumenekommission der Diözese Regensburg

  • Lehrveranstaltungen

    SS 2018

    Hauptseminar: Das Zweite Vatikanische Konzil und die Ekklesiologie

    "Die Kirche ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit." (LG 1) – Die Kirche ist Sakrament des Heiles, Mysterium, Volk Gottes, Leib Christi, Gemeinschaft der Heiligen, Geschöpf des Heiligen Geistes usw. Die vielen ekklesiologischen Aussagen und Bilder des Zweiten Vatikanischen Konzils vermitteln vielen Menschen den Eindruck eines Durcheinanders oder gar eines Gegeneinanders von verschiedenen theologischen Vorstellungen. Daher beschäftigt sich das Seminar mit den verschiedenen ekklesiologischen Ansätzen der Konzilstexte, besonders auch in ihrem Verhältnis zueinander, weshalb die Lektüre und die Diskussion der Konzilsbeschlüsse im Vordergrund stehen.

    Hauptseminar: Phänomenologie und Theologie

    Die Phänomenologie hat die Aufgabe, das, "was sich zeigt, so wie es sich von ihm selbst her zeigt, von ihm selbst her sehen [zu] lassen." (Heidegger, Sein und Zeit) Darf und kann sich die Theologie diese Methode zu eigen machen, um Gott in diesem "säkularen Zeitalter" zur Sprache zu bringen? Worauf aber kann sich die Phänomenologie hinsichtlich der Religion bzw. des Glaubens beziehen, wenn sich Gott und sein Handeln nicht als Phänomene verstehen lassen? Besteht nicht zwischen Phänomenologie und Theologie viel eher eine prinzipielle Differenz? Ausgehend von diesen Fragen versucht das Seminar verschiedene Verhältnisbestimmungen zwischen Phänomenologie und Theologie kritisch zu diskutieren.