Seminar für Historische Theologie und ihre Didaktik

Foto des Teams des Seminars für Historische Theologie und ihre Didaktik
Das Team des Seminars für Historische Theologie und ihre Didaktik. Von links: Johanna Döller (ACHRIBI), Lukas Boch, Carolin Hemsing (ACHRIBI) und Prof. Dr. Norbert Köster.
© KTF JU

Herzlich willkommen auf den Seiten der Professur für Historische Theologie und ihre Didaktik!

Wir Menschen leben mit Bildern von der Geschichte. Das gilt für unser eigenes Leben, für die Geschichte unseres Landes und auch für die Geschichte unserer katholischen Kirche.
Bilder von der Geschichte sind wichtig, um Standpunkte und Orientierungen zu verstehen und für sich selbst zu finden. An unserer Professur beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Bilder von der Geschichte gefunden werden und welche Rollen sie ausüben.
Historische Theologie deckt dabei zum einen Bilder von der Geschichte in aktuellen Diskursen auf. Zum anderen steuert sie Bilder aus der Geschichte bei, um Perspektiven zu erweitern und zu klären.

 

Aktuelles

© Boardgame Historian

Die Kommunikationsstelle der Universität Münster hat einen Beitrag samt Video über das Projekt Boardgame Historian (www.boardgamehistorian.de) unseres Wissenschaftlichen Mitarbeiters Lukas Boch veröffentlicht.

Unter anderem geht es um die am 28.08. im Museum Abtei Liesborn eröffnenden Ausstellung "Mönch ärgere dich nicht - Kriegerische Nonnen, trinkfeste Brüder und geheimnisvolle Klöster im Spiel".

Den Beitrag sowie weitere Informationen finden Sie hier.
 

© Boardgame Historian

Beitrag über das Promotionsprojekt von Lukas Boch in der WDR Lokalzeit

Die WDR Lokalzeit berichtete am 18.02.2022 über die Promotion unseres Wissenschaftlichen Mitarbeiters Lukas Boch, der über Kirchenhistorische Motive des Mittelalters promoviert, sowie über die kommende Ausstellung Ende August auf der Abtei Liesborn mit dem Titel: „Mönch ärgere dich nicht! Kämpfende Nonnen, trinkende Brüder, und geheimnisvolle Klöster im Spiel“.

Den Beitrag können Sie sich hier ansehen.

© Bistumsarchiv Münster

Radio-Feature über August Rohling und seine antisemitische Hetzschrift „Der Talmudjude“ von 1871 veröffentlicht

Norbert Köster und Johannes Schnocks sprachen im Deutschlandfunk über den Münsteraner Alttestamentler Rohling

Aus Anlass des 150. Jahrestages der Publikation der antisemitischen Schrift „Der Talmudjude“ von August Rohling (1839–1931), der damals als außerordentlicher Professor an die damalige Königliche Akademie – die Vorgängerinstitution der Universität – in Münster berufen worden war, beschäftigt sich die Katholisch-Theologische Fakultät seit 2021 mit einem belastenden Teil ihrer Geschichte. In einer Radiosendung des Deutschlandsfunks von Kerstin Serup-Bilfeldt und einem Feature, das u.a. am 04. Januar 2022 gesendet wurde, sprachen Prof. Dr. Norbert Köster und Prof. Dr. Johannes Schnocks über den Münsteraner Priester und Alttestamentler Rohling, seine antisemitische Hetzschrift und die wissenschaftliche Initiative der Fakultät zur Beschäftigung mit ihrem ehemaligen Professor.

Das Feature des Deutschlandfunks im Rahmen der Reihe „Tag für Tag“ können Sie hier nachhören.
Informationen zur Beschäftigung der Fakultät mit August Rohling finden Sie hier.

© Ludger Hiepel

Tausche Frömmigkeit gegen Siegpunkte – Kirchenhistorische Motive im Brettspiel und deren Relevanz für die Kirchengeschichte

Lukas Boch zu Gast im TheoPodcast

Historische Theologie und Brettspiele – wer hätte gedacht, dass das zusammenpasst?! Lukas Boch erläutert in der neusten Folge des TheoPodcasts, warum man sich als Kirchenhistoriker:in mit Brettspielen beschäftigen sollte, selbst wenn, oder gerade weil viele „historisch inkorrekt“ sind und was Kirchengeschichte in Brettspielen zu suchen hat. Außerdem geht es um das Projekt Boardgame Historian und mit welchem Getränk ein Mönch meist assoziiert wird.

Lukas Bochs Interview mit Ludger Hiepel finden Sie zum Anhören hier.

Damit die Kirche sich selbst finanziert – Eine kleine Geschichte der Kirchensteuer

Norbert Köster zu Gast im TheoPodcast

Die Kirchensteuer gilt als Privileg der Kirchen, das abgeschafft gehört. Natürlich kann man über Sinn und Unsinn der Kirchensteuer streiten. Historisch gesehen war sie aber kein Privileg, sondern eine Maßnahme des Staates, um die Finanzierung der Kirche durch den Staat loszuwerden. Norbert Köster erzählt im TheoPodcast, wie die Kirchenfinanzierung seit dem Mittelalter funktionierte, warum sie im 19. Jh. in die Krise kam und der Staat auf die Idee der Kirchensteuer kam.

Den Podcast finden Sie zum Anhören hier.

Weitere Meldungen finden Sie hier.