Projekt "Geistlicher Missbrauch in Geistlichen Gemeinschaften"

Cover der Studie: Macht durch Charisma. Geistlicher Missbrauch in Geistlichen Gemeinschaften
© Aschendorff Verlag

Veröffentlichung der Studie am 25.09.2026

Die Ergebnisse der Studie werden am 25. September 2026 um 16.30 Uhr in der Aula des Schlosses (Schlossplatz 2, 48149 Münster) vorgestellt.

Zusätzlich wird die Veranstaltung digital übertragen. Hier geht es zum Livestream.

Das Projekt „Geistlicher Missbrauch in Geistlichen Gemeinschaften“ untersucht das Phänomen geistlichen bzw. spirituellen Missbrauchs exemplarisch in den Diözesen Osnabrück und Münster anhand zweier Geistlicher Gemeinschaften, in denen es geistlichen Missbrauch gegeben hat.

Besondere Aufmerksamkeit finden dabei – neben Arbeiten an der begrifflichen Klärung des Phänomens „geistlichen/spirituellen Missbrauchs“ – insbesondere die Untersuchung der Bedingungen und Faktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung geistlichen Missbrauchs sowie die Analyse religiöser Praktiken, theologischer Überzeugungen und anthropologischer Konzepte, die diesen begünstigen.

Das Projekt will mit der Untersuchung auch zur Entwicklung von Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung geistlich/spirituellen Missbrauchs in geistlicher Begleitung und in der Pastoral beitragen.

Vor allem aufgrund der Studienteilnahme zahlreicher Menschen – darunter viele Betroffene – durch Meldungen, Interviews und Dokumentenabgaben, die zur Erforschung geistlichen Missbrauchs beigetragen haben und im Vorfeld so nicht erwartet worden waren, sowie der Dauer der Aktenrecherche wurde der Projektzeitraum um ein Jahr bis Ende 2026 verlängert.