Institut für Christliche Sozialwissenschaften

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Aktuelles


Neues Arbeitspapier erschienen!

Claudius Bachmann über Lohn(un)gerechtigkeit

Die Frage nach gerechter Entlohnung ist menschheitsgeschichtlich uralt, interkulturell universal und für die allermeisten Menschen unmittelbar an ihre eigenen Gerechtigkeitsintuitionen und -erfahrungen anschlussfähig. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Thema Lohngerechtigkeit um eines der klassischen Themen in der Christlichen Sozialethik ebenso wie im Begegnungsfeld von Ethik und Ökonomik – also der Wirtschaftsethik. Hier knüpft Claudius Bachmann in seinen wirtschafts- und sozialethischen Überlegungen zum Thema Lohn(un)gerechtigkeit an, indem zunächst zwei Grundgedanken der traditionellen sozialchristlichen Forderung nach einem (familien)gerechten Lohn erinnert werden. Anschließend wird eine gerechtigkeitsethische Herangehensweise vorstellt und plausibilisiert, die ihren systematischen Ausgangspunkt im moraltheoretischen Kontext von Ungerechtigkeit hat, bevor Lohnungerechtigkeiten in den Blick genommen werden, um nach den Bedingungen und Entwicklungen zu fragen, die diese hervorbringen, verschärfen oder auf Dauer stellen. Abschließend werden Orientierungen für eine Auseinandersetzung mit Lohnungerechtigkeiten und in einem Ausblick zu diskutierende Perspektiven vorgestellt.

Sie können das neue Arbeitspapier hier herunterladen: Link.

Neue Studentische Hilfskraft

Pünktlich zum neuen Semester ist unser Team wieder vollständig! Wir heißen Anna-Sophie Kleine herzliche Willkommen als neue Studentische Hilfskraft am ICS. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit in der nächsten Zeit.

Ist die Würde immer unantastbar – oder akzeptieren wir Ausnahmen?

Online-Dialogveranstaltung der Caritas

Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist instabil. Corona hat vieles auf den Kopf gestellt, gleichzeitig ist dies auch eine Chance für Veränderungen. Wir wollen reden über das was aktuell brennt, was uns verbindet und trennt, was hilfreich ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Spaltungen entgegenwirkt.

Gestern, am 15. April fand im Rahmen der Caritas-Kampagne „Miteinander durch die Krise: #DasMachenWirGemeinsam“ eine Online-Dialogveranstaltung statt zum Thema „Ist die Würde immer unantastbar – oder akzeptieren wir Ausnahmen?“. Frau Prof.In Heimbach-Steins hat dabei einen Impuls zur Würde in der Corona-Pandemie und dem Umgang mit dem Tod gehalten.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Zur Zukunft des Christentums in Europa

Vortrag von Prof.In Heimbach-Steins

"Was ist los mit dir, Europa?" Diese Anfrage richtete Papst Franziskus in einer Rede an Europa.
Damit beschäftige sich Frau Prof.In Heimbach-Steins in einem Vortrag am Montag, den 12.04., im Rahmen der Reihe „Die Zukunft des Christentums in Europa“ des Katholischen Akademiker*innen-Verbands in Wien zum Thema „Integration – Dialog – Solidarität. Kirche(n) und Theologie in und für Europa“ gehalten.

Der Vortrag kann hier nachgeschaut werden.

Anhörung des Ausschusses für Menschenrechte im Bundestag

Frau Heimbach-Steins als Sachverständige

Heute, am 14.04.2021 , findet in der 78. Sitzung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe eine öffentliche Anhörung zum Thema "Zweiter Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit" statt. Frau Professorin Heimbach-Steins wird als eine der Sachverständigen bei der Anhörung sprechen.

Die Anhörung wird live im Parlamentsfernsehn übertragen und kann auch anschließend in der Mediathek des Bundestages abgerufen werden.

Weitere Informationen hier.

Soziallehre am Punkt

Gespräch über Subsidiarität mit Frau Heimbach-Steins

Das Subsidiaritätprinzip hatte ursprünglich die Verhältnisbestimmung von Staat und Familie im Auge. Inwieweit ist es auch im Blick auf größere politische Einheiten (Europäische Union), in der Frage der Entwicklungshilfe oder der Bewältigung der aktuellen Krisen von Migration über Klima bis hin zur Corona-Pandemie relevant?

Im Rahmen der Reihe "Soziallehre am Punkt" vom Katholischen Akademiker/innenverband der Erzdiözese Wien führte Frau Heimbach-Steins am Freitag ein Online-Gespräch über das sozialethische Prinzip Subsidiarität.

Weitere Informationen über die Reihe finden Sie auf der Internetseite. Das Gespräch mit Frau Heimbach-Steins kann auf Youtube nachgeschaut werden.


Die Enzyklika Fratelli tutti von Papst Franziskus (3. Oktober 2020). Sozialethische Beobachtungen und Analysen

Neuerscheinung: Arbeitspapier des ICS Nr. 14

Die zweite Sozialenzyklika von Papst Franziskus, Fratelli tutti (2020), hat in der deutschen Öffentlichkeit, aber auch in der theologischen Wissenschaft deutlich weniger Aufsehen erregt als die vorausgegangene Umwelt- und Sozialenzyklika Laudato si‘ (2015). Und sie stieß auf ein geteiltes Echo: Die Idee der universalen Geschwisterlichkeit ist zwar für Viele attraktiv, wurde aber auch häufig als wenig realistisch, utopisch, unkonkret kritisiert oder gar als naiv belächelt. Immer wieder wurde das Fehlen einer selbstkritischen Perspektive auf die Kirche angemahnt – zumal in einer Situation, in der diese katholische Kirche nicht nur hierzulande in einer abgrundtiefen Glaubwürdigkeitskrise steckt ...
Ein Team des ICS hat den Text multiperspektivisch analysiert. Das nun vorliegende Arbeitspapier fasst die Ergebnisse zusammen. Es bietet eine Einführung in den umfangreichen Text und regt zur weiteren Befassung mit dem Dokument an. Die Zusammenführung der verschiedenen – u.a. politisch-ethischen, wirtschaftsethischen, menschenrechtsethischen, feministischen – Perspektiven und die Einblicke in die Rezeption des Dokuments eröffnen ein breites Wahrnehmungsspektrum auf den Text.

Das Arbeitspapier können Sie hier herunterladen: Link.

Gast-Kommentar von Prof.In Heimbach-Steins zum römischen Segnungs-Verbot

Immer wieder betont Papst Franziskus den Wert der Geschwisterlichkeit und der Offenheit für das Andere, das Fremde - zuletzt während seiner Reise in den Irak. Angesichts des Neins des Vatikans zu Segnungen homosexueller Paare bedarf offenkundig die Kirche selbst dieser Botschaft am allernötigsten, meint Prof.In Heimbach-Steins in ihrem Gast-Kommentar in Kirche und Leben.

Lesen Sie den ganzen Kommentar hier.

Stellungnahme zum „Responsum“ der Glaubenskongregation

Eine Münsteraner Arbeitsgruppe hat eine Stellungnahme zum „Responsum“ der römischen Glaubenskongregation gegen die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften erarbeitet. Sie wurde bisher von mehr als 200 Theologie-Professor*innen unterschrieben.

Den Text und die Namen der Unterzeichnenden finden Sie hier.

Sozialethische Stellungnahme zur Weigerung der deutschen Caritas, einem einheitlichen Tarifvertrag Altenpflege zuzustimmen

Am 25. Februar 2021 hat es die Arbeitsrechtliche Kommission des Deutschen Caritasverbandes abgelehnt, der Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrags Altenpflege zuzustimmen. Mit diesem Beschluss scheitert das Vorhaben, den Tarifvertrag Altenpflege per Rechtsverordnung für die gesamte Branche allgemein verbindlich zu setzen und so die bundesweit geltenden Mindestbedingungen für die Altenpflege anzuheben.

In einer gemeinsamen Stellungnahme kritisieren katholische Sozialethikerinnen und Sozialethiker, so auch Frau Prof.In Heimbach-Steins, diesen Beschluss. Die SozialethikerInnen fordern die Kommission und darin vor allem die Arbeitgeberseite auf, ihre Entscheidung zu revidieren.
Die Stellungnahme und die Pressemitteilung finden Sie auf der Internetseite der AG Christliche Sozialethik: Link.