Institut für Christliche Sozialwissenschaften

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften! Schön, dass Sie unseren Internetauftritt besuchen. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Studium der Christlichen Sozialwissenschaften sowie einen Einblick zu unserer breit aufgestellten Forschung. Haben Sie weitere Fragen, wenden Sie sich gerne an unsere Mitarbeiter*innen.

Aktuelles


Ex falso quodlibet: Das Genderdokument der Bildungskongregation

Feinschwarz-Artikel von Maren Behrensen

Unter dem Titel "Ex falso quodlibet: Das Genderdokument der Bildungskongregation" hat Dr. Maren Behrensen einen Artikel auf feinschwarz.net, ein theologisches Feuilleton, veröffentlicht. Sie unterzieht darin das neue Dokument der römischen Bildungskongregation „Männlich und weiblich schuf er sie“ einer ersten Analyse. Das am Pfingstmontag veröffentlichte Dokument zur Gendertheorie hat breite– oft erschütterte und verständnislose – öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Die Autorin unternimmt den Versuch, den Text an seinem eigenen Anspruch zu messen – nämlich der „Gendertheorie“ zuzuhören, bevor Urteile über ihren philosophischen Gehalt und ihren sozialen und politischen Einfluss gefällt werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Studentische Hilfskraft gesucht!

Am ICS ist zum 01.Oktober 2019 die Stelle einer studentischen Hilfskraftin einem sozialpolitisch ausgerichtetem Forschungsprojekt ("Zukunftsfähige Altenpflege") mit einem Umfang von 6 Wochenstunden zu besetzen.

Wenn Sie Theologie und/oder eine Sozialwissenschaft (Soziologie, Politikwissenschaft) mindestens im 3. Semester studieren und interessiert sind in einem spannenden Forschungsprojekt mitzuarbeiten, lesen Sie die vollständige Stellenausschreibung und schreiben Sie bis spätestens 05. Juli 2019 eine Email an Direktorin des Institus für Christliche Sozialwissenschaften, Prof´in Dr. Marianne Heimbach-Steins (icsATuni-muenster.de).

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Einladung zu Gastvorträgen

In der kommenden Zeit freuen wir uns Gäste am ICS begrüßen zu dürfen. Zu folgenden Gelegenheiten sind alle Interessierten herzlich eingeladen:

  • apl.. Prof. Dr. Harald Dreßing spricht zum Thema Sexueller Missbrauch von Kinder und Jugendlichen durch katholische Kleriker: Einige zentrale Ergebnisse der MHG Studie. am Dienstag, den 28. Mai um 20 Uhr s.t. im Audimax (Johannisstr.9, 48143 Münster)
  • Prof'in Dr. Birgit Weiler SMCC aus Peru spricht zum Thema Bildung und gutes Leben im Kontext indigener Völker im Amazonasgebiet am Mittwoch, den 5. Juni um 08 Uhr c.t. im KTh II (Johannisstraße 8-10, 48143 Münster).
  • Ein Gesprächabend zum Thema Missbrauch und Prävention - Impulse für eine Theologie die nicht ausweicht findet ebenfalls am Mittwoch, den 5. Juni statt, um 18-20 Uhr c.t. im Audimax (Johannisstr. 9, 48143 Münster). Gesprächspartner sind Sr. Dr. Karolin Kuhn aus Rom und aus Münster Prof. Dr. Reinhard Feiter, Prof. Dr. Thomas Schüller und Prof.'in Dr. Marianne Heimbach-Steins. Die Moderation übernimmt Viola van Melis.
  • Außerdem möchten wir auf einen Vortragsabend zum Thema Verantwortung, Rechenschaft, Transparenz? Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche. am 6. Juni um 18.30 bis 21 Uhr im Franz-Hitze-Haus (Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster)hinweisen. Referenten sind Dr. Klaus Winterkamp, Generalvikar des Bistum Münster und Prof. Dr. Hans Zollner SJ, Leiter des Child Protection Centers an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Der Tagungsbeitrag beträgt 8€, ermäßigt 4€ und für Inhaber des Kultursemestertickets der WWU ist der Abend gebührenfrei.

Gender, Migration und die populistische Ökonomie der Aufmerksamkeit

Artikel von Maren Behrensen auf feinschwarz.net

Dr. Maren Behrensen hat auf feinschwarz.net, ein Theologisches Feuilleton, einen Artikel verfasst unter dem Titel Gender, Migration und die populistische Ökonomie der Aufmerksamkeit. Sie stellt darin scharfsinnig dar, wie diese beiden Reizthemen zusammenspielen und von (Rechts-)Populisten aufgegriffen werden. Außerdem zeigt sie auf, wie sich auch Christen hierzulande auf Allianzen mit Nationalisten und Anti-Genderisten einlassen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Abschied von Anna Maria Riedl

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© WWU / Jana Schiller

Dr. Anna Maria Riedl verlässt das ICS zum 1. April 2019. Sie tritt eine Stelle am Institut für Sozialethik der Theologischen Fakultät der Universität Luzern (CH) an. Seit 2010 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ICS und seit 2016 außerdem Schriftleiterin des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften. In dieser Zeit hat Anna Maria Riedl das ICS maßgeblich mitgeprägt, die sozialethische Forschung an unserem Institut mit vorangetrieben und wesentlich zum guten Zusammenhalt des Teams beigetragen.

Wir sind sehr dankbar für diese lange und fruchtbare Zeit und wünschen Anna Maria Riedl einen guten Start in Luzern, weiterhin Leidenschaft für die Theologische Sozialethik und Gottes Segen.

Neues Arbeitspapier erschienen

Marianne Heimbach-Steins über die Peru-Reise mit Caritas International

In dem Arbeitspapier Nr. 11 unter dem Titel "Solidarisch, nachhaltig, beteiligungsgerecht: Weltkirchliche Caritas-Arbeit – Notizen einer Peru-Reise mit Caritas International" berichtet die Institutsdirektiorin Prof.'in Marianne Heimbach-Steins von ihrer Zeit in Peru mit Caritas International im letzten Dezember. Sie brach mit einer Reisegruppe bestehend sonst aus fast alle leitende Mitarbeiter*innen der Caritas aus ganz Deutschland und Weihbischof Otto Georgens aus Speyer für eine achttägige Reise nach Peru auf, um dort Land, Leute und besonders die Arbeit von Cáritas del Perú kennenzulernen. Die verschiedenen Programmpunkte mit den Schwerpunkten der Katastrophenhilfe, der Unterstützung in der Anpassung an den Klimawandel, der Inklusion und dem Gemeinwesenarbeit mit älteren Menschen sowie mit Jugendlichen boten einen vielfältigen und spannenden Einblick in die zahlreichen Projekte der Caritas-Arbeit vor Ort.

Die Autorin des Arbeitspapieres reflektiert ihre Begegnungen und Eindrücke aus dem drittgrößten Staat Südamerikas vor dem Hintergrund der Sozialethik, untermalt mit vielen Fotos der Reise.

Das Arbeitspapier steht zum Download bereit: Nr. 11 Solidarisch, nachhaltig, beteiligungsgerecht: Weltkirchliche Caritas-Arbeit

Katholische Schulen - Herausgeforderte Identität

14. Band von Judith Könemann und Denise Spiekermann herausgegeben
© Ferdinand Schönigh

Worin besteht das „Katholische“ einer katholischen Schule? Danach fragt der 14. Band unserer Schriftenreihe Gesellschaft - Ethik- Religion, der von Judith Könemann und Denise Spiekermann herausgegeben wurde.
Das religiös-konfessionelle Label in Bezug auf Bildung und Erziehung als Hauptanliegen von Schule adäquat zu füllen, ist mit Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen und die verschiedenen Akteursebenen eine schwierige Aufgabe.
Die Schulen müssen sowohl kirchliche als auch staatliche Ansprüche erfüllen und sehen sich nicht zuletzt Erwartungen von Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern gegenüber. Der Band will einen Austausch zwischen Theorie und Praxis anregen und Verbindungen zwischen den überlappenden Handlungsfeldern von Schule, Kirche und Erziehungssystem reflektieren. Die Programmatik katholischer Schulen wird aus religionspädagogischer und aus Sicht der Schulforschung analysiert und anhand von Praxisbeispielen auf den Prüfstand gestellt.
Den neu erschienen Band erhalten sie direkt beim Verlag hier.

Erklärung der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik zu der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“

Die Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik hat nahezu einmütig eine Erklärung zu der traditionsreichen Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ verabschiedet, mit der sie auf die Entwicklung der letzten Jahre reagiert. Wir sehen uns gezwungen, angesichts dieser Entwicklung, die die Zeitschrift in ein populistisches und extrem rechtes Fahrwasser gelenkt hat, auf Distanz zu gehen und öffentlich deutlich zu machen, dass wir dieses Organ nicht mehr als wissenschaftliche Fachzeitschrift ansehen können. In dem Text heißt es: „Wir gehen davon aus, dass in Zukunft keine wissenschaftlichen Sozialethikerinnen und Sozialethiker in der „Neuen Ordnung“ mehr publizieren werden. Wir laden unsere Kolleginnen und Kollegen in der Theologie sowie in anderen Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften ein, sich unserer Entscheidung anzuschließen. Aus unserer Sicht gibt es keinen Grund, die Zeitschrift weiterhin in wissenschaftlichen Bibliotheken zu führen. Wir empfehlen der Provinz Teutonia des Dominikanerordens, Wege zu suchen, den Schaden für den Orden wie auch für die Sozialethik zu begrenzen.“

Die Erklärung im Wortlaut finden Sie hier.

Marianne Heimbach-Steins zur Deutschen Bischofskonferenz

Frühjahrsvollversammlung 2019

Die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz tagte vom 11. bis 14. März in Lingen.

Im Vorfeld der Versammlung wurden die Direktorin des ICS , Prof`in Dr. Marianne Heimbach-Steins und Thomas Schüller, Professor für Kanonisches Recht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster gemeinsam von der Pressestelle der Universität zu einem Interview eingeladen. Darin äußerten sich beide zu den Erwartungen im Vorfeld angesichts der weitergehenden Erschütterungen durch die Bekanntwerdung von Fällen sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche sowie zur aktuellen Lage der Kirche insgesamt. Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.

Eines der besprochenen Themen war der geringe Frauenanteil in kirchlichen Führungspostionen. Das ZDF hat zu diesem Thema Interviews mit verschiedenen Expertinnen aus Kirche und Theologie geführt, u.a. mit Prof´in Dr. Marianne Heimbach-Steins. Sie sagt im Gespräch mit heute.de, dass es nicht nur um kleine Einzelschritte gehen darf um Frauen in kirchliche Leitungspositionen zu bringen, sondern dass ein grundsätzliches Umdenken notwendig sei, zu dem auch ein Verzicht auf klerikale Machtausübung gehören müsse. Den Online-Artikel sowie einen Videobeitrag zur Vollversammlung der DBK finden Sie hier.

The Routledge Handbook of Love in Philosophy

Buchbeitrag von Maren Behrensen
9781138184442
© Routledge Taylor & Francis Group

Dr. Maren Behrensen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ICS hat mit einem Beitrag zum Sammelband „The Routledge Handbook of Love in Philosophy" des Routledge-Verlag beigetragen. In ihrem Beitrag <<Queer Bodies and Queer Love>> fragt sie wie Liebe und Begehren queerer Körper wahrgenommen werden und was dies für die Betroffenen bedeutet. Sie stellt darin dar, dass queere Personen nicht in ihrer Personalität voll wahrgenommen werden, da ihnen romantische Liebe nicht zugetraut oder zugeschrieben wird und sexuelles Begehren sich oft nur auf ihren Körper als queeren Körper bezieht und nicht auf ihre Person.

Weitere Informationen zum gesammten Band sowie die Möglichkeit diesen zu bestellen finden sie hier.