Herzlich willkommen auf der Homepage der Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung!

Feministische bzw. geschlechtersensible Theologie ist eine Querschnittsdisziplin der Theologie. Sie reflektiert die Relevanz der (Zwei-) Geschlechtlichkeit für die biblische, historische, systematische und praktische Theologie sowie für die Strukturen, in denen Theologie betrieben wird. Dabei ist sie methodisch und inhaltlich in der Theologie als auch in der Geschlechterforschung verankert, und in beider Interesse fördert sie die Geschlechtersensibilität und -gerechtigkeit in Theologie und Kirche.

Feministische bzw. geschlechtersensible Theologie hat in Münster Tradition. Seit Ende der 1970er Jahre gibt es an der Fakultät feministisch-theologische Forschung und Lehre. Die Arbeitsstelle in Münster ist neben der Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung mit kirchengeschichtlichem Schwerpunkt in Bonn die einzige universitäre katholisch-theologische Institution in Deutschland, die die Geschlechter-Perspektive quer durch die theologischen Disziplinen vertritt und über eine entsprechend umfassende Bibliothek verfügt, die in Kooperation mit der Diözesanbibliothek Münster laufend weitergeführt wird.

Organigramm
Mitglieder nach Sektionen
© Arne Feldmann
Anmeldung jetzt möglich!

Veranstaltungshinweis

Tagung: Gender(Studies) in der Theologie
© V. Suchhart-Kroll

Die Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster setzt ihre Arbeit unter neuer Leitung, mit neuem Namen und einem veränderten Konzept fort. Als Auftakt laden wir Expert*innen und junge Wissenschaftler*innen im Bereich der theologischen Genderforschung sowie Theolog*innen mit einer kritisch-konstruktiven Außenperspektive ein, mit uns Potentiale und Desiderate theologischer Genderforschung auszuloten und sich auf neue Forschungsfragen auszurichten.

Das Programm sowie die Maske zur Anmeldung finden Sie jetzt unter dem Reiter "Tagung 2019".

Erste Mitgliederversammlung

© Arne Feldmann

Die neue Struktur der Arbeitsstelle drückt sich entscheidend darin aus, dass die Mitglieder aus Professorium und Mittelbau die Arbeit zu Genderfragen in Forschung und Lehre aktiv mitgestalten.


So fand am 24. April die erste offizielle Mitgliederversammlung statt, bei der über die Arbeit der vergangenen Monate berichtet und die im November geplante Tagung zu „Gender Studies in der Theologie – Warum und Wozu?“ in den Blick genommen wurde. Zudem gab es Beratungen zum künftigen Lehrangebot und Ideensammlungen zu Schwerpunktsetzungen der kommenden Arbeit.


Einigkeit gab es in der Überzeugung, dass Genderfragen ein Querschnittsthema darstellen, das in allen Sektionen und Themen der Theologie mitbedacht werden sollte.

„Als Mitglied der Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung wünsche ich mir…“

Treffen des Mittelbaus
© Arne Feldmann

Unter dieser Fragestellung trafen sich die Mitglieder der Arbeitsstelle aus dem Mittelbau am 17. April zu einem ersten Brownbag-Meeting.

Angeregt durch einen kurzen Input von Maren Behrensen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Christliche Sozialwissenschaft, ergab sich eine lebhafte Diskussion über die Dringlichkeit einer feministischen und gendersensiblen Theologie angesichts von gesellschaftlichem Rechtsruck, Anti-Gender-Diskursen sowie frauen- und transfeindlichem Terror.

Vor allem aber gab es Raum für einen kreativen Austausch über Ideen und Wünsche für die Zukunft der Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung, die sich nun unter neuer Leitung und mit veränderter Struktur neu ausrichtet. Welche der zahlreichen Ideen umgesetzt werden – darüber werden wir im Folgenden berichten!