Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte

Herzlich willkommen auf unserer Homepage, mit der wir Sie über Professor Dr. Dr. h.c. Hubert Wolf und sein Team informieren möchten! Sie finden hier Aktuelles und viele Hintergrundinformationen über die Lehre am Seminar, die verschiedenen Projekte und Aktivitäten sowie die entsprechenden Kontakte.

Die Sprechstundentermine vergibt Maria Schmiemann.

Im Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte forschen und lehren etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für Vortragsanfragen oder bei Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an die Wissenschaftskommunikation. Eine Übersicht über bisher erschienene Berichte bietet unser Medienspiegel.

Aktuelles

Vatikanische Archive öffnen Bestände

2020-03-02 Archivoeffnung Gruppe 90
© privat

Es gibt neue Quellen aus einer Zeit der extremen Verbrechen und weltgeschichtlichen Umbrüche: In den vatikanischen Archiven sind die Bestände aus dem Pontifikat von Papst Pius XII. (1939 bis 1958) zugänglich geworden. Prof. Hubert Wolf ist mit seinem Team vor Ort. Er wird gemeinsam mit Dr. Barbara Schüler, Dr. Sascha Hinkel, Dr. Elisabeth-Marie Richter, Dr. Judith Schepers, Michael Pfister und Matthias Daufratshofer Antworten auf einige der meistdiskutierten Fragen der Kirchengeschichte suchen.

Prof. Wolf: Debatte über "Viri probati" nicht abgeschlossen

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© Andreas Kühlken

Die Debatte über „Viri probati“ ist durch das nachsynodale Schreiben "Querida Amazonia" Prof. Wolf zufolge "alles andere als abgeschlossen". Denn im Hinblick auf die Möglichkeit, verheiratete Männer zu Priestern zu weihen, werde ein wichtiger Punkt übersehen. Für viele Frauen dürfte das Schreiben allerdings "eine große Enttäuschung bedeuten und inakzeptabel sein": "Das Thema der Priesterweihe für Frauen ist vom Tisch, und ich befürchte, auch Diakoninnen wird es unter Franziskus nicht geben."

Antisemitismus in Christentum und Islam

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© ZIT/Peter Grewer

Über "Potenziale gegen Antisemitismus im Islam und im Christentum" hat Prof. Wolf bei einer Podiumsdiskussion in Münster gesprochen. Er betonte dabei die lange und schmerzhafte "Lerngeschichte" der katholischen Kirche und hob die Bedeutung der öffentlichen Vermittlung theologischer Erkenntnisse hervor. Der islamischen Theologe Prof. Mouhanad Khorchide beklagte einen Mangel an innermuslimischen Debatten über Antisemitismus. Auf dem Podium saßen außerdem die Antisemitismus-Beauftragten des Landes NRW Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Münster Sharon Fehr und der evangelische Theologe Prof. Arnulf von Scheliha; Moderatorin war die WDR-Journalistin Christina-Maria Purkert.