Das Forschungsvorhaben „Der Vatikan und die Verfolgung der Juden in Europa“ hat im November 2025 eine langfristige Förderzusage des Akademienprogramms erhalten. Die Laufzeit für das Projekt unter Leitung des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Wolf beträgt 25 Jahre und wird mit 15,4 Millionen Euro gefördert. Maik Kempe ist verantwortlich für die digitale Infrastruktur. Die Publikation „Zwölf Monate, zwölf Menschen“ hat ihn porträtiert.
Das Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte trauert um seine langjährige Kollegin Hedwig Rosenmöller. Hedwig Rosenmöller ist nach schwerer Krankheit viel zu früh gestorben. Über 20 Jahre wirkte sie als Fremdsprachensekretärin an unserem Seminar und hat sich mit Begeisterung in die Forschungsprojekte und die Erschließung fremdsprachlicher Quellen eingebracht.
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat am 28. November beschlossen, das bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste angesiedelte Projekt mit dem Titel "Der Vatikan und die Verfolgung der Juden in Europa (VVJE)" in das Akademienprogramm aufzunehmen.
In diesem Jahr geht der "wissen.kommuniziert" Preis der Universitätsgesellschaft Münster an zwei Mitarbeiterinnen des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte. Für das Projekt "Asking the Pope for Help" erhalten Dr. Barbara Schüler und Jana Haack die Ehrung für ihre "exzellente Arbeit auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation". Die Preisverleihung fand am 12. November 2025 in der Studiobühne statt.
Lukas Redeker hat für seine Masterarbeit im Rahmen des Projekts „Asking the Pope for Help“ am 18. Oktober 2025 in Stuttgart den mit 2.500 Euro dotierten Carl-Joseph-von-Hefele-Preis des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart erhalten. Seine Arbeit mit dem Titel „‚Ein Nuntius, der seine Hingabe an die Juden unter Beweis stellte‘? Handlungsspielräume Filippo Bernardinis als Apostolischer Nuntius in der Schweiz zur Zeit der Shoah“ auf Basis bislang unbekannter Quellen aus den Vatikanischen Archiven sei eine wichtige Studie zum besonders umstrittenen Thema katholische Kirche und Nationalsozialismus insbesondere im südwestdeutschen Raum, betonte Prof. Dr. Dominik Burkard, Vorsitzender des Geschichtsvereins.