Herzlich willkommen auf den Seiten des Seminars für Moraltheologie
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| Tagung an der Universität Münster präsentiert Ergebnisse eines DFG-geförderten Forschungsprojekts
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Gewissen im Parlament: Forschungsprojekt untersucht Gewissensentscheidungen im Deutschen Bundestag

Wenn der Bundestag über Organspende, vorgeburtliche Gendiagnostik oder assistierten Suizid abstimmt, sind die Abgeordneten nach Aufhebung der Fraktionsdisziplin ausdrücklich zu einer Gewissensentscheidung aufgefordert. Sind dies „Sternstunden der Demokratie“ oder reicht es, dass Abgeordnete wie sonst auch in ihrem Mandat frei sind? Was verstehen unsere Abgeordneten unter einer Gewissensentscheidung – in einer Gesellschaft, in der Diskurse über das Gewissen im Zusammenhang mit religiöser Praxis zurückgegangen sind und in der Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen nicht mehr mündlich begründet werden muss?

Solchen Fragen widmete sich die Abschlusstagung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts „Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag“, die am 19. und 20. Juni an der Universität Münster stattfand. Prof. Dr. Monika Bobbert und Dr. Marius Menke präsentierten die Ergebnisse ihrer mehrjährigen Forschung und diskutierten sie mit Fachleuten aus Theologie, Philosophie, Psychologie, Rechts- und Sprachwissenschaft.

Ein Ergebnis: Das Gewissen ist in den Debatten kein Gegenpol, sondern zentraler Bestandteil politischer Urteilsbildung in Fragen von besonderer ethischer Tragweite. Die Forschenden aus der Moraltheologie erachten die Analyse von Gewissensentscheidungen Abgeordneter als wichtigen Beitrag zum Verständnis demokratischer Entscheidungsprozesse.

Im Forschungsprojekt wurden zunächst sämtliche Debatten seit Gründung der Bundesrepublik recherchiert, in denen die Abgeordneten nach Aufhebung der Fraktionsdisziplin ausdrücklich dazu aufgefordert waren, „ihrem Gewissen unterworfen“ (so Art. 38 Grundgesetz) zu entscheiden: In den 1960er und 70er Jahren wurde um die Verjährungsfrist von NS-Mordverbrechen gerungen, seit den 1980 Jahren vor allem um ethische Fragen der Biomedizin.

Die Vermutung, dass der Verweis auf das eigene Gewissen als „Diskussionsstopper“ fungieren würde, hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Die Forschenden zeigen, dass die Abgeordneten Zweifel und Unsicherheiten schildern und sich mit Argumenten vertieft auseinandersetzen.

„Unsere Untersuchung zeigt, dass Gewissensentscheidungen im Bundestag weder bloße Gefühlssache noch rein religiöser oder weltanschaulicher Natur sind“, sagt die Projektleiterin Prof. Dr. Monika Bobbert, Direktorin des Seminars für Moraltheologie der Universität Münster. „Vielmehr handelt es sich meist um das Ergebnis eines Urteilsprozesses, in dem persönliche Überzeugungen, eigene Erfahrungen, ethische, religiöse und rechtliche Normen, Erfahrungen Betroffener, Sachverhaltseinschätzungen und komplexe Folgenabwägungen zusammengeführt werden.“

Ein Schwerpunkt der Abschlusstagung lag auf dem Austausch zwischen Wissenschaft und Politik. Beim Parlamentarischen Abend diskutierten die ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe (CDU), Gabriele Molitor (FDP), Winfried Nachtwei (Bündnis 90/Die Grünen), Petra Pau (Die Linke) und René Röspel (SPD) ihre persönlichen Erfahrungen mit Gewissensfragen und kommentierten die Forschungsergebnisse. Eindrucksvoll war, dass alle Abgeordneten selbst im Rückblick emotional engagiert eine schwierige Gewissenssituation schilderten und sich oft mit schwierigen Gewissensentscheiden konfrontiert sahen – insbesondere in Bezug auf Auslandseinsätze der Bundeswehr, so dass sie die Einzelabweichung von der Fraktion oder die Niederlegung des Mandats erwogen hatten.

Ergänzt wurde die Tagung durch zwei Vorträge: Oliver Lepsius, Professor für Öffentliches Recht und Verfassungstheorie an der Universität Münster, beleuchtete die Formulierung des Grundgesetzes (Art. 38), wonach Abgeordnete als „Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen“ sind. Er fragte, ob statt des Bezugs auf das Gewissen nicht schon das freie Mandat ausreiche. Constanze Spieß, Professorin für Pragmalinguistik an der Philipps-Universität Marburg, stellte eine sprachwissenschaftliche Analyse zum Gewissen in Bundestagsdebatten vor. Sie umriss die Plenarrede als eigene Gattung, die sich nicht nur an andere Abgeordnete, sondern auch an Bürger:innen richtet.

Im Forschungsprojekt wurden außerdem Zeiträume miteinander verglichen: Garantierte Menschenwürde früher primär den Schutz vor Verletzungen durch den Staat, steht Menschenwürde heute als freie Selbstbestimmung ungeachtet ihres Inhalts, sei er auch fragwürdig oder vernunftwidrig, im Vordergrund. Zweitens hat sich die Art und Weise der Beweg-Gründe einer Gewissensentscheidung gewandelt: Während in den 1960er- und 1970er-Jahren die „Wir-Rede“ auf Generationserfahrungen oder die Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Krieg verweist, tritt heute die „Ich-Rede“ mit persönlichen Erfahrungen stärker hervor. Drittens bleiben religiöse Beweg-Gründe zwar präsent, werden jedoch häufiger als persönliche Überzeugungen formuliert und seltener mit Verweis auf kirchliche Autoritäten.

Zur Rolle des Gewissens in einer repräsentativen Demokratie lässt sich resümieren: Anders als im Privatleben beziehen sich Abgeordnete weniger auf das eigene Handeln als auf die Auswirkungen politischer Entscheidungen und Gesetze auf die gesellschaftliche Praxis. Auf dem parlamentarischen Abend hieß es: „…wenn es um Leben und Tod von Menschen geht oder wenn die Folgen für unsere Bürger:innen oder die Weltgemeinschaft schwerwiegend und irreversibel sind“.

Kontakt:
Prof. Dr. theol. Monika Bobbert, Dipl.-Psych.
Dr. theol. Marius Menke
Seminar für Moraltheologie
Katholisch-Theologische Fakultät
Universität Münster
Telefon: 0251/8322617
E-Mail: theoleth@uni-muenster.de

Einladung zur Abschlusstagung zum DFG-Projekt Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag

Organspende, Patientenverfügung oder assistierter Suizid: In den vergangenen Jahren wurden Abstimmungen über bioethische Fragestellungen im Deutschen Bundestag durchgängig explizit zu Gewissensentscheidungen erklärt und die Abgeordneten aus der Fraktionsdisziplin entlassen. Im DFG-Forschungsprojekt "Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag: Ethische Implikationen für Abstimmungen ohne Fraktionsdisziplin unter besonderer Berücksichtigung bioethischer Fragen" wurde der Begriff des Gewissens, der als Kern des Mandatsverständnisses zentral für die parlamentarische Entscheidungsfindung ist, aus theologisch-ethischer Perspektive untersucht. 

Im Zuge einer Abschlusstagung sollen nun zentrale Forschungsergebnisse vorgestellt und  und in interdisziplinären Formaten diskutiert. Im Anschluss daran möchten wir mit Vertreter:innen unterschiedlicher Disziplinen - insbesondere aus Theologie, Philosophie, Psychologie, Rechts- und Politikwissenschaft sowie Sprachwissenschaft und mit (ehemaligen) Mitgliedern des Deutschen Bundestages - ins Gespräch kommen, um den Diskurs über Gewissensverstädnnisse im parlamentarischen Kontext zu vertiefen.

Die Abschlusstagung, zu der wir herzlich einladen, findet am 19 und 20. Juni 2026 im Johanniter-Gästehaus Münster statt. Ein detailliertes Tagungsprogramm finden Sie hier.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 12.05.2026 an theoleth@uni-muenster.de. Die Verpflegungskosten (exkl. Unterkunft) betragen 63 Euro.

Marina Olshagen
© Marina Olshagen

Wir begrüßen Marina Olshagen als SHK am Seminar für Moraltheologie

Seit dem 01. April verstärkt Marina Olshagen als Studentische Hilfskraft unsere Arbeit am Seminar für Moraltheologie. Wir heißen sie herzlich willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Stellenausschreibung im DFG-Projekt "Ethik in der Seelsorge"

Im Februar 2026 hat die DFG das von Prof. Dr. Monika Bobbert zusammen mit Prof. Dr. Traugott Roser (Professur für Praktische Theologie an der Evangelich-Theologischen Fakultät, Universität Münster) beantragte Projekt "Ethik in der Seelsorge: ethische und pastorale Herausforderungen im seelsorglichen Gespräch mit alten und hochaltrigen Menschen" bewilligt.

In diesem Projekt ist nun am Seminar für Moraltheologie eine auf drei Jahre befristete Teilzeitstelle (65%) ausgeschrieben.
Zu den Aufgaben gehören:

  • Mitarbeit im Drittmittelprojekt „Ethik in der Seelsorge: Ethische und pastorale Herausforderungen im seelsorglichen Gespräch mit alten und hochaltrigen Menschen“
  • Zusammenarbeit mit Projektkolleg:innen in der evangelischen Theologie
  • Kontaktaufnahme zu Interviewpartner:innen
  • Durchführung qualitativer Interviews
  • Mitarbeit bei der Interpretation und Analyse der Interviews
  • Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung eines Workshops
  • Mitarbeit bei der Zusammenführung der Projektergebnisse für eine Publikation
  • Mitarbeit an der Einwerbung weiterer Drittmittel
Unsere Erwartungen:
  • Ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Magister oder Master) in Theologie ist erforderlich.
  • Vertiefte Kenntnisse in der theologischen/philosophischen Ethik sind erwünscht.
  • Interesse für ethische Fragestellungen in der Seelsorge und konfessionssensible sowie -übergreifende Forschung sind wünschenswert.
  • Begrüßt werden Erfahrungen in der Durchführung, Transkription und Auswertung von Interviews, insb. mittels der dokumentarischen Methode, bzw. die Bereitschaft, sich hier einzuarbeiten.
  • Idealerweise haben Sie bereits Erfahrung in der Organisation von Workshops sowie der Erstellung von Publikationen sammeln können.
  • Sie sind teamfähig und bringen Organisations- und Kommunikationsfähigkeit mit.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 10. April 2026.
Die vollständige Stellenanzeige ist hier abrufbar.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Ethik in der Seelsorge 1:1
© Congerdesign via pixabay

Neues DFG-Projekt bewilligt

Im Februar 2026 hat die DFG ein von Prof. Dr. Monika Bobbert zusammen mit Prof. Dr. Traugott Roser (Professur für Praktische Theologie an der Evangelich-Theologischen Fakultät, Universität Münster) beantragtes Projekt bewilligt. Im Projek "Ethik in der Seelsorge: ethische und pastorale Herausforderungen im seelsorglichen Gespräch mit alten und hochaltrigen Menschen" soll der aus ethischer Perspektive bisher weniger erschlossene Bereich des seelsorglichen Gesprächs mit alten und hochaltrigen Menschen in Kirchengemeinden und in territorial strukturierter Seelsorge in Pastoralräumen fokussiert werden. Untersucht werden wird, welchen schwierigen Situationen Seelsorger:innen im seelsorglichen Gespräch mit alten und hochaltrigen Menschen begegnen und welche inneren Spannungen sie dabei erleben. Aus ethischer und seelsorglicher Perspektive wird reflektiert, wie sie mit den schwierigen Sitatuationen umgehen können.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Handbuch Ethik und Psychologie
© Springer VS

Neuerscheinung: Bobbert, Monika; Sautermeister, Jochen (Hg.): Handbuch Ethik und Psychologie. Wiesbaden 2026

Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Ethik und Psychologie ist in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister vom moraltheologischen Seminar der Universität Bonn ein Handbuch erarbeitet worden, das nun erschienen ist.
Ziel war es, für beide Disziplinen relevante Konzepte und Begriffe aus ethischer sowie psychologischer Perspektive zu beleuchten, methodische und inhaltliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen und so die Grundlage für eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit zu schaffen.
Weitere Informationen zum Handbuch finden Sie hier.

Cover Right-Based Ethics
© Roudledge

Neuerscheinung: Bobbert, Monika: Moral Rights as Criteria for Professional Nursing Care

Prof. Dr. Monika Bobbert hat mit einem Aufsatz zum Sammelband  "Right-Based Ethics. Foundations and Applications. Prof. Dr. Klaus Steigleder to his 66th birthday" beigetragen, der von Apl. Prof. Dr. Marcus Düwell, Dr. Johannes Graf Keyserlingk und Prof. Dr. Philipp Richter herausgegeben wird. Darin setzt sie sich mit Moralischen Rechten als Kriterien für professionelle Pflege auseinander.

Bobbert, Monika: Moral Rights as Criteria for Professional Nursing Care, in: Düwell, Marcus; Keyerslingk, Johannes Graf; Richter, Philipp (Eds.): Right-Based Ethics. Foundations and Applications. Prof. Dr. Klaus Steigleder to his 66th birthday. New York/London 2026, 207-230.

Weiter Informationen zum Sammelband finden Sie hier.

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© Seminar für Moraltheologie

Neuerscheinung: Bobbert, Monika: Klinische Ethikkomitees im Gesundheitswesen

In der Zeitschrift Medizinrecht ist ein zweiteiliger Beitrag von Prof. Dr. Monika Bobbert zu Klinischen Ethikkomitees im Gesundheitswesen erschienen. In diesem geht sie der Frage nach, inwiefern Klinische Ethikkomitees ein sinnvolles Instrument rechtlicher Compliance sein können.

Bobbert, Monika: Klinische Ethikkomitees im Gesundheitswesen - ein sinnvolles Instrument rechtlicher Compliance? Teil I: Funktionsweise klinischer Ethikkomitees und Qualitätsfragen. In: MedR 43/11 2025, 865-871. Zum Beitrag

Bobbert, Monika: Klinische Ethikkomitees im Gesundheitswesen - ein sinnvolles Instrument rechtlicher Compliance? Teil II: Einbdingund der klinischen Ethikkomitees in die Krankenhaus-Compliance. In: MedR 43/12 2025, 968-973. Zum Beitrag
 

Sammelband Vertrauen und Risiko
© Verlag Karl Alber

Neuerscheinung: Bobbert, Monika: Umweltschäden, Klimawandel und Vorsorgeprinzip aus ethischer Perspektive

Prof. Dr. Monika Bobbert hat mit einem Aufsatz zum Sammelband Vertrauen und Risiko beigetragen, der von Dr. Martin Barth und Prof. Dr. Gregor Maria Hoff herausgegeben wird. Darin setzt sie sich aus ethischer Perspektive mit Umweltschäden, dem Klimawandel und dem Vorsorgeprinzip auseinandner. 

Bobbert, Monika: Umweltschäden, Klimawandel und Vorsorgeprinzip aus ethischer Perspektive, in: Barth, Martin; Hoff, Gregor Maria (Hrsg.): Vertrauen und Risiko. Freiburg i. Br. 2025, 129-152.

Weiter Informationen zum Sammelband finden Sie hier.

Cover Körper Teilen
© Schwabe Verlag

Neuerscheinung: Bobbert, Monika: Aktuelle ethische Fragen zur Organspende und Transplantationsmedizin. Was müssen wir wissen? Wo dürfen wir entscheiden?

Prof. Dr. Monika Bobbert hat mit einem Aufsatz zum Sammelband Körper-Teile(n). Interdisziplinäre Veranstaltungen der Aeneas-Silvius Stiftung beigetragen, der von Dr. Urs Breitenstein herausgegeben wird. Darin setzt sie mit aktuellen ethischen Fragen zur Organspende auseinander.

Bobbert, Monika: Aktuelle ethische Fragen zur Organspende und Transplantationsmedizin. Was müssen wir wissen? Wo dürfen wir entscheiden?, in: Breitenstein, Urs (Hg.): Körper-Teile(n). Interdisziplinäre Veranstaltungen der Aeneas-Silvius Stiftung, Basel 2025, 9-49.

Weiter Informationen zum Sammelband finden Sie hier.

Cover Moralische Pluralität
© Universitätsverlag Göttingen

Neuerscheinung: Bobbert, Monika: Medizinische Versorgung von Menschen mit einer Behinderung - das Diskriminierungsverbot aus ethischer Sicht

Prof. Dr. Monika Bobbert hat mit einem Aufsatz zum Sammelband Moralische Pluralität und kulturelle Vielfalt in der Gesundheitsversorgung. Medizinische, rechtliche udn ethische Perspektiven beigetragen, der von Prof. Dr. Gunnar Duttge und Prof. Dr. Alfred Simon herausgegeben wird. Darin setzt sie sich aus ethischer Perspektive mit der medizinischen Versorgung von Menschen mit einer Behinderung auseinander und fokussiert dabei das Diskriminierungsverbot.

Bobbert, Monika: Medizinische Versorgung von Menschen mit einer Behinderung - das Diskriminierungsverbot aus ethischer Sicht, in: Duttge, Gunnar; Simon, Alfred (Hg.): Moralische Pluralität und kulturelle Vielefalt in der Gesundheitsversorgung. Medizinische, rechtliche und ethische Perspektiven (Göttinger Schriften zum Medizinrecht Bd. 27). Göttingen 2025, 89-134.
Weiter Informationen zum Sammelband finden Sie hier.

Antonia Lösing
© Antonia Lösing

Verabschiedung von unserer studentischen Hilfskraft Antonia Lösing

Zum 31.03.2025 haben wir unsere studentische Hilfskraft Antonia Lösing verabschiedet. Sie war seit dem 01.04.2023 mit einer kurzen Unterbrechung durch ein Auslandsstudium an der Universität Luzern am Seminar für Moraltheologie beschäftigt. Neben zahlreichen Aufgaben am Lehrstuhl, hat Frau Lösing auch im DFG-Projekt „Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag“ wertvolle Arbeit geleistet. Für das nächste Kapitel ihres Studiums wünschen wir Frau Lösing alles Gute und bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren!

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Neuerscheiung: Bobbert, Monika: Ethical Issues in Qualitative Research. Trauma Survivors Telling Their Stories for Research Purposes

Prof. Dr. Monika Bobbert hat mit einem Aufsatz zum gerade erschienenen Sammelband "Narrativity and Violence. Conceptual, Ethical and Methodological Challenges" beigetragen, der von Dr. Doris Reisinger, Prof. Dr. Christof Mandry und Prof. Dr. Sabine Andresen herausgegeben wird. Darin setzt sie sich mit ethischen Aspekten qualitativer Forschung mit Traumaüberlebenden auseinander, die für Forschungszwecke ihre Geschichte erzählen.

Bobbert, Monika: Ethical Issues in Qualitative Research. Trauma Survivors Telling Their Stories for Research Purposes, in: Reisinger, Doris; Mandry, Christof; Andresen, Sabine (eds.): Narrativity and Violence. Conceptual, ethical and Methodological Challenges, Bielefeld 2024, S. 39-71.

Der Sammelband ist open access verfügbar.

Zum Sammelband.