Institut für Christliche Sozialwissenschaften

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften! Schön, dass Sie unseren Internetauftritt besuchen. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Studium der Christlichen Sozialwissenschaften sowie einen Einblick zu unserer breit aufgestellten Forschung. Haben Sie weitere Fragen, wenden Sie sich gerne an unsere Mitarbeiter*innen.

Aktuelles


Marianne Heimbach-Steins zur Deutschen Bischofskonferenz

Frühjahrsvollversammlung 2019

Die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz tagte vom 11. bis 14. März in Lingen.

Im Vorfeld der Versammlung wurden die Direktorin des ICS , Prof`in Dr. Marianne Heimbach-Steins und Thomas Schüller, Professor für Kanonisches Recht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster gemeinsam von der Pressestelle der Universität zu einem Interview eingeladen. Darin äußerten sich beide zu den Erwartungen im Vorfeld angesichts der weitergehenden Erschütterungen durch die Bekanntwerdung von Fällen sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche sowie zur aktuellen Lage der Kirche insgesamt. Das gesamte Intervie können Sie hier nachlesen.

Eines der besprochenen Themen war der geringe Frauenanteil in kirchlichen Führungspostionen. Das ZDF hat zu diesem Thema Interviews mit verschiedenen Expertinnen aus Kirche und Theologie geführt, u.a. mit Prof´in Dr. Marianne Heimbach-Steins. Sie sagt im Gespräch mit heute.de, dass es nicht nur um kleine Einzelschritte gehen darf um Frauen in kirchliche Leitungspositionen zu bringen, sondern dass ein grundsätzliches Umdenken notwendig sei, zu dem auch ein Verzicht auf klerikale Machtausübung gehören müsse. Den Online-Artikel sowie einen Videobeitrag zur Vollversammlung der DBK finden Sie hier.

The Routledge Handbook of Love in Philosophy

Buchbeitrag von Maren Behrensen
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© Routledge Taylor & Francis Group

Dr. Maren Behrensen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ICS hat mit einem Beitrag zum Sammelband „The Routledge Handbook of Love in Philosophy" des Routledge-Verlag beigetragen. In ihrem Beitrag <<Queer Bodies and Queer Love>> fragt sie wie Liebe und Begehren queerer Körper wahrgenommen werden und was dies für dies für die Betroffenen bedeutet. Sie stellt darin dar, dass queere Personen nicht in ihrer Personalität voll wahrgenommen werden, da ihnen romantische Liebe nicht zugetraut oder zugeschrieben wird und sexuelles Begehren sich oft auf nur auf ihren Körper als queeren Körper bezieht und niccht auf ihre Person.

Weitere Informationen zum gesammten Band sowie die Möglichkeit diesen zu bestellen finden sie hier.

Interview zum Kinderschutz-Gipfel im Vatikan

Professorin Heimbach-Steins spricht im Deutschlandfunk

Anlässlich des Anti-Missbrauchsgipfel im Vatikan gab Professorin Marianne Heimbach-Steins im Deutschlandfunk ein Interview heute Morgen. Rund 110 Vorsitzende der Bischofskonferenzen der Welt sind nach Rom gereist, aus Deutschland Kardinal Reinhard Marx, um sexuelle Straftaten gegen Kinder möglichst zu verhindern und den Vertuschungen dieser Straftaten den Kampf anzusagen.

Durch die Missbrauchsskandale habe die katholische Kirche bis in innerste Kreise hinein Glaubwürdigkeit verloren, sagte Theologin Marianne Heimbach-Steins im Dlf. Das gesamte klerikale System stehe auf dem Prüfstand, was sehr viele Verantwortliche nun endlich verstanden hätten. Die Direktorin des ICS konstatiert eine existentielle Krise der katholischen Kirche und fordert weitgehende strukturelle Konsequenzen zu ziehen. Außerdem gibt Marianne Heimbach-Steins im Interview eine ehrliche Auskunft über ihre eigene Haltung und Loyalität zur Kirche als kritische Theologin und was die benannte existenzielle Krise für ihr eigenes Katholisch-Sein bedeutet.

Das volle Interview zum Anhören finden Sie hier in der Dlf-Mediathek und die schriftliche Fassung hier.

Gender - Nation - Religion

Maren Behrensen und Marianne Heimbach-Steins haben ein neues Buch herausgegeben
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© Campus Verlag

In der Buchreihe Religion und Moderne des CRM (Centrum für Religion und Moderne) im Campus-Verlag ist ein neuer Band erschienen. Dieser wurde von Dr. Maren Behrensen und Prof´in Dr. Marianne Heimbach-Steins aus dem Team des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften gemeinsam mit Linda Hennig aus dem Team des CRM herausgegeben.

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Erhältlich ist der Band ab Mitte März- Vorbestellen können Sie den Band hier.

Festveranstaltung anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins

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© KTF / Urselmann

Anlässlich des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften am 26. Januar hat das ICS am 27. Januar eine Festveranstaltung ausgerichtet. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der evangelischen Kirche in Deutschlands, der Frau Heimbach-Steins aus ihrer Zeit als Professorin in Bamberg als Kollege der Evangelischen Theologie eng verbunden ist.

Ein ausführlicheren Bericht und weitere Bilder finden Sie hier.

Neuer Newsletter für Januar 2019

Bleiben Sie informiert über die Arbeit des ICS!

Zu Beginn des Jahres 2019 wollen wir mit unserem Newsletter von der Arbeit im letzten halben Jahr berichten und einen Ausblick auf die nächsten Monate geben.

Den Newsletter können Sie hier herunterladen.

Wenn Sie in Zukunft im sechsmonatigem Rhythmus unseren Newsletter erhalten möchten, können Sie einfach eine kurze Email an unsere Sekretärin Frau Ostendorf (icsATuni-muenster.de) schreiben.

Gastvortrag der Institutsdirektorin in Salzburg

Prof´in Marianne Heimbach-Steins spircht über Migration und Armut

In Kürze spricht Marianne Heimbach-Steins über Migration in Salzburg. Vorab geht sie im Rupertusblatt, der Wochenzeitung der Erzdiözese Salzburg, darauf ein, wie Armut und Migration zusammenhängen, warum viele Menschen verunsichert sind und was Frau und Mann tun können. Armut begegne uns in Gestalt von Menschen, die auf der Flucht alles verlieren: Heimat, Sicherheit, Angehörige, ihr Erspartes. Zugleich rücke die Situation der Mitbürger neu ins Bewusstsein, die „bei uns“ in Armut leben. So lautet die Bestandsaufnahme von Marianne Heimbach-Steins.

Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.

Der Gastvortrag „Migration als sozialethische Herausforderung" unserer Institutsdirektorin wird organisiert vom Zentrum für Ethik und Armutsforschung und findet am Donnerstag, den 10. Januar 2019 um 15.30 im Hörsaal 103, Universitätsplatz 1 in Salzburg statt.

Neues Arbeitspapier erschienen

Das neue Arbeitspapier über katholische Jugendverbände von Phillipp Soggeberg

Der Autor hat sein Theologiestudium abgeschlossen mit einer Arbeit unter dem Titel Katholische Jugendverbände als Träger der Kirchlichen Soziallehre - Das theologische Selbstverständnis des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Spiegel des Spzialwortes der Jugend.
Die Wechselwirkung zwischen den katholischen Jugendverbänden für die Entwicklung der kirchlichen Soziallehre und ihrer Rolle als (Mit-)Träger wurde lange vernachlässigt, so dass wir uns freuen, dass dieses Thema nun einmal näher beleuchtet wurde. Um Philipp Soggebergs Bearbeitung zu diesem Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde diese Arbeit in unserer Reihe der Sozialethischen Arbeitspapiere veröffentlicht.

Das Arbeitspapier steht hier zum Download bereit:  Nr.10 Katholische Jugendverbände als Träger der Kirchlichen Soziallehre

Prof´in Dr. Marianne Heimbach-Steins trifft Bundestagsabgeordnete

Gespräch mit Sybille Benninger
links: Prof´in Dr. Marianne Heimbach-Steins, rechts: Sybille Benninger (MdB)
© Sybille Benninger

Am 18. Dezember traf die Institutsdirektorin die Münsteraner Bundestagsabgeordnete Sibylle Benning (CDU) in deren Wahlkreisbüro zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Gesprächsthemen waren u.a. aktuelle Herausforderungen der Pflegepolitik, Zusammenhänge von Bildung und Integration, Geschlechtergleichstellung und der Diversität sowie die Notwendigkeit eines engen Austauschs zwischen universitärer ethischer Forschung und Politik zur Unterstützung von Bewusstseinsbildung und schwierigen Entscheidungsprozessen in lebensethischen Fragen wie z.B. Organspende oder Gentechnik.

Pflegeworkshop in Berlin

Pflegeworkshop
© ICS

Am 12. Dezember 2018 fand der Workshop „Pflegearbeit in Privathaushalten. Pflegepolitische Empfehlungen und Kontroversen“ in Berlin statt. Organsiert wurde dieser Workshop gemeinsam von der katholischen Akademie in Berlin, dem Oswald von Nell-Breuning-Institut und dem ICS.
Circa 40 interessierte Teilnehmer*innen aus Politik, Kirche, Wissenschaft und Praxis diskutierten die bisherigen Ergebnisse des DFG geförderten Projekts „Pflegearbeit im Privathaushalt“ unter oben genannter Perspektive.
Aus dem Team des ICS waren Prof.in Marianne Heimbach-Steins, Eva Hänselmann und Lea Quaing in Berlin und wirkten tatkräftig an der Durchführung des Workshops mit. 
Zur vollständigen Meldung gelangen sie hier.