Institut für Christliche Sozialwissenschaften

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften! Schön, dass Sie unseren Internetauftritt besuchen. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Studium der Christlichen Sozialwissenschaften sowie einen Einblick zu unserer breit aufgestellten Forschung. Haben Sie weitere Fragen, wenden Sie sich gerne an unsere Mitarbeiter*innen.

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Aktuelles


Migrationsethik in Fratelli tutti

feinschwarz-Artikel von Prof.In Heimbach-Steins

Die Logik der Staatenordnung und ihrer Souveränitätsansprüche darf die Teilhabechancen der Armen nicht zunichte machen. Der neue feinschwarz-Artikel mit dem Titel "Das Recht jedes Menschen einen Ort zu finden, an dem er/sie in Würde leben kann" von Prof.In Heimbach-Steins beschäftigt sich mit den migrationsethischen Impulsen der Enzyklika Fratelli tutti von Papst Franziskus.

Online zu finden unter folgendem Link: Feinschwarz-Seite.

Tagungsbericht und Nachruf online

Die erste Tagung seit Erscheinen des Jahrbuchbandes 61/2020 hat stattgefunden und ab sofort ist der erste Bericht abrufbar auf der Internetseite des Jahrbuchs. Vom 20. Forum Sozialethik (September 2020) berichtet Anna Puzio mit ihrem Beitrag "Gerechtigkeit als Stachel des Rechts? – Das Ringen um die Gerechtigkeit im Recht. Bericht zum 20. Forum Sozialethik (14.–16. September 2020)".

Darüber hinaus ist ein von Ursula Nothelle-Wildfeuer verfasster Nachruf auf den im Dezember 2020 verstorbenen Sozialethiker Anton Rauscher, mit dem Titel: "Anton Rauscher, der prinzipientreue Soziallehrer", verfügbar.

Zehn Jahre Theologen-Memorandum – und noch immer aktuell

Unter der Überschrift "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch" verlangten Hochschullehrenden im Theologen-Memorandum in sechs Punkten unter anderem die Priesterweihe für Verheiratete, eine verbesserte Rechtskultur, mehr Respekt vor individuellen Lebensentscheidungen und das Ernstnehmen der "Sünde in den eigenen Reihen." Die Kirche müsse "aus ihrer lähmenden Selbstbeschäftigung" herausgeführt werden, hieß es.

Frau Prof.In Heimbach-Steins gehört damals zu einer der Initiatorinnen. Genau zehn Jahre danach bleiben die Anliegen des Memorandums, besonders auch im Synodalen Weg, aktuell. Mehr zu dem Thema finden Sie hier im Artikel auf katholisch.de.

Solidarität mit Geflüchteten – eine ethische Reflexion

Gastvorlesung an der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Menschen auf der Flucht sind in vieler Hinsicht besonders verletzlich. Das globale Ethos der Solidarität, wie es in der Enzyklika Fratelli tutti (2020) entworfen wird, lässt sich so auf den sozialen und politischen Umgang mit Geflüchteten beziehen. Im Rahmen der interdisziplinäre Vortragsreihe der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstatt "Zur Frage der Solidarität: Konzepte – Kontroversen – Perspektiven." hielt dazu Frau Prof.In Heimbach-Steins gestern eine Gastvorlesung zum Thema der Solidarität mit Geflüchteten.

Wer die Gastvorlesung gerne nachhören möchte, kann dies gerne hier tun. Weitere Informationen zur Vortragsreihe finden Sie auf der Seite der KU.

Studentische Hilfskraft gesucht!

Zum 1. April 2021 ist am ICS eine studentische Hilfskraftstelle im Umfang von 6 Stunden pro Woche neu zu besetzen.

Sie studieren Theologie (im Vollstudiengang oder in einem Kombinationsstudiengang), sind mindestens im 3. Semester und haben noch einige Semester Studienzeit vor sich? Sie haben Ihr Interesse an Fragen der christlichen Sozialethik und an sozialwissenschaftlichen Methoden schon entdeckt? Sie haben Freude an genauer Textarbeit und können gut formulieren? Sie sind EDV-versiert und haben Freude an Layoutarbeiten, Gestaltung einer Homepage u.ä.?

Dann könnten Sie der/die Richtige sein für unser Team! Bewerben Sie sich bis zum 05.02! Die vollständige Ausschreibung mit allen Hinweisen zur Bewerbung finden Sie hier.

Neuer Newsletter zum Jahresbeginn

Bleiben Sie informiert über die Arbeit des ICS!

Der neue Newsletter für Januar ist fertig. Damit wollen wir Sie über die Arbeit im letzten halben Jahr am Institut informieren und einen kleinen Ausblick in die nächsten Monate geben.

Der Newsletter kann hier heruntergeladen werden: Link.

Wenn Sie in Zukunft im sechsmonatigem Rhythmus unseren Newsletter erhalten möchten, können Sie einfach eine kurze Email an unsere Sekretärin Frau Ostendorf (icsATuni-muensterDOTde) schreiben.

Kampfplatz Gender

Buchbeitrag in neuer Publikation

In welcher Weise und zu welchem Zweck wird das Christentum von unterschiedlichen Akteuren der Neuen Rechten instrumentalisiert? Und wie halten es umgekehrt die Religiösen im Lande mit den Akteuren und den Argumenten dieses neurechten Milieus? Beiden Fragen gehen die Beiträge des neuen Bandes "Das Kreuz mit der Neuen Rechten?" in unterschiedlicher Gewichtung und Blickrichtung nach.

In dem Buchbeitrag von Professorin Heimbach-Steins und Dr. Maren Behrensen "Kampfplatz Gender" stellen sie sich den Fragen  im Bezug auf Gender und den ideologische Mustern, Kontexten und Hintergründen.

Der neue Sammelband ist sowohl als Print-Version als auch online erhält.

© ZIN

Neues Diskussionspapier des ZIN

Partizipation als zentrales Thema interdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung

Partizipation ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Nachhaltigkeitstransformation in demokratischen Kontexten. Da Nachhaltigkeit ein inhärent interdisziplinäres Thema ist, ist es wichtig, Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen auf Aspekte der Partizipation im Nachhaltigkeitskontext zusammenzubringen und diese verschiedenen Facetten zu beleuchten.

Diesem Ziel stellt sich das neue Diskussionspapier des Zentrums für interdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung mit dem Titel "Partizipation als zentrales Thema interdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung". Unter den Autor*innen befinden sich auch Professorin Heimbach-Steins und Sebastian Salaske.

Das Diskussionspapier ist online verfügbar auf der Webseite des ZIN.

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2021

Jetzt informieren!

Das Vorlesungsverzeichnis für das kommende Sommersemester ist online. Wer schonmal die Feiertage nutzen möchte, um das nächste Semester zu planen, kann dies gerne tun. Die Direktorin des ICS und die wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen bieten wieder spannende Vorlesungen und Seminare zu unterschiedlichen sozialethischen Themen an, sowohl für Neulinge in der Sozialethik als auch für Fortgeschrittenere. In welcher Form - präsentisch oder ausschließlich digital - diese stattfinden werden, hängt von den weiteren Entwicklungen ab.

Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise der Universität zur je aktuellen Corona-Lage hier.

Informieren Sie sich hier über die kommenden Veranstaltungen.

© Aschendorff Verlag

Das neue Jahrbuch ist erschienen!

Im Advent 2020 erscheint der 61. Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften. Im Thementeil widmet er sich den Diskussionen um die „Postkoloniale Theorien und Sozialethik”.
Die diesjährigen (Ouvertüre-)Beiträge behandeln aktuelle Debatten und Praktiken postkolonialer Entwicklungszusammenarbeit, besonders in Zeiten von Covid-19, sowie museale Inszenierungen kolonialer Vergangenheiten.
Die Forschungsbeiträge vertiefen die Thematik, unter anderem mit einem genaueren Blick auf den historisch/systematischen Zusammenhang von Kolonialismus und der katholischen Kirche; einer Reflexion des (Provokations-) Potenzials postkolonialer Ansätze und der Postcolonial Studies; und einem Brückenschlag zu ethischen und politischen Themen wie den Gender Studies, der Befreiungstheologie oder dem interreligiösen Dialog. Darüber hinaus wird auch der inhaltliche und methodische Erkenntnisgewinn postkolonialer Auseinandersetzung für die Christliche Sozialethik untersucht.
Neben einem, zur Thematik des Bandes passenden, kritischen Literaturüberblick finden sich, über das Schwerpunktthema hinaus, in der Rubrik der freien Einreichungen, einerseits ein Beitrag zur Analyse kirchlichen Sprechens in der deutschen Migrationsgesellschaft, der das Tableau zum Rahmenthema Postkolonialismus ergänzt und andererseits ein Beitrag zum 20-jährigen Jubiläum der „Sozialkonzeption“ der Russischen Orthodoxen Kirche.
Der Länderbericht stammt diesmal aus Ungarn, einem traditionell mehrheitlich katholisch geprägten Land, in dem auch die Sozialethik einem besonderen Stand hat.

Zusammen mit dem Erscheinen des 61. Bandes des JCSW dürfen wir auch eine weitere wichtige Neuerung vermelden: Seit dem Jahr 2012 erscheint das JSCW nicht nur als gedrucktes Buch, sondern auch als digital verfügbares Online-Journal. Beide Erscheinungsweisen haben ihre je eigene „Logik” und ihr Lesepublikum. Dabei galt bisher für den Online-Zugriff auf Forschungsbeiträge eine Sperrfrist von 12 Monaten.

Ab der kommenden Ausgabe wird nun die Online-Ausgabe - vollständig und ohne zeitliche Verzögerung - im Open Access verfügbar sein. Wir sind sehr froh, dass wir mit dieser Neuerung, auf die wir lange hingearbeitet haben, diesen für die Zukunft des Jahrbuchs sehr bedeutenden Schritt einvernehmlich mit dem Verlag Aschendorff, in dessen Haus die Printausgabe weiterhin erscheint, vereinbaren konnten. Damit tragen wir den veränderten Arbeitsweisen im Wissenschaftsbetrieb und die rapide gestiegene Bedeutung der (nicht nur) wissenschaftlichen Online-Kommunikation Rechnung.

Die neue Ausgabe ist auf der Homepage des Jahrbuchs zu finden. Die Druckversion ist beim Aschendorff Verlag erhältlich.