Institut für Christliche Sozialwissenschaften

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften! Schön, dass Sie unseren Internetauftritt besuchen. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Studium der Christlichen Sozialwissenschaften sowie einen Einblick zu unserer breit aufgestellten Forschung. Haben Sie weitere Fragen, wenden Sie sich gerne an unsere Mitarbeiter*innen.

Aktuelles


Neuer Newsletter für Januar 2019

Bleiben Sie informiert über die Arbeit des ICS!

Zu Beginn des Jahres 2019 wollen wir mit unserem Newsletter von der Arbeit im letzten halben Jahr berichten und einen Ausblick auf die nächsten Monate geben.

Den Newsletter können Sie hier herunterladen.

Wenn Sie in Zukunft im sechsmonatigem Rythmus unseren Newsletter erhalten möchten, können Sie einfach eine kurze Email an unsere Sekretärin Frau Ostendorf (icsATuni-muenster.de) schreiben.

Gastvortrag der Institutsdirektorin in Salzburg

Prof´in Marianne Heimbach-Steins spircht über Migration und Armut

In Kürze spricht Marianne Heimbach-Steins über Migration in Salzburg. Vorab geht sie im Rupertusblatt, der Wochenzeitung der Erzdiözese Salzburg, darauf ein, wie Armut und Migration zusammenhängen, warum viele Menschen verunsichert sind und was Frau und Mann tun können. Armut begegne uns in Gestalt von Menschen, die auf der Flucht alles verlieren: Heimat, Sicherheit, Angehörige, ihr Erspartes. Zugleich rücke die Situation der Mitbürger neu ins Bewusstsein, die „bei uns“ in Armut leben. So lautet die Bestandsaufnahme von Marianne Heimbach-Steins.

Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.

Der Gastvortrag „Migration als sozialethische Herausforderung" unserer Institutsdirektorin wird organisiert vom Zentrum für Ethik und Armutsforschung und findet am Donnerstag, den 10. Januar 2019 um 15.30 im Hörsaal 103, Universitätsplatz 1 in Salzburg statt.

Neues Arbeitspapier erschienen

Das neue Arbeitspapier über katholische Jugendverbände von Phillipp Soggeberg

Der Autor hat sein Theologiestudium abgeschlossen mit einer Arbeit unter dem Titel Katholische Jugendverbände als Träger der Kirchlichen Soziallehre - Das theologische Selbstverständnis des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Spiegel des Spzialwortes der Jugend.
Die Wechselwirkung zwischen den katholischen Jugendverbänden für die Entwicklung der kirchlichen Soziallehre und ihrer Rolle als (Mit-)Träger wurde lange vernachlässigt, so dass wir uns freuen, dass dieses Thema nun einmal näher beleuchtet wurde. Um Philipp Soggebergs Bearbeitung zu diesem Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde diese Arbeit in unserer Reihe der Sozialethischen Arbeitspapiere veröffentlicht.

Das Arbeitspapier steht hier zum Download bereit:  Nr.10 Katholische Jugendverbände als Träger der Kirchlichen Soziallehre

Prof´in Dr. Marianne Heimbach-Steins trifft Bundestagsabgeordnete

Gespräch mit Sybille Benninger
links: Prof´in Dr. Marianne Heimbach-Steins, rechts: Sybille Benninger (MdB)
© Sybille Benninger

Am 18. Dezember traf die Institutsdirektorin die Münsteraner Bundestagsabgeordnete Sibylle Benning (CDU) in deren Wahlkreisbüro zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Gesprächsthemen waren u.a. aktuelle Herausforderungen der Pflegepolitik, Zusammenhänge von Bildung und Integration, Geschlechtergleichstellung und der Diversität sowie die Notwendigkeit eines engen Austauschs zwischen universitärer ethischer Forschung und Politik zur Unterstützung von Bewusstseinsbildung und schwierigen Entscheidungsprozessen in lebensethischen Fragen wie z.B. Organspende oder Gentechnik.

Pflegeworkshop in Berlin

Pflegeworkshop
© ICS

Am 12. Dezember 2018 fand der Workshop „Pflegearbeit in Privathaushalten. Pflegepolitische Empfehlungen und Kontroversen“ in Berlin statt. Organsiert wurde dieser Workshop gemeinsam von der katholischen Akademie in Berlin, dem Oswald von Nell-Breuning-Institut und dem ICS.
Circa 40 interessierte Teilnehmer*innen aus Politik, Kirche, Wissenschaft und Praxis diskutierten die bisherigen Ergebnisse des DFG geförderten Projekts „Pflegearbeit im Privathaushalt“ unter oben genannter Perspektive.
Aus dem Team des ICS waren Prof.in Marianne Heimbach-Steins, Eva Hänselmann und Lea Quaing in Berlin und wirkten tatkräftig an der Durchführung des Workshops mit. 
Zur vollständigen Meldung gelangen sie hier.

Der 59. Band des Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften ist erschienen!

978-3-402-10991-5 G
Buchcover der 59. Ausgabe des JCSW
© Aschendorff Verlag

Kurz vor Ende des Jahres ist nun die 59. Ausgabe des Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften erschienen.

Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Titel Frieden und Gerechtigkeit - Peace and Justice. Der Titel und das Thema passen sehr gut in das Jahr 2018, welches in Münster und am ICS ganz im Zeichen des Katholikentages unter dem Leitwort „Suche Frieden" stand.

Besonders schön ist es, dass die neue Ausgabe des Jahrbuchs so international wie noch nie ist und auch einige Beiträge von Autoren außerhalb Deutschlands dabei sind.

Erhältlich ist die Ausgabe beim Aschendorff Verlag hier.

Ein Radiosender für Ernesto junior

Prof. Heimbach-Steins besucht mit Caritas international Inklusionsprojekt in Peru
Ernesto sen. im Gespräch mit Dr. Oliver Müller (Leiter von Caritas International) und Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins
© Julia Gaschik

In einem Vorort von Arequipa (Peru) betreibt Ernesto einen winzigen Radiosender. Die Reichweite ist nicht groß, die Wirkung für seinen 14 Jahre alten, geistig beeinträchtigten Sohn Ernesto junior schon. „Am Mikrophon motiviert er seinen Sohn zu einer deutlichen Aussprache“, berichtete Marianne Heimbach-Steins, Professorin am Institut für christliche Sozialwissenschaften in Münster. Sie hat die Familie gerade im Rahmen einer Dialogreise mit Caritas international nach Peru getroffen.

Prof´in Dr. Marianne Heimbach-Steins in Peru

Dialogreise der Caritas International
Die Grafik zeigt ein Gruppenfoto aller Teilnehmer*innen der Dialogreise
© Caritas international

Die Institutsdirektorin des ICS nimmt momentan an einer Dialogreise der Caritas International nach Peru teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die Arbeit der lokalen Caritas kennen und begegnen Menschen, die vor Ort mit den Folgen von El Niño leben.
Genauer verfolgen können Sie die Reise hier.

"Die Religionspolitik in Deutschland ist konzeptlos"

Neuer Übersichtsband „Religionspolitik heute“ erschienen
© Herder Verlag

Der neu erschiene Übersichtsband „Religionspolitik heute. Problemfelder und Perspektiven in Deutschland“ vereint erstmals in dieser Form religionspolitische Positionen und Analysen aus Wissenschaft, Politik, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und bietet Überblickswissen zum lange vernachlässigten Politikfeld Religionspolitik. Die Herausgeber des neuen Übersichtsbandes, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Willems und die Publizistin Viola van Melis vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU und der Historiker Dr. Daniel Gerster vom Centrum für Religion und Moderne, werfen der Politik in Deutschland „Konzeptlosigkeit“ im Umgang mit religionspolitischen Konflikten vor.

Unsere Direktorin Professorin Marianne Heimbach-Steins stellt in ihrem Beitrag "Religionsfreiheit unter Druck" das Recht auf Religions-, Weltanschauungs- und Gewissensfreiheit als „konstitutiven Bestandteil der Freiheitsrechte jedes Menschen“ dar, das den Glauben des Einzelnen genauso schützt wie die individuelle und gemeinschaftliche Religionsausübung, die positive ebenso wie die negative Religionsfreiheit. Sie appelliert an alle religionspolitischen Akteure in Staat und Gesellschaft, das Recht auf Religionsfreiheit vehement zu verteidigen.

Weitere Informationen: Religion und Politik- Exzellenzcluster WWU Münster

Der Band ist hier erhältlich beim Herder Verlag.