Institut für Christliche Sozialwissenschaften

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften!

Aktuelles

Das Team des ICS wünscht allen Lehrenden und Studierenden einen guten Start in das Wintersemester!


ICS-Tätigkeitsbericht 2016-2017 jetzt verfügbar

Der Tätigkeitsbericht der Direktorin und der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Instituts für Christliche Sozailwissenschaften für das akademische Jahr 2016-2017 ist erschienen.

Der Bericht, der neben individuellen Berichten der einzelnen Mitarbeiter*innen auch einen Überblick über die aktuellen Forschungs- und Lehrschwerpunkte des Instituts enthält, kann hier heruntergeladen werden.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Terminaktualisierung Hauptseminar Dr. Riedl

Achtung: Bei der Übertragung der Daten ins Vorlesungsverzeichnis sind Termine verloren gegangen. Das Hauptseminar von Frau Dr. Riedl: Nestbeschmutzerin, Vordenkerin, Mitläuferin? Christliche Sozialethik und ihr Verhältnis zur Politik - Denkanstöße für eine Politische Theologie des 21. Jahrhunderts findet an folgenden Terminen statt:

Mi. 16:00 bis 18:00 Einzel am 18.10.2017 Robert-Koch-Str. 40 - RK40.13
Mi. 16:00 bis 18:00 Einzel am 25.10.2017 Robert-Koch-Str. 40 - RK40.13
Mi. 16:00 bis 18:00 Einzel am 08.11.2017 Robert-Koch-Str. 40 - RK40.13
Fr. 09:00 bis 18:00 Einzel am 15.12.2017 Hüfferstr. 27 - B 2.04 (2,69)
Sa. 09:00 bis 16:00 Einzel am 16.12.2017 Robert-Koch-Str. 40 - RK40.13

Im Vorlesungsverzeichnis und in unserer Veranstaltungsübersicht finden Sie jetzt die aktuellen Termine.

Christliches Naturrecht in der pluralistischen Moderne

Dissertation von Philipp Saure in der Reihe "Gesellschaft - Ethik - Religion" erschienen

In der Reihe "Gesellschaft - Ethik - Religion" (GER) ist ein neuer Band (11) erschienen. Philipp Saure (Brüssel) untersucht unter dem Titel "Christliches Naturrecht in der pluralistischen Moderne - Jacques Maritains Kritik der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" die Menschenrechtstheorie des katholischen Philosophen Jaques Martain (1882–1973). Die Theorie Martains, die sich im Spannungsfeld zwischen weltanschaulicher Neutralität und einer spezifischen christlichen Genese der Menschenrechte bewegt, wird dabei insbesondere mit dem Ansatz des Overlapping Consensus nach John Rawls verglichen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier auf den Seiten des Schöningh-Verlags.

Geflüchtete und die Kirchen - Anwaltschaft und Verantwortung

Ökumenisches sozialethisches Seminar an der WWU verfasst gemeinsames Papier

Im Sommersemester 2017 haben Studierende der Katholischen und der Evangelischen Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster unter der Leitung von ICS-Direktorin Prof'in Dr. Marianne Heimbach-Steins und Prof. Dr. Arnulf von Scheliha (Institut für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften, Evangelisch-theologische Fakultät) in einem ökumenischen Hauptseminar zum Thema „Mit einer Stimme sprechen: Konfessionelle Mentalitäten in ausgewählten sozialethischen Diskursen“ einige der seit 1997 publizierten Gemeinsamen Worte der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bearbeitet.

Aus Anlass der aktuellen Debatten zu den Themen Flucht und Integration wurde abschließend gemeinsam die ökumenische Stellungnahme "Geflüchtete und die Kirchen - Anwaltschaft und Verantwortung" erarbeitet, die Sie hier herunterladen können.

Zusatzdiplom für Christliche Sozialwissenschaften

Jetzt bewerben!

Noch bis zum 01.09.2017 ist die Bewerbung für das "Zusatzdiplom für Christliche Sozialwissenschaften" möglich!

Das Zusatzstudium, das sich vor allem an Studierende der Kath. Theologie/Religionslehre und der Wirtschaftswissenschaften richtet (Ausnahmen möglich!), die eine fachliche Erweiterung im jeweils anderen Fachbereich anstreben, wird vom Institut für Christliche Sozialwissenschaften in Kooperation mit dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) angeboten. Das Curriculum umfasst neben Veranstaltungen aus beiden Fachbereichen auch ein Praktikum, sowie eine sozial- bzw. wirtschaftsethisch ausgerichtete Abschlussarbeit. Leistungen, die Studierende im Rahmen ihres regulären Studiums erbracht haben, können angerechnet werden.

Bewerbungen für die Aufnahme in das Studienprogramm sind an die Direktorin des ICS , Marianne Heimbach-Steins zu richten. Neben einem kurzen Motivationschreiben sollte die Bewerbung einen tabellarischen Lebenslauf, sowie eine aktuelle Übersicht über bisher erbrachte Studienleistungen enthalten. Zum Wintersemester 2017/18 stehen insgesamt 12 Plätze für Interessierte zu Verfügung.

Weitere Informationen zum Zusatzdiplom erhalten sie hier. Für Rückfragen zur Bewerbung stehen wir gerne zu Verfügung!

Neue Ausgabe des ICS-Newsletter erschienen

In der neuen Ausgabe des ICS-Newsletters informiert das Team des Instituts über die Arbeit im zurückliegenden ersten Halbjahr des Jahres 2017 und wirft einen Blick auf anstehende Themen der kommenden Monate.
Unter anderem finden Sie Artikel zur Studie Positionen der "Alternative für Deutschland" und der katholischen Soziallehre im Vergleich sowie zum Projekt Pflegearbeit in Privathaushalten. Berichte von Tagungen mit Beteiligung von Mitarbeiterinnen des ICS und Hinweise auf aktuelle Publikationen runden den Newsletter ab.

Wir wünschen allen LeserInnen eine anregende Lektüre!

Dissertation von Anna Maria Riedl erschienen

Ethik an den Grenzen der Souveränität
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© Schöningh

Nach dem bereits vorgestellten Sammelband zum Kindeswohl-Projekt ist nun die Dissertation von Anna Maria Riedl, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ICS, in der Institutsreihe "Gesellschaft-Ethik-Religion" erschienen.
Unter dem Titel Ethik an den Grenzen der Souveränität - Christliche Sozialethik im Dialog mit Judith Butler unter Berücksichtigung des Kindeswohlbegriffs erschließt Riedl das Werk der US-amerikanischen Philosophin Judith Butler für eine grundlegende Auseinandersetzung mit christlicher Sozialethik. Die Autorin findet dabei Anknüpfungspunkte für einen Dialog, der weg von einer Ethik des Urteilens und Normierens und hin zu einer befähigenden, eröffnenden sozialethischen Konzeption führt.
Hier finden Sie weiterführende Informationen auf den Seiten des Schöningh-Verlags.

Die Dissertation von Anna Maria Riedl wurde im vergangenen Jahr mit dem Dissertationspreis der WWU Münster ausgezeichnet. Weitere Informationen zur aktuellen Arbeit von Frau Dr. Riedl finden sie hier.

KINDESWOHL ZWISCHEN ANSPRUCH UND WIRKLICHKEIT

Sammelband zun DFG-Projekt "Kindeswohl" erschienen
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© Schöningh-Verlag

In der Reihe Gesellschaft-Ethik-Religion ist eine neuer Band (GER 10) erschienen. In dem von Marianne Heimbach-Steins und Anna Maria Riedl herausgegebenen Band Kindeswohl zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Theorie und Praxis im Gespräch werden die Ergebnisse des Abschlussworkshops zum DFG-Projekt Kindeswohl - Eine sozialethische Grundlegung (2013-2016) zusammengetragen. Die AutorInnen des  setzen sich interdisziplinär, aus theoretischen und praxisbezogenen Perspektiven mit dem Begriff des Kindeswohls auseinander und liefern damit eine wichtige Orientierung zur Verortung in (sozial-)ethischen Debatten.

Weitere Infos erhalten Sie hier auf den Seiten des Schöningh-Verlags. Einen Überblick über den Sammelband bietet auch der kürzlich in der Reihe der Sozialethischen Arbeitspapiere des ICS erschienene Preprint zum Sammelband, der hier heruntergeladen werden kann.

Grundpositionen der Partei „Alternative für Deutschland“ und der katholischen Soziallehre im Vergleich

Studie des ICS Münster und zem::dg München stellt tiefgreifende Differenzen heraus
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© Institut für Christliche Sozialwissenschaften

In einer auf Bitte und Anregung der Bevollmächtigten der katholischen Bischöfe gegenüber den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angefertigten Vergleichsstudie hat sich ein ForscherInnen-Team des ICS und des Zentrums für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft, München mit dem Verhältnis parteipolitischer Positionen und Äußerungen der „Alternative für Deutschland“ und der Katholischen Soziallehre beschäftigt.

Dabei konnten die AutorInnen zeigen, dass in vielen Bereichen maßgebliche Differenzen zwischen den gegenübergestellten Positionen bestehen und plädieren dafür, der Verstärkung negativer Emotionen durch das pessimistische Menschen- und Geschichtsbild der Partei zu begegnen und Potentiale der Hoffnung, der Solidarität und der dialogischen Suche nach Wahrheit bewusstzumachen und zu stärken.

Bericht zur Tagung "Menschenrechte in der katholischen Kirche"

Im Deutschen Historischen Institut Rom, unweit des Vatikans, fand vom 22.03.-24.03.2017 das Internationale Fachgespräch „Menschenrechte in der Katholischen Kirche. Historische, Systematische und Praktische Perspektiven“ statt, welches von den Professor*innen Marianne Heimbach-Steins (Münster), Saskia Wendel (Köln), Michael Böhnke (Wuppertal) und Martin Baumeister (Rom) veranstaltet wurde. Über 30 Expert*innen unterschiedlicher Fachrichtungen kamen zusammen, um über das Verhältnis von Menschenrechten und Katholischer Kirche zu debattieren. Einen ausführlichen Bericht zur Tagung finden Sie auf der Homepage ‚feinschwarz – Theologisches Feuilleton‘ unter diesem Link.