Herzlich willkommen auf den Seiten des Instituts für Biblische Exegese und Theologie (IBET)!

Die Arbeit des Instituts für Biblische Exegese und Theologie (IBET) steht ganz im Zeichen des literarischen und theologischen Reichtums der biblischen Textwelten. Die hier Forschenden und Lehrenden klären philologische und literarische Fragen, erschließen historische Kontexte innerhalb der Kulturen des Alten Orients, der hellenistisch-römischen Welt sowie des frühen Judentums und erkunden die rezeptionsgeschichtlichen Karrieren biblischer Texte in Vergangenheit und Gegenwart.

Darüber hinaus widmet sich das IBET hermeneutischen Grundfragen, wie etwa der theologischen Relevanz des biblischen Kanons oder der Bibellektüre im Horizont christlich-jüdischer und christlich-islamischer Dialoge, beteiligt sich an der Entwicklung innovativer methodischer Zugänge und reflektiert nicht zuletzt Geschichte und diskursive Entfaltung der Bibelwissenschaften selbst.

Ein besonderes Anliegen des IBET ist es, bibelwissenschaftliche Expertise mit Studierenden sowie mit allen Interessierten innerhalb und außerhalb der Universität zu teilen, da wissenschaftlich fundierte Zugänge einen unverzichtbaren Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem biblischen Erbe in Theologie, Kirche, Schule und Gesellschaft leisten.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Schwerpunkte und Projekte der vier unter dem Dach des IBET vereinten Professuren, über die hier forschenden und lehrenden Personen sowie über das umfangreiche Angebot der Lektorate für Hebräisch und Griechisch.

Herzlich willkommen!

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© IBET | Ludger Hiepel | By Maarten Sepp, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54382336

Ṣaphon. Zur Bedeutung und Rezeption des heiligen Berges Ugarits im 1. Jahrtausend v. Chr.

Gastvortrag von Prof. em. Dr. Herbert Niehr (Universität Tübingen)

Am 18. April 2024 wird Prof. em. Dr. Herbert Niehr von der Universität Tübingen mit einem Vortrag an der Katholisch-Theologischen Fakultät zu Gast sein. Er spricht zum Thema „Ṣaphon. Zur Bedeutung und Rezeption des heiligen Berges Ugarits im 1. Jahrtausend v. Chr.“ Prof. Dr. Oliver Dyma, Professor für Exegese des Alten Testaments am IBET, und Dipl.-Theol. Ludger Hiepel M.A., Akademischer Rat an der Professur für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments am IBET, haben den Vortrag organisiert. Er findet statt in Erinnerung an den Theologen und Ugaritologen Prof. Dr. Oswald Loretz, der vor 10 Jahren am 12. April 2014 verstorben ist.

PD Dr. Benedikt Collinet und Dipl.-Theol. Ludger Hiepel M.A.PD Dr. Benedikt Collinet und Dipl.-Theol. Ludger Hiepel M.A.
PD Dr. Benedikt Collinet und Dipl.-Theol. Ludger Hiepel M.A.
© Blickfang Uni Innsbruck | Peter Leßmann

Neue EABS-Research Unit

A Critical History of Exegesis Since Around 1900

PD. Dr. Benedikt Collinet, Innsbruck und Dipl.-Theol. Ludger Hiepel M.A. haben eine neue Research Unit „A Critical History of Exegesis Since Around 1900“ im Rahmen der European Association of Biblical Studies (EABS) vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde vom Board der EABS erfolgreich evaluiert und akzeptiert. Bereits bei der Konferenz der EABS in Syrakus 2023 hatten die beiden einen Workshop zum Thema angeboten. Mit der Research Unit, die von 2024 bis 2028 läuft, soll der Themenbereich nun in den nächsten Jahren vertieft werden. In jedem Jahr steht ein Thema besonders im Fokus. 2024 ist es „Index, Zensur und die Entwicklung der historisch-kritischen Exegese“. Da die nächste Konferenz in Sofia (15.–18. Juli 2024) stattfindet, sind auch Beiträge zur ost- und südosteuropäischen Geschichte der Exegese sehr willkommen. Der Call for Papers läuft noch bis zum 31. Januar 2024.

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© IBET | Oliver Dyma

Jerusalem in vorbiblischer und biblischer Zeit

Gastvortrag von Prof. em. Dr. Klaus Bieberstein (Bamberg)

Am 11. Januar 2024 wird Prof. em. Dr. Klaus Bieberstein von der Universität Bamberg mit einem Gastvortrag zur Geschichte Jerusalems auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät in Münster zu Gast sein. Prof. Dr. Oliver Dyma, Professor für Exegese des Alten Testaments am IBET, hat den Vortrag organisiert. Klaus Bieberstein ist ein exzellenter Kenner der Archäologie und Geschichte Jerusalems, mit denen er sich seit mehr als drei Jahrzehnten beschäftigt. Im Gastvortrag wird er seine neuen Theorien über die Entwicklung der Stadt präsentieren.

Gerne können Sie auch digital an der Veranstaltung per Zoom-Meeting unter den folgenden Beitrittsdaten teilnehmen:

Beitrittslink zum Zoom-Meeting des Gastvortrags von K. Bieberstein

Meeting-ID: 649 8077 6181
Kenncode: Jerusalem

JProf. Dr. Katharina Wörn erläutert Ambiguitätskonzeptionen bei TillichJProf. Dr. Katharina Wörn erläutert Ambiguitätskonzeptionen bei Tillich
JProf. Dr. Katharina Wörn erläutert Ambiguitätskonzeptionen bei Tillich
© IBET | Wolfgang Grünstäudl

Wie gefährlich ist Eindeutigkeit?

Workshop zu Ambiguität mit JProf. Dr. Katharina Wörn (Würzburg)

Besitzt die Wirklichkeit einen grundlegend zweideutigen Charakter? Welche Leistungsfähigkeit besitzen Begriffe wie Ambivalenz, Ambiguität oder Amphibolie in theologischen Diskursen? Diesen Fragen, die für die Interpretation biblischer Schriften hohe Relevanz besitzen, widmete sich ein Workshop, den die Würzburger Systematikerin JProf. Dr. Katharina Wörn auf Einladung von Prof. Dr. Grünstäudl am IBET durchführte.

Prof. Dr. Adrian WypadloProf. Dr. Adrian Wypadlo
Prof. Dr. Adrian Wypadlo
© KTF | JJ

Adrian Wypadlo zum geschäftsführenden Direktor des IBET gewählt

Am Dienstag, 5. Dezember 2023, hat der Vorstand des IBET in seiner Sitzung Prof. Dr. Adrian Wypadlo zum geschäftsführenden Direktor des Instituts gewählt. Er löst Prof. Dr. Johannes Schnocks ab, der seit der Gründung des IBET die Geschäfte führte. Der Vorstand dankt Herrn Schnocks herzlich für sein Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit und gratuliert Herrn Wypadlo zur Wahl. Die Vorstandsmitglieder freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für das Amt, das er die kommenden zwei Jahre bekleiden wird, viel Erfolg!

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© ABDESIGN | Judit Luttermann

Tagung zur Bibelhermeneutik angesichts der Missbrauchskrise

Am 19. und 20. Februar 2024 findet am IBET eine Fachtagung zum Thema „Toxische Bibelhermeneutiken? Bibel, Missbrauch und die Verantwortung der Exegese“ statt. Ausgewiesene Expert:innen im Bereich der Missbrauchsforschung diskutieren dabei mit Bibelwissenschaftler:innen über die Rolle der Bibel, ihrer Auslegung und Rezeption für das Anbahnen, Begehen und Vertuschen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Kontexten.

Veranstaltet wird die Tagung von der Professur für Theologie des Neuen Testaments und Biblische Theologie in Kooperation mit Dr. Judith König, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Exegese und Hermeneutik des Neuen Testaments der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg.

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