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Presseinformationen 2021

© MHS, Anja Gaettens

All you need is... Beethoven! | Beethovens Klaviertrios, Teil 3 und 4

Am Samstag, 15. Mai, um 19:30 Uhr und am Sonntag, 16. Mai, um 17:00 Uhr präsentieren Studierende der Kammermusikklasse von Prof.‘in Birgit Erichson zwei Konzerte mit Klaviertrios von Ludwig van Beethoven. Die Konzerte finden als YouTube-Premieren statt, aufgezeichnet wurden sie coronabedingt erst kürzlich und ohne Publikum im Konzertsaal der Musikhochschule. Beide Konzerte bilden den Abschluss des mensch.musik.festivals 2020 mit dem Motto „All you need is… Beethoven!“.

Anlässlich Beethovens 250. Geburtstag waren vier Konzerte Beethovens sämtlichen Klaviertrios gewidmet. Die YouTube-Premiere des dritten Konzerts findet am Samstag um 19:30 Uhr statt. Auf dem Programm stehen hier das Trio op. 1,1 in Es-Dur (1793/94), gespielt von Pedro Heylmann auf einem Hammerflügel von Carl Bechstein (Berlin 1869/70), Heewon Seo an der Violine und Julia Wasmund am Violoncello. Es folgt das Trio op. 70,2 in Es-Dur (1809), gespielt von Fatjona Maliqi auf demselben historischen Flügel, Franziska Kneißl an der Violine und wieder Julia Wasmund am Violoncello.

Die YouTube-Premiere am Sonntag um 17:00 Uhr setzt den Schlusspunkt sowohl der Klaviertrio-Reihe als auch des mensch.musik.festivals 2020: Das „Resonanz-Trio“, mit Miharu Tada an einem Hammerflügel von Érard (London 1844), Donghui Lee an der Violine und Nicklas Erpenbach am Violoncello, präsentiert Beethovens „Kakadu-Variationen“ op. 121a in g-Moll/G-Dur (1816) und sein „Erzherzogtrio" in B-Dur op. 97 (1811), das er dem Erzherzog Rudolph von Österreich gewidmet hat.

Freunde der Konzertreihe „Auf der Suche nach dem vollkommenen Klang“ werden in beiden Konzerten die historischen Hammerflügel aus der Sammlung Beetz wiederentdecken. Zu den Premieren und zum dauerhaften Genuss aller Festival-Konzerte geht es hier.

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Keine Konzerte bis Juni | Klangzeit*Werkstatt 2021 auf YouTube

Der Konzertsaal der Musikhochschule bleibt auch nach Pfingsten noch für die Öffentlichkeit geschlossen. Einige Projekte werden jedoch aufgezeichnet und finden ihr Publikum über den YouTube-Kanal der Musikhochschule.

Unter den aktuell betroffenen Projekten das prominenteste ist die Klangzeit*Werkstatt. Das viertägige Festival für zeitgenössische Musik der Musikhochschule Münster findet 2021 unter dem Motto „NEUSTART!“ statt. Die Konzerte werden vom 9. - 12. Mai videografiert und bald als YouTube-Premieren zu erleben sein. Bitte beachten Sie unsere weiteren Ankündigungen!

In der diesjährigen Klangzeit*Werkstatt werden ca. 50 Musiker*innen 29 Werke der Musik von heute aufführen, darunter Uraufführungen von Bijan Tavili, Jeffrey Ching, Krystoffer Dreps und Alwynne Pritchard. Den Auftakt bilden zwei Raum-Zeit-Improvisationen ShutDown und NEUstart, die die Blockflötistin Gudula Rosa und die Akkordeonistin Prof.‘in Claudia Buder mit ihren Studierenden erarbeitet haben. – Das vollständige Programm der Klangzeit*Werkstatt 2021 kann hier nachgelesen werden. – Auch in der Pandemiezeit bleibt die Musikhochschule für ihre Studierenden und für ihr Publikum präsent!

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Jugendkulturpreis für Milea Henning

Die Jungakademistin Milea Henning (Schlagzeugklasse Prof. Stephan Froleyks und Gereon Voss) wurde am zweiten Maiwochenende mit dem Jugendkulturpreis 2021 der Stadt Wuppertal ausgezeichnet. Überzeugen konnte sie die Fachjury mit ihren Interpretationen von „Variations on Porgy and Bess“ von Eric Sammut und „Blues for Gilbert“ von Mark Glentworth. Als Preisträgerin erhält Milea Henning die Möglichkeit, an den Internationalen Meisterkursen im Rahmen des Wuppertaler Musiksommers 2021 teilzunehmen und sich am 29. August beim Preisträgerkonzert im Mendelssohn Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal zu präsentieren. – Herzlichen Glückwunsch!

© Christoph Schulte im Walde

Youtube-Premiere am Muttertag | Engelbert Humperdinck „Hänsel und Gretel"

Am Muttertag, Sonntag, 9. Mai, um 17:00 Uhr präsentieren Bachelorstudierende der Gesangklassen der Musikhochschule die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck. Zu erleben ist die Oper als YouTube-Premiere, aufgezeichnet wurde sie ohne Publikum im Konzertsaal der Musikhochschule Münster.

Mit ihrem diesjährigen Opernprojekt würdigt die Musikhochschule Engelbert Humperdincks 100. Todestag. Heute zählt „Hänsel und Gretel“ insbesondere zu Weihnachten zu den meistgespielten Opern - obwohl sie in Wahrheit im Sommer spielt.

Entdecken Sie neue Details der bekannten Oper und begleiten Sie uns in die gar nicht so heile Märchenwelt: Hänsel und Gretel leben hier und heute, am Rande unserer Wohlstandsgesellschaft. Benedict Borrmann integriert die aktuell erschwerten Bedingungen elegant in seine Inszenierung. „[…] keine direkten Kontakte der Protagonisten untereinander, kein Orchester, viel Abstand. Und trotzdem: große Oper im Pocket-Format“, würdigt der Rezensent der WN, Christoph Schulte im Walde, das Projekt und empfiehlt: „Unbedingt besuchen!“

Weitere Infos zur Oper und den Mitwirkenden finden Sie hier.

© Barbara Plenge

Keine Konzerte bis Pfingsten

Der Konzertsaal der Musikhochschule bleibt bis Pfingsten leider weiterhin für das Konzertpublikum geschlossen. Der corona-konform gestaltete Lehr- und Probenbetrieb wurde mit dem Vorlesungsbeginn am Montag reibungslos aufgenommen.

„Unsere Studierenden und Lehrenden haben sich sehr auf die ersten Konzerte seit einem Jahr gefreut, aber angesichts schwankender und tendenziell steigender Inzidenzzahlen können wir die Öffnung des Hauses für Publikum leider noch nicht verantworten“, appelliert Dekan Prof. Stephan Froleyks weiter an die Geduld aller Betroffenen.

© Marina Kauffeldt

Orgel-Andacht mit Benjamin Pfordt

Am Samstag, 17. April, um 19:30 Uhr lädt Benjamin Pfordt zu einer Orgel-Andacht in den Münsteraner St.-Paulus-Dom ein. Der Studierende aus der Orgelklasse von Domorganist Thomas Schmitz lässt auf der Klais-Orgel Werke von Georg Böhm, Maurice Duruflé, Théodore Dubois und Ad Wammes erklingen. Außerdem gelangt sein Werk „Nyanyian Panakawan" zur Uraufführung, das aus Variationen über ein Kirchenlied aus Java (Indonesien) besteht.

Benjamin Pfordt hat Musikpädagogik, Geschichte und Ev. Religionslehre in Münster sowie Nijmegen studiert und in diesem Jahr sein Referendariat absolviert. Seit 2017 studiert er außerdem an der Musikhochschule Münster Orgel. Während seines Masterstudiums komponierte er die Mono-Oper „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen", die 2019 uraufgeführt wurde. Sein Orgelwerk „Nyanyian Panakawan" wurde 2020 mit dem Förderpreis des Internationalen Carl von Ossietzky-Kompositionspreises ausgezeichnet.

Die Orgel-Andachten im Dom finden vom 10. April bis zum 15. Mai jeweils um 19:30 Uhr statt, weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe unter: https://dommusik.paulusdom.de/konzerte. Der Eintritt ist frei, es gelten die im Dom üblichen Zugangsregelungen und Hygienemaßnahmen.

© Rafael Gaspar / Isaac Andrade

Wettbewerbserfolge für die Violoncelloklasse von Prof. Matias de Oliveira Pinto

Gleich mehrfach konnten die Studierenden der Violoncello-Klasse von Prof. Matias de Oliveira Pinto vom 27. März bis zum 3. April im nationalen Violoncello-Wettbewerb „Premio Funarte“ der Stadt Ouro Branco im Bundesstaat Minas Gerais (Brasilien) überzeugen.

Mit dem 1. Preis (Prix Aldo Parisot) wurde Isaac Andrade ausgezeichnet. Der vielfach preisgekrönte Cellist ist seit 2017 Assistent von Prof. Matias de Oliveira Pinto an der Musikhochschule Münster, seit 2019 auch Stipendiat der Landesstiftung „Villa-Musica“ Rheinland-Pfalz. Über einen 2. Preis freut sich Rafael Gaspar, der in Brasilien bereits 2019 sowohl den „Segunda Musical Wettbewerb“ als auch den „Nationalen OSMG-Wettbewerb“ für junge Solisten gewann, wodurch er als Solist mit dem Minas Gerais Sinfonieorchester auftrat. Den 3. Preis teilen sich beiden Masterstudierenden Gabriel Gonçalves und Rafael Frazzato.

Der Wettbewerb fand im Rahmen des „VII Violoncello Festivals“ statt, eines der wichtigsten Festivals klassischer Musik in Brasilien unter der künstlerischen Leitung von Prof. Matias de Oliveira Pinto. Coronabedingt wurde das Festival online veranstaltet. Dadurch konnten Professor*innen, Musiker*innen, Studierende und Publikum aus aller Welt an den Meisterkursen, Vorträgen und Konzerten teilnehmen. Die Festival-Konzerte stehen auf Youtube zur Verfügung.

© MHS, Anatol Gottfried

Musikhochschule eröffnet Konzertsaison zu Ostern

UPDATE: Konzerte im Sommersemester

Bis inklusive 18. April wurden alle Konzerttermine in der Musikhochschule abgesagt. Wie es ab dem 19. April weitergeht, wird nach der nächsten Bund-Länder-Konferenz kurzfristig entschieden und an dieser Stelle bekannt gegeben. Informationen zu Konzerten und Links zur online-Anmeldung – oder auch weitere Absagen – werden ab Dienstag, 13. April, auf unserer Website, Facebook und Instagram veröffentlicht!


Der schönste Grund, an den Osterfeiertagen zuhause zu bleiben, ist die Eröffnung der Sommer-Konzertsaison an der Musikhochschule!

Natürlich beginnt die Saison zunächst digital. Auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Musikhochschule sind gleich fünf neue aufgezeichnete Live-Konzerte zu erleben: Karfreitag um 17:00 Uhr präsentiert Prof. Hüppe mit Studierenden der Musikhochschule „HOrchideen mit Beethoven“. Am Ostersonntag knüpfen auch die Cellist*innen und Kammermusiker*innen der Musikhochschule mit Beethovens Cellosonaten und Klaviertrios in zwei Konzerten um 17:00 Uhr und um 19:30 Uhr noch einmal an das Beethoven-Jahr 2020 an. Am Ostermontag dann, ebenfalls um 17:00 und 19:30 Uhr, die Aufzeichnung des WDR 3 Campus-Konzerts vom 8. Dezember 2020 mit Beethovens „Diabelli-Variationen“ in Teil 1 und Schumanns „Humoreske“ sowie Percussion in Teil 2. Alle Konzerte werden als YouTube-Premieren zu den genannten Zeiten präsentiert und stehen danach dauerhaft zum Abruf zur Verfügung.

Soeben ist auch das neue Halbjahresprogramm der Musikhochschule für das Sommersemester 2021 erschienen. Die Broschüre ist kostenlos am Eingang der Musikhochschule und in der Bürgerberatung erhältlich oder jederzeit online auf der Homepage einzusehen. Die Studierenden und Lehrenden der Musikhochschule freuen sich sehr auf die ersten Konzerte vor Publikum, sind aber inzwischen auf alles gefasst: Die ersten drei Konzerttermine bis 18. April mussten soeben abgesagt werden. Informationen zu Konzerten und Links zur online-Anmeldung werden immer aktuell auf unserer Homepage veröffentlicht, außerdem auf Facebook und Instagram.

Die Musikhochschule Münster wünscht frohe und musikalische Osterfeiertage!

© Jugendakademie

Erfolge für Jungakademist*innen bei „Jugend musiziert“ 2021

Am Abend des 18. März wurden die Ergebnisse des 58. Landeswettbewerbs „Jugend musiziert" NRW verkündet. Die Jungstudierenden der Jugendakademie Münster erzielten dabei erneut ganz hervorragende Ergebnisse. – Herzlichen Glückwunsch allen Jungstudierenden und ihren Lehrenden!

Die Preisträger*innen und eine Bildergalerie finden Sie hier!

Die Jugendakademie Münster ist eine gemeinsame Einrichtung von Musikhochschule und Westfälischer Schule für Musik. Sie besteht bereits im zehnten Jahr und fördert musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche. Der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ musste pandemiebedingt digital ausgetragen werden. Die in Essen anwesenden Juror*innen urteilten auf Basis eingesandter Musikvideos der Bewerber*innen.

© Privat

Die Musikhochschule Münster trauert um Thomas Modos

Thomas Modos, geboren am 16.12.1943 in Budapest (Ungarn), Dirigent, Pianist und langjähriger Lehrbeauftragter der Musikhochschule Münster, ist am 4. März im Alter von 77 Jahren in Münster verstorben.

Thomas Modos arbeitete nach seinem Musikstudium an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Budapest an der dortigen Staatsoper sowie später an der Deutschen Oper Berlin, u. a. als Assistent von Daniel Barenboim. Parallel zu seiner Anstellung als Kapellmeister an den Städtischen Bühnen Münster nahm er 1979 einen Lehrauftrag an der Musikhochschule an, den er auch während seiner Engagements in anderen Städten (u. a. in Oberhausen als 1. Kapellmeister und GMD) bis 2012 innehatte.

Thomas Modos war ein Vollblutmusiker und -pädagoge, der in den 33 Jahren seiner Hochschullehre mehrere Generationen von Gesangstudierenden künstlerisch prägte. Nie nachlassend in seinem hohen Anspruch sich selbst und anderen gegenüber entwickelte er sich stets weiter und blieb bis zuletzt neugierig. Seine besondere musikalische Liebe galt der großen Operntradition, hier besonders den Werken von Wagner und Verdi. Die Musikhochschule Münster trauert um Thomas Modos und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

© WWU/Design Service

Weltfrauentag

Der 8. März ist Weltfrauentag. Er steht symbolisch für die bestehenden Diskriminierungen, denen Frauen alltäglich ausgesetzt sind, aber auch für die Erfolge, die sie im Laufe der Jahrhunderte erreicht haben. Der Tag zeigt auf, welche Kämpfe noch auszufechten sind und macht gleichzeitig dankbar für das, was andere vor uns für uns erstritten haben.

In diesem Sinne möchten wir Sie einladen, mit uns auf eine Zeitreise durch die Geschichte der WWU und der Frauenbewegungen in Deutschland und weltweit zu gehen, die bei den ersten Studentinnen an der Universität Münster 1908 beginnt und bis zur fest institutionalisierten Gleichstellungsarbeit an der WWU in der Gegenwart reicht.

Jetzt entdecken! (PDF)
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© Peter Lessmann

Neugründung: Orchesterakademie Münster

Eine gemeinsame Einrichtung der Musikhochschule Münster an der WWU und des Sinfonieorchester Münster ist im Entstehen begriffen: die Orchesterakademie Münster. Sie soll die künstlerische Lehre der internationalen Professor*innen der Musikhochschule eng mit der professionellen Praxis im Sinfonieorchester verzahnen und damit zu einem der weltweit ersten Ausbildungsorte mit solch einem Angebot für künftige Orchestermusiker*innen werden.

Zum Beginn des Wintersemesters 2021/22 werden erstmals 10 Akademiestipendien für Orchesterinstrumente (alle Streichinstrumente, Trompete, Horn, Flöte, Oboe, Schlagzeug) ausgeschrieben. Die Akademiestipendien sind in den Masterstudiengang Musik und Kreativität der Musikhochschule Münster integriert und bieten eine umfassende Spezialisierung und Vorbereitung auf den Beruf des Orchestermusikers bzw. der Orchestermusikerin. Ab dem Wintersemester 2021/22 erhalten die Akademist*innen während der gesamten Studienzeit von vier Semestern ein Stipendium. Ihre Tätigkeit im Sinfonieorchester Münster im Kalenderjahr 2022 wird zusätzlich vergütet.

Erstklassige Absolvent*innen von künstlerischen Bachelor-Studiengängen aller Musikhochschulen, die ihre Zukunft in einem Orchester sehen, können sich ab sofort an der Musikhochschule bewerben und dem zweistufigen Auswahlverfahren stellen. Bitte bewerben Sie sich für das Masterstudium über das Online-Portal und für ein Akademiestipendium zusätzlich formlos per Mail an das Studienbüro. Alle Details zum Studiengang finden Sie hier und die Ausschreibung hier [de] / [en]. Bewerbungsschluss ist am 15. April.

Mit der Orchesterakademie Münster entsteht ein Pendant zur Jugendakademie Münster. Die Jugendakademie ist ein bestens etabliertes Kooperationsprojekt der Musikhochschule mit der Westfälischen Schule für Musik und feiert in diesem Herbst bereits ihr 10-jähriges Bestehen. Sie ebnet musikalisch hochbegabten Kindern und Jugendlichen den Weg von Musikschulen in die akademische musikalische Ausbildung. Die Orchesterakademie öffnet exzellenten Studierenden bereits während ihrer akademischen Ausbildung den Weg in die Profilaufbahn als Orchestermusiker*innen. – Ein weiteres gewichtiges Argument der drei ebenso erfolgreich wie vertrauensvoll kooperierenden Institutionen für einen gemeinsamen Musik-Campus!

© MSH, Verlage

Drei Lehrende der Musikhochschule erhalten Honorarprofessuren

Drei in Kunst und Lehre exzellente Persönlichkeiten werden von der Musikhochschule Münster geehrt und gewürdigt: Midori Goto, Heribert Koch und Henning Verlage erhielten am 17. und 18. Februar ihre Ernennungsurkunden zur Honorarprofessorin bzw. zum Honorarprofessor. Lockdown-bedingt wurde auf Feierlichkeiten verzichtet und die Verleihung im kleinen virtuellen Fachkolleg*innenkreis durch Dekan Prof. Stephan Froleyks vollzogen.

Die vielfältigen Aspekte ihres langjährigen Wirkens haben Honorarprofessorin Midori Goto, Honorarprofessor Heribert Koch und Honorarprofessor Henning Verlage zu integralen Persönlichkeiten der Musikhochschule Münster werden lassen. Die Ernennung würdigt sie als Künstler*innen, Pädagog*innnen und als Persönlichkeiten, die maßgeblich zu Erfolg und Ansehen der Musikhochschule Münster beitragen.

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MS POP zum WiSe-Ende

Das Wintersemester lief auch in der Pop-Abteilung der MHS weitgehend digital ab, das große Abschlusskonzert aller Combos konnte leider wieder nicht als Live Event stattfinden. Aber: Dank unserer großartigen jungen Producer und Video-Regisseur*innen gibt es jetzt das große Semesterabschlusskonzert auf YouTube zu sehen, das Best of MS POP – enjoy!

© Heribert Koch

Jetzt anhören: WDR 3 Campus Konzert der Musikhochschule Münster

Noch bis zum 4. Februar kann das WDR 3 Campus Konzert, das am 8. Dezember 2020 in der Musikhochschule Münster aufgezeichnet wurde, über diesen Link angehört werden.

Beethovens Diabelli-Variationen, gespielt von Fatjona Maliqi, erklingen auf einem historischen Graf-Flügel. Schumanns Humoreske auf einem modernen Instrument, gespielt von Dahea Young, lädt dann zu Vergleichen zwischen dem "Damals" und dem "Heute" des Klaviers ein. Danach geht die Reise auf einer ganz anderen Klaviatur weiter, wenn sich das vierköpfige Ensemble "Krama Percussion" der zeitgenössischen Literatur für Marimba- und Vibrafon widmet. Fünf Kompositionen stehen auf dem Programm, allesamt mit internationalem Renommee in der Schlagwerkerszene, von barocken Anklängen bei Anna Ignatowicz-Glińska bis zu den minimalistischen Patterns von Jarrod Cagwin.

Die Campus Konzerte sind ein Konzertformat von WDR 3, das dem musikalischen Spitzennachwuchs in NRW ein Podium gibt.

Sang- und klangloses Wintersemester

Die konzertlose Zeit in der Musikhochschule wird frühestens im April enden, wenn das Sommersemester startet und die Infektionslage eine Öffnung des Hauses hoffentlich zulässt.

Alle für Februar und März geplanten Konzerte und öffentlichen Veranstaltungen wurden vom Dekanat abgesagt, darunter auch die traditionsreichen „Meisterkurse für Studieninteressierte“ samt Eröffnungs- und Abschlusskonzert. Um den jungen Studieninteressierten trotzdem den Kontakt zu ihren potentiellen künftigen Lehrenden zu ermöglichen, gibt es individuelle digitale Beratungsangebote.

Um Publikum und Studierenden die verlängerte konzertlose Zeit erträglicher zu gestalten, werden für den YouTube-Kanal der Musikhochschule weitere Videoproduktionen vorbereitet, darunter auch drei Beethoven-Konzerte aus der Reihe „Auf der Suche nach dem vollkommenen Klang“. Zu den historischen Hammerflügeln, die hier erklingen, steht jetzt außerdem eine reich bebilderte  Broschüre kostenlos zum Download bereit.

Wie die Studierenden und Lehrenden sehnen sich auch alle Freunde und Gäste der Musikhochschule nach einem halbwegs normalen Sommersemester. Ca. 100 Konzerte sind für April bis September bereits in der Planung, das Halbjahresprogramm der Musikhochschule wird wie gewohnt Ende März gedruckt und digital zur Verfügung stehen. – Bis dahin bleiben wir gesund und zuversichtlich!

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Erneuter Spendenaufruf: Corona-Nothilfe für Musikstudierende

Musikstudierende werden von der Corona-Krise besonders hart getroffen: Nicht nur Nebenjobs in Kneipen etc., sondern insbesondere alle Auftrittsmöglichkeiten sind in diesem Jahr weggebrochen, nun auch zur sonst so lukrativen Advents- und Weihnachtszeit. Eigene finanzielle Reserven wurden längst aufgebraucht.

Mitglieder des Fördervereins sowie Freunde, Förderer und Mitarbeiter*innen der Musikhochschule geben selbst großzügig und bitten gleichzeitig um Unterstützung, um in Not geratenen Musikstudierenden helfen zu können. Bitte spenden auch Sie auf das Konto des Fördervereins der Musikhochschule, IBAN DE02 4005 0150 0000 3399 11, mit dem Stichwort Corona-Notfonds!

Die eingegangenen Spenden werden nach festgelegten Kriterien zu 100 Prozent an Studierende der Musikhochschule vergeben. Vorgesehen sind zunächst wieder jeweils 450 Euro pro bewilligtem Förderantrag.

„Wir möchten individuelle Notlagen lindern und zumindest einen kleinen Teil der weggebrochenen Auftrittsmöglichkeiten und Nebenjobs ersetzen“, appellieren die Vereinsvorsitzende Annette Rieke-Baumeister, Dekan Prof. Stephan Froleyks und Prodekan Prof. Michael Keller gemeinsam an die Öffentlichkeit. „Die Krise dauert an und wir danken allen, die unsere Studierenden unterstützen!“