Ein neues Muselar für die Klangwelt des 17. Jahrhunderts

© Yat-Ho Tsang

Am Sonntag, dem 9. Januar um 17:00 Uhr, laden die Studierenden der Cembaloklassen von Alexander von Heißen und Prof. Gregor Hollmann zu „Ein neues Muselar für die Klangwelt des 17. Jahrhunderts“ in die Musikhochschule ein. Gemeinsam mit ihren Gästen stellen sie bei diesem Konzert das neue (Virginal) Muselar der Musikhochschule vor. Auf dem Programm stehen abwechslungsreiche Solo-Werke, u. a. in Kombination mit einem Countertenor, sowie das älteste „Clavierstück“ der Musikgeschichte für vier Hände „a Verse for two to play on one Virginall” von Nicholas Carleton. Außerdem erklingen als Ergänzung zum besonderen Klang des Virginals Werke des 17. und 18. Jahrhunderts auf dem Cembalo. Der vielfach ausgezeichnete Solist Alexander von Heißen präsentiert sich bei diesem Konzert erstmals dem Münsteraner Publikum und bereichert das Programm des Abends mit Werken von M. Rossi, J. S. Bach, J. P. Sweelinck und W. Byrd. Für den Konzertbesuch gilt die 2G-Regel: Nachweislich genesene oder geimpfte Gäste sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.

Mit dem 2002 nach flämischen Originalinstrumenten gefertigten und im Stil der damaligen Zeit aufwändig dekorierten Muselar aus der berühmten Manufaktur von Martin Skowroneck kann die Claviermusik des 17. Jahrhunderts in der Musikhochschule jetzt auf einem adäquaten Instrument dargestellt werden. Dank für die großzügige Spende des Instruments geht an Prof. Dr. Kay Spreckelsen und an den Förderverein der Musikhochschule!

 

© MHS, Gregor Hollmann