Willkommen in der Musikhochschule Münster!

In der Musikhochschule Münster vereint sich das Beste: Bildung auf höchstem Niveau, individuell und in familiärer Atmosphäre, das Studieren in einer lebendigen und liebenswerten Stadt und das internationale Renommee einer der größten Hochschulen Deutschlands, der Universität Münster.

Ob Sie als Studierende zu uns kommen oder als Lehrende, ob Sie eines unserer Konzerte besuchen oder ob Sie sich für die Musikhochschule engagieren und unsere Arbeit fördern möchten: Schauen Sie sich auf unserer Website um, folgen Sie uns in den Social Media und nehmen Sie gerne persönlich Kontakt zu uns auf. – Sie sind herzlich willkommen!

Mehr Infos zur Musikhochschule

Eignungsprüfungen 2024

Liebe Studieninteressierte,

die Anforderungen für eine Bewerbung für das Wintersemester 2024/2025 sind nun hier abrufbar.
Bitte beachten Sie, dass die Eignungsprüfungen für die meisten Hauptfächer eine erste digitale Runde im Videoformat beinhalten.

Den voraussichtlichen Zeitplan der Eignungsprüfungen 2024 finden Sie hier.

Sie können sich vom 20. Februar bis 10. April 2024 für das Wintersemester 2024/2025 bewerben.

Hinweis für alle Interessierten des „Bachelor of Music – Musik und Vermittlung“ (Studienrichtungen Instrument und Gesang):
Merken Sie sich gerne die Informationsveranstaltung zum Thema „Pädagogische Eignungsprüfung für die Studienrichtungen Instrument und Gesang“ am 24. April 2024 vor.
 

© MHS

DER GESCHENKTIPP – FÜR ALLE ANLÄSSE!

Im Vorprogramm des Bachfests Münster 2024 hat die Musikhochschule BACH À LA CARTE im Angebot, 19 Bach-Menüs, allesamt Delikatessen.

SIE MÖCHTEN EIN BACH-KONZERT BUCHEN?
DAS GEHT GANZ EINFACH!

Nehmen Sie direkt Kontakt zu den Künstler*innen Ihrer Wahl auf und besprechen Sie gemeinsam die Details des geplanten Auftritts. Sie erreichen die Musiker*innen telefonisch oder per Email unter den im Programmheft aufgeführten Kontaktdaten.

© MHS

Drei Uraufführungen von W. A. Mozart –
Münster-Klassik-Album des Jahres!

 

Drei von Mozarts späten Klaviersonaten waren unvollendet geblieben, nur der erste Satz lag vor. – Der Münsteraner Komponist Winfried Michel hat sie jetzt um die fehlenden Sätze ergänzt.

Michel lehrte mehrere Jahrzehnte an der Musikhochschule Münster und ist ein ausgewiesener Experte für die Musik der (frühen) Klassik. Berühmt wurde er durch seine Neuschaffungen von Haydn-Sonaten. Der Pianist Clemens Rave, Klavierprofessor an der Musikhochschule, hat die drei Mozart-Komplettierungen auf CD eingespielt. Die Noten sind im Mieroprint-Musikverlag erschienen, die CD wurde im Label Musicom veröffentlicht.

Zum Jahreswechsel wurde die CD von der lokalen Presse, den Westfälischen Nachrichten und der Münsterschen Zeitung, zum „Münster-Klassik-Album des Jahres 2023“ gekürt, voraussichtlich am 23. Januar soll sie außerdem in WDR 3 Tonart besprochen werden.

In diesem erfolgreichen Kooperationsprojekt zeigt sich einmal mehr, wie Musikpraxis und -wissenschaft, Ideenreichtum, Innovation und Klassik an der Musikhochschule Münster Hand in Hand gehen.

 

Hier geht es zum YouTube-Video!
© MHS, vondergathen.art

Elementare Musik

Elementare Musik ist nicht „einfach“, sondern grundlegend und wesentlich.

Alle Studieninteressierten, die eine Leidenschaft für gemeinsames Musizieren, Improvisation, Performance und künstlerische Gestaltungsarbeit haben, sind herzlich eingeladen, sich für unseren Studiengang Elementare Musik und Didaktik zu bewerben.

Als Absolvent*in eröffnen sich Ihnen vielfältige und anspruchsvolle Berufsfelder. - Alle Informationen gibt es hier.

© MHS

Solidarität mit der Ukraine

Die Musikhochschule Münster verurteilt aufs Schärfste den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Wir solidarisieren uns mit der ukrainischen Bevölkerung, ihren Studierenden, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und deren Familien. Unsere Gedanken gehen dabei auch an unsere Hochschulmitglieder und deren Angehörige.

Unter https://aec-music.eu/supporting-ukrainian-refugees/ tragen viele europäische Musikhochschulen Unterstützungsangebote speziell für ukrainische geflüchtete Musikstudierende zusammen – auch die Musikhochschule Münster beteiligt sich daran.

MUSIK-CAMPUS MÜNSTER

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© Stadt Münster, GUCC
  • © Stadt Münster, GUCC
  • © Stadt Münster, GUCC
  • © Stadt Münster, GUCC

Als Nutzerin oder Nutzer der Musikhochschule Münster kennen Sie unser Gebäude am Ludgeriplatz und wissen: Es genügt leider nicht mehr heutigen Anforderungen an Barrierefreiheit, Platz für unsere Studierenden und mehr moderne Unterrichtsgestaltungsmöglichkeiten. Raum- und Sanierungsbedarf stehen nicht mehr im Verhältnis zu den Möglichkeiten, die das liebgewonnene, aber alte Gebäude überhaupt bieten kann. Deshalb hoffen wir an der Musikhochschule auf eine grundlegende Verbesserung unserer Situation, die ein neues Domizil ermöglichen würde. Und diese Veränderung hat einen Namen: Musik-Campus Münster.

Mit den beiden folgenden Filmen können Sie in die Atmosphäre dieses zukunftsweisenden Kultur- und Musikprojektes eintauchen: Kurzfilm Teil 1 bei YouTube | Kurzfilm Teil 2 bei YouTube

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© Stadt Münster, GUCC
  • © Stadt Münster, GUCC
  • © Stadt Münster, GUCC
  • © Stadt Münster, GUCC

Der Musik-Campus eröffnet eine einmalige Chance, die musikalischen Kultur- und Bildungseinrichtungen und die Leidenschaft von musizierenden Profis wie Laien der Stadtgesellschaft an einem Standort zu vereinen. Die dabei entstehenden Synergieeffekte werden viel größer sein als die reine Summe der Beteiligten. Neugierde trifft Erfahrung, Hobby trifft Professionalität – der neue Musik-Campus bietet Raum für Musik, Kultur, Wissenschaft und internationalen Austausch.

Die Universität Münster und die Musikhochschule befürworten die Pläne für den Musik-Campus uneingeschränkt. In der Ratssitzung am 6. April 2022 wird nun auch die Stadt Münster über den Standort und den Kostenrahmen entscheiden.

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© Stadt Münster, GUCC
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Eine online-Petition unter dem Motto „Wir wollen den Musik-Campus in Münster“ war sehr erfolgreich und wurde zur letzten Ratssitzung im Februar überreicht. Ein Flashmob am 19. März auf dem Prinzipalmarkt hat dem Anliegen nochmals Nachdruck verliehen. Mehr als 150 Chorsängerinnen und -sänger aus über 20 Chören setzten ein klingendes Zeichen für die Musik in Münster. Begleitet wurden sie dabei von einem Blechbläserensemble. Hier können Sie den Film zum Flashmob anschauen!

Aktuelle Nachrichten der Musikhochschule

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© Ramazan Karaoglanglu

Abschlusskonzert Violoncello

Rafael Frotgar lädt am Samstagnachmittag, dem 2. März um 16:30 Uhr, zu seinem Master-Abschlusskonzert in die Musikhochschule ein. Der Cellist aus der Klasse von Prof. Matias de Oliveira Pinto wird die „Suite Nr. 5 c-Moll für Violoncello solo, BWV 1011“ von Johann Sebastian Bach und Franz Schuberts sogenannte „Arpeggione-Sonate“ darbieten. Außerdem steht die Uraufführung des von Rafael Frotgar selbst verfassten „Celloquartetts Nr. 1“ auf dem Programm. Helena Ranck, Maria Luisa Sprogis und Renan Moreira komplettieren das Celloquartett, Akari Mukaida übernimmt den Klavierpart in der Schubert-Sonate. Der Eintritt ist frei.

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© MHS, Marcelo Albuja

Trompetissimo

Die Studierenden der Trompetenklassen von Thomas Stählker und Gernot Sülberg laden am Donnerstag, dem 29. Februar, um 19:30 Uhr zum Konzert „Trompetissimo“ in die Musikhochschule ein. Unter dem Motto „Sound the Trumpet“ bringen die Musiker*innen barocke Werke von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann wie auch Werke von George Enescu, Paul Hindemith und Amilcare Ponchielli zur Aufführung. Der Eintritt ist frei.

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© Belén Sepúlveda

Eine Reise von Deutschland nach Ungarn

Die Violinistin Jee Hyun Lee, der Bratschist Francisco Sepúlveda und der Cellist Jorge Faúndez, Studierende der Musikhochschule Münster in den Klassen von Prof. Kameda, Prof.’in Akasaka und Prof. Pinto, haben sich als „Trio Dreirad“ zusammengetan. Am Montag, dem 26. Februar, um 19:30 Uhr laden sie zu einer musikalischen „Reise von Deutschland nach Ungarn“ in den Konzertsaal der Musikhochschule ein. Zunächst präsentieren sie Werke von zwei bedeutenden deutschen Komponisten: Es erklingt eine Auswahl von Johann Sebastian Bachs „Goldberg Variationen BWV 988“ in der Bearbeitung für Streicher. Danach folgt das „Streichtrio c-Moll, op. 9 Nr. 3“ von Ludwig van Beethoven, welches nicht nur kammermusikalische Erfahrung, sondern auch großes solistisches Können erfordert. Anschließend wird nach Ungarn gereist, mit der „Serenade C-Dur, op. 10“ von Ernst von Dohnányi, einem der vielseitigsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Der Eintritt ist frei.

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© privat

Zu Gast in der MHS: Internationaler Tag der Muttersprache | Kulturnachmittag zur Feier der portugiesischen Sprache

Anlässlich des X. internationalen Tags der Muttersprache wird am Sonntag, dem 25. Februar, um 15:00 Uhr die portugiesische Sprache an der Musikhochschule Münster gefeiert. Als Programmpunkte sind unter anderem ein Theaterstück mit musikalischer Begleitung durch den brasilianischen Cellisten Renan Moreira sowie Lesungen von Texten und Gedichten in portugiesischer Sprache vorgesehen. Kinder und Jugendliche für die eigene Herkunftssprache zu begeistern, zum Lesen zu animieren und ein Bewusstsein für die unterschiedlichen Zugänge zu Kultur zu wecken, das sind die Ziele der Veranstaltung.

Der Kulturnachmittag zur Feier der portugiesischen Sprache wird bereits zum dritten Mal veranstaltet. Organisiert wird er in Kollaboration des Integrationsrats Münster mit den Musikstudenten Renan Moreira und Rafael Costa, beteiligt sind Schüler*innen aus Schulen mit herkunftssprachlichem Unterricht, dem „Clube do Livro Münster“, dem Verein „Lusofonia do Bem“ und dem Programm „Sempre-Viva a Língua Portuguesa“. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

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© Studio Kolecki, privat, privat

Trio-Abend mit dem Kónos Trio

Als „Kónos Trio“ laden die Violinistin Seran Lim, der Flötist Pavel Tseliapniou und die Pianistin Deborah Rawlings am Samstag, dem 24. Februar, um 19:30 Uhr zum „Trio-Abend“ in die Musikhochschule ein. Das Kónos Trio widmet sich in seiner außergewöhnlichen kammermusikalischen Besetzung vielseitigen und außergewöhnlichen Werken der Musikliteratur mit besonderen Finessen.

Für den 24. Februar haben sie ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit nur selten gehörten Kompositionen vorbereitet: Neben Bohuslav Martinůs „Sonate für Flöte, Violine und Klavier“, das vom französischen Impressionismus und der tschechischen Volksmusik inspiriert wurde, erklingt die „Suite en Trio, op. 59“ von Mel Bonis. Diese vereint spätromantische Melodien mit frühimpressionistischem Klangreichtum und ist ein Ausdruck purer Leidenschaft. Zu guter Letzt ist eine Komposition von Nino Rota zu hören, der für seine über 150 Filmmusiken bekannt ist, das „Trio für Flöte, Violine und Klavier“ - ein Werk voller wunderbarer Klänge, mitreißender Rhythmik und großer Melodien. Der Eintritt ist frei. 

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© Gudula Rosa

Jung und wild!

Die jungen Talente der Jugendakademie Münster laden am Freitag, dem 23. Februar, um 19:30 Uhr zum Konzert in die Musikhochschule ein. „Jung und wild" präsentieren sie ihr Programm mit einer bunten Vielfalt musikgeschichtlicher Epochen, Klangsprachen und Besetzungen. In zumeist kleinen Kammerensembles treten die 8- bis 18-jährigen Jungakademist*innen mit diversen Instrumenten auf. Barocke Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi erklingen neben Musik der Romantik von unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdy, Léo Delibes und Frédéric Chopin. Selten gehörte musikalische Finessen ebnen den Weg zu zeitgenössischen Kompositionen von Max-Magnus Seperant und Leo Brouwer. Hier werden die stilistische Offenheit und Spielfreude einer munteren Gesellschaft hörbar. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Jugendakademie wird gebeten.
Die Jugendakademie Münster ist ein einzigartiges Förderprojekt in Kooperation zwischen der Musikhochschule und der Westfälischen Schule für Musik. In einer Atmosphäre enger menschlicher Bindungen zwischen den Jungakademist*innen, ihren Familien und Lehrkräften erhalten Jungstudierende eine intensive individuelle Betreuung durch erstklassige Lehrende. Zahlreiche und große Wettbewerbserfolge zeugen eindrücklich von der Qualität dieser Arbeit.

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© privat

ENTFÄLLT: Gitarrenabend mit Abschlusskonzert

Der für Donnerstag, den 22. Februar, angekündigte Gitarrenabend mit dem Abschlusskonzert von Haimo Hu muss leider entfallen. Ein neuer Termin wird rechtzeitig angekündigt.

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© privat

Klavierabend Oleksandr Shykyta

Oleksandr Shykyta lädt am Mittwoch, dem 21. Februar, um 19:30 Uhr zu einem Klavierabend in die Musikhochschule ein. Sein Soloprogramm veranschaulicht die Entwicklung des Klavierstils vom Spätklassizismus zur Romantik sowie die Anfänge des Impressionismus. So werden die „Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110“ von Ludwig van Beethoven und gleich drei Werke von Franz Liszt erklingen, die „Ballade Nr. 2 in h-Moll, S. 171“, die „Zwei Legenden, S. 175“ und der „Mephisto-Walzer Nr. 1, S. 514“. Der Eintritt ist frei.

Der in der Ukraine geborene Pianist, Oleksandr Shykyta, spielt seit dem zehnten Lebensjahr Klavier und absolvierte 2020 einen Abschluss am Zhytomyr Music College. Seit 2021 führt er ein aktives Konzertleben in der Ukraine und in Deutschland, parallel dazu studiert er in der Klavierklasse von Prof. Heribert Koch an der Musikhochschule Münster.

Preisträger*innen der Musikhochschule

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© Tooru Haneda

Zwei Preise für Aoi Naito

Aoi Naito, Violinistin aus der Klasse von Prof. Koh Kameda, hat erfolgreich an der „Fanny Mendelssohn International Online Competition“ teilgenommen. Gemeinsam mit der Pianistin Asami Yoshihara aus der Klasse von Prof. Michael Keller erspielte sich das „TSUBOMI duo" im August den ersten Preis in der Kategorie für Kammermusik. Der Wettbewerbs, der Musiker*innen aus der ganzen Welt offensteht, will den künstlerischen Nachwuchs fördern und helfen, eine internationale Karriere aufzubauen.

Zusätzlich konnte Aoi Naito im internationalen Online-Wettbewerb „Vienna New Year’s Concert“ überzeugen und wurde im November für ihre Leistung mit dem Sonderpreis der Jury für Streicher ausgezeichnet. – Herzlichen Glückwunsch zu diesem doppelten Erfolg!

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© Marcel Ingel

Doppelter Erfolg für Toni Gu

Der achtjährige Toni Gu, der als Jungstudierender der Jugendakademie Münster in der Klavierklasse von Prof. Heribert Koch ausgebildet wird, konnte sich beim diesjährigen 16. „Rencontres internationales des jeunes pianistes“ in Grez Doiceau (Belgien) gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Er wurde in der Altersgruppe bis 10 Jahre mit dem (einzigen) 1. Preis ausgezeichnet. Bereits zuvor hatte er beim hochkarätigen Bach-Wettbewerb in Köthen einen hervorragenden 2. Preis errungen. – Herzlichen Glückwunsch!

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© Gudula Rosa

Stipendium für Darius Schmelzer

Der 17-jährige Jungstudent Darius Schmelzer aus der Violinklasse von Prof. Koh Kameda wurde mit einem Förderstipendium ausgezeichnet. Mit diesem Stipendium werden in besonderer Weise seine große Begabung, künstlerische Vielseitigkeit und sein soziales Engagement gewürdigt. Überreicht wurde das Stipendium beim Jugendakademie Konzert „Jung und wild!“ am 24. November durch das Leitungsteam der Jugendakademie. Die großzügige Spenderin möchte anonym bleiben, ihr gilt der Dank der Jugendakademie! Dem Stipendiaten herzlichen Glückwunsch!

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© privat

Sonderpreis für Maria João de Oliveira

Maria Joāo de Oliveira, aus der Klavierklasse von Prof. Heribert Koch, wurde beim diesjährigen 16. „Rencontres internationales des jeunes pianistes“ in Grez Doiceau (Belgien) unter mehr als 50 internationalen Teilnehmenden für den Sonderpreis der „Union des Compositeurs Belges“ ausgewählt, mit dem die beste Darbietung einer belgischen Komposition gewürdigt wird. Die 19jährige Portugiesin überzeugte mit der Interpretation eines Werkes von Joseph Jongen, dem bedeutendsten belgischen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts. – Herzlichen Glückwunsch!

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© Uni MS, Münster View

Daehyeon Kang erhält DAAD-Preis

 

Für sein gesellschaftliches und interkulturelles Engagement sowie seine künstlerischen Leistungen erhält Daehyeon Kang den DAAD-Preis 2023 des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Der 23-jährige gebürtige Koreaner studiert seit 2019 „Musik und Kreativität“ mit dem Hauptfach Violine an der Musikhochschule der Universität Münster. Neben verschiedenen Auszeichnungen und Wettbewerbserfolgen überzeugte Daehyeon Kang die Jury des International Office durch seinen Blick über das eigene Fach und die akademische Welt hinaus und mit seinem facettenreichen, öffentlichkeitswirksamen Einsatz für vielfältige Begegnungen. „Ihr Engagement zeigt, dass es Ihnen nicht nur darauf ankommt, in der Musik erfolgreich zu sein, sondern dass Sie auch Zeit dafür finden, sich für ein interkulturelles Miteinander einzusetzen,“ lobte der Prorektor für Internationales, Transfer und Nachhaltigkeit, Prof. Dr. Michael Quante, während der Feierstunde im „Botanicum – Haus des Studiums“. – Herzlichen Glückwunsch!

Daehyeon Kang initiierte in Zusammenarbeit mit Prof. Koh Gabriel Kameda an der Musikhochschule Münster einen „Korea Day“, bei dem das „Kammerensemble Münster“ mit dem koreanischen „Marte Symphony Orchestra“ auftrat. Als künstlerischer Leiter des „Echo Ensembles“, das bundesweit Konzerte gibt, möchte Daehyeon Kang den Menschen die kulturelle Vielfalt der Musik näherbringen. Der Erfolg des „Korea Day“ motivierte ihn außerdem zur Gründung einer koreanisch-deutschen Studierendenvereinigung, um den deutsch-koreanischen Austausch auch unabhängig von der Musik voranzubringen.

Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen ist mit 1.000 Euro dotiert und wird seit mehr als zehn Jahren vergeben. Die Auszeichnung würdigt die Bereicherung, die ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft und die Gesellschaft darstellen.