© LWL | Kohlhammer

Spielkultur und Wissenschaft

Lukas Boch im Theopodcast

Im aktuellen Theopodcast nimmt der Kirchenhistoriker Lukas Boch die Hörer:innen mit auf eine Reise zur SPIEL, der größten internationalen Messe für Brettspiele. Er erzählt nicht nur, welche Spiele er dort gespielt und welche Neuheiten er getestet hat, sondern gibt auch Einblicke in die Geschichte der Spielemesse. Zudem stellt Boch den neuen Sammelband "Von bierbrauenden Mönchen und kriegerischen Nonnen. Klöster und Klerus in analogen und digitalen Spielen" vor, der im Herbst 2023 bei Kohlhammer erschienen ist.

© KTF | Dekanat SR

Fakultät wählt neuen Nikolaus

Feierlicher Auftakt in die Adventszeit

Es ist mittlerweile bewährte Tradition, dass die Mitglieder der Fakultät sich auf Einladung der Fachschaft zu einem festlichen Auftakt in die Adventszeit versammeln. So hatte die Fachschaft auch in diesem Jahr zu Nikolaus ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das für jeden Geschmack etwas bereithielt. Besinnliche Gedanken, adventliche Verköstigung, gemeinsames Singen und humoristische Vorträge sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

© TheoPodcast | Ludger Hiepel

TheoPodcast meets ThRv

Hören, was man lesen kann | 4. Quartal 2023

In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über die Neuerscheinungen berichtet. Hören Sie im aktuellen TheoPodcast, welche Rezensionen der Open-Access-Ausgabe der ThRv am häufigsten angeklickt wurden und erfahren Sie, welche Werke und Rezensionen demnächst erscheinen werden.

Der Arbeitsmarkt bietet nach wie vor viele Möglichkeiten für Theologiestudierende, sagt Matthias Beckmann.

Theologie und Beruf

Matthias Gabriel Beckmann im TheoPodcast

Studierende, die sich schon während des Studiums intensiver mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen möchten, können sich mit ihren Fragen an das Netzwerkbüro Theologie und Beruf wenden. Im aktuellen TheoPodcast stellt der Koordinator des Netzwerkbüros, Matthias Gabriel Beckmann, die Angebote vor und spricht im Interview mit Ludger Hiepel über Veränderungen des Arbeitsmarktes und die Bedeutung einer persönlichen Profilentwicklung.

Dekan Prof. Dr. Norbert Köster begrüßte die Erstsemester herzlich an der Katholisch-Theologischen Fakultät.
© KTF | SR

Neue Erstsemester begrüßt

Von Hannover bis Brixen - so weit reicht das Einzugsgebiet, aus dem die neuen Erstsemester der Katholisch-Theologischen Fakultät stammen. Etwa 60 neue Gesichter durfte Dekan Prof. Dr. Norbert Köster am Montagvormittag im KTh I herzlich willkommen heißen. Köster ließ es sich nicht nehmen, die Erstsemester nach ihrer Herkunft und ihren Studienfächern zu fragen und sorgte mit seiner Neugier direkt für eine gelöste Stimmung.

Blick vom Veranstaltungsort über die Romagna
© IBET | Julia Pape

Auf dem Balkon der Romagna

Internationale Fachtagung zum frühen Christentum mit Beteiligung des IBET

Auf der internationalen Tagung des Italian Centre for Advanced Studies on Religions (CISSR) wurden fesselnde Themen rund um das frühe Christentum diskutiert. Die Tagung in der malerischen Festung von Bertinoro brachte über 80 Wissenschaftler:innen aus Europa und Nordamerika zusammen und bot einen inspirierenden Raum für interdisziplinären Dialog. Prof. Dr. Wolfgang Grünstäudl und Julia Pape nutzten die Gelegenheit, um Einblicke in Forschungsprojekte zu gewinnen und internationale Kontakte zu knüpfen.

Prof. Dr. Robert A. Yelle
© Robert Yelle | TheoPodcast | Katholische Akademie Berlin

Die unsichtbare Grenze: Die schwindende Grenze der Trennung zwischen Kirche und Staat

Robert Yelle im TheoPodcast

Der säkulare Liberalismus verlangt eine Trennung von Kirche und Staat, um sowohl die Sicherheit des Gemeinwesens als auch die Religionsfreiheit zu gewährleisten. Die Frage, wo die Grenze zwischen Religion und Politik zu ziehen ist, ist jedoch nach wie vor umstritten. Immer mehr Menschen behaupten, dass dies nicht möglich und vielleicht nicht einmal wünschenswert ist. Dieses Problem ist nicht neu. Wie Prof. Dr. Robert Yelle im TheoPodcast darlegt, hat es seine Wurzeln in der frühen Neuzeit, als in England von Persönlichkeiten wie Thomas Hobbes und John Locke die Grundlagen für eine liberale, säkulare Verfassung gelegt wurden.

Prof. Dr. John Thatamanil
© John Thatamanil | TheoPodcast | Katholische Akademie Berlin

Haben Religionen Grenzen?

John Thatamanil im TheoPodcast

Können religiöse Traditionen von anderen religiösen Praktiken abgegrenzt werden? Deskriptiv sei das kaum möglich, erklärt der amerikanische Theologe Prof. Dr. John Thatamanil. Mitunter müssten jedoch normative Grenzen gezogen werden. In der neuen Folge des TheoPodcast spricht Thatamanil auch über die Frage der Aneignung von Traditionen und darüber, warum Grenzen zwischen Religionsgemeinschaften regelmäßig neu ausgehandelt werden müssen.

Prof. Dr. Marcia Pally
© Marcia Pally | TheoPodcast | Katholische Akademie Berlin

Von menschlicher Hyperkooperativität zu populistischer Aggression: Wie konnte es so weit kommen?

Marcia Pally im TheoPodcast

Im aktuellen TheoPodcast spricht die amerikanische Wissenschaftlerin und Autorin Marcia Pally über das Versagen der menschlichen Kooperationsbereitschaft, welches zu Gewalt und Spaltung führt. Am Beispiel weißer Evangelikaler in den USA skizziert Pally, wie ein "Wir-Die"-Denken zum Aufstieg des Rechtspopulismus führte und erklärt detailliert, welche politischen Positionen Evangelikale aktuell vertreten.

© Gary Slater | TheoPodcast | Katholische Akademie Berlin

Nachdenken über religiöse, politische und ökologische Grenzen

Gary Slater im TheoPodcast

Als 1989 die Berliner Mauer fiel, gab es weltweit fünfzehn internationale Grenzmauern. Heute sind es vierundsiebzig. Im neuen TheoPodcast spricht Dr. Gary Slater, Gastwissenschaftler am Institut für Christliche Sozialwissenschaften, über unterschiedliche Kategorien von Grenzen, darüber, wie Grenzen trennen und wie die verschiedenen Formen von Grenzen miteinander interagieren können.

© Kim Oppermann

41. Kongress der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik findet in Münster statt

Einladung zum "Öffentlichen Abend"

Vom 10. bis 13. September findet der 41. Kongress der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik in Münster statt. Mit einer Abendveranstaltung zum Thema „Sorgende Gesellschaft – mehr als eine Utopie?“ öffnet sich der Kongress am 11. September der Stadtöffentlichkeit. Alle Interessierten sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Eine Anmeldung zum "Öffentlichen Abend" im Franz Hitze Haus ist bis zum 6. September möglich

© TheoPodcast | Ludger Hiepel

TheoPodcast meets ThRv

Hören, was man lesen kann | 3. Quartal 2023

In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über die Neuerscheinungen berichtet. Hören Sie im aktuellen TheoPodcast, welche Rezensionen der Open-Access-Ausgabe der ThRv am häufigsten angeklickt wurden und erfahren Sie, welche Werke und Rezensionen demnächst erscheinen werden. Zudem berichtet Frenz über Veränderungen in der Theologischen Revue und erklärt, warum es manchmal schwierig ist, geeignete Rezensent:innen zu finden. 

© KTF | SR

TheoTVIST Kreativ-Workshop

"Theologie meets funk"

60 Sekunden vor der Kamera stehen und über ein (wissenschaftliches) Thema eigener Wahl sprechen: dass das Übung braucht, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kreativ-Workshops "Theologie meets funk" am vergangenen Dienstag erfahren. Drei Stunden lang beschäftigten sich etwa 15 Interessierte mit der Frage, was man beachten muss, um ein gutes und zielgruppenorientiertes Video zu drehen.

Johannes Frenz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Theologischen Revue
© TheoPodcast | Ludger Hiepel

TheoPodcast meets ThRv: Hören, was man lesen kann | 2. Quartal 2023

Johannes Frenz im TheoPodcast

In jedem Quartal erscheint eine TheoPodcast-Folge, in der Johannes Frenz aus der Redaktion der Theologischen Revue über die Neuerscheinungen berichtet. Hören Sie im aktuellen TheoPodcast, welche Rezensionen der Open-Access-Ausgabe der ThRv am häufigsten angeklickt wurden und erfahren Sie, welche Werke und Rezensionen demnächst erscheinen werden.

Hendrik Martin LangeHendrik Martin Lange
Dr. Hendrik Martin Lange
© Ludger Hiepel

Neue Ideen für den Religions- und Geschichtsunterricht – Projekte vor Ort entdecken und im Netzwerk umsetzen

Hendrik Martin Lange im Interview mit Ludger Hiepel

Wie sein Alltag als Lehrer aussieht, welche Projekte er betreut und was für eine Rolle seine Mitgliedschaft im Heimatverein spielt, erzählt der Religionslehrer Dr. Hendrik Lange im aktuellen TheoPodcast. Lange hat an der Katholisch-Theologischen Fakultät studiert und wurde 2020 mit seiner Arbeit "Parabel im Kurzfilm" promoviert.
 

Lukas Boch zeigt eine Auswahl seiner SpieleLukas Boch zeigt eine Auswahl seiner Spiele
Lukas Boch zeigt eine Auswahl seiner Spiele
© LWL

"Was Brettspiele über das Mittelalter verraten"

Lukas Boch in der Kinder-Uni

In eine mittelalterliche Welt mit edlen Rittern und starken Prinzessinnen, Drachen, Zauberern und Hexen aber auch Nonnen und Mönchen konnten die Besucher:innen der Kinder-Uni am 5. Mai eintauchen.  Lukas Boch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Historische Theologie und ihre Didaktik, nahm die Kinder mit in ein Spieleparadies aus historischen und aktuellen Brettspielen.

JU
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Podiumsdiskussion "Was glaubst du denn?"Podiumsdiskussion "Was glaubst du denn?"
Podiumsdiskussion "Was glaubst du denn?"
© KTF | JU

Schülerinnen und Schüler besuchen die Katholisch-Theologische Fakultät

Hochschultag der WWU

Schüler:innen besuchten am Donnerstag, 10.11.22, im Rahmen des Hochschultags der WWU die Katholisch-Theologische Fakultät und informierten sich über das Theologiestudium. In der Podiumsdiskussion „Was glaubst du denn?“ diskutierten Lukas Billermann, Catharina Jacob und Daniel Roters, Vertreter:innen aus dem Mittelbau der Katholisch-Theologischen und Evangelisch-Theologischen Fakultät und dem ZIT, wie Theologiestudium und Glauben zusammengehören. Im Anschluss hatten die Schüler:innen Gelegenheit mit den Mitarbeiter:innen der verschiedenen theologischen Einrichtungen ins Gespräch zu kommen und sich über das Theologiestudium zu informieren.
 

Dr. Sebastian Steinbach, Klemens Franz, Ulrich Blennemann, Prof. Dr. Sita Steckel, Martina Fuchs, Thomas Fackler, Lukas BochTeilnehmer:innen der Podiumsdiskussion
Dr. Sebastian Steinbach, Klemens Franz, Ulrich Blennemann, Prof. Dr. Sita Steckel, Martina Fuchs, Thomas Fackler, Lukas Boch (v.l.)
© Boardgame Historian

Klosterkultur im modernen Brettspiel

Podiumsdiskussion im Museum Abtei Liesborn

Am Samstag, dem 29. Oktober, diskutierten Expert:innen aus Wissenschaft und Brettspielszene über die Frage: Wie kommt das Kloster ins moderne Brettspiel? Lukas Boch (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für historisches Theologie und Ihre Didaktik/Boardgame Historian), übernahm die Moderation. Auf dem Panel diskutierten Prof. Dr. Sita Steckel (WWU Münster/Exzellenzecluster Religion und Politik), Ulrich Blennemann (Verlag Spielworxx), Thomas Fachler (Künstler und Autor), Klemes Franz (Illustrator Atelier198) und Martina Fuchs (Jurorin Spiel des Jahres/Mediävistin) platz. Vor einem interessierten Publikum wurde darüber geredet, welche Bilder von Klosterkultur in Spielen mit Klostersetting präsentiert werden, warum Klöster sich als Schauplätze für Spiele eignen und ob moderne Spiele auch Potenziale für die Lehre bieten.

Portrait Ludger HiepelPortrait Ludger Hiepel
Ludger Hiepel
© Stephan Kube

Ludger Hiepel erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden des Senats gewählt

In seiner konstituierenden Sitzung hat der Senat der WWU Herrn Ludger Hiepel am Mittwoch, 12. Oktober 2022, wieder einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. 2020 war er erstmals zum stellvertretenden Vorsitzenden des Senats gewählt worden. Mit der Wiederwahl übernimmt Herr Hiepel das Amt für die aktuelle Wahlperiode (1. Oktober 2022 bis 30. September 2024) ein weiteres Mal. Hiepel vertritt seit 2018 als ordentliches Mittglied für den Wahlkreis der Fachbereiche 1–4 die Interessen des akademischen Mittelbaus in diesem zentralen Organ der Universität.

JU
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ErstsemesterbegrüßungErstsemesterbegrüßung
Erstsemesterbegrüßung
© KTF | JU

Willkommen an der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster

Begrüßung der Studierenden im ersten Semester am 10. Oktober 2022

Bei der Erstsemesterbegrüßung hieß Dekan Prof. Dr. Norbert Köster die Studierenden, die sich aus dem ganzen Bistum und darüber hinaus für das Studium der Theologie in Münster entschieden haben, willkommen. In einem Kurzvortrag führte Prof. Dr. Clemens Leonhard die Studierenden in die Art und Weise, Theologie zu treiben mit Beispielen aus seinem Fach, der Liturgiewissenschaft, in das Studium ein. Die Studienanfängerinnen und Studienanfänger erhielten außerdem einen ersten Überblick über einige studiennahe Institutionen.

Johannes Schnocks und Norbert Köster stehen vor der Fakultät Johannes Schnocks und Norbert Köster stehen vor der Fakultät
Johannes Schnocks und Norbert Köster (v.l.)
© KTF ǀ LB

Norbert Köster ist neuer Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät

Zum 1. Oktober 2022 tritt Prof. Dr. Norbert Köster sein Amt als neuer Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät an. Bereits am 5. Juli 2022 war Köster, bislang Prodekan für Lehre und Studienangelegenheiten, vom Fachbereichsrat zum Dekan gewählt worden. Norbert Köster ist seit November 2019 Professor für Historische Theologie und ihre Didaktik. Er übernimmt das Amt von Prof. Dr. Johannes Schnocks, der nach zwei Jahren Amtszeit von seinem Posten als Dekan zurückgetreten war. Die Katholisch-Theologische Fakultät dankt Herrn Schnocks für seine Zeit als Dekan und wünscht ihrem neuen Dekan alles Gute!

Durga-Altar
© Anja Lüpken

Eine indische Göttin aus Köln zieht nach Münster

Neuzugang in der Religionskundlichen Sammlung

Das Institut für Religionswissenschaft freut sich über einen bedeutenden Neuzugang in der Religionskundlichen Sammlung. Der Durga-Altar war bis zuletzt Teil der Dauerausstellung des Rautenstrauch-Joest Museums in Köln. Ursprünglich wurde er für die Durga-Puja 2008 in Köln geschaffen und für das jährlich stattfindende Fest zu Ehren der Göttin Durga verwendet.

© Catrin Moritz

„Das ist eine Revolution – auch für unser Projekt“

Der Vatikan hat am 23. Juni überraschend tausende Briefe verfolgter Juden aus seinem Archiv veröffentlicht. Bislang waren diese Dokumente nur Forscher:innen in den Archiven vor Ort zugänglich. Im Projekt „Asking the Pope for Help“ arbeiten der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf und weitere Mitarbeiter:innen unserer Fakultät an einer kritischen Online-Edition dieser Bittschreiben. Im Interview schildert Wolf, was die nun online zugänglichen Akten für ihn und sein Projekt bedeuten.

 

© Entwurf: Ludger Hiepel | Bildnachweise – Roboter: © iStockphoto.com/PhonlamaiPhoto | alle anderen Bildelemente: pixabay.com

Brown Bag Meetings zur Digitalisierung

Herzliche Einladung an alle Mitglieder der Kath.-Theologischen Fakultät

Im Sommersemester finden zwei weitere Brown Bag Meetings zur Digitalisierung statt, zu denen alle Mitglieder der Fakultät herzlich eingeladen sind:

VON ERKLÄRVIDEOS BIS SOCIAL MEDIA: PRAXISBEISPIELE ALTERNATIVER PRÜFUNGSFORMATE
Referent:innen:
Das Team von TheoTVIST, Prof. Dr. Norbert Köster, Johanna Döller M.A. und Dipl.-Theol. Ludger Hiepel M.A.
15. Juni 2022 | 12.15 Uhr | KTH II

WARUM DIGITALE IDS UND ZERTIFIKATE?
Referent:
Rainer Perske (Leiter der Zertifizierungsstelle WWUCA der Universität Münster)
6. Juli 2022 | 12.15 Uhr | KTH II

Weitere Brown Bag Meetings sind in Planung.
Anregungen und Themenwünsche können gerne an fb2digitalisierung@wwu.de gerichtet werden.
Einladung THEOLOGIE DIGITAL
 

© KTF

Einladung zur Defensio von Maria Bebber

Am Dienstag, 14. Juni 2022, findet um 14:00 Uhr im KTh I, Johannisstraße 8-10, 48143 Münster, die Defensio der Dissertation von Frau Maria Bebber zum Thema "DANN IST DAS EIN TEIL VON MIR. Konstruktionen religiöser Identität in interkultureller christlicher Begegnung - eine qualitativ-empirische Studie" statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Defensio teilzunehmen. Die Einladung finden Sie hier.
Es wird um Anmeldung per  E-Mail bei Frau Hembrock gebeten. Anmeldeschluss ist Montag, 13. Juni 2022, 12:00 Uhr.

© Katholikentag

Mitglieder der Katholisch-Theologischen Fakultät auf dem Katholikentag 2022

102. Katholikentag vom 25. bis 29. Mai 2022 in Stuttgart

Vom 25. bis 28. Mai findet der Katholikentag unter dem Titel "leben teilen" in Stuttgart statt. Das Leitwort des Katholikentags möchte ausdrücklich an den Heiligen Martin von Tours, den Patron der Diözese Rottenburg-Stuttgart, anknüpfen, der seinen Mantel mit einem unbekleideten Armen teilte und in ihm Christus begegnete. Gelebte Nächstenliebe, globale Gerechtigkeit, Teilhabe aller Gläubigen an der Gestaltung der Kirche unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung sowie ein Setzen auf echten Dialog im ökumenischen und interreligiösen Gespräch - all diese Themen sind getragen vom Motto des Katholikentages, das nicht zuletzt auch an den christlichen Auftrag erinnert, politisch-gesellschaftliches Leben zu gestalten. Mit dabei sind auch Wissenschaftler:innen unserer Fakultät.

© Ludger Hiepel

"Star Wars - eine religiöse Weltraumsaga?"

Bericht über den TheoPodcast "Star Wars und die Theologie" von Christian Pelz und Marco Xu auf Radio Q

Was hat eigentlich Star Wars mit Religion zu tun? Das hat sich anlässlich des "Star Wars Days" (für alle Nicht-Star Wars-Fans: Es handelt sich dabei um einen inoffiziellen Feiertag, der am 4. Mai begangen wird und der der Star Wars Filme von George Lucas gedenkt) die Radio Q-Reporterin Marisa Markov gefragt. Antworten hat sie im Theo-Podcast "Star Wars und die Theologie" gefunden, den Dr. Christian Pelz und Marco Xu, beides wissenschaftliche Mitarbeiter an unserer Fakultät, ins Leben gerufen haben. Den Bericht auf Radio Q finden Sie hier.
Bericht über den Podcast von Frederik Ohlenbusch in "Die Eule", 9. Mai 2022

© IfR

Neuigkeiten aus der Religionskundlichen Sammlung: Restauration von zwei Skulpturen

Am Institut für Religionswissenschaft sind zwei Skulpturen aus der Religionskundlichen Sammlung gründlich restauriert worden. Nun strahlt die aus Porzellan gefertigte Figur der Guan-Yin wieder in vollem Weiß. Auch die zentrale Buddha-Figur des Reise- oder Hausaltars, die von ihrem Sockel gebrochen war, hat ihren Platz wieder eingenommen.

Weitere Informationen und zusätzliche Bilder finden Sie auf der Seite des IfR unter dem Reiter "Religionskundliche Sammlung"

© Forschungsstelle Origenes

Workshop "Attacke auf Origenes"

Die Forschungsstelle Origenes lädt herzlich zum Workshop „Attacke auf Origenes – Methodius, Epiphanius und das Panarion (374/77)“ am 13./14. Mai 2022 ein. Der Workshop findet im Rahmen der „Kolloquien zum Nachleben des Origenes X. Der Origenismus in der Spätantike III“ in den Räumen der Katholisch-Theologischen Fakultät (Johannisstr. 8-10, KTh I) der WWU Münster statt.

Es wird um Anmeldung per E-Mail an altkg@uni-muenster.de gebeten. Anmeldefrist ist der 8. Mai 2022.

Weitere Informationen sowie das Programmheft finden Sie auf der Homepage der Forschungsstelle.

© KTF/Hist. Seminar

Russlands Krieg gegen die Ukraine

Öffentliche Ringvorlesung im Fürstenberghaus

Im Sommersemester veranstalten Dr. Thomas Bremer, Professor für Ökumenik, Ostkirchenkunde und Friedensforschung an unserer Fakultät, und Dr. Ricarda Vulpius, Professorin für Osteuropageschichte am Historischen Seminar der WWU, eine öffentliche Ringvorlesung zu "Russlands Krieg gegen die Ukraine". Ab dem 11. April 2022 werden Referent:innen aus Wissenschaft, Kultur und Politik die unterschiedlichen Facetten und Folgen dieses Krieges analysieren und dessen Hintergründe und Kontexte beleuchten. Die Ringvorlesung findet montags von 20 - 21.30 Uhr im Fürstenberghaus (Raum F1, Domplatz 20-22, 48143 Münster) statt. Der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung! Das Programm finden Sie hier [Download-Link, de].

Ulrike Arnold in der Ausstellung transformation: desert space
© Victor van Keuren

transformation: desert space | Digitale Fortsetzung des Ausstellungskatalogs erschienen

Literarischer Rundgang durch den Ausstellungsraum mit studentischen Beiträgen

Die digitale Fortsetzung des von Carolin Hemsing und Ludger Hiepel herausgegebenen Katalogs zur Ausstellung transformation: desert space ist erschienen. Sie ist ein literarischer Rundgang durch den Ausstellungsraum: Leser*innen können so die Werke der durch die Kurator*innen präsentierten Reihung nach erschließen. Die Studierenden, die am Hauptseminars Dialogue Earth. Die Wüste als locus theologicus in Bibel, Geschichte und Kunst teilgenommen haben, führen dabei als Nachwuchsforschende in die jeweiligen Arbeiten von Ulrike Arnold und ihr eigenes theologischen Denken ein, das die Wüste in ein weites Spektrum einfasst: Schöpfung, Himmel und Erde, anthropologische Frage und Pilgern, Gottesbeziehung und Exodus.

Ausstellung Eroeffnung
© Victor van Keuren

transformation: desert space

Vernissage zur Ausstellung mit Werken der Düsseldorfer Künstlerin Ulrike Arnold in Saerbeck

Am Samstag, 6. November 2021, wurde die Ausstellung "transfomation: desert space", die von der Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie (ACHRIBI) und dem Institut für Biblische Exegese und Theologie (IBET) realisiert wurde, feierlich eröffnet. Etwa 50 geladene Gäste begrüßte Prof. Norbert Köster als Leiter der ACHRIBI. Nach dem Geleitwort von Prof.in Astrid Reuter, Prodekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster, stellten die Kurator*innen Carolin Hemsing und Ludger Hiepel das Ausstellungskonzept vor und ließen die Künstlerin Ulrike Arnold anschließend feierlich das Bunkertor an der schweren Kette für die Besucher*innen öffnen.

Die Ausstellung im Bunker 2 im Bioenergiepark Saerbeck ist bis 30.11.2021 freitags – montags 11 – 17 Uhr geöffnet.

Weitere Information auf der Homepage zum Projekt [externer Link, de].

Digitaler Hochschultag 2021

Programm online

Das Programm zum digitalen Hochschultag 2021 ist nun online. Am 11. November 2021 öffnet die Katholisch-Theologische Fakultät ihre virtuellen Türen für Interessierte am Theologiestudium. Ein gemeinsames Rahmenprogramm mit Evangelischer und Islamischer Theologie ermöglicht Einblicke ins Studium und informiert über aktuelle Entwicklungen rund um die Theologie in Münster. Weitere Informationen finden Sie hier [Download-Link, de].
 

Saal
© KTF

Willkommen an der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster

Begrüßung der Studierenden im ersten Semester

Erstmals seit dem Wintersemester 2019/20 konnte die traditionelle Erstsemesterbegrüßung in den Räumlichkeiten der Fakultät stattfinden. Rund Studierende fanden sich mit Abstand und Maske im KTh I und KTh II ein, um sich gegenseitig, die Fakultät sowie studiennahe Institutionen kennenzulernen. Ein Grußwort von Dekan Prof. Dr. Johannes Schnocks, ein theologischer Kurzvortrag von Prof. Dr. Norbert Köster sowie die jeweiligen Fachstudienberatungen gaben erste Einblicke in das Theologiestudium. Allen neuen Studierenden ein herzliches Willkommen und einen guten Start!

Bibl im St. Paulus-Dom
© Hiepel

Digitale Ausstellung: Die Bibel im St. Paulus-Dom

Seit dem 19. August 2021 sind in einer digitalen Ausstellung die interdisziplinären (Forschungs-)Ergebnisse eines Hauptseminars zu sehen, das sich unter besonderer Berücksichtigung auf Stoffe des Alten Testaments mit ausgewählten Kunstwerken der Domkammer, des Bischöflichen Diözesanmuseums und des St. Paulus-Doms beschäftigt hat. Anlass dieses Joint Ventures vom Seminar für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments und Domkammer des St. Paulus-Doms war das Jubiläum "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland". Die Ausstellung finden Sie hier [externer Link, de].

Blumen 1 1
© Pixabay

Rückblick und Ausblick zum Semesterende

Beginn der vorlesungsfreien Zeit - Einladung zum Welcome-(Back-)Wochenende am 22./23. Oktober 2021

Heute endet die Vorlesungszeit offiziell. Auch wenn der traditionelle Actus Academicus leider erneut entfallen muss, gratuliert die Fakultät allen Absolvent:innen sehr herzlich!
Für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der Fakultät beginnt nun die vorlesungsfreie Zeit. In der Hoffnung auf ein Wiedersehen in den Räumen der Fakultät sei an dieser Stelle schon einmal auf das Welcome-(Back-)Wochenende am 22./23. Oktober 2021 verwiesen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier [Download-Link, de].
 

Die Dekane der theologischen Einrichtungen
© Benedikt Hüffer

Neuer Raum für theologische Forschung und Lehre im Kontext religiöser Vielfalt

Erster Spatenstich für den Hüffer-Campus gesetzt

Ein theologisches Forschungszentrum für innovative Projekte, ein gemeinsamer Campus, mit dem der religiösen Vielfalt der Gesellschaft Rechnung getragen wird und ein Ort, der die Potentiale der Religionen für das Zusammenleben sichtbar macht: Am Hüffer-Campus soll dies mit dem "Campus der Religionen" ab 2024 verwirklicht werden. Der erste Spatenstich wurde am 1. Juli 2021 gesetzt. Bei der WWU und besonders in den theologischen Fakultäten sorgte dies für große Vorfreude mit Blick auf die vielversprechenden Zukunftsperspektiven.

Julius Voos-Preistraeger Innen
© Ludger Hiepel

Kinopremiere des Dokumentarfilms "Jüdisch leben heute! Aus dem Gemeindeleben in Münster"

Axel Linnenberg und Lynn Bürger mit Dr. Julius Voos-Preis ausgezeichnet

Im Rahmen der Kinopremiere des Dokumentarfilms "Jüdisch leben heute! Aus dem Gemeindeleben in Münster" sind die Regisseur*innen Axel Linnenberg, der an unserer Fakultät studiert, und Lynn Bürger mit dem Dr. Julius Voos-Preis der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ausgezeichnet worden. Der Dr. Julius Voos-Preis ehrt junge Menschen für ihre Beschäftigung mit christlich-jüdischen Themen. Die Kinopremiere im Cinema Kurbelkiste bildete den Auftakt zur Filmreihe "Auf das Leben", die in diesem Jahr filmische Auseinandersetzungen mit dem Judentum aus den vergangenen 100 Jahren bietet.

Paulus
© KTF

Sommersemester 2021 startet digital

In diesen Tagen beginnt ein weiteres Semester unter Pandemie-Bedingungen vorerst ausschließlich mit digitalen Angeboten.
Mit einer Einführungsveranstaltung per Videokonferenz wurden die neuen Studierenden begrüßt. Der Dekan Prof. Dr. Johannes Schnocks begrüßte die Studienanfängerinnen und Studienanfänger und ging in seiner Ansprache auf die besondere Situation eines Studiums unter den aktuellen Bedingungen ein.
Das Dekanat bedankt sich bei allen Mitgliedern der Fakultät für den großen Einsatz und die hohe Bereitschaft, sich auf den Alltag von Forschung, Lehre und Studium unter Pandemie-Bedingungen einzulassen und wünscht für das Sommersemester vor allem Gesundheit und Zuversicht.

Logo Theopodcast
© TheoPodcast | Ludger Hiepel

Über 10.000 Hörerinnen und Hörer von TheoPodcast

Kurz vor dem ersten Geburtstag (*22.01.2020) zählt der TheoPodcast aus der Katholisch-Theologischen Fakultät über 10.000 Hörerinnen und Hörer. Die Initiatoren, Ludger Hiepel und Clemens Leonhard, sowie die studentische Hilfskraft Rebecca Kelm freuen sich über diese große Zahl, die sich vor allem auf die Statistik bei den großen Portalen wie iTunes, Spotify etc. bezieht. Die Besucherinnen und Besucher der Seite www.uni-muenster.de/FB2/theopodcast sind da noch nicht mitgezählt. Die Zahl ist also sicher höher. „Herzlichen Dank an alle Hörerinnen und Hörer von TheoPodcast“ twitterte Ludger Hiepel am Freitag und fügt hinzu „Vielen Dank auch an alle Mitglieder der Fakultät, die sich durch einzelne Folgen am Projekt beteiligt und damit großen Anteil an diesem Erfolg haben!“. Sein Wunsch für die Zukunft: „Bleiben Sie uns treu und empfehlen Sie uns weiter!“.

Thomas Bremer und Adrian Wypadlo
© N. Into | S. Hendler

Neuer Schriftleiter der Theologischen Revue

Abschied von Thomas Bremer als langjährigem Schriftleiter

Im WS 2008/2009 hat das Kollegium der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster Prof. Dr. Thomas Bremer mit der Schriftleitung der Theologischen Revue beauftragt, nach genau zwölf Jahren gibt er dieses Amt nun an Adrian Wypadlo, Professor für Exegese des Neuen Testaments an unserer Fakultät, weiter.
Die Katholisch-Theologische Fakultät dankt Thomas Bremer für den großen Einsatz als Schriftleiter in den vergangenen Jahren und wünscht Adrian Wypadlo alles Gute für sein neues Amt.

Logo der Fakultät
© KTF

Begrüßung der Erstsemester im Wintersemester 2020/2021

Herzlich Willkommen

Die Katholisch-Theologische Fakultät begrüßte am 28. Oktober 2020 mit einer digitalen Einführungsveranstaltung ihre neuen Studierenden. Der Dekan Prof. Dr. Johannes Schnocks begrüßte die Studienanfängerinnen und Studienanfänger und ging in seiner Ansprache auf die besondere Situation des digitalen Semesters unter den Bedingungen der Pandemie ein. Prof. Dr. Thomas Bremer hielt einen Kurzvortrag zum Thema "Was Smalltalk bei einer Party, Osteuropa, eine Mineralwasserflasche und die Anrichte im Wohnzimmer meiner Mutter mit dem Theologiestudium zu tun haben“. Die Studienanfängerinnen und Studienanfänger erhielten außerdem einen ersten Überblick über einige studiennahe Institutionen.

Reinhard Hoeps und Norbert Köster
© KTF

Abschied der ACHRIBI von ihrem Gründer

Die Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie, Theologische Ästhetik und Bilddidaktik (ACHRIBI) hat zum 01.10.2020 ihren Leiter und Gründer Prof. Dr. Reinhard Hoeps in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1994 hat er an der offiziell 1998 eingerichteten Arbeitsstelle zahlreiche Forschungsprojekte betreut. Die Leitung der Arbeitsstelle wird übernommen von Prof. Dr. Norbert Köster. Damit ist die ACHRIBI zukünftig am Seminar für Historische Theologie und ihre Didaktik angesiedelt.

Logo Theopodcast
© TheoPodcast | Ludger Hiepel

Podcast zum Sammelband "Theologie im digitalen Zeitalter"

Nicht nur die Alltags- und Arbeitswelt hat die Digitalisierung verändert, sondern auch die Arbeits-, Studien- und Forschungszusammenhängen von Theolog*innen wandeln sich durch sie zunehmend. Was bedeutet das für das Theologiestudium? Welche Visionen gibt es für die Gestaltung digitaler theologischer Lehre? Andree Burke, Ludger Hiepel und Volker Niggemeier sind in dieser Doppelfolge im Gespräch mit Rebekka Burke über den im Dezember 2020 erschienen Sammelband "Theologie im digitalen Zeitalter".

Okumene Symbol
© Ökumene

„Gemeinsam am Tisch des Herrn“

Pressekonferenz am 11.09.2019

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 11. September 2019 um 10:15 Uhr in Frankfurt am Main werden die Wissenschaftliche Leitung des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (Prof. Dr. Volker Leppin, Tübingen, und Prof.in Dr. Dorothea Sattler) sowie die Bischöflichen Vorsitzenden dieses ökumenischen Gremiums (Bischof Dr. Georg Bätzing, Bistum Limburg, und Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck) das Dokument „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ vorstellen. Aus Sicht des Ökumenischen Arbeitskreises sind die erreichten Übereinstimmungen in der Lehre von Abendmahl/Eucharistie und Amt zwischen der Römisch-katholischen und der Evangelischen Kirche hinreichend, um dafür zu votieren, sich wechselseitig zur Feier von Abendmahl/Eucharistie in den liturgischen Formen der jeweils anderen Konfession einladen zu lassen.

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© Foto: Hiepel

Wozu ist die Bibel gut? – Ringvorlesung startet am 16. April

Professorinnen und Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät nehmen Stellung

Welche Rolle spielt die Bibel in den einzelnen Fächern der Theologie? In der Ringvorlesung gehen Professorinnen und Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät aus ihrer jeweiligen Fachperspektive heraus der Frage nach, welche Bedeutung der Bibel in ihrem Fach zukommt. Eine einmalige Gelegenheit, einen Einblick in das Theologietreiben an unserer Fakultät zu gewinnen!
Die Vorlesungen finden findet insgesamt neun Mal montags von 18-20 Uhr im Hörsaal KTh I in der Katholisch-Theologischen Fakultät, Johannisstr. 8-10, statt. Das Plakat mit den genauen Terminen und Themen können Sie hier herunterladen.
 

Gruppenfoto
© Haila Manteghi

Exkursion: Miteinander, nebeneinander oder gegeneinander?

Christlich-islamische Beziehungen im Libanon

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Assaad Elias Kattan (Zentrum für Religionsbezogene Studien) organisierte das Institut für Missionswissenschaft und außereuropäische Theologien vom 16. bis 25. März 2018 eine Exkursion in den Libanon zum Thema interreligiöser Dialog. Die Studierenden konnten das beeindruckende Zusammenleben verschiedener Religionen sowohl auf intellektueller Ebene als auch auf der zwischenmenschlichen Ebene selbst erfahren.

Foto Workshop Bobbert 2 1
© Sem. f. Moraltheologie

Erster Workshop zum neuen Forschungsschwerpunkt „Ethik und Psychologie“

Am 6. Februar 2018 fand am Seminar für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät ein Workshop zum Thema „Ethik und Psychologie“ statt. 17 Expert_innen aus Ethik, Psychologie, Theologie, Philosophie und Recht waren für den ersten Workshop, dem offiziellen Startschuss des neuen Forschungsschwerpunkts „Ethik und Psychologie“ von Prof.in Dr. Monika Bobbert, in Münster zusammen gekommen.
Ziel des neuen Forschungsschwerpunkts ist es, den Abstand zwischen angewandter Ethik und ethisch relevanten Feldern der Psychologie zu verringern.

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© Katholikentag

Hier finden Sie uns auf dem Katholikentag in Münster!

Angebote mit Angehörigen unserer Fakultät

Viele Angehörige unserer Fakultät sind auf dem Katholikentag engagiert und bieten auf Podien, in Gesprächen, bei Führungen, Lesungen, in Werkstätten und anderen Angeboten an, mit Ihnen in Kontakt zu kommen. Wir haben für Sie eine Übersicht erstellt und freuen uns auf Sie!
Für Studierende, die an einer Münsteraner Universität oder Hochschule eingeschrieben sind sowie für Schülerinnen und Schüler aus Münster, gibt es vergünstigte Dauerkarten für 15 Euro. Diese sind allerdings nicht über das Online-Formular kaufbar, sondern können nur gegen Vorlage des Ausweises in der Geschäftsstelle des Katholikentags (Breul 23) erstanden werden.
 

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© KTF/Hendler

Damit mehr für mehrere an unserer Fakultät stimmt

Fakultätsversammlung am 17. Januar

Stimmt alles? Diese Frage begleitete die Fakultätsversammlung vom 17. Januar 2018 zum Thema „Soziale Ungleichheit und Benachteiligungen an unserer Fakultät“. Man teilt die gleichen Räume, sitzt in denselben Vorlesungen, arbeitet an ähnlichen Stellen... und doch sind einige von uns mit Benachteiligungen konfrontiert, die andere so nicht kennen und die von den meisten nicht ohne weiteres wahrgenommen werden. Deshalb lohnt es sich innezuhalten und nachzufragen; die Selbstverständlichkeit, mit der der Alltagsbetrieb weiterläuft, zu unterbrechen um den Blick für Übersehenes oder Verdrängtes zu schärfen und Unausgesprochenes zur Sprache zu bringen. Insbesondere wollten wir in dieser Fakultätsversammlung verstehen, wie soziale Ungleichheit auch an unserer Fakultät zu Benachteiligungen führt und reproduziert wird.

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Frauen in kirchlichen Ämtern. Ökumenische Perspektiven

Osnabrücker Thesen wurden veröffentlicht

Das Jahr 2017 wird in der Ökumenischen Bewegung von bleibender Bedeutung sein. Zwei römisch-katholische Theologinnen (Margit Eckholt, Osnabrück, und Dorothea Sattler, Münster) luden zusammen mit zwei evangelischen Theologinnen (Ulrike Link-Wieczorek und Andrea Strübind, beide Oldenburg) vom 6. - 9.12.2017 zu einem Kongress ein, bei dem aus wissenschaftlicher Perspektive die Argumente geprüft wurden, die zu einer Öffnung im Hinblick auf die Teilhabe von Frauen an allen kirchlichen Ämtern und Diensten geführt haben. Abschließend wurden nach Vorträgen, Gesprächen und intensiven Beratungen die nun veröffentlichten Osnabrücker Thesen verabschiedet.

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© KTF/Hendler

Theologiestudierende aus Russland zu Besuch

Am 30. November besuchte eine Gruppe von 14 Theologiestudierenden aus verschiedenen orthodoxen theologischen Institutionen in Russland die Katholisch-Theologische Fakultät. Dekan Prof. Dr. Clemens Leonhard empfing die Gruppe, die im Rahmen eines Programms des "Petersburger Dialogs" in Deutschland diverse theologische Einrichtungen kennenlernt, und infomierte über die Universität, die Fakultät und das Theologiestudium in Deutschland.

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© privat

Der erste PROMi-Treff

Ein Rückblick

Am Montag, 20. November 2017, fand zum ersten Mal der PROMi-Treff, eine Initiative des Vereins Forums internationaler Studierender, des Netzwerkbüros Theologie & Beruf und des Prodekanats für Forschung, Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs statt. Mit dem PROMi-Treff als neuem Veranstaltungsformat wurde – neben dem bewährten PROMi-Tag, der jedes Sommersemester stattfindet – ein Ort der Vernetzung und des Austausches zwischen allen Nachwuchswissenschaftler_innen geschaffen.

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© KTF/Harrich

Bischof Erwin Kräutler zu Gast an der Fakultät

Dekan empfängt Träger des alternativen Nobelpreises und Mitarbeiter an der Umweltenzyklika

Am Dienstag, 28. November 2017 besuchte Dr. Erwin Kräutler, emeritierter Bischof von Xingu, Brasilien zusammen mit unserem Akademischen Direktor a.D. Dr. Heribert Woestmann die Katholisch-Theologische Fakultät und wurde von Dekan Prof. Dr. Leonhard empfangen. Bischof Kräutler war von 1981 bis 2015 Bischof von Xingu, der flächenmäßig größten Diözese Brasiliens und wurde mehrfach für sein Engagement für den Umweltschutz und die Menschenrechte ausgezeichnet.

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© KTF/Harrich

Dr. Gianluca De Candia habilitiert

Herzlichen Glückwunsch!

Dr. Gianluca De Candia hat im Rahmen des Habilitationsverfahrens durch seine Habilitationsschrift und durch eine Probevorlesung die Fähigkeit nachgewiesen, dass er das Fachgebiet „Philosophische Grundfragen der Theologie“ selbstständig und verantwortlich in Forschung und Lehre vertreten kann. Dekan Prof. Dr. Clemens Leonhard verlieh De Candia die venia legendi für das Fach Philosophische Grundfragen der Theologie.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrem neu ernannten Privatdozenten sehr herzlich!
 

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© privat

Erstes Colloquium Adamantianum am Cambridge Centre for the Study of Platonism

Göttliche und menschliche Freiheit: Die philosophische Bedeutung des Kirchenvaters Origenes (Theo Kobusch)

Die Auftaktveranstaltung der Colloquia Adamantiana am von Professor Douglas Hedley (Cambridge) geleiteten Cambridge Centre for the Study of Platonism, die – von Dr. Christian Hengstermann, Lehrstuhlvertreter am Seminar für Alte Kirchengeschichte und Fellow des Zentrums, organisiert – der Forschung jeweils eines wichtigen zeitgenössischen Origenes-Experten gewidmet sind, galt der Origenes-Deutung von Prof. Dr. Theo Kobusch (Bonn), der in kontroverser Diskussion die unterschiedlichen Anfragen der Referenten und Teilnehmenden beantwortete.
 

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Fachschaftsräte der Katholischen und der Evangelischen Fakultät veröffentlichen Positionspapier

Anlässlich des Reformationsjubiläums haben die Fachschaft der katholischen und die Fachschaft der evangelischen Fakultät aus Münster ein gemeinsames Positionspapier zur ökumenischen Zusammenarbeit erarbeitet und verabschiedet. Die künftige Zusammenarbeit wird in zehn Positionen festgehalten, zu denen sich die Fachschaften in Zukunft verpflichten. Ausgehend von einem wertschätzenden und respektvollen Miteinander stellen sie die persönliche und individuelle Freiheit der eigenen Überzeugungen – mit dem Ziel des andauernden Dialogs – in den Mittelpunkt ihres Papieres.

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„Geistliche Akademie“ aus Kiew zu Besuch in Münster

Informationsaustausch mit der Ausbildungsstätte der Orthodoxen Ukrainischen Kirche

Am 30. Oktober 2017 empfing Dekan Prof. Dr. Clemens Leonhard eine Delegation der "Geistlichen Akademie" aus Kiew. Diese theologische Hochschule ist die Ausbildungsstätte der Orthodoxen Ukrainischen Kirche und hat ihren Sitz im berühmten Höhlenkloster in Kiew. Dekan Leonhard informierte die Gäste über unsere Fakultät, die verschiedenen Studiengänge und die Staat-Kirche-Beziehungen in Deutschland.

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© KTF/Hendler

Herzlichen Glückwunsch, Frau Prof.in Wacker!

Zum 65. Geburtstag alles Gute!

Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrer Professorin für Exegese des Alten Testaments und Theologische Frauenforschung zu ihrem 65. Geburtstag. Prof.in Marie-Theres Wacker lehrt seit September 1998 an unserer Fakultät.
Wir wünschen Prof.in Marie-Theres Wacker einen fröhlichen Geburtstag und Gottes Segen!
Frau Wacker lädt alle, die mitfeiern wollen, am Montag, 6. November 2017, ein in ihrem Büro Johannisstraße 8-10, 2. Etage, zwischen 14.30 Uhr und 19.30 Uhr vorbeizuschauen und mit ihr anzustoßen.
 

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© privat

Prof. Dr. Frevel zu den Klageliedern als literarische Inszenierung einer Katastrophe

Ringvorlesung „Suchet den Frieden!“ beginnt am Donnerstag

Im Wintersemester 2017/2018 findet an der Katholisch-Theologischen Fakultät eine Ringvorlesung statt zum Thema: „‘Suchet den Frieden!‘ Kriegserfahrungen, Friedensutopien und Schritte zur Gewaltüberwindung im Christentum“. Die öffentliche Ringvorlesung wurde konzipiert, um die Friedensthematik im Vorfeld des Katholikentages 2018 von Seiten der Fakultät vorzubereiten.
Prof. Dr. Christian Frevel macht den Auftakt der Veranstaltungsreihe am 19.10.2017 von 18 – 20 Uhr im Hörsaal KTh II, Johannisstr. 8-10, mit seinem Vortrag: "Ein Zusammenbruch groß wie das Meer. Die Klagelieder als literarische Inszenierung einer Katastrophe und ihrer Verarbeitung". Der Eintritt ist kostenfrei.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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© KTF / Hendler

Wechsel im Dekanat - neues Dekanatsteam nimmt seine Arbeit auf

Prof. Dr. Leonhard ist neuer Dekan

Zum 1.10.2017 nimmt ein neues Dekanat an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU seine Arbeit auf. Im Fachbereichsrat wurde Prof. Dr. Clemens Leonhard zum neuen Dekan der Fakultät gewählt. Neu gewählt wurde auch Prof. Dr. Johannes Schnocks als Prodekan für Finanzen, Personal und Baufragen. Weiterhin werden Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins als Prodekanin für Forschung, Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs und Prof. Dr. Clauß Peter Sajak als Prodekan für Lehre und Studienangelegenheiten tätig sein.
Die scheidende Dekanin Könemann wünscht dem neuen Dekan mit seinen Prodekan_innen eine gute und erfolgreiche Zeit.

 

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© KTF/Urselmann

Studieren in Chile – 4 Fragen an… Prof. Dr. Guillermo Rosas

Prodekan unserer Partnerfakultät in Chile zu Gast in Münster

Im Juli war für wenige Tage der Prodekan der Theologischen Fakultät der Päpstlichen Universität von Santiago de Chile in Münster zu Gast, um unsere Partnerschaft zu stärken und neue Austauschmöglichkeiten zu ergründen. Seit vielen Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen den Fakultäten. Wissenschaftler und Studierende haben bereits jetzt die Möglichkeit, ein Semester in Santiago de Chile zu verbringen.
Wir haben Prof. Rosas vier Fragen gestellt, die er gerne beantwortete, um sich und seine Fakultät vorzustellen.

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© KTF/Harrich

Dr. Margit Wasmaier-Sailer habilitiert

Herzlichen Glückwunsch!

Dr. Margit Wasmaier-Sailer hat im Rahmen des Habilitationsverfahrens durch ihre Habilitationsschrift sowie durch ihren Vortrag ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet Philosophische Grundfragen der Theologie nachgewiesen und wurde somit an unserer Fakultät habilitiert.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrer neuen Privatdozentin sehr herzlich.
 

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© MFG

Erfolgreiche Zusammenführung von Expertise

Rund 80 Teilnehmende bei den 1. Münsteraner Fachgesprächen zur Zukunft des Theologiestudiums

Rund 80 Personen aus Deutschland und der Schweiz waren der Einladung von Dr. Barbara Zimmermann (Koordination Hochschuldidaktik) und Andree Burke (Netzwerkbüro Theologie und Beruf) nach Münster gefolgt, um an zwei Tagen (30.6. + 1.7.) über die Zukunft theologischer Studiengänge zu debattieren. Dank einer abwechslungsreichen, auf Kommunikation und Konkretion angelegten Tagungsdidaktik gelang es der Koordinatorin und dem Koordinator, Expert_innen der Curriculumsentwicklung in Münster zu vernetzen und den Dialog mit Vertreter_innen verschiedener Berufsfelder (Gemeinde, Schule, Hochschule und Kultur & Gesellschaft) zu intensivieren.
 

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© KTF/Harrich

Dr. Laukemper-Isermann und Dr. Eckhard habilitiert

Herzlichen Glückwunsch!

Gleich zweimal Grund zur Freude gab es am 27. Juni: Dr. Stefan Eckhard und Dr. Beatrix Laukemper-Isermann wurden an unserer Fakultät habilitiert.
Dr. Stefan Eckhard hat durch seine Habilitationsschrift sowie durch einen Vortrag seine besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Neuen Testaments nachgewiesen und wurde damit habilitiert.
Auf dem Gebiet Kirchenrecht hat Dr. Beatrix Laukemper-Isermann mit ihren Arbeiten im Rahmen eines kumulativen Habilitationsprojekts und durch einen Vortrag ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre nachgewiesen und wurde damit ebenfalls habilitiert.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert der neu ernannten Privatdozentin und dem neu ernannten Privatdozenten sehr herzlich!

 

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© KTF/Hendler

Der Hüffercampus - Prestigeobjekt und Dialogprojekt

Befürchtungen, Wünsche und Erwartungen

Der in den Medien vielfach angekündigte Hüffercampus als künftiger gemeinsamer Standort der Katholisch-Theologischen Fakultät, der Evangelisch-Theologischen Fakultät und der Islamischen Fakultät wirft viele Fragen auf, die insbesondere die beteiligten Fakultäten beschäftigen. Für unsere Fakultät war dies Anlass, eine Fakultätsversammlung einzuberufen, die sich mit genau diesem Thema auseinandersetzte: „Der Hüffercampus – Wünsche und Erwartungen“.

© Andree Burke - Ludger Hiepel/FIS

PROMi-Tag - ein Rückblick

Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses am 13. Mai 2017

Mit einem interessanten Programm lockte der PROMi-Tag - Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses  am 13. Mai 2017 zahlreiche Promovend_innen und erstmals auch Studierende an die Fakultät. Prodekanin Prof.in Heimbach-Steins berichtete über die Möglichkeiten einer Promotion am Fachbereich und informierte über die am 1. April in Kraft getretene neue Promotionsordnung. Anschließend fanden verschiedene Workshops statt.
 

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© Bistum Mainz

Ehemaliger Privatdozent unserer Fakultät wird Bischof von Mainz

Herzlichen Glückwunsch, Prof. Dr. Peter Kohlgraf!

Am Osterdienstag hat Papst Franziskus Prof. Dr. Peter Kohlgraf zum Bischof von Mainz ernannt. Seine Ernennung wurde zeitgleich im Vatikan und in Mainz bekannt gegeben, ein Termin für die Amtseinführung steht noch nicht fest.
Kohlgraf hatte im Oktober 2010 seine Habilitation unter der Betreuung von Prof. em. Dr. Udo Fr. Schmälzle an unserer Fakultät vorgelegt. Von 2010 bis zu seiner Berufung auf die Professur für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule Mainz im Wintersemester 2012/2013 war Kohlgraf hier als Privatdozent tätig.
Die Katholisch-Theologische Fakultät freut sich sehr und gratuliert ihm sehr herzlich. Wir wünschen Prof. Dr. Peter Kohlgraf viel Kraft, Mut und Zuversicht für seine neuen Aufgaben. Möge Gottes Segen Sie begleiten!
 

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© privat

Willkommen Prof. Dr. Seewald! - Neubesetzung der Professur für Dogmatik und Dogmengeschichte

Auszeichnung mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis

Prof. Dr. Michael Seewald übernimmt die Professur für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster. Der 29-jährige Theologe wurde bereits mehrfach für seine Forschung ausgezeichnet. Heute, am 3. Mai 2017, wird Seewald der Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verliehen.
Die Katholisch-Theologische Fakultät heißt Prof. Seewald an unserem Fachbereich herzlich Willkommen, gratuliert zum Heinz Maier-Leibnitz-Preis und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

 

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© HUC

Workshop jüdischer und christlicher Liturgiewissenschaftler_innen

Dalia Marx (Hebrew Union College Jerusalem) und Clemens Leonhard (Universität Münster) organisierten einen Workshop jüdischer und christlicher Liturgiewissenschaftler_innen Mitte Februar in Jerusalem. Gegenstand der gemeinsamen Arbeit waren Texte der jüdischen und christlichen Liturgiegeschichte vom ersten bis zum einundzwanzigsten Jahrhundert zu Fragen des Fastens, seiner Interpretation und der Organisation seiner Praxis in den beiden Religionen. Zum Workshop gehörte auch ein öffentlicher Abend in der Eingangshalle der Bibliothek des Hebrew Union College/Jewish Institute for Religion, wo Ruth Langer, Eli Schleifer, Israel Yuval, Harald Buchinger und Michael Krupp als Respondent zum Thema "Fasting and Identity" sprachen.

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© KTF/Hendler

Wir müssen reden – jede Perspektive zählt!

Fakultätsversammlung zum Thema Kommunikation

In Vorlesungen, Seminaren, Sprechstunden, in Kommissionen, Sekretariaten und Arbeitsgemeinschaften, auf Fluren, in E-Mails und in Pausen – überall wird am Fachbereich miteinander kommuniziert. Damit die Kommunikation mit- und untereinander an unserer Fakultät (auch weiterhin) gelingt, stand dieses Thema am 23. Januar 2017 auf der Fakultätsversammlung im Mittelpunkt. An insgesamt fünf Tischen waren die Fakultätsmitglieder zum World Café geladen und konnten sich bei Kaffee, Tee und Plätzchen zu verschiedenen Themen über die Kommunikation am Fachbereich austauschen.

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Dr. Dr. P. Raymond Jahae O.M.I. habilitiert

Dr. Dr. P. Raymond Jahae O.M.I. hat sich an unserer Fakultät am 20. Dezember 2016 habilitiert. Er wies im Rahmen des Habilitationsverfahrens seine besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Fachgebiet Philosophische Grundfragen der Theologie mit seiner Habilitationsschrift und durch eine Probevorlesung sowie einem anschließenden Kolloquium nach. Dekanin Prof.in Dr. Judith Könemann überreichte die Habilitationsurkunde und verlieh Jahae damit die venia legendi für das Fach Philosophische Grundfragen der Theologie.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert herzlich!

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© AGT

Bundesvollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Theologie

Fragenkatalog an Weihbischof Dr. Hegge

Die Bundesvollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Theologie (AGT) tagte vom 2. - 4. Dezember 2016 in Münster. Die AGT ist der Dachverband aller Interessenvertretungen der Studierenden in den Studiengängen der Katholischen Theologie Deutschlands. Dazu zählen neben den Fachschaften der Fakultäten und Institute unter anderem auch die Konferenz der Seminarsprecher der deutschen Priesterseminare, die Konferenz der Interessierten am Beruf der Pastoralreferent_Innen und – in ökumenischer Verbundenheit – der Studierendenrat Evangelische Theologie (SETh).

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© ZdK

Drei Fakultätsmitglieder im Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster ist jetzt mit drei Mitgliedern im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vertreten. Dessen jüngste Vollversammlung hat neben der Dogmatikerin und Ökumenikerin Prof.in Dr. Dorothea Sattler und der Sozialwissenschaftlerin Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins erstmals auch den Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf als „Einzelpersönlichkeiten“ gewählt.
 

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© KTF/Hendler

Abschied von Karin Vieth

Mit einer kleinen Feierstunde wurde Karin Vieth, die 27 Jahre an der Katholisch-Theologischen Fakultät tätig war, in den Ruhestand verabschiedet. Viele ehemalige und aktuelle Angehörige der Fakultät kamen zur Abschiedsfeier, um ihr zu danken und für diesen neuen Lebensabschnitt gute Wünsche zu überbringen. Der Prodekan für Finanzen, Personal und Baufragen Prof. Dr. Adrian Wypadlo dankte Vieth in einer Ansprache für ihr Engagement in all den Jahren.

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© Hochschuldidaktik

Erfolgreiche Schulung für Lehrende des wiss. Mittelbaus: „(De-)Motivation im Seminarraum“

Theologiedidaktische Expertise vor Ort!

„Die Box ist Gold wert!“ Eine Teilnehmerin der hochschuldidaktischen Fortbildung des wissenschaftlichen Mittelbaus hält zufrieden ihre Sicherungsbox in den Händen. Das ganze Material der Fortbildung ist darin verstaut und zur Übernahme für die eigene Lehrpraxis aufbereitet. Die Teilnehmerin hatte sich gemeinsam mit elf weiteren Kolleg_innen am Fortbildungstag (28.10.2016)  in vier Arbeitseinheiten intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was zu tun ist, wenn sich Demotivation im Seminarraum breit macht.

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© privat

Eröffnungsvortrag begeisterte rund 200 Teilnehmer_innen

Ringvorlesung gestartet

Unter dem Titel "Flucht und Religion. Hintergründe – Analysen – Perspektiven" begann am 20. Oktober 2016 mit rund 200 Teilnehmer_innen eine öffentliche Ringvorlesung der Katholisch-Theologischen Fakultät. Dr. Kenan Engin vom Bonner Institut für Migrationsforschung brachte mit seinem Vortrag zum Thema: "Fluchtbewegungen im Nahen Osten: Ursachen, Verläufe und Auswirkungen" den Teilnehmer_innen neue Erkenntnisse hinsichtlich der Frage nach Ursachen für die Konflikte im Nahen Osten. Alle weiteren Vorträge der Vorlesungsreihe finden Sie im Verlaufsplan. Die öffentliche Ringvorlesung findet donnerstags um 18 Uhr c. t. im Hörsaal H2, Schlossplatz 46, statt. Der Eintritt ist frei.  Herzliche Einladung!
 

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© Uni MS - Judith Kraft

Einladung zur Ringvorlesung

Flucht und Religion. Hintergründe - Analysen - Perspektiven

Die Ringvorlesung "Flucht und Religion. Hintergründe - Analysen - Perspektiven" beginnt am 20.10.2016 mit der Eröffnung durch die Dekanin und einem Vortrag von Dr. Kenan Engin zum Thema: "Fluchtbewegungen im Nahen Osten: Ursachen, Verläufe und Auswirkungen". Einen Verlaufsplan mit weiteren Informationen finden Sie hier. Die Ringvorlesung findet donnerstags um 18 Uhr c. t. im Hörsaal H2, Schlossplatz 46, statt. Herzliche Einladung!
 

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© KTF/Hendler

Paulo Evaristo Kardinal Arns wird 95

Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrem Ehrendoktor

Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster gratuliert ihrem Ehrendoktor Paulo Evaristo Kardinal Arns, OFM herzlich zum 95. Geburtstag.
Kardinal Arns war von 1970 bis 1998 Erzbischof von Sao Paulo in Brasilien. Am 19. Januar 1983 wurde Kardinal Arns die Ehrendoktorwürde der Katholisch-Theologischen Fakultät verliehen.
Wir wünschen dem Jubilar alles Gute und Gottes Segen.
 

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© Rainer Sturm/pixelio.de

PROMi-Tag. Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses 2016 - eine Rückschau

Am 2. Juli 2016 fand zum zweiten Mal der PROMi-Tag - Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses - an der Katholisch-Theologischen Fakultät statt. Stand beim PROMi-Tag 2015 eher die Anfangsphase der Promotion im Mittelpunkt, fokussierte der diesjährige Tag auf die Endphase. Nach der Begrüßung durch das Vorbereitungsteam, eröffnete die Prodekanin für Internationalisierung, Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins, den PROMi-Tag.

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© KTF/Zimmermann

Theologiedidaktische Expertise vor Ort!

Erfolgreiche Schulung für Lehrende des wiss. Mittelbaus zum Thema „Methodenkompetenz“

Daumen hoch! Über diese Rückmeldung durfte sich das Leitungsteam – bestehend aus Dr. Barbara Zimmermann (Koordinatorin für Hochschuldidaktik an unserer Fakultät) und Dr. Martin Lüstraeten – am Ende der Fortbildung freuen. Lehrende aus der Gruppe des akademischen Mittelbaus beschäftigten sich am 3. Juni 2016 im Rahmen eines Schulungstages intensiv mit dem Thema „Methodenkompetenz – Einsatz von hochschuldidaktischen Methoden in theologischen Seminaren“.

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© Loretan

Muslimische Gemeinschaften: Welche Wege führen zur Anerkennung?

Gastvortrag von Prof. Dr. iur. can. Lic. theol. Adrian Loretan

Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät spricht am Dienstag, 28. Juni 2016, um 11 Uhr s. t. im Hörsaal S 1, Schlossplatz 2 Prof. Dr. iur. can. Lic. theol. Adrian Loretan zum Thema: "Muslimische Gemeinschaften: Welche Wege führen zur Anerkennung?" Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

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© Assmann

Die Mytho-Theologie der Josephsromane

Gastvortrag von Prof. em Dr. Dr. h.c. mult Jan Assmann

Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät spricht am Freitag, 24. Juni 2016, um 18 Uhr c. t. im Hörsaal Audimax, Johannisstr. 12 - 20, Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Jan Assmann zum Thema: "Die Mytho-Theologie der Josephsromane". Der Vortrag ist Teil eines Symposiums zu Thomas Manns Joseph Roman. Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

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© Klinghardt

Das älteste Evangelium und die Entstehung der kanonischen Evangelien

Gastvortrag von Prof. Dr. Matthias Klinghardt

Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät spricht am Freitag, 24. Juni 2016, um 12 Uhr c. t. im Hörsaal KTh I, Johannisstr. 8 - 10, Prof. Dr. Matthias Klinghardt (TU Dresden) zum Thema: "Das älteste Evangelium und die Entstehung der kanonischen Evangelien". Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

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© KTF/Hendler

Abschied von Britta Björnfjorden

Nach fast 18-jähriger Dienstzeit im Dekanat der Katholisch-Theologischen Fakultät hat sich Britta Björnfjorden, Sachbearbeiterin im Dekanat und Mitglied im Fachbereichsrat, beurlauben lassen, um nach Schleswig-Holstein zu ziehen.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Björnfjorden von zahlreichen ehemaligen und aktuellen Kolleg_innen am Mittwoch, 15. Juni 2016, verabschiedet.

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© Eigenmann

Gastvortrag zu Leben und Theologie Câmaras

Anlässlich des Erscheinens der Biografie Dom Helder Câmaras sowie der Gesamtausgabe seiner Briefe wird Dr. Urs Eigenmann am Dienstag, 21. Juni 2016, um 19:30 Uhr im Hörsaal KTH I, Johannisstr. 8-10, einen Gastvortrag halten zum Thema: "Dom Helder Câmara - politische Praxis des Glaubens". Das Institut für Theologie und Politik und die Katholisch-Theologische Fakultät Münster laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

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Prof.in Dr. Lic. iur. can. Judith Hahn habilitiert

Herzlichen Glückwunsch!

Prof.in Dr. Judith Hahn hat im Rahmen des Habilitationsverfahrens durch die Habilitationsschrift „Das kirchliche Richteramt. Rechtsgestalt, Theorie und Theologie“ sowie durch ihren Vortrag „Wieviel an Recht verträgt die Kirche? Eine theoretische und theologische Problemanzeige zur Reichweite des kirchlichen Regelungsanspruchs“ ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet Kirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte nachgewiesen und wurde damit am 26.4.2016 an unserer Fakultät habilitiert. Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert herzlich.

Einladung zum Gastvortrag von Prof. em. Dr. Jürgen Ebach

Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät sowie des Instituts für Theologie und Politik spricht am Samstag, 23. April 2016, um 10 Uhr s.t. im KTh I, Johannisstr. 8-10, Prof. em. Dr. Jürgen Ebach (Bochum) zum Thema: "Biblische Perspektiven auf Flüchtlinge und Fremde". Der Vortrag wird im Anschluss auf politische Handlungsmöglichkeiten und die Erfahrungen des Instituts für Theologie und Politik hin kommentiert und es folgt eine Plenumsdiskussion.
Herzliche Einladung!
 

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Fakultätsversammlung zum Thema "Sorge und Arbeitsplatz"

Seit 2014 lädt die Katholisch-Theologische Fakultät ihre Angehörigen einmal im Semester zu einer Fakultätsversammlung ein. Dieses ganz besondere Format der Fakultätsversammlung möchte einladen, „fakultätsübergreifend und außerhalb von Statusgruppen-Eingebundenheit ins Gespräch und in den Austausch miteinander zu kommen“, so Volker Niggemeier in seiner Begrüßung.
In diesem Semester wurden zweimal je vier Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen, die dem Themenkomplex "Sorge und Arbeitsplatz" zuzuordnen sind, angeboten.
 

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Studieren in Chile - 5 Fragen an... Prof. Dr. Samuel Fernandez

Forschungsgast aus unserer Partnerfakultät in Santiago de Chile

Prof. Dr. Samuel Fernandez von unserer Partnerfakultät in Santiago de Chile forscht zurzeit bei uns über Origenes von Alexandrien. Seit vielen Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen den Fakultäten. Um den wissenschaftlichen Austausch weiterhin zu stärken, gibt es für unsere Fakultätsmitglieder die Möglichkeit, ein Semester in Santiago de Chile zu studieren. Prof. Fernandez stellt sich und seine Fakultät hier vor.

 

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Erstmaliger ökumenischer Universitätsgottesdienst in der Kirche der Uni-Klinik

Die Universitätsprediger Prof. Müller und Prof Roser luden ein

Am 3. Advent wurde erstmalig ein ökumenischer Universitätsgottesdienst in der zur WWU gehörenden Krankenhauskirche gefeiert zu der im Vorfeld die Universitätsprediger Prof. Klaus Müller und Prof. Traugott Roser eingeladen hatten. Der national wie international renommierte Palliativmediziner, Prof. Dr. Friedemann Nauck, der in der öffentlichen und politischen Diskussion zum ärztlich assistierten Suizid eine führende Rolle spielte, stellte in seiner Predigt seine Verantwortung in der Arzt-Patienten-Beziehung auf Basis von Vertrauen dar.
 

Norbert Koesters

PD Dr. Norbert Köster wird neuer Generalvikar im Bistum Münster

Die Katholisch-Theologische Fakultät freut sich und gratuliert herzlich

Der am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte wirkende Akademische Oberrat und Privatdozent Dr. Norbert Köster wird am 1. Juli 2016 neuer Generalvikar des Bistums Münster. Das hat der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, am 23. Oktober in Münster bekanntgegeben. Köster spricht von einer auch für ihn überraschenden Entscheidung, die seine Pläne durcheinander wirbelt.
Köster hofft, die Arbeit als PD weiterführen zu können.
 

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Wechsel im Dekanat - neues Dekanatsteam nimmt seine Arbeit auf

Prof.in Könemann ist die erste Dekanin in der Geschichte der Fakultät

Im Dekanat der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster hat ein neues Team seine Arbeit aufgenommen. Seit dem 1.10.2015 ist Prof.in Dr. Judith Könemann Dekanin der Fakultät, Prof.in Marianne Heimbach-Steins ist Prodekanin für Forschung, Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Clauß Peter Sajak ist Prodekan für Lehre und Studienangelegenheiten und Prof. Adrian Wypadlo hat das Amt des Prodekans für Finanzen, Personal und Baufragen übernommen. Der ehemalige Dekan, Prof. Reinhard Feiter, dankt allen für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünscht dem neuen Dekanat eine erfolgreiche Zeit.

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Herzlich Willkommen, Prof. Nitsche!

Bernhard Nitsche ist neuer Professor für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie

Die Katholisch-Theologische Fakultät freut sich, Bernard Nitsche als neuen Professor für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie begrüßen zu dürfen. Prof. Dr. Dr. Nitsche war ab 2010 als Privatdozent am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie in Freiburg tätig.
Wir wünschen Prof. Nitsche einen guten Start an unserer Fakultät!

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Theologie als Veränderungswerkzeug in der Welt

Theolog_innen hinterfragen die politische Dimension der akademischen Theologie

Die Fakultätsversammlung der Katholisch-Theologischen Fakultät am 22.6.2015 beschäftigte sich mit dem Thema: „Wie politisch ist unsere Theologie in Münster?“ Trotz angeregter Diskussion war es den Organisator_innen, darunter Prof. Wilfried Eisele, Prof. Reinhard Hoeps, Volker Niggemeier, Josef Becker, Konrad Joachim Haase, Jonas Hiesterman, Benedikt Kern, Monika Epping und Hedwig Rosenmöller, durchaus bewusst, dass die Frage nur angerissen, nicht aber abschließend bearbeitet werden kann. Nach einem einführenden Impulsreferat wurde in Arbeitsgruppen angeregt diskutiert.

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Mit einem Gemeinschaftsteam beim Theo-Cup 2015

"Bamster United" belegt den 11. Platz

Am ersten Juni-Wochenende fand der 21. Theo-Cup in Würzburg statt. Die Münsteraner Theologiestudierenden bildeten mit den Studierenden aus Bamberg das Gemeinschaftsteam "Bamster United" und belegten so den 11. Platz. Wir gratulieren!

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Forum international Studierender

Das Forum für internationale Studierende an unserer Fakultät lud am 14.01.2015 zum gemeinsamen Filmabend mit anschließender Diskussion.
Bei Popcorn und Getränken kam bei der Dokumentation „Erntehelfer“ von Moritz Siebert Kinostimmung auf. Der Film folgt dem indischen Priester Cyriac bei seiner Arbeit im unterfränkischen Vierhundert-Seelen-Dorf Seinsheim und führte den gut 25 Zuschauer_innen melancholische, heitere und skurrile Situationen aus Cyriacs Alltag und Arbeit vor Augen.

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Gastvortrag Matthias Kopp

Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät spricht am Montag, 15. Dezember 2014, um 14 Uhr c. t. im Hörsaal KTh I (Johannisstraße 8-10) Matthias Kopp, Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz (Bonn) zum Thema "Päpste und Jerusalem. Politische Pilgerreisen, vatikanische Diplomatie, ekklesiologische Konzepte". Dazu laden wir herzlich ein!
Der Gastvortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe „Jerusalem. Realität und Symbolik der heiligen Stadt im Alten Testament“ von Prof. Dr. Marie-Theres Wacker (Seminar für Exegese des Alten Testaments) statt.

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ESWTR-Konferenz zum Thema Verwundbarkeit:

Verwundbarkeit ist eine Voraussetzung dafür, Beziehungen eingehen sowie mit- und füreinander handeln zu können – davon zeugen christliche und islamische Theologien. Das stellten muslimische und christliche Theologinnen bei der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen, deutsche Sektion (ESWTR/D) heraus, die vom 7.- 9. November 2014 im Franz Hitze Haus in Münster stattfand.

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Erste Fakultätsversammlung: Lust an Wissenschaft fördern

Unter dem Thema „Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Informationen - Erfahrungsaustausch – Perspektiven“ fand am 23.6.2014 die erste Fakultätsversammlung statt.
Viele Angehörige der Fakultät waren gekommen, um sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen, welche Förderungen es bereits gibt und wie diese weiter ausgebaut werden können.

Walter Kasper - "Es braucht einen anderen Stil in der Amtsführung"

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Es hat 43 Jahre gebraucht, bis Walter Kasper an alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist. Am Freitagabend sprach er im prall gefüllten „Audimax“ der Universität über das Zweite Vatikanische Konzil und stellte sich den durchaus heiklen Fragen aus dem Publikum. Wiederverheiratet Geschiedene, Interkommunion, Frauen, Demokratie in der Kirche, Limburg - es war alles dabei.

Der Anfang war persönlich. „Wir jungen Theologen hofften auf Erneuerung und auf Schleifung der Bastionen“, bekannte der frühere Bischof und Kurienkardinal, als er sich in die Zeit des Konzils (1962-1965) zurückversetzte. „Für uns war das der Beginn einer neuen Zeitrechnung.“ Doch die Begeisterung hielt nur bedingt – was auch an den Ergebnissen des Konzils lag. „Alle Texte wurden einmütig verabschiedet. Das hatte seinen Preis“, so Kasper. Denn die unterschiedlichen Richtungen in der Kirche wurden durch Kompromisspapiere versöhnt. „Und das führte später zu großen Konflikten in der Interpretation der Texte.“ Jede Seite zitierte das, was ihr passte. „Aber das Konzil ist kein Steinbruch“, so Kasper, der als Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte von 1964 bis 1970 an unserer Fakultät dazu beitrug, die Texte des Konzils bekannt zu machen.

Der Gastvortrag war Teil des Projekts „Aggiornamento in Münster“ von Andreas Uwe Müller, dem heutigen Dogmatik-Professor. Darin wird versucht, das Konzil für junge Leute begreifbar zu machen, auch, indem die „Münster-Bezüge“ herausgestellt werden: Welche theologischen Ideen aus Münster sind im Konzil umgesetzt worden? Welche Theologen haben mitgewirkt? Wie wurden die Beschlüsse in Münster umgesetzt? Und: Was berichten Zeitzeugen, zum Beispiel Walter Kasper.

Und der schaute nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft, denn das Konzil sei „eine nicht abgeschlossene Geschichte“. So rücke die „Option für die Armen“, die im Konzil nur milde angesprochen wurde, durch Papst Franziskus endlich auch in den Blick der europäischen Kirche. Auch das Gewissen, das im Konzil als „Mitte und Heiligtum des Menschen“ bezeichnet wurde, in dem er „die Stimme Gottes hört“, werde noch nicht genügend geschätzt. „Das Gewissen des einzelnen ist die Grenze der Autorität der Kirche“, so der Kardinal. Auch müsse die Frage nach Gott deutlicher als früher gestellt werden. „Wir alle kennen Menschen, die nicht glauben. Und das sind keine schlechteren Menschen als die durchschnittlichen Christen.“

Die Zuhörenden waren eine bunte Mischung von Studierenden bis zu ergrauten Hörerinnen und Hörern des damaligen Professors; auch Bischof Felix Genn und Marianne Ravenstein als Prorektorin der WWU waren darunter. Fragen gab es einige, und die hatten es in sich. „Wenn das Gewissen zählt, können sich doch auch wiederverheiratet Geschiedene in ihrem Gewissen entscheiden, zur Kommunion zu gehen!“ war eine Bemerkung. „Stimmt“, antwortete Kasper, aber trotzdem seien auch klare Kriterien wichtig geben „und da werden wir neue Möglichkeiten finden“. Ob evangelische Christen in ihrem Gewissen entscheiden könnten zur Kommunion zu gehen, fragte ein anderer. "Ja", so der Kardinal. "Aber ich frage dann: Wollt ihr wirklich zu dem, was im Hochgebet vor der Kommunion gebetet wird ‚Amen‘ sagen?"  Und auf dem Hintergrund der gerade diskutierten Umfrage zu Ehe, Familie und Sexualität wurde gefragt, ob die Kirche demokratischer würde. Kasper nannte es "synodaler", und das soll heißen: Erst wird auf allen Ebenen der Kirche breit diskutiert, und erst dann entschieden. "Wir sind eine Gemeinschaft von mündigen Christen. Da braucht es einen anderen Stil in der Amtsführung." Limburg? "Das kenne ich auch alles nur aus der Zeitung. Aber in Rottenburg-Stuttgart hätten meine Gremien zu mir gesagt: Bischof, so geht das nicht." Klare Worte von einem, der aus Münster kam und seit vielen Jahren in Rom ganz nah dran ist.

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Joseph Ratzinger und die Exegese

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Gastvortrag zum Jahrestag der Antrittsvorlesung von Joseph Ratzinger als Dogmatiker in Münster am 28. Juni 1963

 

(28.6.2013) Wer auf Anekdötchen aus der Zeit Joseph Ratzingers in Münster gehofft hat, war möglichwerweise enttäuscht. Dafür ordnete Hansjürgen Verweyen, Schüler und Promovend des späteren Papstes, sehr kompetent und detailfreudig dessen vor genau 50 Jahren gehaltene Antrittsvorlesung als Dogmatiker an unserer Fakultät in das Gesamt seiner Theologie und der damaligen Zeit ein. Mit einem Schwerpunkt auf das gespannte Verhältnis Ratzingers zur historisch-kritischen Exegese.

Ganz so voll wie im Hörsaal 1 des Fürstenberghauses, damals am 28. Juni 1963, war es nicht. Doch auch im Hörsaal KTh I mussten Zusatzstühle her, um die Interessenten am Gastvortrag des Ratzinger-Schülers und emeritierten Fundamentaltheologen, Hansjürgen Verweyen, unterzubringen. Das Publikum reichte von jungen Studierenden bis zu einer Vielzahl "älterer Semester", die teils sogar Ratzinger in seiner Münsteraner Zeit selbst gehört hatten. Sie folgten einem anspruchsvollen Gastvortrag, der zunächst die Antrittsvorlesung des jungen Dogmatikers Joseph Ratzingers in den zeitgeschichtlichen Hintergrund des Zweiten Vatikanischen Konzils einordnete. Insbesondere an den Schemata zur Dogmatischen Konstitution über die Offenbarung entzündete sich in Rom der Streit - und Joseph Ratzinger gehörte als Berater zur Vorbereitungskommission. Wie ist das Verhältnis von Schrift und Tradition als "Quellen der Offenbarung" zu denken, das war die Frage.

Ratzinger hatte, so Verweyen, als systematischer Theologe immer ein großes Interesse an exegetischen Fragen. Der historisch-kritischen Methode und vor allem der Suche nach dem "historischen Jesus" stand er dabei skeptisch gegenüber, ein Grundzug, der sich bis in seine neuesten Jesus-Büchern hinein zeigt. Schon Ende der 1960er Jahre kam es darüber zu Meinungsverschiedenheiten etwa zu Walter Kasper (seinem Nachfolger in Münster) und besonders scharf zu Hans Küng. Als "Flucht von Christus zu Jesus" bezeichnete Ratzinger die historische Rückfrage in seinem Grundlagenwerk "Einführung ins Christentum" (1968). Ratzinger berief sich in seiner zunehmenden Kritik oft auf lehramtliche Vorgaben. Doch Hansjürgen Verweyen wies in seiner Gastvorlesung nach, dass er diese Texte "zumindest einseitig" interpretierte. Und manche Thesen aus seinen Jesusbüchern bezeichnete er als "exegetisch nachweislich falsch". Den gesamten Vortrag lesen Sie  hier.

Hansjürgen Verweyen, der viele Jahre lang Fundamentaltheologie an der Uni Freiburg lehrte, hat bei Joseph Ratzinger promoviert. Doch seine Beziehung zu dem Professor ging weit über das Wissenschaftliche hinaus. So taufte Ratzinger 1966 das erste Kind von Hans-Jürgen und Ingrid Verweyen und verhalf dem früheren Priesteramtskanidaten auch zu einem beruflichen Einstieg. Im Vorwort zu seinem Buch "Der unbekannte Ratzinger" schreibt Hansjürgen Verweyen: "Vor fünfzig Jahren wurde Papst Benedikt XVI. mein Lehrer. Den Dank, den ich Joseph Ratzinger schulde, vermag ich nicht abzutragen, aber hin und wieder ein Zeichen dafür zu setzen." Als weiteres "kleines Zeichen" mag die Gastvorlesung an unserer Fakultät gelten. Ein größeres sind die Bücher, die er gerade nach der Wahl Ratzingers zum Papst über dessen Theologie verfasst hat.

 

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Mittendrin beim Katholikentag in Mannheim - 16.-20. Mai 2012

Der Standort war ideal: Direkt am Wasserturm mittendrin im Katholikentagsgewühl stand der Pavillon unserer Fakultät. Hunderte kamen mehr oder weniger zufällig vorbei, blieben stehen, füllten den "Theo-Test" aus, hörten bei Interviews zu, suchten das Gespräch oder hinterließen eine Kontaktadresse. "In Münster habe ich auch studiert - damals!"

An explodierenden Studierendenzahlen wird der "Erfolg" eines Stands auf dem Katholikentag nicht zu messen sein. Aber er bringt ins Gespräch - auch mit Ehemaligen. "Ich habe noch bei Metz studiert!", "War eine tolle Zeit, damals!", "Schön, dass ihr da seid!" - so hörten wir oft. Andere wollten nur Kekse oder einen Bleistift abziehen, plaudern oder missionieren, wie das so ist auf einem Katholikentag.

Ein Treffpunkt war der Stand auch. Nicht unbedingt wie geplant "um Fünf", aber immer wieder im Laufe des Tages kamen Studierende und Dozierende vorbei. Sechsmal baten wir zum Interview - und jedes Mal gab es Zuhörerinnen und Zuhörer. Promis aus Kirche und Politik schlenderten bei uns vorbei, manche blieben stehen. Die Sonne schien, die Stimmung war gut.

Aufbruch? Man wird wohl die kleinen Schritte schätzen lernen müssen, denn riesige Aufbruchstimmung war nicht zu spüren. Doch die Engagierten, die Interessierten waren da in Mannheim. Sie hörten und diskutierten, und manche Veranstaltung war ein Gewinn. Und wer bei uns vorbei gekommen ist, hat gemerkt: Gut, dass unsere Fakultät da waren. Mittendrin auf dem Katholikentag.

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Vaticanista hielt vielbeachteten Gastvortrag

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Der Gastvortrag des langjährigen Vatikan-Korrespondenten und anerkannten vaticanista Marco Politi Ende April 2012 traf auf große Resonanz. "Der Hörsaal war überfüllt", sagt Antonio Autiero, Professor für Moraltheologie an unserer Fakultät, der den italienischen Journalisten eingeladen hat. "Und auch die an den Vortrag anschließende Diskussion war sehr klug und engagiert."

Das Publikum war quer durch die Generationen gemischt. "Es waren viele Studierende da, aber auch viele Münsteraner", so Professor Autiero. Sie hörten mit großer Aufmerksamkeit zu, als der italienische Vatikan-Experte das Pontifikat Benedikts XVI. als zweipolig beschrieb. "Als Denker, als Person des Wortes, hat Marco Politi den Papst als herausragend beschrieben", berichtet Autiero. "Aber zum 'Lenker der Kirche' hat er sehr viele kritische Anfragen." So seien die vergangenen Jahre von zahlreichen Krisen geprägt gewesen, etwa mit dem Islam, dem Judentum, aber auch innerhalb der Kirche. "Die Kurie ist führungslos, konstatierte Politi." Seinen gesamten Vortrag können Sie hören, wenn Sie unten links auf das kleine Dreieck klicken.

Die anschließende Diskussion war, so Antonio Autiero "von sehr klugen Fragen aus dem Publukim" geprägt. Und obgleich das 2011 erschienene Buch Politis "Ein Papst in der Krise" umstritten ist, blieben die Münsteraner auf Politis Seite. "Gerade von den älteren Zuhörern gab es großen Zuspruch und insgesamt eine große Begeisterung", fasst Autiero zusammen.

Der Journalist Marco Politi berichtete zwanzig Jahre lang für die linksliberale Zeitung "La Repubblica" aus dem Vatikan. Inzwischen arbeitet der 64jährige als freier Journalist. Der Italiener mit einer deutschen Mutter hat besonders über die Pontifikate von Papst Johannes Paul II. und jetzt von Benedikt XVI. geschrieben. Auf zahlreichen Reisen hat er die Päpste begleitet und persönlich kennen gelernt.