AKTUELLE MELDUNGEN

Promotionsvortrag von Michael Pfister und Matthias Daufratshofer
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Promotionsvortrag von Michael Pfister und Matthias Daufratshofer

Am Freitag, 15. Juli, fand in der Aula der KSHG der Actus Academicus der Katholisch-Theologischen Fakultät statt. In der erstmals wieder in Präsenz stattfindenden Veranstaltung nahmen Dr. Michael Pfister und Dr. Matthias Daufratshofer die Anwesenden in ihrem Promotionsvortrag mit auf eine Reise in die Geheimarchive des Vatikans.

„Das ist eine Revolution – auch für unser Projekt“
© Catrin Moritz

„Das ist eine Revolution – auch für unser Projekt“

Seit gestern, 23. Juni 2022, ist der vielleicht brisanteste Aktenbestand des Vatikan online zugänglich: Das Historische Archiv des Staatssekretariats, eines der wichtigsten Archive der Weltkirche, veröffentlichte online den Bestand „Ebrei“ mit tausenden Bittschreiben verfolgter Juden an Pius XII. – eine Sensation. Im Interview erläutert Hubert Wolf, was das für ihn sowie das Projekt seines Team "Asking the Pope for Help" bedeutet und warum damit eherne Grundsätze der vatikanischen Archivpolitik über Bord geworfen werden.

Überraschungsaktion für Maria Schmiemann

Überraschungsaktion für Maria Schmiemann

Am vergangenen Sonntag hat Maria Schmiemann, verantwortlich für das Sekretariat von Prof. Dr. Hubert Wolf, ihren 60. Geburtstag gefeiert. Mit einer Überraschungsaktion im Macellum hat das Team der Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte ihr heute zum Geburtstag gratuliert.

Michael Kardinal von Faulhaber
© EAM

Faulhaber-Tagebücher aus den Jahren 1942, 1943 und 1944 sind online

Mit den jetzt online verfügbaren Tagebüchern der Jahrgänge 1942, 1943 und 1944 von Michael Kardinal von Faulhaber veröffentlicht das Team des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und das Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster nun auch die letzten Tagebücher des früheren Erzbischofs von München und Freising aus der NS-Zeit. In ihnen schildert er exemplarisch Eindrücke aus dem Kriegsalltag und äußert sich zum missglückten Anschlag Claus Schenk Graf von Stauffenbergs auf Adolf Hitler, unter anderem mit den Worten: „Heute alles nervös, weil das ruchlose Verbrechen, das Attentat auf den Führer bekannt wurde.“

Hubert Wolf erhält Hoffmann-von-Fallersleben-Plakette
© Catrin Moritz

Hubert Wolf erhält Hoffmann-von-Fallersleben-Plakette

Prof. Dr. Hubert Wolf hat am 1. Mai die mit 3.000 Euro dotierte Hoffmann-von-Fallersleben-Plakette 2022 in Corvey bei Höxter erhalten und in der 19. Hofmann-von-Fallersleben-Rede an den Dichter erinnert. Er war von 1860 bis zu seinem Tod Bibliothekar der fürstlichen Bibliothek in Corvey. In einer Bilderstrecke finden sich die Höhepunkte der Veranstaltung.

Matthias Daufratshofer im Interview über Kirche und Sexualmoral
© privat

Matthias Daufratshofer im Interview über Kirche und Sexualmoral

Kirchenhistoriker Matthias Daufratshofer beschäftigt sich am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte intensiv mit dem päpstlichen Lehramt im 20. Jahrhundert. Im Interview mit „katholisch.de“ steht für ihn steht fest: Gerade in Sachen kirchlicher Sexualmoral hat es sich in eine unheilvolle Sackgasse manövriert. Im Rahmen der Tagung „Körper, Eros, Identität“ wird er heute, am 8. April, zudem einen Vortrag zum Thema halten.

© 2022 Archivio Apostolico Vaticano, Segr.Stato, Commissione Soccorsi 296, fasc. 120, fol. 46r. - per concessione dell’Archivio Apostolico Vaticano, ogni diritto riservato

Zwei Millionen Euro für Bittschreiben-Forschung

Zur Zeit des NS-Regimes wandten sich tausende Jüdinnen und Juden in Bittschreiben an die katholische Kirche und Papst Pius XII. Ein Team um Kirchenhistoriker Hubert Wolf hat jetzt eine Förderung von der Stiftung EVZ, dem Auswärtigen Amt und der Bayer AG erhalten, um die circa 15.000 Bittschreiben in den vatikanischen Archiven systematisch zu erfassen und in einer digitalen Edition für die Öffentlichkeit aufzubereiten.

© Andreas Reeg/Deutsche Akademie

Ein "ganz großer Moment". Hubert Wolf mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet

Am Samstag, 6. November 2021, wurde Hubert Wolf von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Staatstheater Darmstadt statt. Neben dem Sigmund-Freud-Preis wurden auch der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay an Franz Schuh und der Georg-Büchner-Preis an Clemens J. Setz verliehen.

© Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

Livestream zur Verleihung des Sigmund-Freud-Preises an Hubert Wolf

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung wird am Samstag, 6. November 2021, Hubert Wolf mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ehren. Die Verleihung findet ab 16 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Darmstadt statt. Neben dem Sigmund-Freud-Preis werden auch der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay an Franz Schuh und der Georg-Büchner-Preis an Clemens J. Setz verliehen.

© Bistum Mainz/Hoffmann

Thomas Brockmann neuer Leiter des Mainzer Dom- und Diözesanarchivs

Zum 1. Oktober 2021 hat PD Dr. phil. habil. Lic. theol. Thomas Brockmann die Leitung des Mainzer Dom- und Diözesanarchivs übernommen. Seit 2010 war Brockmann im Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte tätig; zunächst als Mitarbeiter im DFG-Langfristvorhaben „Römische Inquisition und Indexkongregation von 1542 bis 1966“, und dann, nach zwei Jahren als Lektor für Theologie bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Darmstadt, seit Wintersemester 2017 als Akademischer Oberrat.

© Catrin Moritz

Hubert Wolf erhält den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa

Der Kirchenhistoriker Hubert Wolf erhält den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2021. Der Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung wird am 6. November 2021 in Darmstadt verliehen und ist mit 20.000 Euro dotiert. In ihrer Begründung schreibt die Jury, dass es Hubert Wolf seit vielen Jahren gelinge, "mit seinen auf genauester Quellenkenntnis beruhenden, anschaulich geschriebenen und thesenstark argumentierenden Büchern eine breitere Öffentlichkeit für komplexe kirchengeschichtliche Fragen zu interessieren".

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Noch Plätze frei: Exkursion nach Trier und Maria Laach

Nach Trier und in die Benediktinerabtei Maria Laach führt eine Exkursion des Seminars für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie und des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte vom 7. bis 10. Oktober 2021. Von den 20 Plätzen sind noch einige frei. Studierende können sich am 6. Juli in einer Zoom-Konferenz unverbindlich über die geplante Fahrt informieren und dann entscheiden, ob sie an der Fahrt im Rahmen des Hauptseminars "Christentum in Trier und Maria Laach von der Spätantike bis in die Gegenwart" teilnehmen.

© Bistumsarchiv Münster

Vor 75 Jahren: Clemens August Graf von Galen, der "Löwe von Münster" stirbt

Am 22. März 2021 jährt sich zum 75. Mal der Todestag des Münsteraner Clemens August Kardinal von Galen, dem bekanntesten deutschen Bischof aus der Zeit des Nationalsozialismus. Nach seiner Seligsprechung im Jahr 2005 entbrannte in Wissenschaft und Öffentlichkeit eine Kontroverse um die Frage, wie "menschlich" ein Seliger überhaupt sein dürfe. Die am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte angesiedelte "Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Münster" unter der Leitung von Prof. Hubert Wolf setzt sich anlässlich des Jahrestags intensiv mit dieser weit über Münster und Deutschland hinaus bekannten Persönlichkeit auseinander.

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Faulhaber-Tagebuch 1939: Weiterhin Unterstützung für Hitler

Lediglich zwei Einträge widmet Michael von Faulhaber dem fehlgeschlagenen Attentat auf Adolf Hitler am 8. November 1939 im Bürgerbräukeller. Der Münchener Kardinal erwähnt zwar die "furchtbare Verwüstung" und die sieben Toten. Ein Bedauern über das Missglücken des Attentats auf Hitler sucht man jedoch vergebens. Stattdessen bekundet er, wie sogar der Papst, sein Beileid in einem Telegramm und nennt das Attentat ein "verabscheuungswürdiges Verbrechen". Das zeigen die Einträge des Jahrgangs 1939 der Faulhaber-Tagebücher, die das Team des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster jetzt online veröffentlicht hat.

© Metafilm GmbH

Film mit Prof. Wolf über Papst Pius IX. – und dessen Gegenspielerin

Warum eskalieren in der katholischen Kirche die Flügelkämpfe zwischen „Konservativen“ und „Reformern“ heute oft so heftig? Und woher kommt der Eindruck, Rom erhebe den Anspruch, die „ewig gültige, unveränderliche“ katholische Lehre zu verteidigen? Der Dokumentarfilm „Die Kirche bin ich – wie der Papst unfehlbar wurde“ gibt eine Antwort: In den gegenwärtigen Konflikten wirken das Erste Vatikanische Konzil (1869 bis 1870) und die von Papst Pius IX. beanspruchte Unfehlbarkeit nach.

© Matthias Daufratshofer

Pius XII. und die Shoa: Vortrag online

Es gibt Neuigkeiten zum Verhalten von Papst Pius XII. in Zeiten des Völkermords: Prof. Hubert Wolf berichtet davon in einem Vortrag, der jetzt online auf der Homepage der Universität Münster zu sehen ist. „Pius XII. auf der Spur“ lautet der Titel. Neue Funde in den Archiven belegen Wolf zufolge, dass Pius XII. früh über die Shoa informiert war. Tausende Verfolgte wandten sich mit Hilfsgesuchen an den Vatikan.

© Erzbischöfliches Archiv München

Abendveranstaltung: Faulhaber im Jahr der Pogromnacht

Der Jahrgang 1938 der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers ist jetzt online zugänglich. Im Sommer dieses Jahres wurde die Hauptsynagoge im Herzen der Stadt abgerissen, es folgte die Pogromnacht vom 9. November. Außerdem verschärfte das NS-Regime sein Vorgehen gegen den Katholizismus. Erste Forschungsergebnisse zur Reaktion des Erzbischofs von München und Freising werden am 8. Oktober 2020 ab 19 Uhr an der Katholischen Akademie in Bayern vorgestellt. Wegen der Corona-bedingten Teilnahmebeschränkungen sind aber leider keine Plätze mehr frei.

© gemeinfrei (Wikimedia commons)

Podcast zu Pius IX.

Warum ist der Papst unfehlbar? Über diese Frage diskutiert Prof. Hubert Wolf mit der Philosophin und Moderatorin Dr. Rebekka Reinhard im Podcast der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (wbg). Grundlage des Gesprächs ist das Buch "Der Unfehlbare" über Pius IX., der von 1846 bis 1878 Papst war. Darin erzählt der Kirchenhistoriker die spannende Lebensgeschichte von Giovanni Maria Mastai-Ferretti, der vom kränkelnden jungen Adligen aus der Provinz zum mächtigsten und am längsten amtierenden Papst der Geschichte wurde.

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Zwei neue Doktoren

Innerhalb von sieben Tagen haben sowohl Michael Pfister (auf dem Foto links) als auch Matthias Daufratshofer (rechts) ihr Rigorosum im Fach Kirchengeschichte bestanden. Damit hat Prof. Hubert Wolf (Mitte) insgesamt 26 erfolgreiche Promotionsverfahren als Erstgutachter betreut. Weil der Actus Academicus der Katholisch-Theologischen Fakultät wegen der Corono-Schutzmaßnahmen in diesem Semester in der üblichen Form ausfällt, wird der Dekan Prof. Dr. Clemens Leonhard die Urkunden am 17. Juli einzeln überreichen.

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Noch Plätze frei: Exkursion nach Trier und Maria Laach

Nach Trier und in die Benediktinerabtei Maria Laach führt eine Exkursion des Seminars für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie und des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte vom 8. bis 11. Oktober 2020. Von den 20 Plätzen sind noch einige frei. Studierende können sich am 29. Juni in einer Zoom-Konferenz unverbindlich über die geplante Fahrt informieren und dann entscheiden, ob sie an der Fahrt im Rahmen des Hauptseminars "Christentum in Trier und Maria Laach von der Spätantike bis in die Gegenwart" teilnehmen.

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ARD-Doku zu Pius XII. und zur Archivöffnung

Wie hat sich Papst Pius XII. angesichts der Ermordung der europäischen Juden verhalten? Dieser hochbrisanten Frage hat die ARD jetzt eine 45-minütige Dokumentation gewidmet. Der Film „Die Geheimnisse der Akten. Der Vatikan öffnet seine Archive“ ist ein Jahr lang über die Mediathek online zugänglich.

© Wikimedia Commons

Zeit-Dossier: Was Pius XII. über den Holocaust wusste

Papst Pius XII. hat früh und umfassend vom Massenmord an den europäischen Juden erfahren. Das zeigen die Ergebnisse erster Recherchen in den neu zugänglichen Beständen der vatikanischen Archive, über die Prof. Hubert Wolf und sein Team in einem umfangreichen Dossier der „Zeit“ vom 23. April berichten. Deutlich wird auch: Die von Papst Paul VI. 1965 angestoßene Edition ausgewählter Dokumente aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs ist an entscheidender Stelle unvollständig.

© EAM

Faulhaber-Tagebuch 1947: Flüchtlinge sollten nach Kanada auswandern

Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten sollten nach Ansicht Michael Kardinal von Faulhabers nach Kanada weiterziehen. Das zeigt der Jahrgang 1947 der Tagebücher des Erzbischofs von München und Freising, den das Forscherteam des Instituts für Zeitgeschichte München−Berlin und des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster auf der Seite www.faulhaber-edition.de veröffentlicht hat. Damit sind jetzt die Jahrgänge 1911 bis 1919, 1933 bis 1937 und 1945 bis 1947 online zugänglich.

© privat

Vatikanische Archive öffnen Bestände

Es gibt neue Quellen aus einer Zeit der extremen Verbrechen und weltgeschichtlichen Umbrüche: In den vatikanischen Archiven sind die Bestände aus dem Pontifikat von Papst Pius XII. (1939 bis 1958) zugänglich geworden. Prof. Hubert Wolf ist mit seinem Team vor Ort. Er wird gemeinsam mit Dr. Barbara Schüler, Dr. Sascha Hinkel, Dr. Elisabeth-Marie Richter, Dr. Judith Schepers, Michael Pfister und Matthias Daufratshofer Antworten auf einige der meistdiskutierten Fragen der Kirchengeschichte suchen.

© Andreas Kühlken - KNA

Prof. Wolf: Debatte über "Viri probati" nicht abgeschlossen

Die Debatte über „Viri probati“ ist durch das nachsynodale Schreiben "Querida Amazonia" Prof. Wolf zufolge "alles andere als abgeschlossen". Denn im Hinblick auf die Möglichkeit, verheiratete Männer zu Priestern zu weihen, werde ein wichtiger Punkt übersehen. Für viele Frauen dürfte das Schreiben allerdings "eine große Enttäuschung bedeuten und inakzeptabel sein": "Das Thema der Priesterweihe für Frauen ist vom Tisch, und ich befürchte, auch Diakoninnen wird es unter Franziskus nicht geben."

© ZIT/Peter Grewer

Antisemitismus in Christentum und Islam

Über "Potenziale gegen Antisemitismus im Islam und im Christentum" hat Prof. Wolf bei einer Podiumsdiskussion in Münster gesprochen. Er betonte dabei die lange und schmerzhafte "Lerngeschichte" der katholischen Kirche und hob die Bedeutung der öffentlichen Vermittlung theologischer Erkenntnisse hervor. Der islamischen Theologe Prof. Mouhanad Khorchide beklagte einen Mangel an innermuslimischen Debatten über Antisemitismus. Auf dem Podium saßen außerdem die Antisemitismus-Beauftragten des Landes NRW Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Münster Sharon Fehr und der evangelische Theologe Prof. Arnulf von Scheliha; Moderatorin war die WDR-Journalistin Christina-Maria Purkert.

© Manu Friederich (Universität Bern)

Universität Bern verleiht Hubert Wolf Ehrendoktorwürde

Die Theologische Fakultät der Universität Bern zeichnet Prof. Hubert Wolf am Samstag, 7. Dezember 2019, mit der Ehrendoktorwürde aus. Zur Begründung heißt es im vorab veröffentlichten Programm, Wolf habe Vergessenes aus der "Krypta" der Kirchengeschichte ins Licht gestellt, zur Neubewertung verdrängter Traditionen angeregt und durch die grundlegende Aufarbeitung von Inquisitionsakten "zur Rehabilitation von Opfern kirchlicher Zensur" beigetragen. Mit seinen kirchengeschichtlichen Forschungen leiste er auf diese Weise "einen bedeutsamen öffentlichen Beitrag zum derzeitigen Diskurs über die 'ecclesia semper reformanda'", die stets zu reformierende Kirche.

© EAM

Faulhaber-Tagebücher 1937: Von Hitlers "gutem Willen"

Michael Kardinal von Faulhaber hoffte Anfang 1937 trotz der kirchenfeindlichen Politik des NS-Regimes weiter auf Hitlers guten Willen. Das zeigen seine Tagebücher aus diesem Jahr, die ein Forscherteam des Instituts für Zeitgeschichte München−Berlin und des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster jetzt wissenschaftlich bearbeitet und veröffentlicht hat. Auf der Seite www.faulhaber-edition.de sind damit inzwischen die Jahrgänge 1911 bis 1919, 1933 bis 1937 und 1945/1946 online zugänglich.

© SRF

Fernsehsendung zum Zölibat mit Prof. Wolf

Gehört der Zölibat abgeschafft? Über diese Frage diskutiert Prof. Hubert Wolf am Sonntag, 27. Oktober 2019, um 10 Uhr im Schweizer Fernsehen SRF 1 mit der Moderatorin, der Religionswissenschaftlerin Olivia Röllin. Die halbstündige Sendung in der Reihe „Sternstunde Religion“ wird am Dienstag, 29. Oktober, um 11 Uhr wiederholt.

© C.H.Beck

Neues Buch befeuert Debatte um den Zölibat

Prof. Dr. Hubert Wolf hat ein Buch mit 16 Thesen zum Thema „Zölibat“ veröffentlicht und damit rege Diskussionen ausgelöst. Der Kirchenhistoriker kommt zu dem Ergebnis, dass einer Abschaffung des Pflichtzölibats weder biblische noch dogmatische Hindernisse entgegenstehen. „In der Geschichte der Kirche sprachen zwar immer wieder gute und weniger gute Argumente für den Pflichtzölibat, heute können diese aber nicht mehr überzeugen.“

© Wikimedia Commons

Pius XII. und die Juden: Krupp-Stiftung fördert Archivstudien

Die Stiftung Alfried Krupp von Bohlen und Halbach unterstützt mit knapp 250.000 Euro die Forschungen von Prof. Hubert Wolf und seinem Team in den vatikanischen Archiven. Dort werden am 2. März 2020 die bisher verschlossenen Bestände aus dem Pontifikat Piusʼ XII., also aus den Jahren 1939 bis 1958, für die Forschung zugänglich. Im Fokus des Interesses steht eine Frage, über die seit mehr als einem halben Jahrhundert heftig gestritten wird: Was wusste Pius XII. von der Shoa, warum verurteilte er sie nicht laut und deutlich?

© Pacelli-Projekt

Pacelli-Edition: Homepage neu gestaltet

Übersichtlicher, benutzerfreundlicher und mit neuen Angeboten: Der Webauftritt der Pacelli-Edition ist seit Ende Juni neu gestaltet. Zehn Jahre nach dem ersten Online-Gang ist die Datenbank mit den Nuntiaturberichten der Jahre 1917 bis 1929 jetzt auch mit Smartphone oder Tablet zu nutzen. Suchbegriffe können direkt auf der Startseite eingegeben werden; die nach Archiven, Themen oder Chronologie geordnete Suche ist nur noch einen Link entfernt.

© EAM

Faulhaber-Tagebücher 1936: Zu Besuch bei Hitler

Der Jahrgang 1936 der Faulhaber-Edition ermöglicht neue Erkenntnisse zum Treffen des Münchener Erzbischofs mit Adolf Hitler auf dem Obersalzberg am 4. November 1936. Faulhaber hatte sich über Vertraute bemüht, das persönliche Treffen mit dem „Führer“ zu arrangieren, um das Verhältnis zwischen NS-Staat und katholischer Kirche zu verbessern, das sich zuvor rapide verschlechtert hatte. Bisher unbekannte Beiblätter zu seinem Tagebuch dokumentieren Ablauf und Inhalt der mehrstündigen Unterredung in bisher nicht gekannter Tiefe.

© Wikimedia Commons

Faulhaber-Tagebücher 1946: Weihbischof war Gestapo-Spitzel

Der Münchener Weihbischof Anton Scharnagl hat offenbar mit der Gestapo kollaboriert. Erzbischof Michael von Faulhaber drängte ihn deswegen nach dem Ende des Nazi-Regimes zum Rückzug von seinem Amt. Das zeigt der Jahrgang 1946 der Faulhaber-Tagebücher, die das Forscherteam des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster jetzt online veröffentlicht hat.

© Andreas Kühlken/KNA

"Die Öffnung der Vatikan-Archive zu Pius XII. war lange überfällig"

Im März 1939, also vor genau 80 Jahren wurde der Italiener Eugenio Pacelli zu Papst Pius XII. gewählt. Bei einer Audienz zum Jahrestag der Wahl kündigte Papst Franziskus jetzt an, das Geheimarchiv des Vatikans zum Pontifikat von Pius XII. während des Zweiten Weltkriegs ab März 2020 erstmals für Wissenschaftler zu öffnen. Norbert Robers, Leiter der Pressestelle der Universität Münster, sprach mit Prof. Dr. Hubert Wolf über die Gründe der frühen Freigabe und die Bedeutung für das Seligsprechungsverfahren von Pius XII.

© Pacelli-Edition

Berichte Pacellis aus dem Jahr 1927 online

Ein spannendes Jahr: 1927 verhandelte Eugenio Pacelli, Nuntius in Berlin, unter anderem mit Preußen über einen Staatskirchenvertrag und mit der Sowjetunion über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Auf der Website der Pacelli-Edition lässt sich das jetzt detailliert nachverfolgen, denn dort sind seit dem 25. Februar 2019 mehr als 1.050 weitere Dokumente frei zugänglich.

© EAM

Öffentliche Vorstellung der Faulhaber-Tagebücher aus dem Jahr 1945

Der Bombenkrieg, das KZ Dachau, die Entnazifizierung und der Beginn des Wiederaufbaus: Wie sich der Münchener Erzbischof Michael Kardinal von Faulhaber zu diesen Themen des Jahres 1945 verhielt, zeigt eine Veranstaltung in der Katholischen Akademie in Bayern am Donnerstag, 14. Februar 2019, von 19.00 bis 20.30 Uhr. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Editionsprojektes „Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911–1952)“ werden Auszüge aus den Quellen lesen, die Zusammenhänge erläutern und einen Einblick in ihre Arbeit geben.

© SMNKG

Raphael Hülsbömer gewinnt Dissertationspreis der Universität Münster

Dr. Raphael Hülsbömer erhält den mit 3.500 Euro dotierten Dissertationspreis der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, und zwar für seine von Prof. Dr. Hubert Wolf betreute Arbeit „Eugenio Pacelli im Spiegel der Bischofseinsetzungen in Deutschland von 1919 bis 1939“. Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der Universität Münster, wird die Auszeichnung am Freitag, 7. Dezember, im Münsteraner Schloss überreichen.

© arn

Raphael Hülsbömer beim Actus Academicus

Raphael Hülsbömer wird am kommenden Freitag den Promotionsvortrag beim Actus Academicus der Katholisch-Theologischen Fakultät halten. Der Festakt für die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen findet ab 16 Uhr in der Aula der Katholischen Hochschulgemeinde (Frauenstraße 3-6) statt. Unter dem Titel „Wächter der Kirche“ nimmt Hülsbömer einen besonders brisanten und wichtigen Fall in den Blick: die Wahl und Einsetzung Konrad von Preysings zum Berliner Bischof im Jahr 1935.

© Katholisch-Theologische Fakultät

Kirchengeschichte als Geschichte der Schriftauslegung?

Ist Kirchengeschichte vielleicht nicht anderes als die Geschichte der Auslegung der Heiligen Schrift? Dieser Frage hat Prof. Hubert Wolf seinen Beitrag zur Ringvorlesung "Wozu ist die Bibel gut" gewidmet. Der Videomitschnitt der Veranstaltung ist jetzt auf dieser Website freigeschaltet.

© Katholikentag

Kirchengeschichte auf dem Katholikentag

Beim Katholikentag in Münster sind Prof. Dr. Hubert Wolf sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte auf mehreren Veranstaltungen vertreten.

© ZDF

ZDF-Film zu Benedikt XVI. und Franziskus

Fünf Jahre nach dem überraschenden Rücktritt von Benedikt XVI. und der Wahl von Franziskus hat ein Filmteam des ZDF Prof. Dr. Hubert Wolf zu den beiden Päpsten interviewt. Ausschnitte des Gesprächs sind am Sonntag, 25. Februar, um 23.40 Uhr in der Reihe „ZDF History“ zu sehen.

© EAM/Michael Greßberger

"Am Abend schwirrt mir der Kopf vor Exzellenzen"

Im Weltkriegsjahr 1917, also vor 100 Jahren, trat Michael von Faulhaber sein Amt als Erzbischof von München und Freising an. Die Tagebucheinträge Faulhabers aus diesem Jahr sind nun vollständig online auf der Website des Editionsprojektes www.faulhaber-edition.de zugänglich. Sie dokumentieren nicht nur den Beginn von Faulhabers 35 Jahre währender Amtszeit als katholischer Oberhirte in der bayerischen Landeshauptstadt, sondern zeigen auch: Der Amtsantritt fiel in eine politisch aufgeladene Zeit.

© Screenshot/ARD alpha

Film über die Friedensinitiative Papst Benedikts XV.

Der Sender „ARD Alpha“ hat am 12. November eine 45-minütige Dokumentation zu der Friedensinitiative ausgestrahlt, mit der Papst Benedikt XV. vor hundert Jahren den Ersten Weltkrieg beenden wollte. Die Sendung ist jetzt online in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks zu finden. Sie basiert auf dem Mitschnitt einer vom Pacelli-Projekt vorbereiteten Abendveranstaltung an der Katholischen Akademie in München.

© privat

Ursel Tünnißen gewinnt Hefele-Preis

Die Theologin Ursel Tünnißen hat am 21. Oktober 2017 im Tübinger Ambrosianum den mit 2.500 Euro dotierten Hefele-Preis des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart erhalten. Ausgezeichnet wurde sie für ihre kirchengeschichtliche Magisterarbeit über den Konstanzer Generalvikar Ignaz Heinrich von Wessenberg (1774 bis 1860), die am Münsteraner Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte entstand.

© Wikimedia Commons

Buchpräsentation mit Winfried Kretschmann

Pünktlich zum Lutherjahr werden der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und weitere prominente Gäste am 14. Juli in Stuttgart den Sammelband „Staat und Kirche seit der Reformation“ vorstellen, den Hubert Wolf gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Hans-Georg Wehling und dem Zeithistoriker Reinhold Weber herausgegeben hat. Die Begrüßung übernimmt die Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Kretschmann hält eine Rede.

© EAM

Kriegsmüder Feldpropst und Attentatsopfer

Zwei weitere Jahrgänge der Tagebücher Michael von Faulhabers sind jetzt vollständig online zugänglich. Die Notizen aus den Jahren 1918 und 1934 zeigen den Münchener Erzbischof unter anderem als kriegsmüden Feldpropst und als Opfer eines Attentats. Darüber hinaus lässt die kritische Online-Edition an vielen Stellen erkennen, wie Faulhaber die Jahrhundertkatastrophen des Ersten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Diktatur wahrnahm.

© SMNKG

Leseproben aus "Konklave" und "Krypta"

„Konklave“ und „Krypta“, die beiden jüngsten Bestseller von Hubert Wolf, stehen jetzt in Auszügen online zum Download zur Verfügung. Der Verlag C.H. Beck kommt damit dem großen Interesse entgegen, auf das die beiden Bücher in der katholischen Kirche und der Theologie sowie in den Medien und der breiteren Öffentlichkeit gestoßen sind. Wolf spürt nicht nur der Vergangenheit nach, sondern zeigt auch, was das Wissen um die Geschichte für die Zukunft bedeuten kann.

© Wissenschaftskolleg Berlin

Buchvorstellung "Konklave" im Online-Video

Hubert Wolf hat sein neues Buch „Konklave“ am 1. Februar im Berliner Wissenschaftskolleg vorgestellt, wo er ein Jahr als Fellow den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Disziplinen sucht. Sein Vortrag bietet einen Blick hinter die Kulissen der geheimnisvollen Verfahren und Rituale vom Tod eines Papstes bis zur Einsetzung seines Nachfolgers. Ein Video der Veranstaltung und die Powerpoint-Präsentation sind jetzt auf der Website des Wissenschaftskollegs zu sehen.

© C.H. Beck

Konklave: Ein Geschichtsbuch mit Zukunftsszenario

Einzug der Kardinäle, absolute Geheimhaltung, weißer Rauch, „Habemus Papam“: Hubert Wolf blickt in seinem neuen Buch „Konklave“ hinter die Kulissen der Papstwahl. Er zeigt, dass die Verfahren und Rituale nicht so alt sind, wie sie scheinen, sondern sich über die Jahrhunderte immer wieder gewandelt haben. Und er entwirft vor diesem Hintergrund das Szenario einer neuen Papstwahlordnung im Jahr 2059. „Die Geschichte bietet eine überraschende Vielfalt von Antworten auf die Fragen, wer wählen darf, wer gewählt werden darf oder wie was inszeniert wird“, so Wolf.

© ZdK

Hubert Wolf im Zentralkomitee

Prof. Dr. Hubert Wolf zählt zu den 45 „Einzelpersönlichkeiten“, die das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) auf seiner jüngsten Vollversammlung zu Mitgliedern gewählt hat. Mit der Dogmatikerin und Ökumenikerin Prof. Dr. Dorothea Sattler, der Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins und Wolf sind damit jetzt drei Angehörige der Münsteraner Katholisch-Theologischen Fakultät im ZdK vertreten.

© privat

Thomas Flammer ist jetzt Professor

Dr. Thomas Flammer, Wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle „Institut für die Geschichte des Bistums Münster“ und Geschäftsführer des „Instituts für Religiöse Volkskunde e.V.“, ist seit diesem Semester Honorarprofessor an der Universität Kassel. Er nimmt dort seit 2005 durchgängig einen Lehrauftrag für Kirchengeschichte am Institut für Katholische Theologie wahr.

© Andreas Kühlken

Dem Papst auf der Spur

Der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf ist ab Mitte September ein Jahr lang Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Er möchte dort Anregungen für ein Buch über Eugenio Pacelli sammeln, der als Papst Pius XII. wegen seines angeblichen Schweigens zum Holocaust eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte wurde. „Eine kirchenhistorische oder theologische Binnenperspektive genügt dafür nicht“, sagt Wolf.

© Schöningh

Neues zur Geschichte der Römischen Inquisition und Buchzensur

Der heftig umstrittene „Antimodernisteneid“ ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch im Heiligen Offizium, der ehemaligen Römischen Inquisition, unterschiedlich gedeutet worden. Zu diesem Ergebnis kommt Judith Schepers, Koordinatorin des Münsteraner Langfristvorhabens zur Buchzensur, in ihrer Dissertation „Streitbare Brüder“. Sie behandelt das Thema parallelbiografisch am Beispiel der Priester Franz und Konstantin Wieland. Die Arbeit ist jetzt als Band 18 der Reihe „Römische Inquisition und Indexkongregation“ im Verlag Ferdinand Schöningh erschienen.

© Katholikentag

Kirchengeschichte beim Katholikentag

Hundert Katholikentage: Dieses Jubiläum haben Holger Arning und Hubert Wolf zum Anlass genommen, um in einem aufwendig gestalteten Bildband auf die Geschichte der Laientreffen zurückzublicken. Auf dem Katholikentag in Leipzig werden sie das Buch vorstellen und sich gleich in mehrere Veranstaltungen einbringen, wobei Hubert Wolf, ausgehend von den Ideen des Zweiten Vatikanischen Konzils, auch auf die Zukunft der katholischen Kirche blickt.

„Eine unterschätzte Macht“

Zum hundertsten Katholikentag haben Holger Arning und Hubert Wolf einen Jubiläumsband geschrieben. Sie machen auf die „unterschätzte Macht“ der katholischen Laien aufmerksam, die sich auf den Katholikentagen treffen. „Die deutsche Gesellschaft und die Weltkirche würden heute ohne sie ganz anders aussehen“, so die Autoren. Die Beschlüsse der Katholikentage im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik hätten beispielsweise der Politik der Zentrumspartei entsprochen, die großen Einfluss auf die Sozial- und Ehegesetzgebung genommen habe.

Wie der Ochsensepp für den Vatikan spionierte

Sascha Hinkel, Koordinator des Pacelli-Projekts hat vor 200 Zuhörern ein Gespräch mit dem CSU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel und dem Buchautor Mark Riebling über ein geheimes Spionagenetzwerk des Vatikans moderiert. Der Fernsehsender ARD-alpha zeichnete die Diskussion im Münchener Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung auf. Ausgestrahlt wird sie am Samstag, 12. März 2016, um 22.30 Uhr in der Sendung „Denkzeit“.

Das schwierige Erbe der Weltkriegsgeneration in der katholischen Kirche

Die weit verbreitete Unsicherheit in der katholischen Kirche von heute lässt sich nach Ansicht des zukünftigen Münsteraner Generalvikars Dr. Norbert Köster teilweise durch die Kriegserfahrungen der Großeltern-Generation erklären. „Die Väter essen saure Trauben, und den Söhnen werden die Zähne stumpf“, zitierte der Kirchenhistoriker am 15. Januar 2016 bei seiner Antrittsvorlesung als Privatdozent an der Katholisch-Theologischen Fakultät das Alte Testament.

Am Zweiten Weihnachtstag im ZDF: „Die Äbtissin“

Der Geschichte mächtiger Frauen in der katholischen Kirche spürt Hubert Wolf in der Dokumentation „Die Äbtissin“ nach. Das ZDF sendet den 45-minütigen Film am Zweiten Weihnachtstag um 18.15 Uhr. Für die Dreharbeiten hat der Kirchenhistoriker ein Team des ZDF an den Jakobsweg ins nördliche Spanien begleitet, wo die Äbtissinnen des königlichen Klosters Las Huelgas jahrhundertelang wie Bischöfinnen residierten. Sarah Röttger, die als Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte zur Äbtissinnenweihe forscht, kommt ebenfalls in einem Interview zu Wort.

Zu Gast bei Markus Lanz

Frauen hatten in der katholischen Kirche nie etwas zu sagen? Hubert Wolf wird am kommenden Dienstag, 15. Dezember, in der Talkshow „Markus Lanz" erläutern, warum das nicht stimmt. Mit dem Moderator spricht er über Frauen mit bischöflichen Vollmachten und andere unterdrückte Traditionen der Kirchengeschichte. Die Sendung wird ab 22.45 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Zum Abschied eine Antrittsvorlesung

Norbert Köster, zukünftiger Generalvikar der Diözese Münster, wird am Freitag, 15. Januar, seine Antrittsvorlesung als Privatdozent an der Katholisch-Theologischen Fakultät halten. Unter dem Titel „Kampf gegen die Säkularisierung“ behandelt er die Weltkriegserfahrungen und das Pastoral-Verständnis Michael Kellers, der von 1947 bis zu seinem Tod 1961 Bischof von Münster war. Die Veranstaltung beginnt um 11.15 Uhr im Raum KTh I der Katholisch-Theologischen Fakultät in der Johannisstraße 8-10.

Weihnachten neu entdecken

Nach seinen kirchenhistorischen Bestsellern „Die Nonnen von SantʼAmbrogio“ und „Krypta“ hat Hubert Wolf jetzt ein ganz anderes Buch veröffentlicht: Mit „Ankunft 24. Dezember“ lädt er dazu ein, Advent und Weihnachten neu zu entdecken. Der Band umfasst Meditationen, Predigten und poetische Texte.

„Die Nonnen von SantʼAmbrogio“ unter den Top 50 in den USA

Die „Washington Post“ hat Hubert Wolfs Bestseller „Die Nonnen von SantʼAmbrogio“ in die Liste der 50 wichtigsten Sachbücher (Notable Nonfiction Books) des Jahres 2015 aufgenommen. Die Übersetzung des Werkes ins Englische wurde durch das Förderprogramm „Geisteswissenschaften international“ ermöglicht.

Neuer Blick auf die turbulentesten Jahre der deutschen Geschichte

Jeder kann jetzt in den persönlichen Aufzeichnungen eines der bedeutendsten katholischen Kirchenfürsten des 20. Jahrhunderts stöbern: Die ersten Jahrgänge der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers, Erzbischof von München und Freising 1917 bis 1952, sind in einer wissenschaftlichen Edition online zugänglich. Die beiden Leiter des Projekts gaben am Mittwochabend in der Katholischen Akademie München den Startschuss für die Website www.faulhaber-edition.de.

„Papst muss liefern“

Die derzeit in Rom tagende Familiensynode steht nach Ansicht von Hubert Wolf unter einem starken Erwartungsdruck. „Der Papst muss liefern“, sagte er der Zeitschrift „Publik Forum“ in einer Diskussion mit der Kirchenrechtlerin Sabine Demel und Martha Heizer von der Initiative „Wir sind Kirche“.

Pacelli-Mitarbeiter beim Leonardo-Campus-Run 2015

Vier Mitarbeiter des Projekts "Pacelli-Edition" haben sich aus dem Büro aufs Sportgelände begeben: Matthias Daufratshofer, Josef Jung, Elisabeth Richter und Michael Pfister stellten beim Leonardo-Campus-Run 2015 über die Distanz von fünf Kilometern zusammen mit 800 weiteren Teilnehmern ihre läuferischen Qualitäten unter Beweis.

Ein subversiver Blick in die Vergangenheit

Unterdrückten Traditionen der Kirchengeschichte hat der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf für sein neues Buch „Krypta“ nachgespürt. An zehn Beispielen zeigt er vergessene Verwirklichungen des Katholischen, die zum Vorbild für zukünftige Reformen taugen.

Buchvorstellung mit Christiane Florin und Benedikt Schregle

Sein neues Buch „Krypta“ stellt Hubert Wolf am Dienstag, 3. Februar, um 20 Uhr im Literaturhaus München vor. Christiane Florin, Chefredakteurin von „Christ und Welt“, moderiert, der Sprecher Benedikt Schregle liest besonders brisante Passagen aus dem Buch vor.

Hoffnung auf umfassende Reformen

Die katholische Kirche ist nach Ansicht von Hubert Wolf „prinzipiell in der Lage, ihre Positionen weiterzuentwickeln und notfalls radikal zu korrigieren“. Das lasse mit Blick auf „die anstehenden umfassenden“ Reformen hoffen, schreibt er in der Süddeutschen Zeitung.

Missverständnisse um zwei Päpste

Papst Benedikt XVI. hat nach Ansicht von Hubert Wolf zu Missverständnissen über die gegenwärtigen Machtverhältnisse im Vatikan beigetragen. Benedikt XVI. bezeichne sich als „emeritierter Papst“, lasse sich mit „Eure Heiligkeit“ ansprechen und trage weiterhin weiße Gewänder, schreibt Wolf in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Team der Faulhaber-Edition jetzt vollständig

Das Team der "Kritischen Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal Faulhabers" ist jetzt vollständig. Mit dabei sind Dr. Erich Ruff, Dr. Philipp Gahn, Dr. Peer Oliver Volkmann, Matthias Bornschlegel sowie Carina Knorz und Franziska Nicolay.

Neues auch zum Ersten Weltkrieg

Es geht um politische Verhandlungen, aber auch um vertrauliche Einschätzungen von Persönlichkeiten im Ersten Weltkrieg und danach: Der Münsteraner Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf und sein Team können in den kommenden drei Jahren weiter Nuntiaturberichte aus den Jahren 1917 bis 1929 veröffentlichen.

"Die Nonnen" gewinnen Übersetzungspreis

Hubert Wolfs Bestseller "Die Nonnen von Sant’Ambrogio" ist mit dem Preis "Geisteswissenschaften International" ausgezeichnet worden. Damit wird eine Übersetzung ins Englische finanziert. Unter dem Titel "Le vice et la grâce. L’affair des religieuses de Sant’Ambrogio" ist die französische Ausgabe erschienen.

Hubert Wolf im Schweizer Fernsehen

Über das Buch „Die Nonnen von Sant’Ambrogio“ wird Prof. Hubert Wolf am 22. September in der Sendung „Sternstunde Religion“ des Schweizer Fernsehens (SRF 1) sprechen. Mit dem Moderator Thomas Binotto diskutiert er, welche Lehren heute noch aus dem Klosterskandal im 19. Jahrhundert zu ziehen sind.

Gefährliche Frömmigkeit

Um Mystik, Macht, Sexualität und Geschlechterrollen geht es in dem neuen Buch „,Wahreʻ und ,falscheʻ Heiligkeit“. Der Band erscheint am 1. September. Die Beiträge beleuchten die Hintergründe eines Inquisitionsprozesses, den Hubert Wolf in seinem Bestseller „Die Nonnen von Sant’Ambrogio“ aufgearbeitet hat.

"Die Nonnen" sind Sachbuch des Monats

Der Bestseller "Die Nonnen von Sant’Ambrogio" von Prof. Dr. Hubert Wolf ist das Sachbuch des Monats Mai auf der Liste des Norddeutschen Rundfunks (NDR), der Süddeutschen Zeitung (SZ) und des Buchjournals. Die Auswahl traf eine Fachjury aus 24 Journalisten deutschsprachiger Leitmedien, Literaturkritikern und Wissenschaftlern.

Bildergalerie zur Buchpräsentation in München

Vor mehr als 400 Gästen hat Prof. Dr. Hubert Wolf sein Buch „Die Nonnen von SantʼAmbrogio“ am Montag in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften präsentiert. Anna Greiter und Rudolf Guckelsberger lasen Originalzitate aus den brisanten Akten eines Inquisitionsprozesses. Wir haben dazu eine kleine Bildergalerie zusammengestellt.

Falsche Heiligkeit im Rom des 19. Jahrhunderts

Einen brisanten Skandal aus dem Kirchenstaat arbeitet Prof. Dr. Hubert Wolf in dem jetzt erschienenen Buch „Die Nonnen von SantʼAmbrogio“ auf. Es geht um Giftmorde, vorgetäuschte Heiligkeit, Teufelsaustreibungen und verbotenen Sex im römischen Frauenkloster „SantʼAmbrogio“ - aber auch um grundsätzliche Richtungskämpfe in der katholischen Kirche.

Buchvorstellung mit szenischen Lesungen

Sein neues Buch „Die Nonnen von SantʼAmbrogio“ wird Prof. Dr. Hubert Wolf am Montag, dem 18. Februar, in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München präsentieren. Die Sprecher Anna Greiter und Rudolf Guckelsberger lesen dabei Originalzitate aus Akten, die Wolf im Archiv der Römischen Inquisition gefunden hat.

Winnetou im Vatikan

Über seine Aufsehen erregenden Funde in den geheimen Archiven des Vatikans berichtet Prof. Hubert Wolf am Montag, 28. Januar, um 15 Uhr in der Sendung „Planet Wissen“. Er erzählt zum Beispiel, warum sich die Kardinäle, die für die Buchzensur zuständig waren, ausgerechnet mit Karl Mays „Winnetou“ beschäftigten.

"Den Aufbruch wagen"

Einige fast vergessene „alternative Modelle der Verwirklichung des Katholischen“ hat Prof. Dr. Hubert Wolf im SWR2 vorgestellt. Dabei ging es unter anderem um mächtige Frauen, die Konzilien und die Abnahme der Beichte durch Laien. Gerade in der Vergangenheit könne die Theologie Anregungen für die Zukunft finden, betonte Wolf.

Interview zu Pius XII.

Papst Pius XII. wird möglicherweise bald seliggesprochen – aber weiß man überhaupt schon genug über ihn und vor allem über sein Handeln während des Holocausts? Zu dieser Frage hat Prof. Dr. Hubert Wolf der Zeitschrift „Concilium“ ein Interview gegeben, das nun auch online in der Internet-Zeitschrift „Compass“ zu lesen ist.

Digitale Editionen setzen neue Standards

Die neuen Möglichkeiten und Erfordernisse digitaler Editionen haben 27 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland am 9. Juli 2012 bei einem Workshop am Historischen Kolleg in München diskutiert. Deutlich wurde, dass digitale Editionen keineswegs zu Qualitätseinbußen führen, sondern im Gegenteil neue Standards setzen.

Wie Geschichte entsteht

Geschichtswissenschaft – eine staubtrockene Angelegenheit? Für Historiker wie Prof. Dr. Hubert Wolf und Dr. Iris Fleßenkämper ist das Forschen in Archiven wie Detektivarbeit. Ein neuer Film des Exzellenzclusters "Religion und Politik" zeigt sie bei ihrer Suche nach spannenden Funden. Dabei geht es auch um die Forschungen zu Eugenio Pacelli und zur römischen Buchzensur.

Weitere Nuntiaturberichte Pacellis online

Auf der Website "Pacelli-Edition" sind seit dem 5. Juni 2012 mehr als 1.500 weitere Dokumente frei zugänglich. Damit haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DFG-Projekts "Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte von Eugenio Pacelli (1917 bis 1929)" jetzt alle Berichte und Weisungen ediert, die der Päpstliche Nuntius in München 1917 und 1919 nach Rom schickte beziehungsweise von dort erhielt.

"Eugenio Pacelli als Nuntius in Deutschland"

Gerade erschienen ist der Tagungsband zum Internationalen Symposium "Eugenio Pacelli als Nuntius in Deutschland", welches vom 24. bis zum 26. März 2010 in Münster stattfand und sich dem Wirken von Nuntius Eugenio Pacelli, dem späteren Papst Pius XII. widmete. Eingeladen hatte das von der DFG geförderte Langzeitvorhaben.

Ludwig Windthorsts Politik aus dem Glauben

Vor 200 Jahren wurde der katholische Politiker Ludwig Windthorst geboren. Zu diesem Anlass hielt Prof. Dr. Hubert Wolf am 13. März 2012 einen Festvortrag im Lingener Ludwig-Windthorst-Haus. Hierbei erläuterte er, wie der Führer der katholischen Zentrumspartei Politik aus seinem Glauben heraus gestaltete und welche Bedeutung er bis heute für die christliche Demokratie hat.

Kolloquium zu "wahrer" und "falscher" Heiligkeit

Um "wahre" und "falsche" Heiligkeit ging es in einem Kolloquium des Historischen Kollegs in München, welches vom 19. bis 21. Januar 2012 stattfand. Prof. Dr. Hubert Wolf, der seit Oktober für ein Jahr Fellow der Einrichtung ist, stellte erste Ergebnisse seiner Forschungen zu einem Kriminalfall aus einem römischen Frauenkloster des 19. Jahrhunderts vor.

Weitere Nuntiaturberichte Pacellis online

Auf der Website "Pacelli-Edition" sind seit dem 20. Dezember 2011 mehr als 1.900 weitere Dokumente frei zugänglich. Damit haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DFG-Projekts "Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte von Eugenio Pacelli (1917 bis 1929)" jetzt alle Berichte und Weisungen aus den Jahren 1917 und 1918 ediert.

Dissertationspreis für Dr. Bruno Boute

Dr. Bruno Boute hat am 11. Dezember 2011 den Mgr. Jozef Coppensprijs der "Koninklijke Vlaamse Academie von Belgie voor Wetenschappen en Kunsten" erhalten. Ausgezeichnet wurde seine Dissertation "Academic Interests and Catholic Confessionalisation. The Louvain Privileges of Nomination for Ecclesiastical Benefices".

Vortrag von Dr. Gianmaria Zamagni im Radio

Ein Vortrag des Religionswissenschaftlers Dr. Gianmaria Zamagni aus der Ringvorlesung des Exzellenzclusters "Religion und Politik" wurde am Dienstag, 13. Dezember 2011, als Beitrag der Reihe "Hörsaal" des Senders "DRadio Wissen" ausgestrahlt. Thema war die Rechtfertigung militärischer Gewalt im Spanischen Bürgerkrieg durch den Papst.

Hefele-Preis für Raphael Hülsbömer

Raphael Hülsbömer hat für seine Diplomarbeit über den katholischen Theologen Karl Adam am 1. Dezember 2011 den Carl-Joseph-von-Hefele-Preis verliehen bekommen. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Pacelli-Projekt. Seine Diplomarbeit entstand am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte bei Prof. Dr. Hubert Wolf.

Publikationen von Prof. Dr. Hubert Wolf online

Seit dem 7. September 2011 ist das Exzellenzportal "Leibniz publik" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) online. Diese Publikationsplattform bietet freien Zugang zu ausgewählten Veröffentlichungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet wurden, unter ihnen Prof. Dr. Hubert Wolf.

Streng geheim!

2011-06-07 Alternativtag 90 Über die Geheimnisse der Vatikanischen Archive spricht Prof. Dr. Hubert Wolf am Mittwoch, 15. Juni, beim Alternativtag der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Unter der Überschrift "Streng geheim" haben die Kontaktstelle "Studium im Alter" und die Stadt Münster ein Programm zusammengestellt, das sich an alle Interessierten über 50 Jahre wendet.

Römische Buchzensur im Zeitalter der Aufklärung

Prof. Dr. Hubert Wolf und Dr. Bernward Schmidt haben wichtige historische Dokumente zur Römischen Buchzensur im Zeitalter der Aufklärung ediert. Der Band "Benedikt XIV. und die Reform des Buchzensurverfahrens" ist jetzt im Paderborner Schöningh-Verlag erschienen. Einleitend gehen Wolf und Schmidt vor allem auf die Konstitution "Sollicita ac provida" von 1753 ein.

Auf der Spur historischer Verbrechen

Hubert Wolf ist als Fellow an das Historische Kolleg in München berufen worden. „Das ermöglicht mir, ein Jahr lang einen Kriminalfall aus einem römischen Frauenkloster des 19. Jahrhunderts wissenschaftlich aufzuarbeiten“, sagt er. Der Arbeitstitel des Vorhabens ist „Der Fall San Ambrogio. Mordende Nonnen, falsche Mystik und angemaßte Heiligkeit“.

Erinnerungsorte des Christentums

Am 11. November, dem Martinstag, ist der soeben erschienene Band "Erinnerungsorte des Christentums" im Französischen Dom in Berlin vorgestellt worden. Die Herausgeber, der evangelische Kirchenhistoriker Prof. Dr. Christoph Markschies von der Berliner Humboldt-Universität und Prof. Dr. Hubert Wolf, gingen exemplarisch auf den Erinnerungsort "Sankt Martin" ein.

Tagung "Christentum im Islam – Islam im Christentum"

Leben wir in einem jüdisch-christlichen Abendland, das der islamischen Welt gegenübersteht? Oder gibt es viel mehr historische Gemeinsamkeiten, als gemeinhin angenommen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die öffentliche Tagung „Christentum im Islam – Islam im Christentum“ im schwäbischen Weingarten vom 16. bis 18. September.

Kolloquium zum 200. Todestag Franz von Fürstenbergs

Vor 200 Jahren starb eine der herausragendsten Gestalten der westfälischen Geschichte: Franz von Fürstenberg, Gründer und erster Kanzler der Universität in Münster. Anlässlich seines Todestages fand am Donnerstag, 16. September, um 18 Uhr ein öffentlicher Festakt im Fürstenberghaus statt. Am 17. September folgte ein Kolloquium in der Katholisch-Theologischen Fakultät.

Tagung "Monarchischer Papat oder kollegiale Kirchenleitung?"

Die Konkurrenz zwischen den Ansprüchen von Papst, Kardinalskollegium und Konzilien auf die Leitung der Kirche in der Frühen Neuzeit haben Experten im Juni 2010 auf einer Tagung in Münster diskutiert. Veranstalter war das Teilprojekt „Das päpstliche Zeremoniell in der Frühen Neuzeit“ (B6) des SFB 496 „Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme“.

Tagung „Katholische Kirche und Gewalt im 20. Jahrhundert“

Wie verhielt sich die katholische Kirche in Europa und Südamerika vor und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gegenüber staatlicher Gewalt? Zu diesem Thema haben die Projekte von Prof. Dr. Silke Hensel und Prof. Dr. Hubert Wolf im Exzellenzcluster „Religion und Politik“ vom 19. bis 21. Mai 2010 eine internationale Tagung veranstaltet.

Homepage des Pacelli-Projekts ist online

Unter www.pacelli-edition.de finden Sie jetzt aktuelle Informationen zu dem DFG-Langfristvorhaben, den Mitarbeitern, Kooperationspartnern und Publikationen. Pünktlich zum internationalen Symposium (siehe unten) wurden am 24. März auch die ersten Inhalte der Datenbank online gestellt: alle Berichte Eugenio Pacellis aus dem Jahr 1917.

Internationales Symposium „Eugenio Pacelli als Nuntius in Deutschland“

Vom 24. bis 26. März 2010 hat sich das DFG-Projekt zu Eugenio Pacelli bei einer Tagung in Münster vorgestellt. Bei der feierlichen Eröffnung in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Religion und Politik" wurde der Startschuss für ein internationales Forschungsnetzwerk "Pius XI." gegeben. Die Festvorträge hielten Romano Prodi und Mordechay Lewy.

Neue Veröffentlichung zur Buchzensur-Grundlagenforschung

Das Buchzensur-Projekt hat jetzt die Ergebnisse seiner Grundlagenforschung zum 18. Jahrhundert vorgelegt. Die von Hubert Wolf herausgegebenen Bände zur Bandi-Edition, zum Systematischen Repertorium und zur Prosopographie sind im Paderborner Schöningh-Verlag erschienen. Der dazugehörige Registerband wird noch in diesem Jahr folgen.