Rom ist eine sehr gastfreundliche, chaotische Stadt, die jeden mit ihrer Schönheit und ihrem Kulturreichtum erobert, die durch ihre Sonne alles bunter und leichter erscheinen lässt, auch wenn das Chaos und die Unorganisation herrschen! Die Freizeit ist sehr schnell mit Museen, Vernissagen in Monti, Aperitivi in Trastevere, Galerien, Kirchen und allen möglichen Parks gefüllt.
Ich habe mein Praktikum in der Kinderheilkunde des Gemelli-Klinikums für vier Monate absolviert. Es ist ein Uni-Krankenhaus und deswegen hat es ein sehr großes Spektrum an Patienten und Subspezialisierungen. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, mindesten vier Monate zu bleiben, da man so am besten ins Team reinkommt. Das Praktikum im Krankenhaus hat mir richtig Spaß gemacht. Ich wurde direkt wie eine Assistent-Ärztin behandelt, da sie die Funktion des PJtlers nicht kennen. Ich habe bei der Visite viel selbst gemacht. Ich durfte den Kindern Blut abnehmen und aktiv am Krankenhausalltag teilnehmen. Wir hatten im Krankenhaus ein sehr großes Spektrum an Krankheiten mit vielen exotischen Fällen ( Leischmaniose, Malaria, Tuberkulose……!) sowie den allgemeinpädiatrischen Krankheitsbildern, die überall zu sehen sind, also eine gute Mischung. Ich durfte auch immer in den Sprechstunden mitmachen, was sehr interessant war. Außerdem hatte ich jeden Tag die Möglichkeit zu diversen Vorlesungen oder Fortbildungen zu gehen. Ich musste Vorträge halten und durfte mit dem Chefarzt zu Kongressen gehen. Ich muss aber dazu sagen, dass die Tatsache, dass Italienisch meine Muttersprache ist, hierfür sehr förderlich war. Ich würde nie empfehlen, ohne Italienische Vorkenntnisse in Rom ein Praktikum zu machen. Sehr wenige Ärzte bemühen sich oder können Englisch sprechen. Die Patienten noch weniger. Man kriegt einfach sehr wenig mit, was für so eine besondere Erfahrung schade ist.
Hier eine Liste von Tipps und Tricks für das Leben in Rom :
Wohnen:
Die Zimmersuche: man darf sich nicht davon abschrecken lassen, wenn man auf den unterschiedlichen Websites merkt, dass die Preise höher als in Deutschland sind. Es ist Rom und es ist sehr beliebt, leider…. Man kann am besten ein Zimmer über die Websites Easystanza und Bakeka finden. Ich habe selber eine Anzeige geschrieben und nach ein paar Tagen einen Anruf + Angebot bekommen. Man muss auf jeden Fall gucken, dass man in der Nähe von der U-Bahn A wohnt, sonst kann man sich nicht so frei und überall bewegen und man würde die Stadt nur halb so sehr genießen! Ich empfehle den Stadtteil Esquilino, wenn man gut gelegen wohnen will. Es liegt zentral und man erreicht alles sehr schnell. Was man in DE gar nicht kennt, dass man sich in Italien oft ein Zimmer teilt, um weniger bezahlen zu müssen,…es ist oft unproblematischer als es klingt und auch ein Teil der Erfahrung!
Transport:
Ich würde empfehlen sich einen Monatsticket für die Metro ( 35 Euro) zu kaufen, wenn man ein paar Monate bleibt! Es lohnt sich auf alle Fälle und man kann sogar bis nach Osti ans Meer und mit allen Bussen fahren.
Must do’s:
Natürlich dann ganz typische Sachen wie: Piazza di Spagna, Piazza del Popolo, Piazza Navona, Campo dei Fiori, Villa Medici, la Fontana di Trevi, das Colosseum und i Fori (ein Ticket für alles, man hat zwei Tage Zeit um alles zu besichtigen), Piazza Venezia e il milite ignoto + Campidoglio, das Circo massimo, Trastevere, il ghetto mit Teatro Marcello, San Pietro, Castel Sant’Angelo……uuuu es gibt eine Menge zu sehen!
Il BIG BAMBOO in Roma TRE /MACRO in TESTACCIO: es ist ein Kunststück aus Bamboo wo man drauf klettern kann. Sehr beeindruckend, kostenlos. Immer von 16.00 bis 21.00 Uhr in Testaccio.
IL Giardino degli Aranci und das Schlüsselloch, wodurch man San Pietro sehen kann.
Der Spaziergang „del Pincio“ muss man auch gemacht haben. Wenn Zeit bleibt , lohnt sich auch der Gianicolo-Spaziergang!
Villa Doria Panphilia ist ein riesiger Park mit einer großen Villa. Perfekt für einen sonnigen Sonntag.
Märkte: Porta Portese- am Sonntag bis 14.00 Uhr. Riesig, chaotisch, typisch. Man findet da Klamotten und viel mehr!




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