Qatch-Präsentation bei der Handball Master-Coach Ausbildung
Erstmalig war die Handballvariante „Qatch“ Inhalt der aktuelle Mastercoach Ausbildung 2021/2022 des Deutschen Handballbundes. Sie wurde vom Dozenten Axel Binnenbruck, der dieses brandneue Spiel in Pionierarbeit in den Trendspielkursen am Institut für Sportwissenschaft thematisiert, den 20 Teilnehmenden, die in den Ländern Deutschland, Schweiz, Österreich, Ungarn und Kuwait im internationalem Bereich tätig sind, im ersten Ausbildungsmodul in der Sportschule Hennef in Theorie und Praxis präsentiert. Alle Teilnehmenden haben an der über 2 stündigen kurzen theoretischen und überwiegend praktischen Einheit in der Sporthalle an zwei Teq-Tischen teilgenommen. In dieser Zeit wurde sowohl ein Einblick in die alternativen Handball Trainingsformen am und mit dem Teq-Tisch eingeführt , als auch in sechs Teams ein spannendes Qatch-Turnier ausgespielt. Die Handball-Spitzentrainer zeigten schnelles Verständnis für diese brandneue Spielform und entwickelten erstaunlichen Ehrgeiz bis hin zum schon sehr sehenswerten Finale. Sie zeigten großes Interesse für die Potenziale, vor allem als alternative und moderate Spiel- und Trainingsform für die Spitzenmannschaften, sowie für einen Einsatz in den Handball-Jugendleistungszentren für eine handballübergreifendes und spezielles Koordinationstraining.
Axel Binnenbruck und Alexander Kipp stellen Handballforschung vor
Der Deutsche Handball-Bund hat dem Lehramtsstudenten des IfS Alexander Kipp (4 v.l.) in Form eines Stipendiums ermöglicht, seine Bachelorarbeit zu einem Index zur Bestimmung der individuellen Spielwirksamkeit bei der höchsten europäischen Handballtrainer-Ausbildung, der Mastercoach-Ausbildung, in der Sportschule Hennef zu präsentieren. Gemeinsam mit drei weiteren Studierenden der Sporthochschule Köln bekam er die Gelegenheit drei Tage dem Lehrgang beizuwohnen und u.a. Vorträgen vom Handball Männer Nationaltrainer Alfreð Gíslason und dem DHB Vizepräsidenten Leistungssport, Bob Hanning, zu folgen und mit 20 nationalen und internationalen Spitzentrainer Kontakte für weitere Forschungsideen zu knüpfen. Alexander Kipp wurde vom Dozenten Axel Binnenbruck (1 v.r) begleitet, der die 2,5 stündige Lehrgangsphase gemeinsam mit dem Bundeslehrwart Michael Neuhaus (3 v.l.), dem Bundestrainer Bildung und Wissenschaft, Dr. Patrick Luig (li) und dem Sportwissenschaftler der Sporthochschule Köln, Dr. Frowin Fasold (2 v.r.) initiiert und moderiert hat.
Im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung Studium im Alter hielt Prof. Nils Neuber einen Vortrag zum Thema "Sport als Schule der Toleranz?". Neben Fragen des sozialen Lernens ging er dabei auch auf die Wertediskussion im Sport ein. Darüber hinaus steuerte Prof. Michael Krüger als Überraschungsgast Grundgedanken zur Olymischen Erziehung bei. Vor dem Hintergrund der aktuellen Vielfaltsdebatte im Rahmen der Fußball EM erhielt das Thema zusätzliche Brisanz.
Kontakte sind nicht nur der Kern menschlicher Beziehungen, sie sind auch zentral für jede Form pädagogischen Handelns. Kontakthalten ist darum gerade in schwierigen Zeiten wichtig. Der Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport hat sich jetzt zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wieder in Präsenz getroffen - draußen und mit Abstand. Alle "Kontaktpersonen" erhielten aus diesem Anlass ein entsprechendes T-Shirt.
Am Sa., den 21.8.2021 planen Studierende der Handball-Trendspielveranstaltung von Axel Binnenbruck einen 2. Qatch-Challenger-Cup am Sportcampus der Uni Münster. Damit erfährt das im letzten Jahr erfolgreich initiierte und vom AsTA-Sportreferat veranstaltete Event eine Fortsetzung. Anmeldungen sind für im Wesentlichen aus Angehörigen von Hochschulen bestehende 3er Teams sowohl für ein reines Frauen- als auch ein Männer-Klassement möglich. Weitere Informationen u.a. auch für Trainings- und Spielmöglichkeiten im Vorfeld finden sie hier.
Handball-Verband Westfalen übergibt Streethandbälle für Schulprojekt
Der Präsident des Handball-Verbands Westfalen Wilhelm Barnhusen (rechts) hat am 8.6.21 dem Institut für Sportwissenschaft einen Satz molten-Streethandbälle übergeben. Studierende (im Foto Lara Dinkhoff) der aktuellen Trendspielveranstaltung von Axel Binnenbruck planen mit diesen Bällen am Kardinal-von-Galen-Gymnasium Hiltrup das Trendspiel Streethandball als Pausensport zu implementieren. Zusätzlich wird ein Streethandball-Regelschild an die Schule zur Montage mit dem Ziel übergeben, dass sich das intensive Bewegungsspiel Streethandball nach und nach als Spiel- und Bewegungsform an der Schule v.a. in den Pausenzeiten etabliert. Das Projekt soll als Pilot für weitere Streethandball-Projekte an weiteren interessierten Schulen dienen.
Der Sportwissenschaftliche Fakultätentag NRW sprach sich in seiner 15. Sitzung mit Blick auf die Zeit "nach Corona" für eine gute Balance zwischen Digitalität und Präsenz aus. Unter der Leitung von Prof. Nils Neuber wurde darüber hinaus über den Ausbau der Lehramtsstudiengänge in NRW, Corona-Förderprogramme für den Sport sowie den Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW diskutiert. Zudem informierte die Staatskanzlei über die Neuausschreibung des Landespreises "Sportwissenschaft für NRW".
Das zweite Lehrbuch zur Vorlesung "Fachdidaktische Konzepte" im M.Ed.-Studium von Prof. Nils Neuber ist erschienen. Unter dem Titel "Fachdidaktische Konzepte II - Themenfelder und Perspektiven" widmet es sich sportdidaktischen Entscheidungsfeldern entlang der sechs Pädagogischen Perspektiven Eindruck, Ausdruck, Wagnis, Leistung, Soziales und Gesundheit. Studierende und Lehrende der WWU können über die ULB mit VPN-Verbindung kostenlos auf den ersten und zweiten Band zugreifen. Die Links zu den Kapiteln finden sich auch in der Prüfungsliteratur Sportdidaktik.
Kinder- und Jugendsport im Sportausschuss des Bundestags
Der vierte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht war Gegenstand einer Anhörung im Sportausschuss des Deutschen Bundestags. Auf der Grundlage fachlicher Stellungnahmen diskutierten die Abgeordneten Handlungsempfehlungen für die Politik. Als Sachverständiger war Prof. Nils Neuber vom Institut für Sportwissenschaft eingeladen, der auch Vorsitzender des Forschungsverbundes Kinder- und Jugendsport NRW ist. Er plädierte für einen Neustart des Kinder- und Jugendsports nach der Corona-Pandemie und empfahl neben einem systematischen Berichtswesen auf Bundesebene die Einführung einer BMBF-Förderlinie zum Kinder- und Jugendsport.
Die Dokumentation zum zweiten Fachgespräch des Forschungsverbundes Kinder- und Jugendsport NRW wurde veröffentlicht. Ausgehend von Befunden zur Corona-Pandemie befasste sich das Fachgespräch mit dem Thema "Körper, Sport und Digitalität - Bewegungserleben von Kindern und Jugendlichen". Dabei wurden auch Perspektiven für den Umgang mit digitalen Bewegungsangeboten diskutiert. Die Geschäftsstelle des Forschungsverbunds ist am Institut für Sportwissenschaft der WWU angesiedelt. Die Dokumentation finden Sie hier.
Dr. Esther Pürgstaller wurde zum 01. April zur Juniorprofessorin (mit tenure track) für Fachdidaktik Sport unter besonderer Berücksichtigung der Primarstufe an der Universität Potsdam ernannt. Esther hat Rythmik/Musik- und Bewegungspädagogik in Wien und Choreographie in Dartington (Cornwall) studiert und am Institut für Sportwissenschaft promoviert. In ihrer Dissertation hat sie sich mit Kultureller Bildungsforschung im Tanz befasst. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihr alles Gute für Potsdam!
Qualität im Ganztag (QiG) – Start eines neuen Forschungsprojekts
Seit 2014 fördern die Reinhart Mohn Stiftung, die Bezirksregierung Detmold und der Kreissportbund Gütersloh in drei Projektkommunen die (Weiter-) Entwicklung von kommunalen Bildungsnetzwerken und die Verbesserung der Ganztagsangebote an Schulen. Seit Januar 2021 werden nun die Strukturen der Zusammenarbeit in den drei Projektkommunen durch Mitarbeiterinnen des Arbeitsbereichs Bildung und Unterricht im Sport wissenschaftlich evaluiert.
Nachdem der erste Podcast "Halbzeit" zu Studium und Lehre im Sport gut angekommen ist, geht es am 17.2. um 12.00 Uhr in die zweite Runde. Franziska Duensing-Knop und Prof. Nils Neuber sprechen über die neuen Fachdidaktik-Module im Bachelor und Master, innovative Lehr-Lern-Formate und was man dadurch lernen kann. Der Podcast ist interaktiv, d.h. Anmerkungen und Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer sind willkommen! Das Angebot läuft synchron über Zoom.
Auf seiner 14. Sitzung diskutierte der Sportwissenschaftliche Fakultätentag NRW vor allem Fragen aus dem Bereich von Studium und Lehre. Neben den Herausforderungen des zweiten Corona-Semesters tauschten sich die acht NRW-Standorte über die Grundschullehrerbildung im Fach Sport sowie die Digitalisierung der universitären Lehre aus. Darüber hinaus gab es einen Zwischenbericht zum Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW. Die Sitzung fand als Videokonferenz unter der Leitung von Prof. Nils Neuber statt, der Vorsitzender des Fakultätentags NRW ist.
Bei der Verleihung der Förderpreise des Deutschen Sportlehrerverbands NRW hat Jonas Daldrup für seine Masterarbeit zum Thema "Psychologische Grundbedürfnisse von Schülerinnen und Schülern im Sportunterricht" den dritten Preis gewonnen. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Preise in diesem Jahr dezentral verliehen. Jonas bekam seine Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 500 Euro von Franziska-Duensing Knop und Prof. Nils Neuber überreicht. Seit Einführung des Preises vor 20 Jahren wurden zahlreiche Absolvent*innen aus Münster geehrt.
Das 2. Fachgespräch des Forschungsverbundes Kinder- und Jugendsport NRW fand unter dem Titel „Körper, Sport und Digitalität – Bewegungserleben von Kindern und Jugendlichen“ als digitale Veranstaltung mit rund 50 Teilnehmer*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis statt. Ausgehend von vier Impulsvorträgen von Dr. Urlen (DJI), Prof’in Dr. Voigts (HAW Hamburg), Prof. Dr. Bindel (JGU Mainz) und Ass.-Prof. Dr. Rode (Uni Salzburg) wurden Konsequenzen für die Praxis und Perspektiven für die Forschung diskutiert. Das Fachgespräch wurde von Prof. Dr. Nils Neuber und Dr. Esther Pürgstaller moderiert. Die technische Unterstützung erfolgte durch das Medienlabor des IfS.
Fachgespräch „Körper, Sport und Digitalität – Bewegungserleben von Kindern und Jugendlichen“
Am 13.11.2020 (11 bis 16 Uhr) findet das 2. Fachgespräch des Forschungsverbundes Kinder- und Jugendsport NRW zum Thema „Körper, Sport und Digitalität – Bewegungserleben von Kindern und Jugendlichen“ als digitale Veranstaltung statt. Für das Fachgespräch soll das Körper- und Bewegungserleben von Kindern und Jugendlichen während der Corona-Zeit als Ausgangspunkt für weitergehende Diskussionen zum Zusammenhang von Körper, Sport und Digitalität genutzt werden. In vier Impulsvorträgen wird die aktuelle Situation skizziert, auf deren Basis Perspektiven für zukünftige Forschungsprojekte entwickelt werden sollen.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.
Der Deutsche Sportlehrerverband und die Deutsche Schulsportstiftung wenden sich in einem gemeinsamen Appell zum Erhalt des Schulsports an die Öffentlichkeit. Gerade in Pandemiezeiten darf der Schulsport nicht vergessen werden, weil er elementare Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nach Bewegung und Kontakt aufgreife. Für das IfS hat Prof. Nils Neuber als Mitglied des Expertenrats der Deutschen Schulsportstiftung an dem Appell mitgearbeitet.
Kurz vor den Herbstferien fand die zweite Zwischentagung im Projekt „Lernen und Bewegung“ statt. Einige neue und am Projekt interessierte Schulen nahmen ebenfalls teil und so bot das erste Präsenztreffen seit über einem halben Jahr die Gelegenheit zum Kennenlernen, zum Austausch und zur Besprechung verschiedener Umsetzungsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport während der Corona-Pandemie. Darüber hinaus wurde das Zusatzpaket „Bewegungspause“ vorgestellt, dass im Rahmen von Katharina Ludwigs Dissertation ab Anfang 2021 in den Projektschulen umgesetzt werden soll.
Supermann kann Seilchen springen!
Im Rahmen einer Forbildungsreihe der Ostfriesischen Landschaft gab Prof. Nils Neuber in Emden einen eintägigen Workshop zur Jungenförderung im Sport. Unter dem Titel "Supermann kann Seilchen springen!" diskutierte und erprobte er theoretische und praktische Impulse mit über 40 pädagogischen Fachkräften aus Kindertagsstätte, Schule, Jugendhilfe und Gesundheit. Die zweijährige Fortbildungsreihe "Laut(er) starke Jungs" der Ostfriesischen Landschaft ist bundesweit einmalig.
Die erste Ausgabe der neuen Zeitschrift "Forum Kinder- und Jugendsport - Zeitschrift für Forschung, Transfer und Praxisdialog" ist online erschienen. Mit der Zeitschrift soll der Dialog von Forschung und Praxis gefördert werden, indem sowohl Forschungsbeiträge mit wissenschaftlichen Qualitätsstandards als auch Fachbeiträge aus der Praxis des Kinder- und Jugendsports veröffentlicht werden. Die Zeitschrift wird von der Deutschen Sportjugend in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Herausgebergremium herausgegeben. Geschäftsführender Herausgeber ist Prof. Nils Neuber. Im ersten Heft ist auch ein Beitrag von Dennis Dreiskämper und Kolleg*innen zur motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern im Vorschulalter.
Markus Jürgens hat seine Promotion erfolgreich verteidigt. In seiner Arbeit befasst er sich mit der Entwicklung, Durchführung und Evaluation einer videobasierten Lehrveranstaltung zur Förderung der Professionellen Unterrichtswahrnehmung hinsichtlich einer Gleichberechtigten Teilhabe im Sportunterricht. Das Promotionskommitee bestand aus Prof. Nils Neuber, Jun. Prof. Bernadette Gold (Universität Erfurt) und Dr. Marion Golenia. Auf Grund der COVID-19 Pandemie fand die Verteidigung mit Unterstützung des Medienlabors erstmals hybrid statt.
Wir gratulieren herzlich!
Am Samstag, den 22.08.2020 ab 10 Uhr findet das erste deutsche Qatch-Turnier in der Ballsporthalle der Universität Münster am Horstmarer Landweg statt. Start der Finalspiele um das Preisgeld von 3500$ ist gegen 16:20 h. Organisiert durch 5 Sportstudierende des Praxiskurses „Trendsportarten im Handball“ mit ihrem Dozenten Axel Binnenbruck soll das Turnier dazu dienen, die junge Trendsportart in Deutschland zu etablieren. Gast des Turniers ist unteranderem der 1. Liga Handballspieler Alexander Terwolbeck. Zuschauer sind nach Anmeldung Vor-Ort in begrenzter Anzahl unter Beachtung der geltenden Corona-Abstands- und Hygieneregeln sowie mit Mund- und Nasenschutz herzlich willkommen, um das Turnier am Horstmarer Landweg live zu verfolgen. Eine weitere Möglichkeit wird es online unter dem Link geben, wo das Turnier von 10:00 bis 18:00 live gestreamt und kommentiert wird.
Das erste Lehrbuch zur Vorlesung "Fachdidaktische Konzepte" im M. Ed. von Prof. Nils Neuber ist online erschienen und kann von Studierenden kostenlos über die ULB und SpringerLink aufgerufen werden. Unter dem Titel "Fachdidaktische Konzepte - Zielgruppen und Voraussetzungen" gibt es eine Einführung in die klassischen Voraussetzungsfelder des Schulsports. Der zweite Band mit den Entscheidungsfeldern folgt in Kürze. Die Bücher sind Teil der neuen Lehrbuchreihe "Basiswissen Lernen im Sport", die am IfS herausgegeben wird.
Prof. Nils Neuber wurde in den neu gegründeten Expertenrat der Deutschen Schulsportstiftung (DSSS) berufen. Die DSSS ist verantwortlich für den Bundeswettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics. Nachdem der Wettbewerb in diesem Jahr coronabedingt pausieren muss, soll er zukünftig weiterentwickelt werden. Außerdem will die DSSS weitere Themen des Schulsports aufgreifen, um die Bedeutung des Fachs herauszustellen.
Auf seiner 13. Sitzung wählte der Sportwissenschaftliche Fakultätentag NRW Prof. Nils Neuber (Münster) erneut zu seinem Vorsitzenden. Als Stellvertreter wurden Prof. Thomas Jaitner (Dortmund) und Prof. Thomas Abel (Köln) gewählt. Die Schwerpunkte der neuen Amtszeit sollen in der nächsten Sitzung diskutiert werden. Aktuell steht eine landesweite Untersuchung zu Sportstudierenden als Vertretungslehrkräften an, die von der Universität Duisburg-Essen durchgeführt wird. Der Fakultätentag verspricht sich davon konkrete Zahlen zur Studien- und Ausbildungssituation von angehenden Sportlehrkräften in NRW, die auch für das IfS interessant sind.
Aufgrund der Corona-Pandemie führt der Sportwissenschaftliche Fakultätentag NRW seine Sitzungen im Moment digital durch. Zunächst tagte die AG zum Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW, deren Geschäftsstelle am Institut für Sportwissenschaft liegt. Die Mitglieder diskutierten u.a. den gemeinsamen Forschungsentwicklungsplan, der mit Themen, wie Sport in der Coronakrise, physical literacy oder kommunale Sportentwicklung, aktuelle Zugänge zum Kinder- und Jugendsport definiert. Im Folgenden fand die 12. Sitzung des Fakultätentags NRW unter der Leitung seines Vorsitzenden Prof. Nils Neuber statt. Im Vordergrund der Gespräche stand die Durchführung der fachpraktischen Lehre im Sommersemester.
Das Projektseminar „Digitale Medien im Sport“ unter der Leitung von Pascaline Neugebauer hatte am Montag das Vergnügen, den Sportkommentator Robert Hunke live am Laptop mit allen Fragen, die den Studierenden unter den Nägeln brannten, zu durchlöchern. Doch das war noch nicht alles, denn die Studierenden waren im Vorfeld selbst als Kommentatoren zu einer ausgewählten Sportszene tätig, präsentierten dem Experten ihre digitalen Produkte und holten sich so noch den ein oder anderen Insider-Tipp ab. Dieses Einladen von Experten zur Distanzlehre ist ein großer positiver Effekt.
Ersatz für Praxislehre zu Corona-Zeiten: Trockenschwimmen
Pascaline Neugebauer, Lehrkraft für besondere Aufgaben in der fachdidaktischen und fachpraktischen Lehre, lehrt unter anderem als Schwimm-Dozentin und da muss man in der aktuellen Situation ja kreativ werden. Daher entwickelt sie für die Studierenden einerseits Videos zum direkten Mitmachen, um sich fit zu halten, andererseits Erklärvideos zu jeder Schwimmtechnik mit Trockenübungen für zu Hause. Mit diesen Hilfen können sich die Studierenden auch während der Distanzlehre schon mal auf die Praxis bestmöglich vorbereiten.
Im Projekt EuPEO (European Physical Education Observatory) arbeiten Partner aus zehn europäischen Ländern an einer gemeinsamen Bildungsberichterstattung zur Qualität im Schulsport. In einer Pilotstudie mit 175 Schülerinnen und Schülern an fünf Schulen in Deutschland wurden jetzt zwei Instrumente zur Befragung von Schülern sowie von Schulsportexperten erfolgreich erprobt. Parallel dazu wurden die Instrumente u.a. in Frankreich, Portugal und Slowenien getestet. Das Projekt wird vom AB Bildung und Unterricht im Sport in Kooperation mit dem Willibald Gebhardt Institut und dem Deutschen Sportlehrerverand durchgeführt.
Bei der Mitgliederversammlung des Kreissportbundes Warendorf hielt Prof. Nils Neuber den Eröffnungsvortrag zum Thema "Lebenslanges Lernen - auch im Sport?". Ausgehend von den Anforderungen moderner Wissensgesellschaften zeigte er das Potenzial des Bildungspartners Sportverein in verschiedenen Lebensaltern auf. Auf der gut besuchten Veranstaltung sprachen auch der Landrat des Kreises Warendorf, Dr. Olaf Gericke, und der neu gewählte Präsident des Landessportbundes NRW Stefan Klett. Die Versammlung wählte Frank Schott als neuen Präsidenten.
Nach dem ersten Schulhalbjahr des Transferprojekts „Lernen und Bewegung“ trafen sich die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen zu einer Zwischentagung. Im Fokus stand die Präsentation eigener Beispiele zur Lernförderung durch Bewegung sowohl im Sport- als auch im Klassenunterricht. Darüber hinaus fand ein angeregter Austausch über die bisherigen Erfahrungen zu der Implementation exekutiver Funktionen im Schulalltag statt. Neben den Lehrkräften der Projektschulen und den Projektkoordinatoren des Arbeitsbereichs Bildung und Unterricht im Sport war ebenfalls Thomas Michel, Sportdezernent der Bezirksregierung Münster, zu Gast.
Das Sekretariat ist vom 06. März bis einschließlich 27. März 2020 nicht besetzt.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Herrn Nils Kaufmann (E-Mail: nils.kaufmann@uni-muenster.de).
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Anfang Februar fand die einwöchige Kompaktphase des Projektseminars "Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen" in der Jugendbildungsstätte Scheersberg in Schleswig-Holstein statt. Auf der Grundlage theoretischer Texte hatten die Studierenden zahlreiche Bewegungsexperimente und Spiele zu Themen, wie Körper und Spannung, Körper und Schwerpunkt oder Körper und Haltung, entwickelt, die auf der Exkursion ausprobiert und reflektiert wurden. Dieser erfahrungsorientierte Zugang führte nicht selten zu überraschenden Erkenntnissen. Das Seminar wurde von Esther Pürgstaller, Karsten Hoppe und Nils Neuber geleitet.
Die Steuergruppe des Projekts „Lernen und Bewegung – Ein Schulentwicklungsprojekt zur individuellen Förderung der Selbstregulation von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I“ traf sich am 29. Januar, um über den aktuellen Projektstand zu sprechen und sich unter anderem über Themen wie Qualitätssicherung und Veröffentlichungen auszutauschen. Anwesend waren Vertreter der WWU, der UDE, des LiF, der Unfallkasse NRW und der QuA-LiS NRW.
Das Netzwerk Lernen und Bewegung traf sich am 23. Januar in Essen zu einer Klausurtagung. Auf der Tagesordnung stand Themen wie Diagnose exekutiver Funktionen, Qualitätsstandards von Übungssammlungen, Publikationen, Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Ein großer Dank ging an Norbert Koch vom DJK Landesverband NRW, der mit großem Engagement vier Filme zur Förderung exekutiver Funktionen fertiggestellt hat. Dem Netzwerk Lernen und Bewegung gehören Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Duisburg-Essen und Münster an. Auch das Willibald Gebhart Institut (WGI) ist Partner des Netzwerks.
Während Musik oft mit dem Spracherwerb und der Sprachentwicklung in Verbindung gebracht wird, ist die Verknüpfung von Tanz und Spracherwerb weniger verbreitet. Dr. Esther Pürgstaller, Postdoc im Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport, hielt am 18.01.2020 an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen einen Vortrag zum Thema „ Tanz und Kulturelle Bildung“. Ziel der 4. Fachtagung „Tanz-Sprache-Bewegung in der Kindheit“ war ein wissenschaftlicher, praktischer und künstlerischer Austausch.
Sportdidaktischer Habilitationsvortrag von Dr. Stefan Meier
Dr. Stefan Meier (Universität Wien) hält am Mittwoch, den 22. Januar 2020, um 16.00 Uhr im Raum Fl 129, Fliednerstr. 21, seinen Habilitationsvortrag. In seiner kumulativen Habilitationsschrift hat er sich in verschiedenen empirischen Studien mit dem Thema "Vielfalt im Sportunterricht" beschäftigt. In seinem Habilitationsvortrag spricht er zum Thema „Denn Sie wissen (nicht), was Sie tun sollen?! - Fachbezogene Professionalisierung von Sportlehrkräften zwischen Sollen und Sein". Der Vortrag ist hochschulöffentlich. Interessierte sind herzlich eingeladen!
Nach dreijähriger Laufzeit ist das BMBF-Projekt "Kulturelle Bildungsforschung im Tanz" erfolgreich beendet worden. In dem Verbundprojekt der Universitäten Marburg, Mainz und Münster sowie der Hochschule für Musik und Tanz Köln entstand zunächst ein tanzspezifisches Analysemodell, auf dessen Grundlage vier domainspezifische Erhebungsverfahren entwickelt wurden. Das Team des IfS um Dr. Esther Pürgstaller und Prof. Nils Neuber entwickelte einen tanzspezifischen Kreativitätstest für Kinder im Alter von 8-12 Jahren. Der Test wurde erfolgreich in Münsterschen Schulen erprobt und kann jetzt in Interventionsstudien eingesetzt werden.
Im Rahmen ihrer dreitägigen Jahrestagung in der Landesturnschule Schloss Oberwerries befassten sich die nordrhein-westfälischen Fachleiterinnen und Fachleiter aus Primarstufe und Sekundarstufe I mit dem Thema Lernen und Bewegung. In einer abschließenden Podiumsdiskussion zu Bildungspotenzialen im Schulsport vertrat Prof. Nils Neuber das Institut für Sportwissenschaft und den Sportwissenschaftlichen Fakultätentag NRW. Unter anderem verwies er auf die zahlreichen Bestrebungen der Hochschulen, die Qualität der Sportlehrerbildung auszubauen, etwa durch die Förderung von Forschendem Lernen und Inklusion, gezielte Theorie-Praxis-Verknüpfungen oder systematische Weiterbildungsprogramme.
Unter dem Fokus „Sport inszenieren“ war die Spielen-Spiele-Sport-Veranstaltung von Axel Binnenbruck am Montag, den 25.11.2019 zu Gast bei Grün-Weiß Marathon Münster. Der Präsident des Frisbeesport Landesverband NRW Werner Szybalski stellte durch ein Video die drei unterschiedlichen Disziplinen „Discgolf“, „Freestyle“ und „Ultimate“ vor und führte praktisch in die Variante „Discgolf“ ein. Die Trendsportvariante, die in den USA als Profisport betrieben wird, erfreut sich auch in NRW steigender Beliebtheit. Schnelle Lernerfolge, das Spielen in der Natur und das einfache Gerät sind gute Argumente für einen Einsatz in Schule und Freizeit.
Sitzung des Fakultätentags Sportwissenschaft NRW in Bielefeld
Die 11. Sitzung des Fakultätentags Sportwissenschaft NRW fand unter Leitung des Vorsitzenden Prof. Nils Neuber an der Universität Bielefeld statt. Neben einem Bericht zur Landespolitik wurde über den Landespreis Sport und Wissenschaft, den Fachtag Sport und Wissenschaft, die Qualifikation von Sportlehrkräften für die Grundschule sowie den Kongress Sport und Bildung NRW diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Etablierung des Forschungsverbunds Kinder- und Jugendsport NRW, dessen Geschäftsstelle mit der Geschäftsführerin Stefanie Dahl an der WWU Münster ihre Arbeit aufgenommen hat. Erste Arbeitsschritte wurden in der anschließenden Sitzung der neu gegründeten AG Kinder- und Jugendsportforschung festgelegt. Prof. Neuber wurde zum Sprecher der AG gewählt.
Zwei Förderpreise des Sportlehrerverbandes für Münster
Die Förderpreise des Deutschen Sportlehrerverbandes NRW für herausragende Masterarbeiten im Lehramtsstudium Sport wurden in diesem Jahr in Wuppertal vergeben. Zwei Kandidatinnen aus Münster kamen mit dem gleichen Punktergebnis auf den zweiten Platz: Nina Knepper mit einer Arbeit zur Diagnostischen Kompetenz von Grundschullehrkrärften als Grundlage für eine individuelle Entwicklungsförderung im Sportunterricht (Betreuuer: Dr. Till Utesch) und Jacqueline Schatton mit einer Arbeit zum Sportunterricht mit chronischer Niereninsuffizienz aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern (Betreuerin: Franziska Duensing-Knop). Die Förderpreise werden jährlich vom Deutschen Sportlehrerverband NRW in Zusammenarbeit mit der Unfallkasse NRW vergeben und sind mit einem Preisgeld versehen. Wir gratulieren herzlich!
Im Rahmen der ARD-Themenwoche "Zukunft Bildung" gab Prof. Nils Neuber dem WDR ein Interview zum Zusammenhang von Bildung und Bewegung. Dabei konnte er auf empirische Befunde und praktische Beispiele aus aus dem Netzwerk "Lernen und Bewegung" zurückgreifen, das das Institut für Sportwissenschaft gemeinsam mit dem Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen bildet. Im Interview ging Prof. Neuber nicht nur auf die Förderung kognitiver Lernprozesse in der Schule ein, sondern äußerte sich auch zur Demokratieerziehung im Sport sowie zu den Chancen des Sports in Ganztagsschulen.
Die Demokratie scheint in die Jahre gekommen zu sein: Wutbürger und Populisten bekommen ungeahnten Zulauf, Autokraten und Despoten bauen ihre Führung weltweit aus. Was kann der Sport da tun? Als praktisches Fach ist er authentisch und beliebt - und bietet damit ein großes Potenzial fürs Demokratielernen. Das Institut für Sportwissenschaft veranstaltet darum zusammen mit dem Stadtsportbund Münster einen Polittalk zum Thema "Demokratie im Sport". Die Veranstaltung findet am 30. Oktober ab 18 Uhr im Erbdrostenhof in Münster statt. Prominente Gäste diskutieren mit dem Publikum und mit WDR-Moderator Ralph Erdenberger über das Demokratiepotenzial des Sports. Der Eintritt ist frei.
Bildungspotenziale des Sports im Jugendstrafvollzug
Auf Einladung der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der Deutschen Sportjugend hielt Prof. Nils Neuber bei der bundesweiten Fachtagung "Sport im Jugendstrafvollzug" einen Hauptvortrag zum Thema "Fördern oder Begleiten? - Bildungspotenziale des Sports im Jugendstrafvollzug". Dabei ging er auch auf die besonderen Herausforderungen von Angeboten für Jungen und junge Männer ein. Die Tagung fand an historischer Stätte im Uwe Seeler Fußball Park in Malente (Schleswig-Holstein) statt.
Vom 25. bis 28. Oktober 2019 fand das dritte Projekttreffen zum Erasmus+ geförderten Projekt "EuPEO – European Physical Education Observatory" in den Räumlichkeiten des Sportinstituts der Universität Ljubljana (Slowenien) statt. Das Meeting wurde hervorragend organisiert von Prof. Gregor Jurak.
Bei dem Meeting wurden die zwei Hauptprodukte des Projekts ‚MEA‘ (Monitoring Tool zur Fremdbeurteilung des Sportunterrichts) und ‚TIM‘ (Toolkit zur Selbstevaluation des Sportunterrichts) verabschiedet und die Pilotstudie zur Testung der beiden Produkte vorbereitet.
Das WGI wurde von Professor Roland Naul, die WWU Münster von Stefanie Dahl (AB BUS) vertreten.
Seit Neuem gibt es Filmbeispiele zum Thema „Lernen und Bewegung“ auf der gleichnamigen Homepage. Die Videos wurden zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Otto-Pankok-Schule Mülheim aufgenommen. Die Bewegungsspiele sollen mögliche Umsetzungsbeispiele aufzeigen und Lehrkräften und Eltern die bewegungsbasierte Lernförderung anschaulich darstellen.
Auf Einladung des Ministeriums für Schule und Bildung NRW (MSB) fand in der Qualitäts- und Unterstützungsagentur/Landesinstitut für Schule (QuaLIS) in Soest der zweite Fachtag "Sport und Wissenschaft" statt. Eingeladen waren Vertreter der acht sportlehrerbildenden Universitätsstandorte sowie der Schulverwaltung aus NRW. Inhaltlich befasste sich der Fachtag mit dem Thema "Lernen und Bewegung". Dazu hielten u.a. Prof. Nils Neuber, der auch den verhinderten Prof. Michael Pfitzner vertrat, sowie Dr. Karin Eckenbach und Katharina Ludwig Vorträge. In einer abschließenden Gesprächsrunde wurde die bildungspolitische Bedeutung des Unterrichtsfachs Sport diskutiert.
Fachtag Qualitätssicherung im Grundschulsport in Berlin
Im September 2019 veranstaltete die Kultusministerkonferenz (KMK) Sport einen Fachtag zur Situation des Grundschulsports in Deutschland. Vor dem Hintergrund sinkender Ausbildungszahlen sowie einer Zunahme des Einsatzes von fachfremden Lehrkräften in der Grundschule und nicht zuletzt im Grundschulsport bot das Tagungsthema einige Brisanz. Für den Bundesfaktultätentag hielt Prof. Stefan König (PH Weingarten) einen pointierten Einführungsvortrag. In anschließenden Gesprächsrunden, etwa zu Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte ohne Sportfakultas oder zur Fortbildung von Sportlehrkräften, wurde das Thema vertieft. Gemeinsame Handlungsempfehlungen wurden nicht verabschiedet. Für den Fakultätentag NRW nahm Prof. Nils Neuber (Universität Münster) an der Tagung teil.
Erasmus+ Austausch in Schweden von Axel Binnenbruck
Erneut besuchte Axel Binnenbruck vom 30.8. bis 8.9.2019 im Rahmen des Erasmus+ Programms die schwedische Universität in Örebro. Während der dritten Reise lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf dem Inhalt „Friluftsliv“. Das Bewegen und Leben in und mit der Natur hat in der Sportlehrerausbildung und im schulischen Kontext in Schweden einen deutlich größeren Stellenwert als in Deutschland. Die Inhalte und Methoden aus Skandinavien können bei Modul- und Lehrentwicklungsprozessen als Ansatzpunkte dienen, auch in der hiesigen Sportlehrerausbildung die Sensibilität für die Potenziale von physischer Aktivität in der Natur zu verbessern.
30 Sportstudentinnen und -studenten verbrachten eine erlebnis- und lehrreiche Woche in der reformpädagogischen Jugendbildungsstätte des Niedersächsichen Turnerbundes auf Baltrum. Themen wie "Spiel und Leistung", "Spiel und Struktur" oder "Spiel und Kultur" hatten sie theoretisch vorbereitet, sodass sich die Gruppe auf der Insel ganz auf die Praxis konzentrieren konnte. In den anschließenden Reflexionen wurde mancher Zusammenhang zwischen Sport und Bildung aufgedeckt. Die Exkursion wurde von Uta Kaundinya, Sönke Götschenberg und Prof. Nils Neuber begleitet.
Für die WWU-Volleyballerinnen unter dem Trainer Nils Kaufmann (AB Bildung und Unterricht im Sport) läuft es bei den EUSA-Championships in Lodz/Polen sehr gut: In der Vorrunde haben sie nur einen Satz abgegeben und sind vor den Unis aus Bordeaux/FRA, Mykolayiv/UKR und Bergen/NOR Gruppensieger geworden. Am 31.07.19 (Mittwoch) spielen sie um 9 Uhr das Viertelfinale gegen die Uni Bayreuth und werden live auf youtube gestreamt. Auch für die deutschen Männer läuft es klasse: Bochum und Bremen sind ebenfalls in der Runde der besten acht dabei.
Die Forschung zum außerschulischen Kinder- und Jugendsport wird in Münster von jeher groß geschrieben. Im November 2018 fand zu diesem Thema ein Fachgespräch am IfS statt, das vom Fakultätentag NRW und der Staatskanzlei NRW durchgeführt wurde. Dazu ist jetzt eine Dokumentation erschienen, die von Markus Jürgens vom IfS-Medienlabor gestaltet wurde. Außerdem startet im Herbst der Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW, an dem alle acht sportwissenschaftlichen Einrichtungen in NRW beteiligt sind. Die Geschäftsstelle des Verbundes wird am IfS sein. Aktuell ist dazu eine Stelle für die Geschäftsführung ausgeschrieben.
12 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der fachpraktischen Lehre des Institut für Sportwissenschaft haben am 3. Juli 2019 an einer internen Veranstaltung zur Prävention von sexualisierter Gewalt im Sportstudium teilgenommen. In der vierstündigen Fortbildung, die von Axel Binnenbruck vorbereitet und von Sarah Quade geleitet wurde, wurde das Thema der sexualisierten Gewalt thematisiert und für Risiken im Rahmen der Sportlehrerausbildung sensibilisiert. Es wurden Begrifflichkeiten wie Grenzverletzungen, Übergriffe und strafrechtlich relevante Gewalthandlungen besprochen, diese auf konkrete Situationen im Sportstudium wie z.B. Hilfestellungen, Umkleidesituation oder Exkursionen bezogen und Lösungen für Präventionsmaßnahmen erarbeitet. Die Veranstaltung fand auf Wunsch der fachpraktisch Mitarbeiter des Institut für Sportwissenschaften statt und wurde vom Arbeitsbereich Bildung und Sport finanziert. Als wichtigster Aspekt wurde erarbeitet, dass das „ins Gespräch kommen und im Gespräch bleiben“ zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch mit den Studierenden über die Grauzonen in diesem Thema über diese Auftakt hinaus wichtig ist. Darüber hinaus werden gemeinsam mit der Gleichstellungskommission die Sichtbarkeit und die Informationsmöglichkeiten weiter entwickelt. Weitere Informationen erteilen gerne Lena Henning und Axel Binnenbruck.
Der Forschungsverbund der Deutschen Sportjugend (dsj) hat am Institut für Sportwissenschaft getagt. Unter der Leitung seines Sprechers Prof. Nils Neuber wurden u.a. die Themen Partizipation, Digitalisierung und Wissenskommunikation im Sport diskutiert. Der dsj-Forschungsverbund wird vom Vorstand der Deutschen Sportjugend berufen und besteht zurzeit aus zehn Sportwissenschaftler/innen aus ganz Deutschland. Im Anschluss an die Sitzung tagte die Herausgeberrunde der neuen Zeitschrift "Forum Kinder- und Jugendsport - Zeitschrift für Forschung, Transfer und Praxisdialog", die ab Frühjahr 2020 im Springer Verlag erscheinen wird.
Beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund gab es erstmals ein durchgängiges Forum Sport, das die Schnittmengen von Kirche und Sport auf vielfältige Weise diskutierte. Im Rahmen des Podiums "You never walk alone - Integrieren beim Trainieren" hielt Prof. Nils Neuber den Einstiegsvortrag zum Thema "11 Freunde sollt ihr sein!? - Möglichkeiten und Grenzen der Integration durch Sport". Gemeinsam mit Stefan Kiefer (Vorsitzender Deutschen Fußball Liga Stiftung), Jimmy Hartwig (Integrationsbotschafter DFB), Dr. Annette Kurschus (Präses Ev. Kirche Westfalen) u.a. diskutierte er anschließend über Chancen des Sports für die Intergration von Zugewanderten.
Im Rahmen des Transferprojekts „Lernen und Bewegung – Ein Schulentwicklungsprojekt zur individuellen Förderung der Selbstregulation von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I“ fand das erste Projekttreffen statt. Im Mittelpunkt standen die Lehrkräfte der vier Projektschulen: Städtische Gesamtschule Warendorf, Geschwister-Scholl-Realschule in Senden, Gymnasium Neopmucenum in Coesfeld und Die Loburg in Ostbevern. Neben Katharina Ludwig und Prof. Nils Neuber aus dem Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport nahmen auch Vertreter der Unfallkasse NRW und der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule teil.
In der Buchreihe "Bildung und Sport" des Centrums für Bildungforschung im Sport sind zwei neue Bände zum Schulsport erschienen. Sarah Seiler vom schweizerischen Bundesamt für Sport in Magglingen untersucht Lernleistungen im Sportunterricht in einem komplexen Studiendesign. Und Aiko Möhwald von der TU Dortmund befasst sich in ihrer videobasierten Studie zur Interkulturellen Bewegungserziehung mit dem Umgang mit Fremdheit im Sportunterricht. Damit umfasst die Reihe insgesamt 17 Bände.
Unter dem Titel "Bewegung und Sport im Horizont von Jugend- und schulspädaogigscher Forschung" fand die 32. Jahrestagung der Sektion Sportpädagogik der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft in Heidelberg statt. Aus dem Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport des IfS nahmen insgesamt zwölf Personen an der Tagung teil. Franziska Duensing-Knop und Markus Jürgens referierten im Arbeitskreis "Verunsicherungen im inklusiven Sportunterricht". Dr. Sebastian Salomon und Prof. Nils Neuber stellten Ergebnisse zu "Zeitperspektiven in der Jugendforschung" vor. 2022 wird Münster voraussichtlich Gastgeber der Sektionstagung sein.
Die Herren Handball-Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland war Anlass für eine Exkursion des Instituts für Sportwissenschaft unter der Leitung von Axel Binnenbruck in der Sportschule Hennef. Gänsehautfeeling bei Livespielen der deutschen Nationalmannschaft in der Kölner Lanxess-Arena, Erfolgserlebnisse bei einem Handballturnier in der Sporthochschule Köln und ein einzigartiger Erfahrungsaustausch mit den Spitzentrainer der Master Coach Ausbildung der europäischen Handball Föderation waren nur einige der erlebten Highlights der 16 Studierenden.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Sportwissenschaft (IfS) und seinem An-Institut, dem Willibald Gebhardt Institut (WGI), läuft seit geraumer Zeit über zahlreiche Projekte sehr gut. Jetzt haben Prof. Nils Neuber (IfS) und Prof. Roland Naul (WGI) zwei weitere Kooperationsverträge zur Zusammenarbeit im Rahmen europäischer Projekte zur Schulsportforschung unterzeichnet. Ziel ist es, die gute Zusammenarbeit im Rahmen des "European Physical Education Observatory“ (EuPEO) sowie der Projekte "Gesunde Kinder in gesunden Kommunen" (gkgk) auszubauen.
Silke Nielsen kümmert sich seit vielen Jahren zuverlässig um die Verwaltungsbelange der Arbeitsbereiche Sportpädagogik/-geschichte sowie Bildung und Unterricht im Sport. Jetzt feierte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum an der WWU Münster und im Institut für Sportwissenschaft. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierten neben vielen Gästen auch ihre beiden "Chefs" Prof. Michel Krüger und Prof. Nils Neuber herzlich. Die Kolleginnen und Kollegen bedankten sich mit einem mehrstimmigen "Silke-Song", der ihre zahlreichen Talente würdigt. Das IfS gratuliert herzlich!
Esther Pürgstaller hat ihre Promotion zur Kulturellen Bildung im Tanz erfolgreich verteidigt. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit theoretischen Grundlagen und empirischen Wirkungen eines Kreativen Tanzangebots auf die Kreativitätsentwicklung von Grundschulkindern. Das Promotionskommitee bestand aus Prof. Nils Neuber, Prof. Michael Pfitzner (Universität Duisburg-Essen) und Dr. Claudia Steinberg (Universität Mainz). Wir gratulieren herzlich!
Macht Tanzen kreativ? Beeinflusst das Spielen fremdsprachiger Theaterstücke den Lernerfolg von Kindern? Das sind zwei von vielen Fragen, die Pädagogen und Psychologen, Sport- oder Sozialwissenschaftler aktuell rund um die Kulturelle Bildung untersuchen. Im Rahmen der gleichnamigen Fachtagung, die das IfS zusammen mit dem Rat für Kulturelle Bildung im März in Münster veranstaltet hat, wurde eine einstündige Radiosendung für WDR 3 aufgezeichnet. Das IfS wurde dabei von Esther Pürgstaller vertreten.
Die Sprechstunde von Uta Kaundinya muss heute (Di, 02.04.19) leider aus gesundheitlichen Gründen ausfallen. In dringenden Fällen melden sie sich per Mail direkt an sie.
Auf der 4. Hildesheimer CeLeB-Tagung „Videografie in der Lehrer_innenbildung“ vom 29. bis 30. März 2019 vertrat Markus Jürgens das Institut für Sportwissenschaft. Zusammen mit Christina Gippert (Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung) und Philip Hörter (Institut für Didaktik der Mathematik und Informatik) stellte er unter dem Titel „Videobasierte Lehrmodule zur Förderung der professionellen Unterrichtswahrnehmung – ein Dialoggespräch zwischen der Sportwissenschaft, der Psychologie und der Mathematik“ die Arbeiten aus dem Video-Teilprojekt der Qualitätsoffensive Lehrerbildung in einem Workshop vor.
Erasmus+-Projekt EuPEO, 2. Partnertreffen in Paris
Vom 22.03. bis 24.03.2019 fand das zweite Transnationale Partnertreffen zum Erasmus+ geförderten Projekt ‚EuPEO – European Physical Education Observatory‘ in Paris statt. Beim Meeting wurden die zwei Hauptprodukte MEA (Monitoring Tool zur Fremdbeurteilung des Sportunterrichts) und TIM (Toolkit zur Selbstevaluation des Sportunterrichts) gemeinsam mit den 14 Projektpartnern aus 9 europäischen Ländern diskutiert und weiter entwickelt. Das WGI wurde repräsentiert von Professor Roland Naul. Die WWU Münster als assoziierte Projektpartner wurde von Stefanie Dahl (AB BUS) vertreten.
Meeting on 4. World-wide Survey of Physical Education bei der UNESCO
Am 21.03.2019 fand das “Meeting on 4. World-wide Survey of Physical Education” bei der UNESCO in Paris statt. Vertreter der UNESCO (Dr. Alexander Schischlik und Philipp Muller-Wirth) und die Projektpartner des Erasmus+-Verbundprojektes ‚EuPEO - European Physical Education Observatory‘, diskutierten zusammen mit der FIEP (Australien, Dean Dudley), dem Commonwealth Büro (UK, Oliver Dudfield) sowie CEREPS und WGI (vertreten durch Professor Roland Naul und Stefanie Dahl) über geplante Kooperationsbereiche und die Zusammenarbeit bei der Kontinentalstudie zu Europa. Es wurde verabredet, dass CEREPS und als deutscher Partner das WGI, an diesem Survey teilnehmen. Weitere Gespräche sind geplant.
Unter der Leitung von Pascaline Neugebauer (AB Bildung und Unterricht im Sport) fand vom 08.03 bis zum 16.03.2019 mit 23 Teilnehmenden und 5 Betreuerinnen und Betreuern im Skigebiet Super-Chatel in Frankreich die Exkursion "Snowboarden - DSLV Stufen" statt. Aufgeteilt in den drei Gruppen: Anfänger, fortgeschrittene Anfänger und Könner wurde das individuelle Können auf dem Snowboard geschult und trainiert.
Im Rahmen der Dülmener Kinderuni referierte Prof. Nils Neuber zum Thema Lernen und Bewegung. Dass Sport stark machen kann, weiß jedes Kind. Aber dass er auch schlau machen kann und warum - das interessierte die rund 100 Kinderuni-Studenten im Forum Bendix dann doch. Mit eine Portion Sportwissenschaft, aber auch mit praktischen Spielen und Filmen aus der Praxis wurden diese Fragen am Ende geklärt. Und eine anwesende Lehrerin plante gleich ihren Unterricht für die kommende Woche um - mit mehr Bewegung im Klassenunterricht.
Welche Forschung braucht die Kulturelle Bildung? - Zu dieser Fragestellung trafen sich rund 150 Bildungsforscherinnen und -forscher auf Einladung des Instituts für Sportwissenschaft und des Rates für Kulturelle Bildung in Münster. Im Rahmen der zweitägigen, hochkarätig besetzten Veranstaltung im Philosophicum am Domplatz wurde der aktuelle Forschungsstand zur Kulturellen Bildung diskutiert. Der Deutschlandfunk hat von der Tagung berichtet, und WDR 3 hat eine Expertenrunde aufgezeichnet, die am 14. April gesendet wird. Die Tagung wurde von sport-lernen Wissenstransfer organisiert und von Axel Binnenbruck, Esther Pürgstaller und Prof. Nils Neuber geleitet.
Bei der Kickoff-Konferenz für das landesweite Projekt "Sportplatz Kommune - Kinder- und Jugendsport in NRW" in Düsseldorf hielt Prof. Nils Neuber den wissenschaftlichen Impulsvortrag. Das Projekt wird von der Staatskanzlei NRW und dem Landessportbund NRW in 53 Kommunen durchgeführt und soll zur kommunalen Vernetzung des Kinder- und Jugendsports beitragen. Das IfS war erst im November 2018 Ausrichter eines Fachgesprächs zur Kinder- und Jugendsportforschung in NRW.
Am 07.03.2019 findet von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr der CeBiS Forschungstag im Ho 101 statt. Renate Nocon-Stoffers (AB Bildung und Unterricht im Sport) wird erste Ergebnisse ihres Qualifikationsprojekt „Haltungen Sportstudierender zum Forschenden Lernen im Praxissemester“ vorstellen. Als Gast kommt der Sportwissenschaftler Stefan Maier von der Universität Wien, der sein Projekt „Herausforderungen und Potenziale inklusiven Schulsports aus der Sicht der Lernenden – empirische Befunde und fachdidaktische Perspektiven“ zur Diskussion stellen möchte. Zum Abschluss referiert Till Utesch (AB Sportpsychologie) zum Thema „Eine Erweiterung des theoretischen Rahmenmodells zur diagnostischen Kompetenz von Lehrpersonen: Entwicklung eines digitalen Lehr-Lern-Tools anhand des Brunswikschen Linsenmodells“. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Im Januar traf sich die Steuergruppe des Projekts „Lernen und Bewegung – Ein Schulentwicklungsprojekt zur individuellen Förderung der Selbstregulation von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I“ zu ihrer ersten Sitzung am IfS. Im Projekt sollen Tools zur Förderung kognitiver Fähigkeiten durch Bewegung entwickelt und in den Schulalltag implementiert werden. Es wird vom Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport durchgeführt und von der Unfallkassen NRW gefördert. Zu den Unterstützern des Projekts gehören außerdem das Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung (lif), das Institut für Sport und Bewegungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, die Bezirksregierung Münster sowie die Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW).