Auf Einladung des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz hielt Prof. Dr. Nils Neuber beim Tag des Schulsports einen Hauptvortrag zum Thema "Bildung braucht Bewegung - Wie das Lernen in der Schule lebendiger wird!". Dabei zeigte er, wie das Zusammenspiel von Bildung und Bewegung kognitives Lernen und Gesundheit, demokratische Kompetenzen und Schulfreude fördern kann. Insgesamt kann die Schule dadurch für alle Kinder und Jugendlichen freudvoller und lebendiger werden.
Am 23.09.26 wurden beim diesjährigen Forschungstag des Centrums für Bildungsforschung im Sport zwei spannende Vorträge präsentiert und angeregt diskutiert. Anaïs Bachmann (AB Bildung und Unterricht im Sport) referierte zum Thema „Der Leib der Sportlehrkraft als Medium demokratischer Umgangsformen“ und Stefan Schröder (Leuphana Universität Lüneburg) stellte Ergebnisse zu den Herausforderungen und Gelingensbedingungen bei der Entwicklung schulischer Steuerungsgruppen im Kontext von SPORT VERNETZT Ganztagsschulen vor.
Hannah Hüttemann, Doktorandin am Arbeitsbereich Sportpsychologie, wurde für die fünfte Kohorte des Programms „Durchstarten. Von der Promotion zur Professur“ des Büros für Gleichstellung der Universität Münster ausgewählt. Das Programm begleitet Doktorandinnen auf ihrem Weg in die Wissenschaft über zwei Semester und bietet ihnen die Möglichkeit, sich frühzeitig mit den verschiedenen Perspektiven und Anforderungen einer wissenschaftlichen Karriere auseinanderzusetzen. Neben Themen wie Karriereplanung, dem Auftreten in wissenschaftlichen Kontexten und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bietet ein Rahmenprogramm die Möglichkeit, sich mit anderen Doktorandinnen über den eigenen Fachbereich hinaus zu vernetzen.
Am 28. September 2026 hat Angelika Julia Bensch ihre Dissertation mit dem Titel „Geschlechtersensibler Sportunterricht und Geschlechterkompetenz von Schüler*innen – eine qualitative Interviewstudie zu Differenzkonstruktionen im Sportunterricht“ erfolgreich verteidigt.
Den Vorsitz der Prüfungskommission übernahm Studiendekan Prof. Heiko Wagner. Als Gutachterinnen wirkten JProf.in Helga Leineweber (AB Bildung und Kultur im Sport) und Prof.in Bettina Rulofs (DSHS Köln). Komplettiert wurde die Kommission von Dr. Sebastian Salomon (AB Bildung und Unterricht im Sport).
Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Bernd Strauß, der am 27. September 2026 verstorben ist. Mit ihm verliert das Institut für Sportwissenschaft einen herausragenden Wissenschaftler, Hochschullehrer und Gestalter, der unser Institut über mehr als 28 Jahre maßgeblich geprägt und die Sportpsychologie weit über die Grenzen Münsters und Deutschlands hinaus mitgestaltet hat. Wir verlieren aber auch einen lieben Freund, einen wissenschaftlichen Mentor und einen hochgeschätzten Kollegen.
Von menschlichen Bewegungen über Muskelaktivität bis hin zu maschinellem Lernen: In ihrer Dissertation verbindet Marie Dominique Schmidt verschiedene Perspektiven auf die Entstehung und Vorhersage von Bewegungsintentionen. Am 25. September 2026 verteidigte sie ihre Arbeit mit dem Titel „Modeling and Predicting Spatial and Temporal Dynamics of Motor Intention: A Machine Learning Approach“ erfolgreich und schloss damit ihre Promotion im Fach Computer Science ab. Der Prüfungskommission gehörten Prof. Dr. Ioannis Iossifidis, Prof. Dr. Gregor Schöner, Prof. Dr. Muhammad Bilal Zafar und Prof. Dr. Tobias Glasmachers an.
Gemeinsam wurde ein vielseitiges Workshop-Programm gestaltet, das unterschiedliche Zugänge zum Schutz vor Gewalt im Sport eröffnete. Die Angebote reichten von interaktiv gestalteten, präventiven Ansätzen und praxisbezogenen Interventionsmaßnahmen bis hin zu praktischen Angeboten zum Mitmachen in der Sporthalle. Im Fokus standen dabei insbesondere die Sensibilisierung für das Thema sowie verschiedene Handlungsmöglichkeiten und Ansprechpersonen.