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auf der Informationsplattform "Lernen und Bewegung"

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© Andrea Bowinkelmann (LSB NRW)

Der enge Zusammenhang von Lernen und Bewegung lässt sich empirisch bestätigen. Neurowissenschaftliche und kognitionspsychologische Studien zeigen, dass dabei so genannte exekutive Funktionen eine zentrale Rolle spielen.  Unter dem Begriff der exekutiven Funktionen werden kognitive Prozesse subsummiert, die als übergeordnete Kontrollinstanz unser Handeln in komplexen oder neuartigen Situationen steuern. Ihre Relevanz für (schulische) Lernprozesse ist unbestritten. Dass exekutive Funktionen besonders effektiv durch Bewegung gefördert werden können, verspricht einen motivierenden Förderansatz. Hier setzt der Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport der Universität Münster an: Das Ziel ist, die bisherigen Erkenntnisse durch anwendungsorientierte Forschung in Bildungseinrichtungen nutzbar zu machen.


Aktuelle Meldungen

Kinderuni: Sport macht stark - macht Sport auch schlau?

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© AvDH-Gymnasium Dülmen

Im Rahmen der Dülmener Kinderuni referierte Prof. Nils Neuber zum Thema Lernen und Bewegung. Dass Sport stark machen kann, weiß jedes Kind. Aber dass er auch schlau machen kann und warum - das interessierte die rund 100 Kinderuni-Studenten im Forum Bendix dann doch. Mit eine Portion Sportwissenschaft, aber auch mit praktischen Spielen und Filmen aus der Praxis wurden diese Fragen am Ende geklärt. Und eine anwesende Lehrerin plante gleich ihren Unterricht für die kommende Woche um - mit mehr Bewegung im Klassenunterricht.

Klausurtagung Netzwerk Lernen und Bewegung
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Klausurtagung Netzwerk Lernen und Bewegung

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© Katharina Ludwig

Das Netzwerk Lernen und Bewegung traf sich im Tagungshotel Weissenburg in Billerbeck zu einer zweitätigen Klausur. Das Treffen diente dem Austausch über laufende und zukünftige Projekte zur Förderung exekutiver Funktionen in der Schule. Zum Netzwerk gehören der AB Bildung und Unterricht der WWU, das Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Uni Duisburg-Essen sowie das Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung in Münster.

Startschuss zum Projekt Lernen und Bewegung

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© Pascaline Neugebauer

Im Januar traf sich die Steuergruppe des Projekts „Lernen und Bewegung – Ein Schulentwicklungsprojekt zur individuellen Förderung der Selbstregulation von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I“ zu ihrer ersten Sitzung am IfS. Im Projekt sollen Tools zur Förderung kognitiver Fähigkeiten durch Bewegung entwickelt und in den Schulalltag implementiert werden. Es wird vom Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport durchgeführt und von der Unfallkassen NRW gefördert. Zu den Unterstützern des Projekts gehören außerdem das Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung (lif), das Institut für Sport und Bewegungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, die Bezirksregierung Münster sowie die Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW).

Mit Exekutiven Funktionen zum ersten Preis

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© Jens Natrup

Kristin Hagemann hat mit ihrer Masterarbeit zur kognitiven Förderung im Englischunterricht den ersten Platz beim Förderpreis des Deutschen Sportlehrerverbandes NRW (DSLV) gewonnen. Mit ihrer empirischen Arbeit konnte sie belegen, dass ein systematisches Bewegungsprogramm im Englischunterricht zu einer signifikanten Verbesserung des Hörverstehens führen kann. Der Förderpreis wird jährlich vom DSLV in Zusammenarbeit mit der Unfallkasse NRW für die besten Abschlussarbeiten in NRW verliehen. Wir gratulieren herzlich!

Abschlusstreffen Lernen und Bewegung

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© Kateřina Jasanská

Nach rund zweijähriger Laufzeit trafen sich die Lehrerinnen und Lehrer der zwölf teilnehmenden Schulen des Beratungsprojekts „Förderung exekutiver Funktionen im Schulsport“ zum vorerst letzten Mal am IfS. Die Lehrkräfte erwarben dabei das Zertifikat "Lernen und Bewegung", das als viertes Zertifikat von sport-lernen Wissenstransfer zum ersten Mal vergeben wurde. Das von der Unfallkasse NRW geförderte Projekttreffen wurde von einem standortübergreifenden Team der WWU (Kathrin Aschebrock, Katharina Ludwig, Prof. Dr. Nils Neuber) und der Universität Duisburg-Essen (Dr. Karin Eckenbach) durchgeführt.

4. Treffen zur Förderung exekutiver Funktionen im Schulsport

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© Philipp Schankin

Im Oktober fand das vierte Treffen des Transferprojekts „Förderung exekutiver Funktionen im Schulsport“ am IfS statt. In dem Projekt geht es um die langfristige Implementierung von lernförderlichen Maßnahmen durch Bewegung. Im Rahmen der Tagung konnten die Lehrkräfte der teilnehmenden Zukunftsschulen NRW ihre Erfahrungen austauschen, die sie mit Unterrichtsinhalten zu kognitiver Förderung im Fachunterricht oder im außerunterrichtlichen Schulsport gemacht haben.Darüber hinaus erarbeiteten sie individuelle Konzepte zur Umsetzung eines Lernen-und-Bewegung-Konzeptes an ihren unterschiedlichen Schulen. In der sich anschließenden Praxisphase erproben die Lehrkräfte nun Unterrichtsvorhaben zur Förderung exekutiver Funktionen. Die Tagung wurde von Kathrin Aschebrock organisiert und von der Unfallkasse NRW gefördert.

3. Treffen zur Förderung exekutiver Funktionen

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© Finja Schüler

Das von der Unfallkasse NRW geförderte Transferprojekt "Förderung exekutiver Funktionen im Schulsport" ging am 13.03.2017 in die dritte Runde. In einer Tagung am IfS konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schulen in NRW ihre Erfahrungen der vorangegangenen Praxisphase austauschen und beschäftigten sich dann schwerpunktmäßig mit der Frage, wie eine bewegungsbasierte Lernförderung im Klassenunterricht verschiedener Fächer sowie im außerunterrichtlichen Schulsport umgesetzt werden kann.

2. Treffen zur Förderung exekutiver Funktionen

Gruppenfoto Modul Ii 2-1 Bastian Arnholdt
© Bastian Arnholdt

Im Beratungsprojekt "Förderung exekutiver Funktionen im Schulsport" fand jetzt das zweite Treffen am IfS statt. Die Veranstalter Dr. Karin Eckenbach und Prof. Nils Neuber behandelten schwerpunktmäßig die Fragestellung, wie eine individualisierte Lernförderung in der Unterrichtsalltag im Sport integriert werden kann. In einer nun anschließenden dreimonatigen Praxisphase wird den teilnehmenden Schulen die Gelegenheit gegeben, die Inhalte praktisch zu erproben. Das landesweite Projekt wird von der Unfallkasse NRW gefördert.

Auftaktveranstaltung "Lernen und Bewegung"

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© AB BUS

Die Auftaktveranstaltung des Transferprojekts "Förderung exekutiver Funktionen im Schulsport" fand am 07.09.2016 am IfS statt. Das landesweite Beratungsprojekt ist im Handlungsprogramm "Sicherheits- und Gesundheitsförderung im Schulsport" des Landes NRW verankert und wird von Dr. Karin Eckenbach und Prof. Nils Neuber durchgeführt. Über einen Zeitraum von zwei Jahren werden 12 Schulen aus NRW dabei unterstützt, das Thema Bewegung und Lernen in ihrem Schulalltag zu implementieren. Das Projekt wird von der Unfallkasse NRW gefördert.