|
Münster (upm/kk)

Wissenschaftler diskutieren aktuelle Forschungslage zur "Kulturellen Bildung"

Universität Münster richtet zusammen mit dem Stiftungsverbund Rat für Kulturelle Bildung e. V. Tagung am 14. und 15. März aus.
Tagungsort ist das Philosophische Seminar der WWU<address>© WWU - Jan Lehmann</address>
Tagungsort ist das Philosophische Seminar der WWU
© WWU - Jan Lehmann

Rund 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Forschungsfeld der „Kulturellen Bildung“ und angrenzenden Disziplinen diskutieren im Rahmen einer Tagung am 14. und 15. März in Münster über die Frage „Welche Forschung braucht die Kulturelle Bildung?“. In zahlreichen Vorträgen und Workshops beleuchten Experten aus der Kulturellen Bildung, den Erziehungswissenschaften, der Sportwissenschaft, der Pädagogik und der Psychologie aktuelle Forschungsergebnisse und Diskurse in der Kulturellen Bildung und deren Einfluss auf die Vermittlungspraxis. Die Tagung wird gemeinsam vom Institut für Sportwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und dem Stiftungsverbund Rat für Kulturelle Bildung e.V. organisiert und richtet sich an Wissenschaftler, pädagogische Fachkräfte, Studierende und alle Interessierten. Die Anmeldung endet am 8. März und ist unter www.rat-kulturelle-bildung.de möglich. Der Tagungsbeitrag beläuft sich auf 80 Euro für beide Tage. Es sind nur noch wenige Plätze frei.

Die Wirkungen Kultureller Bildung auf die Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen beruhen häufig auf Annahmen statt auf gesichertem Wissen. Die Tagung leistet einen wichtigen Beitrag, die Forschung der letzten Jahre, die diese Annahmen prüft und untersucht, fortzusetzen. Sie ermöglicht zudem Wissenschaftlern einen Austausch über ein Disziplinen überschreitendes Verständnis der Forschung zur Kulturellen Bildung. „Kulturelle Bildungsangebote haben nicht nur einen hohen Eigenwert, sie unterstützen auch die kognitive und soziale Entwicklung junger Menschen. Die Forschung dazu hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen“, sagt Prof. Dr. Nils Neuber, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Sportwissenschaft der WWU.

Das Programm deckt mit drei Keynote-Vorträgen und zahlreichen interdisziplinären Beiträgen aktuelle Themen der Kulturellen Bildung ab: unter anderem Digitalisierung, Wirkungsforschung, Kulturvermittlung, Fort- und Weiterbildung oder Kulturelle Bildung in Schulen. „Die Hauptvorträge befassen sich nicht nur mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern auch mit dem Transfer in die Praxis. Am Donnerstagabend diskutiert eine hochkarätige besetzte Talkrunde die Frage, welche Forschung die Kulturelle Bildung braucht“, erklärt Bettina Münzberg, geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Rat für Kulturelle Bildung e. V.

Die Tagung wird im Rahmen des Projekts „Forschungsfonds Kulturelle Bildung“ durch die Stiftung Mercator und der „Karl Schlecht Stiftung“ gefördert.

Die Podiumsdiskussion am Donnerstagabend wird vom Kulturradio WDR 3 für die sonntägliche Sendung 'Forum' aufgezeichnet. Ein geplantes Sendedatum ist bislang nicht bekannt.

Links zu dieser Meldung