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Falschfarbenbild des Mondes, aufgenommen durch drei Farbfilter im Rahmen der NASA-Mission Clementine.<address>© NASA</address>
© NASA

Universität Münster ist an neuer europäischer Mondsonde beteiligt

Mehr als 20 Jahre nach der letzten europäischen Mondmission ist die Universität Münster an einem neuen Mondorbiter der ESA beteiligt. Als Teil der sogenannten Twardowski-Mission arbeitet ein Team des Instituts für Planetologie daran, die Beobachtung von Gesteinen und Mineralien auf der Mondoberfläche zu optimieren. 2029 soll die Mission zum Mond starten.

Das Foto zeigt den Evolutionsbiologen Professor Doktor Joachim Kurtz. Er sitzt vor einem Mikrofon.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Podcast zum Darwin-Tag: Steuern wir auf ein drastisches Aussterbe-Ereignis zu?

Anlässlich des „Darwin-Tags“ am 12. Februar fordert der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Joachim Kurtz im „Umdenken“-Podcast eine schnelle und entschlossene Antwort der Gesellschaft auf den Klimawandel und den Verlust von Biodiversität. Die Menschheit müsse vor allem deutlich weniger Kohlenstoffdioxid (CO2) ausstoßen und Lebensräume schonen.

Veranstaltungen

Heeremann’sche Hof<address>© Peter Leßmann</address>
© Peter Leßmann

Neues „Zentrum für Modellforschung“ lädt ein

Zur Eröffnung des neuen „Zentrums für Modellforschung“ (ZfM) lädt der Fachbereich Philologie am 12. Februar (Donnerstag) alle Interessierten in den Heeremann’schen Hof ein. Zu den Zielen des ZfM gehört es, den Dialog zwischen verschiedenen Disziplinen zu fördern. Darüber hinaus unterstützt es fächerübergreifende Modellforschungsprojekte und Publikationen.

Drei Töpfe mit Maiskeimlingen nebeneinander. Gezeigt wird das Wachstum von Maiskeimlingen in kochsalzhaltiger Erde im Vergleich; links der Wildtyp, rechts zwei Töpfe mit Pflanzen, bei denen der neu entdeckte Signalweg nicht funktioniert.<address>© Changyun Liu – AG Kudla</address>
© Changyun Liu – AG Kudla

Forschungsteam entdeckt neuen Mechanismus der Salztoleranz

Ein chinesisch-deutsches Forschungsteam, darunter Prof. Dr. Jörg Kudla vom Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen, hat gezeigt: Salzstress aktiviert bei Mais einen Signalweg, der die sogenannte Autophagie in Pflanzenzellen verstärkt.

Titelseite der wissen|leben Nr. 1, 4. Februar 2026<address>© Uni MS</address>
© Uni MS

Februar-Ausgabe der Unizeitung wissen|leben

Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine haben Forschung, Lehre und internationale Kooperationen nachhaltig verändert. Translationale Forschung bringt Ergebnisse aus dem Labor direkt zu den Menschen – und zurück. Doktorandin Berit Schlüter berichtet von ihrer Forschung am Südpol. Dies und mehr lesen Sie in der neuen Ausgabe der Unizeitung wissen|leben.

So wie viele ukrainische Universitäten zerstört oder beschädigt wurden (hier ein Hörsaal der Nationalen Universität Charkiw), so hat die Wissenschaft
durch den Krieg als Ganzes Schaden genommen – in der Ukraine, Russland und darüber hinaus.<address>© picture alliance / Anadolu | Stringer</address>
© picture alliance / Anadolu | Stringer

Wissenschaft unter Beschuss

Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs arbeitet die ukrainische Wissenschaft unter extremen Bedingungen weiter. Zerstörte Hochschulen, Flucht und massive Kürzungen prägen den Alltag. Auch an der Universität Münster sind die Folgen spürbar: Geflüchtete Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich hier mit Krieg, Erinnerung und Migration, während bestehende internationale Kooperationen neu bewertet werden müssen.

Zu sehen sind die Studentin Shaya Eldar (links) und der Student Elnur Misirli vor dem Portal der Musikhochschule.<address>© Uni MS - Brigitte Heeke</address>
© Uni MS - Brigitte Heeke

Serie „Von der Uni in die Welt“: Musik verbindet die Welt

An der Musikhochschule haben rund 60 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger einen ausländischen Pass. Drei Studierende aus Aserbaidschan, Israel und Armenien berichten in der Serie „Von der Uni in die Welt“, warum international zu denken in ihrem Fach keine Sensation, sondern der Normalzustand ist.

Beim Neujahrsempfang vergab das Rektorat den Lehr-, den Gleichstellungs- und den Studierendenpreis.<address>© Uni MS - Thomas Mohn</address>
© Uni MS - Thomas Mohn

Auszeichnung für herausragendes Engagement in Lehre, Gleichstellung und Studium

Beim Neujahrsemfang verfolgten rund 400 Gäste die Verleihung der Rektoratspreise. Dr. Marie Ghanbari erhielt den Lehrpreis für das Sportpatenprojekt, die münstersche Ortsgruppe der „Feminist Law Clinic“ den Studierendenpreis. Den Gleichstellungspreis teilten sich das „SUN – Office Network“ und das Projekt BEAM des Teams „Women+ in Information Systems“.

Doktorandin Berit Schlüter vor der Amundsen-Scott-Südpolstation.<address>© Berit Schlüter, IceCube/NSF</address>
© Berit Schlüter, IceCube/NSF

Doktorandin Berit Schlüter gibt einen Einblick in ihren Alltag am Südpol

Doktorandin Berit Schlüter vom Institut für Kernphysik war für einige Wochen am Südpol, dem kältesten Ort der Welt. In einem Gastbeitrag gibt sie einen Einblick in ihren Alltag und die Installation des „IceCube“-Upgrades zur Neutrinoforschung.

Zu sehen sind Regale mit Archivalien.<address>© Uni MS - Brigitte Heeke</address>
© Uni MS - Brigitte Heeke

Die ULB hütet bedeutende Nachlässe

Die neuen Kartons und Aktenordner auf einem Archivwagen in Henning Dreylings Büro am Krummen Timpen bilden nur die Spitze des Eisbergs. Familiendokumente, Beiträge zur Geschichtsforschung, historische Fotografien, Briefe und vieles mehr finden sich in den Nachlässen, die in der Universitäts- und Landesbibliothek erfasst und aufbewahrt werden. Die Sammlung umfasst über 288.000 Einzeldokumente.

Geografie und Mathematik im Blick: Prof. Dr. Gilbert Greefrath und Maxim Brnic (2. und 4. von rechts auf der rechten Seite) vom Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik haben mit einem europäischen Team eine Handreichung entwickelt, wie digitale Schulbücher barrierefrei erstellt werden können.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Barrierefreiheit im Blick: Schulbücher neu denken

Die Digitalisierung bietet immer mehr Möglichkeiten, Schulbücher neu zu denken. Welche didaktischen Potenziale liefern digitale Schulbücher konkret? Wie lassen sie sich für alle Kinder zugänglich machen? Antworten auf diese Fragen liefert das Projekt „Digital Education Material“, an dem die Universität Münster beteiligt war. Das europäische Team hat eine Handreichung mit Beispielen entwickelt.

Die unterschiedlichen Phasen der translationalen Forschung greifen wie ein Puzzle ineinander: von experimentellen Ansätzen im Labor über präklinische Modelle bis hin zur Anwendung am Patienten.
Auf diese Weise entsteht aus
wissenschaftlicher Erkenntnis
medizinischer
Fortschritt.<address>© Uni MS – Michael Kuhlmann (Bilder oben), UKM (unten)</address>
© Uni MS – Michael Kuhlmann (Bilder oben), UKM (unten)

Vom Labor ans Krankenbett – und zurück

Wie wird aus einer Entdeckung im Labor eine konkrete Hilfe für Patientinnen und Patienten? Diese Lücke schließt translationale Forschung – vom molekularen Mechanismus über klinische Studien bis in die Versorgung. In Münster verbinden interdisziplinäre Verbünde Grundlagenforschung, Klinik und Datenwissenschaft, um neue Therapien schneller, sicherer und patientennäher umzusetzen.

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