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<address>© WWU - Jan Lehmann</address>
© WWU - Jan Lehmann

Fünf Forscher aus Münster sind weltweit meistzitiert

Zu den weltweit meistzitierten Forschern gehören fünf Professoren der WWU: Laut dem Zitations-Ranking 2020 des US-amerikanischen Konzerns "Clarivate Analytics" sind Prof. Dr. Armido Studer, Prof. Dr. Frank Glorius, Prof. Dr. Helmut Baumgartner, Prof. Dr. Stefan Evers und Prof. Dr. Jörg Kudla dabei.

Nanophotonische Integration zur gleichzeitigen Kontrolle vieler quantenmechanischer Spins in Nanodiamanten.<address>© P. Schrinner/AG Schuck</address>
© P. Schrinner/AG Schuck

Nanodiamanten vollständig integriert kontrollieren

Physikerinnen und Physikern der WWU ist es gelungen, Nanodiamanten vollständig in nanophotonischen Schaltkreisen zu integrieren und gleichzeitig mehrere dieser Nanodiamanten optisch zu adressieren. Die Studie schafft Grundlagen für zukünftige Anwendungen im Bereich der Quantensensorik oder Quanteninformationsverarbeitung. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift "Nano Letters" erschienen.

Der Mosaikboden der Basilika stellt eine Flusslandschaft mit detailreich wiedergegebenen Fischen, Vögeln und Pflanzen dar.<address>© WWU - Forschungsstelle Asia Minor</address>
© WWU - Forschungsstelle Asia Minor

Frühchristliche Fische: Grabungen geben Einblicke in den Kirchenbau

Archäologen der WWU haben bei Feldarbeiten eine frühchristliche Basilika im Südosten der Türkei erschlossen. Acht Wochen lang legten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Engelbert Winter Mosaike mit Fisch-Darstellungen, Ornamentbändern und bemalten Marmorreliefs frei. "Die Funde werfen ein neues Licht auf die Entwicklung des Kirchenbaus", erläutert Engelbert Winter.

Veranstaltungen

Transparente Flasche mit einer Flüssigkeit und einem Label (Symbolfoto)<address>© Unsplash - Vincent Ghilione</address>
© Unsplash - Vincent Ghilione

Corona-Forschung wirkt sich auf Anzahl und Qualität von Studien aus

Einige Fachleute reiben sich verwundert die Augen: Wer auf einmal alles zur Virologie oder Epidemiologie forscht – und wie schnell die Ergebnisse vorliegen. Dabei braucht Wissenschaft Zeit. Aktuelle Daten legen jedoch den Schluss nahe, dass mit der Vielzahl an Corona-Veröffentlichungen die wissenschaftliche Qualität sinkt.

Universitätskirche an der Schlaunstraße<address>© WWU - Julia Harth</address>
© WWU - Julia Harth

Gedenkstunde für Verstorbene der WWU

Die WWU gedenkt am Sonntag, 22. November, ihrer verstorbenen Mitglieder und Angehörigen. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kann die jährlich interreligiös gestaltete Gedenkfeier nicht wie gewohnt im festlichen Rahmen der Aula der Universität stattfinden. Das Rektorat, die Verantwortlichen der theologischen Fakultäten und das Zentrum für Islamische Theologie haben sich daher für ein „Hybrid-Format“ entschieden.

<address>© Sven Brandsma / Unsplash</address>
© Sven Brandsma / Unsplash

Studie: Welchen Effekt hat das Wetter aufs Radfahren?

Wirtschaftswissenschaftler der WWU haben herausgefunden, dass Münsteranerinnen und Münsteraner auch bei schlechtem Wetter viel öfter das Rad nutzen als Menschen in anderen deutschen Städten. In einer vergleichenden Studie von 30 Städten in Deutschland analysierten sie erstmals die Verhaltensweisen der Radfahrer bei ungünstigen Wetterbedingungen.

<address>© Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der WWU</address>
© Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der WWU

Online-Ringvorlesung: "Wirtschaft vor, mit und nach Corona"

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der WWU Münster startet am 24. November eine digitale öffentliche Ringvorlesung zu einem Thema, das lange aktuell bleiben wird und viele Menschen betrifft: "Wirtschaft vor, mit und nach Corona". Die fünf Sitzungen beginnen jeweils um 18 Uhr und dauern eine Stunde. Die Teilnehmer­zahl ist auf 500 Personen begrenzt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Prof. Dr. Gustav Holzegel<address>© WWU - Victoria Liesche</address>
© WWU - Victoria Liesche

Mathematiker Gustav Holzegel erhält Humboldt-Professur

Prof. Dr. Gustav Holzegel, einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Allgemeinen Relativitätstheorie, erhält eine der renommierten Humboldt-Professuren. Mit dem Forschungspreis ist eine Förderung von 3,5 Millionen Euro für fünf Jahre verbunden. Anfang November wechselte der Wissenschaftler vom Imperial College London an den Fachbereich Mathematik und Informatik der WWU.

Das REACH-Team freut sich auf innovative Ideen.<address>© REACH - Daniel Witte</address>
© REACH - Daniel Witte

REACH: Wettbewerb für gründer­freundliches Klima an der WWU

Mit dem EUREGIO-Start-up-Center "REACH" sollen Wissenschaftler und Studierende bei Gründungsvorhaben unterstützt werden. Um mit den WWU-Angehörigen ein gründerfreundliches Klima zu schaffen, schreibt das REACH jetzt einen Ideenwettbewerb aus. Wer bis zum 15. Januar seine Idee einreicht, hat die Chance auf eine Projekt-Förderung von bis zu 200.000 Euro.

Chemiker Dr. Georg Bieker<address>© Dr. Georg Bieker</address>
© Dr. Georg Bieker

Georg Bieker mit Ewald-Wicke-Preis 2020 ausgezeichnet

In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen am MEET Batterieforschungszentrum wurde der Chemiker Dr. Georg Bieker mit dem renommierten Ewald-Wicke-Preis ausgezeichnet. Die deutsche Bunsen-Gesellschaft für physikalische Chemie (DBG) und die Ewald-Wicke-Stiftung würdigen damit seine wegweisende Forschung an Lithium- und Magnesium-Schwefel-Batterien. Der gebürtige Warendorfer nahm den Preis auf der digitalen Hauptversammlung der DBG Mitte November entgegen.

Prof. Dr. André Karch im WWU-Cast-Studio<address>© WWU - SP</address>
© WWU - SP

WWU-Cast: Die Epidemiologie hilft, das Corona-Virus zu verstehen

André Karch, stellvertretender Direktor des Instituts für Epidemiologie sowie Leiter der Klinischen Epidemiologie an der WWU, beurteilt die aktuellen Sicherheits­maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Zudem erklärt er, wie Erkenntnisse und Modelle aus der Epidemiologie Hinweise auf die Verbreitung des Virus geben können, welche statistischen Kennzahlen wichtig und welche neuen Ideen sinnvoll sind.

Die Wissenschaftler der Arbeitseinheit Entwicklungspsychologie bündeln mit der Plattform „Kinder schaffen Wissen“ ihre Online-Studien.<address>© Online-Plattform „Kinder schaffen Wissen“</address>
© Online-Plattform „Kinder schaffen Wissen“

Psychologen forschen unter Corona-Bedingungen digital

Die Corona-Pandemie beeinflusst auch die Forschung im Beobachtungslabor am Institut für Psychologie der WWU. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen können die Wissenschaftler der Arbeitseinheit Entwicklungspsychologie ihre Studien derzeit nur digital und nicht in Präsenz durchführen. Um die Online-Studien zu bündeln, haben sie die Plattform "Kinder schaffen Wissen" mitgegründet.

Künstlerische Darstellung eines jungen Sterns, der von einer protoplanetaren Scheibe umgeben ist, in der sich Planeten bilden.<address>© L. Calçada - ALMA (ESO/NAO)</address>
© L. Calçada - ALMA (ESO/NAO)

Sonnensystem entstand in weniger als 200.000 Jahren

Die Entstehung des Sonnensystems liegt zwar schon lange zurück, aber es war kein außergewöhnlich langer Prozess, wie Forscher der WWU in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen herausfanden. Nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler dauerte der Entstehungsprozess weniger als 200.000 Jahre. Die Studie ist im Fachmagazin "Science" erschienen.

Ob die Wahl von Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA Einfluss auf das Demokratieverständnis der US-Amerikaner und die Wissenschaftsbeziehungen zu Europa hat, diskutieren drei WWU-Wissenschaftler in ihren Gastbeiträgen.<address>© Jon Tyson on Unsplash</address>
© Jon Tyson on Unsplash

WWU-Wissenschaftler bewerten transatlantische Beziehungen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der WWU nehmen in kurzen Gastbeiträgen die Vereinigten Staaten von Amerika nach der Präsidentschaftswahl unter die Lupe. Dabei werfen sie sowohl einen Blick auf die Gefahren für die Gewaltenteilung in den USA als auch auf die Entwicklung der transatlantischen Wissenschaftsbeziehungen.

Mit Joe Biden im Weißen Haus hoffen deutsche und europäische Politiker und Wirtschaftsvertreter auf ein verbessertes transatlantisches Verhältnis.<address>© René DeAnda on Unsplash</address>
© René DeAnda on Unsplash

Politikwissenschaftler Thomas Dietz zur US-Wahl: "Ein einfaches Zurück wird es nicht geben"

Die USA haben gewählt, und nach spannenden Tagen der Auszählung steht fest: Joe Biden wird der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Prof. Dr. Thomas Dietz, Politikwissenschaftler an der WWU, erläutert in einem Gastbeitrag, wie sich die Präsidentschaftswahl auf die multilaterale Weltordnung und die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa auswirkt.

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