Herzlich Willkommen

bei der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren. Die AG Angewandte Landschaftökologie und Ökologische Planung ist Teil des Instituts für Landschaftsökologie (ILÖK) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mehr Informationen zur inhaltlichen Ausrichtung unserer Arbeit finden Sie unter der Rubrik Forschung oder Lehre, die Sie auch über die Menüleiste aufrufen können. Kontakt/Anfahrt


Aktuelles zum Studium

Hand Tillmann 2zu1
Aktuelles zur Forschung

Forschung Lehmann 2zu1
Aktuelles aus der AG

Finale auch in der AG Ökoplan

Wir laden herzlich ein zu den beiden Disputationen:

Freitag, den 13.07.2018 um 8.30 Uhr (Geo1, Raum 401)
Cornelia Steinhäuser
Verständnis und Wertschätzung ruraler Landschaften.
Die Agrarökologievor dem Hintergrund des Anthopozäns: Fallbeispiele
aus Argentinien, Deutschland und Italien

Freitag, den 20.07.2018 um 13.00 Uhr (Geo1, Raum wird noch bekannt gegeben)
Jenny Schmidt
Green infrastructure – creating habitats with agirculture

Ausschreibung für BIOBRAS Summerschool

Daad Biobras 2018 Deutsch
© J.Lehmann

Im Rahmen des DAAD Projektes “Forschendes Lernen in wenig beachteten, biodiversen Ökosystemen in Brasilien“ wird vom 01. bis 12. Oktober 2018 eine internationale Summerschool in Münster angeboten. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Schutz und Erhalt von wenig betrachteten, biodiversen Ökosystemen in Deutschland und Brasilien. Hierzu soll in einer mehrtägigen Exkursion von Nord- nach Süddeutschland zunächst der Fokus auf unsere küstennahen und alpinen Naturräume gesetzt werden. Durch die internationale Herangehensweise können Erfahrungen aus Brasilien und Deutschland ausgetauscht und somit gemeinsame Ideen für einen zukünftigen Erhalt und Schutz wenig beachteter, biodiverser Ökosysteme erarbeitet werden.

Bewerben können sich alle Studenten/-innen im Fach B.Sc. / M.Sc. Landschaftsökologie, Wasserwissenschaften und Geographie. Weitere Informationen zur BIOBRAS Summerschool und dem DAAD Projekt hier...

Ökologische Landwirtschaft als sozial-ökologisches System

Fast die Hälfte der Landfläche Deutschlands (rund 48 Prozent) wird landwirtschaftlich genutzt. Die Einwirkungen dieser Nutzung auf Boden, Wasser, Luft und Artenvielfalt werden in der Landschaftsökologie intensiv untersucht. Die Ökologische Landwirtschaft hat mit 6,5 Prozent dieser Flächen zwar ein Nischendasein, doch sie zeigt, dass ein schonender Umgang der natürlichen Ressourcen möglich ist. Eine Umstellung der Landwirtschaft hängt jedoch mit gesellschaftlichen Entwicklungen und persönlichen Entscheidungswegen zusammen, wie Cornelia Steinhäuser in folgendem Blogbeitrag des ZIN diskutiert.
Das Thema wurde auch im 3. Brotzeitkolloquium des ZIN in einem Vortrag am 19.04.2018 angesprochen : „Agrarökologie – Agroecología. Polarisierte Nachhaltigkeitsdiskurse des Globalen Nordens und Südens“ mehr

Sensorgestützte Früherkennung von Ökosystemveränderungen durch eingeschleppte Akazien

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© André Große-Stoltenberg

Die Akazie in Portugal ist ein Paradebeispiel dafür, dass eine eingebürgerte Pflanze die einheimischen Ökosysteme erheblich gefährden kann: Im 20. Jahrhundert wurde die aus Australien stammende Langblättrige Akazie zur Befestigung von Sanddünen angepflanzt. Seither breitet sich der gelb blühende Strauch als sogenannte invasive Art massiv aus und beeinflusst den Wasser- und Nährstoff-Haushalt zu Ungunsten einheimischer Pflanzen. Wissenschaftlern der Universitäten Münster, Hamburg, Freiburg und Bielefeld ist es nun erstmals gelungen, den gesamten Akazienbestand in einem mediterranen Dünen-Ökosystem und die damit einhergehenden Veränderungen des Nährstoffgehalts mit hoher Genauigkeit zu kartieren. Dazu nutzte das Team hoch aufgelöste Flugzeug-Sensordaten. Die Studie ist aktuell in der Fachzeitschrift „Remote Sensing of Environment“ veröffentlicht.
„Die Langblättrige Akazie verändert sehr sensible und artenreiche Dünen-Ökosysteme im Südwesten Portugals grundlegend“, unterstreicht Landschaftsökologe Dr. André Große-Stoltenberg von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Erstautor der Studie. „Sie ist eine der größten Bedrohungen für die einheimische Pflanzenvielfalt. Das betrifft auch streng geschützte Arten.“

Die ausführliche Pressemeldung der WWU Münster finden Sie hierOrginalveröffentlichung

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© Jan Lehmann

Neues DAAD-Projekt mit Austausch von und nach Brasilien gestartet

Der Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) fördert für die nächsten vier Jahre (2018-2021) das Projekt „Forschendes Lernen in wenig beachteten, biodiversen Ökosystemen in Brasilien“ im Rahmen der Ausschreibung „Partnerschaften zur Förderung der Biodiversität in Entwicklungsländern“. Die AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung wird sich in diesem Projekt zusammen mit Forschern/-innen der Bundesuniversitäten Viçosa (UFV) und Minas Gerais in Belo Horizonte (UFMG) in Lehre und Forschung auf wenig beachtete Ökosysteme (offene, waldfreie Ökosysteme) in Brasilien fokussieren, Wissenslücken aufdecken und schließen, Managementkonzepte entwickeln und so einen signifikanten Beitrag zur Erreichung der Ziele der CBD leisten. Hierzu ist ein intensiver Austausch von Studenten/-innen und Wissenschaftler/-innen zwischen den Ländern vorgesehen. Weitere Informationen zum Projekt und zu den Teilnahmebedingungen werden in Kürze auf der AG Homepage bekanntgegeben. Als erste Aktivität wird eine Summerschool im Oktober in Deutschland stattfinden.

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