Institut für Landschaftsökologie

Herzlich willkommen!

ILÖK-Kolloquium im WS 2018/2019

Im Namen des Instituts für Landschaftsökologie laden wir Sie herzlich zum ILÖK-Kolloquium im Wintersemester 2018/19 ein! Die Vorträge sind öffentlich und finden jeweils dienstags um 18.15 h im Hörsaal Geo 1 in der der Heisenbergstr. 2 statt.  "The Innsbruck Atmospheric Observatory – new infrastructure for assessing air quality and climate change in an Alpine City"  Zu diesem Thema hält Herr Prof. Dr. Thomas Karl, Universität Innsbruck am 27. November 2018 den nächsten Vortrag in dieser Reihe.  Die Veranstaltung ist im MSc Lök, Modul M2/M1, anrechenbar.  Hier finden Sie das Programm mit den weiteren Beiträgen im Wintersemester.

Aktuelle Publikationen am ILÖK

  • Bozó, L.; Csörgő, T.; Heim, W. (2018): Weather conditions affect spring and autumn migration of Siberian leaf warblers. Avian Research 9:33 doi: 10.1186/s40657-018-0126-5 Open Access
  • Breed, M.; Harrison, PA.; Bischoff, A.; Durruty, P.; Gellie, NJ.; Gonzales, E.K; Havens, K.; Karmann, K.; Kilkenny, FF.; Krauss, SL.; Lowe, AJ.; Marques, P.; Nevill, PG.; Vitt, PL.; Bucharova, A. (2018) :Priority actions to improve provenance decision-making. BioScience 68 (7): 510516 doi:10.1093/biosci/biy050
  • Elias, D.; Hölzel, N.; Tischew, S. (2018) Positive effects of goat pasturing on the threatened spring geophyte Gagea bohemica in formerly abandoned dry grasslands. Flora 249: 53–59 doi: 10.1016/j.flora.2018.09.008
  • Heim, W.; Pedersen, L.; Heim, R.J.; Kamp, J.; Smirenski, S.M.; Thomas, A.; Tottrup, A.; Thorup, K. (2018) Full annual cycle tracking of a small songbird, the Siberian Rubythroat Calliope calliope, along the East Asian flyway. Journal of Ornithology 159 (4): 893–899 doi: 10.1007/s10336-018-1562-z
  • Kamp, J.; Reinhard, A.; Frenzel, M.; Kämpfer, S.; Trappe, J.; Hölzel, N. (2018) Farmland bird responses to land abandonment in Western Siberia. Agriculture, Ecosystems and Environment 268: 61–69 doi: 10.1016/j.agee.2018.09.009
  • Heim, W.; Smirenski, S.M. (2017) The importance of Muraviovka Park/Far East Russia for endangered bird species on regional, national and international scale based on observations from 2011-2016. Forktail 33: 77–83
  • Agethen, S.; Sander, M.; Waldemer, C.; Knorr, K.-H. (2018): Plant rhizosphere oxidation reduces methane production and emission in rewetted peatlands. Soil Biology & Biochemistry, 125, 125-135 doi: 10.1016/j.soilbio.2018.07.006
  • Huth, E.; Thiele, J. (2018): Windenergieanlagen als Teil unserer heutigen Kulturlandschaft Eine Studie zur Wahrnehmung von Windenergieanlagen im Landschaftsbild. Naturschutz und Landschaftsplanung 50(6), 2018, 192-199
  • Buchanan, GM; Bond, A; Crockford, NJ; Kamp, J; Pearce-Higgings, JW; Hilton, G (2018): The potential breeding range of Slender-billed Curlew Numenius tenuirostris identified from stable-isotope analysis. Bird Conservation International 28 (2): 228-237 doi: 10.1017/S0959270916000551

weitere Publikationen: ILÖK, Arbeitsgruppen, Mitarbeiter

1. NRW-Naturschutztag unter dem Motto "Blühende Land(wirt)schaft"

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© Martin Gebhardt

Die biologische Vielfalt ist in den letzten Monaten unter anderem durch das Thema Insektenschwund stark in den öffentlichen Fokus gerückt. Viele von Ihnen engagieren sich bereits landesweit zu diesem und vielen anderen Naturschutzthemen in Fachgruppen, Kooperationen und bei praktischen Naturschutzmaßnahmen und helfen so unsere biologische Vielfalt und damit unsere Lebensgrundlage zu erhalten oder wiederherzustellen. All diese Aktiven und die, die es noch werden möchten, möchte der NABU-Landesverband Nordrhein-Westfalen nun beim 1. NRW-Naturschutztag zusammen bringen. Wir laden Sie ganz herzlich zum 1. NRW-Naturschutztag unter dem Motto "Blühende Land(wirt)schaft" ein, der am 06. Oktober 2018 ab 10.00 Uhr im Institut für Landschaftsökologie stattfinden wird. Weitere Informationen finden Sie hier...

Naturwissenschaftliche Fachtagungen und Posterpreis der DGL.

Posterdgl
© diana michler-kozma

Mit Beiträgen des UFZ und der WWU war MikroPlaTaS in der vergangenen Woche gleich auf zwei naturwissenschaftlichen Fachtagungen vertreten:
der "Umwelt2018" vom 09. - 12.09.2018 in Münster und der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Limnologie e.V. (DGL) in Kamp-Lintfort vom 10. - 14.09.2018.
Dort wurde das Poster "Biofilme auf Plastikpartikeln und deren Nährwert für das Makrozoobenthos" der Münsteraner Doktoranden Diana Michler-Kozma und Rense Jongsma durch das Votum der Tagungsteilnehmer als eines der fünf besten Poster mit dem Posterpreis der DGL ausgezeichnet.

Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand

Berg-Sandglöckchen
© T. Starkmann

Biodiversität: schätzen, schützen, vernetzen
Fachtagung mit Rückblick, Ausblick und Vernetzung der Akteure am 12.09.2018

Das Projekt "Wege zur Vielfalt - Lebensadern auf Sand" hat sich den Erhalt und die Vernetzung nährstoffarmer Sandstandorte als Ziel gesetzt, um die Lebensbedingungen für typische Arten der mannigfaltigen Flora und Fauna wie z.B. Rebhühner, Glockenheide, Feuerfalter und Knoblauchkröte zu verbessern. Dafür wird es seit 2013 durch das Bundesprogramm zur Biologischen Vielfalt gefördert und ist damit das erste Hotspot-Projekt. Die Tagung dient in erster Linie der Vernetzung und dem fachwissenschaftlichen Informationsaustausch im deutschsprachigen Raum.

Tagungsprogramm Projekt-Homepage

Professur Hydrologie wieder besetzt

Klaus-Holger Knorr
© K.-H. Knorr

Klaus-Holger Knorr wurde zum 01. August 2018 von Rektor Johannes Wessels zum neuen Professor für Hydrologie berufen. Mit der Berufung auf die Professur verbunden ist die Leitung der Arbeitsgruppe Ökohydrologie und Stoffkreisläufe und die Leitung des ILÖK-Labors, Aufgaben, die Klaus-Holger Knorr bislang kommissarisch wahrgenommen hatte.
Das ILÖK begrüßt Klaus-Holger Knorr im neuen Amt und wünscht ihm gutes Gelingen. Wir freuen uns auf die künftige, gute Zusammenarbeit.

Singvogelzug entlang des Ostasiatischen Zugweges: Feldsaison 2018 erfolgreich beendet

Ilka Beermann Ag _ Kosystemforschung Aug18
© Ilka Beermann

Die Zugwege von Vögeln, welche von Eurasien nach Afrika und zurück fliegen, sind mittlerweile gut erforscht. Weitaus weniger wissen wir jedoch über die Aufenthaltsorte der Arten, welche im Winter nach Asien ziehen. Seit 2016 setzen wir licht-basierte Geolokatoren ein, um Singvögeln aus Russland in ihr Winterquartier zu folgen. Das Team begann die Arbeit im fernen Osten, und fuhr westwärts von einem Untersuchungsgebiet ins nächste mit der transsibirischen Eisenbahn, durch ganz Sibirien bis nach Nordwest-Russland. Eine der Zielarten war dabei die vom Aussterben bedrohte Weidenammer. Um die Überlebensraten dieser gefährdeten Vögel zu ermitteln, markierten wir einige Individuen mit Farbringen – sowohl im Selenga-Delta am Baikalsee als auch in der Nähe von Syktyvkar. Außerdem konnten insgesamt 113 Individuen aus 8 Arten im Laufe der aktuellen Feldsaison an vier weiteren Stationen mit neuen Geolokatoren ausgestattet werden. Mehr Informationen.......

Feldarbeit im nördlichen Westsibirien: Wie beeinflussen Feuer das Ökosystem Waldtundra?

Daniel Rieker Ag Oekosystemforschung Aug18 Gruppenbild
© Daniel Rieker

Mitte Juli machte sich ein Team aus 13 Studierenden und Wissenschaftlern aus Russland und Münster auf den Weg in den Norden Westsibiriens, um die Arbeit zum Einfluss von Feuer auf die Waldtundra fortzusetzen. Bis vor wenigen Jahrzehnten waren Feuer in der Tundra ein sehr seltenes Phänomen. Aktuelle Studien prophezeien im Zuge des Klimawandels einen Anstieg in der Häufigkeit und dem Ausmaß von Feuerereignissen. Über die ökologischen Auswirkungen von Tundrafeuern ist bisher aber nur wenig bekannt. Mehr Informationen..

Das Open-Air-Quiz: Fragen rund um die WWU - Herzlichen Glückwunsch an unser ILÖK-Labor Team!

Gewinn
© goerzen

Am Ende war es ein enges Rennen, alle Gruppen lagen dicht beieinander. Sie hatten sich gut vorbereitet und kennen sich an der WWU offenkundig gut aus – acht Gruppen mit 51 Beschäftigten und Studierenden traten am vergangenen Freitag vor der Eröffnung des Sommerfestes im Schlossgarten zum beliebten WWU-Open-Air-Quiz an. Auf Platz eins positionierte sich das Team "ILÖK-Labor". Der Lohn: Die Teammitglieder gewannen Freikarten für das Kabarett "STORNO 2018"

Ausschreibung für BIOBRAS Summerschool

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© J. Lehmann

Im Rahmen des  DAAD Projektes “Forschendes Lernen in wenig beachteten, biodiversen Ökosystemen in Brasilien“ wird vom 01. bis 12. Oktober 2018 eine internationale Summerschool in Münster angeboten. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Schutz und Erhalt von wenig betrachteten, biodiversen Ökosystemen in Deutschland und Brasilien. Hierzu soll in einer mehrtägigen Exkursion von Nord- nach Süddeutschland zunächst der Fokus auf unsere küstennahen und alpinen Naturräume gesetzt werden. Durch die internationale Herangehensweise können Erfahrungen aus Brasilien und Deutschland ausgetauscht und somit gemeinsame Ideen für einen zukünftigen Erhalt und Schutz wenig beachteter, biodiverser Ökosysteme erarbeitet werden.
Bewerben können sich alle Studierenden im Fach B.Sc. / M.Sc. Landschaftsökologie, Wasserwissenschaften und Geographie. Weitere Informationen zur BIOBRAS Summerschool und dem DAAD Projekt unter....

Statuskonferenz - Zwischen Europa und Orient

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© WWU Iloek

Die VolkswagenStiftung unterstützt eine größere Zahl an inter- und transdisziplinären Projekten der Natur- und Sozialwissenschaften in Zentralasien und dem Kaukasus innerhalb der Fördermaßnahme Zwischen Europa und Orient.

In Zusammenarbeit mit unserem kasachischen Partner ACBK organisierten Mitglieder der AG Biodiversität und Ökosystemforschung vom 16. -18. April 2018 eine Statuskonferenz der Fördermaßnahme in Almaty, Kasachstan. Zum vollständigen Bericht....

WWU-Forscher untersuchen Mikroplastik in den Rieselfeldern

Landschaftsökologen und Mikrobiologen nehmen Mikroorganismen und Auswirkungen auf die Nahrungskette unter die Lupe
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© © WWU/ILÖK

Plastik in der Umwelt ist ein weltweites Problem – auch viele Binnengewässer sind betroffen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) nehmen nun besonders winzige Kunststoffpartikel, sogenanntes Mikroplastik, in den münsterschen Rieselfeldern unter die Lupe. Konkret will das Team aus Landschaftsökologen um Dr. Friederike Gabel und Mikrobiologen um Prof. Dr. Bodo Philipp herausfinden, welche Mikroorganismen die Plastikteilchen besiedeln und welche Auswirkungen es auf wirbellose Tiere wie Schnecken und Krebse hat, wenn diese die Plastikteilchen fressen. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten Verbundprojekts "Mikroplastik in Talsperren und Staubereichen: Sedimentation, Verbreitung, Wirkung (MikroPlaTaS)". Zusammen erhalten die Münsteraner dafür rund 470.000 Euro. Weiter.....

Sensorgestützte Früherkennung von Ökosystemveränderungen durch eingeschleppte Akazien

© André Große-Stoltenberg

Update: André Große-Stoltenberg ist für diese Studie mit dem diesjährigen Helmut-Lieth-Preis für Umweltforschung der Universität Freiburg ausgezeichnet worden. Dieser Preis wird jedes Jahr gemeinsam von der Fakultät für Biologie und der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen für eine herausragende Publikation einer promovierten Nachwuchswissenschaftlerin/eines promovierten Nachwuchswissenschaftlers auf dem Gebiet der Umweltforschung verliehen.

Die Akazie in Portugal ist ein Paradebeispiel dafür, dass eine eingebürgerte Pflanze die einheimischen Ökosysteme erheblich gefährden kann: Im 20. Jahrhundert wurde die aus Australien stammende Langblättrige Akazie zur Befestigung von Sanddünen angepflanzt. Seither breitet sich der gelb blühende Strauch als sogenannte invasive Art massiv aus und beeinflusst den Wasser- und Nährstoff-Haushalt zu Ungunsten einheimischer Pflanzen. Wissenschaftlern der Universitäten Münster, Hamburg, Freiburg und Bielefeld ist es nun erstmals gelungen, den gesamten Akazienbestand in einem mediterranen Dünen-Ökosystem und die damit einhergehenden Veränderungen des Nährstoffgehalts mit hoher Genauigkeit zu kartieren. Dazu nutzte das Team hoch aufgelöste Flugzeug-Sensordaten. Die Studie ist aktuell in der Fachzeitschrift „Remote Sensing of Environment“ veröffentlicht.

Die ausführliche Pressemeldung der WWU Münster finden Sie hier. Orginalveröffentlichung

Exkursionsblog Nepal

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© Andy Malkus

Vorlesungsfreie Zeit bedeutet an den geographischen Instituten der Uni Münster regelmäßig Exkursionszeit. So hat sich eine Gruppe von 16 Geographen und Landschaftsökologen unter kompetenter Führung von Dr. Andreas Malkus und Christoph Nothelfer Ende Februar in wissenschaftlicher Mission nach Nepal aufgemacht. Dort steht eine Trekkingtour durch das Himalaya und ein mehrtägiger Aufenthalt in der quirligen Hauptstadt Kathmandu auf dem Programm.

Da neben den wissenschaftlichen Aspekten selbstverständlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen soll, verspricht es, eine famose Reise zu werden.
Was die Truppe auf dieser Tour erleben wird, erfahren Sie hier in diesem Blog.

In diesem Sinne: Namaste, welcome to Nepal!

Tagungsrückblick "Rückgang der Insekten"

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© NABU

Zeit zu Handeln- so die zusammenfassende Einschätzung nach der Tagung zum "Insektenrückgang" am vergangenen Samstag, 17.02.2018 am ILÖK in Münster.
Der NABU NRW hatte gemeinsam mit der NUA und dem ILÖK Experten und Akteure aus Politik, Landwirtschaft, Naturschutz, Chemie und Wissenschaft eingeladen, um über aktuelle Forschungen und Aktivitäten zum Rückgang der Insekten zu informieren und diskutieren. Rund 250 Teilnehmer füllten den Hörsaal.

Den ´Münsteraner Appell´, in dem sich der NABU mit einem Forderungskatalog an alle Beteiligten wendet, sowie die Vorträge zum nachlesen und -hören finden Sie beim NABU NRW.

Feuchtwälder im Klimawandel – Status und Zukunft

erfolgreiche Fachtagung des Waldklimafonds-Projektes „Fit für den Klimawandel“
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© Fit für den Klimawandel

Am 15. und 16. Februar 2018 fand am Institut für Landschaftsökologie die Abschlusskonferenz des Waldklimafonds-Projektes „Fit für den Klimawandel“ statt. Rund 150 Teilnehmer aus Naturschutz, Forst und Forschung sowie weitere Interessierte haben sich bei Fachvorträgen und Diskussionen über aktuelle Forschungsergebnisse ausgetauscht und gemeinsam einen Ausblick auf die Zukunft der Eichenwälder geworfen. Zum Abschluss wurden Exkursionen in die Davert, die Hohe Ward und das Venner Moor durchgeführt.

Dokumentation der Tagung mit Vorträgen, Postern und Exkursionen zum Download

Weitere Berichte finden Sie in einer Pressemitteilung der NABU-Naturschutzstation Münsterland.

Ein Fernsehbeitrag des WDR in der "Lokalzeit Münsterland" vom 15. Februar und ein Interview mit Dr. Britta Linnemann zum Projekt sind bis zum 22. Februar beim WDR abrufbar.

Im Süden von Münster werden seit 2014 Maßnahmen zur Anpassung von Feuchtwäldern an den Klimawandel umgesetzt – in Kombination mit umfangreicher Begleitforschung und Öffentlichkeitsarbeit. Projektpartner sind die NABU-Naturschutzstation Münsterland, der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster.