Institut für Landschaftsökologie

Herzlich willkommen!

BiCO2 - Neues Projekt zum Zusammenhang von Biodiversität und Kohlenstoffspeicherung

Die artenreichen Buchenwälder in den neu ausgewiesenen Wildnisgebieten der Egge Vorberge zeichnen sich bereits durch eine sehr naturnahe Waldstruktur aus.
© Michale Elmer

In mitteleuropäischen Wäldern sind bedeutende Mengen an Kohlenstoff gespeichert. Darüber hinaus sind die Wälder und ihre Böden wichtig für die biologische Vielfalt, die wiederum die Anpassungsfähigkeit und Stabilität des Ökosystems Wald stärkt. Ziel dieses Projektes, das gemeinsam von der AG Biodiversität und Ökosystemforschung mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland und dem Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen (NRW) getragen wird, ist eine synoptische Betrachtung des Kohlenstoffhaushalts und der Biodiversität – ober- und unterirdisch. Die geplanten Untersuchungen in den nächsten drei Jahren sollen dazu beitragen, den Einfluss der Nutzungsintensität auf die Leistungsfähigkeit von Wäldern in hinsichtlich Biodiversität, Kohlenstoffspeicher und Klimastabilität, besser beurteilen zu können.

Weitere Informationen:
Startseite der WWU
Projekthomepage
Homepageeintrag der AG Biodiversität und Ökosystemforschung

Aktuelle Publikationen am ILÖK

  • Moral Á.; Garrido-Benavent I.; Durán J.; Lehmann JRK; Rodríguez A.; Heiðmarsson S.; Ríos A. (2021): ‘Are recently deglaciated areas at both poles colonised by the same bacteria?’ FEMS Microbiology Letters 2021, Nr. fnab011. DOI: 10.1093/femsle/fnab011.
  • Oldeland, J.; Revermann, R.; Luther-Mosebach, J.; Buttschardt, T.; Lehmann, J. R. K. (2021): New tools for old problems - Comparing drone and field-based assessments of a problematic plant species. Environmental Monitoring and Assessment, 193(2), 90. DOI: 10.1007/s10661-021-08852-2
  • Ehrnsperger, L.; Klemm, O. (2020): Source Apportionment of Urban Ammonia and its Contribution to Secondary Particle Formation in a Mid-size European City. Aerosol and Air Quality Research. DOI:  10.4209/aaqr.2020.07.0404
  • Maneke-Fiegenbaum, F.; Heupel Santos, S.; Klemm, O.; Yu, J.-C.; Chiang, P.N.; Lai, Y.-J. (2020): Carbon Dioxide Fluxes of a Young Deciduous Afforestation Under the Influence of Seasonal Precipitation Patterns and Frequent Typhoon Occurrence. Journal of Geophysical Research: Biogeosciences DOI: 10.1029/2020JG005996
  • Mühlig, A. C.; Klemm, O.; Gonçalves, F.L.T. (2020): Fog, Temperature and Air Quality Over the Metropolitan Area of São Paulo: a Trend Analysis from 1998 to 2018. Water Air Soil Pollut 231:535.DOI: 10.1007/s11270-020-04902-6
  • Popescu, C., O.M. Pavelescu, V. Dinu, C. Cazacu, F.J. Burdon, M.A.E. Forio, M.A.E., B. Kupilas, B., N. Friberg, P. Goethals, B.G. McKie, G. Rîșnoveanu (2021): Riparian Vegetation Structure Influences Terrestrial Invertebrate Communities in an Agricultural Landscape. Water 2021, 13, 188. https://doi.org/10.3390/w13020188

weitere Publikationen: ILÖK, Arbeitsgruppen, Mitarbeiter

Unser Werkstattleiter Peter Sulmann geht in den Ruhestand

Werkstattleiter Peter Sulmann bei seinem Abschied in den Ruhestand
© Hoewelhans

Das Institut für Landschaftsökologie hat den langjährigen Werkstattleiter Peter Sulmann zum 31.01.2021 in den Ruhestand verabschiedet.
Peter Sulmann gehört zu jenen Menschen, die man nicht unbedingt sieht, die nicht an vorderer Stelle stehen, ohne die aber eine experimentelle Forschung unmöglich ist. Meist konnte Peter Sulmann in seiner Werkstatt angetroffen werden, jedoch war er auch bei Kälte, Nässe oder Sturm dort wo er gerade gebraucht wurde. Besonders schätzen die Kolleginnen und Kollegen aber seinen Ideenreichtum, seine Pragmatik, die Ruhe und Gelassenheit und - für einen Werkstattleiter sicher die wichtigste Eigenschaft - seine Zuverlässigkeit und Präzision. Peter Sulmann kam 1994 an die damals frisch gegründete Lehreinheit Geographie und konnte sich mit dem Neubau des GEO1 2013 auch die eigene Werkstatt genau so gestalten, wie sie zu ihm und zum Institut passte. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und bedanken uns sehr herzlich für seine Unterstützung und langjährige Mitarbeit.

Wissenschaft macht Schule: Wanderausstellung zu Mikroplastik in der Umwelt

Wissenschaftlerinnen der WWU sind mit der Wanderausstellung zu Gast am Mariengymnasium Warendorf
© Paul/ Mariengymnasium Warendorf

Die Verschmutzung der Weltmeere durch Mikroplastik ist in allen Medien präsent. Aber auch Binnengewässer sind stark mit Mikroplastik belastet mit schwerwiegenden Auswirkungen für die dort lebenden Organismen und deren Ökosysteme. Das vom BMBF geförderte Projekt MikroPlaTaS, an dem das Institut für Landschaftsökologie beteiligt ist, erforscht die Verbreitung und Sedimentation von Mikroplastik in Talsperren und Stauhaltungen sowie dessen Auswirkungen auf aquatische Organismen. Im Rahmen dieses Projektes entstand eine Wanderausstellung zum Thema (Mikro-)Plastik in der Umwelt [de] , die von interessierten Schulen kostenfrei ausgeliehen werden kann. Am Mariengymnasium Warendorf wurde die Ausstellung zuerst präsentier. (Bericht der Schule [de]). Falls Sie Interesse an der Wanderausstellung haben, wenden Sie sich bitte an Dr. Friederike Gabel.

Landschaftsökologisches Siegerprojekt beim WWU-Citizen-Science-Wettbewerb

Julia Binder und Thomas Middelanis betrachten lineares Gehölz, das an einen Acker angrenzt
© Middelanis_Binder

„Monitoring moderner Agroforst-Ökosysteme - Neue Anbausysteme als Begegnungspunkte von Landwirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft“ so heißt das Forschungsvorhaben, das Julia Binder und Thomas Middelanis entworfen haben. Die beiden Studierenden des „Master Landschaftsökologie“ wollen gemeinsam mit KommilitonInnen, den Arbeitsgruppen des Institut für Landschaftsökologie und vor allem interessierten Ehrenamtlichen, Schulklassen, LandwirtInnen oder Naturschutzgruppen einen ökologischen Methodenkatalog entwickeln und über mehrere Jahre anwenden. In dem multiperspektivischen Forschungsnetzwerk möchten sie ökologische Wechselwirkungen und klimatische Vorteile untersuchen, welche die Pflanzung von Baumreihen auf Ackerflächen mit sich bringt. Die Uni Münster fördert diese Initiative innerhalb des "WWU-Citizen-Science-Wettbewerbs“ mit 7.500 € [de].

Jeannine-Böhmichen-Preis 2019

Jeannine Böhmichen wirft ein Isolationsquadrat in eine hochwüchsige Wiese
© Buttschardt/Schreiter

Der Jeannine-Böhmichen-Preis 2019 [de] wurde an Thomas Middelanis für seine Bachelorarbeit mit dem Thema "Die landwirtschaftliche Nutzung von Pflanzenkohle als mögliche bodenverbessernde Maßnahme in den semi-ariden Tälern der bolivianischen Anden" verliehen. In seiner Arbeit, die er im Forschungsbetrieb Mollesnejta [en/de/es] in Cochabamba, Bolivien durchgeführt hat und die von PD Dr. Ute Hamer [de] betreut wurde, untersuchte Thomas Middelanis inwiefern die Einbringung von Pflanzenkohle die Bodenqualität verbessern und Degradationsprozessen vorbeugen kann. Die Jury würdigte vor allem die herausragende Eigeninitiative des Studenten, seinen besonderen Einsatz im Ausland und den potentiell sehr hohen praktischen Wert, echte Zukunftsfragen für viele Menschen zu lösen. Hier geht es zur Zusammenfassung der prämierten Abschlussarbeit (PDF-Download) [de].

PD Dr. Ute Hamer
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Lehrvideos zur Bodenkunde

Bohrstock
© Hamer

Der Lebensraum Boden unter unseren Füßen bleibt oft verborgen, insbesondere in diesem Online-Semester. Die Lehrvideos der AG Bodenökologie und Landnutzung geben einen ersten Einblick in bodenkundliche Geländemethoden und in Böden, die nicht nur im Münsterland, weit verbreitet sind.

Projekt „Insekten in Wäldern NRWs – Zustand und Entwicklung“ gestartet

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© Michael Elmer

Am 8. Mai wurde im Lippspringer Wald ein Projekt gestartet, in dem die Insektenvielfalt in Wäldern NRWs untersucht wird und zudem ermittelt werden soll, wie sich Alter, Waldstruktur und Totholzanteil auf die Insekten auswirken. Im Rahmen der Untersuchung, an der der Landesbetrieb Wald und Holz NRW und die AG Tierökologie und multitrophische Interaktionen beteiligt sind, werden hierzu in den kommenden zwei Jahren verschiedene Projekte in den Wäldern NRWs durchgeführt.
Link zum Image-Film
Link zum Artikel im Westfalen-Blatt


Rückblick: 49. GfÖ-Konferenz 2019 in Münster

Fotos

© Dora Schilling
  • © Johannes Kamp
  • © Hanna Reininghaus
  • © Johannes Kamp
  • © Hanna Reininghaus
  • © Johannes Kamp
  • © Johannes Kamp
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  • © Hanna Reininghaus
  • © Hanna Reininghaus
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  • © Johannes Kamp
  • © Johannes Kamp
  • © Johannes Kamp
  • © Johannes Kamp
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel

Vom 9. bis 13. September war das ILÖK in den Räumlichkeiten des Fürstenberghauses Ausrichter der 49. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ). Die Tagung war mit 689 Registrierten aus 25 Ländern eine der mit am besten besuchten GfÖ-Tagungen in den vergangenen Jahrzehnten. In acht paralell laufenden Sessions wurden 380 Vorträge und 180 Poster präsentiert. Gemäß dem Motto der Tagung hatten viele Sessions und Diskussionsveranstaltungen hochaktuelle umweltpolitische Themen, wie städtische Lufthygiene, Klimawandel, Insektensterben und Agrarpolitik. Auch die deutschsprachigen Sessions des Praktikertages erwiesen sich als stark nachgefragtes Forum zum Austausch zwischen Forschenden und Personen aus der Praxis des Natur- und Umweltschutzes. Ihren Ausklang fand die Tagung beim Conference Dinner mit anschließender Club-Night im Musikclub Jovel sowie Exkursionen in die Emsaue und Rieselfelder Münster sowie zu Renaturierungsprojekten des ILÖKs in Kalksteinbrüche des Teutoburger Waldes und Torfabbaugebieten bei Vechta.

25 Jahre Institut für Landschaftsökologie

Fotos

© Dora Schilling
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
  • © Norbert Hölzel
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  • © Norbert Hölzel
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In diesem Jahr begeht das ILÖK sein 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hatte das Institut am 10.09.2019 im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) in Münster zu einer kleinen Feierstunde eingeladen, an der über 80 ehemalige und aktive Institutsmitglieder teilnahmen. Anwesend waren auch die beiden Gründungsväter des Instituts Prof. Dr. Karl-Friedrich Schreiber und Prof. Dr. Friedrich-Karl Holtmeier, auf deren jahrelangem unermüdlichen Einsatz die Institutsgründung in großen Teilen beruht. Nach Grußworten des Dekans des Fachbereichs Prof. Dr. Harald Strauss und des ehemaligen AStA-Vorsitzenden und ILÖK-Absolventen Dr. Josef Tumbrinck (heute Unterabteilungsleiter Naturschutz im BMU), gab der geschäftsführende Direktor des Instituts Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Hölzel einen kurzen Überblick über die Entwicklung des Instituts seit dessen Gründung im Jahr 1994. Der Abend fand seinen Ausklang in einem regen Austausch und gemütlichen Beisammensein der anwesenden Gäste.

Auf Klimaexkursion in Taiwan

Blog von WWU-Studierenden der Geographie und Landschaftsökologie
Klima Blog2019
© privat

Von subtropischen Sumpflandschaften, Methanflüssen und Hochwasserschutzgebieten: 16 Studierende der Geographie und Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) sind nach Taiwan aufgebrochen, um sich dort den Themen Klima, Umweltmeteorologie, Lufthygiene sowie Bio- und Atmosphäre zu widmen. Hier gehts zum blog....

Nepalexkursion 2019 - Blog

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© StaBa

Nepal also. Das Land der vielen Berge, Yaks, Yetis, unendlich vieler Kulturen und Einflüsse. Mit Dr. Andreas Malkus und Christoph Nothelfer aus dem Institut für Landschaftsökologie, geht es für Studierende der Universität Münster unter erfahrener Führung auf 16 Tage Trekkingtour und in die bunte Hauptstadt Kathmandu.

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