Institut für Landschaftsökologie

Herzlich willkommen!

Tagungsrückblick "Rückgang der Insekten"

Tagung Ruckgang Der Insekten - Programm 6_
© NABU

Zeit zu Handeln- so die zusammenfassende Einschätzung nach der Tagung zum "Insektenrückgang" am vergangenen Samstag, 17.02.2018 am ILÖK in Münster.
Der NABU NRW hatte gemeinsam mit der NUA und dem ILÖK Experten und Akteure aus Politik, Landwirtschaft, Naturschutz, Chemie und Wissenschaft eingeladen, um über aktuelle Forschungen und Aktivitäten zum Rückgang der Insekten zu informieren und diskutieren. Rund 250 Teilnehmer füllten den Hörsaal.

Den ´Münsteraner Appell´, in dem sich der NABU mit einem Forderungskatalog an alle Beteiligten wendet, sowie die Vorträge zum nachlesen und -hören finden Sie beim NABU NRW.

Feuchtwälder im Klimawandel – Status und Zukunft

erfolgreiche Fachtagung des Waldklimafonds-Projektes „Fit für den Klimawandel“
Flyer-fachtagung-fechtwaelder-im-klimawandel Cover
© Fit für den Klimawandel

Am 15. und 16. Februar 2018 fand am Institut für Landschaftsökologie die Abschlusskonferenz des Waldklimafonds-Projektes „Fit für den Klimawandel“ statt. Rund 150 Teilnehmer aus Naturschutz, Forst und Forschung sowie weitere Interessierte haben sich bei Fachvorträgen und Diskussionen über aktuelle Forschungsergebnisse ausgetauscht und gemeinsam einen Ausblick auf die Zukunft der Eichenwälder geworfen. Zum Abschluss wurden Exkursionen in die Davert, die Hohe Ward und das Venner Moor durchgeführt.

Dokumentation der Tagung mit Vorträgen, Postern und Exkursionen zum Download

Weitere Berichte finden Sie in einer Pressemitteilung der NABU-Naturschutzstation Münsterland.

Ein Fernsehbeitrag des WDR in der "Lokalzeit Münsterland" vom 15. Februar und ein Interview mit Dr. Britta Linnemann zum Projekt sind bis zum 22. Februar beim WDR abrufbar.

Im Süden von Münster werden seit 2014 Maßnahmen zur Anpassung von Feuchtwäldern an den Klimawandel umgesetzt – in Kombination mit umfangreicher Begleitforschung und Öffentlichkeitsarbeit. Projektpartner sind die NABU-Naturschutzstation Münsterland, der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster.

Aktuelle Publikationen am ILÖK

  • Verberk, WCEP; Leuven, RSEW; van der Velde, G; Gabel, F. (2018): Thermal limits in native and alien freshwater peracarid Crustacea: The role of habitat use andoxygen limitation. Functional Ecology 00:1–11. doi: 10.1111/1365-2435.13050
  • Klaus,VH.; Schäfer D.; Prati, D.; Busch, V.; Hamer, U.; Hoever, CJ.; Kleinebecker, T.; Mertens, D.; Fischer, M.; Hölzel, N (2018): Effects of mowing., grazing and fertilization on soil seed banks in temperate grasslands in Central Europe. Agriculture, Ecosystems and Environment 256: 211-217, doi:
    10.1016/j.agee.2017.11.008
  • E.-Vojtkó, E., Freitag, M., Bricca, A., Martello, F., Moreno Compañ, J., Küttim M, Kun R, de Bello F, Klimešová J, Götzenberger L (2017) Clonal vs leaf-height-seed (LHS) traits: which are filtered more strongly across habitats? Folia Geobotanica 52(3-4): 269–281 doi:10.1007/s12224-017-9292-1
  • Bucharova, A., Durka, W., Hölzel, N., Kollmann, J., Michalski, S., Bossdorf, O . (2017) Are local plants the best for ecosystem restoration? It depends on how you analyze the data. Ecology and Evolution 7 (24): 10683–10689 doi:10.1002/ece3.3585
  • Große-Stoltenberg, A., Hellmann, C., Thiele, J., Oldeland, J. and Werner, C. (2018), Invasive acacias differ from native dune species in the hyperspectral/ biochemical trait space. Journal of Vegetation Science. doi:  10.1111/jvs.12608
  • Ivanova, L., Yudina, P., Ronzhina, D., Ivanov, L, Hölzel, N. (2018) Quantitative mesophyll parameters rather than whole-leaf traits predict response of C3 steppe plants to aridity. New Phytologist 217 (2): 558–570 doi:10.1111/nph.14840
  • Busch, V., Klaus, V.H., Penone, C., Schäfer, D., Boch, S., Prati,D., Müller, J., Socher, S., Niinemets, Ü., Peñuelas, J., Hölzel, N., Fischer, M., Kleinebecker, T. (2018) Nutrient stoichiometry and land use rather than species richness determine plant functional diversity. Ecology and Evolution 8 (1): 601–616 doi:10.1002/ece3.3609

weitere Publikationen: ILÖK, Arbeitsgruppen, Mitarbeiter

Weltnaturschutzorganisation erklärt Weidenammer zur weltweit vom Aussterben bedrohten Art

Studie mit münsterscher Beteiligung als Grundlage / Dramatische Entwicklung in den vergangenen Jahren
llegal gefangene Weidenammern in China
© Huang Qiusheng

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat die Weidenammer jetzt auf der weltweiten Roten Liste gefährdeter Arten auf den Status „vom Aussterben bedroht“ hochgestuft. Der sperlingsgroße, kanariengelbe Singvogel hat eine traurige Entwicklung hinter sich: Noch im Jahr 2000 galt die Weidenammer als „nicht gefährdet“. Seither ist der Bestand mit ursprünglich weltweit Hunderten Millionen Tieren rasant eingebrochen, und die IUCN hat den Status der Gefährdung mehrfach hochgestuft. Die aktuelle Einstufung auf der Roten Liste beruht maßgeblich auf einer Studie aus dem Jahr 2015, an der Landschaftsökologe Dr. Johannes Kamp als Erstautor beteiligt war.
upm - Pressemitteilung der WWU Münster

|
Prof. Dr. Tillmann Buttschardt

Klaus-Holger Knorr habilitiert

© K.-H. Knorr

Dr. rer. nat. Klaus-Holger Knorr (AG Ökohydrologie und Stoffkreisläufe) hat sich am 29.11.2017 mit einer kumulativen Arbeit zum Thema: "Using organic matter quality, stable isotopes, and electron transfer processes as tools to understand mechanisms of element cycling in wetlands" habilitert. Ihm wurde vom Fachbereich 14 Geowissenschaften die Venia legendi für das Fach Biogeochemie verliehen. Mit dieser Lehrberechtigung darf er nun den Titel Privatdozent führen. Wir gratulieren sehr herzlich!