Institut für Landschaftsökologie

Herzlich willkommen!

Statuskonferenz - Zwischen Europa und Orient

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© WWU Iloek

Die VolkswagenStiftung unterstützt eine größere Zahl an inter- und transdisziplinären Projekten der Natur- und Sozialwissenschaften in Zentralasien und dem Kaukasus innerhalb der Fördermaßnahme Zwischen Europa und Orient.

In Zusammenarbeit mit unserem kasachischen Partner ACBK organisierten Mitglieder der AG Biodiversität und Ökosystemforschung vom 16. -18. April 2018 eine Statuskonferenz der Fördermaßnahme in Almaty, Kasachstan. Zum vollständigen Bericht....

WWU-Forscher untersuchen Mikroplastik in den Rieselfeldern

Landschaftsökologen und Mikrobiologen nehmen Mikroorganismen und Auswirkungen auf die Nahrungskette unter die Lupe
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© © WWU/ILÖK

Plastik in der Umwelt ist ein weltweites Problem – auch viele Binnengewässer sind betroffen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) nehmen nun besonders winzige Kunststoffpartikel, sogenanntes Mikroplastik, in den münsterschen Rieselfeldern unter die Lupe. Konkret will das Team aus Landschaftsökologen um Dr. Friederike Gabel und Mikrobiologen um Prof. Dr. Bodo Philipp herausfinden, welche Mikroorganismen die Plastikteilchen besiedeln und welche Auswirkungen es auf wirbellose Tiere wie Schnecken und Krebse hat, wenn diese die Plastikteilchen fressen. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten Verbundprojekts "Mikroplastik in Talsperren und Staubereichen: Sedimentation, Verbreitung, Wirkung (MikroPlaTaS)". Zusammen erhalten die Münsteraner dafür rund 470.000 Euro. Weiter.....

Aktuelle Publikationen am ILÖK

  • Grote, H. (2018): Konzept der hydromorphologischen-ökologischen Aue. Wasserwirtschaft , Ausgabe 04/2018: 44-49
  • Sorkau, E., Boch, S., Boeddinghaus, RS., Bonkowski, M., Fischer, M., Kandeler, E., Klaus, VH., Kleinebecker, T., Marhan, S., Müller, J., Prati, D., Schöning, I., Schrumpf, M., Weinert, J., Oelmann, Y. (2018): The role of soil chemical properties, land use and plant diversity for microbial phosphorus in forest and grassland soils. Journal of Plant Nutrition and Soil Science 181 (2): 185-197 doi: 10.1002/jpln.201700082
  • Gilhaus, K., Boch, S., Fischer, M., Hölzel, N., Kleinebecker, T., Prati, D., Rupprecht, D., Schmitt, B., Klaus, VH. (2017): Grassland management in Germany: effects on plant diversity and vegetation composition. Tuexenia 37: 379-397 doi:10.14471/2017.37.0 10
  • Heim, W., Trense, D., Sokolova, GV., Kitagawa, T. (2017): Increased Populations of Endangered Cranes After Amur River Flood. Waterbirds 40(3):282-288 doi:10.1675/063.040.0309 Open Access
  • Sander, MM., Eccard, JA., Heim, W. (2017): Flight range estimation of migrant Yellow-browed Warblers Phylloscopus inornatus on the East Asian Flyway. Bird Study 64 (4): 569-572 doi:10.1080/00063657.2017.1409696
  • Trappe, J., Kunz, F., Weking, S., Kamp, J. (2017): Grassland butterfly communities of the Western Siberian forest steppe in the light of post-Soviet land abandonment. Journal of Insect Conservation 21(5-6): 813-826 doi:10.1007/s10841-017-0021-0
  • Wolff, C., Gilhaus, K., Hölzel, N., Schneider, S. (2017): Status and restoration potential of heathlands and sand grasslands in the southwest of Luxembourg. Tuexenia 37: 179-200 doi:10.14471/2017.37.007

weitere Publikationen: ILÖK, Arbeitsgruppen, Mitarbeiter

Sensorgestützte Früherkennung von Ökosystemveränderungen durch eingeschleppte Akazien

© André Große-Stoltenberg

Die Akazie in Portugal ist ein Paradebeispiel dafür, dass eine eingebürgerte Pflanze die einheimischen Ökosysteme erheblich gefährden kann: Im 20. Jahrhundert wurde die aus Australien stammende Langblättrige Akazie zur Befestigung von Sanddünen angepflanzt. Seither breitet sich der gelb blühende Strauch als sogenannte invasive Art massiv aus und beeinflusst den Wasser- und Nährstoff-Haushalt zu Ungunsten einheimischer Pflanzen. Wissenschaftlern der Universitäten Münster, Hamburg, Freiburg und Bielefeld ist es nun erstmals gelungen, den gesamten Akazienbestand in einem mediterranen Dünen-Ökosystem und die damit einhergehenden Veränderungen des Nährstoffgehalts mit hoher Genauigkeit zu kartieren. Dazu nutzte das Team hoch aufgelöste Flugzeug-Sensordaten. Die Studie ist aktuell in der Fachzeitschrift „Remote Sensing of Environment“ veröffentlicht.

Die ausführliche Pressemeldung der WWU Münster finden Sie hier. Orginalveröffentlichung

Exkursionsblog Nepal

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© Andy Malkus

Vorlesungsfreie Zeit bedeutet an den geographischen Instituten der Uni Münster regelmäßig Exkursionszeit. So hat sich eine Gruppe von 16 Geographen und Landschaftsökologen unter kompetenter Führung von Dr. Andreas Malkus und Christoph Nothelfer Ende Februar in wissenschaftlicher Mission nach Nepal aufgemacht. Dort steht eine Trekkingtour durch das Himalaya und ein mehrtägiger Aufenthalt in der quirligen Hauptstadt Kathmandu auf dem Programm.

Da neben den wissenschaftlichen Aspekten selbstverständlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen soll, verspricht es, eine famose Reise zu werden.
Was die Truppe auf dieser Tour erleben wird, erfahren Sie hier in diesem Blog.

In diesem Sinne: Namaste, welcome to Nepal!

Tagungsrückblick "Rückgang der Insekten"

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© NABU

Zeit zu Handeln- so die zusammenfassende Einschätzung nach der Tagung zum "Insektenrückgang" am vergangenen Samstag, 17.02.2018 am ILÖK in Münster.
Der NABU NRW hatte gemeinsam mit der NUA und dem ILÖK Experten und Akteure aus Politik, Landwirtschaft, Naturschutz, Chemie und Wissenschaft eingeladen, um über aktuelle Forschungen und Aktivitäten zum Rückgang der Insekten zu informieren und diskutieren. Rund 250 Teilnehmer füllten den Hörsaal.

Den ´Münsteraner Appell´, in dem sich der NABU mit einem Forderungskatalog an alle Beteiligten wendet, sowie die Vorträge zum nachlesen und -hören finden Sie beim NABU NRW.

Feuchtwälder im Klimawandel – Status und Zukunft

erfolgreiche Fachtagung des Waldklimafonds-Projektes „Fit für den Klimawandel“
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© Fit für den Klimawandel

Am 15. und 16. Februar 2018 fand am Institut für Landschaftsökologie die Abschlusskonferenz des Waldklimafonds-Projektes „Fit für den Klimawandel“ statt. Rund 150 Teilnehmer aus Naturschutz, Forst und Forschung sowie weitere Interessierte haben sich bei Fachvorträgen und Diskussionen über aktuelle Forschungsergebnisse ausgetauscht und gemeinsam einen Ausblick auf die Zukunft der Eichenwälder geworfen. Zum Abschluss wurden Exkursionen in die Davert, die Hohe Ward und das Venner Moor durchgeführt.

Dokumentation der Tagung mit Vorträgen, Postern und Exkursionen zum Download

Weitere Berichte finden Sie in einer Pressemitteilung der NABU-Naturschutzstation Münsterland.

Ein Fernsehbeitrag des WDR in der "Lokalzeit Münsterland" vom 15. Februar und ein Interview mit Dr. Britta Linnemann zum Projekt sind bis zum 22. Februar beim WDR abrufbar.

Im Süden von Münster werden seit 2014 Maßnahmen zur Anpassung von Feuchtwäldern an den Klimawandel umgesetzt – in Kombination mit umfangreicher Begleitforschung und Öffentlichkeitsarbeit. Projektpartner sind die NABU-Naturschutzstation Münsterland, der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster.

Weltnaturschutzorganisation erklärt Weidenammer zur weltweit vom Aussterben bedrohten Art

Studie mit münsterscher Beteiligung als Grundlage / Dramatische Entwicklung in den vergangenen Jahren
llegal gefangene Weidenammern in China
© Huang Qiusheng

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat die Weidenammer jetzt auf der weltweiten Roten Liste gefährdeter Arten auf den Status „vom Aussterben bedroht“ hochgestuft. Der sperlingsgroße, kanariengelbe Singvogel hat eine traurige Entwicklung hinter sich: Noch im Jahr 2000 galt die Weidenammer als „nicht gefährdet“. Seither ist der Bestand mit ursprünglich weltweit Hunderten Millionen Tieren rasant eingebrochen, und die IUCN hat den Status der Gefährdung mehrfach hochgestuft. Die aktuelle Einstufung auf der Roten Liste beruht maßgeblich auf einer Studie aus dem Jahr 2015, an der Landschaftsökologe Dr. Johannes Kamp als Erstautor beteiligt war.
upm - Pressemitteilung der WWU Münster

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Prof. Dr. Tillmann Buttschardt

Klaus-Holger Knorr habilitiert

© K.-H. Knorr

Dr. rer. nat. Klaus-Holger Knorr (AG Ökohydrologie und Stoffkreisläufe) hat sich am 29.11.2017 mit einer kumulativen Arbeit zum Thema: "Using organic matter quality, stable isotopes, and electron transfer processes as tools to understand mechanisms of element cycling in wetlands" habilitert. Ihm wurde vom Fachbereich 14 Geowissenschaften die Venia legendi für das Fach Biogeochemie verliehen. Mit dieser Lehrberechtigung darf er nun den Titel Privatdozent führen. Wir gratulieren sehr herzlich!