Tagungen und Konferenzen

am Institut für Landschaftsökologie
  • Bevorstehende Tagungen/ Workshops

    Zur Zeit liegen keine Ankündigungen für Tagungen/ Workshops am Institut für Landschaftsökologie vor.

  • Vergangene Tagungen: 2017 - heute

    Beweidung und Biodiversität

    Das Institut für Landschaftsökologie veranstaltete in Kooperation mit der NABU-Station Münsterland und der NUA NRW am 06.11.2020, eine Kurztagung (auch via ZOOM) zu Beweidung und Biodiversität bei der aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse vorgestellt wurden. Link zum Programm der Tagung (PDF-Download) [de].


    3. Tagung zum Insektenrückgang

    Die 3. Insektentagung fand am 15. Februar 2020 in Münster statt. Das Institut für Landschaftsökologie und der NABU NRW richteten gemeinsam die gut besuchte Tagung mit einem vielseitigen Programm aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops sowie einem Ideenmarkt ein. Bei dieser Tagung wurde vor allem auch die Rolle von Wäldern betrachtet. Weitere Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie hier [de].


    GfÖ Jahrestagung 2019 in Münster

    Das Institut für Landschaftsökologie richtete vom 09. bis 13. September 2019 das 49. Jahrestreffen der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) aus. Weitere Informationen finden Sie auf der  Tagungsseite der Konferenz [de].


    Plastik in Natur und Umwelt

    Die Veranstaltung am 08. März 2019 informierte über Eintragspfade von Plastik vor allem in Gewässer, aber auch andere Ökosysteme sowie über dessen Folgen für Natur und Umwelt. Aktuelle Lösungsansätze zur Reduzierung von Plastik und Plastikmüll wurden thematisiert. Konkrete, innovative Projekte zur Reduzierung und Vermeidung von Plastik stellten sich auf dem Markt der Möglichkeiten vor. Die Veranstaltung endete mit einer allgemeinen Diskussion zum Thema: "Was kann politisch und gesellschaftlich in NRW bewegt werden?" Weitere Informationen zur Veranstaltung "Plastik in Natur und Umwelt" finden Sie hier (PDF-Download) [de].


    2. Tagung zum Insektenrückgang

    Für die 2. Insektentagung mit dem Titel "Rückgang der Insekten. Kenntnisstand - Forschungen - Aktivitäten" [de] am 16. Februar 2019 in Münster lud der NABU NRW und das Institut für Landschaftsökologie zu einem vielseitigen Programm aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops sowie einem Ideenmarkt ein. Der NABU NRW blickt auf seiner Webseite auf die Tagung zurück [de].


    Sympathieträger Kiebitz - gemeinsame Tagung von NABU und ILÖK

    Das Michael-Otto Institut im NABU, die NABU-Naturschutzstation Münsterland und das Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster luden am 8. und 9. Februar 2019 in Münster zu einer bundesweiten Kiebitz-Fachtagung mit dem Titel "Perspektiven des Kiebitzschutzes in Deutschland" [de] ein.


    Ornithologie in der Paläarktis: öffentliches Vortragstreffen

    Russland beherbergt die größten Populationen der meisten paläarktischen Vogelarten. Leider ist jedoch oft nur wenig über die Ökologie und die Bestandsveränderungen dieser Kernpopulationen bekannt. Der ferne Osten gehört dabei zu den am wenigsten erforschten Gebieten. Seit dem Jahr 2011 finden im Rahmen des Amur Bird Projects Untersuchungen zu den Brut- und Zugvögeln des Muraviovka Parks am Amur statt. Die Feldsaison 2018 führte das Team zudem in weitere Gebiete im Westen Russlands. Die interessanten Ergebnisse dieser Expeditionen (Download) [de] im Rahmen des Jahrestreffens am 15. Dezember 2018 im Institut für Landschaftsökologie in Münster präsentiert.


    1. NRW-Naturschutztag unter dem Motto "Blühende Land(wirt)schaft"

    Die biologische Vielfalt ist in den letzten Monaten unter anderem durch das Thema Insektenschwund stark in den öffentlichen Fokus gerückt. Viele von Ihnen engagieren sich bereits landesweit zu diesem und vielen anderen Naturschutzthemen in Fachgruppen, Kooperationen und bei praktischen Naturschutzmaßnahmen und helfen so unsere biologische Vielfalt und damit unsere Lebensgrundlage zu erhalten oder wiederherzustellen. All diese Aktiven und die, die es noch werden möchten, hat der NABU-Landesverband Nordrhein-Westfalen beim 1. NRW-Naturschutztag unter dem Motto "Blühende Land(wirt)schaft" am 06. Oktober 2018 im Institut für Landschaftsökologie zusammegebracht. Es fand ein Austausch und Diskissonen zwischen den Engagierten über den aktuellen Stand der biologischen Vielfalt in NRW und Strategien für bessere Schutzmaßnahmen statt. Es wurden Vertreter*innen des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes sowie der Landwirtschaft in NRW eingeladen, sich und ihre Ideen und Projekte zu präsentieren und mit Ihnen über zukunftsfähige Strategien für die Zusammenarbeit diskutieren. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser erläuterte zu Beginn der Veranstaltung die Position des Landes und stand für Diskussionen zur Verfügung. Zudem verstand sich der NRW-Naturschutztag als Kontaktbörse für alle an der Thematik und am Aktiv-werden Interessierte. Insbesondere ein Markt der Möglichkeiten mit Informations- und Aktionsständen und Posterwänden sollte dazu beitragen auch Jüngeren den Erstkontakt, mit (Fach-)Gruppen, Initiativen, Einrichtungen oder Verbänden zu erleichtern. Der NABU blickt auf seiner Webseite auf diesen Tag zurück [de].


    Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand

    "Biodiversität: schätzen, schützen, vernetzen": unter diesem Motto fand am 19. Dezember 2018 die Fachtagung mit Rückblick, Ausblick und Vernetzung der Akteure des Projekts "Wege zur Vielfalt - Lebensadern auf Sand" [de] statt. Das Projekt hat sich den Erhalt und die Vernetzung nährstoffarmer Sandstandorte zum Ziel gesetzt, um die Lebensbedingungen für typische Arten der mannigfaltigen Flora und Fauna wie z.B. Rebhühner, Glockenheide, Feuerfalter und Knoblauchkröte zu verbessern. Dafür wird es seit 2013 durch das Bundesprogramm zur Biologischen Vielfalt gefördert und ist damit das erste Hotspot-Projekt. Die Programmpunkte der Tagung (PDF-Download) [de] dienten in erster Linie der Vernetzung und dem fachwissenschaftlichen Informationsaustausch im deutschsprachigen Raum.


    Abschlusskonferenz: "Feuchtwälder im Klimawandel – Status und Zukunft"

    Im Süden von Münster werden seit 2014 Maßnahmen zur Anpassung von Feuchtwäldern an den Klimawandel umgesetzt – in Kombination mit umfangreicher Begleitforschung und Öffentlichkeitsarbeit. Zum Abschluss des Waldklimafonds-Projektes „Fit für den Klimawandel“ [de] wurden im Rahmen einer Fachtagung die Ergebnisse vorgestellt und durch Beiträge externer Expertinnen und Experten in den Gesamtkontext gestellt. Die NABU-Naturschutzstation Münsterland, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW und die WWU luden gemeinsam am 15. und 16. Februar 2018 Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und Interessierte ein, um über neue Erkenntnisse zu diskutieren und gemeinsam einen Ausblick auf die Zukunft der Eichenwälder zu werfen. Neben Vorträgen und Diskussionen gab es Exkursionen in die Davert, die Hohe Ward und das Venner Moor.

    Flyer mit Tagungsprogramm (PDF-Download)


    1. Tagung zum Insektenrückgang 

     Der NABU NRW und die AG Tierökologie und multitrophische Interaktionen [de] richteten gemeinsam am 17. Februar 2018 in Münster die 1. Tagung zum Insektenrückgang aus. Die Veranstaltung fand unter Beteiligung des Entomologischen Vereins Krefeld und dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig Bonn am Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster statt. Es wurden Untersuchungsergebnisse der letzten 25 Jahre vorgestellt und aus laufenden Forschungsvorhaben berichtet. In der Veranstaltung wurde über mögliche Gegenstrategien unter Einbeziehung aller relevanten Gruppen diskutiert. Auf der Webseite des NABU NRW finden Sie einen Rückblick und Mitschnitte der Vorträge [de].


    Alternativen zu Mais für die Biogasproduktion

    In einigen Regionen in Deutschland hat der Maisanbau aufgrund der Verwendung in Biogasanlagen in den letzten Jahren deutlich zugenommen (in Nordrhein-Westfalen u.a. im Münsterland). In manchen Betrieben können Fruchtfolgen nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt realisiert werden. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Suche nach Alternativen zum Mais als Substrat für Biogas verschiedene Ziele:

    • Minderung der Risikoanfälligkeit
    • Erhöhung der Biodiversität
    • Positiver Einfluss auf Bienen und Insekten
    • Verknüpfung Biogasproduktion und ökologische Leistungen

    Die AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung [de] lud zusammen mit dem Lehr- und Forschungsschwerpunkt „Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft“ in Zusammenarbeit mit dem Forschungsnetzwerk NRW-Agrar am 22. November 2017 deshalb zu einer Veranstaltung ein. Es wurde lediglich die energetische Nutzung bislang bekannter Substrate betrachtet, um den Ansatz der Veranstaltung einzugrenzen. Eine Betrachtung von Reststoffverwertung, Gülle und Festmist oder der stofflichen Verwertung erfolgte nicht. Das Forschungsnetzwerk hatte zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen zu verstärken, Synergieeffekte zu nutzen, sowie die Leistungsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Agrarforschung gemeinsam besser zu kommunizieren. Die Veranstaltung richtete sich sowohl an Wissenschaftler*innen als auch an Fachberater*innen, Vertreter*inne von Verbänden, politische Administrator*innen, Biogasanlagenbetreiber*innen, Praktiker*innen aus der Landwirtschaft sowie Studierende.


    IALE-D Jahrestagung 2017: "Wasser.Landschaft"

    Vom 20. bis 22. September 2017 wurde von der AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung [de] die Tagung des deutschen Zweigs der International Association for Landscape Ecology mit dem Oberthema "Wasser.Landschaft" [de] ausgerichtet.

    Etwa 80 Personen aus ganz Deutschland haben an der vielfältigen Tagung teilgenommen und sie mitgestaltet. Die Themen des Tagungsprogramms (PDF-Download) [de]  umspannten einen weiten Bogen und reichten von der hydronumerischen Simulation Leitbild-konformer Ersatzstrukturen über Mikroplastik, Gewässerrenaturierung und Unterhaltungspraxis bis hin zu Fragen der Wasserkultur oder Ökosystemleistungen.

    Nach der Eröffnung durch die IALE-D Vorständin Prof. Dr. Uta Steinhardt und Prof. Dr. Tillmann Buttschardt als Veranstalter hielt Dr. Mario Sommerhäuser (Emschergenossenschaft/ Lippeverband) den ersten Hauptvortrag zum Jahrhundertprojekt Emscher-Umbau und dessen Beitrag für die Wasserwirtschaft für die Stadt von morgen. Den Auftakt zum zweiten Veranstaltungstag übernahm Prof. Dr. Ursula Stein (Stein + Schultz Partnerschaft) mit einem Vortrag zur „Gesamtperspektive Flusslandschaften“ in der REGIONALE 2016 ZukunftsLAND.

    Die Exkursion am letzten Tag machte die Themen der Konferenz im Gelände begreifbar. Sie führte zunächst zum Renaturierungsprojekt an der Ems bei Einen. Der Emscher-Umbau wurde anhand des entstehenden Hochwasserrückhaltebeckens in Ickern-Mengede und am Phoenix-See in Dortmund-Hörde thematisiert.

    Abgerundet wurde die Tagung durch kulturelle Abendprogramme und die Ausstellung der UNESCO „Water: The Key to a Sustainable Global Future" [en], die noch bis zum 18. Oktober 2017 im Institutsgebäude GEO1 der WWU besucht werden konnte.

  • Vergangene Tagungen 2010 - 2016