• Menu
  • Menu

Welcome to Singapore!

Warum Singapur? Naja, die PISA Ergebnisse sind überragend gut und die GESS (German European School Singapore), an der ich gearbeitet habe, hat einen sehr engagierten Eindruck gemacht. Außerdem habe ich noch nie in einem Land in Asien gewohnt und Singapur erschien als eine sehr grüne Großstadt, wo es ist immer warm ist ;D.

Letzteres war ein freudiger Begleiter. Weniger als 26 Grad Celsius habe ich in meinen 5 Monaten in Singapur nicht erlebt, obwohl mir alles unter 27 Grad, die am Anfang der Regenzeit und am Ende meines Aufenthaltes dann doch mal vorkamen, plötzlich richtig kühl schienen. Das war dennoch nichts zu dem Temperaturschock als ich Ende Dezember wieder in Deutschland gelandet bin. Auch meinen Eltern musste ich mehrfach das neue Klima erklären: „Ja hier regnet es gerade in Strömen.“ und „Nein es ist deswegen nicht kalt. Danach wird es nur noch wärmer.“.

Aber nicht nur das Wetter hat meine Erwartungen bestätigt und um neue Erfahrungen ergänzt. Singapur ist eine Großstadt in der es sich durch die vielen Menschen, Verkehr und die vielen vielen Malls (ich habe mich mehr als einmal in verschiedenen verlaufen) wuselig anfühlen kann und gleichzeitig läuft alles geregelt. Nicht eine Bahn kommt in ihrem 3 bis 5 Minuten Takt zu spät oder fällt aus, alles ist sauber und selbst wenn die Tasche mal offen geblieben ist, braucht man kaum Angst vor Taschendieben zu haben. Die Sicherheit und Sauberkeit lässt sich u.a. auf die Auswirkungen der deutlichen Warnschilder zurückführen, die hohe Strafen für z.B. Littering oder Essen in der Bahn androhen, sowie die vielen Kameras.

Auch wenn es doch sehr viel weniger begrünte Hochhäuser in Singapur gibt als ich erwartet habe, hat man anderswo grüne Fleckchen gefunden. Direkt neben der Schule konnte man in einem kleinen Naturschutzgebiet zum höchsten Punkt von Singapur wandern (weswegen uns manchmal Affen auf dem Schulweg begegnet sind. Auch in vielen anderen Naturschutzgebieten rund um die Insel gab es kurze Wander/Spazier- und Radwege bei denen man nicht nur alle möglichen Pflanzenarten entdecken konnte, die bei uns nur als Zimmerpflanzen verkauft werden, sondern auch viele Tiere, wie Warane und auch das ein oder andere Krokodil. Da große Straßen in Singapur sehr präsent sind, war mir Auszeit im Grünen (auch wenn man in gewissen Gebieten und Stellen dann doch die Straße gehört hat) immer sehr willkommen.

Wenn wir uns am Wochenende gerade nicht im Grünen aufgehalten haben, ging es für uns z.B. nach Malaysia oder Indonesien. Von Singapur aus sind die umliegenden Länder einfach und flott erreicht. Bereits in Singapur ist die kulturelle Vielfalt, die sichtbar und harmonisch ausgelebt wird, bereichernd. Auch in den anderen Ländern konnten wir das beobachten. Hier ging es hier und dort grundsätzlich etwas chaotischer zu, aber damit auch teilweise lebendiger und kreativer.

Wie sich meine Erwartungen an die Schule erfüllt haben, steht im zweiten Blogbeitrag!

Leonie

Hi! Ich bin Leonie und 26 Jahre alt. Ich habe an der Uni Münster Englisch und Biologie auf Lehramt (Gym/Ges) studiert und habe in meinem letzten Mastersemester von August bis Dezember 2025 an der GESS (German European School Singapore), der deutschen Auslandschule in Singapur, gearbeitet. Im Mai geht es für mich ins Ref.

Zeige alle Beiträge des Autors / der Autorin

Lassen Sie einen Kommentar da

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert